United States of America · 19 Days · 26 Moments · August 2017

Kai's Abenteuer in United States of America


19 September 2017

MANGOS MEXICAN RESTAURANT... hier schließt sich der Kreis meiner Reise. Vor 2 1/2 Wochen hab ich hier das beste Essen meines gesamten Trips gehabt : Shrimpspfanne mit Reis und Bohnen, dazu Tortillas, mein USA-Lieblingsbier LAGUNITAS IPA, südamerikanische Klänge und der tiefblaue Himmel mit Blick auf den SF-YACHTHAFEN. Das Leben kann schön sein... Aber nicht alles was glänzt ist Gold ! Nirgendwo ( nichtmal in New York) habe ich einen krasseren Unterschied zwischen reich und arm festgestellt als hier. M3, M4, Porsche, edle GUCCI- und ARMANI-Shops einerseits, völlig verwahrloste Menschen, die bereits tagsüber mitten auf dem Bürgersteig liegen. Nirgendwo bin ich öfter angebettelt worden, nirgendwo habe ich so viele elende "Zombies" mit leerem Blick gesehen. Das kann nicht nur alkoholbedingt sein...ich tippe mal auf CRACK oder ähnlichen Dreck ! Und dann steigst du über diese armen Menschen und gehst in ein Restaurant, in dem sich andere Menschen kiloweise LOBSTER reinschaufeln.......

18 September 2017

Hallo meine lieben Follower! Ich möchte hier jetzt mal ein ganz großes DANKESCHÖN an euch loswerden....😍....dafür, dass ihr mich in den letzten knapp 3 Wochen bei meiner Reise durch die 4 Bundesstaaten begleitet habt ! 👍👏 THANKS ! Und dann muß ich Euch noch etwas beichten : I JUST FALL IN LOVE !!! Nein....nicht was ihr jetzt denkt ! Er ist männlich.....neeeiiiin, das ist es auch nicht....auch wenn SF die Schwulen- und Lesbenhochburg ist.... hat eine tolle Figur, eine sexy rauchige Stimme und trägt die Initialen CC !!! Ich schicke euch mal ein paar pics...dann werdet ihr mich verstehen....😋
Seit heute weiß ich, was Mark Twain meinte, als er sagte : "the coldest winter I've ever spent was a summer in San Francisco" ! Gestern noch bei strahlendblauem Himmel über die Golden Gate Bridge in die City gefahren, lag heute -zumindest vormittags- der berühmte Nebel über der Stadt und vom Pacific wehte ein eisiger Wind. Ich hatte morgens den 78 PS-V2 aus Milwaukee durch ein rein muskelangetriebenes Zweirad ersetzt. Eine tolle Variante um diese interessante Stadt zu erkunden. Allerdings sollte man dazu einigermaßen fit sein, um diese permanenten Berg- und Talfahrten zu bewerkstelligen. Oder gleich die elektrisch unterstützte Bike-Variante wählen. Meine Fahrt führte mich durch HAIGHT ASHBURY, die Wiege der Flower Power Bewegung und den riesigen GOLDEN GATE PARK zum Pacific Strand. Und wieder hoch den Berg am LANDS END zur "Brücke aller Brücken". Leider lag diese total im Nebel. Drüben, im völlig überlaufenen SAUSALITO ging es dann mit der Fähre wieder zurück zur FISHERMAN'S WHARF.

17 September 2017

So....es ist vollbracht : Harald steht wieder bei seinem Vermieter...mit exakt 3346 miles (sprich 5387 !!! km) mehr auf dem Tacho als vor 16 Tagen. Die letzte Tour, nennen wir sie mal "Überführungsfahrt", war ein hartes Stück Arbeit. Bei 6°Celsius am Lake Tahoe und in den kalifornischen Bergen kreisten meine Gedanken um die zu Hause gebliebene Lederhose und eine lange Unterhose... Schließlich ging es auf die INTERSTATE 80, eine -zumindest zwischen Sacramento und SF- der meist befahrenen Autobahnen der Staaten. 4-6 Spuren, Rechtsüberholer, dazu Riesenlöcher, Längsrillen und reichlich Bitumen im Belag....jeder Rübenschnellweg ist bei uns in einem besseren Zustand !!! Noch nie bin ich konzentrierter Mopped gefahren. Aber ich wurde belohnt...mit einer traumhaften Aussicht auf die Golden Gate Bridge, die ich anschließend für 7,88 Dollar überqueren durfte, und die Skyline von SF.

