Ireland · 12 Days · 17 Moments · July 2017

Jenno's Abenteuer in Irland


23 July 2017

Nach dem ärgerlichen Zwischenfall mit dem Auto wollte ich einfach nur noch weg aus Sligo. Also ging es mit dem Auto weiter Richtung Norden zum Horn Head. Nach einer kleinen Wanderung hatte man einen herrlichen Bli3auf die Küste. Dabei entdeckte ich etwas westlich einen wunderbaren Sandstrand. Also schnell gegoogelt und weiter zum Falcarragh Beach gefahren. Der Strand war unglaublich. Die erste Besonderheit an dem Strand ist ein Bach, der in den Atlantik fließt. Darüber hinaus ist der Strand bestimmt 100m breit und feinsandig. Es geht flach ins Wasser hinein, dass türkis funkelt. Leider hatte ich das Schwimmzeug im Auto gelassen, aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, die Hose ausgezogen und war zumindest mit den Beinen im Wasser :-)
In Sligo fand meine gute Urlaubsstimmung ein jähes Ende: Im Internet stand, dass das White House Hostel kostenlose Parkplätze hätte. Als es in Sichtnähe war, dachte ich die vermeintliche Einfahrt zu den Parkplätzen entdeckt zu haben - ein Irrtum, der mich wahrscheinlich teuer zu stehen kommt. Das war leider nur eine einfache Einfahrt in der ein Auto parkte. Somit konnte ich nicht einen ausreichenden Winkel einschlagen und fuhr mit der linken hinteren Seite des Wagens gegen das alte verrostete Tor der Einfahrt. Der Schock saß tief. Die hintere linke Tür ist nun eingebeult und es sind lange und tiefe Kratzer im Lack. Hab dann die Polizei verständigt und bin nun ängstlich gespannt, ob und wenn ja wie viel ich bezahlen muss :-(
In Westport war ich mit Wiebke abends bei "The Tavern Bar & Restaurant" essen. Zunächst gab es eine Schale Seafood Chowder, eine helle Fischsuppe. Anschließend war ich ganz mutig und habe mir einen Hummer bestellt. Die liebe Kellnerin brachte zunächst das lebendige Tür an den Tisch und ging das Kerlchen gleich darauf wiegen, um den Preis zu berechnen: 36 Euro. Die Investition hat sich alle Male gelohnt, es war köstlich.
Von Westport aus wollten wir eine Tour durch Connemara machen, da es aber in Strömen geregnet hat, haben wir uns nur Kylemore Abbey angesehen, ein prächtiges Anwesen mit interessanter Gedichte. Am nächsten Tag ist Wiebke zurück nach Dublin gefahren und ich entschied mich über Connemara weiter nach Sligo zu fahren, da das Wetter sich zum Guten gebessert hatte. Der kleine Umweg hat sich alle Male gelohnt. Das Panorama war unterwegs atemberaubend. Ich hielt im Connemara Nationalpark und bin auf den Diamond Hill gewandert - von Oben konnte man bis zur Küste blicken.

20 July 2017

Am nächsten Tag ging es zu den Cliffs of Moher. Anfangs hat es so doll geregnet, dass ich binnen einer Minute klitschnass war. Später kam jedoch noch die Sonne heraus und wir hatten einen herrlichen Blick auf die Klippen und die angrenzenden Aran Islands. Später ging es über einen kurzen Zwischenstopp in Galway (Eis gegessen bei "murphy @ the cliffs" - überragend gut!) weiter nach Westport. Hier habe ich für 2 Nächte bei Ruth übernachtet, deren Zimmer ich über Airbnb gebucht hatte. Das war eine sehr angenehme Abwechslung.
Zusammen mit der Wiebke ging es von Killarney über den Ring of Kerry, einer Panoramastraße an der Westküste, weiter nach Lahinch. Leider war es sehr nebelig und regnerisch, sodass wir kaum das Panorama genießen konnten. Das war etwas schade, aber Lahinch war dafür um so toller. Es ist ein kleiner Ort direkt an der Westküste und gilt als Surfspot. Das hat die Wiebke auch gleich mal ausgetestet, während ich das gute Wetter genossen habe. Abends waren wir noch lecker Fisch, bzw. Bearbeiten essen und sind anschließend noch bei Sonnenuntergang am Strand spazieren gegangen. Das einzige Manko war, dass wir uns mit einer alten Lady namens Margrit das Zimmer teilen mussten und der immer die Ohren klingelten sobald wir uns auch nur leise unterhalten haben.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Killarney, wo ich 2 Nächte Aufenthalt hatte. Zunächst bin ich in den Nationalpark gefahren und wandern gegangen. Nachdem es mehrere Steintreppen steil bergauf ging, hatte man von oben einen herrlichen Blick auf die drei Seen. Anschließend bin ich in mein Hostel gefahren und habe meine Wäsche gemacht und gekocht. Am nächsten Tag habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen und bin den "Gap oft Dunloe" gefahren. Dazu ging es zunächst mit einem Motorboot über die drei Seen zur Lords Brandons Cottage.Von dort ging es mit dem Fahrrad erstmal 5km steil nach oben. Oben angekommen hatte man eine schöne Aussicht auf die Felsspalte. Also rauf auf den Sattel und die nächsten 6km durch bergab durch das Tal oft Dunloe geradelt und dabei fleißig den vielen Wanderern und Pferdekutschen ausgewichen. Im Tal angekommen, ging es dann nochmal 12km zurück nach Killarney. Im Hostel habe ich die Wiebke aus Wilhelmshaven kennen gelernt, mit der ich meine Reise fortsetzte :-)

