Cape Verde, Portugal · 8 Days · 18 Moments · January 2018

20 January 2018

Bei Sonnenschein und 25 Grad stiegen wir am Vormittag auf Sal in den Flieger. Hier darf man kein Feuerzeug mit sich führen, es wurden alle eingezogen. Will man also nach dem sicherheitscheck nochmal im Raucherbereich nochmal rauchen muss man in der Cafeteria mach dem (einem einzigen) Feuerzeug fragen und dieses dann umgehend wieder zurückbringen. Während des Fluges sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang über Portugal. Es war wie immer ein toller Urlaub auf einer wunderschönen Insel. Die Menschen freundlich auch wenn man andere Haar und Hautfarbe hatte und deutlich zu sehen war das wir aus Europa kamen. Was mir auch immer sehr gefällt wenn es nur wenig deutsche Touristen gibt was hier der Fall war. Die Einheimischen konnten zum Teil nur schlecht Englisch. Wie bekamen jedoch immer was wir wollten. Das Motto der Insel versuchen wir mit nach Hause zu bringen und uns künftig nicht immer stressen zu lassen.
Ein letztes Mal durften wir heute die Sonne und ihre Wärme genießen. Beim Joggen hatte ich wieder ein streunenden Hund 🐕 an der Backe welcher wie immer einfach nicht von meiner Seite weichen wollte🤦‍♀️. In ca. 30 Minuten werden wir zum Flughafen gebracht. Gegen 22:00 Uhr deutscher Zeit werden wir in Frankfurt landen. Ich verlasse das Land wie jedes Mal mit Tränchen in den Augen.

19 January 2018

Freitag Abend in Santa Maria, wir hatten um kurz nach sechs Probleme noch etwas zum Essen zu bekommen, so landeten wir schließen in einem Restaurant in dem es eigentlich nur noch Pizza an diesem Abend gab. Netterweise wurde mir dennoch ein Thunfisch Steak zubereitet. Robi man eine Pizza, als mein Steak endlich kam sah es aus wie schweinefleisch und schmeckte auch so. Robi probierte ein Stück und war ebenfalls der Meinung, der Kellner jedoch nicht. Die Hauptstraße verwandelt sich am Wochenende in eine partystraße. Autos dürfen nicht durchfahren, in jeder Bar gibt es Livemusik und die Stühle und Tische werden auf die Straße gestellt. Eine Party wie man es sich in Deutschland nur schwer vorstellen kann.
Im Hotel angekommen, hüpfte ich zuerst unter die Dusche. Der Tag hinterließ nämlich deutliche Spuren an unserer Kleidung und Haut. Als Robi in der Dusche stand gab es dann blöderweise kein Wasser mehr... Wir riefen an der Rezeption an und das Problem könnte umgehend behoben werden. Den Abend verbrachten wir in einer etwas überteuerten Bar mit schlechtem Essen und noch schlechteren Wein. Leider reichen mir bei meinen Einträgen nie die Zeichen um euch alles zu erzählen, weshalb ich mich auch das wesentliche konzentrieren muss. Mitte der Woche erhielt ich von meinem Netzbetreiber eine sms, das ich inzwischen 47€ fürDatenvolumen verbraucht hatte (ich war so doof und hatte es nicht ausgestellt...).

18 January 2018

Wir fuhren quasi einmal über die Insel und hielten an allen sehenswerten Stellen. Wir sahen Buchten mit unfassbarem Wasser, das blaue Auge (welches leider zu dieser Jahreszeit nicht so intensiv ist), liegen durch die Hauptstadt der Insel (hier führen wir zuvor durch do. Stadtviertel wo die Armut noch deutlich zu sehen war, die Menschen dort wohnen in blechhütten anstatt Häusern). Hier gab es auch ein Mittagessen mit Getränken für insgesamt 16€. Gestärkt ging es weiter zu den großen Salzbecken welche auch zum Baden geeignet sind. Als letztes lag shark Bay auf unser liste hier steht man im Wasser und um einen herum schwimmen kleine Haie. Der Ausflug machte sehr viel Spaß was wohl auch daran lag das ich die Hälfte selbst gefahren bin manchmal einfach quer durch die Wüste da Straßen nicht wirklich vorhanden sind (manchmal Tag mir Robi ein bisschen leid). Nach 8 Stunden mussten wir unser Fahrzeug vollgetankt wieder abgeben und liefen mit unseren nassen Turnschuhen zurück ins Hotel...
Der Tag begann schon blöd... Am Strand hatte ich beim Joggen drei Hunde die ziemlich aufdringlich waren und einfach nicht weg wollten. Am Ende half mir ein alter Mann aus Holland, nachdem ich ihm meine Situation erklärt hatte und ziemlich fertig ankam. Er beschäftigte sich mit den Hunden damit ich das Weite suchen konnte. Zudem musste ich verstellen das es für die Müllabfuhr hier keine Regeln gibt der Müll wird geholt wann sie Zeit oder Lust haben ich weiß es nicht. Auf jeden Fall fahren sie auf der falschen Spur und die Menschen rennen mit den Müllsäcken aus den Häusern wenn sie das Auto hören. Auch Bauarbeiter sind hier etwas anders als bei uns, da wird schon mal in Adiletten (badeschlappen) mit dem Presslufthammer gearbeitet.... Um neun sollten wir bei Hertz sein um unser Quad zu holen, bzw um uns von dem Hertz Mitarbeiter zum Quadverleih fahren zu lassen (da Robi sein Führerschein vergessen hatte, machten wir auch noch einen Stopp im Hotel).

