Europe, Asia · 80 Days · 127 Moments · October 2017

Die Abenteuer von Tanja und Johannes


28 December 2017

Heute reisen wir zurück nach Deutschland. Um 10 Uhr geht es mit dem Taxi zum Flughafen in Goa. Von dort fliegen wir nach Mumbai, dann Bahrain und dann nach Frankfurt, wo Hannes' Eltern uns abholen. In Bahrain gibt es einen Lego-Spielzeugladen über den wir uns riesig freuen. Leider ist dieser Flughafen extrem kalt und Hannes hat sich doch schon derb beim ersten Flug erkältet. Als wir im Striegistal ankommen gehen wir noch mit Tanjas Eltern essen. Gegen Nachmittag vom 29.12.2017 sind wir nach knapp 30.000 Reisekilometern wieder in Dresden und freuen uns über unser Zuhause. Auf unserer 80-tägigen Reise sind wir über 650km gelaufen und haben in 29 Betten geschlafen.

27 December 2017

Heute, an unserem letzten Tag, besuchen wir den Anjuna Hippie-Markt. Dieser zauberhafte Markt beglückt all unsere Sinne. Zwischenzeitlich ist es sehr heiß und wir gehen die 5min zurück zur Unterkunft, um uns nochmal etwas auszuruhen. Nach langem Handel kaufen wir einen Wandteppich. Am Abend besucht uns JB noch einmal und schenkt uns eine Flasche Old Monk, bevor er uns mit zu einem kleinen Rave von seinen Freunden nimmt. Wir haben einen tollen letzten Abend mit ihm.

26 December 2017

Nach der sehr anstrengenden Party gestern, haben wir heute den ganzen Tag mit schlafen und essen verbracht.

25 December 2017

Am frühen Morgen um 6 Uhr stehen wir wieder auf und gehen zur Party zurück. Nach ein paar Startproblemen finden wir auch langsam in die Party und die Musik wird immer besser. Zwischenzeitlich ist es sauheiß und wir chillen viel rum. Alles in allem ist diese Party echt sehr verrückt und man bekommt so einige seltsame Sachen zu sehen. Mit Getränken und Snacks wird man hier gut versorgt. Zwischenzeitlich geht es aber trotzdem noch einmal kurz heim, um uns frisch zu machen und dann wieder zur Party zu laufen. Gegen 21 Uhr reicht es uns dann und wir verlassen dieses Fest der Sinne. Im Hotel angekommen lassen wir den Abend ausklingen und essen noch ein paar Straßen-Omelettes vom Stand nebenan.

24 December 2017

Heute ist Weihnachten, aber so kommt es uns gar nicht vor. Trotzdem sind wir in Gedanken bei unseren Familien und Freunden in Deutschland. Wir haben heute Tanja ein paar Aufnäher auf ihre Hose nähen lassen und sind etwas durch die Gegend gelaufen. Am Nachmittag hat uns JB noch mal besucht. Danach haben wir uns ausgeruht, um für die Weichnachts-Goa-Party im HillTop fit zu sein. Gegen 22 Uhr starten wir - leider ist die Musik nachts einfach nicht unser Ding und es wird doch recht kalt, so dass wir nach ein paar Stunden noch mal heim gehen, um später zurückzukehren.

23 December 2017

Heute haben wir unseren Tag am Strand verbracht und waren schwimmen. Vor dem Sonnenuntergang war Hannes noch zum Parasailing. Es war für ihn sehr interessant das Meer von oben zu sehen, leider hing er nur wenige Minuten am Schirm. Am Abend sind wir noch etwas durch die Straßen gelaufen und waren essen. Auf dem Rückweg über den Strand konnten wir beobachten wie ca. 10 Leute Sand vom Strand geklaut haben - und niemand hat sie aufgehalten.

22 December 2017

Heute haben wir unsere Unterkunft der letzten drei Nächte verlassen. Beim Auschecken wollte der Eigentümer nicht mal Ausweise sehen, da hat sich vermutlich jemand Schwarzgeld erarbeitet. Danach sind wir mit dem Taxi nach Anjuna Beach gefahren. Beim Sunset Guesthouse angekommen, mussten wir hart verhandeln, um auf 1000 Rupien pro Nacht zu kommen, dafür haben wir jetzt die letzte Unterkunft in diesem Urlaub bezogen. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, haben wir uns den Strand und die nähere Umgebung angesehen. Hier lässt es sich auf jeden Fall aushalten!

21 December 2017

Heute hatten wir unseren Sightseeing-Tag und haben uns 5h durch Goa fahren lassen. Ein Freund von JB vom ZBR steht uns die ganze Zeit zur Verfügung. Zu sehen gab es das Aguada Fort von 16hundertirgendwann, die Old Goa Church und eine weitere Kirche und zwei Hindu-Tempel. Alles in allem war der Tag recht interessant, die Gebäude an sich aber eher langweilig. In den Tempeln durfte man leider nicht fotografieren, weswegen unsere Bilder dazu nicht besonders sind. Am frühen Abend fahren wir ins Hotel zurück und gehen dann bei McDonalds essen. Zu unserer Verwunderung kann man hier tatsächlich noch die Nuggets und Burger genießen und auch Tanjas Mango Shake schmeckte super. Danach bummelten wir noch durch die Straßen und Stände und landen danach, wie jeden Abend, im ZBR.

20 December 2017

Heute haben wir nach einer langen durchzechten Nacht erstmal gut ausgeschlafen. Danach gingen wir nur essen und zum Strand, wo wir uns mal wieder die Füße haben massieren lassen. Am Abend geht es wieder zum ZBR zum Essen und Quatschen mit den Jungs. Tanja traut sich hier zum ersten Mal an einen Fisch heran.

19 December 2017

Heute checken wir aus dem ZBR aus, aber lassen unsere Taschen erstmal dort, um loszulaufen und uns eine neue Unterkunft zu suchen. Wir werden gar nicht so weit weg fündig und handeln einen Preis von 1000 Rupien aus. Später kehren wir, mit Gepäck, zurück und gehen erstmal duschen. Am Abend geht es wieder zu den Jungs vom ZBR, aber vorher haben wir noch eine Flasche Old Monk und eine Flasche Jägermeister gekauft. Der Jägermeister war mit ca. 40€ sauteuer, aber wir sehen ihn als Geschenk für unsere neuen Freunde. Diese sind sehr begeistert vom Likör aus Deutschland.

18 December 2017

Weil es gestern so nett war verabreden wir uns heute gleich noch zum Frühstück, bevor wir wieder nach Calangute fahren. Wir beschließen dann doch ein Taxi zu nehmen, auch wenn uns das ein Vielfaches mehr kostet. Es ist eben so viel bequemer. In Calangute bleiben wir die erste Nacht im ZBR, weil Hannes zu faul zum Hotel suchen ist und sich bequatschen lässt. Hier ist es aber auch so schön und wir verschieben wieder alles um einen Tag. Außerdem verbringen wir einen tollen Abend mit den Jungs und trinken wieder mal Rum.

17 December 2017

Heute essen wir erst ganz spät Frühstück und relaxen im Zimmer. Wir schauen uns außerdem den Strand an und kaufen uns sehr hübsche Schubladenknäufe. Wir laufen noch zum Busbahnhof, wo uns mitgeteilt wird, dass es keinen direkten Bus nach Calangute gibt. Wir müssten mindestens einmal umsteigen und die Fahrt dauert wahrscheinlich 5h. Abends treffen wir uns dann mit Pepel, Ute und Tobi und haben einen total schönen Abend. Erst gehen wir zusammen indisch essen und danach wird ordentlich The Old Monk Rum getrunken.

16 December 2017

Nach dem Check-out aus dem Hotel fahren wir mit dem Taxi zum Internationalen Flughafen von Mumbai. Unser Weg führt uns teilweise durch Slums und die sehr räudige Stadt. Am Flughafen angekommen erwartet uns genau das Gegenteil, der FH ist hoch modern und bietet unendliche Kunstobjekte und Bilder. Unser Flieger hat etwa eine halbe Stunde Verspätung, aber sonst klappt die Rückreise nach Goa wie gewünscht. In Goa schnappen wir uns dann ein Taxi und fahren gen Süden, wo wir morgen Pepel aus dem Sektor treffen wollen. Unser Hotel ist eigentlich ganz hübsch, nur leider sau teuer mit 30€ pro Nacht.

15 December 2017

Heute besichtigen wir Mumbai. Das Viertel, in dem unser Hotel steht, verängstigt uns ein wenig. Zum Glück sind wir bald am CST, ein alter Bahnhof der einen Weltkulturerbe-Status hat. Danach besichtigen wir den Indian Gateway und ein kleines Aquarienhaus, in dem wir keine Fotos machen dürfen. Danach lassen wir uns zum Flughafen bringen, um Tickets nach Goa zu kaufen. Nochmal die Strecke mit Zug oder Bus ist uns einfach zu anstrengend. Die Taxifahrt zurück ist total belastend. Ausgemachte 500 Rupien sollen plötzlich zu 900 werden - wegen dem Verkehr und der laufenden Klimaanlage. Wir sagen ihm zu 600 Rupien zu und zwischen Hannes und Fahrer bricht ständig eine Diskussion aus. Der Mann ist die Dreistigkeit in Person! Wir drücken ihm die 600 in die Hand und laufen dann schnell vom Taxi weg. Im Hotel stornieren wir die dritte Nacht und bekommen sogar das Geld zurück, obwohl der Rezeptionist das hätte nicht tun dürfen. Abends beobachten wir noch Ratten und Hunde auf der Straße.

14 December 2017

Heute stehen wir 7:30 Uhr auf um zu frühstücken und uns anschließend, von einem der Jungs die wir kennengelernt haben, zum Bahnhof bringen zu lassen. Unser Zug hat, so wie uns das schon angekündigt wurde, eine ganze Stunde Verspätung. Wir teilen uns eine Art Abteil mit vier weiteren Leuten. Die Sitze sind unbequem, bieten aber die Option sich als Bett umklappen zu lassen, welche wir aber nicht nutzen. Nach einer ganzen Weile kommen wir auch mit den Leuten ins Gespräch. Da ist zum Beispiel der dicke Inder der die ganze Zeit am Essen ist und uns gute Tipps für Mumbai gibt. Dann ist da noch Faiz, ein muslimischer Imam der sehr daran interessiert ist mit Hannes zu sprechen und zu erfahren wie die Welt außerhalb von Indien ist. Fast alle Inder die wir getroffen haben, haben keinen Pass, dieser wäre wohl schwierig zu bekommen in Indien. Nach 12h kommen wir in Mumbai an, zum Glück haben wir keine 16h gebraucht, wie es uns angekündigt wurde. Dann geht es mit dem Taxi zum Hotel.

