New Zealand · 209 Days · 396 Moments · October 2016

Leon Schönknecht

Leon und Lotti in Neuseeland


1 May 2017

218 Tage, 5.232 Stunden, 18.000km Entfernung, über 11.000km Autofahrt in NZ, 5 Länder und 404 Beiträge, die unsere Erlebnisse dokumentierten. Was anfänglich nur ein kleiner Blog sein sollte, entwickelte sich zu einem Tagebuch für Familie, Freunde und Interessierte. Gefühlt verging die Zeit wie im Flug, man steht quasi noch in Hamburg am Gate und wartet auf den Abflug, doch wenn man in Journi etwas nach unten scrollt, stellt man fest wie lange man unterwegs war. An dieser Stelle wollen wir auch nochmal dem Journi Team für diese tolle App danken, die es uns von nun an ermöglicht, die Reise immer wieder erneut zu erleben. Wir sind froh über jede Erfahrung, die wir auf der Reise machen konnten. Ob gut oder schlecht, wir wollen keine davon missen.
Nun ist auch schon unsere Zeit in Dubai und Abu Dhabi rum. Wir hatten eine schöne Woche zusammen mit Leon's Eltern und hätten ohne ihr Insiderwissen und den Mietwagen wären wir vermutlich deutlich weniger rum gekommen. Die Vorstellung, dass Dubai und Abu Dhabi erst seit den 60er Jahren anfingen durch den Ölfund zu wachsen, ist unglaublich. Und das Wachsen ist noch lange nicht zu Ende. Viele neue Bauprojekte laufen schon oder sind in der Planung, sodass weitere Wohnungen für Millionen an Menschen entstehen. Um unabhängig vom Öl zu sein, konzentriert man sich hier unter anderem besonders auf den Tourismus. Es gibt viele tolle Hotels und Möglichkeiten essen zu gehen. Für Sonne, Luxus, zum Shoppen und andere Dimensionen sind die VAE ein interessantes Reiseziel. Dubai ist zwar etwas lebhafter als Abu Dhabi, jedoch ist dort die Entwicklung noch ganz am Anfang und es ist spannend zu sehen, wie sich beide Emirate weiterentwickeln.

30 April 2017

Abends besuchten wir dann tatsächlich noch den Emirates Palace von innen. Alles, was dort wie Gold glänzt und aussieht, ist wirklich aus Gold oder zumindest vergoldet. Elegant und prachtvoll sind die Hallen, Treppenaufgänge und Flure. In diesem Gebäude trifft sich die arabische Liga. Der Gerechtigkeit wegen wurde für jeden der Scheiche und Regierungschefs eine 600 m2 Suite errichtet, die sich von den Anderen nicht unterscheiden. Ansonsten wir der Emirates Palace als 5 Sterne Hotel genutzt. Leider haben wir den Goldautomaten nicht sehen können, da er aktuell gewartet wird.
Unseren allerletzten richtigen Reisetag verbrachten wir mit den vorerst letzten, sommerlichen Temperaturen am Strand. Jetzt sollten wir genug Sonne getankt haben, um ein paar diesige Tage in Deutschland zu überleben.

29 April 2017

Weil sich so langsam unsere Mägen bemerkbar machten, suchten wir uns, nachdem wir wieder sicheren Boden unter den Füßen gewonnen hatten, ein Lokal. Mit perfekter Sicht auf die "Dubai Fountain", wo die Wasserspiele stattfinden, den Burj Khalifa und die Dubai Mall konnten wir essen. Die Wasserspiele werden immer von Musik begleitet und haben passend dazu Choreografien, welche wirklich schön anzusehen waren. Ein bisschen gruselig war es nur, wenn Tischnachbarn besonderes Fleisch bestellt hatten. Dann kamen immer zwei Mitarbeiter zu dem jeweiligen Tisch und bereiteten das Fleisch mit großen Messern und riesigen Flammen vor den Augen der Restaurantgäste zu.
Das höchste Gebäude der Welt. Der Burj Khalifa misst stolze 828 Meter und wurde im Januar 2010 fertiggestellt. Der Architekt Adrian Smith hat sich bei dem Design des Turmes an der "Spider Lily", einer bestimmten Lilienart, inspirieren lassen. Ein Besuch auf der Besucherplattform durfte also natürlich nicht fehlen. Gegen 18:00 fuhren wir in den 124 Stock, sodass wir den Sonnenuntergang und die sich erleuchtende Stadt beobachten konnten. Sogar die Wasserspiele, die alle 30 Minuten neben der Dubai Mall stattfinden, konnten wir von oben bewundern.
Kurz im Auto runter gekühlt, da waren wir auch schon bei der Dubai Mall angekommen. Die Dubai Mall ist die größte Mall der Welt und besitzt das größte Aquarium, was auf der Welt in einer Mall existiert. Es ist sogar möglich dort im Becken, zusammen mit den Haien und allen anderen Meeresbewohner, zu tauchen. Besonders lustig waren die Rochen, die während sie an der Glaswand hoch schwammen, aussahen als würden sie grinsen. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut hatten, ging es dann zu Victoria's Secret. Dieser Besuch war von Lotti schon lange heiß ersehnt gewesen und dementsprechend fiel der Einkauf auch nicht unbedingt klein aus.
Auf ging es in Dubai's Altstadt (Bur Dubai). Mit all ihren Technikhändlern, Läden voller Autoteilen und den Tonnen an Goldschmuck erinnerte uns dieser Teil Dubai's leicht an die Außenbezirke Singapurs. Ständig wurde man gefragt, ob man Gucci oder Prada Handtaschen kaufen möchte. Über die eine oder andere Goldkette, die schon mehr einem Kleid als einer Kette glich, konnte man sich wundern. Sogar den schwersten Goldring der Welt entdeckten wir zufällig hinter einem Schaufenster. Es gab unendlich viele Seitengassen, durch die wir uns bei der Hitze (über 40 Grad) schleppten, bis wir zurück zum Auto fanden.
Ausnahmsweise gingen wir zum Frühstücken auswärts essen und zwar im Arabian Tea House in Dubai. Mit typisch arabischen Lemon Mint Säften, Sandwiches, Joghurt und Salat waren wir gestärkt für den Tag.

28 April 2017

Nachmittags waren wir bei einem Bekannten von Leon's Papa eingeladen, der in der Nähe der Dubai Marina zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern wohnt. Wir hätten uns nicht besser umsorgt fühlen können. Ständig wurde uns Wein, Kaffee, und und und angeboten und während wir ihren hauseigenen Pool testeten, servierte man uns sogar einen Obstteller. Ganz zu schweigen vom Barbecue, was wir später alle zusammen genoßen. Auch lernten wir die Kinder kennen, die 1 1/2 und 2 1/2 Jahre alt und sehr niedlich sind. Es war ein wirklich schöner Besuch, so schön, dass wir uns auch erst sehr spät abends wieder auf den Heimweg in Richtung Abu Dhabi machten.
Eigentlich war der morgendliche Plan ein Besuch im Emirates Palace gewesen und nicht nur davor zu stehen. Wegen nicht hinreichend bedeckender Körperteile war dies aber leider nicht möglich. Also fuhren wir relativ bald weiter zu Abu Dhabi's Marina Mall, von wo aus wir einen guten Blick auf die Stadt hatten. Im Keller der Mall besuchten wir einen riesigen Supermarkt, indem wir kostengünstig Gewürze kauften.

27 April 2017

Am Nachmittag wurden wir von einem 4x4 Geländewagen abgeholt, mit dem es auf Wüsten-Safari gehen sollte. 85km entfernt von Abu Dhabi bogen wir von der Straße ab und standen direkt vor der Wüste. Bevor es so richtig losgehen sollte, konnten wir uns schon mal ein paar Kamele angucken. Und dann wurde es auch schon holprig. Beim Dune-Bashing fährt man querfeldein durch die Wüste, passiert unzählige Dünen und rutscht den Sand hinunter als würde man sich im nächsten Moment überschlagen. Leon's Mutter hatte einen Puls von 120, während Leon's bei 60 lag. Nach ca. 30 Minuten erschien mitten im Nichts ein Wüstendorf, indem man Sandsurfen, Kamelreiten und vieles mehr machen kann. Lotti und Leon's Mama bekamen ein Henna, welches jetzt für eine Woche ihren Arm ziert. Zum Abendbrot gab es erneut Libanesisch, welches von einer Bauchtänzerin und einem Derwisch-Tänzer als Unterhaltungsprogramm begleitet wurde.
Heute mal ein kleiner Einblick in unser Frühstück. Wie es so typisch für Riesen Hotelbuffets ist, haben sich mittlerweile die Portionen auf unseren Tellern relativiert und man steht nicht mehr wie eine Kugel vom Tisch auf. Nichts desto trotz schmecken die Joghurts, Brötchen, ... immer noch erste Klasse und man freut sich, wenn man fertig ist, schon auf den nächsten Morgen.

26 April 2017

Typisch für diese Region soll das Libanesische Essen sein. Leon's Vater kannte eine sehr gute Adresse im Hafen Abu Dhabi's, zu der wir nach unserem Besuch in der Moschee fuhren. Was auch typisch zu sein scheint, sind die Portionen. Wir bestellten vorweg eine Gemüseplatte mit Humus zum Dippen, der Kellner guckte uns daraufhin verdutzt an und fragte ob eine nicht etwas zu wenig sei. Als die eine Platte dann kam, fragten wir uns, ob dies tatsächlich die Gemüseplatte sei. Solche Menge kamen aus der Küche, dass man schon fast von Platzangst auf dem Tisch hätte sprechen können. Es hat super geschmeckt und wir haben es tatsächlich geschafft so gut wie alles aufzuessen.
Am Abend fuhren wir in die zweitgrößte Moschee der Welt. Hier hat man einem Gebäude auf der Welt den Vorrang gelassen und zwar der Moschee in Mekka. Die Sheikh Zayed Moschee kann man schon von Weitem wahrnehmen, da der Muezzin über mehrere Kilometer zu hören ist, sobald er zum Gebet ruft. Angekommen mussten wir uns gleich in Burka und Disch-Dasch hüllen, weil wir zu freizügig angezogen waren. Überall glänzten die hellen Fassaden, die mit Blumen- und Goldelementen geschmückt sind. Im Inneren zieren mehrere Kronleuchter voller Swarovskis die Decken. In der Gebetshalle der Moschee ist dann aber doch ein Superlativ zu finden, mit dem die Moschee trumpfen kann, der größte handgeknüpfte Teppich der Welt. In jedem Fall ein imposantes Gebäude, dem man einen Besuch abstatten sollte!
Nach erneut leckerem Frühstück legten wir uns wieder an den Strand. Für Leon begann der Tag heute schon etwas früher, da er ab 7:30 Uhr nicht mehr schlafen konnte und sich dann entschied im 20m Pool ein paar Bahnen zu ziehen. Das Wasser war schön kühl und die Sonne wärmte von oben. Später kam ein Lifeguard rum und brachte kalte Tücher. Wir können uns bei dem Wetter und Service hier wirklich nicht beschweren.

25 April 2017

Direkt neben der Rennstrecke befindet sich ein Jachthafen, der während des F1 Wochenendes eher dem Hafen von Monaco ähnelt. Deshalb haben sich dort auch viele Beach Bars und Lokale angesiedelt. Es gab riesige Salate, Calamari und Burger mit und ohne Brot. Alles echt lecker 😋. Ergänzt wurde es von Margaritas und Daiquiris. Netterweise erhielten wir auch eine Vorspeise als Gruß aus der Küche. Da Leon's Vater den Besitzer des Lokals kennt, erhielten wir bei der Frage, ob wir die Rechnung bekommen nur einen nettes Grinsen und man wünschte uns noch einen schönen Abend.
In VAE versucht man viel für die eigene Bevölkerung zu machen. Somit kann man in der rennfreien Saison Dienstag abends immer nach Yas-Island fahren und auf der Formel1-Strecke laufen oder auf dem Fahrrad seine Runden drehen. Man musste sich lediglich vorher anmelden, alles ist kostenlos (auch der Fahrradverleih). Für Leon war es ein besonderes Erlebnis, da er sich schon viel mit der Strecke befasst hat. Auch auf Lotti wirkte der Rundkurs atemberaubend. Erst entschieden wir uns getrennt jeder für sich eine Runde zu laufen. Danach liehen wir uns zwei Räder aus und radelten gemütlich zusammen nochmal die 5,5km lange Strecke ab, während Leon's Eltern einen Spaziergang machten. Am Ausgang entdeckten wir die Wall of Fame, an der wir unsere Handflächen in die von Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Nico Rosberg drücken konnten. Das die Drei nicht die Größten sind wussten wir, aber deren Hände ähnelten dann doch eher einem Kind 🖐🏽.
Eine kurze Sonnenpause gönnten wir uns während des Mittagessens. Hätte Cäsar diesen Salat gemacht, wäre er bestimmt stolz gewesen und hätte ihm gerne seinen Namen verliehen. Satt legten wir uns anschließend wieder an den Strand und brutzelten weiter in der Sonne. Bis jetzt war noch nichts rot, doch die Haut glänzte schon in einem schönen Braunton.
Die Massen und die verschiedenen Köstlichkeiten haben uns ganz vergessen lassen, Bilder vom Frühstück zu machen. Wir können aber sagen, dass es eines der besten Frühstücke der letzten 7 Monate war. Von arabischen Warmspeisen über asiatische Nudelsuppen bis hin zu den typischen Müslis, Joghurt, Eiervarianten und Gebäcken, gab es alles was das Herz begehrt. Für Leon wurde auch GF Toast und Brot besorgt, sodass alle glücklich waren. Anschließend ging es an den Strand. Zwar ist das Wasser wahrscheinlich 3° kälter als in Sri Lanka 🙈😂, doch es dient als perfekte Abkühlung. Leon schwamm fast den ganzen Morgen in der Bucht herum.

24 April 2017

Bei Cocktails ließen wir den Tag ausklingen und erzählten erstmal von unserer Reise und den verschiedenen Erlebnissen. Völlig müde fielen wir dann später in unser 2mx2,1m Bett und schliefen nach gefühlten drei Atemzügen auch schon ein.
Direkt neben dem Hotel befindet sich ein kleiner Souk (eine Art Einkaufspassage), in der man neben einem Supermarkt auch Gold-, Teppich-, Tuch-, Weihrauch- und viele andere Händler findet. Wir beschränkten uns erstmal auf eine paar Dosen zu trinken, doch kommen bestimmt nochmal wieder.
Zum Glück haben Leon's Eltern einen Mietwagen, sodass wir nach 1 Stunde Autobahn-Sightseeing am Hotel ankamen. Die Taschen wurden nur kurz ins Zimmer geworfen, ein rascher Blick in unsere HAMMER Unterkunft geworfen, aber dann ging es sofort an den Strand. Anders als in Singapur und Sri Lanka haben wir hier eine recht trockene Wärme und so lässt es sich auch viel leichter auf einer Liege aushalten, trotz ~40 Grad. Sofort wird einem Wasser und Handtücher gebracht und man kann es sich richtig gut gehen lassen.
Unser erster Stopp war bei einer Pizzeria im Stadtzentrum von Dubai, die neben normalen Pizzen auch glutenfreie Varianten anbietet. Trotz der großen Auswahl entschied sich Lotti für einen leckeren Salat. Frisch gestärkt ging es dann auch weiter zu unserem Hotel nach Abu Dhabi.
Wir sind gelandet, anschließend direkt ohne Wartezeit durch die Emigration gegangen, haben sofort unser Gepäck bekommen und wurden vom Zoll nicht einmal angehalten. Im Nachhinein auch ganz gut, da wir später rausfanden, dass man eigentlich nicht registrierte Drohnen in VAE am Flughafen beim Zoll lassen muss. Am Ausgang warteten dann auch schon Leon's Eltern, die uns freudig entgegen nahmen. Ein komisches Gefühl nach 7 Monaten, aber schön☺️.
Das Flugzugleben bekommt uns ganz gut 😊
Und schon geht es auf unsere letzte Reisewoche zu! Sri Lanka war in jedem Fall ein interessantes Reiseziel. Die Kultur, vor allem die Verkehrskultur, in diesem Land zu sehen, war irgendwie eindrucksvoll. Auch, wenn wir keine Rundreise gemacht haben und somit viele Sehenswürdigkeiten nicht besichtigt, haben wir das Gefühl einen guten Einblick in Sri Lanka bekommen zu haben. Nichts desto trotz würden wir nicht unbedingt für einen Sommerurlaub zurückkommen. Mehr, finden wir, eignet sich das Land für eine kulturelle Reise. Das liegt an den ärmlichen Verhältnissen, dem lauten Verkehr und dem Müll und Dreck, der überall zu finden ist. Abgesehen von unserem Krankheitsfall haben wir einen lustigen und entspannten Aufenthalt in Sri Lanka genoßen, den wir nicht missen wollen.
Die Fahrt ist überstanden und die Koffer sind eingecheckt. Dieses Mal war es nicht die Fahrweise oder das Auto, welche uns Angst gemacht haben, sondern die Müdigkeit des Fahrers. Ständig fielen ihm die Augen zu. Doch am Ende hat er es durch die vollen Straßen Colombos geschafft und uns sicher am Airport abgesetzt.

