Australia · 198 Days · 27 Moments · August 2016

Jenny Irr

Jenny in Australia


16 March 2017

...Sehen. Trotz des schlechten Wetters ein toller Ausblick. Das nächste Ziel sollte dann gegen Abend eine kleine Erbeer- und Tomatenfarm sein, auf der wir unsere eigene Erdbeeren pflücken wollten. Beim bezahlen bot uns der farmbesitzer dann netter Weise an in einem seiner Häuser zu schlafen, welches er gerade renoviere. Über glücklich namen wir das Angebot an und konnten so den aufkommenden Sturm im trockenen Verbringen 😍

14 March 2017

Auf Reisen sollte es also wieder gehen ! Nach 4 Monaten Großstadtleben freute ich mich sehr darauf mal wieder auf die Straße zu kommen. Andererseits war Sydney für mich wie zu Hause geworden und ich stieg mit Vorfreude aber auch schweren Herzens in den Campervan, der für die nächsten 4 Wochen mein heim sein sollte. Die Mädels Mary und Nicole ließen mich jedoch mein "Trennungsschmerz" mit ihrer lustigen Art schnell vergessen. Nach einigen Erledigungen kamen wir dann im Dunkel jon an unserem ersten Übernachtungssort an. Da es leider regnete wollten wir nicht aus dem Van aussteigen und bauten das Bett auf, ohne das Innere zu verlassen. Das work out für den Tag war damit auch geschafft. Nach einer eher schlechten als Rechten Nacht wachten wir morgens mit Regen auf Aus Angst im Schlamm gefangen zu sein, fuhren wir ohne etwas umzubauen los um auf eine asphaltiere Straße zu kommen. Die einzige Stunde des Tages in der es nicht regnete nutzten wir um uns das Lighthouse in Port Stephens an zu s

3 March 2017

Die letzten 2 Wochen in Sydney brachten nochmal viele Ereignisse mit sich. Die erste der beiden Wochen ging ich mit Larissa oft abends weg und die Nächte wurden doch des öfteren dann zu Morgen. Unsere Freundschaft wurde somit noch enger, was den Abschied drei Tage vor meinem Verlassen der Stadt sehr hart machte. Jedoch hatte ich für mein letztes Wochenende meine neue Mitbewohnerin Michelle, die ich über die 10 Tage in denen wir zusammen lebten sehr ins Herz schloss, da wir wie nach einigen Gesprächen festgestellt uns sehr ähnlich waren und den Gleichen Humor teilten. Nach einer letzten Tanznacht mit der deutschen Clique und einem letzten Spaziergang durch die Stadt brach ich dann am Montag den 13.03 mit einem lachendem und einem weinendem Auge auf die Ostküste hoch nach Cairns zu bereisen.

18 February 2017

Nach 2 Monaten bei Hello Fresh wurde Mir die Zeit die ich in den Job steckte doch zu viel. Ich realisierte dass ich den ganzen Sommer nur 2 Mal am Strand gewesen war und meine Zeit in Sydney kaum genossen hatte. Also kündigte ich kurzerhand meinen Job und stand jetzt erstmal vor nichts. Diese nichts ist jedoch nicht ganz so schlimm wenn man es mit Strandgängen bei 30° kompensieren kann. Ich erlebte in meiner einen freien Woche mehr als in den Monaten zu vor und gewann sogar an Körperfarbe. Strände, Nature Pools, Ausflüge mit meinen Mitbewohnerninnen und ein Kinogang machten meine erste freie Woche seit Monaten wirklich unglaublich. Da ich jedoch trotz allem meine Miete bezahlen muss, startete ich in meiner zweiten Woche bei einer Druckerfirma um deren flyer zu verteilen. Und so sehr ich es genoss statt in Malls zu stehen, mich draußen in der Sonne zu bewegen taten meine Muskeln nach 3 Tagen jedoch wirklich weh....

27 November 2016

Den folgenden Sonntag ging es für Lena, Ali, Lukas, dem Australier Josh und mich ins Grüne rund um Sydney. Wir fuhren mit einem Leihwagen 1,5h aus Sydney raus um an einem wunderschönen Strand zu landen. Während die Jungs direkt ins Wasser sprangen, machten Lena und ich uns auf den Weg an den Küsten Aussichtspunkt. Das lohnte sich auch auf jeden Fall, denn die Aussicht war atemberaubend. Kilometerweit nur türkisenes Wasser und unter einem die Klippen. Von dem Moment gepackt ging es für mich auch noch etwas weiter hoch und ich genoss den Moment alleine auf einer Klippe mit dem salzigen Wind und Haaren und Gesicht. Trotz allem wurde es dann nach einer Weile doch etwas kalt und Lena und ich warteten zitternd auf die Jungs um zurück in die Stadt zu fahren. Ich machte mich direkt auf ins Bett als wir zurück kamen, denn für mich sollte ja am nächsten Tag die Arbeit starten.

