Austria, Slovenia, Croatia · 28 Days · 24 Moments · May 2017

Klaus's Urlaub in Croatia


25 June 2017

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31 May 2017

Abschied von unserer Mandy: putzen, zusammenpacken und zurück zum Bus.
Frühstück mit Meerblick: die letzten Vorräte kommen auf den Tisch, serviert wird mit Sonne und salzigen Briesen - es geht zurück nach Trogir.

30 May 2017

Quirlige Stimmung im Hafen von Komiza: Hier treffen sich die Taucher, die Segler und alle, die die dalmatinisches Flair genießen wollen.
Die Sonne senkt sich hinter den Horizont und streichelt uns mit ihren letzten, weichen Strahlen. Wir sind unterwegs zum Hafen von Komiza.
Schönheit in Grün: nicht der Fels, nicht die Sinter-Formationen, sondern die üppige Vegetation aus Pinien, Wacholder und Rosmarin begeistern uns hier. Und der Duft von Salbei begleitet uns auf jedem Schritt.
Die Insel Vis und deren Bucht, die die schönste der Adria sein soll, ist unser Ziel. Das Wetter ist wieder auf unserer Seite - mehr Blau, mehr Sonne geht nicht.
Neuer Tag, neues Glück und die Sehnsucht nach Meer: it's a beautiful life at the sea.

29 May 2017

Zeit, die Mandy in den kuscheligen Hafen von Hvar einzuparken. So ein Schmuckstück liegt hier nicht alle Tage vor Anker. In der Taverne stärken wir uns mit Spaghetti Frutti di Mare, Cevapcici und Seeteufel.
Dann ist der goldene Moment beim Deep Water Soloing da: Loslassen - ganz freiwillig und fallen, fallen und fallen. Und dann der große Dump! Berni taucht wieder auf und alles ist gut.
Wohl temperiert: in den adriatischen Fels hat Mirko seinen Weinkeller gegraben. Der Hausherr des Klettergebiets Cliffbase war Eigentümer von 30 IT-Firmen in der Slowakei mit mehr als 100 Angestellten. Vor 15 Jahren verkaufte er alles, siedelte sich auf Hvar an, richtete den Klettergarten ein und keltert seitdem auch vorzüglichen Rotwein.
Und natürlich Deep Water Solo: über eine lange Querung geht es in schwindelerregende Höhen. Jeder zusätzliche Meter bedeutet ein erhöhtes Absprungrisiko.
Fels, endlich Fels: unser Landgang führt uns zur Cliffbase, die von einem ausgewanderten Slowaken geführt wird. An der Kante des Tower warten feinste Klettereien im Sinterkalk.
Zehn Knoten Rückenwind - der Motor jetzt kommt von hinten und das Segel wölbt sich, bringt uns schneller nach Hvar als mit Dieselkraftstoff.
We are sailing, we are sailing: durch die geschützte Lage zwischen den Inseln ist die See ruhig und die Stimmung großartig.
Alles verstaut, alle an Bord, Leinen los, Kurs Südwest - so einfach und wunderschön kann das Leben sein. Die Insel Hvar ist das Tagesziel.
Viel zu viel, viel zu wenig? Für drei Tage muss der Proviant zehn segelnde Kletterer bei Kräften und Motivation halten.
Unser Schmuckstück wartet in der Marina auf uns: die Mandy ist das größte Segelboot, das Bavaria je gebaut hat und bietet bis zu zwölf Personen Platz.

28 May 2017

Goldbrasse, Scampi, Muscheln und Calamari: die Liebe fürs Meer geht in Trogir auch durch den Magen.
Tief in Kroatien und Zeit für eine kleine Pause: zwei Stunden noch und wir können das Meer schon riechen.
Grenzen waren gestern: über Maribor geht es durch Slowenien in Richtung Zagreb. Jeder Meter bringt uns dem Meer, den wohlwollenden Winden und damit auch dem edlen Kalkfels näher. Und Bob Dylan singt für uns: "Like a Rolling Stone."
Der Roadtrip beginnt. Es geht nach Süden. Am Steuer: Berni Fiedler, 9a-Kletterer, Surfer, Fotograf und Fahrer in Personalunion.
Wien liegt eigentlich an der Adria. Sofern man über sieben Stunden Autofahrt großzügig hinwegsieht. Aber mit den richtigen Leuten und dem richtigen Ziel sind auch sieben Stunden ein Klacks.
Neun Leute und ein VW-Bus, vier Tage für Bergwelten segeln und klettern in Kroatien. Der Unterschied zu einem Monat ist zumindest in Sachen der Ausrüstung überschaubar.