15 September 2017

Nach den beiden letzten doch sehr anstrengenden Tagen hab ich es heute mal etwas ruhiger angehen lassen. Zunächst jedoch mußte ich beim SOUTH LAKE TAHOE POLICE DEPARTMENT anrufen um Anzeige gegen unbekannt zu erstatten : irgendein ein A...loch hat über Nacht ein hinteres Blinkerglas zerstört. So bin ich dann zunächst nach CARSON CITY zum dortigen HD-Dealer gefahren, um mir ein neues Blinkerglas zu besorgen. Anschließend habe ich VIRGINIA CITY besichtigt, eine Goldgräberstadt aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Insofern interessant, als dass noch viele der damaligen Gebäude stehen, allerdings mittlerweile sehr kommerzialisiert durch Andenkenläden, Wild West- Shows etc pp. Auf meinem Rückweg zum LAKE TAHOE bin ich an der PONDEROSA-Ranch vorbeigefahren (ja...genau die...mit Hoss und Little Joe 🤠). Leider ist die Ranch seit 2004 in Privatbesitz und kann nicht mehr besichtigt werden.
....aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. Eigentlich wollte ich in einer Lodge in Bear Valley, einem beliebten Wintersportort übernachten. Aber 160 Dollar (ca 145 Euronen) für ein Zimmer in einer...na ja...besseren Jugendherberge waren mir dann doch zu viel. Man bot mir dann noch eine "Glamping" Übernachtung an (steht für "glamouröse und "camping"), sehr idyllisch auf 2400 m Und ganz allein.....aber 140 Dollar wollte ich auch bei noch so viel versprochener Romantik für ein Zelt mit Holzfußboden, einem Bett und einem Holzofen mit WC, Bad und Dusche in ca. 80 m Entfernung dann doch nicht berappen.... Das Problem war nur, dass der nächste Ort mit Aussicht auf eine Unterkunft noch etwa 2 Fahrstunden entfernt. Und es war bei meiner Abfahrt gegen 17.30 h bereits ziemlich kalt. So kam ich schließlich völlig durchgefroren und hungrig im Dunkeln am Südufer des Lake Tahoe om Nordosten Kaliforniens an der Grenze zu Nevada an und quartierte mich in eine der zahlreichen Lodges ein.
In Mariposa lernte ich am Abend ein nettes Ehepaar aus St. Louis kennen, die neben mir im Motel wohnten und mir -wie selbstverständlich- einen Platz an ihrem Tisch im Restaurant anboten. Sie hatten ihr Haus verkauft und waren nun auf einer unbegrenzten Reise durch die Staaten. Es war ein sehr netter Abend in in diesem Zusammenhang möchte ich mal erwähnen, dass die Amerikaner sehr freundlich, offen, kommunikativ und hilfsbereit sind. Ich werde täglich angesprochen und habe schon sehr interessante Gespräche geführt. Am Donnerstag führte mich der V2 über den Highway 49 vorbei an Riesenflächen von abgebrannten Fichtenhängen (der Brandgeruch hing noch in der Luft) durch die ehemalige Goldgräberstadt COULTERVILLE nach Jamestown, wo ich mich beim Harley-Dealer mit Motoröl und T-Shirts versorgen konnte. Und dann ging es ab in die Berge, zunächst in den CALAVERAS BIG TREES STATE PARK, in dem bis zu 100 m hohe und 2000 Jahre alte Mammutbäume zu bestaunen sind. Sehr beeindruckend !

14 September 2017

Am Mittwoch ging es von Big Pine zunächst zum Mono Lake, einem Schwestersee des bekannten Salt Lake, mit einem 2,5 höheren Salzgehalt als der durchschnittliche Ozean und bizarren Salzsäulen. Anschließend hab ich mir insges. 7 miles übelster Schotterpister angetan (kein Geschenk mit so einem 7 Zentner-Dampfer), nur um die ehemals größte Goldgräberstadt Amerikas zu besichtigen : BODIE. Von den 1870er Jahren bis 1942 in Betrieb lockte diese Stadt Glücksritter aus der ganzen Welt an.... Unvorstellbar, dass hier z.B. mal 65 Saloons standen. Schön vollgestaubt von den mich überholenden Mietwagen und Jeeps 👊😠 fuhr ich anschließend im Regen über den Tiago-Paß (über 3000 m hoch und von Oktober bis April komplett gesperrt) in den Yosemite NP. Na ja...so waren der Langhuber und sein Rider wenigstens wieder vom Staub befreit..... THINK POSITIV !!! 😀 Völlig platt landete ich schließlich nach 450 km in Mariposa am Rande des Yosemite NP...sehr touristisch mit entsprechenden Zimmerpreisen... 😣

