Germany, Morocco · 12 Days · 46 Moments · September 2017

Jean's Urlaub in Morocco


24 September 2017

Schlecht geschlafen, von Ziegengemecker und -gestank 😷 aus dem Nachbarngebäude unliebsam geweckt, wird nach dem Frühstück mit viel Kaffee die Stadt Fes erkundigt. Für diese Erkundungstour gibt es einen zusätzlichen lokalen Guide, der nicht nur die engen kleinen Gassen kennt, sondern noch zusätzlich auf uns aufpassen soll. Mit steigendem Thermometer bei mittlerweile 25 Grad brechen wir auf.

23 September 2017

Nach einer kurzen Verschnaufspause geht es zu einem guten lokalen Restaurant mit leckerer regionaler Küche. Bevor wir jedoch dort ankommen, drängen wir uns durch eine Vielzahl kleiner Gassen, immer mit dem Blick zum Vordermann gerichtet, um in den Labyrinth von Fes nicht verloren zu gehen.
Endlich in Fes angekommen, geht's zu unserem schönen Riad. Das Haus ist 800 Jahre alt und liegt mitten in der Medins. Das jedoch ist auch etwas problematisch, denn unser Fenster ist zu einer kleine Gasse gerichtet, in der kleine wilde Kinder Feuerwerkskörper knallen lassen und die Ziege 🐐 nebenan im Haus ihren Duft verteilt 🙈
Es geht nun nach Fes in der über 1 Mio. Einwohner leben und die als älteste Stadt von Marokko gilt. Sie hat 11.000 kleine Gassen und uns wird dringend von Tarik abgeraten auf eine Faust in die Medina von Fes unterwegs zu sein! Die Gefahr in diesem Wirrwarr verloren zu gehen, ist sehr hoch. Doch bevor wir dort ankommen, gilt es noch eine lange Busfahrt zu überstehen. Die Landschaft ändert sich auf dieser Fahrt sehr oft und belohnt und zwischendurch mit fantastischen Aussichten wie diese auf den Stausee "Barrage Sidi Chahed".
Wir verlassen nun Chefchaouén. Die Hitze ist mittlerweile auch unerträglich geworden, aber noch lange nicht das höchste was uns auf der Reise erwartet.
Der Aufenthalt in Chefchaouén geht langsam zu Ende. Doch zuvor geht es nochmal für eine herrliche Aussicht über Chefchaouén auf einem Turm im andalusischen Garten, auch Alcazaba genannt.
Mittlerweile ist die Temperatur auf mindestens 30 Grad gestiegen, die Luftfeuchtigkeit ist recht hoch und die Sonne brennt ... es wird langsam sehr anstrengend durch die kleinen Gassen nach Fotomotiven zu jagen.
Langsam erwacht die Stadt ... die kleinen Läden schließen auf, die Händler stellen oder hängen ihr Wäre vor die Tür und die Touristen sind nun auch schon unterwegs. Doch je höher man kommt in der Stadt, die an einen Berghang gebaut ist, je verschlafen wird es wieder. Und um jede Ecke gibt es Neues zu entdecken.
Die wohl blaueste Gasse in der blauen Stadt ... die Einwohner scheinen Spaß daran zu haben. Aber in Wirklichkeit ist es nur ein Aberglaube vor dem "bösen Blick", den andalusische Auswanderer im 15. Jahrhundert in die Stadt brachten und dafür heute Massen von Touristen in die Stadt bringen.
Nach dem Frühstück gibt es erneut eine kleine Runde ... und die Stadt schläft immer noch 😍 Heute ist auch der 1. Tag ohne einen lokalen Guide ... ein Tag zum Genießen.
Der wunderschöne Ausblick wird nur noch von den menschenleeren Gassen von Chefchaouén getoppt, die morgens gegen 8:00 Uhr noch komplett verschlafen wirken 😍
Ein neuer Morgen in Chefchaouén und ein wundervoller Blick von der Dachterrasse unseres Hotels.

