Germany, China · 13 Days · 16 Moments · October 2017

Schüleraustausch am anderen Ende der Welt


25 October 2017

Tag 12: Der letzte Tag in unseren Familien.. es ging mit Kalligraphie los, was tatsächlich nicht unsere Stärke ist und auch noch fürchterlich stinkt. Nach unserer Kunststunde legten wir die Blätter in unseren Meetingraum und nach kurzer Zeit roch es nach Erbrochenem. Wir überlegten lange bis wir auf die Idee kamen, woran es liegen könnte. Dann ging es noch ein letztes Mal nach Shanghai. Ein bisschen was Essen und wir besuchten ein Museum. Am späten Nachmittag übten wir ein letztes Mal unser Programm für den Abend. Es handelte sich um Reden, Tänze und Gesang. Nach der eigentlichen Show mit Eltern, Lehrern und Gastschülern gab es noch ein Buffet. Der Abend war erfolgreich und alle hatten Spaß. Nun werden die Koffer gepackt und morgen Abend geht die Rückreise los. Der die das Nutella und mein Shampoo müssen leider hier bleiben, sonst ist der Koffer zu schwer. Zu viele Geschenke... ihr könnt euch freuen!

24 October 2017

Tag 11: Johannas Geburtstag, eine der jungen Damen aus der Reisegruppe wird heute 15! Wir pusteten Luftballons auf, übergaben ein paar Geschenke und sagen Lieder. Auch an einen Geburtstagskuchen wurde gedacht. Ihr Wunsch an mich ist, ich soll doch bitte nach den Ferien in ihre Klasse kommen. Sehr süß aber leider nicht machbar. Heute fuhren wir auch nach Wuxi, wo wir eine Kriegsshow mit Kämpfen und Pferden besuchten. Außerdem machten wir eine 10 Minütige Bootstour und liefen durch den Filmpark Chinas. Nicht sonderlich spannend, aber wir hatten unseren Spaß. Dort waren hunderte Kinder, die wahrscheinlich noch nie Europäer gesehen haben. Einer winkte, ich winkte zurück und auf einmal schossen 25 kleine Kinderhände in die Luft „Hello“

23 October 2017

Tag 10: Der Morgen startete mit einem 1 1/2 stündigen Taichi-Kurs, dem Erfrieren nah ging es dann zum Porzellan bemalen. Ich gab mein Bestes, aber es verlief ständig und ich war richtig enttäuscht. Zwischendurch übten wir noch unsere drei spektakulären Tänze für den Abschlussabend. Nachdem Mittag fuhren wir nach Nanxiang und besuchten die Altstadt. Zusätzlich besuchten wir den Guyi Garden, wo wir eigentlich nicht viel von hatten, außer einigen interessanten Gesprächen. Außerdem aßen wir Dumplings, wie zu jeder Tageszeit. Morgens, mittags und Abends. Auf dem Rückweg in die Familien, verschlechterte sich mein Gesundheitszustand mal wieder und ich ging auf dem direkten Wege ins Bett.

22 October 2017

Tag 9: Diesmal startete der Tag mit dem Überspringen des Frühstücks und dem zubereiten des Mittags. Mein Gastvater stellte einen Karton auf den Tisch und meinte ich soll gut zu gucken. Nach dem Öffnen entpuppten sich lebendige Krabben, welche lediglich zusammen gebunden waren. Also gut, man kanns ja mal probieren. Für mich stellte sich heraus, dass dies nicht zu meinen Leibspeisen gehörte. Es knackte und man hatte das Gefühl jeden Moment brachen die Zähne ab. Nachdem Essen ging es in ein Museum mit anschließendem Park. Zhanglin machte Hausaufgaben, wie eigentlich immer, und ich ging mit meiner Gastmutti allein. Sie machte ganz klischeehaft in einem Zeitraum von 2h bestimmt 150 Fotos von mir! Danach ging es erneut in die Altstadt von Jiading und wir aßen typisch chinesisch Snacks. Am Abend lernte ich das zubereiten von chinesischen Frühlingsrollen, nachdem ich die vietnamesische Machart schon kennenlernen durfte. Meine Schülerin ist, wie auch gestern schon bis um 23h bei der Nachhilfe.