17 January 2018

Hier noch ein paar Bilder von der Stadt. Abends aßen wir im Hotel was super lecker war. Für mich gab es Thunfisch vom heißen Stein und Robi aß ein traditionellen fleischeintopf der an Gulasch erinnerte. Am Nebentisch saß ein Ehepaar aus Berlin mit denen wir uns unterhielten. Am Ende gab es noch ein Nachtisch (gebratene Banane und Ziegenkäse aus Fogo mit Kürbis)
Gegen Mittag liefen wir zu den Salinas welche sich etwas außerhalb von Santa Maria befinden. Von dort aus ging es weiter ans mehr und durch die Wüste zurück. Da ich stoffturnschuhe anhatte füllten diese sich mit Sand. So mussten wir in regelmäßigen Abständen anhalten damit oh meine Schuhe ausleeren konnte und meine Füße wieder Platz hatten. Auf dem Rückweg aßen wir in einer surf bar (1,5 Liter Wasser, großes Bier, pina Colada Hamburg und octopussalat für 24€).
Heute morgen war es sehr bewölkt dennoch wunderschön am Strand zum joggen, ich traf wie immer die Fischer, Angler und die Einheimischen mit ihren Hunden. Für das Zimmermädchen legten wir heute etwas Kleingeld mit einer Nachricht hin. Die Antwort ließ auch nicht lange auf sich warten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zu Hertz um ein Fahrzeug für morgen zu mieten und gingen anschließend in die Wüste.

16 January 2018

Den Dienstag Abend verbrachten wir im Hotel, es gab für mich traditionelles Essen, Robi aß Pasta. Zudem bestellte er ein Wein und ein Bier. Als der Kellner mit einer ganzen Flasche kam rutschte ihm das Herz in die Hose, da Wein auf der Insel unfassbar teuer ist da er ausschließlich importiert wird.
In der Stadt entschieden wir uns dazu in dem wohl ranzligsten Sushi laden vermutlich auch dem einzigen auf der ganzen Insel zu essen. Schließlich muss der Fisch hier (gab nur Tuhnfisch) auch am frischesten sein. Das Essen war lecker und wir satt. Es gab eine Toilette welche ich bevor wir dem Heimweg antraten auch noch aufsuchte leider konnte man die Tür weder abschließen noch zumachen, vielleicht erklärte das auch warum ein alter Mann davor saß.... auch die Spülung war etwas speziell der Knopf am Kasten ging nämlich nicht dafür klebte ein Zettel an der Wand auf dem wahrscheinlich erklärt wurde wie es funktioniert. Leider war es mir nicht möglich diesen zu lesen... am Ende gelang es mir dennoch den Hahn zu finden welchen man drehen musste
Heute gab es in 11:50 Uhr den ersten Cocktail 🍸 am Strand. Anschließend liegen wir den endlosen Sandstrand entlang bis zu Bikini Beach die wohl einzige Touristenattraktion in diesem Städtchen. Hier gab es dann auch nochmal größere Hotels, die aber auch sehr teuer wirkten. Zurück liefen wir die Landstraße entlang gestern wurde die Weihnachtsbeleuchtung (welche für uns überhaupt nicht hier her passte und noch kitschiger als in Deutschland ist) endlich abgehangen.
Die Strände sind wirklich wunderschön, es gibt weder Müll noch Algen. Die Insel wurde in den letzten Jahren erst aufgebaut bzw der Tourismus es gibt zwei große Hotels das Hilton und Riu. Sobald man jedoch die „Hauptstraße“ verlässt, sieht man wie die Menschen hier wirklich leben. Die Hütten sind meist bunt jedoch ziemlich alt und heruntergekommen. Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich auf Afrikanischen Personen. In dieses Straßen gibt es auch viele Bars dort sind die Getränke sehr günstig. Sachen wie Obst Gemüse und Wasser sind hingegen sehr teuer weil es das auf der Insel einfach nicht gibt. Trotz alle dem wirken die Menschen hier sehr glücklich und zufrieden.

