Switzerland · 49 Days · 3 Moments · June 2017

Hallo und Willkommen auf meinem Balkon!


26 July 2017

Homecoming Ich arbeite in Bern. Bern ist im VerhĂ€ltnis zu Panama City oder Singapur eine kleine Hauptstadt. Aber macht es wett mit ihrem Charme. Heute lief ich von der Arbeit zum Bahnhof (ja, auch dass ist locker machbar 😁) und liess meine Gedanken dahinschweben um die AtmosphĂ€re zu geniessen. Das erste GerĂ€usch dass ich hörte waren KlĂ€nge von orientalischer Herkunft, dann Trommeln, wild und Kongo-mĂ€ssig laut, das ganze vermischt, schneller rassiger Rhytmus mit langsamen und zierlich feinen Blasinstrumenten. Von einem zum nĂ€chstem Moment war ich berauscht und glĂŒcklich, hatte den Drang die HĂŒften zu der Musik zu bewegen. Das GefĂŒhl war unbeschreibbar toll. Dazu war der Abend angenehm kĂŒhl und der Himmel altrosa gefĂ€rbt; eine Traumkulisse. Aber Achtung! Eine Motoguzzi kam mit Tempo und Dröhnen angerollt. Pompompompom machte es, dann war sie weg. Zack, die schönen KlĂ€ngen nahmen wieder ihren Platz ein. Je weiter ich lief, desto leiser wurde die Musik und Stimmengewirr kam nĂ€her.

23 June 2017

Wohin geht die Reise? Auf gehts zur IKEA. (In die IKEA? In das IKEA? - das weiss kein Mensch, denn man geht einfach) Heute Abend habe ich lust auf Shopping im KĂŒhlen und hoffentlich Ruhigen grossen Schweden. Jetzt ist die einmalige Gelegenheit, denn alle sind in der Badi, am See oder Fluss (Aare in Bern). Ich hab schon mal erlebt dass ich fast alleine war in der IKEA. Damals ging ich kurz vor Ladenschluss und konnte problemlos meine 7 Dinge finden und alle Wege in menschenleer passieren. Ein Traum- das verspreche ich euch.

8 June 2017

ErzĂ€hl etwas ĂŒber diesen Moment. Der Moment, in dem ich hier meine ersten Zeilen starte ist grossartig. Die Post macht folgende Werbung "Grosses beginnt mit einem Brief". Vielleicht beginnt heute nicht Grosses, jedoch Gutes. Auch wenn es nur dazu gut ist, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich sitze auf meinen Balkon und geniesse den milden und ruhigen Abend. Jeder Mensch sollte einen RĂŒckzugsort haben, um Energie zu tanken, durchzuatmen und einfach zu sein. Heute wird bei mir diese tolle Stille kurz unterbrochen, weil eine musizierende Blaskapelle ĂŒber den Feldweg zum Bahnhof lĂ€uft (ja, das gibt es hier). Ich liebe die Schweiz genau fĂŒr solche Einzigartikeiten. Jetzt muss ich aufhören, die Musik kommt zurĂŒck und ich möchte das Schauspiel beobachten! :D Bis bald, Jenny