13 December 2017

Auch heute haben wir nur rumgegammelt. Eigentlich wollten wir ja ins neue Hotel einchecken, aber nach dem Frühstück sind wir bei den Leuten von gestern Abend hängen geblieben, die uns auch gleich noch ein Zimmer angeboten haben. Statt also 1km weiter zu ziehen sind wir nur 10m weit gekommen. Wir starteten noch einen Versuch baden zu gehen, leider war es ziemlich windig und dementsprechend frisch. Lange haben wir es nicht im Wasser ausgehalten. Abends wurde das Nichtstun fortgesetzt. Außer das wir die Tickets für die Weihnachts-Goa-Party gebucht haben ist nicht mehr viel passiert.

12 December 2017

Tagsüber haben wir versucht unsere Weiterreise zu organisieren. Leider sind wir nicht wirklich weit gekommen, da uns etwas die Luft ausgegangen ist noch weitere Sachen zu planen. Dafür haben wir unsere neuen Brillen vom Optiker geholt. Am Abend gehen wir ein weiteres Mal in die Bar direkt neben unserem Hotel. Dies erweist sich als richtige Entscheidung, denn wir lernen das Personal sehr gut kennen. Am Ende werden wir zum Trinken von ihnen eingeladen und haben einen tollen Abend, inklusive eines verrückten Inders der unbedingt mit Hannes tanzen will. Hier bekommen wir dann auch Hilfe zu unserer Organisation angeboten und alles klärte sich noch an diesem Abend.

11 December 2017

Heute haben wir einen ganzen Tag am Strand verbracht und es uns sehr gut gehen lassen. Wir waren ein paar mal im Wasser, haben gegessen und getrunken und am Ende des Tages haben wir uns noch am Strand massieren lassen.

10 December 2017

Gegen 11 Uhr verlassen wir unser Apartment und laufen zur neuen Unterkunft, die wir schon vorgestern gebucht haben, nachdem uns jemand am Stand angesprochen hat und meinte, er hätte tolle und günstige Unterkünfte zu vermitteln. Das Zimmer ist direkt 50m vom Meer entfernt und macht einen guten Eindruck. Für 24€ pro Nacht lässt es sich hier aushalten. Nach dem wir eingecheckt haben versuchen wir ein weiteres Mal feiern zu gehen. Online hat Hannes eine Goa-Party gefunden, welche mittags beginnt. Also lassen wir uns mit dem Taxi hinbringen. Am Ziel angekommen, stehen einige Leute vor dem Club uns sagen uns, dass die Party abgesagt wurde. So ist unsere Laune wiedermal bei Null. Wir laufen zum Strand und setzen uns erstmal in eine Bar in der guter Techno läuft und wir Cocktails trinken. Danach geht es zurück ins Zimmer, wo wir den Rest des Abends verbringen.

9 December 2017

Nach all dem Ärger der vergangen Tage entscheiden wir uns, heute nur am Strand rumzugammeln und nichts zu tun. Das funktioniert auch ganz gut, außer dass man ständig Verkäufer abwimmeln muss. Da wir etwas Angst haben unsere Sachen unbeaufsichtigt an der Liege zu lassen, behält Hannes seine Brille beim Baden auf. Wie es kommen muss, wird ihm das zum Verhängnis, als er Tanja ins Wasser schupsen will. Sie reißt ihm versehentlich die Brille runter und damit verschwindet sie auf nimmer Wiedersehen im Meer. Also machen wir uns am Abend auf, um Essen zu gehen und finden einen spottbilligen Optiker, wo wir uns beide direkt neue Brillen anfertigen lassen. Das Restaurant das wir danach finden ist auch super und die Bediengungen ist endlich mal freundlich.

8 December 2017

Kurz vor dem Mittag verlassen wir unser Hotel und lassen uns mit einem Taxi nach Candolim fahren. Dort suchen wir wieder eine Unterkunft und finden ein Apartment, das wir zwei Nächte beziehen. Danach gehen wir essen und schauen uns die Gegend und den Strand an. Am Abend versuchen wir feiern zu gehen, leider ist die erste Anlaufstelle mit über 30€ Eintritt und schlechter Musik nicht das was wir suchen. Die zweite Bar, genau am Strand, ist sehr cool und es läuft super Musik. Leider sind wir dort die einzigen Gäste, so dass wir einen dritten Anlauf starten. Hier sieht es mehr nach Goa-Party aus, mit guter Musik und Menschen. Für Frauen ist der Eintritt frei, Männer müssen 500 Rupien zahlen. Gleich nach dem wir drin sind wird Tanja von jemanden angesprochen, der sie mit Schwarzlichtfarbe anmalen will. Sie sagt zu ohne dabei Schlimmes zu denken. Nach dem der Typ fertig ist, will er auf einmal Geld sehen. Was für eine Frechheit!!! Die Leute hier sind unter aller Sau!

7 December 2017

Sehr zerknittert und genervt kommen wir am Flughafen in Goa an. Diese Reise hat einiges an Kraft und Geduld gekostet. Tanja hat am Vortag ein Hotel in Vasco Da Gama gebucht. Da wir schon früh um 7 Uhr ankommen, ist unser Zimmer nicht frei. Wir wollen doch einfach nur schlafen und duschen! Also suchen wir uns ein anderes Hotel. Dieses ist mit 35€ pro Nacht sauteuer, aber wir haben einfach keine Lust weiter zu suchen. Vasco Da Gama ist total runtergekommen und die Menschen sind sehr unfreundlich - vor allem zu Tanja. So bleiben wir fast die ganze Zeit im Zimmer, um am nächsten Tag weiter zu ziehen.

6 December 2017

Eigentlich wäre unser Flug nach Goa in Naypiydaw gestartet, da wir es da aber keine 5 Nächte ausgehalten hätten, sind wir nun von Yangon geflogen. Für uns geht es daher mal nicht allzu früh los. An sich gibt es heute nicht so viel zu erzählen, denn wir verbringen nun fast 24h in Fliegern und Flughäfen. Tanja gefällt der kleine Flughafen in Bangkok am besten, die anderen sind merkwürdig aufgebaut und runtergekommen. Mit den Flügen klappt alles und auch unser Gepäck kommt überall mit an. Selbst die Einreise in Chennai, Indien funktioniert problemlos, obwohl unser Visum eigentlich vorschreibt, dass wir in Goa einreisen müssen.

5 December 2017

Nun beginnt unser Showabend. Fast wären wir ein wenig zu spät gekommen, da unser Taxi im Stau stand. Da wir aber die letzten 5min gelaufen sind, sind wir noch rechtzeitig angekommen. Die Show findet auf dem riesigen Katamaran, der die Form einer Ente hat, statt. Es werden allerlei Tänze und Schauspielerei aus Myanmar dargestellt. Außerdem gibt es ein riesiges Buffet, was Tanja sehr freut. Alles in allem kostet dieser Spaß umgerechnet 20€ pro Person - ein wirklich gut angelegtes Geld. Glücklich und vollgefressen geht es nach 3h wieder zurück ins Hotel. Dort packen wir noch unsere Sachen für den morgigen Flug.
Heute besuchen wir das Nationalmuseum von Myanmar. Leider darf man drinnen keine Fotos machen, Hannes hat trotzdem ein paar wenige schießen können. Leider gibt es keinen deutschen Audioguide und es sind auch nicht alle Ausstellungsstücke in Englisch erklärt. Der Aufbau wirkt etwas chaotisch, es gibt keine gekennzeichneten Rundgänge. Wir sehen uns alles nur im Schnelldurchgang an, bevor wir weiter in einen kleinen Park laufen. Dort angekommen fahren wir erstmal mit einem Schwanenboot. Danach besuchen wir eine Art Indoor-Freizeitpark für Kinder. Das Geisterhaus und die Geisterbahn machen uns am meisten Spaß. Jetzt geht es erstmal zurück ins Hotel, um uns auf unser Abendbuffet vorzubereiten.

4 December 2017

Nach alldem schnappen wir uns ein Taxi und lassen uns zu einer Krokodil-Farm in der Stadt fahren. Da diese etwas abgelegen liegt wartet unser Taxifahrer, um uns später zurück zu fahren. Die Farm ist recht interessant und uns wird einiges über Krokodile erklärt, z.B. wie es möglich ist, bei Krokodil-Shows seinen Kopf in das Maul zu legen, ohne dass man gebissen wird. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Tiere, für einen kleinen Aufpreis, zu füttern. Dann fahren wir noch zu einem Park, in dem wir wiedermal so ein prächtiges Riesenschiff sehen. Als wir zu diesem gelaufen sind stellen wir fest, dass dort ein Essen mit Tanzshow angeboten wird - wir buchen direkt für morgen. Am Abend versuchen wir mal wieder zu feiern. Im ersten Club spielt eine Band, die wir nicht hören wollen. Im zweiten Club ist es ganz nett, aber die Musik ist dürftig. Wir versuchen daher nach einer Stunde in den dritten Club zu gehen, dort angekommen erfahren wir, dass dieser vor Monaten geschlossen hat.
Nach dem Frühstück im Hotel schauen wir uns die Stadt an. Zu erst geht es zu einer Kirche, die sehr neu wirkt. Etwas schmunzeln müssen wir außerdem über den inkludierten Souvenir-Shop. Mit dem Taxi lassen wir uns weiter zu der riesigen goldenen Shwedagon Pagode fahren. Der Aufstieg und die Aufmachung sind äußerst imposant. Etwas verdutzt sind wir, als wir die Pagode erreicht haben und doch tatsächlich Eintritt, von umgerechnet ca. 7€, verlangt wird. Da wir nicht bereit sind, das zu zahlen, kehren wir wieder um und laufen zu dem hübschen Park in der Nähe. Hier können wir entspannen und vertrödeln uns die Zeit.

3 December 2017

Gegen 6:30 Uhr werden wir vom Taxi und dem Englischlehrer am Hotel eingesammelt. Danach geht es noch in eine kleine Straßenküche zum Frühstücken. Wir sind sehr erleichtert, dass uns der Lehrer die Tickets am Bahnhof kauft, da dort niemand Englisch kann und alles nur in Landessprache an den Schildern steht. Unsere Bekanntschaft bleibt noch so lange da bis wir am richtigen Platz im Zug sitzen. Danach fahren wir ca. 8h nach Yangon. Dort angekommen suchen wir uns ein möglichst günstiges Hotel (25$ pro Nacht) und gehen essen. Die Stadt sieht sehr abgeranzt aus, aber es sind sehr viele interessante Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten, was eine wahnsinnig interessante Umgebung schafft.

