1 Days · 4 Moments · March 2018

Lake Marian Track


18 March 2018

Ins Lumsden haben wir von Anna einen Track am Lake Marian empfohlen bekommen. Er sollte zwar anstrengend, aber auch wunderschön sein. Auf dem Weg dahin sind wir an dem Mirror Lake vorbei gekommen. Bei gutem Wetter sollen sich die Berge drum herum, wunderschön darin wiederspiegeln. Tja bei uns war es bewölkt und daher hatten wir schon schönere Plätze gesehen. 😁 Trotzdem war es einen Stop wert. Außerdem haben wir an Lookouts gehalten, an denen Keas zu sehen sein sollten, doch auch die haben wir leider nicht gesehen. Naja die Landschaft drum herum war trotz Nebelwolken schön.
Der Marian Track war dann aber wirklich toll! Am Anfang geht es die ersten zehn Minuten lang, los wie ein Spaziergang. Später jedoch bewahrheiteten sich Annas Aussagen darüber, dass es ein recht anstrengender Track sei. Wir fanden es wirklich anstrengend. Es ging eineinhalb Stunden lang steil hinauf und ein Spaziergang war es nicht mehr. Es ging über Stock und Stein und Wurzelwerk. Den Weg konnte man manchmal nur schwer erahnen oder man stand verdutzt vor einem Wurzelwerk, wo ein Schild anzeigte, dass dies der Weg sei. 😂 So manches Mal fragten wir uns, wie hoch der See in den Bergen denn noch liegen soll. Und Motivation während des Wanderns zu finden war auch schwierig, da man nie einen richtigen Ausblick hatte. Wenn man aus dem dichten Urwald herauskam, erstreckte sich vor einem eine Nebelwand, weil man mitten in den Wolken stand. Als wir dann aber nach eineinhalb Stunden oben ankamen, hatte es sich gelohnt. Es war wirklich schön.
Beim Aufstieg hatten wir ein Pärchen mit einem 8 Monate altem Baby überholt, was uns danach wiederum überholt hat und dann kurz vor uns am See ankamen. Wir haben uns sehr nett mit ihnen unterhalten und sind den Rückweg gemeinsam angetreten. Wir haben uns viel über deren Medizinstudium unterhalten., was sehr interessant war. Der kleine Tin war super süß, ab und zu war er auf unseren Armen, auf dem Rückweg schlief er auf dem Rücken vom Papa teilweise ein.
Nach dem Track haben wir versucht irgendwo ein Handysignal zu empfangen. Zwecklos. Wir wollten aber einen Cruise beim Milford buchen, deshalb entschieden wir uns dazu, einfach schonmal an diesen Abend hinzufahren und es vor Ort zu buchen. Das passende Büro dazu sollte noch bis 8 Uhr abends offen haben. Nach einem Tunnel sahen wir, dass Leute aus ihren Autos ausstiegen. Kurz darauf bemerkten wir den Grund: Ein Kea. Wir mussten sowieso Motoröl nachfüllen, da die Lampe plötzlich aufleuchtete und deshalb entschieden wir uns dazu, einfach am Straßenrand anzuhalten. Der Kea leistete uns Gesellschaft. Ich kann euch sagen, die Tiere sind frech. Der Kea wollte unsere eine Schuhbürste und einen Eimer klauen. Die Bürste mussten wir ihm ersteinmal wieder abjagen. Am Milford Sound direkt hatte das Büro leider doch schon zu, da uns falsche Öffnungszeiten angezeigt wurden. Der Blick auf die Meerenge war trotzdem sehr schön, aber die Bilder dazu, findet ihr in der nächsten Journi. Wir fuhren zurück.