23 April 2017

Nach erneutem, trockenen Reis wurde wieder gepackt. Eine gewisse Routine half uns in wenigen Minuten alles beisammen zu haben, sodass wir nochmal einen kleinen Spaziergang vornahmen. Heute wird das Sri Lanka Neujahr nochmal nachfeiert. Da sobald ein Feiertag aufs Wochenende (hier Freitag und Samstag) fällt, der Feiertag in der kommenden Woche an einem Arbeitstag nachgefeiert wird. Deshalb konnten wir uns die Feierlichkeiten in unserem Viertel angucken und die nach Leon benannte "Indo-Disco" genießen.
Fotosession mit der Hausschildkröte stand auf dem Plan. Wir tauften sie Charlie, da uns keiner sein/ ihr Geschlecht nennen konnte und dies wie ein passender unisex Name klang. Etwas Gras konnte sie dann auch zum Rausluschern bewegen, doch mehr traute sie sich dann scheinbar doch nicht zu.
Nach der Turtle Besichtigung wurden wir zu einem "Herbal Garden" geschleust. Wir wurden von einem Mann begrüßt, der Deutsch sprechen konnte. Er erklärte, er sei ein Hautarzt in der Nähe von Colombo und würde an freien Tagen in diesem Garten arbeiten, um Menschen zu helfen. Er gab uns eine Tour durch den Garten und erklärte die Wirkung der Pflanzen und welche Produkte sie davon anbieten. Mindesten zehn Mal fragte er:"Sie verstehen mein Deutsch?". Anfangs fanden wir ihn noch ganz nett, nach und nach wurde er aber immer aufdringlicher. Es fing an mit der Frage, wann wir heiraten würden und endete damit, dass er uns ein natürliches Potenzmittel in voller Breite erklärte und, dass dieses genutzt werden könnte, um einen ganzen Harem zu befriedigen. Er wies auch mehrere Male auf die Enthaarungscreme für den Intimbereich hin. Komisch war auch sein extremes Interesse an Lotti. Als wir am Ende keine Produkte kaufen wollten, schwand die Freundlichkeit und wir machten uns schnell vom Acker.
An unserem 200 Reisetag sollte es zur Turtle-Farm in Kosgoda gehen. Wie eine Robbenstation im Wattenmeer werden hier verletzte Schildkröten verarztet, aufgezogen und später ausgewildert. Wir erhielten eine private Führung und erfuhren somit etwas über die verschiedenen Arten, speziell über ihre Panzer. Angefangen hat unsere Tour am Babypool, indem ca.300 Schildkröten im Alter zwischen 3 und 10 Tagen leben. Sooooo süß! Weiter ging es zu etwas älteren Tieren, wo man die Unterschiede bezüglich der Panzer gut feststellen konnte. Nicht nur die Farbe, sondern auch die Struktur und die Anzahl der Schuppenelemente kann variieren. Wir durften auch diese 3 Jahre alten Schildkröten hochheben und streicheln. Die 10 Jährige und etwas schwere im nächsten Becken schien etwas gegen Lotti zu haben, da sie wie wild mit ihren Armen ruderte und sie somit mehrfach "verprügelte". Die größte Schildkröte ist 100 Jahre alt, wiegt 200kg und gleicht einem Riesenfels.
Das Schlimmste schien überstanden. Also machten wir uns frisch gestärkt auf zur Bushaltestelle Richtung Kosgoda. Lange mussten wir nicht an der "Bushaltestelle" warten, bis einer der zahlreichen Busse mit lautem Gehupe um die Ecke fuhr. Wieder einmal musste man im Fahren aufspringen und Lotti konnte sich zum Glück noch festhalten, da sie schon das Geld gezückt hatte und somit nur eine Hand zur Verfügung hatte. Dieses Mal hatten wir einen der rasanten Fahrer erwischt, die wir sonst nur vom Straßenrand aus gesehen hatten. Beim Aussteigen wurde wieder nicht richtig angehalten, sodass Lotti aus dem Bus gestolpert/ gefallen ist, sich aber noch an Leon festhalten konnte. Da die Bushaltestelle aber nicht unser Ziel sein sollte, nahmen wir zum ersten Mal ein Tuktuk, um den restlichen Weg zu bewältigen.

22 April 2017

Alle Hoffnung, dass es uns heute wieder besser ginge, waren vergebens. Die Bauchschmerzen waren nicht weg, der Kopf dröhnte immer noch und wir fühlten uns weiterhin schlapp. Also entschieden wir uns, den Tag über einfach am Strand zu entspannen. Der Hinweg war echt eine Qual für den Kreislauf. Die Hitze und die feuchte Luft machten es auf der Liege nicht gerade einfacher zu entspannen, sodass wir nach 1 Stunden schon wieder zurück gingen. Da wir dem Essen nicht mehr so richtig trauen, kauften wir für 0,20€ 300g Reis, um dem Magen mal etwas zu tun zu geben (Leon brauchte auch mal wieder etwas im Bauch, da er sich am Abend vorher noch übergeben musste).

21 April 2017

Eigentlich hatten wir für diesen Tag andere Pläne gehabt. Aber als Lotti mit Bauchkrämpfen und Übelkeit aufgewacht war und auch Leon leichte Magenbeschwerden hatte, sah es nach einem Bett-Erholungstag aus. Anfangs freute Leon sich noch Lottis Frühstück verspeisen zu können, später erwischte es ihn leider ebenfalls. Wir zwangen uns, des Kreislaufes wegen, einen kurzen Strandspaziergang zu wagen. Mittlerweile fühlt Lotti sich schon besser, nun liegt aber Leon mit Gliederschmerzen flach.

20 April 2017

Trauriger Weise ließ uns unser Rotti Laden im Stich. Reisgerichte gab es an diesem Abend nicht, sodass wir auf Grund von Leons Zöliakie weiterziehen mussten. Dabei fanden wir eine schöne Location am Strand und machten es uns mit einer Gemüsereispfanne und Spaghetti Carbonara gemütlich.
Wie schon gewohnt, starteten wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Wieder ging es an den Strand, um an unserem Tan zu arbeiten. Leon legte sich mit den Riesenwellen an, wobei Lotti voller Angst am Ufer blieb und immer nach einem Kopf oder Armen Ausschau hielt. Nach ein bisschen Musik hören und dem Verzehr eines Milchshakes war der Tag auch schon wieder fast rum.

19 April 2017

Abends ging es erneut zu unserem nun Stammlokal, dem Rotti Restaurant. Wieder kamen wir günstig und gut davon.
Als wir ziemlich kaputt in der Lodge eintrafen, bot uns der Manager (wir müssen ihn unbedingt nochmal nach seinem Namen fragen🙈) gleich an, uns Fruchtshakes zuzubereiten. Während wir weg waren, hatten sie unsere Wäsche gewaschen und unser Zimmer geputzt. Da kann man sich dran gewöhnen 😝👌🏽
Galle ist eine Hafenstadt ganz im Süden Sri Lanka's. Raus aus dem Busbahnhof war man umgeben von Trubel, TukTuks soweit das Auge reichte, dem hupenden Verkehr und Menschen, die dich als neunen Kunden anwerben wollten. Wir ließen uns, in der Hoffnung nicht überfahren zu werden, treiben und kamen an einigen Buddha Statuen und Moscheen sowie vielen Ständen mit Krimskrams vorbei. Lange dauerte es nicht, da waren triefend nass vor Schweiß und schienen den Dreck förmlich anzuziehen. Trotzdem schleppten wir uns in die Altstadt, die sich durch ihren europäischen Stil vom Rest Galle's deutlich abhebt. Die Altstadt liegt auf einer Landspitze, die von einem alten holländischen Fort umrundet ist. Von den Stadtmauern aus machten wir einige Fotos vom Leuchtturm und bummelten anschließend durch schöne Boutiquen.
Für unseren Tagestrip nach Galle wagten wir uns mit dem Bus zu fahren. Die Fahrt war erstaunlich ruhig und man bekam sehr wenig von der forschen Fahrweise mit. Bezahlen tut man bei einer Art Schaffner, der immer "Arrez arrez" (Beeilung) ruft, wenn neue Passagiere einsteigen. Türen gibt es nicht und sobald man nur einen Fuß auf das Treppchen gestellt hat, fährt der Bus auch schon los. Bezahlt haben wir für Hikkaduwa nach Galle und wieder zurück, insgesamt etwa eine Strecke von 38 km, für uns beide unter einem Euro.
Eigentlich wollten wir nicht schon wieder ein Bild von unserem Frühstück posten. Aber irgendwie fanden wir, dass dieses leckere Omelette einen Platz im Blog verdient hat.

18 April 2017

Zum Abendessen ging es diese Mal in ein Hotelrestaurant mit schönem Blick auf Pool und Meer. Auch hier wurde von vornherein eine Servicegebühr von 10% veranschlagt. Bisher haben wir in solchen Restaurants die Erfahrung gemacht, dass der Service nicht besonders freundlich oder hilfsbereit ist. Leider war es auch diese Mal der Fall. Wir mussten sogar, trotz des leeren Restaurants und 4 Bedienungen, aufstehen und fragen, ob wir bestellen dürfen. Dennoch war das Essen lecker und wir hatten einen netten Abend.
Ein zweiter Tag am Beach kann ja nicht schaden, dachten wir uns. Angekommen, kam auch gleich einer der etlichen Einheimischen, die etwas verkaufen wollen. Lauthals pries er seine (Lautsprache) "kokonaaaaaat", die wir aufgrund ihres Aussehens auch glatt probieren wollten, an. Sie war weder haarig noch braun, sondern glatt und gelb, geschmeckt hat sie jedoch laut Leon wie alle Anderen. Die Wellen waren heute noch stärker als gestern, was wir am ganzen Körper zu spüren bekamen. Leon wurde von einer 3m Welle über den Boden gezogen, sodass er Schürfwunden am Kinn und an der Schulter hatte und Lotti wurde von der starken Unterspülung und den anrollenden Wellen Unterwasser gerissen. Aber wir haben es überlebt, also wurde weiter gebadet und sich anschließend auf der Liege erholt und gesonnt.
Unser Tag begann erneut mit einem sehr ausgewogenen Frühstück und unserem neuen Lieblingstee, dem "Ceylon Tee". Sogar Leon, der eigentlich keinen Tee mag, freut sich nun jeden Morgen (und Mittag und Abend, wenn wir unsere extra Bestellungen aufgeben😅) darauf. Von unserem kleinen Balkon aus können wir immer die umherkriechenden Eidechsen und Grauhörnchen beobachten.

17 April 2017

Wir sind uns nicht sicher, ob es sich bei Lottis Essen um etwas Regionales handelt, aber die "Rottis" haben ihr geschmeckt. Dabei handelt es sich um eine Art Teigfladen, welcher mit allerlei gefüllt werden kann. Bei Leon wurde es ein Fried-Rice mit Huhn, was ebenfalls gut geschmeckt hat. Letztendlich haben wir für 2 Rottis, dem Reisgericht einer Fanta und einer Cola 1050 Rupien bezahlt, also 6,50€. Da kann man sich nicht beschweren.
Heute wollten wir den Strand besichtigen. Nach einem dreiminütigen Fußmarsch berührten unsere Füße den heißen Sand. Wir spazierten etwas in Richtung Stadtzentrum, wo wir auch prompt auf eine Beachbar trafen, die schattige Liegen kostenlos anbot. Der Schatten schien nicht nur den Touristen zu gefallen, sondern auch den schlafenden Straßenhunden, die es sich unter den Liegen gemütlich gemacht hatten. Das Wasser war so warm, dass es schon fast nicht mehr als Abkühlung dienen konnte. Wir schätzten es auf ~30°. Die Wellen machten es aber trotzdem zu einem richtigen Abenteuer, welches jedoch nicht ganz ungefährlich war. Die Unterspülung war an einigen Stellen so stark, dass es uns glatt den Boden unter den Füßen weg zog. Für die innerliche Abkühlung gab es später einen Mangoshake.
Neuer Morgen, hammer Frühstück 🍳Das erste Mal seit langem wurde man morgens wieder richtig satt. Wir hatten perfekte Eier, leckere Würstchen und Speck, Joghurt mit Honig und die Krönung, ein RIESEN Fruchtshake. Zu trinken gab es wieder ganz traditionell Ceylon Tee. So lässt sich auf jeden Fall der Tag beginnen. Ach ja der Zug, das hielt sich über Nacht in Grenzen. Lotti wurde zwar gelegentlich wach, konnte aber auch gleich wieder einschlafen.

16 April 2017

Als wir am Abend dann durch den Flug und die Zeitverschiebung in etwa 40 Stunden auf den Beinen gewesen waren, ging es erstmal ins Bett. Wie viele Eindrücke wir bis dahin gesammelt hatten, ist wirklich unglaublich. Sri Lanka ist in jedem Fall ein interessantes Kontrastprogramm zu den zivilisierteren Ländern, die wir zuvor besucht haben. Unsere Unterkunft ist recht modern und das Motto "Gast ist König" scheint hier Programm zu sein. Gestern Abend brachten sie uns sogar noch Tee, obwohl uns theoretisch nur Frühstück zusteht. Und es gibt eine Haus eigene Schildkröte, die Tag und Nacht im Garten entspannt. Ein riesiges Manko, wovon wir vorher nichts wussten, sind die Bahngleise. Etwa alle halbe Stunde fährt dort ein Zug entlang. Da es keine Schranken oder Ampeln gibt, hupt er immer mehrere Male sehr laut. Wenn wir in unserem Zimmer sitzen, fühlt es sich an, als würde der Zug durch unser Nachbarzimmer rumpeln 😅🙉.
Der Verkehr hier in Sri Lanka hat einen ganz eigenen Post verdient... So einen verrückten Fahrstil haben wir noch nie gesehen! Wenn man sieht wie kreuz und quer die TukTuks, Autos, Radfahrer, Mopedfahrer und vor allem die Busse fahren, fragt man sich, ob es hier Vorfahrts- oder überhaupt irgendwelche Regeln gibt. Scheinbar wird die Hupe als Signal zum Überholen verstanden, was bedeutet, dass der gesamte Verkehr dauerhaft dabei ist, wild zu hupen. Ob Gegenverkehr von vorne kommt oder drei TukTuks bereits die Spur belegen, interessiert im Besonderen die Busse nicht, denn Überholen geht immer. Das Verrückteste an Allem ist aber, dass alle Straßenteilnehmer trotz dieser riskanten Fahrweise, am Ende ihrer Manöver unfallfrei davontuckern. Wir sind nun aber mehr als froh, uns keinen Mietwagen angeschafft zu haben😂🚗🔥
Nun war es an der Reihe sich mal in unserer Umgebung umzusehen. Um zur Hauptstraße und dem Strand zu kommen, müssen wir durch ein paar Gassen und über die Bahngleise laufen. Weiterhin blieb das Bild von Armut, was wir schon auf der Autofahrt bekommen hatten. Lange liefen wir die Hauptstraße entlang, kauften ein wenig Obst und aßen Pommes bei einem Restaurant am Strand. Hier lagen einige Straßenhunde neben den Tischen, um Schutz vor der Sonne zu suchen.
Obwohl man in unserer Ankunft nicht so früh mit uns gerechnet hatte, wurde uns schnell das Zimmer gezeigt und ein wenig Obst und Tee serviert. Wir wurden mit äußerster Vorsicht und Freundlichkeit um Wünsche gebeten und es wird sehr auf unsere Privatsphäre acht genommen. Da hier aktuell das Hindu Neujahr gefeiert wird und die Lodge eigentlich geschlossen hat, sind wir die einzigen Gäste. Trotz dessen stehen uns der Lodge Manager und sein Assistent rund um die Uhr zur Verfügung.
Nachdem wir die Gatter zu unserer verlassenen Lodge geöffnet bekommen hatten, waren wir froh, die Wartestunden nicht mit dem Schmusen mit Straßenhunden verbringen zu müssen. Das Sofa im Eingangsbereich bot uns einen guten Unterschlupf, bis wir völlig verschwitzt, schlaftrunkend und mit voller Blase vom Lodge Manager aufgefunden wurden.
Unsere 2 stündige Autofahrt nach Hikkaduwa, Nahe bei Galle an der Südwestküste Sri Lankas, war sehr abenteuerlich. Anfangs ging es noch ganz gemächlich auf dem Highway Richtung Colombo los. Als wir diesen aber verließen, gerieten wir in sehr ärmliche Gebiete, in denen sich Hütte an Hütte und Müllhäufen aneinander reihten. Am gruseligsten waren aber die vielen Straßenhunde und Katzen, die nicht nur an den Straßenrändern schliefen, sondern auch vor unser Auto liefen. Einige Male mussten wir mit quietschenden Reifen ausweichen. Da es Nacht war, wunderten wir uns außerdem über dunkle Gestalten, die an den Straßen standen. Letztendlich endete unsere Fahrt mit zwei schmalen Gassen und der Überquerung von Schienen bei unserer Lodge. Ohne unseren Fahrer hätten wir dort niemals hingefunden.
Während die innere Uhr sich nach Schlaf sehnte (~4 Uhr morgens), kamen wir in Colombo um 1:55 morgens an. Die Immigration schien alle Zeit der Welt zu haben, sodass ein wenig Zeit verstrich, bis wir zu unseren Koffern konnten. Nachdem wir 20 Minuten lang dasselbe Gepäck beim Routieren beobachtet hatten, waren wir sehr erleichtert, als unsere Gepäckstücke schließlich doch noch ankamen. Kurz noch die übrigen Singapur Dollar in Rupien umgetauscht, trafen wir auch schon Jospeh, unseren Shuttle Fahrer in der Eingangshalle. Eine Frage blieb für uns jedoch offen... wer kauft nach der Landung Kühlschränke oder Waschmaschinen im Duty Free Bereich?😅

15 April 2017

Nun sitzen wir auch schon wieder am Changi Airport. Resümierend können wir feststellen, dass obwohl eine der 4 Amtssprachen Englisch ist, es im Allgemeinen nicht sehr viel damit zu tun hat. Hier wird das sogenannte "Singlish", eine Mischung aus Englisch, Mandarin, Malaysisch..., gesprochen. Die Betonung erinnerte uns außerdem an das Indische. Insgesamt ist Singapur ein Staat mit vielen Facetten. Auf der einen Seite hat man die teuren schicken Malls und die modernen Bankenviertel samt Schlips- und Anzugträgern und auf der anderen Seite den äußerlich 1000 jährigen Mann, der nur noch 3 Zähne besitzt und in einem Foodcourt mit simpleren Hygienebedingungen sauber macht. Die Schere und die Verteilung zwischen Arm und Reich haben wir als stark wahrgenommen und wird durch staatliche Maßnahmen auch nicht verkleinert. Die Highlights der Stadt waren natürlich Marina Bay und Gardens by the Bay, vor allem bei Nacht. Außerdem haben wir die kulturelle Vielfalt der Großstadt genossen.
So schnell ging auch schon wieder unsere Zeit in Singapur vorbei. SK war ein super netter Host und sein Apartment mit Abstand das schönste im ganzen Haus. Traditionell nimmt er mit seinen Gästen ein Polaroid Bild auf und pinnt es an seine Weltkarten-Wand. Heute wurden auch wir Teil dieser Karte. Während wir noch ein bisschen mit ihm plauderten, erzählte er uns, dass er demnächst (mit 31 Jahren) Zuhause ausziehen würde. In Asien ist das eine ganz normale Vorgehensweise, um Geld zu sparen. Vor allem, wenn man in einem so teuren Land wie Singapur lebt. Auch von Norna, unserer schwedischen Mitbewohnerin verabschiedeten wir uns.

