South Africa, Swaziland · 21 Days · 20 Moments · November 2017

Hochzeitsreise


28 November 2017

Die letzten Tage standen voll im Zeichen von Kapstadt! Das hieß: TOURI-PROGRAMM vom allerfeinsten, inklusive hop on hop off Bus, Schlange stehen und fremd schämen für andere deutsche Touristen, alles dabei. :D Diese Stadt hat unglaublich viel zu bieten und überfordert einen in 2,5 Tagen doch auch irgendwie mit ihren Möglichkeiten. Mit dem Bus sieht man schon sehr viel. Robben Island blieb uns leider verwehrt, da es für die Zeit schon komplett ausgebucht war. Dafür hatten wir dann gestern perfektes Tafelberg Wetter, warm und eine leichte Brise auf dem Berg. Nur blöd, wenn man vergisst die Schultern einzucremen, aber was solls. :D Heute waren wir dann noch am Kap der guten Hoffnung, ein wunderschöner Abschluss einer wunderschönen Reise. Südafrika, wir kommen definitiv wieder!

25 November 2017

Ich hab Geburtstag! :D Und um den Weg nach Kapstadt angemessen zu gestalten, machten wir unterwegs Halt, um endlich noch eine canopy tour zu machen. Spontan nach zwei Plätzen gefragt und welche bekommen. Super. :) Dann wurde die Aufregung auf einmal groß. Warum machen wir das eigentlich? Nach der Einweisung ist es erstmal offroad im jeep den Berg hoch. Eine halbe Stunde zum runterkommen. Oben angekommen, war das ganze einfach nur ein riesen Spaß und leider viel zu schnell vorbei. Eine andere Teilnehmerin sorgte für viele Lacher als "the scared one" und konnte ziemlich viel und laut schreien. ;) Dann ging es weiter nach Kapstadt, von dem wir bisher nur den Inder um die Ecke gesehen haben. Köstlich und viel zu viel. Wie sich das zum Geburtstag gehört. :D und der lions head liegt quasi vor der Haustür und Wolken ziehen über ihn drüber und lösen sich dann auf, sieht aus, wie ein Wolkenwasserfall...

24 November 2017

Heute war Martins Tag endlich gekommen, die Fat Bike Tour stand an! Etwas gewöhnungsbedürftig war es schon, mit den großen Reifen zu fahren, aber irgendwann hatte auch ich verstanden, dass ich nicht jedem Stein ausweichen muss. ;) Dann ging es in die Dünen. Oder besser : die Dünen runter. Dave hat auch ganz viele Bilder von uns gemacht, die wir nächste Woche bekommen. Danach belohnten wir uns mit einem kleinen Lunch in bester Walbeobachtungsposition und fuhren zu einer Käsefabrik, und entschieden uns spontan etwas davon als Abendbrot mitzunehmen. :) Dann folgte Mission: Jule möchte an den Strand und mit den Füßen ins Wasser, ohne Angst vor einem Hai haben zu müssen. :D Badestrand ⛱ ist oft mit diesem Zeichen an der Hauptstraße ausgeschildert, um dann im nichts zu verschwinden. Letztendlich folgten wir einem tip von Dave, der uns Bettys Bai empfohlen hat, da dort Pinguine zu finden sind. Die waren zwar süß, aber irgendwie hatten wir uns das natürlicher vorgestellt.

23 November 2017

Bevor wir Richtung Gansbaai aufbrachen, fuhren wir noch zu einem Ausblickspunkt in Knysna, von wo man auf die Lagune blicken konnte und auf das offene Meer. Herrlich. :) Dann hieß es aber los, denn über 400 km lagen vor uns. Zwischenstopp machten wir in Swellendam, wo es eine nationale Spezialität gab: Roosterkoek. Selbst gebackenes Brot, belegt mit Salat oder geröstetem Gemüse und auf der anderen Seite einem Belag deiner Wahl, wir entschieden uns für Springbock. Das war wirklich lecker, vor allem wenn man bedenkt, dass man sonst nur eigentlich nur Toast bekommt hier. Angekommen in Gansbaai gab es wieder ein kleines wow, denn wir schauen von unserer Dachterrasse direkt aufs Meer. Und sahen auf unserem ersten Spaziergang direkt die Wale aus dem Meer springen. Abends hatte uns die Unterkunft ein Tisch bei Neil reserviert, eine Privatperson, er kocht für maximal 10 Leute am Abend in seinem Wohnzimmer. Genial! Und herzlich wie immer. Hier wird jetzt Africaans gesprochen.. Danki. ;)

22 November 2017

In und im Knysna gibt es viel zu erleben, so dass uns die Entscheidung nicht leicht fiel. Letztendlich waren wir in 2 Wildreservaten, einem für Affen und einem für Wildkatzen. Die Affen springen dort einfach zwischen den Besuchern durch den Wald, super süße und intelligente Tiere, wenn man die Geschichten der guides so hört. Danach ging es zu den Wildkatzen. Von der kleinen Wildkatze, über Löwen bis zu einem Geparden hautnah, hatte die Runde alles zu bieten. Mit den Erdmännchen machten wir dann auch endlich die König der Löwen Familie komplett. Nach all der Aufregung ging es zum Mittag auf Empfehlung in ein Restaurant direkt am Meer. Einfach herrlich und wieder ein entspannter Nachmittag, so dass das Urlaubsfeeling auch ja nicht zu kurz kommt.

