Peru, Ecuador · 14 Days · 67 Moments · October 2017

Mit dem Bus durch Ecuador


30 October 2017

Die „weiße Stadt“ (Ciudad Blanca) ist ein riesengroßer Friedhof, größtenteils aus weißem italienischen Marmor gebaut.
Mit dem Bus fahren wir an dem ältesten Stadtviertel „Las Peñas“, das auf dem Hügel „Cerro El Carmen“ liegt vorbei - da geht es nachher zur Fuß hoch 😜. Auf der anderen Seite von Las Peñas entstehen gerade moderne und teure Wohn- Hochhäuser. Coole alte Autos düsen durch die Stadt 🚗🚙🏎
Statt zu laufen, fahren wir mal wieder Bus und zwar mit dem offenen Doppeldecker durch die Stadt. Beeindruckende alte, herrschaftliche Gebäude überraschen uns mal wieder. 😳😳
Der Fluss Guayas gibt der Stadt seinen Namen und eine schöne Promenade zum Spazieren. Das Klima ist heiss und feucht (Eis!) und auch die Architektur erinnert an Amazonasstädte. Am „Club de la Union“, dem zur Jahrhundertwende gegründete Club der wohlhabenden Bürger der Stadt, werden die Fenster geputzt.
Unsere Unterkunft ist nicht so toll, aber beim ersten abendlichen Spaziergang gefällt uns Guayaquil ganz gut. Mit über 3 Millionen Einwohnern ist die Stadt übrigens die größte von Ecuador und auch größer als die Hauptstadt Quito.

29 October 2017

Statt mit dem regulären Linienbus nehmen wir 5 verschiedene Kleintransporte um von Mompiche nach Guayaquil, im Süden Ecuadors zu kommen. Wundersamer Weise klappen alle Anschlüsse und wir sind nach 8 Stunden relativ ausgeruht am Ziel (statt 12 bis 14 Stunden). Wir sehen viel Landschaft und alles erinnert schon an Nordperu.
Mompiche ❤️ - langsam nehmen wir Abschied, in 2 Tagen geht unser Flugzeug von Nordperu nach Lima, bis dahin müssen wir noch irgendwie durch ganz Ecuador zurück. Wir sind etwas lange in Mompiche geblieben und wollen auch gar nicht gehen 😜
Das Mudhouse - unsere Unterkunft in Mompiche und eine der besten in ganz Ecuador. Hund Max bewacht nicht aber posiert wie ein Modell 🐶
La Chocolata - unser absolutes Lieblingscafé in ganz Ecuador und das auch noch direkt am Strand in Mompiche. Es gibt veganes Essen und auch riesige (nicht-vegane) Sandwiches, Nudeln mit selbst gemachtem Pesto und sogar veganen Nachtisch. Mit der argentinischen Betreibern gehe ich später zusammen surfen 😊

27 October 2017

Eindrücke aus dem Leben des Fischerdorfs
Krabben und Seeigel...
Der Blaufußtölpel (blue footed bubi) wollte uns unbedingt Modell stehen. Zwischendurch ist er einmal abgestürzt... 😂😂😂, daher wohl auch der Name. Der Vogel kommt vor allem auf den Galapagosinseln vor, aber auch an der Küste von Nordperu, Ecuador und Mittelamerika.
Die Wellen sind herrlich 💙

26 October 2017

Alle paar Tage kommt der Laster mit Obst und Gemüse vorbei und beliefert die kleinen Läden. Man kann auch direkt von ihm kaufen und spart dann viel Geld. Für 2,50 Dollar kriegen wir eine halbe Farm... Seit ein paar Tagen ist ein Maler in der Stadt und begeistert die Kinder. Mehr ist hier wirklich nicht los. Mompiche besteht aus 5 Straßen...
Mompiche! Ein verschlafenes Fischerdorf mit ein paar Hippies aus aller Welt und einer der besten Wellen von Ecuador. Ich leihe mir schnell ein Board aus für die nächsten Tage und spring das erste Mal in die Wellen seit Monaten. Der Muskelkater ist kaum auszuhalten, und Steine gibt es auch noch unter Wasser, die wunderschöne Schrammen auf Schienbeinen verursachen 😣😄 Unsere Unterkunft ist eine der besten bis jetzt, kleine Bambushütten drei Minuten vom Strand. Kühe am Strand erinnern doch sehr an Indien 😍.

25 October 2017

Von Playa Escondida kommt nur mit Glück weg. Wir hatten es und haben einen Laster gefunden, der uns zusammen mit ein paar anderen auf der Ladefläche mit ins nächste Dorf nimmt. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter Richtung Süden zum nächsten Strand.

24 October 2017

Gefundene Steine kann man ganz prima bemalen - das ist sehr meditativ 😊. Aber nicht immer ist Stein auch Stein. Manchmal bricht er einfach auseinander, war wohl doch Ton...
Krabben, Pelikane, jede Menge Ameisen und Mücken, Steine 🙂

23 October 2017

So dunkel ist es nirgendwo, nur von Ruhe kann angesichts des Wellenrauschens keine Rede sein. Abends lesen wir, spielen Karten oder Schach mit den Kindern der Restaurantbetreiber.
Die Tage verstreichen mit Ebbe und Flut, zu Essen gibt es Fisch oder Fisch (sehr lecker in Kokossoße)....