14 April 2017

Was passiert als erstes, wenn man 7 Monate auf Reisen ist? Man vergisst Wochentage, das Gefühl für Uhrzeiten und wann welche Feiertage sind. Wie zum Beispiel heute. Morgens haben wir uns gewundert, warum alle Cafés geschlossen waren und kein Mensch am Arbeiten war. Als wir dann abends vor verschlossenen Restauranttüren standen, dämmerte uns welcher Tag heute ist. Also nichts mit schick Essen am letzten Tag, sondern Pommes und Salat beim Fastfood-Onkel. Auf dem Heimweg kamen wir dann an einem anderen Markt vorbei, doch wir mussten leider nach Hause, da man nach 12 Uhr nicht mehr in unser Haus gelassen wird.
Der ArtBox Markt ist ein Wandermarkt, der durch ganz Asien zieht. Seinen Ursprung hat er in Thailand und ist jetzt für einen Monat in Singapur. Hier werden Speisen, Kleinigkeiten, Schmuck und Klamotten angeboten und das Ganze im kreativen Stil. Es gab sogar Live Musik. Da heute der erste Tag des Markts war, war er bis zum Anschlag voll, sodass sogar die Eingänge zugemacht wurden. Gehen, sich umschauen oder gemütlich zu schlendern war nicht möglich. Die Schlangen bei den Essensständen nahmen kein Ende und es war super heiß. Völlig fertig aber inspiriert verließen wir das Getümmel nach 30 Minuten wieder. Ein wirklich schöner Markt mit tollen Ideen, leider waren wir aber zu einer Stoßzeit dort.
Irgendwie hat Lotti die Uhrzeiten durcheinander gebracht. Sie war der festen Überzeugung, dass die Lightshow von 7:45 bis 8:45 geht. Als wir um 8 dort ankamen, sahen wir noch die letzten 10 Sekunden der Show, bis die Musik ausklang und die Bäume nicht mehr blinkten, sondern in bunt leuchteten. Egal, sie waren auch so echt cool und ließen sich nun auch besser fotografieren. Um 8:40 waren wir fertig und wollten zurück gehen, als wir dann plötzlich aus der Ferne wieder die Musik hörten und die Bäume erneut zu blinken anfingen. Scheinbar stimmten die Zeiten, nur hatte Charlock falsch kombiniert 🕵🏽‍♀️. Machte aber nichts, da wir auch von weiter weg einen super Blick über alle leuchtenden Supertrees hatten😎
Dieses Mal ohne Drone setzten wir uns auf einen Steg an der Marina Bay und genossen die letzten Sonnenstunden unseres letzten Abends. Während Leon fleißig fotografierte, wurde Lotti von 4 Arabern gefragt, ob sie ein Foto mit ihr machen könnten. Also setzte sich einer nach dem anderen neben Lotti, machte ein Foto und ging danach glücklich weiter. Ihr Outfit schien überzeugt zu haben. Als die Sonne komplett untergegangen war, ging es weiter zum Gardens by the Bay.
Heute waren wir ganz froh, dass wir bisher noch nicht in der Bahn getrunken oder gegessen hatten😪🤔. Die Idee, immer einen reservierten Platz für ältere Menschen oder Gehbehinderte zu haben, finden wir aber ganz gut.
Am Ende stiegen wir wieder in Chinatown aus, um noch einige von den glutenfreien Brötchen zu kaufen. Da wir nicht ganz wussten, welchen Ausgang wir beim letzten Mal genommen hatten, landeten wir prompt in einer anderen Ecke, die schon mehr nach Chinatown aussah. Wir kauften dann auch das erste Besteck für die Zukunft, Essstäbchen. Leider haben wir den österreichischen Wurststand, der uns empfohlen wurde, nicht gefunden😭. Dafür fanden wir dann aber letztendlich den Brötchenstand und kauften gleich einen ganzen Berg. (Zukunfts-Leon: "Es waren vielleicht ein bisschen zu viele"🤔).
Die Idee war es zu den "Southern Ridges" zu fahren und durch einige Parks, die uns im lonely planet empfohlen wurden, zu spazieren. Als wir aber bei den schwülen Temperaturen eine ganze Weile umhergeirrt waren, entschieden wir uns um. Der Weg zu den Parks wäre noch Bergauf gegangen, von wo aus wir dann den "gemütlichen" Spaziergang gestartet hätten. Bereits schon völlig fertig, fuhren wir lieber zurück, um noch ein wenig Stadt zu erkunden.

13 April 2017

Und wie schon erwartet, wurde der Regen noch stärker. Hinzukam noch, dass unser Bett sich gegen uns verschworen hat und uns nicht mehr gehen lassen wollte. Also haben wir erst Iron Man und dan Captain America geschaut, um herauszufinden zu welchem Team Lotti gehören möchte. Resultat: Sie findet die Freundin von Iron Man, Pepper Potts, am besten 🙈
Das Wetter meint es nicht gut mit uns und auch nicht mit unserem Geldbeutel. Regentag = Mallbesuch. Ganz in der Nähe soll eine Mall sein, die sehr asiatisch orientiert ist. Viel wurde anprobiert, doch nichts passte so recht. Wir hatten mal wieder das Größenproblem. Leon versuchte mit allen Methoden den Shoppingsprozess zu beschleunigen, doch Lotti wollte immer weiter. Zum Glück kam irgendwann das Ende der unterirdischen nie enden wollenden Mall und wir gingen zurück nach Hause. Das Wetter hat sich bis jetzt auch nicht verbessert, sodass unsere Abendtour wahrscheinlich ins Wasser fällt.

12 April 2017

Da unsere schwedische Mitbewohnerin auch Zöliakie hat, ist sie mit uns zusammen zu einem Vietnamesen gegangen. Das Essen war echt lecker. Lotti hat nur leider das Falsche bestellt, sodass es nicht ganz ihr Geschmack war. Weil von Lottis Essen so viel übrig war, wollten wir den Rest als Take Away mitnehmen für den nächsten Tag. Doch die Bedienung hat dies falsch verstanden und das Essen weggeworfen, woraufhin wir das Ganze nochmal bekommen haben 👌🏽 Leider haben wir vergessen Fotos zu machen 🙈
Vielleicht hat der ein oder andere schon von der schwarzen Wunder-Creme gegen Mitesser aus Japan gehört. Sie soll zwar höllisch weh tun, aber für das Resultat scheint es sich zu lohnen. Wir haben sie hier gefunden und gleich ausprobiert. Man spürt, dass irgendwas einzieht/ wegätzt und sie wird schnell super hart. Nach 25 Minuten fühlt man sich, als hätte man zu viel Botox benutzt und man kann die Maske dann abziehen. Es schmerzt schon, aber die Haut ist wirklich reiner danach. Es ist zwar nicht wie in den etlichen FB Videos, aber es hat etwas gebracht.
Um die Funktionsfähigkeit der Drone zu testen, ging es nochmal zum Innenstadthafen. Und scheinbar sind alle Probleme behoben. Manchmal gab es noch kleine Verbindungsprobleme, die können aber durch die Umgebung hervorgerufen worden sein. Wir riskierten auch einen Aufstieg auf 300m, um wirklich alles einmal durchzuspielen. Nach 25 Minuten ist Hawk sicher gelandet.
Die Stadtteile in Singapur unterscheiden sich weniger durch die Gebäude, als durch die Bewohner und Delikatessen. Von den Gebäuden, … unterscheiden sich Little India, China Town und … nicht stark, doch die Bevölkerung und das Verhalten ist ein ganz Anderes. Dies konnten wir heute in China Town feststellen. Ein bisschen gelassener und gesitteter werden hier nationale Speisen verkauft. Auch trafen wir auf Sachen, die wir noch nie zuvor gesehen hatten. Zum Beispiel Germknödel ähnliche Brote, jedoch ohne Getreideprodukte und somit glutenfrei und das für nur 1$! Natürlich fand man auch eine Menge Nudeln, Reis und Huhn. Halt typisch asiatisch.
Unsere erste Reise des Tages war leider eine Sackgasse. Wir wollten zum Containerhafen, um uns das Ganze mal von oben etwas genauer anzuschauen. Die nächstmögliche MRT hielt an der Station "Harbour Front", die jedoch immer noch etliche Kilometer von den Containern entfernt war. Da wir noch nicht wussten, ob die Drone eine solche Entfernung ohne Verbindungsprobleme übersteht, starteten wir gar nicht erst, sondern erkundeten die Kameraläden in der MRT-Station. Außerdem probierten wir einen Reisburger, also anstatt des Brotes gab es Reis, doch dieser konnte geschmacklich überhaupt nicht punkten.

11 April 2017

Marina Bay bei Nacht zu sehen war wirklich beeindruckend. Leider fing der Abend nicht an wie geplant. Wir wollten eigentlich die letzten Sonnenstrahlen mit der Drone aufnehmen, doch diese meldete ständig einen Kompassfehler, verlor das GPS und nach dem Starten landete sie immer wieder automatisch. Viel hin und her half nichts, sodass wir uns entschieden auf die andere Uferseite zu wechseln, da wahrscheinlich das viele Metal der Mall der Steuerung zusetzte. Auf der anderen Seite angelangt, konnten wir dann endlich starten und noch ein paar Fotos schießen. Letztendlich lag das Problem einerseits am Metall und andererseits hatte das System einen Fehler, welcher durch Updates behoben werden konnte (wir vermuten, dass dieser durch die "feinfühlenden" Hände der Security am Flughafen entstanden ist). Als wir zurück in unserem Apartment waren, lernten wir unsere Mitbewohnerin, eine schwedische Medizinstudentin, kennen und tauschten uns ein wenig über unsere Reiseerfahrungen aus.
Nur eine U-Bahnstation entfernt, liegt "Little India". Vorort angekommen, bot sich ein Bild, welches wir auch so in Indien erwartet hätten. Gewürz- und Stoffstände in schmalen Gassen und hin und wieder ein Händler, der einem wild gestikulierend versucht einen Teppich zu verkaufen. Außerdem fand man Unmengen von Gold- und Handyhändlern, wo man sich jedoch auf Grund der niedrigen Preise nicht auf die Echtheit verlassen konnte. Auch die angebotenen Produkte Im Foodcourt ließen, bedingt durch die Auswahl an Curry Gerichten, keinen anderen Gedanken als an Indien zu. Gekauft haben wir jedoch nur einen Wassermelonensaft. Es schien kein Besteck zu geben (typisch indisch) und wirklich hungrig waren wir auch nicht. Leider setzte das heute extrem schwüle Wetter dem Kreislauf etwas zu, sodass wir nach 2 Stunden schon wieder zurückkehrten, um für unsere Abendsafari ausgeruht zu sein.

10 April 2017

Eine weitere Erkenntnis des Tages war: Teuer heißt nicht immer gleich gut. Diese Aussage mag vielleicht in anderen Ländern nicht zu treffen, hier hat der Preis zumindest für Essen hauptsächlich etwas mit der Lage zu tun. Heute Mittag hatten wir das schlechteste Curry unserer gesamten Reise, zugleich konnte es sich aber auch das Teuerste nennen.... weil es im "Gardens by the Bay" lag. Am Abend wollten wir arabisch, Nahe der Moschee, essen. Als wir uns dort umsahen, waren die Preise doppelt so hoch wie zwei Straßen zuvor (ein Gericht ab ca 15$). Es trieben sich ungewöhnlich viele Touristen dort herum. Eines der libanesischen Restaurants muss bei TripAdviser oder in einem Reiseführer erwähnt sein, da sich darin ausschließlich Europäische Gesichter aufhielten. Der Food Court, bei dem wir vor ein paar Tagen gegessen hatten, liegt nur 500 Meter von der arabischen Straße entfernt (dort lag der Preis pro Gericht bei 2$). Also aßen wir einfach eine Straße weiter für insgesamt 12$.
Während eines kleinen Päuschens im Park, fuhr dieser unbemannte Shuttle mehrere Male an uns vorbei. Zum Teil erstaunt uns der Fortschritt an Technologie in diesem Staat sehr, auf der anderen Seite steht er in einem Kontrast zu den ärmlicheren Vierteln. Ein gutes Beispiel dazu ist das Hochhaus, in dem wir wohnen. Unser Türschloss lässt sich über eine App von unserem Smartphone steuern, Nachbarn im Haus hingegen ketten bloße Gitter als Haustüren fest. Auch unser Internet ist ein gutes Beispiel. Wir haben eine 450.000 MegaByte Leistung zur Verfügung. Zum Vergleich, in Deutschland freut man sich über eine 50.000 MegaByte Glasfaserleitung. Außerdem ist uns aufgefallen, dass alle Züge unbemannt sind, nie verspätet und ein intelligentes Streckennetz es erlaubt, viele Züge auf den selben Strecken einzusetzen. So entstehen maximale Wartezeiten von 5 Minuten.
Nach einem überteuerten Frühstück mit altem Obst und einem erneuten Besuch bei Zara, dieses Mal aber Zara Man, ging es in die "Gardens by the Bay". Auf dem künstlich aufgeschütteten Gebiet entstand ein Garten, indem die sogenannten Supertrees stehen sowie ein "Cloud Forest" und ein "Flower Dome". Die Supertrees bestehen aus einem lila Gestänge, welches von richtigen Pflanzen bewachsen ist. Mit einem Ticket kann man in die Baumkrone fahren und von dort aus über Hängebrücken einen kleinen Rundkurs beschreiten. Der Eintritt in die "Gewächshäuser" kostet fast 30$. Da wir sehr kaputt waren und sich die Summe an Geld lohnen sollte, entschieden wir diese am Freitag zu besuchen.

9 April 2017

Auf dem Heimweg hielten wir dann noch in einer weiteren Mall in der Orchard Rd., die jedoch konzentrationsbedingt nicht mehr richtig begutachtet werden konnte. Dann wurde noch schnell im Supermarkt angehalten und endlich ging es auch nach Hause. Die Füße taten so weh, dass wir gleich nach einer Dusche ins Bett fielen.
Raus aus der Mall betrachteten wir die Hauptattraktionen Singapurs, das "Marina Bay Sands Hotel" von außen und innen, das ArtScience Museum (das weiße futuristische Gebäude), das Wahrzeichen der Stadt, die "Gardens by the Bay" und alles, was sonst das Zentrum schmückt. Das Wahrzeichen, bestehend aus einem Löwenkopf und einem Fischschwanz, hat den Hintergrund, dass ein ehemaliger Prinz sich in den Wäldern des heutigen Singapurs verlief und auf einen Löwen traf. Zuerst zückte der Prinz sein Schwert, entschied sich dann jedoch gegen einen Kampf, woraufhin der Löwe verständnisvoll nickte und abzog. Da Löwe "Singa" bedeutet und Stadt"Pura" entstand der übersetzt der Name "Löwenstadt". Der Fischschwanz hat seinen Ursprung in der Wassernähe und dem ehemaligen Namen des Ortes.
Bei unserer Tour ins Stadtzentrum gerieten wir sehr schnell in die "Shops at Marina Bay Mall", die einen perfekten Ausgleich zur schwül warmen Außentemperatur bot. Die Mall ist sehr großräumig und offen gestaltet und enthält sogar ein kleines Venedig sowie eine Schlittschuhbahn. Für Lotti ging es auch mit 25 verschiedenen Teilen in die Zara Umkleide, doch "nur" mit dreien an die Kasse.
Vor dem Frühstück fuhren wir auf Etage 7 hinunter, um vom Parkdeck aus die Drone das erste Mal steigen zu lassen. Aus der Luft konnte man relativ gut den Kontrast zwischen hochmoderner Architektur im Stadtkern und dem normalen Leben in der günstigeren Stadtgegend erkennen. Die Hauseigene Disco entdeckten wir auf dem Parkdeck zwischen Autos, erstaunlich, was es in diesem Haus nicht gibt.

8 April 2017

Auf unserem Heimweg erlebten wir das arabische Viertel, welches vor unserer Haustür liegt, voller Leben. Überall säumten sich Menschen an Tischen diverser Restaurants, vor allem die arabische Bevölkerung, aber auch viele Asiaten.
Für das Abendessen machten wir uns auf den Weg zu einer Art "Food Court", welcher direkt um die Ecke liegt. Wir müssen sagen, so günstig haben wir noch nie gegessen. 5$ reichten für zwei Mal Reis mit Curry und Huhn. Die Umgebung war etwas komplett Neues für uns. Eng aneinander gereiht, mit jeweils maximal 2 m2 Kochfläche, schoben sich die asiatischen Restaurants aneinander. Gewöhnungsbedürftige Darstellungen von Essen, aber mit qualitativ hochwertigen Schildern, machten auf sich aufmerksam. Nachdem wir den Anspruch des deutschen Hygiene Standards abgestellt hatten, wurden wir auch schnell fündig. Anschließend suchten und fanden wir einen etwas größeren Supermarkt. Auf Grund des faszinierenden Sortiments, rote Bohnen Eis etc, hielten wir uns hier recht lange auf und kauften aus Interesse einige inländischen Produkte.
Bei unserem Erkundungsgang gelangten wir etwas später in eine relativ große Mall, die uns Schutz vor dem Regen gab. Hier war nicht nur der Standard schon viel westlicher, sondern auch die Preise. Auf unserem Weg passierten wir viele interessante Gebäude und benannten eines als "den Bienenstock". Leider hatten wir noch immer keinen "vernünftigen" Supermarkt ausfindig gemacht und mussten uns so erstmal mit dem kleinen Chinamann und dessen Delikatessen anfreunden.
Unser Tag begann mit einer Erkundung unserer Wohngegend. Wir haben rausgefunden, dass sich unser Stadtteil "Little India & Kampong Glam" nennt. Obwohl es nur wenige Meter von dem Haupt- Stadtzentrum entfernt liegt, hat es nichts mit den häufigen Beschreibungen von Singapur als modern oder sauber zu tun. Viele Gassen mit Trödelläden, arabischen Stoffen und etlichen Restaurants reihen sich aneinander. Hier kommt das "Multikulti" der Stadt wirklich zur Geltung. Eine Mischung aus "Nahem Osten" und Asien wird uns hier geboten. Sogar eine recht große Mosche liegt um die Ecke, von der aus der Muezzin zum Gebet ruft.

