Ireland, Germany · 125 Days · 24 Moments · June 2017

Eine Rundfahrt durch Irland


22 October 2017

30 June 2017

Was im Gepäck nicht fehlen sollte: • Regenjacke (kann durchaus mal sehr nass werden) • Wanderschuhe (halten die Füße trocken und bieten ausreichend Halt) • Eine gute Kamera! Vergesst die Handy-Schnappschüsse… auch günstige Digitalkameras können super Bilder machen. • Offline Karte von Irland (z.B. google maps) • Kuschel-Pulli… auch im Sommer sind 13 Grad und Nässe nicht selten
Ein kleines Fazit. An Irland habe ich definitiv mein Herz verloren. Ich habe schon erwartet, dass es dort schön sein würde… aber so schön?! Der Hammer! Für jeden, der Natur liebt, ist es ein absolutes Muss einmal dort gewesen zu sein. Wer Geld sparen will, der sollte auf Hostels zurückgreifen. Hier besteht auch die Möglichkeit selber zu kochen, was für Allergiker oder Veganer eine gute Alternative zum Essen gehen darstellt. Vegetarisch essen ist in Irland weitestgehend kein Problem. Es gibt eigentlich immer eine vegetarische Option auf der Speisekarte. Vegan hingegen eher nicht. Genauso wenig funktioniert die Kombi aus Vegetarier und Laktoseintoleranz… die Laktasetabletten gehören unbedingt in die Handtasche!

29 June 2017

Tag 9 Von Galway nach Dublin. An Tag 9 ging es für uns zurück in die Großstadt. Mit leichtem Frust im Gepäck, die grünen Weiten zu verlassen, fuhren wir diesmal hauptsächlich über die Autobahn, um eine Stunde Fahrt zu sparen. Pure Überforderung in Dublin. Unser Hostel, das Jacob’s Inn machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Die ganzen Busse, Autos und Menschen unten am Fluss überforderten uns aber völligst. Diesen Trouble waren wir einfach nach einer Woche Land und Weite nicht mehr gewohnt. Erste Zuflucht fanden wir spontan im Hard Rock Café. Nach dem Abstecher im Hard Rock Café bummelten wir durch das viertel Temple Bar, kauften selbstgemachte Seife an einem Marktstand und lauschten der Live Musik in der Temple Bar. Den Hype um die Temple Bar kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Der Laden ist eng, viel zu voll und im vorderen Bereich stank es nach Bäuerchen. Nicht schön! Da haben wir definitiv bessere Pubs gesehen auf der Reise.

27 June 2017

Tag 8/4 Connemara. Bährenhungrig folgten wir dem Rat des Kajaktourführers und fuhren in den nahe gelegenen Ort Clifden, um im Macdara’s zu essen. Ein super süß, maritim eingerichtetes Restaurant mit leckerem Essen. Und gesegnet, wie wir die ganze Reise über waren, gab es passend zum Essen irische Livemusik. Einfach der Hammer! Wäre es unser letzter Abend gewesen, wäre dies das perfekte Abschlussessen gewesen.
Tag 8/3 Connemara. Da unsere Jungs unbedingt eine Kajaktour machen wollten, fuhren wir am Nachmittag an einen einsamen Strand in der Nähe von Connemara, der der Ausgangspunkt der Tour war. Wer Abenteuer liebt, gerne von Klippen springt oder durch Höhlen krabbelt, dem werden die 2h Kajakfahren Freude bereiten. Mein Ding ist das nicht und deswegen blieb ich am Strand und im Auto und habe dort auf die Jungs gewartet. Aber auch am Strand war es interessant der rasant kommenden Flut zuzuschauen.
Tag 8/2 Connemara. Aber nun zum Connemara National Park. Da wir nicht genau wussten, wo wir genau hinwollen, entschieden wir uns zum Visitor Center zu fahren. Dieses liegt nördlich des Nationalparks. Das Center an sich bietet einige Informationen über Connemara, einen Tea Room und einen Kinderspielplatz. Von hier aus gehen drei Wanderrouten ab, die unterschiedlich lang und schwer sind. Wir entschieden uns für die Mittlere der Drei, da wir mit unseren etlichen Fotostopps eh recht langsam unterwegs sind. By the way, die schwierigste und längste Tour wäre mit viel Fotoausrüstung auch tendenziell kritisch zu laufen gewesen, da vom Regen alles rutschig war. Es lohnt sich in jedem Fall auch bei Regen den Weg anzutreten, da man mit einer unfassbar schönen Aussicht belohnt wird (und das egal, welche der Routen man wählt).
Tag 8/1 Connemara. Den letzten Tag in “Freiheit” verbrachten wir in Connemara, genauer gesagt, im Nationalpark. Hier hieß es, ein letztes Mal die Weite Irlands genießen, bevor wir morgen wieder den Weg zurück nach Dublin antreten. Es ist einfach der Wahnsinn, wie befreiend und gleichzeitig beruhigend so ein Weitblick in die Natur ist. Ich war schon immer ein großer Fan von viel Grün und Natur, aber an Irland habe ich definitiv mein Herz verloren. Es schmerzt mich jetzt schon, wenn ich darüber nachdenke, Ende der Woche wieder in Köln in unserer kleinen Wohnung zu sitzen, weit weg von den wunderschönen, grünen Weiten Irlands.