2 December 2017

Der Zoo ist erst etwas über 10 Jahr in Betrieb, aber sieht schon etwas verfallen aus. Wir freuen uns trotzdem über allerlei Tiere die wir zu sehen bekommen, einige Gehege scheinen schon seit längerem leer zu stehen. Im Zoo werden wir unfreiwillig selbst zu einer Attraktion und werden häufiger gebeten uns mit auf ein Familienfoto zu stellen. Am Ende kommt sogar eine ganze Schulklasse auf uns zu und so müssen wir mit unzähligen jungen Mädels Fotos machen. Danach geht es mit einigen Schwierigkeiten und dem Taxi weiter zum Bahnhof, wo wir leider kein Ticket kaufen können, da die Schalter bereits geschlossen haben. So laufen wir noch etwas durch die Stadt, bis uns ein Herr auf Englisch anspricht. Er ist Englischlehrer und freut sich so sehr mit uns sprechen zu können, dass er uns durch den Stadtteil führt und uns einige seiner Schüler vorstellt, die uns dann noch auf ein paar Getränke einladen. Am Ende organisiert er uns sogar noch ein Taxi für heute und morgen früh.
Am Vormittag lassen wir uns wohl zum einzig Sehenswerten der Stadt fahren, zum Tierpark. Auf dem Weg dahin kommen wir aber bereits ins Staunen. Naypyidaw ist etwa acht mal so groß wie Berlin, hat aber nur etwas über 1,1 Mio. Einwohner! Das bedeutet, hier kommen auf einen Quadratkilometer nur 164 Menschen. Darum trägt die Stadt auch den Namen Ghost-City. „In“ der Stadt gibt es weite Felder und Bananenplantagen. Das Witzige an alldem sind die unfassbar breiten Straßen, wir haben bis zu 16 Spuren gezählt aber trotz dessen gibt es hier fast keinen Verkehr. Am Tierpark angekommen nehmen wir erst an einer überteuerten Safari-Tour teil. Wir werden etwas über eine halbe Stunde durch einen Park gefahren der keine Zäune hat, außer die, die die Raubtiere vom Rest der Wildtiere abhalten. Danach geht es direkt weiter zum Zoo, der nebenan ist.

1 December 2017

Heute verbringen wir unseren Tag erst bis zum Mittag in unserem Zimmer, um uns dann am Busbahnhof, gegen 13 Uhr, einzufinden. Leider hat unser Bus 1h Verspätung. Dann geht es endlich in die Hauptstadt von Myanmar: nach Naypyidaw. Leider ist Hannes total verschnupft, weil die letzte Nacht wieder total kalt war. Auf der Fahrt bewundern wir dieses verrückte Land. Nach ca. 5h erreichen wir unser Ziel. Dann geht es nur noch ins Hotel zum Ausruhen. Dieses ist leider sehr teuer mit 25$ pro Nacht aber es ist noch eines der günstigeren Hotels in der Stadt. Dafür haben wir ein geräumiges Zimmer mit zwei Betten, Fernseher und Klimaanlage.

30 November 2017

8:30 Uhr werden wir abgeholt zum Green Hill Valley Elefanten Camp. Dort werden wir herzlich empfangen. Als erstes wird uns das Projekt erklärt und wir erfahren viel über die Tiere. Es leben 8 Elefanten da, die aus verschiedenen Teilen des Landes aufgefangen wurden. Die Elefanten sind nur tagsüber im Camp, nachts dürfen sie frei durch den Dschungel laufen. Im Camp gibt es keine Elefanten-Shows, man darf sie nur füttern und Zeit mit ihnen verbringen. Außerdem darf man mit ihnen baden gehen, um sie zu waschen. Die Tiere werden hier nicht geritten und es gibt auch keine Ketten oder Haken, um die Tiere zu lenken. Wir sind erstaunt darüber wie gut die Tiere auf ihre Mahout‘s hören. Das Camp rettet außerdem nicht nur Elefanten, sondern auch den Regenwald, in dem es Bäume pflanzt. Ganz ökologisch wird auch der Kot der Tiere verwendet: Mit einem total einfachen Verfahren kann man daraus nämlich Papier herstellen. Am Camp gibt es dazu eine eigene Station, an der fleißig produziert wird.

29 November 2017

Gegen 7 Uhr holt uns der Fahrdienst ab und bringt uns zum Bus. Die Fahrt ist ganz angenehm und wir fahren nur 7h anstatt der angegebenen 9h. Dann erreichen wir Kalaw. Eine kleine Stadt im Shan-Staat, auf 1300m Höhe und es ist echt kalt, im Vergleich zu den Orten, die wir vorher besuchten.

28 November 2017

Weil es gestern so schön war, leihen wir uns heute wieder eine E-Roller aus. Wir verbringen den ganzen Tag damit, unsere weitere Reise zu organisieren, insbesondere den Flug nach Goa. Leider finden wir hier nach langer langer Suche nur ein Internet-Café, in dem die Pc‘s nicht richtig laufen.

27 November 2017

Wir haben uns mal wieder einen Roller geliehen, um die Gegend zu erkunden. Das Besondere an diesem Roller ist, dass er einen Elektroantrieb hat. Die Fahreigenschaften sind eher schlecht, aber daran gewöhnt man sich schnell. Wir sind erstaunt, wie viele unzählige Pagoden es hier gibt, sie stehen einfach überall. In einem Artikel haben wir gelesen, es sollen um die 3200 Pagoden und Tempel sein. Es gibt sie in allen Größen und Formen. Etliche, fast 1000 Jahre alte Wandzeichnungen, sind in einem guten Zustand erhalten. Außerdem kann man auf ein paar Tempel hoch steigen, um die wundervolle Aussicht zu genießen. Wir werden nun schon zum wiederholten Male gefragt, ob man mit uns ein Foto machen dürfte, diesmal von Mönchen. Wir nutzen die Chance und machen auch ein Bild mit ihnen. Nach einem langen und anstrengenden Tag geht es zeitig zurück in die Unterkunft, um uns für morgen auszuruhen.

26 November 2017

Pünktlich 6:15 Uhr steht unser Taxifahrer bereit, uns zum Hafen von Mandalay zu bringen. So beginnt unsere Fahrt nach Bagan, welche etwa 9h dauern soll und uns über den Fluss Irrawaddy führt. In Bagan angekommen schnappen wir uns die erstbeste Pferdekutsche und fahren in die Stadt. Nach einer kleinen Suche finden wir ein mega gutes Hotel für gerade mal 18$ pro Nacht. Danach erkunden wir die Umgebung und essen eine Pizza. Für morgen nehmen wir uns vor, einen Elektro-Roller zu mieten. Anmerkung: bis jetzt haben wir noch gar nicht erwähnt, dass in Myanmar die meisten Männer einen Rock tragen, wie auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem gilt hier zwar Rechtsverkehr, aber die meisten Leute haben ein rechtsgelenktes Fahrzeug.

25 November 2017

Die letzte Attraktion ist der Mandalay Hill, dort gibt es eine tolle Aussicht auf die Stadt und einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Als wir zurück im Hotel sind, bemerken wir, dass wir dort internetfähige Computer inklusive Drucker stehen haben. So können wir nun auch die Visa für Indien ausdrucken. Am Abend geht es zum Marionettentheater, von dem wir beide sehr begeistert sind.
Nach einer erholsamen Nacht machen wir uns auf die Suche nach einem Internet-Café. Dieses finden wir wiedermal nicht, dafür starten wir direkt unsere Sightseeingtour durch die Stadt. Als erstes schauen wir uns den alten Stadtkern an. Dieser ist von einer sehr großen Stadtmauer und einem weiten Wassergraben geschützt. Um hinein zu gelangen brauchen wir drei Anläufe, da nur einer der vier Zugänge für Touristen geöffnet ist. Beim Einlass müssen wir einen Reisepass hinterlegen, da der Stadtkern immer noch militärisch genutzt wird. Anschließend nehmen wir uns noch einen Fahrer, der uns für ein paar Euro durch die Stadt zu Sehenswürdigkeiten fährt.

24 November 2017

In Mandalay finden wir nach der recht langen Fahrt vom Airport in die Stadt sofort ein Zimmer, in dem man es zwei Nächte aushalten kann. Während der Fahrt vom Flughafen in die Stadt fährt uns ein Motorroller ins Heck unseres Taxis, unser Fahrer steigt kurz aus, schaut nach seinem Wagen und fährt unbeirrt weiter... Danach erkunden wir wie immer die Gegend um unser Hotel und gehen spazieren, essen, über einen kleinen Markt und wieder ins Hotel zurück. Der erste Eindruck zur Stadt ist mehr schlecht als recht, da es sehr laut und dreckig ist. Eher unangenehm ist es zu dem, von den Einheimischen richtig angestarrt zu werden und das nicht mal mit einem Lächeln. Sehr viele dunkelbraune Flecken überall auf der Straße machen uns stutzig. Später begreifen wir, dass dies Flecken vom Kautabak der Einheimischen sind.
Viel zu zeitig geht es heute mal wieder bei uns los. Pünktlich 5.30 Uhr steht unser Taxi zum Flughafen bereit und mit einer Träne und einem Lachen verlassen wir Luang Prabang. Für uns steht eine Propellermaschine bereit, die uns nach Bangkok fliegt. Der internationale Flughafen in LP hat übrigens vier (!!!) Gates. Mit kurzem Aufenthalt in Bangkok geht es dann gegen Mittag weiter nach Myanmar. Alles verläuft absolut reibungslos. Abgesehen davon, dass uns die 50.000mAh Powerbank in Bangkok am Flughafen abgenommen wird, da dort nur noch 32.000mAh aus Sicherheitsgründen erlaubt sind.