25 November 2016

Freitag sollte es dann für mich richtig los gehen mit dem Job. Früh morgens begann unser Product training im Office. 5h wurden wir über Hello fresh und das Prinzip von Sales aufgeklärt. An diesem morgen bekamen wir auch einen Vorgeschmack auf die Atmosphäre auf der Arbeit. Jeder war um halb 8 morgens schon super fit und startete motiviert den Tag. Morning meetings mit dem Chef der enthusiastische Ansprachen hielt, ließen auch in mir die Vorfreude steigen. Und auch vorallem die Voraussicht auf eine Beer night am Abend ließen das Office perfekt erscheinen. Zudem war diese Party eine super Gelegenheit alle Leute besser kennen zu lernen. So machte ich mich abends mit Carol auf ins Office. Dort angekommen herrschte schon super Stimmung. Alle waren am Tanzen und genossen die Gesellschaft. Ich war überwältigt von der Atmosphäre und der Menge an offenen und tollen Menschen. Hier würde ich mich in Zukunft wohl fühlen!
Nach dem tollen Wochenende ging ich mit frischer Kraft in die neue Woche. Montags traf ich mich mit Veronika um den Schlüssel für meine neue Wohnung abzuholen. Im Anschluss hatte ich einen überraschenden Anruf zu einem Job Interview. Nach einem kurzen Gespräch machten wir ein Termin für ein Treffen am nächsten Tag aus. Also ging ich mit frisch gekauften Business Klamotten am nächsten Tag ins Office der Marketing Firma VMG um mich vorzustellen. Es lief soweit gut jedoch war ich trotzdem unsicher und freute mich somit umso mehr über den Anruf dass ich am nächsten Tag nochmal kommen darf. Nach einer kurzen Einweisung wurde mir dann gesagt, dass ich den Job habe. Überglücklich ging ich anschließend mit Xavier, auch ein Job Kandidat, auf den Fischmarkt und wir hatten einen tollen Mittag zusammen und super viel Spaß:) Donnerstags ging es dann für mich in die neue Wohnung. Eine Challenge sein Leben für ein Jahr durch ganz Sydney zu schleppen...

23 November 2016

...zudem passierte mir kurz vor meiner Abreise aus Parramatta noch ein filmreifes Ereignis. Ich war auf dem Weg aus der Dusche und wollte den Wasserhahn aufdrehen. Auf einmal löste sich der Hahn aus der Wand und das Wasser spritzt heraus. Ich stand dort nur in handtuch und das Wasser lief unaufhörlich aus der Wand. Langsam saugte sich mein Handtuch voll..niemand war zu Hause..ich hatte kein Handy oder Klamotten. Oh beschloss also das Wasser nicht mehr aufzuhalten indem ich den Wasserhahn dagegen drückte sondern rannte ins Zimmer um etwas anzuziehen und mein Handy zu holen. Zum Glück kam kurz darauf Hilfe..zudem kam an dem Tag auch Lena nach Sydney. Sie fand mich mit einem Eimer vor dem Wasserstrahl im Bad auf. Jedoch war es wirklich toll sie wieder zu treffen :)

19 November 2016

Nach jedem Tal kommt auch wieder ein Berg. Das mag mir mach einem blöden Spruch klingen, doch denkt man mal wirklich darüber macht stimmt es. Man muss nur weiter gehen. Mein Berg begann am Tag wo ich mit Lukas und Ali zum Milsons Point gefahren bin. Es war super lustig und auch die lilanen Bäume waren wunderschön. Am Abend habe ich dann nach 3 Monaten Sophia wieder getroffen, was wirklich ein Highlight war. Wir haben den ganzen Abend gequatscht und ich hatte endlich mal wieder jemandem mit dem ich über alles reden konnte. Ab jetzt kann es ja immer besser werden :)

15 November 2016

Mein Aktivität in der letzten Zeit beschreibt meine Laune in den ersten Wochen in Sydney ganz gut. Auch wenn das Wetter atemberaubend und ich total beeindruckt von der Stadt war, hatte ich ein Tief. Das Treffen auf Lukas und Ali hatte mein Heimweh nach Deutschland geweckt und auch das ständige allein sein, weil die beiden arbeiten waren, hat es nicht gerade besser gemacht. Trotz allem hatte ich auch schöne Tage. Sowie unsere erste Party Nacht zusammen, der Coastal walk, Darling Harbour by Nacht mit Lukas, ein Tag am Strand oder mein erstes Mal an der Oper und der Harbour Bridge. Und trotzdessen es hart war und ich mich oft schlecht gefühlt habe, lernt man doch dass man stärker ist als gedacht.

