Germany, Spain, France · 10 Days · 68 Moments · April 2018

Kanarische Trails & Fincas


10 April 2018

Zum Abschluss unseres Trips auf die Kanaren noch ein Spaßbild passend zum vermutlich erfolgreichen Wohnungskauf: „Gran Canaria - läuft“ 😉
Über Genf reißt die dichte Wolkendecke einmal kurz auf und gibt einen tollen Blick auf See und Flughafen frei.
Prooooooost!!! 🍻 🎉 (Ist zwar kein Tropical, aber Gin Tonic gibts im Ferienflieger offenbar nicht 😉)
Am Gate erreicht uns 10 Minuten vor Abflug per Sprachnachricht die Bestätigung von Rosa. Sie endet mit einem freudigen „Yippee!“ Wir haben die Zusage für die Wohnung und sie freut sich herzlich mit uns. Klar bekommt sie einen Teil der Provision vom Landlord, aber über die letzten 10 Tage hat sie sich wirklich persönlich reingehängt und ist uns etwas ans Herz gewachsen 💓 Bis Arras unterschrieben ist, bleiben wir (bzw. 50% unser kleinen Reisegruppe) aber nüchtern (deutsch halt, gell?). Dennoch prüfen wir schonmal mögliche Flüge für den Notartermin und googeln die „todos“, die uns Rosa an der Tankstelle noch mitgegeben hat: - Kanarisches Konto für Strom, Wasser, Taxes, Community fee - N.I.E (eine Art Immigration Nummer) für den Notar Unglaublich, wir kaufen aller Voraussicht nach eine Wohnung in La Isleta!!! 🙊🙉🙈🐵
Die letzten 12 Stunden waren turbulent und ereignisreich. Bis abends saßen wir mit Rosa zusammen, sind Verträge durchgegangen, haben uns Texte übersetzen lassen, haben fachlichen und freundschaftlichen Rat per Telefon eingeholt und schlussendlich alle Papiere ausgefüllt, um ein Angebot abzugeben. Wir wollen uns aber noch die Nacht Zeit nehmen und verabreden uns mit Rosa auf dem Weg von Agaete zum Flughafen an einer Tankstelle in der Nähe ihrer Wohnung - morgens um 7:30 Uhr! So klingelt der Wecker mal wieder viel zu früh und wir stauen (!) uns durch den Berufsverkehr (von wegen Spätaufsteher, die Spanier). Sie wartet schon auf uns und sehr stylisch unterschreiben wir auf der Motorhaube unseres Seats das „Compromiso“, das Commitment Arras zu stellen und die Wohnung zu kaufen. Am Flughafen angekommen, wird noch schnell die Anzahlung überwiesen und der Beleg per Whatsapp (!) an Rosa geschickt. Nun heißt es also Warten auf Rückmeldung von Maria, der Maklerin des Landlords...

9 April 2018

Ehe es vom sonnigen (wenn auch ebenfalls windigen) Las Palmas zurück nach Agaete geht, fassen wir einen Entschluss: wir treffen uns abends nochmal mit Rosa und schauen uns den Papierkram an.
Ab ins Aquarium von Las Palmas, Poema del Mar. Für schlappe 25€ pro Person kann man hier Fische und sonstige Meeresbewohner unter Wasser anschauen 😳 Wir liegen fast 2 Stunden auf bequemen Sesseln im Halbdunkeln und schauen Rochen, Haien und anderen Fischen beim schwimmen zu. Sehr entspannend. Die Welt dort draußen rückt in weite Ferne und am liebsten würden wir wie noch vor wenigen Monaten mit Schnorchel und Maske im Wasser treiben wollen.
Nun sitzen wir die 5 weiteren Gehminuten am Strand. Bei Kaffee und Süßem. Beim Mittagessen mit Tobi haben wir natürlich auch ihn um seine Meinung zur Lage gefragt... und vom positiven Feedback der Architektin erzählt. Er leidet mit uns, war er doch bei der Suche nach ihrem Häuschen bis vor gar nicht allzu langer Zeit in ähnlicher Lage. Alles scheint doch zu passen oder machen wir uns gerade selbst zu viel Druck und wollen es erzwingen?
Nach dem Frühstück haben wir uns nach Las Palmas aufgemacht. Eine weitere Wohnung ansehen. Eigentlich fiel sie schon kategorisch raus, da im Erdgeschoss, dennoch hat der Bauch (bzw. Manu 😉) gesagt, einfach mal angucken. Und in Agaete regnet es sowieso nur noch. Und dann stellt sich die Wohnung völlig unerwartet als ziemlich nett heraus (und gar nicht wirklich im Erdgeschoss) und alle Bedenken auf Basis der Bilder, hatten sich verflüchtigt. Und die Lage unseren Wünschen (und Budget) entsprechend. Und hier sitzen wir nun. 5 Gehminuten von unser potentiellen Wohnung. In 5 weiteren wäre man am Strand. Eigentlich alles top. Sollen wir es wirklich machen? Der blaue Tropicalhund enthält sich seiner Stimme und guckt teilnahmslos in die Ferne. Von wegen "In Cerveza Veritas" 😂. Dann liegt es wohl an uns 💪.