21 October 2017

Tag 8: Wochenende... endlich etwas länger schlafen. Nachdem aufstehen, ging es flott unter die Dusche und zum Frühstück. Auf dem Plan stand Shanghai Oldtown. Annika, unsere Chinesen und ich fuhren zu erst mit der U-Bahn und starten dann unseren Shopping Trip mit Pommes, Nudeln und Eis. Wir kauften ein paar Mitbringsel und belohnten auch uns selbst. Auf dem Rückweg gab es einen kurzen Stopp in der Bibliothek und wir machten unsere chinesischen Hausaufgabe, was wäre das Leben bloß ohne Übersetzter... Fakt des Tages: Es gibt wohl doch kein weiteres Baby in der Familie. Nur eine große Schwester, die zur Zeit in Japan ist. Sie wollte kommen und mich kennenlernen, aber der Flieger fiel aus. Ein Satz mit x, das war wohl nichts.

20 October 2017

Tag 7: Zu Beginn des Tages gab es eine Begrüßung auf dem Sportplatz, wo alle Schüler anwesend waren und fast einschliefen. Alle Jahrgänge mussten einen „Tanz“ aufführen und der Beste gewann. Daraufhin ging es in die Porzellan Werkstadt, in der wir alles gaben und versuchten eine Schale oder Vase zu künsteln. Außerdem stellten wir unsere deutsche Staffellauf Mannschaft zusammen, die Knie zitterten, aber wir gewannen den Lauf souverän. Total ausgepowert besuchten wir nun eine Tee-Zeremonie auf Chinesisch in der ich leider einschlief. (aber der Tee war gut) Nachdem ich neue Energie geschöpft hatte, aßen wir Abendbrot. Hot Pot, again. Nicht unbedingt das, was ich am liebsten mag. Aber der Höhepunkt des Tages folgte bald, wir besuchten die Karaokebar. Spätestens jetzt waren die Chinesen sich sicher, die Deutschen? Die haben sie doch nicht mehr alle. Gebrülle und getanze auf einem neuen Niveau und mit jeder Menge Spaß. Das einzige, was auf der Strecke blieb, war meine Stimme!

19 October 2017

Tag 6: Heut ging es in die Innenstadt von Shanghai und wir besuchten den TV Tower mit einem Museum. (Geschichte Chinas aus Wachsfiguren) Danach gingen wir durch die Altstadt Shanghais und einen chinesischen Garten. Am späteren Nachmittag hatten wir noch genug Zeit um einige Souvenirs zu kaufen. Als es dunkel wurde, machten wir noch eine Bootstour über den Shanghai River. Das coolste vom Tag war jedoch die Rücktour von der Schule zu meiner Familie, ich hoffe ein Bild folgt!

18 October 2017

Tag 5.2: Zurück in der Familie und nachdem Abendessen, rief ich alle zusammen. Es war Zeit für die Gastgeschenke. Als ich die Tüten rausholte strahlten die Gasteltern und meine Schülerin über beide Ohren. So mit der erste Satz war: „Oh, als ich das in deinem Koffer sah, dachte ich du isst das alles alleine!“ Die Freude war groß und sie umarmten mich. Nach einigen Erklärungen der Geschenke wurden die Süßigkeiten gleich angefangen und die auf Hitze reagierende Tasse ausprobiert. Wir machten seltsame Selfies und unterhielten uns noch etwas über die unsere Familien. Später zeigte mit Zhanglin noch, dass die Gasteltern unter einander in einer WeChat Gruppe jede Menge Bilder von uns machten. Beim Essen, beim Aufgaben bearbeiten, von den Geschenken und so weiter!
Tag 5.1: Altstadt
Tag 5.1: Der erste Schultag... nachdem ich die Nacht gut verbracht hatte ging es auf zur Schule, wo eigentlich nichts klappte. Da die neue Verantwortliche keinerlei organisatorische Fähigkeiten besitzt. Zuerst erkundeten wir die Schule, die schuleigene Töpferei und auch das eigene kleine Museum. Daraufhin hatten wir gefühlte 3 h Pause bis beschlossen wurde, dass wir aus dem Kostümfundus einige traditionelle chinesische Kostüme holten. Gesagt, getan. Es folgte eine Modenschau und Gruppenfotos, bis die Gastschüler dazukamen. Traditionell? Sie betitelten mich, die edle Schneekönigin, als lustigen Weihnachtsbaum, na danke. Und, als wäre das nicht genug sollten wir in unseren Aufzügen auch noch chinesisch tanzen. Man kann sich denken, wie das aussah..... Nach dem ganzen Flüchteten wir uns in die Altstadt, welche mir sehr gut gefiel.