13 November 2016

Auch wenn der Weg bekanntlich das Ziel ist, tritt man jeden Weg trotzdem meist nur wegen eines Ziels an. Bei uns war es Darwin. Es war ein unglaubliches Gefühl in die Stadt hinein zu fahren. Zum ersten Mal sahen wir wieder Ampeln & Hochhäuser. Sophie & ich entschieden uns wie richtige Backpacker ins Hostel zu gehen & wurden von unserem Fahrer förmlich aus dem Auto geschmissen & mit allen Sachen auf die Straße gesetzt. Da die Luftfeuchtigkeit in Darwin 80℅ bei einer Temperatur von 35° beträgt, kann man sich auch gut vorstellen dass es mit einem Backpack, einem Daypack, einem Schlafsack und einem Kissen nicht gerade der angenehmste Weg war. Umso glücklicher waren wir als wir dort endlich ankamen. Wider unserer Erwartungen kamen auch die Mädels an diesem Tag in Darwin an & wir beschlossen alle zusammen feiern zu gehen. Also trafen wir uns abends alle bei uns im Hostel & erkannten uns kaum, da wir alle nach 4 Wochen das erste Mal wieder Make up trugen. Es folgte ein unvergesslicher Abend!

5 November 2016

Freitag morgen ging es für uns los in den Litchfield Nationalpark. Da die Jungs noch zu einer Krokodiltour gehen wollten, ging es für uns Mädels alleine los. Zu uns gesellten sich Jörn und der Däne Alex der bei uns missverständlich "Dane" hieß, weil wir immer nur vom Dänen gesprochen hatten. Nach einem kurzen Abstecher zu mc Donald, wo wir uns einen eigenen Burger kreierten & einem typischen wet season Schauer kamen wir 3 Stunden später im Nationalpark an. Dort gingen wir sofort los zu einem Hike durch den Urwald. Wir trafen auf einen wundervollen Naturepool mit Wasserfall & Wasserlöcher in denen man schwimmen konnte. Generell war der Anblick dieses Parks einfach atemberaubend, da man sich wie im Dschungel fühlte und alles in einem intensiven grün strahlte und das Geräusch von Wasserfällen uns auf dem Weg begleitete.

29 October 2016

5 Wochen Roadtrip, da nimmt man schon ganz schön was mit. Egal ob es Lektionen fürs Leben sind, wie dass man nicht immer seine Meinung durchbringen kann oder minimalistischere Ansichten auf die Lebensweise, weil man nur aus einem Rucksack auf einer Luftmatratze gelebt hat. Oder ob es unvergessliche Natureindrücke sind, die einem dem Atem geraubt haben. Für mich persönlich schaffte das der Karijini National Park mit seinen Sandsteinschluchten und Nature Pools. Man vergisst nicht, wie man bei 40° einen Reifen wechseln musste oder eine handsgroße Spinne auf Toilette zur Besuch hatte. Genauso wenig, wie das Gefühl neben einer Schildkröte her zu schwimmen oder nachts vom Tappeln eines Dingos neben dem Zelt aufzuwachen. Ein unvergesslicher voller Sternenhimmel, türkisenes Wasser, Wasserfälle im Dschungel und Kühe auf der Fahrbahn, Erinnerungen die einem nie vergessen gehen und Dich verändern und prägen.

27 October 2016

Nach einer langen Nacht und einen dicken Kopf am nächsten Morgen machten wir Mädels uns Donnerstag Morgen auf um Krokodile zu sehen. Diese 4m langen Reptilien sahen wir neben der gefährlichsten Schlange der Welt und kleinen Echsen im Reptilienzoo Crocosaurus Cove. Dort konnten wir nicht nur sehen wie die Krokodile gefüttert werden, sondern sogar ein Babykrokodil halten. Nach einer kurzen Mittagspause im klimatisierten Hotelzimmer machten wir uns dann auf den Weg zum berühmten Mindilmarkt. Dieser verzauberte uns alle sofort & wir waren alle unglaublich beeindruckt von der Atmosphäre und der Wirkung auf uns. Neben leckerem Essen aus aller Welt, gab es kleine Stände mit Schmuck. Abgerundet wurde der Abend durch den Sonnenuntergang und das folgende atemberaubende Feuerwerk am Strand. Dieser Abend zog uns wirklich alle in den Bann Darwins und wir konnten überglücklich ins Bett fallen.