21 November 2017

Heute war Reisetag: morgens zeitig aufstehen, was kleines frühstücken und ab zum Flughafen, um viel zu früh da zu sein. Mietwagen abgeben, einchecken und warten. Pünktlich saßen wir dann im Flieger und es ging los nach George. Dort angekommen, neuen Mietwagen geholt, einen Corolla quest, mit Automatik und natürlich wieder zu wenig PS. ;) Angekommen in Knysna trauten wir mal unserem Reiseführer und genossen ein herrliches Mittag bei einem italienischen Bistro hier, inklusive köstlicher Pizza und tollem hausgemachten Desserts. Angekommen in der Unterkunft haben wir tatsächlich Blick auf die Lagune aus unserem Zimmer. Da das Wetter nicht sehr gut war, beschlossen wir, das ganze ruhig angehen zu lassen, liefen noch eine kleine Runde auf der leisure isle und besorgten uns ein bisschen Käse und Cracker zum Abendbrot. Nach dem Mittag sehr ausreichend. ;)

20 November 2017

Gestern machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Wir fuhren aber durch den hluhluwe imfolozi Nationalpark, um noch ein letztes Mal auf Safari zu gehen. Der Park ist kleiner und bergiger als der Kruger, aber wir haben nochmal vielen rhinos ganz aus der Nähe sehen können. Dann gings weiter Richtung Süden und bald waren wir schon am Meer. Abends suchten wir uns dann ein schönes Restaurant mit Meerblick und ließen es uns richtig gut gehen. Dann wurden nur noch die Sachen für den Flug fertig gemacht und zeitig geschlafen.

19 November 2017

Für heute haben wir uns, so ganz nach dem Motto : "man gönnt sich ja sonst nichts" , eine Massage gebucht. Es war großartig erholsam und irgendwie nötig nach dem Reitausflug gestern. ;) Danach waren wir in Sodwana bay eine Kleinigkeit essen. Leider ging es mir dann nicht so gut, so dass wir nicht noch dort rumliefen sondern direkt zurück in die Unterkunft fuhren. Dort angekommen hieß es erstmal schön im Pool abkühlen, bevor wir dann nochmal auf kleine Safari in unserem Park gingen. Belohnt wurden wir mit Baby Pumbas, die allerdings sehr scheu sind. ;) Abends kam dann ein weiteres Highlight der bisherigen Reise: Star gazing. Es ist einfach atemberaubend, wie viele Sterne man hier sieht, ohne die ganze Lichtverschmutzung, die man so aus Deutschland kennt. Jetzt liegen wir schon im Bett, die Sachen sind schon wieder gepackt und morgen geht's weiter Richtung Südküste.

18 November 2017

Heute ging ein langer Wunsch von mir in Erfüllung, dann ich wollte schon lange mal wieder reiten. Und da mir mein lieber Martin kaum einen Wunsch abschlagen kann, haben wir heute eine horse riding safari gemacht, erst am Strand vom St Lucia und dann im dortigen Busch. Der Strand am indischen Ozean war ein Traum, und auf den Pferden kamen wir den Zebras zum Greifen nahe. Also hat es sich sehr gelohnt, trotz anfänglichem Zeitdruck auf der Hinfahrt und dem Muskelkater im Nachhinein. :) Danach hieß es nur noch entspannen in der Unterkunft und im Pool, in Gesellschaft unserer lodge eigenen Buschschweine. :)

17 November 2017

Heute war es Zeit, Swasiland hinter uns zu lassen. Vorher hieß es aber noch ausgiebiges Frühstück auf der Terrasse, denn endlich haben wir die Sonne wieder. Als längste Strecke der Reise vielfach angekündigt, machten wir uns 9 Uhr auf den Weg. Es war wunderbar, die Natur Swasilands noch zu bewundern, vor allem, da die Straßen immer besser wurden, je weiter wir in den Süden kamen. Angekommen in der Bushwillow lodge sind wir mal wieder überwältigt von dieser tollen Unterkunft. Mit eigenem Pool, mitten in einem safe game park. Das heißt, die Tiere stehen auch mal neben der Terrasse, wie zum Beispiel Buschschweine, aber es gibt keine Raubtiere wie Löwen. Das nutzten wir gleich für einen Spaziergang und standen auch direkt neben einer Giraffe. :) Dann gab's noch lecker essen und jetzt heißt es wieder den Abend gemütlich ausklingen lassen. :)