16 July 2017

Zum Abendessen bin ich in den Pub "The Oliver Plunkett" gegangen, der gegen 18.30 Uhr in der unteren Etage schon richtig gut besucht war. Ich habe in der zweiten Etage einen Tisch bekommen und mir ein Pint Cider sowie Irish Stew bestellt, einen irischen Lammeintopf mit Gemüse und Kartoffeln und dazu Brot. On top gab zum Nachttisch einen Baileys Cheescake :-)
Heute habe ich mir Cork angesehen. Das Wetter war traumhaft, also entschloss ich mich alles zu Fuß zu besichtigen, was keine schlechte Idee war, da die Straßen hier sehr eng sind. Zunächst ging es am Fluss Lee entlang zum Blackrock Castle. Leider war es nicht ganz so imposant, wie auf einigen Bildern im Internet, also habe ich mir den Eintrittspreis gespart und einfach nur ein Bilder von außen gemacht. Anschließend bin ich zum Cork Butter Museum gelaufen. Der eingespielte Film am Anfang war ganz interessant, der Rest eher überschaubar und wenig herausragend. Ein wirkliches Highlight folgte anschließend bei der Besichtigung des Cork City Gaol, einem alten Gefängnis, das ehemals Männer und Frauen als auch Kinder inhaftierte. Die Führung war gut verständlich und sehr spannend. Das hat sich wirklich gelohnt.

15 July 2017

Der coumshingaun lough loop walk befindet sich westlich von Waterford. Vormittags war das Wetter sehr grau und der See lag mehr oder weniger in den Wolken. Also hab ich erstmal nur den Blick auf den See genossen und den Schafen beim Grasen zugesehen. Ab 11 Uhr klarte es auf und ich entschloss mich doch noch den ganzen Walk zu machen. Meine Güte war das anstrengend, bisweilen gefährlich. Der Weg war extrem steil, uneben und sehr schmal. Ein paar Mal hatte ich wirklich Angst mich zu verletzen oder abzustürzen. Umkehren war jedoch keine Option, da ich mit dem Knie sehr unsicher trete und der Abstieg auf der anderen Seite weniger gefährlich aussah.Ein Rettungsheli war auch im Einsatz, was mein banges Gefühl nur verstärkte. Die einzige Sicherheit gab mir ein kleine Gruppe Wanderer, die stets hinter mir blieb. Letztendlich ging alles gut aber ich war fix und fertig als ich endlich wieder am Wagen ankam.
Vom den Wicklow Mountains bin ich weiter nach Waterford gefahren. Auf der Fahrt habe ich einen Halt bei der Jerpoint Abbey gemacht, einem ehemaligen verfallenen Kloster. Anschließend ging es zur Copper Coast. Dort habe ich für ein paar Minuten die herrliche Aussicht genossen, aber es war sehr windig und augenscheinlich gab es auch keinen Wanderweg, den man hätte nehmen können. Also ging es weiter nach Waterford, ein nettes kleines Städtchen im Südosten der Insel. Eigtl. wollte ich mir heute den Ort noch genauer ansehen, doch dann entschloss ich mich für eine weitere Wanderung: den coumshingaun loop walk.