23 November 2017

Nun sehen wir endlich das türkis schimmernde Wasser und können gar nicht fassen, wie hübsch es hier ist. Die Färbung entsteht durch den hohen Anteil von Kupfernitrat. Dieser hat gleichzeitig den Effekt, die Dinge die im Wasser landen sehr schnell zu versteinern, wie zum Beispiel das Blatt auf dem Bild. Wir steigen bis zum Gipfel des Wasserfalls und gehen hier baden. Hannes war etwas mutiger als Tanja und hat sich länger in das kalte Wasser getraut und ist etwas geschwommen. So bald man drin ist, kommen sogar Fische an und knabbern an einem herum. Wir kommen abends heil in der Stadt an und genießen die letzten Stunden bei einem Weißwein.
Dann geht es zum Wasserfall. Der Tourismus hat hier voll eingeschlagen und alles ist darauf ausgelegt - da weis man nie, wie man das nun finden soll. Die Bären-Station ist zwar eher klein, aber immerhin wissen wir, dass es den Bären nun besser geht als zuvor. Sie wurden aus erbärmlichen Verhältnissen gerettet. Ein Eisbär kann übrigens 800kg wiegen und ist damit der größte seiner Art.
Für unseren letzten kompletten Tag in Laos, haben wir uns für einen Ausflug mit dem Roller entschieden. Auf dem Plan steht an sich nur die Fahrt zu einem der schönsten Wasserfälle und einem Bären-Reservat. Die Fahrt selbst ist mal wieder ein abenteuerliches Unterfangen. Außerdem können wir auf einem Feld tatsächlich zwei Wasserbüffel beim Kampf zu sehen. Einer davon ist rosa!!! Auf dem Weg entdecken wir außerdem noch eine Wasserbüffel-Farm, die man aber leider nur über den Zaun anschauen kann und eine Schmetterlings-Farm. Da haben wir mehr Glück und werden direkt von einem blauhaarig-quirligem Mädchen eingewiesen und willkommen geheißen. Hier gibt es jede Menge zu bestaunen: Orchideen und Schmetterlinge, Raupen und Fische. Die Anlage ist den Besuch wert, trotz Niesel und Wolken.

22 November 2017

Wir konnten tatsächlich mal wieder ausschlafen! Den Tag starten wir mit einem reichlichen Frühstück und suchen danach nochmal das Internet-Café von gestern Abend auf. Wir müssen feststellen, dass dieses auch gegen 11 Uhr zu ist. Auch Tuk-Tuk-Fahrer und Touristinformation können nicht so wirklich helfen. Etwas angfressen besuchen wir erstmal den Aussichtspunkt von Luang Prabang und genießen den Blick über Stadt und das Land. Wir wagen einen dritten Versuch zum Internet-Café und es hat tatsächlich geöffnet! Der Flug nach Myanmar ist nun sicher und Tanja konnte ihr Visum für Indien beantragen. Es ging also endlich voran. Abends schlendern wir über den Markt und gehen spazieren, leider immernoch nicht in den Überlegungen weiter, was wir denn morgen anstellen könnten.

21 November 2017

Eigentlich ist heute gar nicht so viel passiert. Wir starten mit dem Mini-Van gegen 7 Uhr von Viang Veng nach Luang Prabang. Die Fahrt dauert 4h, führt über Serpentinen und durch so hohe Berge, dass wir durch Wolken fahren. Es ist wie immer holprig und der Fahrer fährt wie Sau. Die Serpentinen wurden einem LKW zum Verhängnis, der quer auf der Straße steht. Zum Glück kommen wir noch mit unserem Mini-Bus an ihm vorbei. In der Stadt angekommen suchen und finden wir recht schnell ein sehr hübsches Zimmer mit einer süßen älteren Dame als Hausherrin. Hier kann man es auf jeden Fall aushalten. Wir begeben uns auf Erkundungstour und stellen fest, wie hübsch die Häuser alle sind. Jeder Laden ist sehr nobel und alles ist hübsch eingerichtet.

20 November 2017

Als letztes auf unserer Tour geht es zum Kayak fahren. Die Strecke misst 5km und es ist schön zu sehen, wie schnell Tanja das Paddeln lernt. Einige Stromschnellen und Wasserschlachten später erreichen wir unseren Hafen. Tanja fällt todmüde ins Bett. Hannes nutzt die Zeit um sich von einem Tuk-Tuk-Fahrer zu einer Siebmaschine fahren zu lassen, die er heute irgendwann am Wegesrand entdeckt hat. Der Schrotthaufen soll ca. 6500€ kosten. Am Abend kriecht Tanja sogar nochmal aus dem Bett und wir kaufen das Busticket für den morgigen Tag. Danach machen wir es uns in einer Bar gemütlich und lernen einen netten Italiener kennen, der verteilt großzügig Zigaretten und wir haben ein interessantes Gespräch.
Kurze Zeit später holt uns schon der Bus zur nächsten Tour ab und wir fahren über holprige Pisten zum Ziplining, eine Art Hochseilgarten, nur ausschließlich mit befahrbaren Drahtseilen. Anfangs war Tanja etwas misstrauisch aber dann hatte sie ihren Spaß, als letztes Hindernis kommt der Sprung aus etwa 30m in die Tiefe. Es folgt das Essen, das im Preis von 20€ inbegriffen ist. Es gibt gebratenen Reis, Fleischspieße, Brot und Obst. Danach geht es weiter auf unserer Tour: wir besuchen die Elefanten-Höhle, welche jedoch nicht sehr spektakulär ist in unseren Augen, aber sie liegt eben auf dem Weg. Direkt im Anschluss geht es zum Tubing durch eine Höhle. Beim Tubing lässt man sich auf einem Gummireifen durchs Wasser treiben. In der Höhle ist es eng, dunkel und kalt, aber trotzdem macht diese Erkundung sehr viel Spaß.
Unser Tag beginnt äußerst früh um 4:30 Uhr. Etwa eine Stunde später geht es dann los zu unserer ersten Ballonfahrt. Am Abflugplatz stehen drei Ballons bereit, wir entscheiden uns für den ersten und größten, dies sollte sich später als richtig erweisen, weil wir damit auch am längsten und weitesten fahren. Wir sind absolut begeistert von der Aussicht und der Ruhe in der Luft. Die Landung verläuft etwas durch die Baumwipfel aber sonst ruhig. Diese 90$ haben sich sehr gelohnt. Danach gibt es erstmal ein leckeres Frühstück.

19 November 2017

Heute haben wir sehr lange geschlafen, Hannes' Kater leider nicht... Wir haben uns einen sehr entspannten Tag gemacht und uns sehr auf das Ballonfahren am Nachmittag gefreut. Leider wurde daraus nichts, da es, genau als wir am Startplatz angekommen sind, angefangen hat zu regnen und zu donnern. Nach einer nassen halben Stunde auf der Ladefläche eines Pickup-Busses wurden wir wieder heim gebracht. Wir versuchen es morgen früh erneut und chillen den restlichen Tag, unter anderem bei einer Fußmassage.

18 November 2017

Eine weitere Busfahrt steht bei uns an, diesmal zum Glück nur 3h, die am Ende auch eingehalten werden. Es geht in die Berge und durch viele viele Kurven. Unser Fahrer ist wie immer lebensmüde und wir können den Fahrstil nicht begreifen. Wir kommen dennoch sicher an und suchen uns in Viang Veng erstmal eine Unterkunft. Danach schlendern wir durch die Gegend und laufen zum Fluss, wo gerade jede Menge Kayaks ankommen. Am Abend versuchen wir mal wieder eine gute Party zu finden - ohne Erfolg. Dafür treffen wir dann beim Billard spielen auf zwei mega sympathische Franzosen und trinken mit ihnen und haben ein sehr schönes Gespräch. Wir fallen nachts total betrunken ins Bett und sind froh ausschlafen zu können.

17 November 2017

Heute haben wir das Visa für Hannes für Indien beantragt, Tanja hatte leider keinen Reisepass dabei, da dieser noch an der Rezeption unserer Unterkunft lag. Außerdem haben wir noch ein paar Postkarten verschickt und unseren Rückflug aus Goa nach Deutschland gebucht. Abends waren wir in verschiedenen Clubs der Stadt, leider lief in keinem gute Musik und es gab nirgendwo Cocktails, so dass wir nicht all zu lange unterwegs waren.

16 November 2017

Am frühen Morgen können wir in unser richtiges Zimmer wechseln, diesmal mit eigenem Bad. Danach erkunden wir die Stadt. Zu erst geht es in den etwas außerhalb gelegenen Buddha-Park mit unzähligen Statuen. Tanja gefällt es so gut, dass sie sich hier wohl noch Tage mit fotografieren beschäftigen könnte. Danach lässt sich Hannes endlich mal die Haare schneiden. Nächster sehenswerter Punkt in der Stadt ist das Patouxai, ein Triumphbogen der Laoten. Diesen besteigen wir für wenig Geld und haben eine tolle Aussicht auf die Stadt. Es ist erstaunlich, wie wenig Verkehr es hier für eine Hauptstadt gibt. Am Abend ziehen wir ein weiteres Mal los, um ein Internet-Café zu suchen - wir brauchen ja langsam einen Heimflug von Indien aus. Als letztes setzten wir uns in eine kleine Bar mit Live-Musik.

15 November 2017

Wir sind pünktlich 8 Uhr am Platz, wo wir abgeholt werden sollen - unsere Fahrerin hat allerdings verschlafen! Das ist aber nicht so schlimm, wir starten etwas zu spät mit ihrem Auto und dann hält sie den bereits gestarteten Bus einfach mit einem Handzeichen an und wir können noch zusteigen. Der Bus hält alle paar Minuten, um Leute ein- oder aussteigen zu lassen. An größeren Haltestellen springen zig Verkäufer in den Bus und bieten allerlei Waren an. Nach ein paar Stunden müssen wir plötzlich mitten auf der Straße den Bus wechseln, warum auch immer. Die Ticketverkäuferin meinte wir fahren 10h, nach 10h haben wir knapp die Hälfte der Strecke geschafft und fragen nach wie lange wir noch brauchen: weitere 6h...davon sind wir ganz schön genervt. 0:30 Uhr am 16.11. erreichen wir Vientiane (nach 713km). Zum Glück können wir noch ins Hostel einchecken, wenn auch in ein anderes Zimmer ohne eigenes Bad. Völlig erschöpft gehen wir schlafen, wir hatten den ganzen Tag nichts richtiges zu Essen.