4 October 2016

Delfine...dafür standen wir um 5 Uhr auf und fuhren um 6 ohne Frühstück vom Campingplatz los. Eine Dreiviertelstunde später kamen wir in Monkey Mia an. Die Fütterung der wilden Delfine sollte jedoch erst um 7:45 sein. Also erfreuten wir uns erstmal an fließend Wasser für Hände und Gesicht und einem anschließendem Kaffee. Als es dann los ging waren wir zuerst alle begeistert, merkten jedoch schnell, dass das nicht das war, was wir uns vorgestellt hatten. Enttäuscht und hungrig gingen wir zum Auto zurück, um nach Denham zu fahren.Dort frühstückten wir am Strand, wodurch die Laune sich besserte. Da 4WD Strecken auf der Bucketlist unserer Fahrer stand, ging es anschließend in den Francois Peron National Park. Dort wurden wir als Beifahrer ziemlich durch geschüttelt.Der Weg lohnte sich jedoch, denn der Campingspot für diesen Tag lag direkt am Strand.Vor Freude über Sonne und Meer kam bei uns alles Party Stimmung auf und wir feierten mit lauter Schlagermusik und viel Spaß in die Nacht hinein

3 October 2016

Samstag...das bedeutet für uns heute mal etwas entspannter zu starten. So schliefen wir aus und aßen pancakes zum Frühstück. Nach dem Aufräumen legten dann Pia, Lena und ich die vom Vortag geplante Zumba Session ein und tanzten bei 26° herum. Ausgepowert und glücklich ging es erneut in die Dusche und etwas später machten wir uns auf den Weg zum nächsten Campingplatz. Jedoch ging es vorher nochmal an die Küste. Der Aussichtsplatz an Strand und auf der Klippe zeigte uns eine atemberaubende Landschaft und sogar Delfine. Unvergessliche Eindrücke! Angekommem am Campingplatz 2h später ging die alt bekannte Suche nach dem Campingspot los. Diesen gefunden waren alle glücklich, dass dies geschafft war und wir aßen direkt am Fluss. An dieser Stelle danke an unsere wundervolle Köchin Pia. Entspannt?! Das konnten wir wohl bewiesenet Maßen auch ganz gut.