16 November 2017

Heute war Wandertag. :) Im Nationalpark Malolotje waren wir sehr lang sehr allein unterwegs und konnten die Natur in vollen Zügen genießen. Das einzig gewöhnungsbedürftige für uns: die Ausschilderung der Wege. Auch die Karte, die uns am Eingang gegeben wurde, half nur bedingt, also gingen wir am Ende doch einen anderen Weg als geplant und konnten nur einen Wasserfall statt zwei bestaunen. Da es doch ziemlich steil runter und dann wieder rauf ging, war das aber auch gut so. :D Danach gab es noch einen kleinen lunch am Staudamm mit Martins geliebten Pommes mit Salz und Essig, die er in England immer gegessen hat. Dann setzte leider der Regen wieder heftig ein, dass wir zurück in die Lodge fuhren und den Abend gemütlich ausklingen ließen.

15 November 2017

Heute ging es weiter Richtung Swasiland. Vorher haben wir noch in Malelane einen neuen Ersatzreifen bekommen. Nach 1,5h warten. Aber was solls, wir hatten heute keinen Zeitdruck und haben die Zeit genutzt, um die weitere Reise zu planen. Dann ging es auch schon los über die Grenze und vorbei an vielen Kühen und Ziegen kam irgendwann die Abbiegung zu unserer lodge. 4km off-road bis zum Nature Reserve Phonophyane. Ein unglaublich schöner Ort, direkt an einem Wasserfall. Begrüßt wurden wir mit einem leckeren Lunch und einem standesgemäßen Gewitter. :D Das nutzten wir für eine ausgedehnte Mittagspause. Dann wurde es zum Glück wieder schöner und wir nutzten die Gelegenheit uns endlich mal wieder zu bewegen und erkundeten den Wasserfall. Eine Wanderung mit Spannung, da es über die Felsen ging. :) Jetzt sitzen wir hier im Zimmer und lauschen dem nächsten Gewitter. Gleich gibt's essen, wir hatten uns zum Glück dazu entschieden, dafür nicht nochmal loszufahren. :D

14 November 2017

Heute stand der letzte Tag im Kruger Nationalpark auf dem Programm. Das bedeutete: ein ganzer Tag Safari im eigenen Auto. Mit Klimaanlage, sehr wichtig, am ersten richtig heißen Tag unseres Urlaubs. Wir haben auch wirklich nochmal viel gesehen, was wir noch nicht gesehen haben: Gepard, badender Elefant, Buschschweine, Meerkatzen und vieles mehr. Auch eine Hyäne haben wir nochmal direkt vor unserer Nase gehabt. Es ist einfach großartig und die Zeit vergeht wie im Flug. Vor allem, wenn man auf einmal einen platten Reifen hat, mitten im Nationalpark. Bei der Notfallnummer sagt man uns, dass wir das Auto verlassen dürfen, wenn noch ein Auto mit stehen bleibt. Das nächste Auto, dass uns entgegenkommt, gehört natürlich zwei Franzosen... Leider war mein französisch doch ziemlich eingerostet, aber englisch klappte dann doch. Martin war in 10 Minuten fertig und pünktlich mit Einbruch der Dunkelheit waren wir im Camp. Puh. Lecker essen hab es zur Belohnung im Camp Restaurant. Kochen können sie!

13 November 2017

Die letzten zwei Tage hieß es: Safari, Safari, Safari. Das hieß auch : Weckruf 5:30 und 6:00 Start zur Morgensafari. 3/5 haben wir ja schon gesehen. Das heißt, große Mission: Löwen und Nashörner. Und ja wir haben es geschafft. Wir haben jeden der big five gesehen. Wuhuuu. :) und dank der Kamera auch wirklich gute Bilder hinbekommen. Nach dem morgendlichen game drive und Frühstück gestern, hieß es dann Umzug ins Selbstversorger Camp Berg end dal. Auf dem Weg natürlich quer durch den Park und selbst auf Safari. Jule durfte jetzt auch das erste Mal fahren, macht schon sehr viel Spaß und hier kann man sich sehr auf das Schalten mit links konzentrieren, da man im Park maximal 50 fahren kann, bzw 40 auf den nicht asphaltierten Straßen. Angekommen hieß es Gelände erkunden und einkaufen. Die nächsten zwei Tage werden einfacher, aber dafür zeitlich auch mal selbst bestimmt. Abends hatten wir noch ein Mottenproblem.. 🙈 aber irgendwie sind sie alle gestorben. :D Dann hieß es bald schlafen...