14 November 2017

Die Nacht war echt furchtbar! Schreiende Kinder, krähende Hähne, fremde Leute die plötzlich in unser Zimmer kommen, riesige Insekten und eine äußerst frische Nacht. Wir haben beide gefroren und hätten uns dickere Decken gewünscht. Wir sind froh als wir aufstehen und unsere Sachen packen können. Nach einem kleinen Frühstück und der Besichtigung der Wasserfälle im Ort, hauen wir ab und fahren erst ein Stück auf der „Bundesstraße“ um dann ein Stück auf holprigen Wegen zu fahren, um das ländliche Leben besser erleben zu können. Viele Kilometer später erreichen wir den nächsten Wasserfall inklusive rekonstruiertem laotischen Ureinwohnerdorf. Nach insgesamt 95km Fahrt kommen wir in Pakse an und genießen denn Abend mit Essen und einer Fußmassage. Außerdem kaufen wir das Ticket für die Fahrt nach Vientiane am morgigen Tag. Alles in allem sind wir 214km mit dem Motorroller gefahren in den letzten beiden Tagen.

13 November 2017

Nach 114km mit dem Roller erreichen wir Tad Lo und suchen uns in diesem kleinen Ort eine Unterkunft. Diesmal eine kleine Hütte für 4€ die Nacht. Die Wasserfälle hier im Ort schauen wir uns morgen an, da es bereits dunkel wird. Nach einem Abendessen fallen wir geschafft ins Bett.
Am frühen Morgen stehen wir auf, um uns nach dem Frühstück einen quietsche gelben Motorroller zu mieten. Leider hat der Verleihdienst, den Hannes am Vortag gewählt hat, keine Roller mehr übrig. Wir mieten also einen in einem nahen Hotel. Danach geht es über die holprigen laotischen Straßen - los zum ersten Wasserfall. Dieser ist wunderschön und wir sind fast völlig allein dort. Am zweiten Wasserfall, der direkt an eine Kaffeeplantage grenzt, gönnt sich Hannes einen super Kaffee und Tanja entdeckt die größte Spinne die wir je in der Natur gesehen haben. Nur wenige Kilometer weiter befindet sich Wasserfall Nummer 3 mit dem Namen Tad Youang. Die Fallhöhe ist einfach gigantisch und daher lässt es sich Hannes nicht nehmen, 35€ für eine Zipline-Fahrt, direkt am Wasserfall vorbei, zu zahlen...unbeschreiblich! Danach machen wir Meter und bestaunen das Leben der Menschen. Und Hannes freut sich sehr, dass Tanja nun die Fahrerin ist und er blöd durch die Gegend schauen kann.

12 November 2017

In Pakse angekommen suchen wir wieder mal unsere Unterkunft - mit schwerem Gepäck und in der prallen Sonne. Nach 1,5h einer beschwerlichen Suche geben wir auf, das gestern gebuchte Hostel ist einfach nicht zu finden. Also suchen wir uns eine andere Unterkunft. Tanjas Laune ist dementsprechend mies. Nachdem wir in unsere Ersatzunterkunft eingezogen sind, erkunden wir die Stadt und hauen uns mal wieder den Magen voll. Außerdem planen wir unseren Ausflug mit dem Roller für die nächsten Tage. Zurück in unserem Zimmer stellen wir nach gut einer Stunde auf dem Bett rumchillen fest, dass wir nicht alleine im Zimmer sind! Tanja findet doch tatsächlich mehrere Bettwanzen, dies ist ein Zustand den wir so nicht akzeptieren können. Darum wecken wir den Herren der hinter der Rezeption schläft und lassen uns ein neues Zimmer geben. Nach einer Dusche hoffen wir, jetzt ruhig schlafen zu können.
Nach einem kleinen Frühstück werden wir pünktlich 11 Uhr am Hafen der kleinen Insel Don Det eingesammelt und werden auf das Festland zurück geschippert. Dort angekommen geht es nach ein paar Minuten zum Bus. Die nicht vorhandene Organisation solcher Transporte hat dafür gesorgt, dass ein Passagier keinen Sitz im Mini-Bus hat. Trotz des Ärgers haben wir eine angenehme Fahrt, mit schönen Gesprächen mit ein paar Deutschen und kommen 14 Uhr an.

11 November 2017

Nach einem leckeren Frühstück kaufen wir uns das Ticket für die Weiterfahrt nach Pakse. Für den Rest des Tages entspannen wir am Pool und schwimmen etwas darin rum. Danach gibt es noch mehr Essbares und eine Runde Billard in einer Bar. Beim letzten Cocktail des Abends, in einer kleinen Bar in der Nähe, finden wir sogar meine Flipflops, die einige Tage zuvor kaputt gegangen sind, wieder. Jemand hat sie sich repariert und nutzt sie jetzt.

10 November 2017

Hier noch ein paar Bilder unserer aktuellen Unterkunft. Diese liegt etwa auf 4m hohen Stützen und man hat einen schönen Ausblick auf den Mekong.
Am heutigen Tag, gut ausgeschlafen und mehr motiviert als gestern, leihen wir uns noch einmal Fahrräder und erkunden die Inseln. Als erstes geht es auf die Nachbarinsel Don Khon und wir schauen uns die spektakulären Wasserfälle des Mekong an. Danach geht es weiter auf unwegsamen Pfaden, bis wir von einer Herde Wasserbüffeln gestoppt werden. Wir hatten etwas Angst durch die Menge zu fahren, aber als da plötzlich hinter uns zwei Jungs aufgetaucht sind, die einfach an den riesigen Tieren vorbeigelaufen sind, haben wir unsere Angst verloren. Ein Stück weiter ging es dann doch nicht weiter, eine zerstörte Brücke hat uns den Weg versperrt - also sind wir dann wieder Richtung Don Det gefahren. Und haben uns einen entspannten Tag gemacht.

9 November 2017

Wir stehen gegen 10:30 Uhr auf und packen unsere Sachen für die neue Unterkunft. Sie ist nur wenige Minuten von unserem jetzigen Standort entfernt. Da angekommen versteht wieder mal niemand Englisch, also suchen wir uns nach einer halben Stunde warten einfach selbst ein Zimmer aus. Nach unserem Frühstück, nur ein paar Hütten weiter, legen wir uns nochmal schlafen und wachen erst am Nachmittag wieder auf. Als wir unsere Fahrräder vom alten Bungalow abholen wollen, sind diese verschwunden. Nach ein bisschen suchen stellen wir fest, dass sie bereits zurück zur Ausleihstelle gebracht wurden. Am Abend besuchen wir eine Bar etwas außerhalb. Dort lernen wir ein paar Deutsche kennen und haben einen schönen Abend mit Lao Lao und bunten Cocktails, die leider nicht so gut sind wie erwartet...

8 November 2017

Nach einem Frühstück laufen wir los und mieten uns Fahrräder, 2x für zwei Tage für 4€. Wir bekommen kein Schloss, als Hannes deswegen nachfragte meint die Vermieterin, dass wir hier keines bräuchten, weil sowieso der Name des Verleihers auf dem Schutzblech steht - wir sind gespannt! Weiterer lustiger Fakt: nichts zu den Fahrrädern wurde aufgeschrieben, d.h. wir haben keine Daten von uns abgeben und haben auch nichts unterschrieben. Danach beginnen wir die Insel abzufahren, es ist sehr ruhig hier, es gibt nur wenig Menschen und es ist sehr sehr heiß. Hier können wir voll unseren Urlaub genießen. Nach einer Weile finden wir eine winzige Bar. Tanja freut sich total über die kleinen Hundewelpen dort. Am Abend gehen wir noch indisch essen als es gerade beginnt in Strömen zu regnen, nach ein paar Minuten fällt auch der Strom aus. Danach geht es nach Hause zum Ausruhen und als letztes wieder in die Bar von gestern Abend.

7 November 2017

Don Det ist so klein, dass es hier nur eine handvoll Motorroller gibt, der Rest der Menschen läuft oder fährt mit dem Fahrrad. Wir laufen nun auch los und suchen uns einen kleinen Bungalow und mieten diesen für zwei Nächte. Der Spaß kostet 1,80€ pro Person und Nacht. Leider hat unser Klo nicht mal eine Tür aber dafür haben wir wenigstens ein eigenes Klo, manche der anderen Hütten haben nicht mal das. Also sind wir zufrieden und gehen nun essen, auf dem Bild zu sehen ist die Kartoffelsuppe von Tanja, die Nudeln von Hannes und dazwischen unser Schlüssel zum Bungalow. Am Abend besuchen wir eine kleine Bar in der Nähe. Dort trinkt Hannes einen „Fruit Rainbow“-Cocktail, der hat es in sich und macht ihn total breit. Hannes freut sich aufs Bett und wir brechen auf. Leider schüttet es wie aus Eimern und Hannes' Flipflops gehen in einer tiefen Pfütze kaputt.
Als wir an der Grenze ankommen ist da ein Guide, der uns über die Grenze bringen will. Wie jeder in Kambodscha will er dafür Geld sehen. Die Frau vor uns ist nicht bereit das zu zahlen und geht allein zur Grenze. Wir tun es ihr kurz danach gleich. Beim Grenzübertritt aus Kambodscha raus verlangt man plötzlich 2$ von uns. Auf die Nachfrage warum, bekommen wir die Antwort „für den Stempel“ - wir haben nichts anderes von Kambodscha erwartet. Bei der Einreise nach Laos verlangt man neben den Kosten für das Visa weitere 3$ von uns...scheiß Zöllner. Nachdem wir nun in Laos sind, warten wir wieder auf den Bus. Dieser bringt uns zu einem kleinen Hafen, nach dem Geldwechsel steigen wir ins Boot und fahren nach Don Det.
Am frühen Morgen bringen wir noch die Postkarten zum Postamt der kleinen Stadt, danach warten wir auf unseren Transport nach Laos. Nachdem wir an unserer Unterkunft eingesammelt wurden, müssen wir noch eine weitere Stunde warten bevor es wirklich los geht. Die Fahrt mit dem klapprigen Minibus dauert ca. 1,5h. Die Straße ist eine einzige Ansammlung von Löchern, es rumpelt und kracht die ganze Zeit.

6 November 2017

Die Unterkunft die Tanja gewählt hat ist super! Zwei Betten und alles ist sauber und neu und das alles für gerade mal 8$! Unser Abendessen ist etwas abenteuerlich, da die Bedienung kein Englisch kann. Wir stehen vor einem großen Grill mit allerlei seltsamen Fleischstücken, beim näheren Hinsehen begreifen wir was da liegt: Schweinenase, Schweinedarm und Schweinekinn...nicht gerade unsere Favoriten. Nach etwas Zeichensprache wird uns dann Schweinefilet gezeigt, für das wir uns entscheiden. Es ist super lecker! Danach lassen wir den Abend im Zimmer ausklingen und planen die nächsten Tage.
Kurz nach 7 Uhr verlassen wir das SameSame Backpacker in dem wir die letzten Nächte verbracht haben. Hannes hat die Nacht nicht sehr gut geschlafen, die Ratten haben einfach zu laut gemacht. 8 Uhr startet unser Bus nach Stung Treng, die Fahrt dauert etwa 9h. Ab der sechsten Fahrtstunde sitzen wir völlig allein im großen Reisebus und die Hauptverkehrsstraßen werden zu immer schlimmeren Holperpisten. Aber trotzdem kommen wir irgendwann an! Wie schon am Vorabend erahnt, landen wir nicht in Laos, sondern in der letzten kleinen Stadt vor der Grenze in Kambodscha.