2 October 2016

Sonntag wollten wir was sehen. Also brachen wir morgens auf nach Hamlin Pool. Dort sahen wir durch Ebbe und Flut versteinerte Korallen, die im glasklaren Wasser lagen. Das Wetter wurde endlich beständig warm und die Sonne brannte auf und alle nieder. Im Anschluss liefen Lea und ich am Shell Beach 200-300m ins Meer. Trotzdem waren wir nur wadentief im Wasser und konnten zurück auf den schneeweißen Strand schauen. Dieser bestand aus lauter kleinen Muscheln und nicht wie gewöhnlich Sand. Das Highlight des Tages war jedoch unser Campingplatz, direkt an einer Klippe am Meer gelegen, von dem wir abends den Sonnenuntergang beobachten konnten. Und da sollte uns noch einmal einer sagen, wir würden nicht genug sehen.
Sport , ein großes Thema in der Gruppe. Jeder fühlte sich etwas unwohl, da wir viel im Auto saßen und die meisten sowieso seit Australien die meisten ihrer Muskeln verloren hatten. Also beschlossen wir Sportsessions einzulegen. Aus dem morgendlichen Zumba mit allen 6 Mädels wurde dann zwar doch nur ein 7-Minuten-App-Workout mit Pia, Lena und mir. aber zumindest etwas. Und wer kann schon von sich sagen dass er mitten im nirgendwo um 8 Uhr morgens auf Sanddünen trainiert hat ?! Etwas fitter fuhren wir dann in den Kalbarri Nationalpark um einen 8km Lauf zu machen. Jedoch verbrachten wir so viel Zeit am Nature Window, damit jeder das perfekte Bild hatte, dass wir nach 3 km umdrehten um noch im hellen am Campingplatz anzukommen. Jedoch diese 3km verzauberten und mit einem unglaublichen Ausblick auf die Landschaft. Abends gab es dann endlich mal eine warme Dusche, die wir alle dankbar nutzen. Zwar hatte man Besuch von Kakerlaken und Spinnen, das nahmen wir jedoch gerne auf uns.
...dort angekommen fing die Suche nach dem "perfekten" Campingspot an. Diese Suche sollte die nächsten Tage zur Routine werden...also fuhren wir ca eine Dreiviertelstunde über Dünen und durch Gebüsch um den Platz zu finden, der allen Wünschen gerecht wurde um dann nach Auspacken der Zelte festzustellen, dass wir direkt neben einem Ameisenhaufen standen. Die Zelte zogen also um in eine ameisenfreie Zone. Jörn und ich machten uns dann auf eine kleine Dünenwanderung um die letzten Sonnenstrahlen am Horizont zu beobachten. Das lohnte sich auf jeden Fall. An diesem Abend machten wir auch unser erstes Lagerfeuer und das Roadtrip-feeling packte uns alle.
Wenn man Campen ist, dann ist eine Dusche eine wertvolle Sache, die man zu schätzen lernt. Mit dieser Einstellung machte ich mich also Donnerstagmorgen direkt nach dem Aufstehen auf den Weg zu den Duschen des Campingplatzes..doch ich sollte erwähnen, dass ich nicht von einer warmen Dusche mit Duschwanne spreche, sondern einem Duschkopf aus dem eiskaltes Salzwasser rauskommt in einem Betonhäusschen, wo dir gerne mal die ein oder andere Spinne Gesellschaft leistet. Also versuchte ich durch komische Verrenkungen möglichst wenig kaltes Wasser an Bauch und Rücken zu lassen und so eher eine Katzenwäsche durchzuführen. Etwas sauberer fühlend gab es dann gemeinsames Frühstück und wir brachen auf um hoch nach Kalbarri zu fahren. Kurzer Stopp in Geralton für Lunch und dann auf kurzfristige Entscheidung zum "Pink Lake". Atemberaubend der pinke See vor der Grünen Landschaft und dem strahlend blauen Himmel. Dann fing es jedoch auch schon zu dämmern an und wir fuhren weiter zum Campingplatz...
Dienstag ging es endlich los auf den Roadtrip. Nach fünf Stunden Verspätung kamen wir endlich am ersten Campingspot an. Da hieß es dann bei Sturm und Regen das Zelt aufzubauen. Nach einem entspannten Bier fielen wir dann alle erschöpft ins Bett - bzw auf die Luftmatratzen.Am nächsten Tag ging es dann nach dem ersten gemeinsamen Frühstück und einer kleinen Kennlernrunde auf den Weg zu den Pinacles. Das sind Limestones, welche aus dem Boden wachsen. Anschließend suchten wir uns den nächsten Campingplatz der diesmal sogar eine Toilette aufweisen konnte und direkt am See lag. Wir schlugen unsere Zelte auf und fanden heraus wie Phils "Irisches Partyzelt" aufzubauen geht. Da die Fliegen uns zu schaffen machten, quetschen wir uns nach den selbstgemachten Burgern zu 10. in das 5 qm große Moskitonetz. Auf jeden Fall ein gelungener ersten Abend.

23 September 2016

Kängurus streicheln. Der Traum eines jeden Backpackers in Australien. Also machten Katja und ich uns Freitag Mittag auf den Weg in den Caversham Wildlifepark. Nachdem uns der Busfahrer mitten im nirgendwo rausgelassen hatte, liefen wir durch eine wunderschöne Landschaft auf der Suche nach den Kängurus. Einige Fotos und witzige Gespräche später kamen wir dann im Kern des Parks an. Mit Zahlen des Eintrittspreises wurden einem viele australische Tiere hautnah versprochen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir streichelten einen Koala, molken Kühe, fütterten Kängurus und zu meinem Erstaunen, überwand ich mich sogar, eine Schlange zu halten. Mit tollen Erlebnissen ging es dann den Weg zur Bushaltestelle durch die Wildnis zurück. Diesmal bei Sonnenuntergang 😍 Eins ist sicher, diesen Tag werde ich so schnell nicht mehr vergessen.

13 September 2016

Das erste Mal im Meer. Das hört sich doch gut an 2 Wochen nach Frühlingsanfang. Vielleicht sollte man erwähnen, dass es nur mit den Füßen war. Jedoch habe ich mich mit Katja, einer Biologiestudentin aus Österreich, getroffen und wir sind 6 km am Strand lang gelaufen, das merkt man nun auch in den Füßen. Wunderschön die Strände hier, man kann die ganze Küste lang laufen und wenn man aufmerksam ist, trifft man auf den ein oder anderen tierischen Bewohner. Wirklich ein toller Tag und eine erste tolle Bekanntschaft. Ich hoffe es werden noch weiter folgen..