8 April 2018

Eigentlich wollten wir im Restaurant Dedo de Dios Mittag essen. Schließlich wurde es sowohl vom Reiseführer als auch von unseren neuen Nachbarn, einem netten, älteren, britischen Pärchen empfohlen. Aber obwohl die Mittagsstunde schon eine Weile her ist, steht eine lange Schlange vorm Restaurant. Wir sind hungrig, also ziehen wir weiter und lassen uns bei Los Remos auf gegrillten Fisch, Grillkäse, Gambas in Knoblauch, kanarische Kartoffeln mit Mojo Rojo sowie Lapas nieder. Letzteres ist eine Muschelsorte. Nie zuvor gehört, aber lecker. Im Anschluss geht es noch eine Runde über die Promenade, Mole und durch schicke Gassen gen Heimat, ehe der nächste große Regen einsetzt.
Und schnell noch eine weitere Ausgabe von „Wo ist die Manu?“ 👀🧘‍♀️🔍🕵️‍♂️ Und der Reggie, der will auch gefunden werden! 🤷‍♀️☺️
Mittlerweile weht es richtig kräftig und immer wieder fegen Regenschauer über das Dorf. Wir passen einen halbwegs trockenen Moment ab und machen wenigstens eine Miniwanderung zur Punta Gorda, einem steilen, einsamen ins Meer ragenden Felsen. Normalerweise sollen diesen die Möwen kreischend umfliegen, aber bei dem Wind haben sie dazu offenbar keine Lust. So haben wir nach einem kurzen Marsch mit immer wieder tollem Blick auf Puerto de las Nieves den Felsen für uns. Von hier oben kann man auch gut in die Bucht „Juntal“ blicken. Ein natürlicher Hafen, wo gewöhnlich Boote vor Anker liegen, aber auch diese haben heut besseres zu tun. Stattdessen sehen wir ein paar Camper. Auf dem Rückweg lassen wir noch übermu(e)tig die Drohne steigen... hossa, hat die Kleine mit dem Wind zu kämpfen. Die Bilder auf das Dorf und auch die Videos sind es wert. Und ehe es wieder zum Wagen geht, steigen wir noch in die Bucht von Caleta hinab und verlieren uns in den brechenden Wellen 🌊. Hach, besser als Kino ?
Neue Wohnung, neuer Versuch gescheiten Kaffee zu zubereiten. Während es gestern noch mangels Pulver scheiterte, steht dem heute nichts mehr im Weg. Und voilá... mal schauen, ob dieser ☕️ die 🧘‍♀️ aus dem 🛏 locken kann...

7 April 2018

Das Wetter kippt etwas. Daher verzichten wir auf Abendspaziergang und Fischrestaurant und snacken auf der Terrasse bis der Regen kommt. Beine hochlegen und noch eine Runde mit Rosa chatten.
Da wir auch wieder zurück müssen, bleibt nicht viel Zeit zum Entspannen. Aber diese genießen wir in vollen Zügen. Irgendwie haben es sogar 2 Dosen Tropical zwischen die Sandwiches geschafft. Während auf Confital der Katzenberg war, scheint dies der Hundestrand zu sein. Amiranda gesellt sich zu uns, aber außer ein paar kleinen Happen, haben wir nichts für sie. Die Gute hat offenbar erst vor kurzem Junge bekommen und streunt nun hungrig von Pärchen zu Pärchen, um etwas essbares zu erhaschen. Am liebsten würden wir sie direkt mitnehmen, aber ihre Jungen brauchen sie dringender. So versorgen wir sie zumindest noch mit Wasser ehe wir uns wieder auf den anstrengenden und steilen Rückweg machen. Tschüss Amiranda 👋 P.S.: Abschließend noch die Daten zur Tour: Knapp 12km und ca. 950 Höhenmeter. Klingt jetzt nicht so viel, die äußeren Bedingungen haben es aber durchaus anstrengend gemacht 😅
Mitten am durchaus anstrengenden Aufstieg haben wir eine ganz kurze Pause eingelegt, um auch am heutigen Tag mit einem Suchbild zu erheitern. Gar nicht so einfach, bei dem vielen Gestrüpp und Steinen, den Reggie zu finden 😜 Naaaa, wo ist Reggie heute? 👀 Und dann bitte im Anschluss die Manu suchen... 🔍🕵️‍♀️🧐
In Tasartico endet die Straße einfach und wird eine Schotterpiste. Als es auch auf dieser nicht mehr weitergeht, stoppen wir den Wagen, schnüren die Schuhe und auf geht‘s. Endlich wieder Berge! Der Anstieg zur Einsattelung Degollada de Aguas Sabinas durch sengende Hitze ohne jeden Wind ist nicht ohne. Oben angekommen bietet sich uns eine Hammeraussicht und Zeit für ein paar Quatschbilder. Gewöhnlich liegt unser Ziel immer oben, heut ist dies aber nur eine Teiletappe, denn nun geht es hinab zum Playa de Güi Güí. Dieser Strand ist nur fußläufig erreichbar und junge Kanarier proben hier den Ausstieg aus der Zivilisation. Ein Hippiestrand also? 😉 Unten angekommen bietet sich uns eine traumhafte Kulisse. Und obwohl der Weg lang und beschwerlich ist, sind hier ca. ein Dutzend Menschen. Brechende Wellen, schwarzer Sand und Sonne satt machen jede Anstrengung schnell vergessen.
Auf dem Weg zum Startpunkt unser heutigen Wanderung müssen wir erstmal die Küstenstraße GC-200 mit ihren 300 Kurven bezwingen. Was liegt da näher, als kurz am Mirador del Balcón zu stoppen? Ein Aussichtspunkt mitten im Nirgendwo und seitdem Teile der GC-200 wegen Steinschlags gesperrt sind, verirren sich nur noch weniger Menschen her. Dennoch steht hier ein tapferer Händler, der uns für 10,50€ 2 Stück Mandelkuchen und eine Cola verkauft (über Masse läuft sein Geschäft ja nicht mehr, da muss es über den Preis gehen). Wir studieren kurz die Infotafel (haha) und fahren weiter nach Alderan, aka La Aldea („de San Nicolás“) bzw. zum Puerto de la Aldea („de San Nicolás) um genau zu sein. 10 Häuser, davon 9 Restaurants, eine tourist information center + Hafen. Weiter nach Tasartico über die GC-204... eine Passstraße, wie sie im Buche steht. Serpentinen, 180 Grad Kurven, breit genug für ein Auto, frische kleine wie große Steinbrocken... eine Freude für jeden Rallyefahrer 🙂 ... und Manu 🏁🚗