5 November 2017

Heute schlafen wir extrem lange bis nachmittags aus, Tanja ist etwas krank und Hannes fühlt sich nach einer fast schlaflosen Nacht auch nicht so wohl. Wir nutzen den Tag um uns den Mekong, der unweit von unseren Hotel ist, anzuschauen. Danach kümmern wir uns um unseren Bus nach Laos für morgen. Online kommen wir nicht so weit, also lassen wir uns zu einer Busstation bringen und buchen dort. Zurück am Hotel, beim Prüfen des Tickets, stellen wir fest, dass wir wohl nicht bis zum gewünschten Ziel kommen. Wir warten mal morgen ab und schauen was passiert. Dann werden endlich mal die Postkarten geschrieben, die wir seit Angkor dabei haben. Wie wir die zum Postamt bringen, da unser Bus morgen zeitig fährt, wissen wir auch noch nicht so recht. Dann gibt's noch Essen und eine Runde Billard, bevor wir schlafen gehen.
Am heutigen Abend besuchen wir einen Club in Phnom Penh. Wir laufen ca. 25min durch die etwas beängstigende Stadt dort hin. Da angekommen freuen wir uns darüber, dass man keinen Eintritt zahlen muss. Der Club ist äusserst sauber, überall stehen Sicherheitsmänner rum, das alles seinen rechten Weg geht und überall stehen Klimaanlagen. Der Club hat zwei Flours, in einem läuft HipHop, was uns nicht interessiert, im anderen läuft eine Mischung aus House und Techno, das trifft nicht 100%ig unseren Geschmack, aber besser als all das, was wir bis jetzt in Südostasien gehört haben. Wir beginnen mit einem Cocktail an der Bar, unser Barkeeper ist äußerst aufmerksam und bespaßt uns mit allerlei Zaubertricks, was sich natürlich positiv auf sein Trinkgeld auswirkt. Danach tanzen wir etwa eine Stunde und haben unseren Spaß mit den Einheimischen. Dann wechselt der DJ und spielt Funk-House, nicht unser Geschmack also geht es nach einem Snack im Club wieder nach Hause.

4 November 2017

Wir beschäftigt uns heute mit der dunklen Vergangenheit von Kambodscha. Um es genau zu sagen: mit dem Massenmord an der Bevölkerung Kambodschas von den Roten Khmer in den Jahren 1975 bis 1978. Ca. 2 Millionen Kambodschaner wurden damals ermordet, bei einer Gesamtbevölkerung von gerade mal 7,5 Millionen Menschen. Dazu schauen wir uns die grausamen „Killing Fields” und die ehemalige Schule, die zu einem Gefängnis gemacht wurde, an. Am erschreckendsten findet Hannes, dass bei den Killing Fields etliche Kleidungs- und Knochenstücke immer noch aus dem Boden direkt neben den Wegen liegen.

3 November 2017

Das Wasserfest ist eines der bedeutensten Feste in Phnom Penh, weil sich die Laufrichtung des Tonle-Sap (ein Nebenarm des Mekong) umkehrt. Das ist etwas einmaliges in der Welt! Die Wassermassen des Mekong, durch die Regenzeit und der Eisschmelze im Himalaya, drücken so sehr in den Seitenfluss, dass dieser seine Richtung ändert. Die Straßen sind voller Menschen und Stände. Es gibt mehrere Feuerwerke. Da wir das nicht wussten, sind wir höllisch beim ersten erschrocken, denn es hat mit einem gigantischen Kanonenschlag begonnen. Im ersten Moment dachten wir es sei eine Bombe.
Mit einem starken Kater und schlechter Laune stehen wir wieder mal viel zu zeitig auf. Wir müssen unseren Bus bekommen, der uns nach Phnom Penh bringen soll. Diesen erreichen wir auch rechtzeitig und so fahren wir dann in einem total unbequemen Mini-Bus ca. 6h in die Hauptstadt von Kambodscha. Dort angekommen setzen wir uns in ein Restaurant, um etwas zu essen und uns eine Unterkunft zu suchen. Als wir das geschafft haben, versuchen wir einen Tuk-Tuk-Fahrer zu finden, der uns dort hinbringt. Leider kennen die Fahrer in Südostasien meistens keine Stadtkarten und wir haben keine Telefonnummer von der Unterkunft, die der Fahrer anrufen könnte. Also laufen wir los. Wir brauchen fast eine Stunde durch das ganze Gedränge und Geschiebe. Dieses Wochenende ist Wasserfest in der Stadt und die Straßen sind so voll, dass wir ewig brauchen. Nachdem wir eingecheckt haben besuchen wir das Wasserfest. In unserem Zimmer ist ein Aufkleber von einem Dresdner DJ- Duo, darüber staunen wir nicht schlecht.

2 November 2017

Am Abend, nach etwas Ruhe, besuchen wir ein weiteres Mal das Fest am Fluss. Nach einer Runde Schlendern entscheiden wir uns, noch einmal eine Straßenbar aufzusuchen an der wir unsere eigene Musik spielen können. Als wir eine gefunden haben und an den Laptop kommen, schmeißen wir Goa rein, danach Techno. Wir sind fast die einzigen an dieser Bar. Nach einer Weile stoßen drei Niederländer zu uns und sie freuen sich so sehr endlich mal keinen Pop hören zu müssen. Sie fragen uns wie es in Pai war. Etwas irritiert fragt Hannes woher sie wissen, dass wir dort waren!? Da meinten sie, es gäbe Hannes' Hose nur dort. Es war die Hose aus Koh Phangan vom letzten Jahr. Sie sind so begeistert endlich mal Techno zu hören, sodass wir zusammen den ganzen Abend mit diesen drei Herren verbringen. Wir bekommen sogar einige Getränke von ihnen spendiert. Viel zu betrunken und viel zu spät geht es irgendwann in der Nacht ins Bett.
Heute besichtigen wir nur Tempel, die nicht auf den Touristenwegen liegen. Vom ersten Tempel ist fast nichts mehr übrig, bis auf ein paar Steine im Boden. Dafür war der Weg dort hin fantastisch. Wir mussten mit unserem Fahrer 15min quer über Felder und Grundstücke laufen, um dort hin zu gelangen - dieser Weg war sehr aufregend! Ein weiterer Tempel lag auf einem Berg. Mit über 200m Höhe und 630 Stufen bis zum Gipfel war es bei der Hitze absolut übertrieben. Trotzdem war es den Weg für das tolle Panorama wert.
Heute lassen wir uns etwas zeitiger abholen, 10 Uhr leider lässt uns unser Fahrer von den beiden letzten Tagen im Stich. Dafür schickt er eine Vertretung, die eine halbe Stunde zu spät kommt. Bevor es losgeht holen wir am Morgen noch schnell die Bustickets für den nächsten Tag nach Phnom Penh.

1 November 2017

Am Abend, nach etwas Erholung, begeben wir uns in die Innenstadt von Siem Reap und schauen uns das bunte Treiben am Fluss an. Dort finden in den nächsten Tagen Bootsrennen statt und die Ufer des Flusses wurden zu einer Partymeile gemacht.
Nach Angkor Wat besichtigen wir die weiteren Tempel in Angkor. Am sehenswertesten sind Angkor Wat und Ta Prohm, in dem Tomb Raider gedreht wurde. Der Tag ist mörderisch anstrengend und die vielen Touristen nerven sehr, aber nichtsdestotrotz hatten wir sehr viel Spaß und wurden extrem von der Baukunst dieser alten Kultur beeindruckt.
Viel viel zu zeitig holt uns unser Fahrer um 4:30 Uhr ab, damit wir rechtzeitig in Angkor Wat sind, um den Sonnenaufgang zu sehen. Dort angekommen müssen wir noch etwa 1h warten, bis es soweit ist. Als es soweit ist, ist es so bewölkt, dass man keine Sonne aufgehen sieht. Danach geht es mit dem Tempel-Rundgang los.

31 October 2017

Nachdem wir wieder am Hotel angekommen sind, haben wir unser Hotelzimmer für zwei weitere Nächte gebucht. Wir wollen auch endlich mal unser Paket zur Post bringen, doch will DHL gut 200$ dafür. Das ist uns echt zu viel. Also versuchen wir es bei der einheimischen Post. Per Flugzeug, 2-3 Wochen Lieferzeit und für 80$ wagen wir den Versand und hoffen, dass alles gut geht. Danach gehen wir erstmal schlafen. Am Abend gehen wir erholt in die Stadt, um etwas zu essen. Es ist Halloween und wir sind erstaunt wie viele Menschen unterwegs sind. Nach dem Essen machen wir noch einen Abstecher zu einer Straßenbar, dort trinken wir je zwei Cocktails und lernen ein Ehepaar kennen. Die Frau kommt aus Chemnitz und arbeitet in Hainichen - die Welt ist ein Dorf!
Pünktlich 7:30 Uhr holt uns unser Fahrer vom Hotel ab und unsere Tempeltour beginnt. Am ersten Tag haben wir uns für die weitläufigere (große) Runde entschieden. Die Tempel sind atemberaubend und wir haben das Glück, dass nur wenig Touristen auf dieser Tour unterwegs sind. Wir haben sogar einen Tempel komplett für uns allein. Tanja ist voll und ganz ins Fotografieren vertieft und Hannes genießt die alten und imposanten Reste dieser vergangenen Kultur. Kurz nach dem Mittag haben wir die Runde geschafft. Da wir noch fit sind, lassen wir uns noch etwas von unserem Fahrer durch die Gegend bringen. Er schlägt vor, uns einen schwimmenden Markt anzusehen. Dort angekommen erfahren wir, dass diese Tour mit dem Boot weitere 28$ kosten soll. Das ist uns zu happig, also lassen wir uns zurück bringen und genießen die Fahrt.