22 September 2017

Mit einem vollgeschlagenen Magen geht's zum Einkaufsbummel durch die kleinen engen und bunten Gassen, das mit Handwerkskunst, Bildern und sonstigen Souvenirs lockt.
Nach einer kurzen Erholungspause geht es auch wieder zurück zur belebten Medina und in ein Restaurant mit einem fantastischen Blick über Chefchaouén bei Sonnenuntergang!
Unser kleines Hotel Dar Mounir ist herzallerliebst und wirklich winzig 😍 aber immerhin mit viel Charme ❤️
Da in den kleinen Gassen unser Bus nicht fahren kann, werden die Koffer in ein kleines Auto umgeladen und bis zum Hauptplatz der kleinen Medina von Chefchaouén gebracht. Von dort aus müssen wir die Koffer selbst zum kleinen Hotel navigieren, was sich als nicht so leicht herausstellt.
Nach einer langen Fahrt sind wir endlich in Chefchaouèn - der blauen Stadt - angekommen 😍 Sie ist im Gegensatz zu den bisherigen Städten mit 45.000 Einwohnern sehr überschaubar, aber trotzdem ein touristisches Magnet. Sehr interessant: zusammen mit anderen Regionen des Mittelmeerraumes ist die traditionsreiche Küche der Stadt im Jahr 2013 als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO anerkannt worden. Chefchaouén liegt im nördlichen Rif-Gebirge und das Klima soll sehr gemäßigt sein.
Der nächste Halt ist Volubilis - eine archäologische Stätte im Gebiet der Präfektur von Meknès. Sie zeigt die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in diesem Teil Nordafrikas. Im Jahr 1997 wurde sie als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Stadt wurde wahrscheinlich um 25 v. Chr. unter dem in Rom aufgewachsenen mauretanischen König Juba II. gegründet und nach der von Kaiser Caligula befohlenen Ermordung von dessen Sohn und Nachfolger Ptolemäus im Jahr 40 n. Chr. durch Rom annektiert. Unter den Römern war Volubilis eine wichtige Provinzhauptstadt am südwestlichen Rand des römischen Herrschaftsbereiches.
Die Taxifarbe im Meknes ist hier unverkennbar hellblau ☺️
Eines der bekanntesten Handwerke in Meknes ist die Verarbeitung von Metall zu kleinen Kunstwerken und Schmuck.
Die alten riesigen Stallungen und Vorratsspeicher, der hier als Heri es-Souani bezeichnet wird, weisen meterdicken Stampflehmmauern auf. Sie haben im Sommer und Winter eine immer gleichbleibende Temperatur. Die Stallungen waren für tausende von Kamelen und Pferde gedacht sowie 12.000 Männer!
Nach dem Frühstück gibt es auch in Méknes eine Stadtbesichtigung mit einem lokalen Guide. Meknes, die ebenfalls zu den vier Königsstädten gehört, hat ca 600.000 Einwohner. Die wurde unter Moulay Ismail von einer Provinzstadt zu einer kaiserlichen Stadt im 17. Jahrhundert gemacht. Die gesamte Altstadt von Meknès wurde von der UNESCO im Jahr 1996 in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Meknes ist auch die "Hauptstadt" der Agrarwirtschaft, da die Stadt in einem der landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete Marokkos liegt.