6 April 2018

Den Tag über haben wir immer wieder mit Rosa kommuniziert, die Maklerin vom Neubau versucht zu erreichen, um die Verträge zu bekommen, anwaltlichen Rat eingeholt und nett gefragt, ob er die Verträge durchsehen könnte und - viel zu wenig gegessen. Statt in eins der tollen Fischrestaurants am Hafen zu gehen, sitzen wir bei (immerhin lokalen Köstlichkeiten) daheim und snacken nur eine Kleinigkeit. Es gilt weitere Kaufobjekte durchzugehen, die uns Rosa geschickt hat. Aber entweder sind unsere Ansprüche gestiegen (bzw. es ist nur Schrott dabei) oder wir resignieren etwas. Rosa hat für Montag morgen noch einen Termin ausgemacht und versucht noch einen zweiten zu organisieren. Beide Objekte sehen sehr schön aus und liegen gut. Dennoch bekommen wir zunehmend das Gefühl, dass wir in diesem Urlaub noch nicht unsere Ferienwohnung finden werden. Die nächsten 2 Tage passiert auf jeden Fall mal gar nichts, so dass wir uns auf ein freies Wochenende freuen 🙂
Unsere neue Unterkunft liegt zwischen Agaete und Puerto de las Nieves (beides fußläufig erreichbar) und überrascht mit viel Platz, spiritueller Einrichtung und einer uns herzlichen empfangenden Nicole - die allerdings kein englisch spricht. Wir sind immer wieder erstaunt, wieviele - auch jüngere - Spanier kein englisch können. Wird Zeit, dass wir Anlauf Nummer 5 starten, spanisch zu lernen. Die Babbel App ist bereits aktualisiert, sollte auf dem Rückflug also dieses Mal klappen 😉
In Galdár gibt es natürlich ebenfalls eine Kirche (natürlich ebenfalls an einem großen Platz), einen „El Drago“ (aber nicht so alt, wie unser Drachenbaum auf Teneriffa) und - total überraschend - hinter einer Museumstür eine moderne, wirklich große Halle in der alte Ausgrabungen von vor der spanischen Eroberung zu finden sind 😳 Natürlich wurde vieles restauriert und nachgestellt, das Rauchfleisch scheint aber immer noch zu schmecken 😉 Hinter einer Tür, die man nur für 3 (!) Minuten durchschreiten bzw. sich im dahinter liegenden Raum aufhalten darf, kann man noch die original Wandmalereien der Altkanarier sehen. Den Malprozess selbst kann man sich dann vor der Tür auf einem TV erklären lassen. Und in einem 3D Kino nebenan anhand einer fiktiven Geschichte erleben, wie die Spanier die Altkanarier bezwungen und deportiert haben. Oha, so viel Selbstkritik hatten wir nicht erwartet.
In Santa Maria de Guia soll es einen vorzüglichen Käse mit Blumenblüten geben. Ehe es aber soweit ist, schauen wir uns eine Kirche (von außen) an (lag am Weg), bestaunen den großen Platz drum herum und machen uns dann durch verwinkelte Gassen an hübschen Häuschen vorbei zu... noch einer Kirche (inkl. parkendem Auto). Sowohl der spezielle Käsesupermarkt als auch eine Bar, in der man den Käse probieren kann, haben nämlich geschlossen... so gänzlich, unwiderruflich, finito. Die nette Verkäuferin in einem regulären (Mini) Supermarkt kann uns aber mit Händen und Füßen (und Google Maps) den Weg zu einem anderen Käsesupermarkt zeigen. Wir nutzen die Gunst der Stunde, hören auf unsere Mägen und kaufen bei ihr direkt alles nötige für ein Picknick, das wir direkt bei der Minikirche (inkl. Auto) einnehmen. Anschließend geht es zum anderen Käseladen, der aber auch zu hat. Wenn auch nicht unwiderruflich, sondern nur wegen Siesta (4h lang!). Soll wohl einfach nicht sein, also weiter.
Was aussieht wie ein Schweizer Käse, war die Getreidekammer der Altkanarier, die hier in mühevoller Handarbeit Löcher in unterschiedlichster Größe in den Fels gehauen haben. Wir glauben allerdings, das war eine frühe Form von Mietlagerraum, es sind lediglich über die Jahrhunderte die Nummern abgefallen 😉 Sei‘s drum, die kurvige Anfahrt sowie die Aussicht von hier oben waren die Anreise wert 🙂
El Roque bietet eine perfekte Kulisse für das mittlerweile schon obligatorisch gewordene Suchbild. Na, wer fiiiindet den Reggie? 👀😜
Der Morgen hat wie so oft mit Nachrichten von und an Rosa sowie neuen Kaufoptionen begonnen. Dazu hat sich auch Francesco mal wieder gemeldet und wir haben Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen, der ggf. Kaufverträge prüfen kann. So verlassen wir Las Palmas später als geplant und machen uns auf den Weg nach Agaete, im Nordwesten der Insel gelegen. Erster Stopp dorthin ist El Roque. Ein Minifuzzidörfchen auf einem ins Meer ragenden Fels gebaut (daher vermutlich der Name 😉). Die engen Gassen sind total verwinkelt und es wirkt wie ein einziges, durchgehendes Gebäude. Am Ende des Dorfes bzw. des Felsen führt ein Naturpfad hinab ans Wasser. Hier verweilen wir eine ganze Zeit, schauen den sich brechenden Wellen 🌊 zu und machen Fotos sowie slo-mo Videos. Wir könnten dem Meer ewig zu schauen 😍 Die einsetzende Flut hat dazu offenbar eine andere Meinung... Auf dem Rückweg zum Auto halten wir noch an einem Naturschwimmbad inne und machen ein paar Quatschbilder...

