New Zealand · 69 Days · 29 Moments · September 2017

Opotiki, wir nisten uns hier ein


8 December 2017

Welpen gucken

1 December 2017

Die Arbeit neigt sich langsam dem Ende zu und alle kommen in Ferienstimmung.

26 November 2017

Und wieder hängt ein Event zum Mitmachen gegen eine Spende am Bord von Motutrails: Wir fahren an den Strand, wo eine Soundjourni stattfinden soll. Die Schweizerin lebt hier und kann Instrumente aus der ganzen Welt spielen. Sie besitzt auch so einige von denen und veranstaltet für alle Interessierten die Klangreise. 2 Stunden lang nimmt sie uns alle mit in andere Welten. Ich gebe zu, ich schlafe einmal ein, aber ich traue mich auch nicht die Augen zu öffnen, und zu kuscheln, wie sie die Töne und Melodien erzeugt. Am Ende stellt sie dann aber ihr großes Repertouire vor, und lässt die Klänge mit einer Klangschsle auf Bauch oder Rücken durch unsere Körper strömen. Ihre Instrumente sehen sehr lustig aus und haben meistens sehr viele Funktionen. Die große Muschel ist mit am schönsten. Jemand hat sie gefunden, sie umgebaut und sie ihr geschenkt, da sie sie spielen kann. Die Dame ist voller Geschichten und hat schon sehr viele Orte der Welt bereist. Wir sind dankbar, sie getroffenen zu haben!

25 November 2017

Den ersten Tag haben wir zusammen am Strand verbracht. Heute ist aber nicht so gutes Wetter und irgendwie sind wir träge. Aber dann entschließen wir uns, das bei Campermate eingetragene Café direkt im Wald zu finden. Es ist ein kleiner Wohnwagen, angeblich... gefunden haben wir ihn nämlich nicht. Wir sind dafür an den Fluss runter, durch den man auch zweimal hindurch muss, wenn man den Tauranga Loop Track wandert. Wir verbringen einfach unseren Nachmittag dort.

23 November 2017

Ein paar Tage später, wir haben gerade Feierabend und sitzen in der Küche. Da kommt Kilo um die Ecke, sie filmt mit irgendeinem anderen Handy? ... Sassis Handy! Ich habe so lange gebraucht um das zu realisieren. Diese verrückte hat sich mal eben entschieden, ich fliege nach Neuseeland, einfach so! Ich habe geheult und gelacht gleichzeitig, besser als Weihnachten!

18 November 2017

Abschied von Alex und Pauline: Heute war es dann endgültig soweit, die beiden hatten es ja schon öfters angekündigt, aber heute haben sie sich tatsächlich auf den Weg gemacht, die Südinsel endlich zu bereisen. Schon fast 1 Jahr sind sie auf der Nordinsel unterwegs und haben nun aber zum Work&Holiday Visum noch ein Touristenvisum angehängt. Gestern Abend hat Tahi zu sich eingeladen und wir haben mit seiner Familie (fast alle Männer auf dem Bild arbeiten auch auf der Kiwifarm) am Feuer gesessen. Es gab Marshmellows und mit Schokolade gefüllte Banane aus dem Feuer. Weil es so spät würde, haben wir am nächsten Tag direkt auch später begonnen. Dort sind Alex und Pauline dann nochmal vorbeigefahren und haben mit uns die Mittagspause verbracht. Nicht nur Pauline hat beim Abschied ein bisschen geweint ...

12 November 2017

Heute probieren wir schon wieder etwas neues aus: Von einem Hof aus Opotiki werden für uns Backpacker von Motutrails Ausritte angeboten, alle gegen eine Spende! Kiki, Zoey und ich sind noch nie geritten, aber das macht nichts sagen die Veranstalter. Wir dürfen uns ein Pferd aussuchen, meins heißt Silver, und dann geht es auch schon los. Jeder nimmt ein paar von uns Anfängern an die Leine und wir reiten die Straße entlang bis wir endlich am Strand ankommen. Wer will, kann alleine reiten, aber ich merke so schon, dass Silber am liebsten losgaloppieren will. Ich bleibe einfach an der Leine. Auf halber Strecke machen wir eine Pause, die Pferde können grasen und wir bekommen Pommes und Eis ausgegeben. Auf dem Rückweg reite ich ein Stück allein, aber dann wird mir Silver auch wieder zu gallppierfreudig. Bei Motutrails angekommen, 4 Stunden später, sind wir alle sehr glücklich und müde.