22 October 2017

Angekommen im Naturschutzgebiet und auf der Öko-Lodge „Playa Escondida“ (versteckter Strand). Wir sind die einzigen Gäste und verlängern ziemlich schnell unseren Aufenthalt um einen weiteren Tag. Nach all der Höhe schlafen wir erstmal aus... 😴😴
Es geht immer bergab und bergab, die Landschaft wird immer grüner und flacher. Wir sind jetzt in der nördlichsten Provinz von Ecuador, Esmeraldas, benannt nach den grünen Edelsteinen, die es hier gibt.
Pünktlich beim Verlassen von Quito fängt es an zu regnen 😁. Wir fahren ab vom supermodernen Busbahnhof Quitumbe, der sich eher wie ein Flughafen anfühlt. Von den Anden geht es jetzt abwärts an die Pazifikküste. Nach 2 Stunden machen wir irgendwo in den Anden halt, da durch das viele Bremsen die Reifen heiß geworden sind und der Rauch zu uns hochzog. 😷

21 October 2017

Völlig ausgehungert geht es von Omama direkt weiter zum nächsten Restaurant und wir schließen den Tag erneut mit Aussicht über Quito ab. Die „Stadt, die den Himmel berührt“ ( La ciudad que toca el cielo) hat uns müde aber glücklich ins Bett geschickt...
Eigentlich wollten wir mit dem Taxi zurück ins Hotel fahren. Da der Taxifahrer andere Preisvorstellungen hatte als wir, liefen wir noch ein paar Meter den Berg runter und trafen auf das Kaffee „Omama“. Die Besitzerin ist deutscher Abstammung und hat das Haus sehr lustig dekoriert. Wir verbringen den Sonnenuntergang auf der Terrasse bei Glühwein, deutscher Linsensuppe und Apfelkuchen 😋😋😋
Sonnenuntergang über den Bergen vor dem Haus und Studio von Guyasamin
Die Bilder von Guyasamin sind inspiriert von Picasso und werden unter Expressionismus / Kubismus einsortiert. Sie zeigen die Vielfalt des lateinamerikanischen Kontinents, vor allem jedoch die sozialen Konflikte und Kriege. Besonders anerkannt wird in den Werken die Proportionalität der dargestellten Menschen und die Detailgenauigkeit zum Beispiel an Händen und Augen.
Die „Capilla del Hombre“ (Kapelle des Menschen) ist ein Kunstmuseum zu Ehren der lateinamerikanischen Völker und Großprojekt des ecuadorianischen Malers und Bildhauers Oswaldo Guyasamin, der an diesem Ort seine Werke wieder zusammenbringen und dem lateinamerikanischen Volk zurückgeben wollte, nachdem sie über die ganze Welt verteilt waren. Durch den unerwarteten Tod des Künstlers 1999 könnte er die Eröffnung 2002 nicht miterleben.
Und die Aussicht ist spektakulär - nun sogar mit Sonne! ☀️☀️☀️
Die riesigen farbigen Fenster und Uhren von innen - wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus 😮
Die nicht so alte aber sehr große und schöne Basilica kann man besteigen. Angesichts der Höhe ist von Treppensteigen keine Rede, wir nehmen den Fahrstuhl in den Glockenturm... 😇
Und noch mehr Eindrücke aus dem historischen Zentrum von Quito - bis jetzt kein Regen in Sicht 😀
Mittagessen gibt es heute keins, ein Keks auf die Hand muss reichen, denn es gibt einfach Zuviel zu sehen...
Ein riesiger Stoffeladen - wir kaufen aus Spaß ein Band in den Farben der ecuadorianischen Flagge 🇪🇨🇪🇨🇪🇨
Die Kathedrale von Quito haut uns einfach nur um - soviel Gold!
Nach der erfolgreichen Vulkanbesteigung ohne Ausbruch fühlen sich 3.500 Meter in der historischen Innenstadt fast wie Erholung an. Wir sind beeindruckt von den steilen Straßen, den Künsten der Busfahrer und alten, reichen Gebäuden, die zum großen Teil erhalten und gepflegt werden.
Die Stadt unter uns scheint nicht enden zu wollen. Leider sind die um Quito herumliegenden Vulkane (mit 5.000 bis 6.200 Meter Höhe) unter der Wolkendecke verschwunden. Koka-Tee hilft bei Übelkeit tatsächlich...
Die Mission „Quito an einem Tag“ (und das auch noch unter der Wettervorhersage von Starkregen und Sturm und dröhnendem Kopf wegen der Höhe) beginnt mit der Seilbahn, die uns auf den Vulkan „Rucu Pichincha“ (4.200 Meter) bringt. Alle Symptome auf dem Plakat zur Höhenkrankheit kann ich persönlich bestätigen 🤢😓😨 😂😂😂.