5 April 2018

„Essen ist Balsam für die Seele“, sagte einst ein schlauer Mann und so geht es um die Ecke zu La Bulla, einer andalusischen Tapasbar. Thunfisch Carpaccio, Shrimps Omelette und frittierter Dogfish kommen auf den Tisch. Sehr, sehr lecker und geschmacklich auch anders als die letzten Tage. Vielleicht die andalusische Küche? Manu hatte auf Bildern im Internet bereits eine leckere Schokonachspeise entdeckt und die Tageskarte verspricht auf die Ferne als „unser Stolz“ ein Schokoladendessert. So sind wir etwas überrascht, als etwas deftiges serviert wird. „Schmeckt wie Tintenfisch...“ - „Da steht Huevos, das sind doch die Eier?“ - „Da steht auch ‘pide‘, nicht ‘pride‘...“ - „Andalusische Tapasbar... sind das Stierhoden?“ Diese und andere Sätze werden neben viel Gelächter ausgetauscht, während wir das unbekannte, aber leckere Etwas verspeisen. Und natürlich weiß Google wie so oft die Antwort. „Choco“ ist eine Umschreibung für Tintenfisch und somit Huevos de Choco der Tintenfischhoden 😂
Wir sind etwas niedergeschlagen - und sitzen mal wieder auf unserem Balkon. Zur Abwechslung mit Mahou statt Tropical. Unser 2. Besichtigungstermin gemeinsam mit der Architektin wurde 45 Minuten vor Beginn vom Landlord abgesagt. Unsere Maklerin vermutet, weil wir eine Architektin mitbringen und vielleicht doch etwas faul an der Wohnung ist. Wir denken, die haben einfach zwischendrin schon verkauft oder Arras bekommen. Ist auch egal, aber schade ist es dennoch. Rosa versucht weitere Besichtigungstermine zu organisieren, es sieht aber eher so aus, als passiert heute nichts mehr. Wir werden also von Agaete nochmal rüberfahren müssen. Alternativ packen wir alles on hold und machen einfach die restliche Zeit Urlaub und schaffen wenigstens ein, zwei Wanderungen. Hmmmmmm.
Schafe! Schafe überall 😂 In Teror sogar mitten in der Stadt 🐑 Aber reiten darf man auf ihnen nicht 🙃
So viel Wissensaufnahme macht natürlich hungrig. Grillkäse auf Marmelade, Rosinen und Mandeln, gegrillter Fisch sowie die kanarischen Runzelkartoffeln mit Mojo rojo... mjam! 😋 Das empfohlene Restaurant El Encuentro liegt direkt am Plaza del Pino und mittlerweile ist auch die Sonne wieder zum Vorschein gekommen. So nutzen wir die Ruhe für ein bisschen Kommunikation mit Rosa. Weitere Objekte sind aufgetaucht und Termine müssen organisiert werden.
Die Suchbilder von gestern sind bestimmt schon gelöst, deshalb gibt's direkt intellektuellen Nachschub 😊 Naaa, wo ist der Reggie? 👀
Unser nächstes Ziel ist Teror. Auf der 20 minütigen Fahrt machen wir alle erdenklichen Witze und Wortspiele mit dem Namen, um dann zu erfahren, dass es sich ganz anders ausspricht. Sei‘s drum, der kleine Ort ist wahrlich schön und sticht auf unser persönlichen Skala das gestrige Agüimes direkt aus. Gut, dass uns keiner gefragt hat, sonst könnten die direkt alle Reiseführer umschreiben 😉 1481 hatten Marien hier eine Hirtenerscheinung (oder andersrum...) und haben den Ort zum wichtigen Wallfahrtsort der Kanaren gemacht - und sehr wohlhabend. Die barocke Basilika Nuestra Señora del Pino wurde dann 300 Jahre später an jener Stelle der Erscheinung gebaut. Allerdings hat eine Explosion alles bis auf den Turm zerstört, der dann in den Neubau integriert wurde - sagt der Reiseführer. Unbeantwortet bleibt die Frage, was denn bitte in einer Kirche so stark explodieren kann? Unwissend schlendern wir zum Drachenbaum weiter.
Durch verwinkelte Gassen gelangen wir zur größten Kirche von Arucas, San Juan Bautista. Gott macht aber bereits seit 8 Minuten Siesta, wie uns ein kleiner Zettel an der Tür mitteilt, deswegen können wir nicht rein. So schlendern wir einmal drumherum. Der Laie stuft das Gotteshaus als gotisches Meisterwerk ein, der Experte als Neubau des 20. Jahrhunderts. Wir wissen keins von beiden und lesen es im Reiseführer nach 😉 So ziehen wir gebildet weiter zum Stadtpark Municipal. Nett und idyllisch hier. Aufgrund der Vorbereitungen für ein Stadtfest (Beginn Morgen), sind viele Straßen gesperrt, so dass wir auf den Ausflug zum lokalen Hausberg Montaña de Arucas verzichten.
Da unsere nächsten Termine zwecks Wohnung alle erst am Nachmittag stattfinden, organisieren wir uns auf dem Weg zum Auto beim lokalen Kaffeedealer des Vertrauens etwas von Manu‘s Glückselixir und düsen über die GC-2 an der Küste entlang. Erster Halt: Arehucas, die lokale Rumfabrik in 4. Generation. Für 2,50€ wird erklärt, wie man aus Zuckerrohr, destillieren und lagern am Ende Rum gewinnt. Die angeschlossene Plantage deckt mittlerweile aber nur noch einen Bruchteil des Bedarfs. Prominente Besucher dürfen sich auf den Fässern verewigen und bestimmt haben sie nur vergessen, uns auch um eine Unterschrift zu bitten... immerhin sind wir erfahrene Rumfabrik Besucher, siehe den Besuch bei Mt. Gay oder Brugal sowie auf Martinique etc... 😇 Bei 40.000 jährlichen Besuchern kommt durch den Eintritt ein kleines Sümmchen zusammen - wäre da nicht die all-you-can-drink-Verköstigung... die anderen Teilnehmer der Führung nutzen das auch voll aus. Wir halten uns zwecks Fahrtüchtigkeit zurück.