26 June 2017

Tag 7 Galway Regen. Heute spielte das Wetter leider nicht so mit. Im Regen liefen wir also durch die Fußgängerzone, lauschten den Klängen von verschiedenen Straßenmusikern, bummelten etwas durch die Läden und fröstelten bei 13°C leicht unter unseren gefühlt tausend Schichten an Jacken. Den restlichen Tag haben wir im Hostel entspannt und Bilder bearbeitet. Den Abend ließen wir dann noch bei gutem Essen im Pub The Front Door mit Live Musik ausklingen.

25 June 2017

Tag 6/4 Von Dingle an die Cliffs of Moher. Es lohnt sich auf jeden Fall für die Cliffs of Moher ausreichend Zeit einzuplanen (wir waren gut 4h unterwegs, allerdings mit vielen Foto-Pausen) und erst ab 17 Uhr anzureisen, da es vorher durchaus mal voll werden kann.
Tag 6/3 Von Dingle an die Cliffs of Moher. Den krönenden Abschluss des Tages stellte der Besuch an den Cliffs of Moher dar. Schon seit Wochen freute ich mich darauf hier Bilder machen zu können. Dort angekommen, war der erste Blick auf die Cliffs zunächst etwas enttäuschend. Aber je näher ich den Klippen kam, desto atemberaubender wurde es. Im Regen wanderten wir also die Klippen entlang, immer nach der Suche nach DEM Spot, von dem aus die ganzen tollen Bilder gemacht wurden, die wir so bei Instagram gesehen haben. Und wir haben ihn gefunden! So nach ca. 2h Wanderung entlang der Klippe erreichten wir endlich die Stelle von der aus man sie in voller Pracht betrachten konnte. Unfassbar, sag ich euch! Und auch wenn wir zwischenzeitlich sehr nass wurden, hat es sich mehr als gelohnt! Und auch das Wetter spielte ab da an wieder mit. Es hörte auf zu regnen und zeigte sich mit dramatischen Wolken, sowie sanftem Sonnenschein von seiner besten Seite zum Fotografieren.
Tag 6/2 Von Dingle an die Cliffs of Moher. Auf dem Weg an die Cliffs hielten wir wieder einmal irgendwo im Nirgendwo an der Küste (vermutlich war es in Tromora). Da zu dem Zeitpunkt Ebbe war, konnten wir wunderbar über die Steinküste klettern, die normalerweise vom Wasser bedeckt ist. Der Farbkontrast zwischen dem anthrazitfarbenen Stein und dem hellgrünen Seegras (oder was auch immer es war) war unfassbar schön anzusehen. Ich liebe alles, was grün ist! Bei genauerem Betrachten konnte man auf den Felsen viele kleine und auch größere Muscheln entdecken, die dort auf die nächste Flut warteten. Auf den Abschnitten weiter unten fanden wir auch ein paar Anemonen (zumindest ist das unsere Vermutung, was es sein könnte). Einfach schön!
Tag 6/1 Von Dingle an die Cliffs of Moher. Um uns die weite Strecke an die Cliffs of Moher etwas zu verkürzen, entschieden wir uns die Fähre von Tarbert nach Killimer zu nehmen. Eigentlich erhofften wir uns so einen schönen Blick auf die Küste Irlands, was sich aber eher als die kleine Schwester der Elbüberfahrt nach Glückstadt entpuppte. ABER Gott meint es gut mit uns und schenkte uns einen Delfin, der in nur knapp 100m Entfernung an uns vorbei schwamm und kleine Sprünge machte. Einfach wunder wunderschön. Vor allem, weil wir uns schon etwas geärgert haben, dass wir die Delfin-Beobachtungstour in Dingle nicht geschafft haben. Also wer Glück hat, kann von der Fähre aus Delfine sehen, ganz ohne Touri-Flair.
Irland, du wundervolle Insel. An jeder Ecke entdecke ich eine weitere Schönheit von dir. Und immer wenn ich denke, jetzt gehts nicht mehr besser, kommst du mit einer noch schöneren Aussicht um die Ecke. ♡