13 July 2017

Heute sollte dann zum ersten Mal richtig gewandert werden. Es ging nach Glendalough, wo ich den " Spinc Trail" gewandert bin. Die Route besitzt eine Strecke von 9km und geht auf.... m hinauf. Zuerst kommt man an einem netten kleinen Wasserfall vorbei, dann biegt man rechts in einen dunklen Wald hinein und steigt 600 hölzerne Stufen hinauf, um die Aussicht auf 2 Seen zu genießen. Es ist wirklich einen total schöne Wanderung gewesen, die teilweise sehr anstrengend war. Das Wetter hat größtenteils auch mitgespielt, nur auf dem höchsten Punkt hat es eine Zeit lang geregnet... aber ich war ja vorbereitet und hatte meine Regenjacke dabei. Dort Oben konnte man auch einige Rehe beobachten.
Nachdem ich das Auto hatte, bin ich nach Bray gefahren. Die kleine Stadt liegt östlich an der Küste und sollte der Startpunkt für meine erste kleine Wanderung sein. Es ging auf den "Bray Head", auf dessen Spitze ein großes Holzkreuz thront. Der Weg war für die erste Tour Gott sei Dank nicht sehr anstrengend und das Wetter hat auch entsprechend mitgespielt. Von oben hatte man eine traumhafte Sicht auf die Küste und in der Ferne auf Dublin. Ich habe auch eine Gruppe Delphine im Meer schwimmen sehen. Anschließend war ich noch schnell bei Tesco einkaufen und bin dann zum "Knockree Youth Hostel" in den Wicklow Mountains gefahren. Die Straße dorthin war zum Teil abenteuerlich, da sie zwar zweispurig ist, aber nur ein Auto auf der schmalen Fahrbahn Platz findet. Somit hatte ich ziemlich Panik, dass mir einer entgegen kommt und ich mit meinem Schlitten ausweichen muss.
Gestern habe ich das Auto am Flughafen abgeholt. Nachdem ich endlich begriffen hatte, dass mich ein Shuttel zur Abholstation bringt, klappte der Rest ganz gut. Statt eines Kleinwagens habe ich einen schicken Schlitten bekommend, der allerdings schon einige Kratzer hat. Die ersten paar Meter hatte ich Probleme mit dem Gas geben - wir mussten uns eben erstmal aneinander gewöhnen. Jetzt klappt das aber mit dem anfahren und schalten. Bin dann gleich mal die ersten paar Meter auf der Autobahn gefahren, die streckenweise gebührenpflichtig ist. Diese Gebühr wollte ich abends gleich bezahlen und hab erstmal meine Kreditkarte gesperrt aber nach einem etwas umständlichen Verifizerungsverfahren konnte ich sie heute morgen wieder benutzen.

11 July 2017

Heute habe ich mir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Dublin angesehen. Morgens hat es noch doll geregnet, dass ich zusah schnell wieder ins Trockene zu kommen. Mein erster Stopp war die Christchurch Cathedral. Ich habe die Kirche um den Eintrittspreis gebracht, da ich mich einer Gruppe anschloss, die zur Messe wollte. Während die seelig am Beten waren, habe ich mich umgesehen und Fotos gemacht. Anschließend bin ich zur St. Patrick's Cathedral gegangen, die wirklich sehr beeindruckend war. Dann habe ich den Hop on -Hop off Bus zum Guinness Storehouse genommen und eine Brauereiführung besucht. Später bin ich zum Trinity College gefahren, wo ich mir die Old Library angeguckt habe. Der Geruch der alten Bücher war großartig. Abends habe ich bei Bobosburger einen leckeren Burger mit Süßkartoffelpommes gegessen.
Nachdem ich schnell meine Sachen abgelegt habe, ging es auch schon zur Sightseeing Tour. In den roten Doppeldeckerbus gestiegen und erstmal eine Stadtrundfahrt gemacht. Mein erster Stopp war der Glasnevin Cemetery, ein riesiger alter Friedhof. Das war sehr spannend. Zurück im Zentrum habe ich dann das Viertel "Temple Bar" ausfindig gemacht, ein Ort zahlreicher Pubs. Dort habe ich in einem Pub mit selbigen Namen mein erstes Pint Cider getrunken und der Live Musik zugehört. Als die Vorstellung vorbei war, zog ich zum nächsten Pub, wo es dann auch eine Kleinigkeit zu Essen gab: Panierte Champis mit Aioli und Salat.
Moin, ich bin seit gestern in Dublin, die Hauptstadt der grünen Insel. Mein Flug hatte zwar fast eine Stunde Verspätung, was aber nicht schlimm war, weil in Irland die Uhren eine Stunde zurück gestellt werden. Somit hatte ich noch einen vollen Nachmittag. Erstmal hieß es den Bus in Richtung Zentrum zu nehmen. Den Bus habe ich auch schnell gefunden. Blöd nur, dass es mehrere Routen gab und ich absolut keine Ahnung hatte an welcher Haltestelle ich aussteigen muss... aber egal erstmal einsteigen und dann googeln. Was soll ich sagen: Es war der richtige Bus. Das Abbey Court Hostel habe ich schnell gefunden. Es ist wirklich sehr gut gelegen und sehr sauber. Das Frühstück ist auch vollkommen ausreichend. Es gab heute Toast mit Wurst und Käse, Marmelade, frisches Obst und Müsli.