7 April 2017

Unsere ersten Eindrücke: Alles ist ganz anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Von Vorträgen aus der Schule und kleinen Recherchen hatten wir eine relativ wohlhabende, sehr saubere und strukturierte Stadt im Kopf gehabt. Auch dachten wir, dass nirgends Kaugummiflecken auf den Straßen zu sehen wären und auch niemand welches kauen würde. Und überall lasen wir, dass die Lebenshaltungskosten in Singapur die höchsten der Welt sind, sodass wir auch teure Lebensmittelpreise erwartet hatten. Aus der Bahn heraus und auf den Straßen, die wir bisher gesehen haben, sah es doch chaotisch und nicht sehr westlich aus, wie wir es gedacht hatten. In der Bahn kauten Menschen Kaugummi und unser Abendessen zu bezahlen viel uns auch nicht schwer. Und trotz dessen, dass die zweite Amtssprache hier Englisch ist, verstehen viele nur Bahnhof. Also ist es hier doch asiatischer geprägt, als angenommen.
Der Hunger trieb uns raus vor die Tür. Keine 100 Meter mussten wir gehen, da hatten wir schon unser Abendessen. Unerwarteter Weise war alles sehr günstig, halb so teuer wie in Neuseeland oder Sydney. Schnell kauften wir auch noch ein bisschen Obst fürs Frühstück ein, wieder ziemlich günstig.
Das Paket ist daaa. Leon's Apple watch kam, für uns ganz ungewohnt, pünktlich an. Noch ist er jedoch nicht so begeistert von der Nutzung als Sportuhr, was hoffentlich nur der Müdigkeit geschuldet ist 😐.
Das ist unsere Unterkunft für die nächste Woche. Von unserem Zimmer aus haben wir einen Blick auf die Skyline und können sogar das "Marina Bay Sands Hotel" und Teile des "Gardens by the Bay" sehen. Die Einrichtung ist sehr modern und stylisch und alles ist ordentlich. Unser Zimmer ist mit einer Glastür zum Wohnraum verbunden, die man komplett einfahren kann. Das Bad ist so klein, dass man auf dem Klo duscht, trotzdem aber schön. Außerdem haben wir noch eine schwedische Mitbewohnerin, die wir noch nicht kennengelernt haben.
Mit der Bahn ging es dann in Richtung City Centre, wobei wir gut erkennen konnten, dass die drei größten Bevölkerungsgruppen in Singapur Chinesen, Malayen und Inder sind. Einen indischen Rechtsanwalt lernten wir sogar prompt kennen. In der Stadt angekommen, machten wir es uns solange bei Starbucks bequem, bis unser Airbnb Host das Okay gab. Zu dieser Zeit waren wir, abgesehen vom Schlummern im Flugzeug, bereits 36 Stunden wach und auf den Beinen. Kurz zeigte Sk uns die Wohnung, dann mussten wir erstmal gaaanz dringend duschen.
Nach der Fahrt nach Auckland, 12 Stunden Flug und 7 Stunden Aufenthalt in Brisbane, hieß es mit den 5 Gepäckstücken in die Innenstadt Singapurs und zu unserer Unterkunft zu finden. Zum ersten Mal viel uns auf, wie viel Strecke wir in Richtung nach Hause bereits zurück gelegt haben. Dann stellte sich heraus, dass es nicht besonders einfach war, herauszufinden, wo man eine Bus- und Bahnkarte (ähnlich wie die Opal-Card in Sydney) bekommen kann. Von Stockwerk 1 wurden wir ins zweite geschickt und wieder zurück und von einem Informationsschalter liefen wir zum nächsten, bis wir schließlich völlig erledigt vom Schleppen in einem ganz anderen Terminal einen Verkaufsstand fanden.

6 April 2017

Kurz nachdem wir uns es im A380 bequem gemacht hatten, ging es dann wieder los mit dem Saft umkippen. Dieses Mal war es ein Apfelsaft, der Lottis Schoß und Sitz komplett ertränkte. Abgesehen davon sind wir nun heil in Brisbane angekommen und schauen jetzt wie wir die nächsten 7 Stunden Wartezeit rumgekommen.

6 April 2017

Ready for Take-Off. Es waren schöne Tage, es gab lustige Momente, aber auch welche, an denen wir das Auenland am liebsten verlassen hätten. Wir können auf jeden Fall behaupten, dass Neuseeland mit welche der abwechslungsreichsten und atemberaubenden Landschaften der Welt besitzt. Doch muss auch dazu gesagt werden, dass nicht jeder Tag sonnig und von blauem Himmel gesäumt ist und wir auch matschige, kalte und verregnete Tage verbracht haben, die dem Campingleben echt zugesetzt haben. Alles in allem hat Neuseeland uns tolle Erfahrungen beschert. Dennoch sind wir auch froh, jetzt weiterziehen und neue Entdeckungen machen zu können.
Die Rückreise hat begonnen. Der Abschied fiel echt schwer, was Miriam auch aufgrund der Tränen anzusehen war. Andrea fuhr uns netterweise zur Bushaltestelle, von der wir nach Hamilton zu unserem Airport Shuttle gebracht wurden. Die Busfahrt stellte sich als nicht ganz so angenehm heraus, da die Personen direkt hinter uns einen recht strengen Eigengeruch hatten. Wer schonmal die Klokassette von einem Wohnmobil entsorgt hat, weiß Bescheid. Nachdem wir am Flughafen erstmal kräftig durchgeatmet und das Gepäck aufgegeben haben, sitzen wir nun am Gate und freuen uns auf Singapur.

5 April 2017

Der letzte richtige Tag in Neuseeland ist angebrochen. Wie schnell die Zeit am Ende dann doch vergangen ist. Anstatt Frühsport, was auch durch das immer noch miserable Wetter nicht möglich gewesen wäre, wurde heute alles gründlich geputzt. Vom Bad, übers Klo bis hin zum gesaugten Zimmer haben wir alles blitzeblank geputzt. Nachdem alles Hand-in-Hand erledigt wurde, haben wir noch ein T-Shirt für den heimischen Triathlon gestaltet, etwas gegoogelt und uns über die "perfekte" Ernährung belesen. Am Abend war es dann so weit. Miriam hat ihr Bild und eine Karte bekommen. Sie war so begeistert, dass sie während unserer letzten Scrabblerunde mehrfach aufgestanden ist, um es sich erneut anzuschauen. Auch das Abendessen, welches wir für Sie zum Abschied gekocht haben, schmeckte ihr sichtlich.

4 April 2017

Der Regen ließ fast gar nichts anderes zu, als mit dem Packen zu beginnen. Eine Unwetterfront aus Australien soll Neuseeland die nächsten 3 Tage in Dunkelheit und Regen Hüllen. Der Anfang war auf jeden Fall schon recht wässrig. Als erstes wurden alle Sachen zusammengetragen, dann aussortiert und schlussendlich in die Rucksäcke gepackt. Es war erstaunlich, wie schnell wir wieder auf unsere Kilos gekommen sind. Mit einem Regenschirm bewaffnet, machten wir uns auf den Weg für die letzten Einkäufe. Petrus meinte es gut mit uns, sodass wir nur leicht nass wurden. Abends gingen wir dann zur Nachbarin Andrea, um ihr auch nochmal die Slideshow zu zeigen und um Geschichten aus ihrem Vietnamurlaub zu hören. Zum Abschied wurden dann noch Adressen ausgetauscht. Miriam war auch ganz glücklich, als wir abends wieder zurück waren. Anscheinend fehlte ihr ein bisschen leben im Haus.

3 April 2017

Ein letztes Mal wollten wir noch in den Swimmingpool von Te Awamutu. Wir plantschten mehr als wirklich zu trainieren und trugen ein spannendes Wasserball Duell aus. Später machten wir uns vollkommen erschöpft auf den Heimweg, um uns dann um das Design von Medaillen und Trinkflaschen sowie Einrichtungsmöglichkeiten auseinander zu setzen. Abends skypten wir dann noch mit Zuhause. Nur noch 3 Mal schlafen und dann heißt es schon adieu Neuseeland 😱

2 April 2017

Der Tag begann mit "angenehmen" Bergsprints. Frisch geduscht, machten wir uns dann daran aus allen, in Neuseeland aufgenommenen Dronensequenzen, ein kurzes Video zu schneiden. Abends sollte es dann endlich soweit sein. Wir hielten die erste Neuseeland Slideshow für Miriam und erzählten alles über unsere Reise durch ihr Heimatland. Nach 3 Stunden waren auch alle Geschichten erzählt und jedes Foto gezeigt. Danach unterhielten wir uns noch ein wenig mit Miriam über Gott und die Welt, bis es dann ins Bett ging.

1 April 2017

Da Leon sich eine neue Laufuhr zugelegt hat, ist Lotti ab sofort glückliche Besitzerin einer GPS-Uhr. Also wurde gleich ein Strava-Account angelegt (Läuferfacebook) und es ging raus zu einem lockeren 10km Lauf. Wieder zurück wurde sich etwas aufgelockert und die restlichen Fotos bearbeitet. Anschließend fuhren wir mit Miriam zum Einkaufen, da wir ein gemeinsames Abendessen kochen und sie die Zutaten spendieren wollte. Also gab es ein Mango-Curry Reisgericht und zum Nachtisch eine GF Lemon-Tarte. Nachdem alles abgespült war, schauten wir ein Rugby match der "Hamilton Chiefs", die auch souverän am Ende mit 30 zu 12 gegen den südafrikanischen Gegner gewannen.

31 March 2017

Nachdem nun alle Fotos sortiert sind, mussten sie natürlich auch noch etwas aufgehübscht werden. Dank Lightroom haben wir einige Neuseeland-Fotofilter erstellt, die wir dann nach Belieben anwenden und noch leicht anpassen konnten. Da das Leitungswasser sehr Kalkhaltig schmeckt, drücken wir immer eine Zitronenhälfte mit ins Wasser. Gegen Abend kam Miriam dann vorbei und brachte uns frisch gepflückte Zitronen vom Nachbarsbaum und das Aroma war einfach säuerlich gut. Irgendwie ist die Zeit dann auch recht schnell ins Land gegangen, sodass der Lauf und ein Besuch an der frischen Luft heute ins Wasser fielen.

30 March 2017

Nachdem wir ausgeschlafen und Pfannkuchen gefrühstückt hatten, ging es auf den Platz für einige Sprints. Später erledigten wir ein paar Einkäufe, organisierten das letzte NZ-Dollar Bargeld für die Busfahrt. (Lifehack: Du kannst minimal 80$ mit deiner Kreditkarte abheben, brauchst für die Busfahrt aber nur 13,40$. Also was nun, wenn du mit so viel Bargeld nichts anfangen kannst? Du gehst einfach in den Supermarkt, kaufst Kakao für 13,49$ und gibts ihn nach dem Bezahlen sofort wieder zurück und bekommst Bargeld 😉) Zum Mittagessen bereiteten wir dann einen Tacco Auflauf zu. Und schafften es anschließend tatsächlich mit dem Kürzen von über 7000 auf unter 2000 Fotos fertig zu werden. Mit "Mission Impossible" ging es dann zu Bett.

29 March 2017

Der Regen machte uns heute nichts aus, da wir den Tag damit verbrachten, Fotos auszusortieren. Abends kochten wir Spagetti Carbonara für Miriam. Im Anschluss starteten wir eine neue Runde Scrabble, dieses Mal aber die "Advanced" Version. Auch wenn Miriam Bedenken hatte wegen eines erhöhten Schwierigkeitsgrad zusätzlich zur Sprache, klappte es sehr gut.

28 March 2017

So langsam aber sicher haben wir alle notwendigen Reisedetails für die Weiterreise geplant. Das Visum für Sri Lanka wurde bestätigt, wir haben einen Shuttle Service vom Flughafen zur Lodge in Sri Lanka und wieder zurück, Bargeld zur Bezahlung des Fahrers, Bustickets und und und. Das Abschiedsgeschenk für Miriam haben wir heute mit einem Rahmen versehen, wobei wir beim Einkauf auf 1,2 kg schwere Schokoladenschweine und Hasen für Ostern trafen (Ostereier suchen sollte hier nicht allzu schwer sein🤔). Nach Lauf- und Workout Einheit, Einkauf und Abendessen traf Miriam nach ihrem Tag bei den Enkelkindern wieder bei uns Zuhause ein. Sie brachte einen kleinen Brief von Gabby, ihrer 3-jährigen Enkelin, mit Konfetti mit. Indem bedankte sie sich für die Schokokekse, die wir Miriam für sie mitgegeben hatten und bat um mehr davon (geschrieben von ihrer Mama).

27 March 2017

Seit langem ist der Himmel mal wieder bedeckter und hin und wieder gibt es einen kleinen Schauer. Das schreit ja schon fast nach einem Back- und Kochtag. Also wurden erst Kekse 🍪 gebacken und danach ein Low-Carb-Auflauf vorbereitet. In der Zwischenzeit wurden die ersten Tempotests und Workouts gemacht sowie Nähprojekte für Zuhause geplant. Außerdem hat Leon den Fotoberg schon einmal inspiziert und dabei ein Bild vom Anfang der Reise bearbeitet.

26 March 2017

Wie kann ein Tag besser beginnen als mit lieblichen Duft in der Nase und frischen Pfannkuchen im Bett (Ja, uns ist das Brot ausgegangen 🙈). Nachdem wir gestärkt, geduscht, … waren ging es zu Fuß zu Pack'n Save. Als wir die Kassen passiert hatten und in unseren Einkaufswagen schauten, stellten wir erst fest, wie viel wieder zusammen gekommen war. Dumm nur, dass unsere Tüten keine Griffe hatten, nach einmal anheben gerissen wären und wir 3km nach Hause gehen mussten. Am Ende hat alles irgendwie geklappt, doch es war eine Tortur. Den restlichen Tag verbrachten wir mit HTML-Probestunden und dem Ausprobieren von neuseeländischen Getränken. Irgendwie hat uns heute die Farbe grün angezogen 🌿

25 March 2017

So langsam kommen wir mit unseren Websiten voran. Die Designs sind ausgewählt, erste Anpassungen wurden gemacht und Texte werden vorgeschrieben. Parallel hat sich Leon heute wahrscheinlich zum letzten Mal mit Änderungen an der Wechselzonengrafik beschäftigt. Da uns das gestrige Workout und der krasse Wetterumschwung von letzter Nacht ein bisschen aus der Bahn geworfen hat, fiel heute das Training flach.

24 March 2017

Ein Tag voller Aufgaben. Zuerst wurden die Haare wieder in Form gebracht. Dieses Mal ist der Schnitt auch wieder geglückt. Nach Bergintervallen auf der BMX-Strecke hatten es unsere Klamotten auch mal wieder nötig, gewaschen zu werden. Da es auf der Terrasse von Bienen/ Wespen wimmelte, machte sich Leon auf die Suche, wurde fündig und beseitigte heldenmutig 4 Bienenstöcke. Abends gingen wir dann gleich zweimal einkaufen. Einmal virtuell, was uns in Singapur erwartet und danach physisch bei Countdown.

23 March 2017

Zum Frühstück gab es bei uns Intervalle auf dem Platz. Danach erkundigten wir uns bei der "I-Site" über Busfahrpläne und buchten unsere Reise zum Flughafen, da wir nur noch 14 Tage in Neuseeland sind 😱. Begleitet wurden wir den ganzen Tag über von bestem Wetter. Abends kochte Miriam für uns ihr "roasted dinner" mit besonders viel Gemüse und wir servierten das Dessert (Schoko-Lava Muffin mit einer Kugel Vanilleeis). Im Anschluss spielten wir zusammen Scrabble, wobei Miriam und Lotti sich mit dem Gewinnen abwechselten.

22 March 2017

Morgens machten wir uns auf den Weg zur Library, um die deutsche Abendzeit abzupassen. Nach einigen Telefonaten und Recherchen ging es dann zurück zu Miriam, wo wir anfingen für Lotti eine Website einzurichten. Anschließend kochte Lotti Apfelmus und es gab Reibekuchen/ Kartoffelpuffer, die wegen des uns nicht vorhandenen Öls nicht ganz mit dem deutschen Original mithalten konnten.

21 March 2017

Eine kleine Dronentour kann ja nicht schaden. Deshalb ging es für Hawk heute mal wieder in die Luft. Er flog über ein neues Baugebiet, was hier gleich um die Ecke liegt, und es entstanden total surreale Fotos. Wegen Lottis Bauchschmerzen legten wir heute eine Laufpause ein. Anschließend arbeiteten wir weiter an unseren "Projekten" und es gab GF selbstgemachte Pizza zum Abendbrot.

20 March 2017

Zum Frühstück gab es Trumps und Merkels erstes Zusammentreffen. Nach einer anschließenden Diskussion, machte sich Leon auf zu einem lockeren Lauf. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Lauf werden, doch die fehlenden Straßenschilder haben das Ganze dann doch etwas erweitert, sodass es am Ende 9km wurden. Nach einer Dusche und dem Abendbrot, entschieden wir uns den morgendlichen Einkauf vorzuziehen und sind abends noch zu Countdown gegangen. Lustig was für Menschen man um diese Uhrzeit so antrifft.

19 March 2017

Nachdem wir nun eine Woche Ausdauerläufe gemacht hatten, konnte es heute mit Tempodauerläufen losgehen. 5x liefen wir eine 1,2 Kilometerrunde mit einem steilen Berg um den Block. Leon testete hierbei einen Energiegel, der mehr zum Kotzen als zum "pushen" war. Außerdem versuchte Lotti ein Naturbild für Miriam zu malen, für das der letzte Feinschliff und ein Rahmen noch fehlen. Nachmittags halfen wir der Nachbarin Andrea beim Reparieren einer Gardine und verabredeten uns zu einer Diashow unserer Reise.

18 March 2017

Das spannendste des heutigen Tages war unsere morgendliche Laufrunde. Ansonsten arbeiteten wir beide jeweils an kleinen Projekten wie z.B. dem Ordnen von Fotos. Abends verwerteten wir die Hackfleischreste zu einer leckeren Bolognese, wozu es noch einen kleinen Salat gab (es ist so toll wieder eine richtige Küche zu haben!).

17 March 2017

Früh ging es in die beste Library des Landes. Nachdem wir gebeten wurden etwas leiser zu skypen, ok man hätte uns wahrscheinlich auch ohne Skype in Deutschland gehört, haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Leon arbeitete an seiner Idee "Hawk" zu kommerzialisieren und Lotti bereitete das Dessert vor. Da wir heute wieder für Miriam gekocht haben, wurden Nudelplatten gekocht, Hackfleisch angebraten und Zwiebeln, Karotten und Zucchinis geschnitten, um eine Lasagne zuzubereiten zu können. Zum Nachtisch gab es dann das bereits von Lotti am Vortag vorbereitete Creme Brûlée, was das Meal perfekt abrundete.

16 March 2017

Ausprobiertag 2.0. Lotti stellte ihr eigenes Müsli her und Leon befasste sich mit Ernährungswissenschaften auf dem Weg zur perfekten Ernährung. Im Laufe des Tages stellten wir dann auch fest, das gute Ernährung auch ihren Preis in Neuseeland hat (Nur weil es teurer ist, muss es auch nicht gleich besser schmecken, dachten wir) Aus Mangel an Benutzung kauften wir die kleinere, aber dafür etwas reichhaltigere Milch und waren "überwältig" vom Geschmack. Ähnliches konnten wir beim Fleisch und beim Fruchtsaft feststellen. Fazit: Mehr zahlt sich aus (zumindest in NZ).

15 March 2017

Bei strahlendem Sonnenschein ging es erneut raus, um ein paar Runden auf dem Platz zu drehen. Auf unserem Rückweg, der erneut bei Pack'n Save begann, haben wir erneut den Kiwi-Charme spüren können. Erst wurden wir von einer netten Kundin bei Pack'n Save gefragt, ob wir deutsch seien und haben uns dann etwas mit ihr unterhalten und anschließend erzählte uns ein Mitarbeiter, dass wir doch die günstigeren Bananen nehmen sollten, da die Fair-Trade Bananen von der selben Plantage, vom selben Zulieferer und vom selben LKW kämen. Auf dem Heimweg befragte uns dann noch ein Kiwi zu unserer Meinung bezüglich Hitler, … und wie damit in Deutschland umgegangen wird. Also alles in allem wieder sehr freundlich, offen und etwas, wofür sich Deutsche überwiegend nicht unbedingt Zeit nähmen.

