Sweden, Norway · 8 Days · 9 Moments · August 2017

Kungsleden Trailrunning 2017


1 September 2017

Unser Tag startete mit dem Früstücksbuffet im B&B Breidablikk. Lachs zum Z'morgen das ist ja herrlich!🍞🐟 Danach machten wir einen Spaziergang in Richtung der Bergbahn, doch diese hatte geschlossen. So entschlossen wir uns für einen Besuch in der Shoppingmall. Nach einem Abstecher im Babyladen gabs für Judith 🍣 und für Thomas 🍔🍟! Yummy! Weiter gings ins Narvik War Museum, denn die Stadt wurde während des zweiten Weltkrieges wegen des Hafen und der Zufuhr an Eisenerz von England und Deutschland angegriffen. Norwegen war insgesamt 5 Jahre von D besetzt! Während 👦🏻jedes Detail studierte, wartete👧schon im Cafe. Da wir an diesem Tag noch fast nichts gegessen hatten, gings dann schon bald weiter zum Nachtessen😉 Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen Drink in der höchsten Bar und bestaunten die Eisenwaggons für einmal von oben...🍹🍸

31 August 2017

Wiederum sind wir früh aufgestanden, da wir den ersten Bus nach Navik erreichen wollten. Da es bereits um 4.30 hell wird ist dies nicht wirklich schwierig. Nochmals kommen wir in Abisko vorbei, dem Ausgangspunkt unserer Trail Strecke. Wiederum steigen sehr viele Personen aus, die Strecke hat also wieder "Nachschub". Nach dem Passieren der Grenze nach Norwegen hat es sofort wieder mehr Häuser und alles erscheint für uns Schweizer wieder etwas vertrauter. In Narvik ist nach dem Besuch in einer Bäckerei die Touristeninfo unser nächstes Ziel. Leider ist der Arktik Zoo den wir am liebsten besucht hätten zu weit abgelegen. Wir erfahren aber dass der Flughafen von Narvik seit April nicht mehr in Betrieb ist. Wir müssen mit dem Bus über 1 Stunde fahren um den neuen zu erreichen. Dafür haben wir den alten Flughafen von ganz nah inspiziert verbunden mit einer Wanderung entlang der Küste. Das Nachtessen vertilgen wir in den "Fiskhallen" ; ausser Fisch gibt es hier nichts, der ist aber sehr gut.

30 August 2017

Mit frischen Brötchen im Bauch machen wir uns auf die letzte Etappe. 🥖Auf den ersten 9 Kilometer treffen wir überhaupt niemanden und geniessen es wieder mal Bäume zu sehen.🌳🌲 Zur Feier des Tages fahren wir 6 km des Weges mit einem Boot und kommen so nach nochmals 6 km dann rechzeitig an um den Bus nach Kiruna zu erwischen. 🚤🚌 Denn für den Nachmittag haben wir auch schon ein Programm. Wir besichtigen die grösste Eisenerzmiene der Welt, diese ist auch der Grund für die Entstehung von Kiruna. 🏙Die Bergbaustadt ist erst etwas über 100 Jahre alt und da sie wegen der wachsenden Miene einzustürzen droht, wird die ganze Stadt nun umgesiedelt. Mit einem Bus sind wir 500m unter Tag gefahren und haben so einiges über die Firma LKAB erfahren. Täglich werden dort 60'000 Tonnen Eisen abgebaut! Schwer beeindruckt geht es weiter zum Hotel. Wir beschliessen auch gleich dort zu essen und haben es nicht bereut! Excellent Food! 🍷🍤🍗