24 June 2017

Tag 5/3 Dingle Peninsula. Weiter auf dem Slea Head Drive hielten wir noch einmal in der Nähe von Clogher Head für ein kleines Photoshooting. Auch hier war die Aussicht wieder unfassbar schön. Hinter fast jeder Kurve versteckt sich eine neue Schönheit. Und als kleinen Tipp am Rande: ruhig mal den offiziellen Weg verlassen und ein bisschen kraxeln, es lohnt sich und Absperrungen gibt es hier fast nirgendwo. Auf dem Rückweg machten wir dann noch kurz Halt im Hafen von Dingle. Super süßer Ort mit vielen bunten Häuschen. Von hier aus starten auch die überall empfohlenen Delfin-Beobachtungs-Touren. Da wir allerdings so spät erst dort waren und am nächsten Tag schon früh weiter wollten, blieb der Besuch bei Fungie dem Delfin aus.
Tag 5/2 Dingle Peninsula. Nachdem wir am Nachmittag in unserem Hostel in Dingle eingecheckt hatten, fuhren wir auf den Slea Head Drive. Nach mehreren Stops an verschiedenen Haltebuchten mit atemberaubenden Ausblicken, fanden wir den schon seit Monaten favorisierten Dun Chaoin Pier. Man muss ein bisschen klettern, um Point of View zu bekommen, nachdem wir gesucht haben, aber es lohnt sich! Dieser Ausblick auf den Atlantik ist Wahnsinn! Wer hätte gedacht, dass sich hinter dem unscheinbaren grünen Hügel solch eine Schönheit versteckt?!
Tag 5/1 Dingle Peninsula. Nach einem entspannten Frühstück mit irishen Pancakes und Obst ging es für uns weiter in Richtung Dingle Peninsula. Die irische Halbinsel besitzt eine atemberaubend schöne Küstenlandschaft, die uns für den, aus Zeitgründen ausgelassenen, Ring of Kerry entschädigte. Den ersten Halt des Tages machten wir am Inch Beach und somit direkt am Atlantik. Es war wundervoll. Der weite Sandstrand, in dem sich die mächtigen Wolken und der blaue Himmel spiegelten... ein wunderschöner Anblick. Und da ich bisher noch nie im und an Atlantik war, ließ ich es mir nicht nehmen barfuß in die Wellen zu rennen. Herrlich, sag ich euch! Wer am Inch Beach vorbei kommt, sollte auf jeden Fall etwas Zeit am Strand einplanen.

23 June 2017

Tag 4/2 Mitten im Nirgendwo. Killarney National Park. Unser zweiter Stopp im Nationalpark war der Ladies view. Absolut empfehlenswert. Der Ausblick ist einfach atemberaubend schön. Aber der Weg über den Ring of Kerry entgegengesetzt der Fahrtrichtung der Busse war allerdings schon eine nervliche Herausforderung. Die Straßen sind einfach zu eng. Und theoretisch dürfte man dort 100km/h fahren... also ich empfand 50km/h schon als äußerst rasant für die ganzen Kurven. Aber bisher sind wir noch überall unbeschadet angekommen.
Tag 4/1 Mitten im Nirgendwo. Killarney National Park. Auf unserem Weg von Kinsale in den Killarney Nationalpark stoppten wir an einer kleinen Ruine mitten im Nirgendwo. Super cool, dass man hier einfach überall durch die verfallenen Häuser laufen kann. In Deutschland wären die vermutlich mit Zäunen abgesperrt und kaum erreichbar. Daumen hoch für Irland. Weiter ging es in den Killarney National Park. Unser erster Halt war der Torca Waterfall, von dem aus wir eine kleine Wanderung am Muckross Lake vorbei und durch den irischen Dschungel machten. Ein Dschungel mit ganz viel Farn und Klee. Ich wusste gar nicht, dass Klee so viele verschiedene Grüntöne aufweisen kann.