14 March 2017

Ein Tag voller Kreativität und Organisation. Lotti widmete sich Audrey Hepburn und Leon kümmerte sich um den Ostseetriathlon. Training fiel heute muskelbedingt aus und ehe man sich versah, hatte Miriam schon das Essen auf den Tisch gestellt und es ging wieder zu Bett. Abends haben wir uns dann noch mit dem letzten ungeklärten Abschnitt unserer Reise, dem Transfer in Sri Lanka beschäftigt und festgestellt, dass unsere Planung etwas knapp bemessen ist, sodass wir hier nochmal ein bisschen umplanen müssen.

13 March 2017

Ein Tag voller Versuche. Nach unserem Morgenlauf haben wir als erstes den Sandwichmaker ausprobiert und waren gleich verliebt 😍. Danach haben wir beim Einkauf mal ein paar Red Bull Sugarfree mitgenommen, welche jedoch im Test durchgefallen sind 👎🏽Am späten Nachmittag hat Lotti dann angefangen in der Küche herumzuwirbeln. Das Resultat war ein lieblich riechendes und glutenfreies Kartoffelbrot.

12 March 2017

Unser Trainingslager hat begonnen 🏋. Traurig aber... leider wahr, schafften uns schon die 6 Kilometer hin und zurück joggen zu Pack'n'Save, siehe Bild. Den einen mehr Rückentechnisch, den Anderen mehr Ausdauertechnisch.

11 March 2017

Schnell buchten wir den Intercity Bus nach Te Awamutu, um noch vorm Nachmittag zurück zu sein. Dort angekommen erledigten wir den Haushalt wie z.B Wäsche waschen und genossen am Abend mal wieder richtige GF-Barilla Spaghetti 🍝.
Bei so einem Wetter ist es wirklich nicht schwer, sich von Auckland zu verabschieden. Der Abschied von Umpalumpa hingegen war nach 11.000 gemeinsam verbrachten Kilometern ein seltsames Gefühl. Die Übergabe an Umpalumpas Nachfolger verlief dennoch reibungslos und wir konnten ihn mit gutem Gewissen zurücklassen.

10 March 2017

Das Geld ist da 💰. Das bedeutet, morgen früh heißt es Abschied nehmen von Umpalumpa. Dementsprechend haben wir auch gleich den Wagen abgemeldet, die Versicherung gekündigt und unser AA Membership aufgelöst.
Die Wartestunden und Reparaturkosten haben sich gelohnt. Das Problem waren Kabelbrüche, die normalerweise die Luft- und Druckzufuhr in den Motor regulieren. Wir sind unglaublich erleichtert, dass Umpalumpa wieder fährt und hoffen nun auf eine reibungslose Übergabe. Wegen der großartigen Hilfe des VW Mitarbeiters bekam er als Dankeschön eine Packung Pralinen.
Da wir keinen Meter mehr fahren wollten, durften wir netterweise auf einer Nebenstraße (tagsüber Parkplatz der Mitarbeiter) hinter der Werkstatt nächtigen. Weil das Schlafen an öffentlichen Straßen jedoch illegal ist, war es eine sehr unruhige Nacht für uns. Deshalb waren wir froh, als wir am nächsten Morgen kostenlosen Kakao bei VW genießen konnten und ein trockenes Sofaplätzchen hatten.

9 March 2017

Nach dem Handschlag zum Verkauf begann dann auch unsere letzte Tortur mit Umpalumpa. Kurz nachdem wir das Parkhaus verlassen hatten und uns im Stop and Go Verkehr vom Auckland City Centre befanden, leuchteten plötzlich die EPC und ABS Lampen auf. Das Ergebnis war ein nicht mehr beschleunigendes Auto, egal wie wild man auf das Gaspedal einhämmerte. Ein Sattelzug musste heftig in die Eisen gehen und viele Autofahrer begannen zu hupen und wilde Winkzeichen zu geben. Man kann sich also ungefähr vorstellen, wie wir völlig fertig mit den Nerven mit Standgas (wenn es funktionierte) und x-fachen Motorneustarts über Autobahn und Stadt holperten bis wir schließlich bei AA ankamen. Die uns jedoch nicht helfen konnten und zu VW schickten. Dank eines überaus mitfühlenden Mitarbeiters wurden wir vorgelassen und erhielten einen Reparaturtermin gleich am nächsten Morgen.
Das Warten auf Maria und Rudi, auch ein deutsches Pärchen, hat sich gelohnt. Nachdem die Probefahrt gut lief und wir uns auf einen ordentlichen Preis geeinigt hatten, machten wir den Verkauf mit Handschlag fest. Also müssen wir jetzt nur noch auf Ankunft des Geldes warten und dann hat Umpalumpa ein neues Zuhause.

8 March 2017

Für uns hieß es also die Zeit bis zum nächsten Treffen totzuschlagen. Bedingt durch ein verregnetes und ohnehin nicht besonders attraktives Auckland stand also ein Besuch in der library an. Anschließend machten wir Einkaufszentren unsicher, kündigten Leons Bankkonto und gammelten auf Bänken bis es dann endlich Abend wurde und wir mal wieder Pizza bei Dominos aßen.

7 March 2017

Die erste Probefahrt stand an. Wir trafen uns mit einem deutschen Pärchen, Viki und Diana, die uns über Facebook ihr Interesse an Umpaluma kund getan hatten, in Albany, einem nördlichen Teil von Auckland. Die Fahrt und das Auto an sich gefielen Ihnen gut, doch ihr Budget lag deutlich unter dem, was uns Umpalumpa wert war. Also hieß es für uns auf das nächste Treffen am Donnerstag zu warten ⌚️. Bei dem strömenden Regen blieb uns nicht viel übrig, als die Zeit in einem großen Shoppingcenter zu vertrödeln. Abends aßen wir überragendes Thai bei "Thai Kai". Vermutlich wären wir niemals auf diesen Laden aufmerksam geworden, wenn er nicht direkt neben dem Parkplatz liegen würde, auf dem wir kostelos nächtigen konnten. Äußerlich ist "Thai Kai" nicht besonders auffällig und besteht quasi nur aus einer Küche. Doch dieser Laden scheint, wie wir wegen der zahlreichen Vorbestellungen annahmen, ein absolter Insider zu sein und das war er auch in der Tat.

6 March 2017

Heute wurden die letzten letzten Kisten geschrubbt, das Bett neu bezogen und alles an seinen Platz gestellt. Nachdem wir das Verkaufsgespräch einmal geprobt und die Sprechrollen verteilt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Sportplatz für die nächsten Wochen und wurden auch ganz in der Nähe schnell fündig. Zum Abendbrot versuchten wir dann mal wieder ein bisschen heimatlicher zu kochen und probierten dabei das australische/neuseeländische Nationalgetränk. Unser Geschmack ist das Ingwer Bier nicht, zumindest nicht der Nachgeschmack.

5 March 2017

Wir sind zurück bei Miriam in Te Awamutu. Dies wird auch unsere letzte Heimat in Neuseeland sein, sobald Umpalumpa verkauft ist. Damit dem Verkauf auch nichts im Wege stehen kann, haben wir heute alles ausgeräumt (wie konnten wir soooo viel im Auto unterbringen) und haben mit dem sauber machen begonnen. Abends gab es dann das obligatorische Willkommensessen mit einem Gläschen Wein 🍷.

4 March 2017

Nachdem sich Lotti neulich schon an einen Kebab gewagt hatte und dieser eher einem Wrap ähnelte, stand heute ein Hot Dog auf dem Programm. Ja, das Bild zeigt den Hot Dog. Vielleicht ist einfach noch kein Däne nach Neuseeland gekommen und hat das Rezept vorbeigebracht, doch das hat bei Weitem nichts mit einem 🌭 zu tun.
Die sagenumwobenen "Hot Pools". Die unter dem Strand liegende heiße Quelle filtert ihre bis zu 67 Grad erhitzten Wasservorräte durch den Sand an die Erdoberfläche. So konnten auch wir, neben vielen Anderen, zu dem Genuss eines heißen Bades direkt am Meer kommen. Wenn es einem zu heiß in seinem Loch wird, ist auch eine Abkühlung im offenen Meer nicht weit.
Diesmal durfte Hawk auch wieder mit. Beim letzten Naturpark musste er noch aus Angst vor irgendwelchen Rangern im Auto bleiben, doch diesmal waren uns alle Strafen egal. Cathedral Cove und alles, was sie umgibt, waren wirklich paradiesisch schön. Die Bucht erhielt den Namen, da zwei traumhafte Buchten mit einem riesigen Tunnel, der einer Kathedrale gleicht, verbunden werden. Auf jeden Fall eines der Highlights unseres Neuseelandtrips.

3 March 2017

In großen Schritten nähern wir uns der Coromandel-Halbinsel. Doch zuerst verweilten wir noch ein wenig am Strand von Mount Maunganui in der Bay of Plenty bei traumhaftem Wetter. Bisher mit einer der schönsten Strände, die wir bisher in Neuseeland zu Gesicht bekommen haben 🌴 ☀️. Auf der späteren Weiterfahrt durchquerten wir dann einen Ort, den wir eigentlich wo anders auf dem Globus erwartet hätten: Bethlehem. Die Neuseeländer und ihr Drang zum Ortsnamendiebstahl 🙈
In Rotorua liegen die berühmten Schwefelseen sowie Geysire, die bis zu 30m hoch spritzen können. Doch wegen der Kommerzialisierung, sprich um alle interessanten Naturgebilde ist ein Zaun gebaut und daneben eine Staatskasse, entschieden wir uns gegen hohe Eintrittskosten und schlichen dafür durch einen anliegenden Park. So konnten wir auch einen Blick auf die Seen erhaschen, aber vor allem erschnüffeln... und wir können sagen, der Geruch ist kein Geld der Welt wert.

2 March 2017

Wenn man schon mal in Neuseeland die Schwimmstrecke des Ironmans abschwimmen kann, dann sollte man das auch wagen. Ok, es waren nur ~300m von 3,8km, aber wir haben es versucht. Und ganz ehrlich, wir sind auch froh nicht weiter schwimmen zu müssen. Wie der Kiwi sagen würde " Die Strecke ist Pain in the Ass!"
Die Wanderung hat nur die Beine wirklich gefordert, sodass es im Anschluss in Taupo zum "Lake Golf" ging. Kurz ein paar Trockenübungen gemacht und dann wurde auch schon Haltung angenommen. Bei Leon stimmte zwar die Weite, doch den Wind hatte er in seiner Berechnung gänzlich vergessen. Bei Lotti … sie hätte sich gefreut, wenn der Ball überhaupt das Wasser erreicht hätte. Irgendwie wurde mehr der Boden als der Ball geschlagen. Das Resultat war ein davonhoppelnder Ball und ein paar grinsende Blicke der Zuschauer.
Auch das "Tongariro Crossing", einer der Great Walks in Neuseeland, durfte auf unserer Reiseliste nicht fehlen. Die 19 Kilometer Wanderung über die drei aktiven Vulkane wie den Tongariro und den Ngauruhoe Vulkan an den Emerald Lakes und dem Blue Lake vorbei, hat sich gelohnt. Das frühe Aufstehen und der aufsteigende Schwefel aus den Emerald Lakes hat uns nicht umgebracht und auch die Vulkane schienen voller Seelenruhe zu sein😎 Es war also alles paletti, sogar die Sonne hat mitgespielt und oben trafen wir ein nettes Pärchen mit Triathlon-Hintergrund. Das einzige Manko unserer Tour war das fehlende Klopapier auf den Plumsklos, doch Dank eines im Rucksack verbliebenen Post-it Streifens haben wir auch diese Hürde gemeistert🤓

1 March 2017

Sie sind irgendwie auf allen Postkarten drauf. Also sind wir auch mal vorbeigefahren, um uns selbst ein Bild zu machen. Beim Anblickt wunderte es uns dann auch nicht mehr, dass hier die neuseeländischen Wildwasserkanuten trainieren. Mit welch einer Kraft das Wasser hier entlang gespült wird 😳. Der Strom des Waikato Rivers reicht, um 15% von Neuseelands Energiebedarf zu decken.
Seit 2 Jahren gehen wir uns jetzt schon auf den Senkel. Passend zu diesem verrückten Fakt, waren wir so crazy uns auf 9000ft aus einem Flugzeug zu werfen. Lotti war etwas entspannter bei dem Gedanken in freiem Fall zu segeln, doch nachdem wir das 2-minütige Einführungsvideo gesehen haben und zum Flugzeug gingen, legte sich auch bei Leon die Anspannung. Und am Ende ging alles super schnell. Im Flugzeug wurden wir an unseren Partner geschnallt, uns wurde nochmal schnell der Ablauf erklärt und dann ging es auch schon zur Tür. Kurz in die Kamera gelacht, hat nicht ganz geklappt 😂 und schon fiel man vorne über ins Nichts. Nach ein bisschen trudeln, öffneten die Partner den Fallschirm und man segelte gemütlich und kurvend zurück zum Flugplatz. Nach 5 Minuten war auch schon wieder alles vorbei, doch es hat sich echt gelohnt. Danke Brad und Adam, ihr habt das echt richtig cool gemacht 😎
Neuseeland erneut im Triathlonfieber. Ganz Taupo ist in ein Ironmangewand gehüllt. Deshalb wurde auch mit dem Blick auf die Schwimmstrecke gefrühstückt, um sich später das restliche Veranstaltungsgelände anzuschauen und um sich ein bisschen für die Heimatveranstaltung inspirieren zu lassen. Dank der Hitze gab es dann später, mit dem Blick auf sich vorbereitende Triathleten, 2l salted chocolate Eis🍦

28 February 2017

Heute stand Napier auf dem Programm. Napier ist für seinen Art-Deco Stil bekannt. Dementsprechend waren die Einkaufsstraßen und Strandpromenaden sehr farbenfroh mit hübschen Details und umgeben von vielen Pflanzen. Nach einem kleinen Bummel entschieden wir uns aber dann doch schon weiterzufahren, da noch ein paar Stunden Fahrt nach Taupo vor uns lagen. Ach ja, Benzin ist endlich wieder günstig. VERDAMMT GÜNSTIG!
Kiwis sind einfach die nettesten Menschen. Entweder sahen wir so verzweifelt aus oder der Bademeister war einfach besonders nett. Jedenfalls durften wir kostenlos im Schwimmbad duschen und uns mal wieder frisch machen. Sorry Fritteuse, du musst wohl doch noch etwas auf uns warten 😀 Im Anschluss ging es einkaufen, wo wir viele neue GF-Sachen kauften, wie zum Beispiel Gemüsebrühe und verschiedene Mehle, mit denen wir jetzt etwas experimentieren wollen.
Du bist ein echter Backpacker, wenn du in Unterhose und Tanktop am Steuer sitzt, du mit deinen Haaren die Fritteusen in einem Imbiss bedienen könntest und deine Bauchfalte voller Kekskrümel ist. In dem Sinne: Guten Morgen

27 February 2017

Das ist typisch Neuseeland. Die Nachrichten beginnen, die Moderatoren kündigt die "Top-News" an und dann sagt sie das: "Nur heute brauner Reis und Hühnchencurry für 5,80$". Mit diesem Satz endeten die Nachrichten dann auch wieder und wir konnten uns vor Lachen nicht mehr einkriegen.
Beim letzten Besuch im Te Papa war der Urwald erdbebenbedingt gesperrt. Deshalb haben wir am Nachmittag nochmal schnell im Museum vorbeigeschaut und waren erneut begeistert. Wie machen die das? Nicht nur der Urwald war wieder geöffnet, es gab auch noch eine neue Reptilen- und Unterwasseraustellung, welche beide gigantisch waren.
Wenn Umpalumpa es sich gut gehen lassen darf, dann dürfen wir das auch! Also gab es Pizza und Redbull, während unser Zuhause seinen Service bekommen hat. Wir sind schon 10000km gefahren 😳Das Ergebnis war aber aller best, sodass dem Verkauf nichts mehr im Weg stehen sollte.
Wieder früh morgens ging es nach Picton, um die erste Fähre zurück auf die Nordinsel zu erreichen. Da wir damals als erstes am Fähranleger waren und als letztes draufgelassen wurde, waren wir diesmal fast die letzten, die in Picton ankamen. Eigentlich müsste man jetzt ja … wir waren wieder die letzten die drauf durften. Trotzdem haben wir einen netten Platz bei einem Kiwi gefunden, die sich dann für 3h mit Lotti über die Weltpolitik unterhalten hat. Leon haben die Wellen und das Starren auf den PC-Bildschirm etwas zugesetzt, sodass er die letzten 1,5h Stunden auf dem Oberdeck verbrachte. Das hat sich gelohnt, da eine Delfinfamilie die Fähre begleitete.

26 February 2017

Der Tag brachte nur Regen mit sich ☔️ Und da wir eh heute nur auf morgen warten wollten, beschäftigten wir uns mit unserer Serie, dem Abwasch und Planen der nächsten Tage. Es klingt nach wenig zu tun, doch recht schnell wurde es wieder dunkel (wahrscheinlich auch weil gerade der Herbst beginnt), sodass wir wieder ins Bett konnten.

25 February 2017

Eigentlich wollten wir noch eine Nacht länger in der Robin Hood Bay bleiben, doch der Strand stank gewaltig nach Algen und das Wasser glich Pudding, woraufhin wir entschieden schon eine Nacht früher zum letzten Campingplatz der Südinsel zu fahren. Also hieß es erneut die schlimmste Schotterpiste dieser Erde zu überwinden. Umpalumpa hat jedoch alle Anstiege prima gemeistert, sodass wir am späten Nachmittag in der Sonne liegen und Mikado spielen konnten.

24 February 2017

Auf unserem Weg wieder gen Norden kamen wir zurück zur Geburtststunde der Idee von "Hawk", Leons Drone, am Lake Rotoiti. Nachdem die, bereits in der Fantasie gemachten Aufnahmen, gefilmt waren, bekamen wir auch prompt Ärger vom "Department of Conservation". Zum Glück war alles schon im Kasten und wir hatten eine nette Rangerin. Dann sind wir über die wahrscheinlich schlimmste Schotterpiste zu einer sehr schönen Bucht gefahren, wo wir später auch nächtigten. Leider nahmen wir zum Kochen Wasser aus dem Duschsack (es gab keinen Wasserhahn), weshalb unser Nudelgericht mehr nach Plastik als nach Nahrung schmeckte 🙈.