12 September 2017

LEAVING LAS VEGAS war heute morgen angesagt...und ganz ehrlich ? Ich bin froh, dass ich wieder "auf dem Land" bin. War ja mal ganz interessant für eine Nacht, aber "SIN CITY" ist mir dann doch zu crowded, noisy und abgefahren. Vielleicht lag's auch einfach nur daran, dass ich direkt aus dem umwerfenden Naturwunder des Zion NP in die "Hangover"-City gefahren bin. Ziemlicher Kulturschock.... Ohne die Million gewonnen zu haben, ging die Reise heute weiter von LV in nordöstliche Richtung direkt ins DEATH VALLEY. Gestern war Masochismus für Anfänger...heut hab ich den Fortgeschrittenen-Kurs belegt : bis zu 85,5 m unter dem Meeresspiegel und angeblich Rekordhalter der weltweit jemals aufgezeichneten Höchsttemperatur : 57° Celsius. Ich hab zwischenzeitlich 43° abgelesen...das war ein kühler, sehr erfrischender Platz im Schatten 😎 Morgen geht's dann in die Sierra Nevada und den Yosemite NP bis auf über 3000 m ....da dürfte es dann etwas erfrischender werden.....

11 September 2017

....und noch etwas... : Ich will mich ja hier nicht über die Krone der Schöpfung amerikanischer Motorradbaukunst beschweren. Die Harley ist 'n tolles Mopped wenn sie rollt....aber definitiv nicht, wenn sie bei diesen hier herrschenden Temperaturen mit laufendem Motor steht... Da kann ich mir sie schon eher als Zweit-Mopped für das Winter-Halbjahr in Germany vorstellen....😉
So, Freunde...nach 4 Stunden in Vegas muß ich jetzt mal Tacheles reden : Seit heute kenne ich den Unterschied zwischen Masochismus und Sadismus : Masochismus ist, mittags um 13 h 45 Minuten mit 'ner Harley durch Las Vegas zu fahren und dabei alle 200 m an 'ner roten Ampel zu stehen : 39 ° Celsius (abgelesen) von oben und etwa die doppelte Temperatur (nicht abgelesen) von diesem 1700er V2 von unten. Meine Oberschenkel weisen Verbrennungen zweiten Grades auf (warum verlegen die den oberen Auspuffkrümmer 5 cm unterhalb des Oberschenkels ?) und ich habe kurzfristig überlegt, mich freiwillig in die Brandintensivstation des LV Medical Centers zu begeben..... Sadismus ist, dieses event jemandem zu schenken...... 😅 Hab mich dann doch für Plan B entschieden (ich mag einfach keine Krankenhäuser !) : 2-3 Budweiser (ist ja auch 'ne Art Medizin 😁) im HARD ROCK CAFE am Strip..... 😎
Nach 4 Stunden bin ich wieder "unten"...wahrlich nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Höhenangst. Als nächstes besuche ich "the narrows", Ein sich immer mehr verjüngendes Tal mit nahezu senkrecht aufsteigenden, mehrere hundert Meter hohen Flanken. Zunächst wandert man im Trockenen ehe dann ein Fluß die gesamte Breite des Tales einnimmt. Somit ist rechtzeitiger Schuhwechsel angesagt....ich kämpfe mich mit meinen chucks durch die Stromschnellen. Das Tal ist am Ende nur noch 2-3 m breit...dort ist dann auch Schwimmen angesagt !!! Soweit treibe ich es allerdings nicht.....
Am Sonntag war frühes Aufstehen angesagt....ein Besuch des Zion NP, einer der beliebtesten Nationalparks der USA, stand auf meinem Plan. Also rauf auf die V2 aus Milwaukee und raus aus diesem unspektakulären Kaff HURRICANE, das lediglich aus einer 4-spurigen Straße mit unzähligen Motels (wegen der Nähe zum NP), Tankstellen und fast food Buden besteht...und nicht mal 'n Festival vorzuweisen hat 😂 Im Park gibt es einen 9 km langen "senic drive", der allerdings in den Sommermonaten für den Individualverkehr gesperrt ist und nur von Shuttle-Bussen befahren wird. An insges. 9 Haltestellen kann man den Bus verlassen um einen der trails in dieser wunderschönen Landschaft zu begehen. Ich entscheide mich für einen schweißtreibenden 2 1/2 stündigen Aufstieg zum "angel's landing". Ein Klettersteig, teilweise mit Stahlketten gesichert, auf ein winziges Plateau mit senkrecht abfallenden Flanken. Entschädigt für den anstrengenden Aufstieg wird man mit einem spektakulären "view".