4 April 2018

Zum Abschluss des Tages treffen wir uns mit Vivi und Tobi auf ein paar Snacks und Bier, lassen den Tag Revue passieren und tauschen Wohnungsgeschichten aus. Beide bestätigen uns leider mehr oder weniger die Meinung der Architektin. Aber darum machen wir uns ab morgen wieder Gedanken. P.S.: Die beiden sind etwas „internetscheu“. Das respektieren wir natürlich und haben dabei auch gleich vergessen, das restliche Essen zu fotografieren. War lecker, man möge uns das einfach glauben 😋
Da sind wir wieder, auf dem Pico de las Nieves, dem mit 1949 Metern höchsten Punkt von Gran Canaria. Von hier aus kann man bis Teneriffa und den Pico del Teide, Spaniens höchsten Berg, blicken - wenn denn das Wetter passt. Im November lag hier alles in einer dichten Wolkendecke verhüllt und auch heute drückt es aus dem Tal schon wieder Wolken empor. Die Sicht kann sich hier wirklich innerhalb von wenigen Sekunden vollständig ändern. Heute haben wir Glück, daher gut, dass wir nochmal hergefahren sind. Schnee gibt es natürlich keinen mehr, auch wenn es wahrlich frisch hier oben ist. Da wir am Fortaleza ein bisschen mehr Sonne als geplant abbekommen haben, streichen wir unsere geplante Wanderung und winken dem Roque Nublo einfach nochmal zu, ehe wir uns über das Cruz de Tejada auf den Weg zurück nach Las Palmas machen.
Sieht aus wie Affenpenisse, die man auf einen Kaktus gesteckt hat 🐒🍆🌵 Die Natur ist manchmal schon komisch.
Nach dem internationalen Erfolg von „Das Affensuchbild“, der Fortsetzung „Das Affensuchbild kehrt zurück“ sowie dem Remake „Das Katzensuchbild“ kommen nun die neuen Blockbuster im Double Feature „Wo ist Manu?“ und „Wo ist Reggie?“. Die letzten Tage waren viel zu ernst, deswegen ist es Zeit für ein wenig Quatsch. Wer alle Manu‘s und Reggie‘s findet, darf sich ein Eis kaufen 🍦😜 Zum Start ein paar leichte Suchbilder, abschließend ein bisschen schwerer. Auflösung folgt vielleicht... 🧘‍♀️ 🏃‍♂️🔍🕵️‍♀️
Nach dem Mittag geht es weiter zur Fortaleza, einer Felsenfestung in die sich die letzten Altkanarier bei der Eroberung der Insel durch die Spanier zurückgezogen hatten. Geholfen hat es ihnen bekanntermaßen nichts, aber ihre Höhlen und Stätten sind bis heute erhalten. Wollten wir hier eigentlich nur kurz stoppen, kraxeln wir stattdessen über Felsen, durch Höhlen, machen Bilder und nehmen ein paar tolle Videos mit der Drohne auf von einer Landschaft, die in grün und gelb leuchtet.
Am Mirador de la Sorrueda stoppen wir, machen ein paar Fotos und Drohnenbilder vom Stausee und Baranco und genießen unser frisch geshopptes Picknick. Mittlerweile hat sich auch die dicke Wolkendecke verzogen, blauer Himmel und Sonne ist zum Vorschein gekommen - und wir werden ein wenig geröstet.
Da wir morgens Faulis waren, müssen wir die Zutaten für unser geplantes Picknick erst noch akquirieren. In einem echt urigen Supermarkt erklärt uns die noch urigere Besitzerin in einem Misch aus Spanisch, Englisch und Deutsch was sie alles hat, was sie uns heut empfehlen würde und lässt uns alles vorher probieren. Wurst und Käse wird natürlich frisch vom Laib geschnitten. Und so decken wir uns mit leckeren Köstlichkeiten ein, natürlich auch einem dicken Stück Ziegenkäse. Alles aus dem Ort versteht sich (lassen wir mal das Tropical und die Cola außen vor 😉)
Es geht weiter Richtung Santa Lucia, eine kurvige Bergstrasse hinauf. Im Vergleich zu letztem November erstrahlt hier alles in grün (und teils gelb). So wird kurzerhand gestoppt, die Drohne ausgepackt und die Szenerie aus der Luft festgehalten.
Dort kehren wir bei El Populacho ein (unser morgendliches Kaffeeproblem konnte bislang nicht nachhaltig gelöst werden), damit der weibliche Teil unser Reisegesellschaft wieder etwas genießbarer wird. Während der Kaffee in puncto Stimmung langsam zu wirken beginnt, amüsieren wir uns ein klein wenig über die Statuen rund herum. Die Frauen sind entweder sehr leicht bekleidet oder splitternackt - im Falle der Musikerin. Die Herren sind artig angezogen. Von wegen Gleichberechtigung... 😉
Theoretisch ausgeschlafen (der Nachbar betreibt immer noch sein morgendliches Serienritual) sammeln wir bei CICAR unseren Mietwagen ein. Dieses Jahr kein Opel (Insider 😉). Mit dem Seat geht es die GC-1 die Küste entlang und dann in die Berge nach Agüimes. Das kleine Städtchen wurde fein hergerichtet und soll - laut Reiseführer - als das schönste der Kanaren gelten. Können wir jetzt so nicht final bestätigen, aber die verwinkelten Gassen mit allerlei Verzierungen und Spielereien sind schon schick. „Highlight“ von Agüimes ist die Kirche San Sebastián. Gefühlt viel zu groß für die Größe des Dorfes, aber sehr idyllisch an einem Platz gelegen.