30 October 2017

Heute haben wir erfolglos versucht unsere Anzüge nach Deutschland zu schicken. Wir haben niemanden nach langer Wartezeit am DHL-Store angetroffen. Danach waren wir im Nationalmuseum von Angkor. Die ausgestellten Statuen waren sehr interessant, aber die 12$ pro Person waren dann doch recht happig. Den restlichen Tag waren wir noch etwas Shoppen und haben uns einen Fahrer für unseren ersten Tag bei den Tempeln gesucht. Als letztes haben wir uns noch mit Getränken und Snacks für morgen eingedeckt.

29 October 2017

14 Uhr können wir endlich unser neues Zimmer beziehen. Tanja freut sich sehr über die Dusche und den kleinen Schlaf, den wir uns danach in einem halbwegs weichen Bett gönnen. Das Klo hat europäischen Standard, aber verstopft natürlich direkt bei der ersten Nutzung. Dafür ist das Zimmer sehr geräumig und hat sogar einen Kühlschrank. Abends gehen wir noch essen und trinken zwei Cocktails an den Ständen in der City. Außerdem beginnen wir am Abend damit für Angkor zu planen und stellen fest, dass die ganze Sache sauteuer und zeitaufwändig wird.
Nach unserem kurzen Aufenthalt in Bangkok geht es nun 0:45 Uhr weiter mit dem nächsten Bus nach Kambodscha. Die Fahrt kostet etwa 50€ für uns beide und dauert ca. 9h. Kurz vor der Grenze legen wir noch eine Pause ein, da wir noch bis 6:30 Uhr warten müssen bis sie öffnet. Der Grenzübertritt hat problemlos geklappt, unsere Busfahrer haben sich um alles Wichtige gekümmert. Ca. 10 Uhr erreichen wir Siem Reap in Kambodscha.

28 October 2017

Wir müssen völlig verkatert um 5 Uhr früh aufstehen, weil unser Bus 7:20 Uhr nach Bangkok fährt. Die Fahrt dauert 13h und hat etwa 25€ für uns beide gekostet. In Bangkok haben wir noch 4-5h Aufenthalt. Diese Zeit nutzen wir um zu essen, uns zu bewegen und ein Klo zu suchen.

27 October 2017

Am Abend haben wir unsere fertigen Anzüge abgeholt. Weil wir anfangs noch etwas warten mussten bis alles eingepackt wurde, waren wir nicht weit entfernt in einer kleinen Bar. Dort haben wir nette Menschen kennengelernt und es wurde sogar etwas Techno gespielt. Nachdem wir die Anzüge nun mitnehmen konnten waren wir in der THC Bar, die Hanmes bereits einige Tage vorher besucht hatte. Leider war die Bar mittlerweile umgezogen und nicht mehr so spektakulär wie vorher. Also sind wir nochmal zurück zu der kleinen Bar wo wir auf unsere Anzüge gewartet hatten. Dort haben sich alle gefreut, dass wir zurückgekehrt sind und so wurden wir dann direkt mitgenommen, als die Bar geschlossen hat. Wir sind mit der Gruppe ins Spicy gegangen und haben noch etwas getanzt und getrunken. Der Abend war äußerst süffig und lustig.
Heute haben wir uns um die Weiterfahrt nach Bangkok und anschließend nach Kambodscha gekümmert. Dazu haben wir uns an den Busbahnhof bringen lassen, da die Informationen im Internet nicht ausreichend waren. Nachdem das Ticket nach Bangkok gekauft wurde, lies sich Tanja die Haare schneiden, das Ergebnis war im ersten Moment sehr ungewohnt, aber hübsch.

26 October 2017

Heute ist ein großer Tag für Thailand! Der König, der vor etwas mehr als einem Jahr gestorben ist, wird heute eingeäschert. Die ganze Stadt trägt schwarz und die meisten Läden und Geschäfte haben geschlossen. Wir nutzen die Zeit, um uns einen Plan für die nächsten Tage zu machen. Leider ist das gar nicht so einfach: unser nächstes Ziel soll Kambodscha werden, aber die Anschlüsse über Bangkok gefallen uns nicht so recht. Im Laufe des Tages schauen wir uns noch einen beeindruckenden Tempel an. Am Abend lassen wir uns zur Gedenkfeier des Königs fahren. Dies ist etwas außerhalb der Stadt. Wir sind sehr beeindruckt wie viele Menschen dort sind und schauen uns alles sehr neugierig an.

25 October 2017

Früh am Morgen sind wir aufgestanden und haben gepackt, damit Hannes Tanja zur Bushaltestelle in Pai, die nach Chiang Mai führt, bringen kann. Direkt danach geht es zurück zum Bungalow, um unseren ersten Reiserucksack zu holen und dann noch ein weiteres Mal, um auszuchecken und den zweiten Rucksack zu holen. Eben noch frühstücken und schwups sitzen wir im Bus nach Chiang Mai. Nach gerade mal drei Stunden kommen wir dort an. Dann checken wir in der gleichen Unterkunft ein, die wir schon vor ein paar Tagen hatten. Nach etwas Ruhe und einer Dusche gehen wir nun unsere neuen Kleider anprobieren. Nur kleine Änderungen sind nötig, damit alles perfekt sitzt. Wir sind sehr gespannt auf das Endergebnis. Als letztes an diesem Tag schauen wir uns noch etwas die Stadt an.

24 October 2017

Unser Tag beginnt zum Mittag und leider regnet es. Als es etwas nachgelassen hat fahren wir nach Pai und frühstücken, wo wir beschließen einen Weg in den Dschungel zu finden. Unser erster Versuch endet schon ein kleines Stück im Wald an einem Fluss, dessen Brücke leider zerstört ist. Daher drehen wir wieder um und steuern den Weißen Buddha an, hier ist ein wunderschöner Aussichtspunkt. Danach geht es weiter mit dem Roller zu einem vielversprechend aussehenden Punkt auf der Karte, leider kommen wir auch nicht bis in den Wald, da ein Zaun die letzten Meter versperrt. Der dritte Versuch endet auf einem Weg mit riesigen Pfützen. Nachdem Hannes' Schuhe und Hose völlig nass sind geben wir auf! Aber eigentlich war der Ausflug mega witzig und wir haben die tolle Landschaft bestaunen dürfen. Zurück in der Unterkunft entspannen wir als die Ruhe wieder von neuen lauten Geräuschen und Schlägen gegen unsere Hütte unterbrochen wird. Ein unfassbar großes Insekt hat sich zu uns verirrt.

23 October 2017

Heute geht es Tanja schon etwas besser, darum beginnen wir unseren Tag mit einem Frühstück. Danach machen wir die Gegend mit dem Roller unsicher. Wir fahren kreuz und quer und als erstes besuchen wir einen tollen Wasserfall. Weiter geht es zu einem Riss in der Landschaft und zum Strawberry Village. Die nächsten Stunden verbringen wir damit, einfach rumzufahren und alles Interessante anzuschauen, wie zum Beispiel Farmen die Elefanten halten. Danach geht es noch zu einem Seven-Eleven Shop, wo wir uns mit allerlei Fresszeug eindecken. Als wir wieder am Bungalow ankommen, müssen wir leider feststellen, dass noch immer eine kleine Katze auf unserem Dach sitzt. Da wir keinerlei Equipment haben, um eine Katze zu bergen, müssen wir die Angestellten bitten uns zu helfen. Die bekommen die Katze mit Hilfe einer Leiter recht schnell gefangen. Hannes fragt nach und erfährt, die Katzen (die Geschwister wurden im nahen Gebüsch gefunden) werden zu einem Tempel gebracht. Danach chillen wir noch rum.

22 October 2017

Am Bungalow angekommen stellen wir fest, dass wir zu weit vom WLAN-Router entfernt sind, also laufen wir ein Stück zum Eingang. Tanja surft etwas und Hannes geht zurück, legt sich schon mal hin und bemerkt da etwas scharrendes auf dem Dach bzw. in der Wand. Tanja kommt zurück und meint es sei ja nicht so schlimm. Hannes findet das alles andere als witzig. Nach einer Weile scherbelt und knallt es höllisch in unserem mit Blechtafeln beschlagenem Bad. Und plötzlich fängt es an zu maunzen. Jetzt wird klar, da wohnen Katzenbabys auf unserem Dach. Die Katzenmutter ist nicht von uns begeistert und fängt an ihre Kleinen in Sicherheit zu bringen, dies dauert sehr lange und ist eben sau laut wegen dem Blechdach. Aber wir verübeln es ihr nicht, bzw. glauben nicht, dass dies der Grund ist warum Tanja plötzlich und völlig unerwartet anfängt das gesamte Bett voll zu kotzen. Wir nehmen an ihr Essen war nicht mehr gut. Hannes organisiert zum Gkück noch eine neue Bettdecke und dann wird geschlafen.
Nach einer kleinen Pause geht es zurück in die Stadt. Diesmal zum Glück ohne Gepäck und weil wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, auf der Ladefläche eines Pickup‘s. Dort angekommen wird natürlich erstmal gegessen. Tanja isst eine halbe Ananas mit Reis gefüllt. Dann geht es weiter in den kleinen Ort hinein. Wir lassen alle Stände und Märkte bei Seite liegen, weil unser erklärtes Ziel ein Roller ist, den wir leihen möchten. Gesagt, getan: die erste Fahrt für Hannes durch alle die Menschenmassen war fürchterlich. Als er zurückkehrt und Tanja noch auflädt wird das Fahren noch schlimmer. Immerhin schaffen wir es heil nach Hause.
Wir stehen sehr zeitig auf und warten auf unseren Shuttlebus nach Pai. Die Fahrt dauert nicht mal ganz 4h und kostet umgerechnet 5€ pro Person. Als wir ankommen fällt sofort auf, dass es keinerlei Taxis gibt, so wie wir das bisher gewohnt waren. Also dauert es eine Wenigkeit bis wir herausfinden, wo wir hin müssen und dann nochmal doppelt so lange bis wir dort ankommen. Wir müssen die komplette Strecke inklusive Gepäck laufen, etwa 40min. in brütender Hitze. Die Nerven liegen blank. Am Bungalow Resort angekommen haben wir mal wieder das Problem, dass keiner von den Angestellten Englisch versteht. Die Krönung des Ganzen ist der unfertige Bungalow und sie erst beginnen diesen herzurichten, als wir einchecken wollen.