29 August 2017

Dafür wird die Landschaft wieder interessanter, wir steigen über riesige Elefantenrücken die sich vor langer Zeit dem Gletschereis widersetzten und erreichen die ausgebaute Fjällstation Kebneskaie. Was für ein Gegensatz zu den einfachen Fjällstugarn. Vor allem hier gibt es wieder Internet, alle hocken hinter ihren Kisten und tippen wild drauf los (wir inklusive, ok mit gutem Motiv wir schreiben journi. Nach tollem Nachtessen (Menü mit Lachsforelle für Judith) machen wir uns nun auf ins Bett damit wir morgen früh starten können um den letzten Abschnitt (19 km) unter die Füsse zu nehmen um morgen um 11.30 den Bus zu erreichen.
Heute geht es richtig früh los: das Wetter ist um 6 Uhr stabil, das heisst es regnet nicht mehr. Bis 7 Uhr ist alles erledigt also Schlafplätze aufgeräumt, Morgenkaffee gekocht (Nescafe Cappuccino schmeckt gut geschlagen richtig gut!) damit das trockene Knäckebrot "rutscht ", Rucksack gepackt. Dafür werden wir dann von den ersten Sonnenstrahlen verwöhnt und die folgenden Kilometer sind schlicht traumhaft: unendlich weite Flusslandschaft mit grossen Kiesbänken; einfach Greina Hochebene hoch 4. In der Ferne entdeckt Judith wieder eine grosse Rentierherde. Nach dem Aufstieg zum Übergang ins nächste Tal beginnt es dann zu regnen. Unsere Pochos sind gefragt. Der Weg um die Pfützen wird zum Spiessrutenlauf. Und dann passiert es doch; Thomas rutscht seitlich von einem Stein in die Pfütze und das andere Bein ist bis zum Knie verspritzt! Nichts mit Saubermann bis Nikkaluokta!!

28 August 2017

Heute entschieden wir uns für einen Tagesausflug von der Sälkahütte aus, in welcher wir bereits letzte Nacht geschlafen haben. Nachdem wir es am Morgen etwas gemütlicher genommen hatten, brachen wir dann zur Nallo Hütte auf. Der Weg führte uns über eine Hochtal mit gigantischen Geröllfeldern zu einem See, welcher auf beiden Seiten in verschiedene Täler abfliesst. Unterwegs folgten wir immer den Steinmännchen. Bei der Hütte abgekommen erklärte uns die Hüttenwartin den Namen der Hütte, er bedeutet auf samisch Nadel. Unser Zelt trägt den gleichen Namen. Auf dem Rückweg haben wir dann ordentlich Gas gegeben, da das Wetter schlechter wurde. Zum Z'nacht gibt es dann das schwedische Nationalgericht!
Nach einem Knäckebrot Frühstück geht es los über eine recht lange Hängebrücke und mit einem Blick zurück auf Alesjaure realisieren wir, dass der tolle Ausblick aus unserem Schlafsaal über die weite Ebene in der Tat der best mögliche war. Mit sanftem Anstieg durch das sehr breite Tal kommen wir dem Aufstieg zur nächsten Hütte näher. Zuletzt geht es durch Schnee, wir fühlen uns auf vertrautem Untergrund!! Leider finden wir den Abzweiger zur Berghütte nicht, sodass wir die nächste Hütte anpeilen. Dafür müssen wir den Tjäkja Pass überqueren mit richtig alpinem Gefälle und das durch 20 cm Schnee. Oben werden wir mit richtig schönem Ausblick belohnt. Die höchsten Berge Schwedens grüssen. Unten kommen wir wiederum in ein sehr weites Tal. Über Stock und viel Stein ( das gibt es also nicht nur in der Schweiz) vorbei an Seen und entlang eines meandernden Flusses erreichen wir Sälka. Judith hat als erste ein Rentier gesehen und ich eine Herde im Schnee.

26 August 2017

Gestärkt vom Frühstücksbuffet ging es mit 5(🏃🏻) bzw 6kg(🏃‍♀️) auf den Kungsleden. Da es vor wenigen Tagen geschneit hatte, gab es dem entsprechend viele Pfützen zu überqueren. Manche hatten es richtig in sich! 😅Die Landschaft ist traumhaft und wir haben heute gleich 2 Etappen gemacht (36km). Beim Tagesziel angekommen, waren alle Betten schon besetzt, aber wir haben je eine Matraze bekommen und haben aber die schönste Aussicht! Zum Schluss gings dann noch in die Sauna. So lebts sich gut in Schweden! 🇸🇪

25 August 2017

Wir sind gut in Abisko angekommen. Es ist leicht regnerisch. Temperatur um 4 Grad. Morgen ist es am Morgen laut Ansage auch noch etwas Regen dann sollte es besser sein wie auch am Montag. Es hat sehr viele Leute hier alle mit RIESIGEN Rucksäcken. Outdoor community mit entsprechend etwas miefigen Schuhen. Für heute Abend haben wir uns noch zum Abendessen angemeldet. Start leider erst um 20.45. dabei habe ich jetzt 3 Stunden früher schon Hunger. Das Menü ist gemäss Anschlag sehr vielversprechend. More to follow.