3 April 2018

Wir sitzen mal wieder bei Jacky. Die Bayern erkämpfen sich gerade ein 2:1 gegen Sevilla, es gibt Paella, Gambas mit Knoblauch und nochmal gegrillten Fisch. Also eigentlich alles bestens, sollte man meinen. Wäre da nicht das auf und ab unser Wohnungssuche. Das eben besichtigte Objekt ist absolut top renoviert. Ein Traum. Würden wir auch als festen Wohnsitz nehmen. Aber das Haus und der ganze Komplex ist ein ehemals sozialer Wohnungsbau. Dementsprechend alt, Mietskasernen Style und - direkt an der BP Raffinerie gelegen. Wenn hier also der Wind dreht, riecht es entsprechend. „Unsere“ neue Architektin rät uns klar davon ab. Sie meint aber, dass wir aus dem Objekt vom Mittag was machen könnten. Jetzt versucht Rosa einen weiteren Termin auszumachen. Puh! Unsere Freunde fühlen mit uns und wir erhalten per Whatsapp einen Haufen weiterer potentieller Wohnungen. So lieb von Vivi! Für heute ist aber erstmal Schluss. Und morgen nehmen wir uns „frei“.
Zurück in der Wohnung auf dem Balkon. Der Tropical Hund scheint uns bläulich entgegen. Blau = gut. Das Objekt von gerade hat Rosa auch nur über einen anderen Makler gefunden. Dementsprechend viele Parteien hängen da mit drin. Die Lage ist toll, im nördlichen Teil von Isleta gelegen, 100 Meter zur Küste, Blick aufs Meer, 10 Minuten zum Strand. Aber: das Haus ist alt und sieht auch so aus. Innen sieht es zwar etwas besser aus (neue Elektrik und Wasserleitungen), aber dennoch muss einiges gemacht werden. Zum Beispiel alle Fenster. Und eigentlich wollten wir nichts kaufen, was wir noch akut renovieren müssen. Wir wussten ja, dass es nicht einfach wird und wir haben zum Glück auch keinen Zwang, etwas zu kaufen, aber so langsam gehen uns die Optionen aus. Also müssen wir härtere Geschütze auffahren. Über Tobi bekommen wir den Kontakt zu einer Architektin. Mal schauen, was die so meint. Jetzt aber erstmal Siesta und dann ab zum vorerst letzten Besichtigungstermin.
Wir sind wieder zurück in Santa Catalina. Die beste Nachricht: The Park hat doch nicht zu. Und den Tintenfisch gibt es immer noch 🦑 Dazu kanarische Runzelkartoffeln mit dieser unglaublich leckeren roten Soße - Mojo Rojo - sowie gebratenem Käse. Die zweitbeste Nachricht: das Tropical ist eiskalt (blauer Hund, gell?). Die drittbeste Nachricht: Manu hängt am Telefon und kann offenbar mit Rosa für 12 Uhr eine weitere Besichtigung ausmachen. Vielleicht ist die Reihenfolge der Nachrichten auch andersrum 😉 Der Besuch bei der Maklerin am Morgen hat unsere Befürchtungen bestätigt bzw. übertroffen. Zunächst käme hier noch 7% Umsatzsteuer oben drauf - hätte man vielleicht wissen können, da Neubau, war uns aber nicht klar. Viel problematischer ist aber die geplante Umsetzung. „Start so in 1-2 Monaten, wenn wir alle Unterschriften haben... Bauzeit vermutlich 20 Monate.“ Das ist uns viel zu ungewiss und wer weiß, ob der Bauträger bis dahin nicht pleite ist. Wirklich schade!
Heut ist der Kaffee richtig gut geworden... 😇 Nachdem gestern nach Durchspülen der Maschine, doppelt Waschen der Becher und Kaffeepulvercheck immer noch nur ungenießbare Brühe rauskam, musste heut Plan B her. Die Bäckerei um die Ecke hat‘s auch gefreut ☕️ Das Frühstück fällt wieder nur knapp aus, da wir heute früh mit der Maklerin vom Neubau verabredet sind. Ihr Büro liegt bei San Telmo, also nehmen wir wieder den Bus. Wird Zeit, dass wir uns eine dieser Wertkarten von Guaguas Municipales, dem lokalen Busunternehmen, holen. Das ewige Münzen sammeln für die Fahrt nervt ein wenig. Bislang konnten wir zwar immer mit kleinen Scheinen bezahlen, eine Garantie gibt es aber darauf angeblich nicht. Und mit der Karte kostet die Fahrt auch nur 85 Cent statt 1,40€... bleibt mehr Geld fürs Haus 😉