5 November 2017

Nachmittags fahren wir zurück in die Nähe des Thermal Wonderlands zu einem Fluss, durch den heißes Wasser fließt. In ihm lassen wir den regnerischen Tag ausklingen. Überall haben sich kleine Wasserfälle mit großen Becken dahinter gebildet. Perfekt zum Baden und Reinspringen (finden so einige andere zumindest, uns ist es doch zu hoch und das Wasser zu flach). Danach machen wir uns auf unseren Rückweg nach Opotiki. Morgen wieder arbeiten.
Lebenswunsch: Einen Kiwi sehen: Check! Heute wieder früh aufstehen (um 10 müssen wir vom Platz sein) und ab in den kleinen Naturpark 'RainbowSprings': Danke, Campermate, wir kommen vergünstigt an das Rundumpacket. Zuerst schauen wir uns die Papageienshow an. Danach treffen wir uns endlich mit einem Guide und wir dürfen hinter die Kulissen in die Kiwi-Aufpeppelstation. Wir sehen die Eier, die kleinen Babys im Brutkasten und im nächsten Raum zeigt uns eine Pflegerin die Jugendlichen Kiwis beim Wiegen. Wir sind dabei leider hinter einer Scheibe, also nur fast hautnah dabei... Im letzen Raum ist es ganz dunkel, hier leben zwei ausgewachsene Kiwis. Der eine ist erst 1 Jahr alt und der andere schon 36, aber man sieht keinen Altersunterschied, graues Gefieder gibts bei den Kiwis nicht. Nach den Kiwis gehen wir durch den restlichen Park voller Reptilien, Fische, Vögel und einer Wildwasserbahn, die wir gleich mehrmals rutschen.

4 November 2017

Das ganze Wochenende frei, also fahren wir nach Rotorua. Zoey, Kiki und ich besuchen morgens die thermischen Quellen. Als erstes schauen wir zu, wie der Geysir durch die Reaktion mit Seife zu einem riesigen Wasserfontänenausbruch gebracht wird. Dannach wandern wir durch das große Vulkangebiet. Es regnet fast durchgängig, das macht die heißen Quellen umso atemberaubender! Der Wasserdampf nimmt uns an der einen Quelle die Sicht ab 1m Entfernung. Die anderen, weniger heißen erleuchten in bunten Farben, genau wie die Felsen und Pflanzen drum herum. Aber es stinkt hier so stark nach Schwefel, dass man auch froh ist, sobald man sich alles angeschaut hat und weiterfährt.

2 November 2017

Kapahaka Alles hat mit der Spendenaktion der Schule begonnen: Ein Vater (Junior) arbeitet bei uns und hat uns um Spenden für den Ausflug seines Sohnes und dessen Haka-Gruppe zu einem großen Wettkampf. Kapahaka ist der Tanz aus Gesang, Bodypercussion und Körpersprache. Die Spieler der Rugby-Mannschaften machen das vor jedem Spiel. In Schulen lernen die Kinder das hier und verschiedene Schulen treten gegeneinander an. Wir haben also Junior gefragt, ob wir den Kindern bei einer Probe zugucken dürften. So kam Tahi auf die Idee, einen Auftritt zu organisieren, bei dem gegen eine kleine Spende jeder von Motutrails zugucken kann. Der Tag war unglaublich! Nicht nur weil man für so etwas sonst ziemlich viel bezahlen muss... auch weil die Eltern ein riesiges Buffet aufgebaut hatten und wir uns mit allen danach noch unterhalten und Fragen stellen konnten. Die Schule hatte sich super viel Mühe gegeben; uns wurden Mini-Choreos beigebracht und sind angeleitet zu den Sitzplätzen eingelaufen.