22 June 2017

Tag 3/3 Kilkenny. Rock of Cashel. Kinsale. Der Rock of Cashel ist die Ruine eines Klosters, insofern ich da jetzt richtig informiert bin. Auch dieser besteht wieder aus den Ruhe ausstrahlenden grauen Steinen. Der Eintritt kostet 4€ für Studenten und 8€ regulär für Erwachsene. Aber es lohnt sich. Die Ruine steht inmitten eines typisch irischen Friedhofes. Von der Erhöhung aus hat man zudem einen guten Blick über die Landschaft der Gegend vom Cashel. Am Fuße des Hügels liegt die Hore Abbey. Was ich so auf Bildern gesehen habe, ist auch sie eine sehr schöne Ruine. Leider reichte uns die Zeit nicht mehr, um auch sie zu besichtigen. Und so konnten wir nur vom Rock of Cashel aus beobachten, wie sie sich beinahe malerisch in die druchweg grüne Landschaft einfügt. Den Abend ließen wir dann nach Fish and Chips (oder auch nur Chips) in Kinsale in unserem AirBnB mitten im Nirgendwo mit Ausblick auf eine Kuhweide ausklingen. Am liebsten wäre ich dort sofort eingezogen.
Tag 3/2 Kilkenny. Rock of Cashel. Kinsale. Auch die Kirchen und Abbeys, die wir uns angesehen haben, waren wunderschön. Die Black Abbey ist zwar an sich eher eines der unscheinbareren Bauwerke, besitzt aber ein wunderschön buntes Kirchenfenster. Was auch äußerst interessant war, war der Aufstieg in dem Turm der Canice Cathedral. Der Durchmesser des Turms von vllt. 5m hätte mich schon stutzig machen sollen... Aber gut, Tickets waren gekauft, also wollten wir auch hoch. Der Aufstieg verlief über steile leiterartige Treppen. Auf den jeweiligen Zwischenebenen war kaum Platz für eine Person, bei Gegenverkehr wurde es dann erst richtig interessant. Auch mein dicker Fotorucksack war eher hinderlich. Oben angekommen bekam man dann einen schönen Überblick über Kilkenny. War ok, der Weg durch den Turm war hingegen das eigentlich spannende. Im Anschluss ging es dann nach einem Mittagessen bei Aldi (ja, hier gibt es Aldi Süd) weiter zum Rock of Cashel.
Tag 3/1 Kilkenny. Rock of Cashel. Kinsale. Nach einem leckeren Frühstück mit Omlett und frischem Obst ging es für uns an Tag 3 zunächst zu Fuß ins Städtchen Kilkenny, wo wir uns das Kilkenny Castle ansahen. Was soll ich sagen, diese grauen Steine und dazu die schon fast übertrieben grünen Wiesen... wirkte schon leicht surreal. Und würde mir jemand die Bilder zeigen und behaupten, die wären nicht bearbeitet, ich würde ihm nicht glauben. Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.

21 June 2017

Tag 2/2 Dun Laoghaire. Glendalough. Kilkenny. Der zweite See, der Upper Lake, erinnerte mich hingegen mehr an einen Bergsee in Österreich. Nur mit mehr Grün und weniger Felsen. Auch dieser war einfach traumhaft schön. Der Rückweg zum Auto führte uns über einen Bretterweg durch das Moor. Leider sah der gar nicht so romantisch aus, wie erwartet und auch schon auf Bildern gesehen. Vermutlich sind die unbefestigteren Wege abseits der Touri Stationen. Abends ging es dann nach Kilkenny ins Clifton House, wo wir in einem schönen Appartement übernachteten. Der Besitzer des B&Bs war super freundlich und gab uns für den nächsten Tag Tipps, was man sich im Ort angucken sollte. Alles in allem ein super erster Tag mit ganz vielen grünen (engen) Straßen.
Tag 2/1 Dun Laoghaire. Glendalough. Kilkenny. Unser 2. Tag führte uns mit dem Mietwagen von Dublin in den Küstenort Dùn Laoghaire. Leider war dieser widererwartend unspannend, sodass es, nach einem schnellen Kaffee, fix weiter ging in in den Wicklow Mountains Nationalpark. Genauer gesagt nach Glendalough. Zunächst waren wir doch ein wenig enttäuscht, wie touristisch das dort war. Doch wenn man erstmal den Friedhof (Friedhöfe in Irland sind einfach wunderschön) passiert hat und auf dem Weg zu den beiden Seen ist, verläuft sich alles wieder. Der untere See war dann auch schon so, wie ich mir einen irischen See vorgestellt habe. Eine Art Schilf oder Gras, das in den See hineinläuft, grüne Wiesen im Hintergrund und überhaupt ganz viel Grün.

20 June 2017

Tag 1. Die Hinreise | Dublin. Nach einem stressigen Zwischenstop zu Hause in Köln ging es heute Nachmittag endlich auf die langersehnte Reise nach Irland. Mit ein wenig Verspätung ging es zu Fuß übers Rollfeld hinüber zum Flieger. Um die Reise so günstig wie möglich zu halten entschieden wir uns für Ryanair. Und auch wenn ich die Landung mehr als holprig empfand, war ich positiv erstaunt, wie gründlich die Personalien kontrolliert wurden. Doch obwohl es nicht der angenehmste Flug war, entschädigte der Blick über Irlands Küste einfach alles. Traumhaft. Alles in Allem sind wir gut angekommen. Und jetzt freuen wir uns auf erlebnisreiche Tage hier auf der grünen Insel.