2 April 2018

Wie üblich (unsere Wanderleser kennen‘s schon) die Daten zur Tour, wenn der Weg zum El Confital auch nur eine Minirunde war: Knapp 6 km und ca. 160 Höhenmeter. P.S.: Das kleine rote Monster auf dem Rückweg hat sich einfach ins Foto gedrängt... 😉
Ja, wen haben wir denn da? Erst sehen wir nur die kleine schwarze Katze gemütlich auf den Steinen liegen. Bis wir dann ihre Gefährtin sehen... und noch eine, und noch 3 weitere... und dann sehen wir, dass die Felsen voll mit Katzen sind. Am liebsten würden wir alle einpacken 😍 In kleinen Felsvorsprüngen sehen wir bereitgestelltes Wasser und Trockenfutter. Offenbar kümmert sich jemand um die Tiere. Anbei nach dem Affensuchbild auf Sri Lanka nun ein Katzensuchbild 🐈🔍🕵️‍♂️🧐 Auflösung ein Bild weiter 🤓
Knapp 100 Meter geht es steinig hinauf und dann ist der „Gipfel“ erklommen. Die Runde würde sich perfekt für einen Feierabendlauf eignen, kommt uns in den Sinn. Während sich die Sonne gen Horizont neigt, packen wir die Drohne aus und machen ein paar Videos und Shots. Nicht sonderlich hoch, da das kleine Ding sichtlich mit dem starken Seewind zu kämpfen hat. Bei Cracker, Käse, Salami und erstaunlich leckerem Wein von unserem Airbnb Gastgeber, lassen wir den Tag Revue passieren. Francesco, ein befreundeter Makler, hat alle geplanten Termine für morgen abgesagt - alle bereits verkauft. Der Wohnungsmarkt ist seit März total überhitzt. Taucht etwas auf, ist es in der Regel innerhalb von wenigen Tagen wieder weg. Bleiben uns vorerst für morgen noch 3 Objekte. So genießen wir noch etwas die Ruhe und Einsamkeit und machen uns dann auf den Heimweg. Es wird frisch hier oben. P.S.: Dronie-Video: https://instagram.com/p/BhFSsmCBeqC/ Swipeable Panorama: https://instagram.com/p/BhFZ-3whvT6/
Streetart inklusive! Auch hier laufen wir an teils beeindruckenden Murals auf alten Häuserwänden oder Betonzäunen vorbei. Ein Hingucker!
Nach einer ausgedehnten Siesta machen wir uns gegen Abend auf zu einer kleinen Wanderung auf den Altos del Confital. Schließlich sind wir ja auch zum urlauben und Wandern hier. Von La Puntilla, dem Nordende der Promenade, geht es an der Küste entlang. Neue wie alte Häuser zieren den stets ansteigenden Weg zur Rechten, links fällt es zunehmend steiler ins Meer hinab. Sehr idyllisch. Gut, dass wir bereits für morgen Mittag einen weiteren Besichtigungstermin in dieser Gegend haben 😇 Diese Ecke von La Isleta ist weit weniger touristisch und wir sehen neben Locals lediglich ein paar Jogger (an Land) und Surfer (im Wasser). Angeblich werden am Playa del Confital jährlich Qualifikationen für den World Surf Cup abgehalten. Die Ruhe tut uns gut und mit dem Verlassen der Küste und Aufstieg zum Altos betreten wir bekanntes Terrain: dunkles Lavagestein. Klasse Trail!
Ca. 2 Stunden später sitzen wir bei bestem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen wieder im Park und diskutieren beim Jausnen die Eindrücke der besichtigten Wohnung sowie der weiteren Objekte, die uns Rosa noch gezeigt hat. Die Aufteilung der Zimmer passt, es ist mehr oder weniger frisch renoviert und der Preis ist mehr als in Ordnung. Allerdings stört uns die Gegend etwas. Es ist zwar nicht so weit in die Altstadt, allerdings fährt man bis Santa Catalina Park gut 25-30 Minuten. Zum Strand ca. ähnlich. Dafür ist es hier weit ruhiger. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Daher erstmal abwarten was Rosa & Co noch so auftreiben. Mittlerweile sind wir auch schlauer, wie der Kaufprozess hier aussieht. Mit Oferta (1% des Kaufpreises) unterbreitet man ein Angebot. Wird es abgelehnt, gibt es das Geld zurück, sonst wird es angerechnet. Arres (10%) ist das Commitment. Bricht man es, ist das Geld weg. Der Verkäufer kann sich nach Annahme für den doppelten Betrag rauskaufen... 🤯
Warten auf Rosa am Parque de las Rehoyas. Während wir warten, muss Manu erstmal nachschauen, ob man „abschüssig“ auch für Orte verwenden kann, wenn diese „ab vom Schuss sind“ 😜
Am gestrigen Abend waren wir noch mit Tobi im Casa Victoria, einem philippinischen Restaurant. Auch wenn das Beef und die Spieße echt lecker waren, halten wir uns wieder an die kanarische Küche. Unter anderem deswegen sind wir ja da. Aber klar, dass Tobi als Local gerne eine Abwechslung auf den Tisch bekommt ;) Wir sind übrigens seit 5 Uhr wach. Irgendein Nachbar schaut eine Soap. Eine Folge hat ca. 20 Minuten und die wiederkehrende Titelmusik vertreibt selbst Siebenschläfer aus dem Bau. Mit Tobis Tipps ausgestattet, fühlen wir uns bereit für Rosa und die Wohnungen, die sie uns heut zeigt. Der Kaffee zum schnellen Frühstück auf dem Balkon ist allerdings keine Offenbarung. Schmeckt wie das Wasser nach dem Entkalkungsvorgangs. Müssen wir mal beobachten... 🧐