17 October 2017

Tag 4: Mit dem Bus ging es zum Bahnhof, welcher wahrscheinlich größer war als unsere Berliner Flughäfen. Jeder der den Bahnhof betrat musste erst einmal durch die Sicherheitskontrolle bevor es weiter ging und auch die Menschenmassen waren unglaublich. Unsere Koffer wurden uns abgenommen, zum Gate gebracht und sicher im Zug verstaut. Nach weiteren Ticketkontrollen und einem kurzen Blick nach den Koffern, setzten wir uns und fuhren 5 h Richtung Shanghai. Nach der Ankunft empfingen uns 2 chinesische Lehrerinnen und ein Bus mit dem wir in eine kleine Vorstadt fuhren. Hier angekommen stand an der Schule eine riesige Leuchttafel mit einem Willkommmensgruß und die Gastfamilien freuten sich ohne Ende. Auch ich habe eine sehr nette Familie abbekommen und das gesamte Abendessen schmeckte zum ersten Mal richtig gut! Wir quatschten ein bisschen und machten gemeinsam die Englisch Hausaufgaben. UND als ob sie mich schon ewig kennen würden, bekam ich auch ein paar Hausschuhe nach meinem Geschmack 😁

16 October 2017

Tag 3.1: Nachdem Mittagessen guckten wir uns von weiten den Olympischen Stadtteil von Peking an. Danach fuhren wir mit der Rikscha durch eine ehemaliger Kaisersiedlung und guckten uns die jetzigen Verhältnisse an. Daraufhin ging es noch durch eine kleine süße Einkaufsstraße.
Tag 3: Die Chinesische Mauer „The Great Wall“ war unser Ausflugsziel am heutigen Tag. Es waren so viele Menschen dort, dass man kaum treten konnte. Für die Asiaten aber waren die richtigen Attraktionen wir blonden Mädchen, sobald man sich an einem Ort länger als 1 min aufhielt, war man den Paparazzo ausgeliefert. Schön war es trotzdem und ein beeindruckendes Bauwerk! Fortsetzung folgt...

15 October 2017

Tag 2: Der nächste Morgen, 6 Uhr.. Ich bin müde ohne Ende und mir ist extrem schlecht. Das Frühstück ist sehr vielfältig, aber ich kann nichts weiter Essen außer einem alt bekannten Ei, da kann ja geschmacklich nicht so viel schief gehen. Danach haben wir festgestellt, dass es 3 anderen auch noch so geht, der Gedanke machts besser. Der Gesundheitszustand wurde im Laufe des Vormittags nicht unbedingt besser und wir besuchten die „Verbotene Stadt“, was für mich einfach nur eine Qual war. Nachdem Mittagessen besserte sich der Zustand und wir machten eine Bootstour zum Sommer Palast und einem marmorierten Boot. Abends gab es Essen aus dem Feuertopf. Update vom Zustand am Abend: unerträglich. PS: Wir sahen ein Kopie der Bauchschmerzenbrücke.

14 October 2017

Tag 1: Nach der Ankunft haben wir die Koffer in die Ecke gestellt und haben ein Restaurant um die Ecke aufgesucht. Gott sei Dank war ich von Anfang an nicht sehr hungrig... wir probierten zwar alles, aber keiner von uns fand wirklich was, was ihm schmeckte. Die meisten Dinge waren zu sauer und süß. Es blieb mehr als genug über, sodass man wahrscheinlich noch 2 Reisegruppen der gleiche Größe hätte satt bekommen. Wir machten noch einen kurzen Abstecher in den Lotuspark in dem viele Leute versuchten mit uns zu kommunizieren. Wir lachten zwar alle, aber verstanden hat von beiden Parteien niemand was. Zu guter Letzt bevor wir tot ins Bett fielen, gab es noch Abendbrot. Same same but different. Es gab wieder einen runden Tisch mit einer Glasplatte, die gedreht werden konnte, draufsteht das Essen... alle 5 min kam ein neues Gericht, so viel dass wir die Teller stapeln mussten. Das ein oder andere Glas kippte um und wir konnten die außerordentliche Gastfreundlichkeit nicht stoppen.

13 October 2017

Tag 0: Die Reise war zwar anstrengend, aber erfolgreich, nach insgesamt 10,5 h Flug erreichten wir das Ziel. Um 12:10 ging es in Bran­den­burg los und ankamen wir am 14.Oktober um 10 Uhr Ortszeit. Ausserdem hat Freitag der 13. seinem Namen alle Ehre gemacht. Zuerst nahm sich jemand auf den Gleisen das Leben, woraufhin der Zug nicht durchfuhr und auch der Bus ging auf der Fahrt zum Flughafen kaputt... Zum Glück sind wir extra früh losgefahren, um uns von sowas nicht Unruhig machen zu lassen.