20 October 2017

Angekommen in Quito - unsere Rücken tun uns nach dem vielen Sitzen weh, aber die nicht enden wollenden fantastischen Landschaften entlohnen. Quito ist die sauberste südamerikanische Großstadt (2,5 Millionen Einwohner), die wir je gesehen haben, inklusive Recyclingsytem! 😳😮 Beim Abendessen kriegen wir die schweren Gläser vor Erschöpfung kaum gehoben 💪😤😂
Meerschweinchen am Spieß und viele Orangen
Wir rollen mal wieder durch unglaubliche Landschaften - die Wolken sind oft unter uns oder wälzen sich wie Zuckerwatte durch Täler und Dörfer.
Nach nur wenig Schlaf geht es um 5:30 am nächsten Tag wieder zum Busbahnhof - wir wollen nach Quito. Eigentlich soll so früh ein Bus fahren, als wir ankommen, heißt es jedoch 7:30 und wir denken sehnsüchtig ans warme Bett. 😴😴😴

19 October 2017

Leider gibt es keine Fotos von diesem, letzten Punkt auf der Tagesordnung: Thermalbäder! Wir erholen uns von den Strapazen mit Schlammbädern, Dampfkästen und heißen Wannen - nun brauchen wir für 5 Tage bestimmt keine Dusche mehr 😏 Im besten Restaurants Ecuador, “La Placita” gibt es zur Stärkung ein dickes Steak für Rodrigo und für mich mexikanische Fajitas mit Guacamole und viel Gemüse. Zur Vorspeise gab es eine phänomenale Kartoffelsuppe, in die frische Avocado und Frischkäse eingelegt wird.
Ausblick vom Mirador de Turi über Cuenca - ein langer und erlebnisreicher Tag liegt hinter uns. Morgen trudeln irgendwann Fotos ein.. es geht weiter nach Quito!
Im eisigen Wind fängt es auch noch an zu nieseln. Statt geplanter drei Stunden waren wir 5,5 Stunden, ohne wirklich was zu essen, unterwegs. Woher die 15km kommen, ist uns bis heute nicht klar. Wir sind froh, diesen Treck geschafft zu haben und kämpfen mit krassem Muskelkater noch zwei Tage später 💪. Der 19.10. wird als Gedenktage für geschundene Füße ausgerufen.
Und wir wandern und wandern und wandern... durch unglaubliche Landschaften. Eisiger Wind und nur wenig Sonne machen die Höhe auch nicht verträglicher. Nach 2 Stunden haben wir uns einmal ordentlich verlaufen und ich bin höhenkrank. Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit und dann auf und ab kraxeln war nicht schön 🤢😨
Unglaublich schöne Pflanzen, die es nur hier im Nationalpark und auch nur über einer bestimmten Höhenlinie gibt 😍
Route 1 wollen wir laufen - am Ende des Tages stellen wir fest, dass wir auch Route 2 gelaufen sind 😓
Mit dem Bus geht es am Donnerstagmorgen von Cuenca zum Nationalpark Cajas auf knapp 4.000 Meter Höhe

18 October 2017

Nachtblick über Cuenca
Und ringsherum die Anden und Bergbäche – Sonne, aber 15 Grad auf 2530 Meter Höhe
Noch ein paar Bilder vom wunderschönen Stadtkern von Cuenca
An einer Hauswand entdeckt
Eine unglaublich große und schöne Kathedrale steht neben weiteren 51 im UNESCO geschützten historischen Ortskern von Cuenca – wir staunen sehr!
Der „Markt 9. Oktober“ ist riesig und direkt vor der Tür
Unser Hostel „El cafecito“ von außen – auf der Dachterasse wird das Frühstück serviert
Ausblick von der Dachterrasse unseres Hostels - Zimmer sind schon fertig und wir sind erschöpft von der Nacht... erstmal Mittagsschlaf! 😴
Spektuläre Landschaft zum Aufwachen
Sonnenaufgang während einer nicht so entspannten Busfahrt von 12 Stunden - nachts um 3 Grenzkontrolle mit ordentlich Bestechung (mit uns Gott sei dank nicht) und Reifenwechsel am Bus um 4... um 8 waren wir in Cuenca 😓

17 October 2017

Nun geht’s los nach Ecuador 🚌🇪🇨🚌 (und der Bus hat Ohren👂🚌👂)
Die Altstadt von Piura
Ausreichend Rückspiegel hat er 😂😂
Zackenbarsch in Zitronensauce 😋😋😋 in der “Blauen Schnecke”
Mit dem Mototaxi, ach nee Tuk-Tuk 😍, zum Mittagessen
Angekommen in Piura
Los geht’s zum Flughafen - der größere (groß ist der nicht wirklich) ist meiner. Rodrigo schafft es, noch weniger mitzunehmen... 🙈

16 October 2017

Das soll reichen für 2 Wochen 🤔😯😱