10 September 2017

Hi liebe Blog-Freunde ! Wenn ich gedacht habe, der Freitag sei nicht mehr zu toppen...dann muß ich heute, am 12. Tag meiner Reise (Sonntag) sagen : " I was wrong " !!! Aber der Reihe nach : Gestern morgen zunächst der Schock...8 Grad und "heavy rain" in Escalante. Mangels Regenbekleidung hab ich dann bis 11 h gewartet, dann hatte der Wettergott ein Einsehen mit dem "lonesome rider ". Nach 60 miles war ich im Bryce-Canyon...einem absoluten Highlight meiner bisherigen Reise. Er ist kein Canyon im eigentlichen Sinne, wie z.B. der Grand Canyon, sondern quasi ein natürliches Amphitheater, dessen Ränge von den sogenannten "HOODOOS" besetzt sind, durch Eis, Wind und Wasser geformte Türme und Zinnen, die in den unterschiedlichsten Rot-Schattierungen leuchten. Wahnsinnige Impressionen, die man auch mit relativ wenig Zeit genießen kann. Für mich waren 2 1/2 absolut ausreichend, schließlich mußte ich den 1700er-Langhuber noch 100 Miles westwärts bis nach Hurricane bewegen.

8 September 2017

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der heutige Tag, der mich über 270 Miles (ca. 430 km) von Mexican Hat durch die Berge Utahs nach Escalante geführt hat, war schlicht der Hammer. Bereits nach wenigen Meilen die "goosenecks" , ein Canyon in Form von Gänsehälsen, den der San Juan River im Laufe von 80 Millionen Jahren in den roten Fels gefressen hat. Und immer wieder diese riesigen bizarren Red Rocks, durch die man hindurchfährt. Ein Schauspiel, das man nicht mit Worten beschreiben kann und auch Bilder bringen es nur bedingt rüber....man muß es einfach erlebt haben ! Und ich habe festgestellt, dass man mit Harald auch Kurven fahren kann.. ;-) Heute ging es hoch bis auf knapp 3000 m.......

7 September 2017

Heute morgen habe ich den GC in Richtung Osten verlassen. Dabei fährt man noch rund 15 Miles am Canyon entlang, wobei ich noch 3 oder 4 Mal angehalten habe um noch das eine oder andere Foto zu schießen. Faszination pur !! Mein Ziel war das Monument Valley? wobei ich gleich anmerken muß, dass es sich als Biker nicht unbedingt lohnt, die 10 Dollar für dem Park auzugeben. Man wird mit dem bike nicht auf die (unbefestigte) Straße gelassen, die durch den Park zu den einzelnen monuments führt. Weiter ging die Fahrt bis nach Mexican Hat, wo ich mein malerisch am San Juan River gelegenes Motelzimmer bezogen habe. Bei einem Navajo Taco (wir sind hier im Land der Navajo Indianer) und einem Budweiser lasse ich den Tag langsam ausklingen. Ach ja...ich bin heute über die Staatsgrenze von Arizona nach Utah gefahren, wo es zumindest ein sehr eigentümliches Gesetz gibt....