21 September 2017

Nach dem Essen gibt es noch einen kleinen Spaziergang auf dem Nachtmarkt von Meknes.
Muss man auf alle Fälle mal probiert haben .... ein sehr guter lokaler Rotwein - empfehlenswert 👍
Ein sehr schickes und gut schmeckendes Restaurant wartet auf uns, dass zudem auch noch lokale Weine hat 🍷☺️
Am Abend sind wir in Meknes angekommen und gleich geht's zum Essen ...
Die Medina des Kasbah des Qudaïas hat ihr andalusisches Flair im 17. Jahrhundert erhalten.
Der Hassanturm ist das Wahrzeichen von Rabat. Die Ruinen stammen von einen Bauvorhaben aus dem 12. Jahrhundert. Es sollte ursprünglich die größte Moschee der Welt werden, doch wurde sie nie fertiggestellt und fiel im 18. Jahrhundert einem Erdbeben zum Opfer.
Nach einer kleinen Stärkung geht es zu den Ruinen von Chellah, das heute als heiliger Ort verehrt wird, weil sich hier früher an den Quellen Marabuts (Heilige) reinigten. Es ist eine Totenstadt, die im 14. Jahrhundert auf einem islamischen Friedhof errichtet wurde.
In Rabat angekommen ... Rabat ist das Gegenteil von Casablanca ... sauber, ordentlich und sehr gepflegt. Kein Wunder, denn hier wohnt auch der König persönlich 👑 Rabat ist seit 1956 Regierungssitz und gehört neben Fès, Mèknes und Marrakesch zu den vier Königsstädten. Während die Taxis in Casablanca rot waren, ist die Einheitsfarbe hier blau. Es gibt hier ungefähr 600.000 Einwohner.
Ein letzter Blick bevor es mit unseren kleinen Bus nach Rabat geht ... Fahrtzeit 1,5-2h. Rabat ist die Hauptstadt von Marokko und hat 1,5 Mio Einwohner ... es wird also provinzieller ☺️ Rabat ist außerdem eine der vier Königsstädte von Marokko.
Dann geht es mit unser Führerin in die Moschee ... zusammen mit gefühlt 100 weiteren Gruppen 🙈 ... aber immerhin ist es sehenswert und schließlich nur in wenigen Moscheen weltweit für nicht Muslime gestattet.
Erneut zurück an der Moschee. Diesmal ist alles noch etwas verschlafen. Selbst die Sonne tut sich noch schwer
Die zweite Nacht in dem harten Bett hat wieder tolle Rückenverspannungen hervorgerufen 🙄 Jetzt schnell nen Kaffee und dann geht's auch schon gleich los 😃 ... es geht auch mit der Gruppe zur Moschee, aber diesmal kommen wir mit einem führer in die Moschee ... Gespannt.

20 September 2017

Auf dem Weg zum Restaurant ... ich bin am verhungern 😬
Es geht los. Die Gruppe trifft endlich aufeinander ... die zwei Kanadier aus Toronto - Richard and Marie, beide um die 60/65 - Jack aus den USA, Tarik unser Reiseleiter und der Rest stammt aus Australien: Grace, Gray, Jess, Adeline (oder doch eher USA?), Rose und Salis.
Neben dem alten Stadtkern entsteht eine sehr moderne Bürostadt
Die Moschee liegt auch direkt am Meer ...
Leider war ich nicht zur richtigen Zeit da und kam nich in die Moschee ... aber auch von außen kann man hier gut Zeit verbringen.
Die Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt. Die bietet bis zu 20.000 Gläubiger im inneren der Moschee Platz und ist in Casablanca die größte Attraktion. Sie ist sogar mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Das Minarett ist mit 210 Metern Höhe das derzeit höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Zum Komplex gehört auch eine islamische Schule, Konferenzräume, Bibliothek und ein Hamman.
Irgendwo in Casablanca unterwegs
Unterwegs in Casablanca ... alles ist noch recht ungewohnt und die Orientierung fällt schwer. Die Stadt mit 4 Mio Einwohnern ist auch die größte City in Marokko.
Ein kleines landestypisches Hotel in Casablanca ... 10 Stockwerke hoch und mittendrin

19 September 2017

☀️☀️☀️☀️☀️ Sonnige Aussichten ☀️☀️☀️☀️☀️
Es wird Zeit für Sonnenschein ... auf nach 🇲🇦☀️🐫
Die geplante Tour für die nächsten 2 Wochen ... ca 1.700km quer durch Marokko 🐫☺️