11 September 2016

Eine Woche voller alleiniger Spaziergänge durch die Stadt, am Strand oder Lesenachmittagen im Bett. In der 2. Woche hier holte mich schon das Heimweh ein. Was macht man alleine in einem Land am anderen Ende der Welt ? Wie konnte ich nur ohne Freunde weg fliegen? Darf ich überhaupt hier nur rumliegen und entspannen ? Fragen die man sich anfängt zu stellen ... Zum Glück ist diese Phase mit tollen Freunden und Familie zu überstehen. Du merkst dass über Skype deine Liebsten doch nicht so weit weg sind und dass alleine unterwegs zu sein nicht nur Nachteile hat, sondern dass es bedeutet, dass du deinen Weg selbst bestimmen kannst. Und spätestens nach ein paar Strandgängen bereut man es nicht mehr alleine ohne Freunde in ein Land am anderen Ende der Welt geflogen zu sein, um die Zeit zu nutzen um manchmal einfach zu entspannen. Türkis farbendes Wasser, leckeres Essen und beeindruckende Gebäude sind uberzeugend. Na dann Perth, nächste Woche probieren wir es nochmal mit besserer Laune :)

3 September 2016

2 Tage lang durch die Stadt bummeln. Das ist was ich zumindest die Tage getan haben. Freitag war ich in Perth City um ein paar Erledigungen zu machen..Sim Karte kaufen, Bankkonto eröffnen, solche Sachen eben. Dabei noch ein wenig die Stadt besichtigen und ein deutsches Restaurant besuchen. Obwohl ich gestehen muss, dass sie es nicht wirklich drauf hatten mit deutschem Essen... Samstag ging es dann morgens erstmal zu Calipsos Netball Game. Es waren die Semifinals des amerikanischen Frauensports. Nach anschließendem Hausputz ging es dann auf nach Fremantle. Ein süßes kleines Örtchen mit einem tollen Markt -der ich gestehen muss, es eher Frauen als Männern antut- und einem schönen Strand. Anschließend ging es mit großem Hunger zu Matts Schwester Abendessen. Mexikanisch und Cocktails. Habe mich das erste Mal richtig wohl und aufgenommen gefühlt. Lustiger Abend, nachdem man müde ins Bett fallen konnte. Mal sehen was die Woche noch auf mich zukommt 😁

1 September 2016

Nachdem ich 14h geschlafen hatte, stand ich um 13 Uhr endlich auf. Nach einem kurzen Frühstück und aufräumen meiner Sachen, machte ich mich dann auf zu einem Spaziergang. Entlang des Swan River bei strahlendem Sonnenschein. Dort setzte ich mich ans Ufer, um endlich den Reiseführer zu lesen, den ich schon seit Dezember besitze. Nachdem die Sonne weg war und es allmählich kalt wurde, machte ich mich auf den Weg nach Hause. Beeindruckend was für Häuser hier stehen und wie gefühlt jeder Joggen geht.... Das werde ich wohl auch mal die nächsten Tage tun.👍IP

30 August 2016

Heute ging es also los nach Australien. 12:30 Abflug FFM. Also saß ich nach einem total überteuertem Kaffee im Flieger. Für mich, als Unerfahrene, war es ein komisches Gefühl abzuheben und der Physik entgegen zu wirken. Der Flug an sich lief jedoch dann gut. Außer der ersten Panik nachdem mitten im Flug das Schild "bitte die Sicherheitsgurte anschließen" aufleuchtete und wir ein paar Turbulenzen hatten und der steigernden Müdigkeit, lief alles reibungslos. Nach einem verschlafenen 2. Flug in Perth angekommen, wurde ich herzlich von Moni empfangen. Nach kurzem einkehren ins gemütliche Heim und einer wohltuenden, verdienten Dusche, ging es dann nochmal raus an den Strand. Fazit: Wunderschön jedoch eiskalt da draußen. An der Stelle..danke Mama und Papa für den Rat vielleicht doch 2 lange Hosen einzupacken. Jetzt nach dem Essen macht sich jedoch der fehlende Schlaf in den letzten 36 Stunden bemerkbar und ich werde mich gleich mal ins Bett kuscheln. Bis morgen Perth ❤ good night 👋