15 January 2018

Ich muss sagen Robi hat etwas aus den letzten Urlauben mit mir gelernt, er hat sich gestern ein paar gefälschte Flipflops gekauft und mit dem Verkäufer sogar verhandelt (auch wenn wir am Ergebnis noch arbeiten müssen ist es ein Anfang). Den Abend verbrachten wir auf dem Zimmer mit einer Flasche Wein, das öffnen gestaltet sich jedoch etwas schwierig wie man anhand es kaputten Taschenmesser sehen kann. Letztendlich drückten wir den Korken dann einfach mit der Zahnbürste in die Flasche hinein. Ein bisschen Kork bringt einen schließlich nicht um. Heute waren wir bis halb zwölf im Hotel und gingen dann zum Strand. Hier aßen wir in einer Bar zu Mittag, ein Caipirinha kostet hier 3€, das Glas ist halb so groß wie in Deutschland dafür ist doppelt so viel Alkohol drin. Zudem stand auf der Karte ein Gericht mit dem Namen „Mulluschi“ es handelt sich hierbei um Meeresschnecken. Wir haben diese jedoch nicht probiert.

14 January 2018

Heute machten wir uns gegen Mittag auf den Weg in die Stadt. Wir kamen an einer Kirche vorbei und hörten sogar noch etwas von dem Gesängen. Wir kamen zudem n einem Steg vorbei auf dem die Einheimischen sitzen und riesengroße Fische verkaufen, welche sie zuvor gefangen hatten. In einem kleinen Restaurant aßen wir leckern Fisch zu Mittag. Auf dem Rückweg zum Hotel kauften wir uns noch etwas Obst für den morgigen Tag. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht hatten und eine dicke Schicht Sonnencreme aufgetragen hatten gingen wir am Strand spazieren. Es ist sehr sauber und leer was natürlich ein Traum für jeden Urlaub ist.
Abends setzten wir uns noch kurz an die Hotelbar und trocken etwas. Zuvor erhielten wir jedoch ein Anruf im Hotelzimmer, wir würden gefragt ob alles ok sei. Wir hätten schließlich den Notruf betätigt. Wie sich herausstellte befand dieser sich im Bad, es handelt sich dabei um eine Schnur in der Dusche welche sowohl Robi als auch ich gezogen hatten als wir im Bad waren. Ich hatte die Vermutung das ich damit das Fenster welches man ohne eine Leiter nicht erreichen kann schließen bzw öffen kann. Robi hat aus Neugier daran gezogen. Naja wie heißt es so schön, zwei Doofe ein Gedanke 💭 Heute morgen ging ich am Strand entlang joggen, dieser ist sehr breit und auch sauber. Hier gibt es zudem keine streunenden Katzen sondern Hunde. Zum Teil sehen diese auch sehr mitgenommen aus, aber sie interessieren sich nicht für die Touristen.

13 January 2018

Als wir im Hotel angekommen sind, mussten wir feststellen das die Zimmer echt schön sind und auch wie im Internet beschrieben renoviert. Nachdem wir die Koffer ausgepackt hatten, erkundetet wir den Ort Santa Maria in welchem wir untergebracht sind. Wir aßen am Strand leckeren Fisch und Meeresfrüchte und gingen anschließend noch im Mini market Wasser kaufen.
Um zwölf Uhr klingelte meine Wecker... die Nacht war also sehr kurz... Am Flughafen angekommen habe ich beim Check in erstmal wieder zwei Euro gefunden (ich finde immer Geld, 2018 sind es insgesamt schon 10€). Beim Boarding mussten wir dann mit Entsetzen feststellen, das wir auch noch einen zwischen Stopp haben.. Der Flug war gut wir hatten die komplette Reihe also drei Plätze für uns, ich beanspruchte zwei davon und schlief die meiste Zeit.