11 November 2017

Der große Tag ist gekommen. Ab ging es in den Kruger Nationalpark. :) :) Das hieß: früh aufstehen, um alles wieder zu packen, lecker frühstücken und auf die Piste, um rechtzeitig zum ersten game drive im Camp anzukommen. Auf den Weg dahin begegneten wir noch Affen auf der Straße und kauften einem Straßenhändler köstliche Macadamia Nüsse ab. Dann standen wir auch schon vor dem phanebi Tor. Die Aufregung und Neugier war riesig. Und zack, direkt 1km hinter dem Tor lauerten die ersten Giraffen. ;) Es ist einfach Wahnsinn, wie nah einem die Tiere sind. Angekommen im Camp, mal wieder der Gedanke, dass es schöner eigentlich nicht werden kann. Mitten im Nationalpark, in völliger Ruhe gelegen und einfach nur ein Traum. Im Dunkeln kann man nur in Begleitung zum Zimmer, weil überall der nächste Löwe lauern kann. Die Guides wissen viel über die Tiere. Bonga arbeitet schon 14 Jahre hier. Big Five Ausbeute heute: Elefanten, Leopard und Büffel. Das Abendessen war wieder spitze und viel zu viel. :D

10 November 2017

Abendessen in super Gesellschaft, von zwei sehr herzlichen Belgiern und ein kleines Feuer am Kamin, lassen den Abend super ausklingen. 😊
Heute ging es auf die Panorama Route. Zuerst haben wir uns in Sabie mit Wasser und Sonnencreme eingedeckt und waren tanken. Der Tankwart hatte natürlich nicht Geburtstag, und trotzdem bekam er etwas mehr Trinkgeld. ;) Danach fing es zu den MacMac Falls, was eigentlich Zwillingswasserfälle sein sollten. Naja, nur die Trockenzeit war es dann wohl doch nur einer. Nächstes Ziel: Bryde river falls... Da haben wir aber nicht mit dem Navi gerechnet. Das führte uns auf eine unbefestigte Straße, die irgendwann zur Ende der Ausbaustufe führte. Mit Humor und Allradantrieb sind wir aber auch dort wieder rausgekommen. Plan etwas abgewandelt, nächster Halt : God's window. Wunderschön er Ausblick, vor allem wenn man weiter geht als der beschriebene Aussichtspunkt.. Kaum zu toppen, glaubt man, bis man bei den Three Rondevals ankommt. Beeindruckender Blick in die Schlucht. Zum Schluss noch die Potholes, ein Fluss, der sich über die Jahre seinen Weg durch die Felsen gesucht hat. :)

9 November 2017

Los ging's Richtung Osten. Nächster Halt, Tanamera Lodge. Martin hat den Linksverkehr super gemeistert, trotz schlecht gesicherten Jeeps, die dann einfach mal Ladung auf der Autobahn verteilen. (und trotz der fehlenden PS, aber das wurde nur etwa 5 mal bemängelt... ;)) Mittagspause an einer der sogenannten "Garages", Tankstellen inklusive kleinerer Imbissangebote. Dann ging es runter von der großen Straße und ab in die Berge. Erinnert einen ab und an an ein deutsches Mittelgebirge, bis man um die Ecke fährt und doch alles wieder ganz anders aussieht. Zur Lodge ging es dann weg von asphaltierten Straßen und jetzt wurde zum ersten Mal klar, warum Allradantrieb definitiv ein Muss ist. Und dann angekommen, waren wir einfach nur sprachlos. Wir sind im Paradies. Neben dem Whirlpool auf dem eigenen Balkon des eigenen Chalets, gibt es auch einen Kamin und die Möglichkeit, das Abendbrot zu zweit als Candlelight Dinner einzunehmen. Das haben wir natürlich gleich genutzt. Der Straus war super!
Nachtrag zu gestern Abend : wir haben ein unglaubliches 3+2 Gänge Menü genossen mit zartem Springbrock als Hauptspeise. :) Heute morgen mussten wir uns dann schon von dem schönen Hotel verabschieden. Mit dem Mietwagen ging es dann los ins Abenteuer. :)

8 November 2017

1. Tag: Ankunft 10 Uhr im sonnigen Jo'burg, wie es hier genannt wird. Mit der Einreise klappt alles und der nette Herr vom Hotel bringt uns direkt in die erste Unterkunft. Die südafrikanischen Gastgeber machen ihrem Ruf alle Ehre. Mit hausgemachten Saft und einem Kaffee fühlt man sich doch gleich wie zu Hause. Wunderschön, mit Pool draußen und großer Wanne im Zimmer. Perfekt für den ersten Tag. Runterkommen, Schlaf nachholen und die nächsten Tage planen. :)