21 October 2017

Am heutigen Tag geht es Tanja schon ein klein wenig besser. Wir gehen frühstücken und schauen uns danach etwas die Stadt an. Dann gehen wir zu dem Schneider, den Hannes gestern gefunden hat. Dort bestellen wir zwei Anzüge für Hannes und einen Hosenanzug für Tanja. Nachdem wir dann bis zum Abend im Hostel verbringen, geht es wieder zum Essen. Und danach zur ersten Anprobe für unsere neue Kleidung. Zur Feier des Tages gönnen wir uns eine Fußmassage und ein Fisch-Spa, um danach sehr müde ins Bett zu fallen.
Am dritten Club angekommen fragte Hannes welche Musik gespielt wird, bekommt aber von den Thai‘s, die kein Englisch können, keine richtige Antwort. Also zahlt er die umgerechnet 5€ und betritt den Club. Der wohl größte Fehltritt auf der Reise bisher. Die Musik wurde erst eingeschaltet, nachdem Hannes drin ist, wobei er der erste und einzige Gast ist. Im riesigen Raum voller Tische und Stühle läuft irgendeine seltsame Thai-Volksmusik. Nach 20min. kann Hannes nicht mehr und geht wieder. Unterwegs zum vierten Club findet er eine Rooftop-Bar namens THC, dort schlürft er einen Cocktail und dann geht es weiter. Der vierte Club hat offen und es sind ein paar Leute drin (schon mal nicht schlecht), allerdings musikalischer Horror, da EDM läuft. Trotzdem bleibt Hannes auf zwei Getränke und tritt dann die Heimreise an.

20 October 2017

Heute stehen wir recht zeitig auf und gehen frühstücken. Tanja fühlt sich leider sehr schlapp und müde, darum beschließen wir, dass sie zurück zum Hotel geht und sich ausruht. Hannes beginnt die Stadt anzuschauen. Am Nachmittag kehrt er zu Tanja zurück, ihr geht es leider noch nicht viel besser. Also gehen wir nur noch eine Kleinigkeit essen und dann geht es auch schon wieder zurück ins Zimmer. Sicherlich waren die letzten Tage etwas zu viel für ihren Körper. Am Abend sieht Hannes sich das Nachtleben der Stadt genauer an. Der erste und vielversprechendste Club den er aufsucht, hat seine Pforten vor ein paar Wochen völlig geschlossen. Am zweiten Club ist zwar das Schild, aber kein Eingang zu finden. Etwas genervt aber immer noch guter Dinge macht sich Hannes auf zum Dritten Club. Unterwegs findet er eine Maßschneiderei die ihm gut gefällt und er sicherlich am nächsten Tag noch einmal aufsuchen wird.

19 October 2017

Nach dem Check-in beginnen wir uns in der Stadt umzuschauen. Wir kommen in einen starken Regen und finden Unterschlupf in einem kleinen Restaurant. Wir machen hier eine kleine Rast bei Cola und landestypischen Spießen vom Grill. Die Leute sind so freundlich, dass sie anbieten uns nach Hause zu fahren, weil wir uns verlaufen haben. Dankend lehnen wir ab und finden den Weg dann doch zu Fuß.
Die Unterkunft erreichen wir nach kleinen Problem mit dem Tuk-Tuk-Fahrer noch rechtzeitig. Das Bett ist zum Glück wesentlich weicher als das letzte.
Am frühen Morgen geht es zum Bahnhof und die 10h Fahrt nach Chiang Mai beginnen. Alles in allem vergeht die Zeit mit schlafen, spielen und aus dem Fenster schauen echt schnell.

18 October 2017

Wir sind heute den ganzen Tag unterwegs gewesen und haben uns noch weitere Tempel angesehen. Außerdem haben wir für 50 Bhat Elefanten gefüttert, welche eine sehr raue Haut und sich sehr über das Essen gefreut haben.

17 October 2017

Nach einer sehr sehr unbequemen Nacht stehen wir verpennt auf und duschen erst einmal. Wir haben noch nie auf einer so harten Matze schlafen müssen, es ist nicht nachvollziehbar wie man so etwas seinen Hotelgästen anbieten kann. Zum Glück wird die Stimmung nach dem Frühstück etwas besser. Danach beginnen wir all die vielen Tempel und Ruinen der Stadt zu bewundern. Das Highlight waren aber die Elefanten und der riesige Waran, der uns sehr nah an sich herangelassen hat. Nach über 5h, die wir zu Fuß unterwegs waren, geht es dann zum wohl verdienten Schlaf zurück in die Unterkunft. Die Matratze ist leider immer noch so hart wie am Morgen...

16 October 2017

Zum Mittag checken wir aus dem Hotel aus und lassen es uns nicht nehmen, die erste Pizza im gerade neu eröffneten Restaurant zu bestellen. Der Chef, den wir am Vortag kennengelernt haben, freut sich sehr, dass wir die allerersten Kunden sind. Daher bekommen wir das Essen gratis und es wird noch ein Foto von uns für die Website gemacht. Danach geht es mit dem Tuk-Tuk zum Hauptbahnhof, wo wir uns die Tickets für den Zug nach Ayutthaya kaufen. Umgerechnet 0,50€ pro Person kostet dieses für 1,5h Fahrt. In Ayutthaya fahren wir mit den jetzt völlig anders aussehenden Tuk-Tuk‘s zum Hotel. Es ist warm und wir sind müde, aber trotzdem beginnen wir schon mal die Umgebung zu erforschen. Es fällt auf, dass man plötzlich viel mehr vom Himmel sehen kann - in den dunklen Häuserschluchten von Bangkok konnte man das nur sehr selten.

15 October 2017

Wir haben uns heute China-Town angesehen, wieder mal unendliche Märkte und Menschen. Anschließend ging es per Boot zurück zur Unterkunft. Dort haben wir den neuen deutschen Chef unseres Hotels kennengelernt und haben erstmal 2h mit ihm gequatscht. Danach haben wir uns etwas ausgeruht, waren essen und haben uns einen Tempel angesehen. Den Abend ließen wir mit ein paar Cocktails ausklingen.

14 October 2017

Nach etwas Erholung im Zimmer gehen wir gegen Abend auf die Goa-Party, die Hannes über goa-base.com bereits in Deutschland ausgemacht hat. Dort angekommen zerfließt die Vorfreude leider recht schnell. Es läuft zwar laute gute Musik, aber Partystimmung kommt leider nicht auf. Es sind etwa 15 Leute in dem geräumigen Eingangsbereich des Hostels anzutreffen. Leidet tanzt keiner und nach 2h hat sich weder etwas an der Stimmung noch an der Anzahl der Leute geändert, also beschließen wir Richtung Unterkunft aufzubrechen. Das einzige sehr Interessante an dem Hostel war, dass wir es von oben bis unten durchlaufen konnten. Überall gab es wunderschöne Graffitis zu sehen und man konnte sogar vom Dach aus die Umgebung beobachten. Zurück in der Nähe vom neuen Schlafplatz schauen wir noch ein paar Märkte an und lassen uns die Füße massieren, danach geht es heim zum Schlafen.
Nachdem wir gegen Mittag eingecheckt haben, geht es wieder los in die Stadt. Wir laufen zum Fluss, wieder durch unzählige Gassen und unendlich kleine Märkte. Auch die Khoasan Road, die nun nur noch wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt ist, schauen wir uns auch mal bei Tag an.
Am frühen Morgen wechseln wir unsere Unterkunft, weiter ins Stadtzentrum und näher an die touristischen Orte ran. Das Zimmer ist sauberer und geräumiger als das vorhergehende, dafür auch etwas teurer. Alles in allem sind wir sehr zufrieden damit.

13 October 2017

Den Abend lassen wir bei einem schönen Essen ausklingen und danach laufen wir noch etwas durch die Stadt, wobei wir auf einen gigantischen Blumenmarkt stoßen. Als wir zurück im Hotel sind beginnt ein sehr starkes Unwetter, es blitz und donnert extrem und der Regen ist unglaublich stark.
Nach einem halbwegs erholsamen Schlaf waren wir heute ein weiteres Mal shoppen. Wir haben uns nun endlich neue Brillen gekauft: Hannes' für 80€ und Tanja‘s für 120€, quasi absolute Schnäppchen im Vergleich mit deutschen Preisen. Wir haben ein weiteres immens großes Einkaufszentrum entdeckt und haben dort den halben Tag verbracht. Und wie immer haben wir gut gegessen, heute gab es sogar eine Pizza für Hannes!

12 October 2017

Nachdem wir lang und breit bis nachmittags ausgeschlafen haben, haben wir uns nun in die Stadt begeben und zwei riesige Einkaufstempel besucht. Diese sprengen alle Dimensionen von uns bekannten deutschen Einkaufszentren. Unzählige Etagen, Menschen, Geschäfte. Es ist einfach alles viel zu groß, um es Leuten zu beschreiben, die dort noch nie waren. Die erste Suche nach neuen Brillen für uns war leider vergeblich, aber dafür haben wir uns ein neues Spielzeug gekauft, um nun endlich vernünftig Musik und Hörbuch hören zu können. Den Rest des Abends verbringen wir ganz entspannt in unserer Unterkunft. Anmerkung: ...ach ja, Tanja schaut so verstört beim Essen, weil sie wiedermal etwas Scharfes erwischt hat...

11 October 2017

Nach ein paar Stunden Schlaf und etwas Ruhe haben wir uns nun ins Nachtleben gestürzt. Erst eine leckere Hühnernudelsuppe gegessen und danach ging es eine Runde auf die Khaosan Road. Dort gibt es zu viele Touristen und zu viele aufdringliche Verkäufer, aber alles in allem ist sie recht sehenswert.
Nach einer Langen S-Bahn-Fahrt vom Flughafen bis in die Innenstadt von Bangkok und einem unendlich erscheinenden Fußmarsch, haben wir nun unsere erste Unterkunft bezogen. Wir haben in der Stadt keinen Tuk-Tuk- und keinen Taxi-Fahrer gefunden, der uns zum Hotel bringen konnte, keiner kannte diese Adresse! Jetzt wissen wir auch warum: wir befinden uns in irgendeinem winzigen Hinterhof den man nur zu Fuß erreichen kann - schon etwas gruselig. Aber mal sehen wie die ersten drei Übernachtungen für 1500 Baht werden.

10 October 2017

Nach einer viel zu langen Wartezeit gibt es endlich Essen im Flugzeug.
Nach dem wir um 4:30 Uhr aufgestanden und von Dresden nach Köln/Bonn geflogen sind, müssen wir nun 7h ausharren. Erst dann geht die Reise weiter nach Bangkok. Wir vertreiben uns die Zeit mit Saufen, Rätseln und Knutschen.