6 September 2017

Und heute ruft der Grand Canyon...ein weiteres Highlight auf meiner Reise...einfach nur awefull...nothing to say more...ich lass die Bilder sprechen :
Hallo Ihr Lieben ! Ich weiß, dass ihr schon sehnsüchtig auf einen neuen Report wartet.... ;-) Here it is... Der 5. Tag auf dem Bike hatte es in sich : Only 10 miles nach meinem Start fahre ich auf den unbefestigten Seitenstreifen um meine Actioncam zu starten...und...Sand wie auf Sylt... FATAL ERROR !! Keine Chance, dieses 6 Zentner-Mopped ever wieder da raus zu kriegen. FUCK !!! Aber ich hab Glück...9 britisch soldiers on Harleys just pass by...und schieben/ziehen mich wieder raus aus dieser Wanderdüne :-) Das Angebot, ihnen zu folgen nehme ich gern an und daraus entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft ! Fast 500 km bei +40° Celsius enden auf der "motherroad", Laien auch als ROUTE 66 bekannt, in einem heavy heavy rain with thunderbolt and Lightning (very very frightening me !). Nass bis auf die Knochen....genieße ich im Route 66-Motel erstmalig eine WARME (!!!) Dusche !!! Danach bei Lilo (einer Deutschen) eine "deutsche Bratwurst"...leider verpasse ich das Beerfest... ;-)

4 September 2017

Hallo liebe Freunde des täglichen Blogs ! Heute hat mich das Drehmomentwunder von Victorville zum Joshua Tree NP (immer noch California) getragen. Morgen geht's über die Staatsgrenze nach Arizona, wo man sogar ohne Helm fahren darf... und dann endlich auf die "Mother Road"...Laien auch als Route 66 bekannt.....GET YOUR KICKS ON ROUTE 66 !!!

3 September 2017

Mein 3. Tag auf der Heritage hat mich bei erneut schweißtreibenden Temperaturen von San Luis Obispo in den noblen Badeort Santa Barbara geführt. Völlig überlaufen (das Labour Day Wochenende ist für die Amis wie ein Urlaub...hat mir ein Einheimischer erklärt). Deshalb bin ich schnell wieder auf den Langhuber geklettert, habe die Pazifikküste einige Kilometer südlich verlassen und bin nördlich an L.A. vorbei bis nach Victorville (nordöstlich von L.A.) gefahren. Morgen werde ich dann den ersten Nationalpark in Angriff nehmen...den Joshua Tree NP.

2 September 2017

....nein nein...nicht pro Woche....für eine Nacht, in der ich bei 50 Grad Celsius !!! eh nicht schlafen werde.....ziemlich krank, oder ?
Ja....der zweite Tag auf dem Langhuber hatte es in sich : zum Auftakt wunderschöne 26 Miles von Monterey auf dem Highway No. 1 hoch über dem Pazifik bis Bug Sur. Dort das abrupte Ende...Vollsperrung wegen div. Erosionen (wußte ich aber...wollte die Strecke trotzdem fahren... :-) ) Also zurück und ca. 180 km wie am Lineal über den H 101 bis Paso de Robles, wo man dann inmitten von Weinfeldern wieder in Richtung Pacific abbiegen kann. In 32 Biker-Jahren eine ganz neue Erfahrung für mich : 112° Fahrenheit Lufttemperatur...dazu die Abluft von dem 1400 er Triebwerk unter mir....heißer kann es im Death Valley und in der Hölle auch nicht sein !!! Achja...für diejenigen, die mit Fahrenheit nichts anfangen können : das sind goddamned 44,4° in Celsius. Achja....noch etwas : heute ist der Samstag des langen Labour-Day- Wochenendes....und da zahlt man, so man denn überhaupt ein Zimmer hier an der Küste bekommt, 245 Dollar...sprich 220 Euronen für eine totale Motelabsteige ohne AC und Breakfast

1 September 2017

Mein erster Tag auf dem Langhuber aus Milwaukee führte mich aus Frisco über den Highway No. 1 in das schöne Monterey, u.a. bekannt als Mittelpunkt zweier Romane von John Steinbeck. Bei über 36 Grad Hitze (laut Visitor Centre der wärmste Tag des Jahres) war es wegen des verlängerten Labour Day Wochenendes ziemlich schwer überhaupt ein Zimmer zu bekommen. Laut Wettervorhersage wird es morgen genau so heiß....ein Seebeben ist hingegen nicht in Sicht.....

31 August 2017

Sunset an der Golden Gate Bridge...und dann mit der Cable Car zurück ins Hotel
Golden Gate Bridge
....nicht alle Amerikaner mögen ihren Präsidenten..... ;-)