23 February 2017

Eine typische Straßensituation in Neuseeland. Tausende Hütchen, eine Umleitung über eine angrenzende Kuhweide und menschliche Ampeln, die dir mit "Go" und "Stop" signalisieren ob du fahren oder halten musst. Leider müssen wir auf unserem Weg nach Picton auch wieder komplett durchs Landesinnere fahren, da noch teile der Küstenstraße durch das Erdbeben beschädigt sind.
"Jetzt fühle ich mich wieder frisch", sagte Leon nachdem er im Meer baden war. Das Schild neben dem Strand erklärte dann im Nachhinein, warum kein Anderer baden war. Während des Erdbebens sind Teile des Klärwassers ins Meer gelangt, sodass jetzt baden, fischen und Meeresaktivitäten untersagt sind. Da aber später auch eine Schulklasse noch zum Baden gekommen ist, hoffen wir mal, dass es keine weiteren Folgen mit sich bringen wird 💀.

22 February 2017

Am Abend sind wir dann noch ins Epizentrum des Erdbebens gefahren, Kaikoura. Jedoch konnten wir keine Spuren von einem Erdbeben ausmachen. Außer, dass auf dem Hinweg alles abgesperrt und auf 30km/h begrenzt war, sah es aus wie eine ganz normale, neuseeländische Hafenstadt. Der Sonnenuntergang ließ es dann auch zu, erneut Hawk aus dem Rucksack zu holen. Dieses Mal verlief der Flug dann mit einer kleinen Showeinlage, als die Drone plötzlich von zwei Möwen umkreist und attackiert wurde. Zum Glück konnten sie dem Tempo nicht standhalten.
Der nächste Schritt in Richtung Abschied ist gemacht. Umpalumpa ist jetzt überall im Internet zu finden, sodass sich bald hoffentlich viele Interessenten melden. Auch die Fähre zurück auf die Nordinsel ist jetzt schon gebucht. Der Besuch in der Library war auch das Einzige, was wir in Hamner Springs gemacht haben, da wir zu geizig waren, für die hot springs zu bezahlen und es ohnehin schon brüllend heiß war☀️
Damit man sich später auch an solche Kleinigkeiten erinnert, gibt es heute mal etwas Alltägliches. Unser Frühstück haben wir versucht an den täglichen Energiebedarf anzupassen. Für die Vitamine sorgen 🍎 und 🍌. Zum Stopfen und Sättigen sorgen Haferflocken, Müsli, Cornflakes, WheetBix oder was es sonst so zu kaufen gibt. Da in jeder Fitness- und Gesundheitszeitschrift von Chia und Quinoa die Rede ist kommt auch noch etwas davon und ein paar Sonnenblumenkerne mit rein. Damit dann alles noch eine süßliche Note bekommt, wird es in Vanillejoghurt getränkt. Guten Appetit

21 February 2017

Da hat anscheinend noch jemandem unser Essen geschmeckt 🥘.
Wieder in Neuseeland angekommen, gab es gleich wieder etwas zu organisieren. Da es anscheinend etwas schwieriger ist eine Steuererklärung in Neuseeland zu machen und wir auch des benötigte IR3 Formular online nicht gefunden haben, beschlossen wir direkt zur IRD (sowas wie das Finanzamt) zu gehen und dort um Hilfe zu bitten. Wie sich herausstellte, war das auch die beste Idee, da dieses Formular erst freigeschaltet werden musste. Anschließend haben wir noch ein paar Bestandsaufnahmen von Christchurch gemacht und etwas eingekauft. Das Brot, welches wir vor der Abreise im Auto vergessen hatten, wollten wir dann doch keinem mehr zumuten 🙈.
Traurig aber wahr: heute heißt es schon wieder Abschied nehmen vom wunderschönen Sydney. Es war eine super tolle Zeit bei Glen und wir werden seine lustige Art (Netflix and Chill people) sowie den Luxus bei ihm und natürlich diese coole Stadt vermissen.
Zu guter letzt besichtigten wir heute noch das "Museum of contemporary Art Australia". Ehrlich gesagt waren wir mehr verwirrt von den Werken als inspiriert. Vor allem die 4 quakenden, quietschenden und brüllenden Frauen im Zwergenkostüm (Video) waren leicht beunruhigend. Dementsprechend war unser Besuch kürzer als geplant und wir verbrachten die letzten Stunden im Botanischen Garten und genoßen die Sonnenstunden.

19 February 2017

Heute ist 2,50 Tag (den ganzen Tag für 2,50$ alle Verkehrsmittel nutzen)! Deshalb fuhren wir mit halb Sydney an die letzte mögliche Fährstation Manly, um Manly Beach zu besuchen. Das Wetter stimmte, sodass wir uns ein wenig Sonnen gönnten, durch die ganzen Surfer wurde jedoch ein Badeverbot verhängt. Unsere Füße durften aber trotzdem einmal ins Wasser. Später sind wir dann noch ein bisschen durch den Stadtkern geschlendert, um dann beim Sonnenuntergang zurück zu schippern.

18 February 2017

Da bei Nacht Städte in einem ganz anderen Glanz erstrahlen können, ging es heute Nacht nochmal nach Downtown. Diesmal jedoch nicht mit dem Bus oder der Bahn, sondern zu Fuß über die Harbour-Bridge. Die Lichter an den Gebäuden sahen magisch aus. An der Oper angekommen ließen wir "Hawk" von der Leine und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie kann ein Bild so schön sein?! Die Freude hielt bis zu dem Moment an als bei der Landung die Drone durch eine starke Windböe ins Schwanken geriet, kurz den Boden striff und Lotti aus dem Reflex heraus nach ihr gegriffen hat. Zum Glück nur ein Kratzer, ein blauer Fleck und etwas Blut, die nach einem Pflaster und etwas Kühlung dem Abend nichts anhaben konnten.
Heute gingen wir auf die "Paddington Markets", auf welchen jeden Samstag viele, individuelle Klamotten, Dekorationen, Schmuck, Kunst und glutenfreies Essen angeboten wird. Danach schauten wir uns noch ein wenig im berühmten "Schwulen und Lesben Viertel" Surry Hills und Darlinghurst um und gingen anschließend noch in das "Westfield- Shopping-Center".

17 February 2017

Einmal ein Stück im "Sydney Opera House" gesehen haben ✅ Wir kauften die günstigsten Tickets für "Tosca", Stehtickets, und hatten Glück, dass wir nach der ersten Pause auf leergebliebene Sitzplätze, mit perfekter Sicht, verteilt wurden. Die Stimmen der Opernsänger waren unglaublich und der gesamte Abend hat sich mehr als gelohnt.
Matraville. Ein Ortsname, den wir wochenlang über die Trecking-Nummer der zuerst bestellten Drone verfolgen konnten. Um nun auch das Geld für die bereits bezahlten Einfuhrsteuern zurückzubekommen, muss die stornierte Drone zurück nach Amerika gehen. Da sich aber bisher nichts getan hat, fuhren wir spontan mal an der FedEx-Lieferzentrale in Matraville vorbei, um persönlich nach dem Rechten zu sehen. Nun sind wir um eine Rücksendungstrackingnummer reicher und die Information, dass das Paket vor 3 Tagen auf den Weg gebracht wurde.

16 February 2017

Da es wohl nirgendwo auf der Welt so einfach ist sich zu bräunen wie hier, machten wir uns heute auf den Weg zu einem der berühmtesten Strände der Welt: Bondi Beach. Ein ganz nettes Plätzchen, das kann man wohl so sagen. Und auch ein ganz schöner Spielplatz für Leon und die Drone. Sogar ein guter Ort zum shoppen, denn endlich fand Lotti einen Bikini und Leon kurze Hosen!!

15 February 2017

Wenn man schon mal in der Gegend ist, dann kann man ja auch mal einen Koala besuchen gehen. Also gingen wir in den "Taronga Zoo" und bezahlten die zusätzliche Summe für einen "Koala Encounter". Der uns zugewiesene Koala Darwin schlief, welch eine Überraschung bei 20 Stunden Schlaf am Tag, etwa 30 Minuten Vollfuttern und in der restliche Zeit dösen. Sein großer Auftritt war, als er sich streckte und dann noch viel niedlicher aussah. Anschließend ließen wir uns bei einem "Spider-Talk" über herkömmliche Spinnen informieren. Ansonsten begutachteten wir die typischen Zoogenossen und den Blick auf Sydneys Zentrum.

14 February 2017

Nach 2 Tagen Sonne und Sommerfeeling gönnte Petrus uns dann mal wieder ein wenig Regenwetter. Das passte uns sehr gut, denn wir legten einen Shoppingtag im "Queen Victoria Building" ein. Wir waren nur irgendwie leicht verwirrt, das Gebäude nie verlassen zu haben, aber beim Ausgang aus einem komplett anderen herauszukommen, welches sich einige Blocks entfernt befand. Abends hatten wir noch eine lustige Unterhaltung mit unserem Host Glen über ehemalige Besucher.

13 February 2017

Den ersten Start wollten wir dann doch erstmal auf einer größeren Freifläche machen, anstatt gleich im Stadtzentrum umherzufliegen. Dementsprechend sind wir in den Botanischen Garten gefahren, wo wir uns recht schnell zum Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt entwickelten. Als alles kalibriert war, konnte es dann auch schon losgehen … und es macht sooooooo viel Spaß. Sydney aus 70 Metern Höhe zu betrachten ist nochmal was ganz anders. Diese 20 Minuten Flugzeug waren es schon Wert etwas länger gewartet zu haben. Nachdem die Drone wieder sicher gelandet war, ging es in einen etwas abgelegeneren Park, damit Lotti auch mal fliegen konnte. Sie wollte die Fernbedienung gar nicht mehr hergeben, nur das Akkuwarnsignal konnte sie zum Landen bewegen. Voller Euphorie mussten wir danach erstmal ein bisschen zur Ruhe kommen, wobei wir uns dann gleich den ersten australischen Sonnenbrand eingefangen haben.
Und dann war es endlich soweit. Nach zwei Monaten konnten wir jetzt endlich die Drone abholen. Die anfänglich erwarteten 5 entspannten Tage Lieferzeit entwickelten sich zu einer nervenden E-Mailschlacht. Soviel sei gesagt: Kauft Nie, wirklich Nie ein Produkt bei B&H Photography in den USA. Es gibt keinen Laden auf dieser Welt, der von so viel Inkompetenz sprüht wie dieser Haufen. Da sie das Paket nicht richtig beschriftet haben, konnte es nie nach Neuseeland geliefert werden. Hilfe vom Kundendienst gab es nicht, man weigerte sich uns das Geld zurück zu überweisen (Danke Paypal-Käuferschutz 🙈) und aktuell warten wir immer noch auf eine Bestätigung des Rückversandes, damit wir unsere Einfuhrsteuern zurücküberwiesen bekommen können. Egal, eine neue Drone wurde daraufhin in Australien bestellt und diese war auch wie geplant rechtzeitig in Sydney. Es war wie Weihnachten, Geburtstag, Ostern und welche Feste es noch alle geben kann zusammen. Mal gucken was die ersten Bilder sagen 📷

12 February 2017

Den Abend haben wir mit ein wenig Planung unserer Rückreise verbracht. Jetzt stehen auch die Unterkünfte für Singapur und Sri Lanka (siehe Fotos) fest und die Vorfreude darauf steigt. Und wir haben noch spontan Karten für die Oper "Tosca" am Freitagabend gebucht 🎫
Mit unserer Opal-Card fuhren wir natürlich auch gleich erstmal Fähre, direkt am Opera House und der Harbour Bridge vorbei. Da Sydney ein schlaues Städtchen ist, bietet es seinen Bewohnern einen unschlagbaren Sonntag-Tarif, an dem man für beliebig viele und beliebig weite Strecken nur 2,5$ bezahlt (die Fähren sind inklusive). Also haben wir den Tag genutzt, um die Stadt ein wenig zu erkunden, uns mit der Innenstadt vertraut zu machen und später einzukaufen. Und wie können sagen, es gefällt uns super gut hier.
So kann ein Tag doch beginnen. Mit der Ausrede noch nichts eingekauft zu haben, gönnten wir es uns, sehr lecker frühstücken zu gehen. An die 40 Grad müssen wir uns aber noch gewöhnen😅

11 February 2017

Aus dem gekühlten Flughafen raus, traf uns die 40 Grad Hitzewand. Dank unserer neuen Errungenschaft der "Opal"-Card war die Fahrt zu unserer Airbnb-Unterkunft ganz entspannt und wir bekamen sogar bereits die Harbour Bridge und die Oper zu Gesicht. Klatschnass geschwitzt kamen wir in der modernen Wohnung von unserem Host Greg an, den wir bisher noch nicht kennengelernt haben. Danach folgte eine kurze Dusche und eine lange, komplizierte Essensuche. Zum Glück war der Chinese von unseren ganzen Fragen so verwirrt, dass wir am Ende ein Super-Spar-Angebot mit viel zu viel Essen bekommen haben. Ach ja und wir genießen sogar den Luxus eines Apple-TVs.

11 February 2017

Dank Herr und Frau Hagedorn ist Umpalumpa für die nächsten Tage sicher aufgehoben. Jetzt heißt es: Auf geht's💃🏽🕺🏻 Byebye Sandfliegen, hallo warmes Wetter🙋🏽🙋🏻‍♂️

10 February 2017

Da wir gestern noch weitere 4 Stunden gefahren sind und fast den gesamten Arthurs Pass bis hin zum Campingplatz durchquert haben, konnten wir uns heute ganz dem Packen, Waschen und natürlich Robert Langdon und den Illuminaten widmen.

9 February 2017

Der Fox Glacier und der Franz Josef Glacier am Fuße des Mount Cook stehen so gut wie auf jedem touristischen Reiseplan und damit auch auf unserem. Wegen des Muskelkaters machten wir uns nur auf den möglichst kürzesten Weg zum Fox Glacier. Irgendwie war der Anblick bestürzend, da große Teile bereits geschmolzen und Reste des Glaciers mit Erde bedeckt sind. Den Franz Josef Glacier bewunderten wir nur aus der Ferne, ein weiterer Walk wäre wirklich nicht möglich gewesen, hier hatte es aber aus der Ferne etwas mit der Vorstellung eines Gletschers gemein.

8 February 2017

Wie kann man nur so ein Pech haben. Da das Benzin in Wanaka überdimensionale Preise hatte, entschieden wir uns noch für die heutige Reichweite mit einem kleinen Puffer zu tanken. Leider war der Weg hügeliger als erwartet, sodass wir zitternd die letzten 20km mit dieser Anzeige gefahren sind. An der Tankstelle wurden wir dann offiziell von einer Zapfsäule verarscht. Man musste vorab an einem Automaten bezahlen und den gewünschten Betrag einstellen. Der Zapfhahn entschied sich aber uns nur die Hälfte des bezahlten Benzins zu geben. Da der erste Tankversuch nicht gereicht hätte, versuchten wir es gleich nochmal und wurden erneut übers Ohr gehauen.
Du bist ein wahrer Backpacker, wenn du... Auf einem Parkplatz neben einem Baum parkst, um deine Wäsche aufzuhängen. Uns kam es völlig normal vor, aber wir ernteten viele erheiterte Blicke und Komplimente für unsere Konstruktion.
Wir hätten nach dem Aufstieg nicht erwartet, so voller Vorfreude auf den steilen Abstieg zu sein. Doch nach dieser Nacht, im Zustand eines Eisklotzes, konnten wir es gar nicht mehr erwarten, die Sonne endlich aufgehen zu sehen und dann nach ein paar Fotos den Weg ins Tal anzutreten. Zusammen mit Robert und zwei anderen Touristen, die früh am Morgen aufgestiegen waren, warteten wir die aufgehende Sonne ab. Wirklich genießen konnten wir es bei den eingefrorenen Gliedmaßen zwar nicht, aber schön war der Anblick trotzdem. Bei unserem Abstieg tauten langsam abgefrorene Füße, Finger und alles andere auf.
WOW! Es hat sich echt gelohnt, sich den Allerwertesten abzufrieren. Die Wolken, welche noch den Himmel bedeckten als wir ins Zelt gegangen waren, waren verflogen und es bot sich ein klarer Blick auf die Milchstraße. Die -2° taten jedoch am ganzen Körper weh. Alles war mit einer Eisschicht überzogen. An Schlafen war bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken gewesen, da der Körper durch Zittern und Zusammenkauern dem eisigen Wind und den Temperaturen entgegenzuwirken versuchte. Während Lotti den Himmel aus dem Zelteingang bestaunte, turnten Leon und Robert über die Bergspitzen und versuchten den perfekten Spot zu finden. Nach 30 Minuten wollten, oder eher gesagt konnten die Finger den Auslöser der Kamera nicht mehr betätigten, sodass wir uns nochmal für 2 Stunden schlafen legten, um dann den Sonnenaufgang zu fotografieren.

7 February 2017

In Wanaka war es bereits schon seit langem unser Ziel gewesen, nachts die Milchstraße zu fotografieren. Der bestgeeignetste Ort dafür ist der "Mount Roy". Also beschlossen wir zwei Verrückten nach dem 3-stündigen Aufstieg nicht nachts noch wieder abzusteigen, sondern oben bei 1800m Höhe zu übernachten. Bepackt mit Backpack und zwei Schlafsäcken machten wir uns also bei praller Hitze auf den ziemlich anstrengenden Aufstieg. Weiter oben lernten wir einen anderen deutschen Abiturienten kennen, der ebenfalls für Sternenfotos auf der Spitze übernachten wollte. Oben angekommen stellten wir fest, dass außer uns dreien keiner noch so spät dort oben war. Wegen der Kälte suchten wir ein kleines Häuschen nach einem Schlüssel ab, wobei Robert eine Flaschenpost fand, welche für den Finder 100$ beinhaltete. Einen Schlüssel fanden wir jedoch nicht. Etwas später, nach der untergegangenen Sonne, beschlossen wir das 1-Mann Warehouse Zelt von Robert zu dritt zu teilen. Es war einfach zu eisig draußen.

6 February 2017

Als wir abends vom Klo zurück zum Auto gingen, zeigten plötzlich zwei Mädchen auf uns und sagten laut "ist das nicht Charlotte?". Aus Zufall trafen wir Nina und Marit, die Lotti bei der NPZ kennengelernt hatte. Die beiden machen eigentlich work und travel in Australien, sind aber für 3 Wochen in Neuseeland unterwegs. Also verbrachten wir den Abend zusammen und tauschten uns über Erlebnisse und Eindrücke unserer Reisen aus.
Umpalumpa stellte sich als das perfekte Modell heraus. Nach ein paar Wetterschwierigkeiten hatten wir die Windpause sowie die Sonnenstrahlen genutzt, um unser gesamtes Hab und Gut aus dem Wagen zu räumen. Nun haben wir die nötigen Bilder, um Umpalumpa und seine Vorzüge in einigen Wochen im Internet zu präsentieren.
So langsam müssen wir Umpalumpa für den Abschied vorbereiten. Dementsprechend sind wir in die Waschanlage gefahren und haben mit dem Supreme-Waschgang versucht alles zum Glänzen zu bringen. Nach der Nachpolitur erstrahlte alles wie nie zuvor. Anschließend genehmigten wir ihm dann auch noch einen Stopp am Staubsauger, damit er für das Fotoshooting perfekt frisiert ist.