1 April 2018

Das Castillo de la Luz. Da steht es. So wie wir es im November vorgefunden und verlassen haben - nämlich geschlossen 🤦‍♂️ Natürlich ist heut (wie im November) Feiertag und es daher wieder vorzeitig geschlossen. Sicherheitshalber mal: BucketList.Add(CastilloDeLaLuz) 😉
Wir nutzen den Ankunftstag zu einem 10 minütigen Spaziergang vom Playa Las Canteras hinein nach Isleta. Denn dort unweit des Castillos soll ein Apartment Neubau entstehen, zu dem wir uns am Dienstag mit einer Maklerin treffen. Auch wenn die Fertigstellung erst Ende diesen / Anfang nächsten Jahres geplant ist, überrascht uns vor Ort noch überhaupt keine Bauaktivitäten vorzufinden. Nicht mal das Ausheben für die Tiefgarage hat begonnen. Vermutlich ist das alles normal und völlig im Zeitplan, aber ein komisches Gefühl kommt dennoch in uns auf, möglicherweise in eine Wohnung zu investieren, die vielleicht nie fertig wird, da der Bauträger vorher Pleite geht. Wir werden heut Abend beim Dinner mal versuchen, einen Rat unser lokalen Freunde einzuholen, wie man sich am besten absichert.
Das Wetter ist bewölkt und leicht frisch - wie wir bei einem ersten Spaziergang an der Strandpromenade feststellen. Die meisten um uns herum, laufen aber dennoch in kurzen Sachen herum - vermutlich Engländer ;-) Kein Klischee, sondern einen Querschnitt durch die vertretene „Gesellschaft“ zeigt die Promenade tatsächlich. Da sind zum einen die unglaublich vielen (nicht-einheimischen) Senioren, die die Cafés und Restaurants bevölkern. Dazwischen finden sich kleinere Gruppen lokaler Jugendlicher sowie Surfer. Neben echten Einheimischen finden sich auch Aussteiger und Alternative. In Summe also genug Stoff für spannende Geschichten, aber auch jede Menge Fremdschämen - und da sind „wir“ Deutschen ja groß drin 🤦‍♂️🤦‍♀️🐵🙉🙊🙈😂
Gut gesättigt machen wir uns auf den 5 minütigen Fußmarsch zu Ricardo, unserem Airbnb Host. Die Wohnung ist klein aber fein. Balkon und Willkommenswein inklusive. Manche Gastgeber geben sich wirklich übermäßig viel Mühe. Total nett! Eine halbe Stunde zeigt er uns auf einer Karte, was wir alles auf Gran Canaria unbedingt sehen müssen. Machen wir davon auch nur die Hälfte, brauchen wir zwei weitere Wochen Urlaub...
Wir hatten uns schon auf „The Park“ und die leckeren Tintenfische gefreut, doch die Bar hat offenbar seit unserem letzten Besuch zu gemacht. Dann halt zu Jacky‘s. Die Tapas sehen auch richtig gut aus. Tortilla, gegrillter Fisch, Kroketten und Muscheln. Mjam! Dazu gut gekühltes Dorada und Tropical, gut zu erkennen am blauen Hund. Blau = kalt.
Letztes Jahr haben wir ganz durch Zufall die "Fliesenländer" im Santa Catalina Park gefunden. Und da Barbados für uns eine ganz besondere Bedeutung hat, mussten wir es heut bei Ankunft in der Stadt gleich wieder besuchen gehen. Hola Barbados 🇧🇧😘😍
Mit dem 60er geht‘s für 2,95€ vom Flughafen nach Santa Catalina. Wir fühlen uns schon ein bisschen wie Locals 😉
Angekommen 😘🎉☀️ und auf Anhieb den richtigen Bus gefunden. Nur leider auch um ein Haar verpasst. Egal, uns stresst nichts! In 30 Minuten kommt der nächste. Enge Taktung nach spanischem Stil 😀
Weil es aus unerklärlichen Gründen (zu wenig Gin Tonic?) mit dem Schlafen einfach nicht klappen will, wird die Nintendo Switch ausgepackt. Gut, dass wir uns vorm Urlaub extra noch ein weiteres Controllerset besorgt haben, um besser zu zweit spielen zu können. Umso besser, dass „wir“ (diplomatisches Wir) den zugehörigen Adapter zu hause haben liegen lassen 😱 In diesem Fall allerdings zum Glück von Luisa, der 6 jährigen Sitznachbarin, die wir nach 4 schnellen Rennen Mario Kart kurzerhand in unsere Racing Crew aufgenommen haben. Talent hat die junge Dame, aber natürlich dennoch keine Gefahr für den alten Pro Mario 🏎 🏁 💪
Jetzt war ich wirklich gewillt, die Flugzeit zu nutzen um im 5. Anlauf Spanisch zu lernen bzw. wieder aufzufrischen, da will Babbel im Flugmodus einfach nicht funktionieren. Na gut, dann halt Bier und Gin Tonic. Und Nachos ist ja quasi spanisch...
Während sich der Flieger durch die Wolkendecke gen Himmel schraubt, möchten wir die Zeit auf dem Weg nach Gran Canaria nutzen, etwas über dieses Journi zu schreiben. Wir, das sind Manu 🧘‍♀️ und Reggie 🏃‍♂️. Wenn wir nicht gerade im Büro sitzen, sind wir entweder in den Bergen wandern, Rad fahren oder im Urlaub und genießen dort abwechselnd karibische oder asiatische Sonne sowie das lokale Essen und Bier. Seit unser ersten gemeinsamen Reise 2014 haben wir alle unsere Urlaube, aber auch Wochenendausflüge in mittlerweile 13 Journis mit über 1200 Momenten festgehalten. Bislang waren alle Beiträge stets nur für Familie und Freunde freigegeben. Aufgrund des aber sehr positiven Feedbacks zum Unterhaltungswert sowie um der schreibenden Gemeinschaft hier etwas zurückzugeben, starten wir einen Versuch, und machen diesen Urlaub öffentlich. Wenn‘s nicht klappt, sperren wir es halt wieder 🤓 Zum Schluss noch das Ziel des Urlaubs: Erholung, Wandern, Freunde treffen und eine eigene Ferienwohnung
Wir haben ja schon auf dem Weg nach Singapur vom Trauerspiel am Terminal 1 berichtet. Seit dem Ende von AirBerlin gleicht die Wartehalle einer Geisterstadt. Und nun ist selbst das Sixt Autokino kaputt 🤪 Aber immerhin gibt es noch Kaffee und der Kellner ist top motiviert und lustig drauf. Und das um diese Uhrzeit. Respekt.
Um 3 Uhr klingelt der Wecker. Ja, DREI Uhr früh. Aktuell ist uns nicht mehr klar, warum die Buchung des 6 Uhr Fluges eine gute Idee war 😂 Aber immerhin ist das Taxi pünktlich und nach einer etwas längeren Wartezeit bei der Kofferabgabe sind wir auch schon am Weg zur Security. Flott geht's auch hier durch. Nun trennen uns nur noch wenige Minuten vom Flug Richtung Wärme, Wanderungen und hoffentlich einer tollen Ferienimmobilie 😊👍 Ab geht's!