5 February 2017

Wir haben schon im Vorfeld viel von "Fergburger" und seinem Ruf gehört, doch das wahre Ausmaß sahen wir erst, als wir auf den Laden zu gingen. Die komplette Straße entlang standen Menschen, um ihre Burger zu bestellen. Im ersten Anlauf war uns die Schlange deutlich zu lang, doch überzeugten uns die zahlreichen, essenden Menschen uns trotz der Warterei noch anzustellen. Schön war auch die "Gluten-Free-Bun"-Option, also mit glutenfreiem Brot, da Leon es wahrscheinlich sonst in mitten der Burgermassen nicht ausgehalten hätte. Während wir warteten, konnten wir die unzähligen Rezensionen aus aller Welt lesen, die "Fergburger" als den besten Burgerladen der Welt darstellten. Das Bild, welches sich uns bot, sah zumindestens vielversprechend aus. Und der Geschmack war himmlisch. Für Lotti war es sogar so gut, dass sie versuchte so viel zu kleckern wie nur möglich, um im Nachhinein nochmal die Hälfte vom Teller essen zu können. Unser Resultat: 6 von 5 möglichen ⭐️
Passend zum Ende von unserem Hörbuch kamen wir in Queenstown an. Leider war vom Whaitangi-Day (quasi wie der 3.10.) nicht so viel zu spüren wie erwartet. Besonders schön fanden wir den Hafen. Die vielen Adventure-Angebote (Bungeejumping etc), für die Queenstown bekannt ist, nahmen wir vorerst nicht wahr. Dafür gab es aber ENDLICH eine neue, langherbeigesehnte, den Kriterien entsprechende Cap für Leon, da seine Alte ja verloren gegangen war.

4 February 2017

Für heute stand das berühmte "Milford Sound" auf dem Programm. Die 3 1/2 Stunden Fahrt hin und 3 1/2 Stunden wieder zurück waren durch das Hörbuch "Sakrileg" von Dan Brown ziemlich spannend. Leider hatten wir erneut Pech mit dem Wetter, was bedeutete, dass die sonst wohl imposantere Sicht auf die Fjordlandschaft bedeckt von Nebel war. Schön daran war zumindest die mystische Stimmung. Die teure Bootstour sparten wir uns bei dem Wetter dann aber. Das Highlight des Tages waren die runtergesetzten Reisnudeln 🎉

3 February 2017

Regen = Librarytag. Eigentlich haben wir uns vorgenommen kreativ zu werden, doch am Ende sind wir beide verzweifelt wieder ins Auto gegangen, da keine Idee in unserem Kopf kommen wollte. Das Abendprogramm bestand dann daraus pop... Franzosen im Nebenauto zu beobachten (vielleicht wollten sie auch nur die Stoßdämpfer testen) und Schokolade zu futtern.

2 February 2017

Leider mussten wir heute erfahren, dass Terry unter die Räder gekommen ist. Du warst eine super Familienkatze und bleibst bei uns in bester Erinnerung. RIP Terry 😢
Eigentlich wollten wir uns Bluff, den südlichsten Punkt Neuseelands (abgesehen von einer kleinen noch etwas südlicheren Insel 🙈) und Invercargill anschauen, doch der Regen machte allen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Nicht mal ein kleiner Spaziergang zum Wegweiser, ein ähnlicher wie damals am nördlichsten Punkt auch schon, waren möglich. Wir schienen aber nicht die einzigen zu sein, denen das Wetter nicht so zusagte. Ein Großteil der Kreuzfahrtgäste, die in Bluff eingelaufen waren, blieben lieber auf dem Schiff und die Touristenführer erkundeten in sehr übersichtlichen Gruppen die Insel.
Umpalumpas Inventar ist jetzt um einen Gegenstand reicher. Warum wir nicht früher auf die Idee gekommen sind, eine "Outdoor-Shower" zu kaufen ist fraglich, aber die 10$ haben sich gelohnt. Dank der schwarzen Gummibeschichtung hat man nach 2-3 Stunden Sonne 20l angenehmes Duschwasser.

1 February 2017

Einen Pinguin in freier Wildbahn sehen - ✅ Tatsächlich hat sich das Warten gelohnt. Als wir gegen 18 Uhr am "Nugget Point" eintrafen, verriet uns ein Ranger, dass von den dort 34 brütenden Pinguineltern bisher nur 1er vom Fischen zurückgekehrt war. Deshalb war die Hoffnung auch groß, noch einige zu Gesicht zu bekommen. Und plötzlich sahen wir aus dem Augenwinkel Bewegungen an den Steinen, aber Pinguine waren es nicht. Mehrere Robbenbabys schienen dort auch auf ihre zurückkehrenden Eltern zu warten. Als dann ein Enten-ähnliches Wesen von Wellen angespült wurde, waren wir uns noch unsicher, ob es sich dabei um den sogenannten "Gelb-äugigen Pinguin" (den seltensten auf der Welt) handelte. Doch der umständliche, tollpatschige Gang war dann recht eindeutig.
Für heute stand mal wieder ein wenig Kultur auf dem Programm. Da Dunedin einiges an interessanter Architektur zu bieten hat, wie zum Beispiel seinen Bahnhof im Renaissance-Stil oder die "First Church", liefen wir ein bisschen durch den Stadtkern und schauten uns um. Dabei entging uns natürlich auch die Cadbury Schokoladenfabrik nicht, wo wir uns von Schokolade bereichern und unserem Geld entledigen ließen. Zur Krönung gab es auch seit langem mal wieder Brownie und hot chocolate.

31 January 2017

Die "Moeraki Boulders", jetzt haben wir sie mal ganz unbearbeitet, sozusagen natürlich gesehen. Das Besondere an den Steinen ist ihre ungewöhnliche Form, Maserung und im Generellen ihre Existenz, zu denen die Maori ihre eigene Legende haben. Vor allem aber schienen die Steinkugeln eine Art "Asiaten- Magnet" in sich zu tragen 🙈.
Wir haben das sparsamste Auto der gesamten Insel. Zwar halfen Bergab und Rückenwind mit, doch 1000km Reichweite sahen dann doch ganz schön cool aus ⛽️.
Jetzt sind wir wieder zu zweit unterwegs. Monia und Lena fuhren heute zurück nach Picton und wir machten uns auf den Weg zum Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg. Auf dem Weg dorthin braute sich ein so starkes Unwetter auf, dass wir entschieden nicht zu wandern und nur kurz ins Visitor Center zu gehen und ein paar Fotos zu schießen (von der Bergspitze, die in den Wolken lag 🙈). Auf dem Rückweg waren wir erschrocken von den Kräften des Windes, ein Wohnmobil lag umgekippt im Graben. Zum Glück ist Umpalumpa ein windschnittiger Flitzer.

30 January 2017

Nach der langen "Reisepause" war es mal wieder schön etwas Natur zu sehen. Der Weg durch das Landesinnere glich erst einer Tirol-Toskana-Querung und entwickelte sich zu einem schönen skandinavischem Panorama. Am Abend schauten wir dann noch gemütlich die letzten Folgen unserer Serie (Club der roten Bänder) zusammen und aßen "Nudelauflauf".
Time to say Goodbye 😢 Heute mussten wir uns von Imke verabschieden, da sie einen Job gefunden hat und dann nach Norden weiterreisen wird. Lena, Monia und wir beide fahren heute aber noch zusammen zum Lake Tekapo und Lake Pukaki.

29 January 2017

Sonntag war erneut ein richtiger Haushaltstag. Waschen, Spülen, Einkaufen und so weiter. Zum letzten gemeinsamen Abendmahl gab es natürlich Kartoffelsalat mit Würstchen, schon mittlerweile unsere kleine Tradition, vor allem weil wir es auch bei unserem ersten "Abendmahl" aßen. Am Abend wollten wir noch einmal offiziell Abschied nehmen von Nino und Anton und fuhren wieder nach Coes Ford. Ein einfaches Tschüß-Sagen verwandelte sich dann in eine lange Sitzrunde bis spät in die Nacht.

28 January 2017

Abends fuhren wir zu unserem ehemaligen Nachbarn aus Coes Ford, wo wir bei ein paar Gläschen Wein und Bier zusammen saßen. Es war eine Art Abschiedstreffen.
Auf dem Heimweg passierte etwas ganz Besonderes. Der Motor von "Blue gipsy" fing an zu qualmen. Nach einer kurzen Inspektion stellten wir fest, dass der Öldeckel "Öliver Dennis" verloren gegangen war. Also suchten wir die Straßen erfolglos ab und kauften einen Notfall Übergangsdeckel bei einer Tankstelle. Nach 50 km/h auf der Autobahn kamen wir irgendwann wieder "Zuhause" an und fanden Öliver Dennis doch tatsächlich im Gras wieder.
Samstag stand nun traurigerweise das letzte gemeinsame Wochenende an. Wir verbrachten den Samstag mit ein wenig shoppen gehen, zuerst im Second-Hand Laden, später in einem großen Kaufhaus. Leon war etwas angewidert von den getragenen Unterhosen, die "frisch" zum Verkauf standen. Eigentlich wollten wir anschließend noch bowlen gehen, aber das war uns dann zu teuer, gerade weil wir in den letzten Tagen fast alle keine Arbeit hatten.

27 January 2017

Leider hat Lotti auch am letzen möglichen Tag keinen Job bekommen. Leon sollte jedoch auf eine neue und größere Baustelle kommen. Heute hieß die Aufgabe: Holzbretter von rechts nach links tragen, damit diese später mit einem Kran in den zweiten Stock gehoben werden können. Als alle 150 Bretter mit einer Länge von 10m umgestapelt waren, stellte der Supervisor fest, das die Maschine gar nicht an die vorgesehene Stelle kommen kann, sodass wir erneut alles umräumen mussten. In der Zwischenzeit konnten wir die Baustelle erkunden, etwas aufräumen und alte Rigipsplatten in den Mülleimer schlagen, was den Tageshöhepunkt darstellte. Zum Abschluss wurde unser Autoschlüssel noch in einem Baucontainer eingeschlossen, sodass nur noch der Vorschlaghammer helfen konnte, da der Schlüssel für die Tür nicht mehr auffindbar war 🔨. Auf dem Heimweg gab es dann 2l "salted caramel" Eis, da die Temperaturen diese Woche ständig bei 25°< lagen.

26 January 2017

Genauso komisch wie das Tier auf dem Bild, ist absofort unsere Beziehung zu Franzosen. Direkt neben unseren Autos haben letzte Nacht einige Franzosen erst eine gefühlte Plantage Marijuana verraucht und danach angefangen sämtliche Musicals lauthals auf der Gitarre mitzuträllern. Am Wochenende kein Problem, aber in der Woche nachts um 12 Uhr, wenn am nächsten Morgen der halbe Campingplatz zur Arbeit muss, ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten. Auf der Arbeit hat dann der besagte Franzose seine Schusseligkeit aus den Vortagen fortgesetzt(fällt über Bauzäune, läuft gegen Wände, versteht alles falsch, …) und hat beim Versuch einen Pfosten mit dem Eisenhammer zu befestigen, nicht das Holz sondern Leon's Schienbein getroffen. Danach bekam er dann auch noch eine Stahlplatte gegen die Knie und seine Hand wurde eingequetscht, da der Franzose ein Gitter zu früh hat fallen lassen.

25 January 2017

Und so endet das Leben von unserem Pavillon. Dem gefühlten 1000ten Windstoß haben die Beine dann doch nicht mehr Standhalten können, sodass der Pavillon auseinandergerissen und über dem Campingplatz verteilt wurde.
Für Leon ging es erneut auf den Bau, für Lotti hieß es wieder abwarten. Mittlerweile befürchten wir auch, dass Lotti auf lange Sicht hier in Christchurch keinen Job mehr finden wird, da die Erntesaison zu Ende ist und Frauen nie auf Baustellen angestellt werden. Dementsprechend haben sich auch unsere Pläne was das Weiterreisen betrifft geändert, sodass wir nun in den kommenden zwei Wochen den Südzipfel bereisen und nicht weiter nach Arbeit suchen werden.

24 January 2017

Der Tag began wie der gestrige auch. Wir riefen morgens bei Onestaff an, die erzählten uns das sie keinen Job für uns haben und wir legten uns daraufhin wieder schlafen. Plötzlich um 12, nachdem wir um 11 gemütlich gefrühstückt hatten, klingelte Leons Telefon und Onestaff fragte, ob er jetzt sofort in Christchurch auf dem Bau arbeiten möchte. Gesagt getan stand er eine Stunde später auf einer der unzähligen Baustellen in Christchurch und montierte mit vier Kiwis und einem Franzosen einen Bauzaun. Leider blieb für Lotti der Tag arbeitslos.

23 January 2017

Leider hat OneStaff noch immer keinen Job für uns. Nur zur Sicherheit fuhren wir nochmal dort vorbei, registrierten uns bei noch einer Agency und setzten uns später erneut in die Library, um weitere Bewerbungen abzuschicken.

22 January 2017

Um dem ungemütlichen Wetter auszuweichen, machten wir uns erneut auf den Weg ins Schwimmbad, wo wir nicht nur endlich mal wieder duschen konnten, sondern auch auftauen. Nachher gab es die Reste der Burger in Lenas und Monias Auto, in dem wir den restlichen Nachmittag auf dem Campingplatz verbrachten (Sudoku, Benjamin Blümchen Hörbuch ...).
Fazit: Die Frischhaltefolienwandidee ist doch noch nicht ganz ausgereift. Der Dauerregen vermiest anschweinend nicht nur die Laune, sondern zerstört außerdem noch Eigenheime.

21 January 2017

Das wöchentliche Abendmahl stand mal wieder an und es dieses Mal entschieden wir uns für Burger. Damit keine extra Kraft zum Regen abhalten eingestellt werden musste, platzierte Leon den Schirm ganz geschickt, während Monia sich um unser Fleisch kümmerte.
Heute gab es einen kleinen Kitzelunfall. Es lässt sich ganz gut als Kopfnuss beschreiben, wobei bei Lotti wohl eine etwas größere Ader platzte und unser Zeltplatz optisch einer Schlachterei glich. Es handelt sich bei dieser Tat um eine beidseitige Schuld.
Traurigerweise mussten wir unser Heim umsiedeln, um das City Council nicht mit einer überschrittenen Dauercampingzeit zu verärgern. Zum Glück gab es 5 Minuten entfernt einen weiteren kostenlosen Campingplatz. Da wir auch mittlerweile geübt sind im Pavillon Auf- und Abbau ging alles recht schnell. Zu dem testeten wir gleich unsere neue Windschutzidee, die Frischhaltefolienwand, aus.

20 January 2017

Weil Umpalumpa nun länger nicht mehr ausgeführt wurde, streikte erneut die Batterie. So langsam kennen wir uns mit dem Überbrückungsvorgang aus und hatten Glück, Leute mit einem Kabel zu kennen, sodass wir anschließend noch in die Bücherei fahren konnten.
Dürfen wir vorstellen: Unsere Familienkatze Terry! Wir gehen auf Grund ihres gepflegten Aussehens davon aus, dass sie wohl ein richtiges Zuhause hat, gewähren ihr aber liebend gern auch ein zweites. Katzenfutter haben wir auch schon besorgt, was sie sich Dank ihrer zahmen, unbissigen Art auch verdient hat.

19 January 2017

Um der Arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Interview bei der Agency "OneStaff". Ein äußerst amüsantes Sicherheitsvideo erwartete uns, gefolgt von einem kurzen "Interview", was eher einem Gespräch glich. Bei diesem sagte man uns, die Möglichkeit im Lager von Kathmandu zu arbeiten stünde nicht aus, jedoch sollten wir einen Anruf für Montag abwarten. Abends gönnten wir uns dann Domino Pizza.

18 January 2017

Nachtrag II: das landesweite Unwetter rollt so langsam an, sodass wir jetzt schon gezwungen waren den Pavillon komplett auseinanderzunehmen. Mal gucken was morgen noch so steht. Im Auto ist es jedenfalls kuschelig und trocken.
Nachtrag: Das Wetter hier ist nicht ganz normal 🙈
Regen- und Unwetterwarnungen (12ml pro Quadratmeter ☔️ und 100km/h 💨) zwangen uns unser Camp abzurüsten und für den Ernstfall vorzubereiten, da der Fluss schnell über die Ufer zu treten droht. Mal gucken wie es sich entwickelt …

17 January 2017

Und so wird man einfach arbeitslos. Anscheinend waren wir etwas zu schnell, da sich der Supervisor nach der Mittagspause bei allen bedankte und uns mitteilte, dass wir morgen nicht mehr wieder kommen müssten 😭. Zum Glück durften wir aber den ganzen Tag auf unseren Stundenzettel schreiben. Morgen heißt es dann erstmal auf Jobsuche gehen.

16 January 2017

Wort zum heutigen Arbeitstag: AUA. Da die Pflanzen besonders klein und stark bewachsen waren, mussten wir durchgehend gebückt laufen, was spätestens nach 3 Stunden auf den Rücken ging. Leider dauerte der Arbeitstag dann aber noch 5 weitere Stunden 🙈.

15 January 2017

Das Wetter ließ eigentlich gar nichts anderes zu, als zum Strand zu fahren. Also fuhren wir in einer größeren Gruppe aus Leuten vom Campingplatz los. Leon bekam einen Crashkurs im Surfen und übte fleißig mit einem Board, das Mino sich gerade gekauft hatte. Bei einer Welle konnte Leon sogar schon stehen. Abends gab es dann lecker Wraps mit allem drum und dran.
Der Artikel ist fertig. Wir sind nun stolze "einmal in der New Zealand Press abgebildet gewesen sein"- Menschen.

14 January 2017

Abends wurde Minos Geburtstag dann auch gebührend gefeiert. Bei ein paar Bier und einem Trinkspiel, von dem jeder einen anderen Namen zu kennen schien, saßen wir alle unter einer improvisierten Windschutzkonstruktion und genossen den Abend. #Thankyoulittleman
Samstag Vormittag ging es dann für uns zwei zu Besuch von sozusagen Unbekannten, zu denen eine Verbindung über Lottis Opa besteht. Nach ein bisschen Kennenlernen und "KlönSchnack", einem leckeren Salat und sogar glutenfreien "Pao de Queijo" gingen wir kurz gemeinsam zum Strand, der direkt vor ihrer Haustür liegt.

13 January 2017

Dank unserem treuen und bemerkenswert gut ausgestattetem Nachbarn Nino, den wir wegen eines Missverständnisses Mino nennen, gab es für uns alle ein Freitagsabendkino mit SÜSSEM Popcorn. Für uns als Dauercamper fühlte sich das schon ziemlich luxuriös an 😎. Nebenbei feierten wir auch noch in Minos Geburtstag rein, wobei nicht viel mehr als ein verschlafenes "Happy Birthday" zu Stande kam. Auch den zweiten Film "Django" schafften wir nicht ganz, sodass Wiederholungsbedarf besteht.
8 Stunden in der knallenden Sonne waren dann schon etwas anstrengender als am Vortag. Jedoch konnten wir nach der Arbeit nicht lange entspannen. Ein Brett musste unter der Kochablage etwas versetzt werden, um unseren neuen Tisch zu verstauen. Nach 12 Schrauben rein und raus drehen, die Höhe anpassen und einem mal Probeverstauen war auch schon alles fertig.

12 January 2017

Erstmal bei der Arbeit angekommen, ging es dann doch wieder ans Fließband und nicht wie geplant aufs Feld, da die Nachschicht etwas getrödelt hat. Am Nachmittag war es dann aber soweit und die Arbeit war ein Traum. Wir mussten die Tulpenköpfe abrupfen, damit die Wachstumsenergie eher in den Stängel und nicht in die Blüte geht. Wir hatten frische Luft, kaum Blüten, die abgerupft werden mussten und somit einen netten Spaziergang.

11 January 2017

Sonne ade und hallo Wind. Leider ist unser 30$ Pavillon anscheinend doch nicht so stabil, sodass er gerade drohte vom Wind mitgenommen zu werden und wie ein Flugzeug davon zu schweben. Es wurde sogar so kritisch, dass wir uns entschieden ihn vorerst auseinander zubauen, damit nicht noch mehr kaputt geht.
Verstehe einer dieses Wetter. Gestern noch kalt, nass und windig und heute sind es 30°, bei denen dann auch nur noch ein 2L Eispott helfen konnte. Zum Glück war es in der Halle etwas kühler. Heute sind wir auch mit "Scaling" fertig geworden, sodass es morgen aufs Feld geht. Leider dauert diese Arbeit nur 10 Tage. Dementsprechend müssen wir uns jetzt parallel schon noch etwas Neuem umschauen, da wir ja eigentlich noch bis zum 10.2. arbeiten wollten.

10 January 2017

Nun noch mal ein Bild von unserer "Maschine". Leider hat nur Lotti sich gestern in der Bücherei ein neues Hörbuch auf ihr Handy geladen, wir dürfen 🎧 bei der Arbeit benutzen, und Leon hört nun zum 4x in Folge seine Playlist. Nach der Arbeit konnten wir sogar die Duschen benutzen, was auf lange Sicht echt angenehm ist (und sogar mit heißem Wasser!).

9 January 2017

Die Arbeit wurde heute um einen Arbeitsschritt erweitert. Eigentlich wird jetzt nur noch etwas zusätzlich aussortiert, aber es lockert das Ganze etwas auf und man muss den Kopf wieder etwas einschalten 🙈 Außerdem haben wir heute unser erstes Gehalt bekommen und waren echt über die hohen Abgaben überrascht (wir bekommen zum Glück fast alles wieder, wenn wir eine Steuererklärung machen). Auf dem Weg zum Auto nahmen wir dann noch eine Tomatenpflanzen (wir nennen sie Peaches) mit, die es auf der Arbeit "for free" gab. Mal gucken wie grün unser Daumen denn so ist …

8 January 2017

Umpalumpa stellt uns immer wieder unter neue Herausforderungen. Erst leuchtete die Warmlampe, da ein Bremslicht ausgetauscht werden musste (was auch finanziell und praktisch kein Problem war) und dann ließ uns auch noch unsere Batterie im Stich, da wir es etwas mit dem Aufladen unserer Geräte übertrieben hatten. Zum Glück gab es genügend helfende Hände auf dem Campingplatz ⛺️.
Da vier Leute der Meinung waren, Leons Augenbrauen bedürften einer Restauration, verwandelte sich der Tag in einen "Beauty-Tag", auch die Haare waren mal wieder dran (ab). Das Ergebnis wurde etwas kurz und zu allem Überfluss ging auch noch die Schere verloren. Das Besonderste, was man an so einem Tag nun wirklich nicht erwartet, war, dass ein Mensch von "the Press" uns bat für einen Artikel über den Fluss am Campingplatz zu posieren. So kam es, dass Imke und Lotti kurzerhand geshootet wurden, den Artikel bekommen wir in ein paar Tagen per Email zugeschickt. Ausnahmsweise hatten wir heute sogar mal sommerliches Wetter, sodass unsere Wäsche nun auch nach drei Tagen Dauerregen durchtrocknen konnte.

7 January 2017

Bevor es dann zu unserem Abendprogramm kam, einem Kinobesuch, besorgten wir noch Süßes bei Pack'n Save (ja, wir verwöhnten uns mal). Wir alle verließen das Kino völlig begeistert. Der Film "Passengers" überzeugte uns mit seiner fesselnden Story, den Effekten und Farben. Nur weiterzuempfehlen.
Im Anschluss ging es zu Nando's. Leider erwiesen sich die Portionen, wie auch schon sämtlichen Hosen, als viel zu klein. Die 8 BBQ Ribs mit den großen Pommes, glichen der Portion einer Vorspeise. Nächstes Mal werden wir dann wohl doch eher wieder ein Restaurant der Kette vorziehen 🙈
Familie Peters war endlich wieder vereint. Also unternahmen wir einen richtigen Familientag. Da wir schon länger nicht mehr geduscht hatten und es draußen etwas ungemütlich war, bot sich ein Schwimmbadbesuch an.

6 January 2017

Dieser Tag war sehr unspektakulär. Eigentlich war es ein ganz normaler Arbeitstag (wieder die gleiche Aufgabe), der durch ein Auto-wieder-auf-Vordermann-bringen ergänzt wurde. Also haben wir Wäsche gewaschen, etwas eingekauft und aufgeräumt.

5 January 2017

Wir haben es getan! Wir erweitern unseren Trip um ein weiteres Land. Nach den Arbeitswochen geht es für 9 Tage ins Zentrum von Sydney 🇦🇺
Als der Wecker heute um 4:50 Uhr plötzlich klingelte, war das erstmal richtig ungewohnt für uns. An der Arbeit angekommen, mussten wir genau das Gleiche wie gestern machen. Man muss sich das so vorstellen: 4 Leute stehen auf jeder Seite an einem Fließband. Über dem Fließband ist ein nach oben gerichteter Schlagbohrer, der anstelle eines Bohrkopfes 3 Nägel hat, montiert. Darüber ist dann eine "Haube" befestigt, die den Schlagbohrer aktiviert, sobald man sie herabsenkt. Auf die Nägel steckt man dann eine Tulpenzwiebel, die durch die Rotation auseinander gewirbelt wird und die Blätter einzeln auf das Fließband fallen. Das Problem hier ist, dass die Zeit einfach nicht vergehen will und die Kontinuität dem Hirn irgendwann verschiedene Streiche spielt.

4 January 2017

Heute hatten wir unser Jobinterview in der Tulpenfarm. Das Gespräch lief, wie schon am Telefonat zu erahnen war, so entspannt, dass nach 25 Minuten die Verträge sowie unsere Einweisung in den Betrieb erledigt waren. Direkt im Anschluss konnten wir sogar schon unsere ersten 5 1/2 Stunden Arbeitszeit hinter uns bringen. Leider haben Monia und Lena nicht dieselben Schichten wie wir, sodass unserer Familie jetzt eine Wochenendbeziehung aufgezwungen wird.

3 January 2017

Mittlerweile heißen wir Familie Peters und leben in einem Pavillon. Unsere Hauptbeschäftigung besteht aus Lachen und Witze machen. Neben unserem halboffenen Haus gibt es auch noch eine Barbecue-Area mit Leons tatsächlich vollendetem Grilltisch, Lenas "eigene 4-Wände", die von Billy Peter (Namensgeber) dem Zwerg bewacht werden, und natürlich unsere drei Campervans. Solange der Wind und der Regen nicht allzu stark sind (so wie heute Abend), bietet unser Prachtstück genug Platz für die Family sowie ihre Gäste.
Wegen des ungemütlichen Wetters entschlossen wir uns alle zusammen einen kleinen Ausflug nach Christchurch zu machen, wobei wir viel Spaß hatten. Da unsere Regenplanenkonstruktion noch nicht ganz ausgereift war, kauften wir bei der Gelegenheit gemeinsam einen kleinen Pavillon und für uns selbst noch einen Campingtisch.

2 January 2017

Auf unserem zukünftigen Wohnort für den nächsten Monat trafen wir uns direkt mit Lena und Monia, die wir an Silvester kennengelernt hatten. Da die beiden, genauso wie Imke und wir, sich bei der "Lilybulbs Farm" beworben haben, werden wir wohl in der nächsten Zeit Nachbarn sein. Durch unsere Lebensmittelvorräte ergänzten wir uns prima und es entstand unser erstes, gemeinsames Abendmahl. Und damit wir auch in Zukunft weitere Essen zusammen genießen können, ging es danach noch schnell zu Pack'n'Save und zum Warehouse, wo wir uns Regenplanen zur Überdachung besorgten.

1 January 2017

Die Silvesternacht war sehr, sehr lustig und wir haben total witzige Menschen kennengelernt. Nur unsere 12 Kilometer Wanderung zurück zum Campingplatz in unbequemen Schuhen war nicht unbedingt das Highlight des Abends. Zumindest hatten wir dann, pünktlich zum 1. Januar, richtiges Sommerwetter mit 30°C, sodass es sich anbot zum Strand zu fahren. Durch die Hitze und den Wind verbrachten wir fast mehr Zeit im Wasser, als auf dem Sand, und konnten uns von den Wellen umhauen lassen.
Als ob Sandfliegen nicht schon genug wären. Jetzt wurde Leon auch noch beim Wasser holen von einer Biene gestochen 🐝
Wir wünschen euch frohes Neues 🎉

31 December 2016

Die Neujahrsparty kann beginnen 🎉 einen guten Rutsch ins neue Jahr 🎆
Wir haben es gar nicht erst mit Shopping probiert und uns gleich voll auf die Kultur konzentriert. Leider ist Christchurch immer noch stark von dem Erdbeben 2014 betroffen, sodass ein Teil der Innenstadt jetzt in Containern untergebracht ist oder aus Baustellen besteht. Am Ende war es ein lustiger Vormittag, jedoch ordnen wir Christchurch unter Wellington und Auckland ein.
Heute in der Früh wollten wir noch einmal im Jahr 2016 etwas Gutes für uns tun. Gesagt getan, liefen wir eine lockere Runde. Beim Frühstück lernten wir Leute aus Kiel kennen, die, als sie hörten dass wir laufen, uns ein Buch über Joey Kelly schenkten, welches sie schon gelesen hatten. Nachtrag: Vorne drin ist eine Unterschrift von Joey 😳

30 December 2016

Nach einer langen Kennenlernrunde am Vorabend, ging es heute morgen zusammen mit Imke ins Outlet. Wie wir erneut feststellen mussten, gab es nur die üblichen Läden mit den üblichen Größenproblemen. Also bestand unsere gesamte Ausbeute aus Abwaschtüchern und nem kleinen Happen für den Weg.
Jetzt sind auch Umpalumpas "Weihnachtsgeschenke" alle aufgehängt und befestigt. Der Zwerg Otto begutachtet Lotti, Tony Stark wackelt während der Fahrt mit dem Kopf und in der Nacht wird unser Sternenhimmel jetzt mit zusätzlichen warmen Licht ergänzt. Dies eignet sich perfekt, um nochmal gemütlich im Reiseführer den nächsten Tag zu planen. Umpalumpa dankt jedem Weihnachtswichtel.

29 December 2016

Unserem Campingplatz gleicht einem "Grabbeltisch" (nicht auf die Ausstattung bezogen). Da viele Camper von Christchurch aus ihre Reise fortsetzen oder beenden, werden in den hiesigen Unterkünften ständig noch gute Lebensmittel und Campinggegenstände zurückgelassen. Wir konnten schon von Gasflaschen, Gewürzen, Saucen, Reis, Nudeln und Klopapier profitieren. Eines sollte man dabei aber beachten.. nicht jede herumstehende Box steht auch zur freien Verfügung. So hat Lotti bei anderen Campern "gewildert" und sich riesig über die glutenfreien Karamelriegel gefreut, ein Glück dass die Besitzer sie frühzeitig stoppen konnten. Außerdem haben wir durch einen Facebook-Aufruf eine Silvesterrunde ins Leben gerufen und uns bereits mit einer davon getroffen.
Endlich mal wieder bei PackN'Save einkaufen. Umpalumpa ist schon ganz überfordert mit all den Vorräten, nach der Passdurchquerung ist es das gar nicht mehr gewohnt so viel zu beherbergen. Und da man nach einigen Tagen Reis mit Dosengemüse auch mal Lust auf was Anderes hat, gab es für Leon dann auch noch ein bisschen Sushi 🍣.
Wie es sich bei all den Wolken erahnen ließ, fuhren wir in Nebel und die Temperatur fiel auf sommerliche 5° C. Neuseelands Wetter wie es leibt und lebt ☀️🔁❄️.
Anscheinend haben wir die Hauptattraktion im asiatischen Reiseführer gefunden. Castle Hill, eine Kalksteinformation, die einer Burg ähnelt und einen besonderen Maorihintergrund hat. Wir nahmen auf dem Weg nach oben eine kleine Abkürzung und kletterten den direkten Weg auf die gigantischen Felsen. Die Aussicht war auf eine besondere Weise schön, auf eine andere aber auch beängstigend, da man ein Unwetter über die Berge ziehend auf sich zukommen sah.

28 December 2016

Heute sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Nachdem wir gestern etwas spät ins Bett gekommen sind, weil wir nette Leute aus Bayern und Dresden kennengelernt haben, hat heute schon um 5:20 der Wecker geklingelt, da Leon bei einer Organisationssitzung für den OstseeMan via Skype dabei sein wollte. Ein bisschen Schlaf haben wir uns nach dem Anruf dann noch gegönnt (man muss den Bogen ja auch nicht überspannen mit dem früh aufstehen) und anschließend ging es dann auch endlich auf den Wanderpfad. Die Natur war wieder wie gewohnt wunderschön mit Wasserfällen und allem was so dazu gehört. Und auch unsere Weiterfahrt wurde von prachtvollen Eindrücken ergänzt, die uns an Peter Jacksons Mittelerde erinnerten.

27 December 2016

Eigentlich war für heute ein längerer Walk geplant, doch Petrus hat uns erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. So heißt es erneut abwarten, im Auto rumgammeln, lesen oder Sandfliegen töten. (Sie zur Abwehrdemonstration auszustellen, hat die Anderen auch nicht abgehalten uns weiterhin zu zerstechen). Hoffentlich können wir morgen los wandern. 🏔

26 December 2016

Bei dem ganzen Regen der letzten Zeit versuchen wir uns eine neue Beschäftigung zu suchen. Deshalb ist unser Programm für die nächsten Tage, Wochen, … das Programmieren von Apps. Also bis jetzt können wir es natürlich noch nicht, aber Dank Apple gibt es einen kostenlosen Kurs samt Übungsmaterialien (Ebook, Programm, Lerndateien), sodass wir vielleicht demnächst unsere erste kleine App programmieren können 📱
Nun haben wir auch das andere "Nationaltier" getroffen. Der Kea (Papagei) ist jedoch das genaue Gegenteil von einem Kiwi. Weder scheu noch selten anzutreffen, sprangen sie sofort in unseren Kofferraum, setzten sich auf die Autospiegel und hinderten die Menschen beim Autofahren. Anscheinend haben sie aber auch einen guten Geschmack, was schöne Landschaften betrifft. Der Ort, oder die Schluchten, die wir aktuell durchqueren um zur Ostküste zu kommen, sind malerisch. So schön, dass man es gar nicht auf Fotos festhalten kann.
Der erste Eindruck, den wir von Hokitika gewinnen konnten, glich eher einer Geisterstadt. Seit Weihnachten sind die Straßen Neuseelands wie ausgestorben. Eigentlich wollten wir nur das WLAN der Library für ein paar Stunden nutzen, doch unser Reiseführer riet uns nochmal ins Town Centre zu gehen. Auf unserem Rundgang kamen wir an einer Jadesteinmanufaktur (neuseelandtypische Ketten) vorbei, in der man wie im Miniatur Wunderland den Entstehungsprozess genauer anschauen konnte.

25 December 2016

Nachdem wir nun schon länger in der Nähe waren, wurde es nun endlich Zeit die Pancakes-Rocks, mit ihrem verlockendem Namen, zu besichtigen. Schön waren sie wirklich, aber sie schienen nicht nur uns zu interessieren und eine ziemliche Touristenattraktion zu sein. Nach ein bisschen Staunen und Gucken, was die Natur alles so schafft, fuhren wir dann auch schon recht bald weiter.

24 December 2016

Die Bescherung dauerte länger als gedacht. Dank dem tollen Paket mit all den lieben Karten und süßen Geschenken. Wir dachten, der ganze Süßigkeitenvorrat könnte uns den nächsten Monat versorgen, müssen uns aber leider eingestehen, dass die Kinderriegel, Haribos und Weihnachtskekse zu unwiderstehlich sind. Tony hat seinen Platz auf dem Amaturenbrett eingenommen, genauso wie "Otto" der kleine Wichtel und der Sternenhimmel ist auch schon kurz davor seine Erleuchtung zu haben, sobald wir Batterien gekauft haben. Mikado haben wir übrigens auch schon gespielt. Danke an euch alle, die unsere Bescherung so besonders gemacht haben. Das war wirklich schön!
Update: Stromausfall! Ein Glück der Braten war schon fertig. Auf der Suche nach Kerzen stießen wir in den Schlafzimmern auf ziemlich gruselige Puppen 😳 Letztendlich konnten wir doch 4 Kerzen auftreiben, sodass wir jetzt mit der Bescherung fortfahren können 🎁
Lecker, Lecker, Weihnachtsbraten 😋Das Fleisch 40 Minuten in Weißwein geschmort, den Kürbis und die Kumara gedünstet und die Bohnen gekocht und fertig ist das perfekte Abendmahl. Zum Nachtisch gab es dann glutenfreie Brownies mit französischem Vanilleeis.
Zwischenfazit: So viel Essen sind unsere Mägen gar nicht mehr gewohnt. Nach Häppchen für zwischendurch, Brownies, weiteren Pancakes und Salat geht wirklich gar nix mehr. Wir sind kurz davor zu platzen.