29 October 2017

Regen angesagt... Also gehen wir angeln. Es hat im Endeffekt gar nicht geregnet, aber das hat den Tag umso besser gemacht! Zoey und ich fahren mit Tahi, Alex und Pauline bis zu einer steilen Felskante. Von dort krackseln wir mit jeweils 2 Rucksäcken den Hang hinunter und bereiten ganz unten an der Spitze vom Fels alles vor. Wir (also alle außer ich) fangen auch so einige Fische, insgesamt 10, davon 9 Red Snapper und einen Dorsch... 15kg schätzt Tahi das Gesamtgewicht. Ich angle auch ein bisschen, aber gehe dannach die Felsen erkunden und genieße die Sonne und den Ausblick. Abends nehmen wir den Fisch noch aus und die Tage darauf filetieren wir die großen und räuchern die anderen kleineren Fische. Zoey hat einen Snapper je den kleine Dorsch gefangen. Wuppertaler und den durch im ganzen braten wir am gleichen Abend noch in Butter an und könnten nicht zufriedener sein! 😊

28 October 2017

Zoeys und mein Tagesziel: Hukataia Domain, der Mini-Urwald 10min von Opotiki entfernt. Kiki und Luca waren dort schon als tief und ich für sein Visum zurück nach Auckland sind. Kikis Truppe ist allerdings 2 Stunden zu Fuß dahin gewandert während wir uns bei dem Regen lieber fürs Auto entschieden haben. Die Strecke durch den Urwald dauert nur 30min und endet bei einem der größten Bäume der Welt. Der Domain besteht aus unendlich vielen verschiedenen Palmen und Farnen ... ich freue mich immernoch, dass es hier Palmen gibt! Mit dem prasselnden Regen und all dem Vogelgezwitscher war es ein tolles Gefühl, dadurch zu spazieren. Der alte große Baum hat eine riesige Höhle, in der die frühen Maori-Stämme Knochen aufbewahrten. Der Baum soll von seiner Masse einer der größten der Welt sein, von seiner Größe natürlich nicht.

19 October 2017

Unsere Arbeit auf den Kiwifeldern besteht gerade aus monotonem Abzupfen von noch geschlossenen Kiwiblüten. Nur vereinzelt beginnen jetzt schon einige zu blühen. Und dazu duften sie auch noch so gut!
Ist man zu klein, bekommt man einfach Absätze. Ich kann mich damit keinen Zentimeter bewegen, aber Kiki und Pauline haben sich ihrem Nacken zu Liebe damit angefreundet.
Schon mehrmals ist Tahis Sohn während der Arbeit vorbeigekommen, um seine Ausbeute der Jagdt zu präsentieren. Morgen werden wir zum Lunch das Fleisch dieses Wildschweins essen. Schon echt cool, wenn man sich wirklich sein eigenes Essen erjagdt!
Schon mehrmals ist Tahis Sohn während der Arbeit vorbeigekommen, um seine Ausbeute der Jagdt zu präsentieren. Morgen werden wir zum Lunch das Fleisch dieses Wildschweins essen. Schon echt cool, wenn man sich wirklich sein eigenes Essen erjagdt! Das auf dem Bild ist Tahi, er ist sehr nett, wirklich...! Und er kann praktisch alles: surfen, jagen, skateboarden angeln, zeichen, Gitarre spielen, und bestimmt noch mehr...
Zwei unser neuen Freunde sind Frank und Honey. Die zwei von Tahis 7 Hunden sind unsere häufigsten Begleiter. Die anderen nimmt sein Sohn dann mit zur Jagt. Alle sieben sind Jagdhunde, verschmust und hören Tahi aufs Wort (nur heute bei unseren Frikadelle ist es Honey wirklich schwer gefallen).

18 October 2017

Wir wurden heute die ersten 10min nicht fürs Blüten abpflücken sondern fürs Kuhherde treiben bezahlt. Spontan kann sich unser Aufgabengebiet schnell mal ändern. Das gefällt uns :) das könnten wir ruhig öfter machen!
Eine Woche Arbeit kann so schön sein ... also in Neuseeland ... Als der Regen aufgehört hat konnten wir endlich arbeiten (bei Regen arbeiten wir generell nicht)! Wir sind eine Gruppe aus 8-10 Leuten (auf dem ersten Bild sind Alex und Pauline, das italienisch-französische Paar). Unser Supervisor Tahi wartet auf uns am Haus der Morrisson Farm und auf seinem Truck fahren wir von Feld zu Feld. Erstmal schließt er oder einer von uns Musik an seine riesige solarbetriebene 1800Watt Anlage an und dann lassen wir uns über das Feld beschallen. Arbeitszeiten werden entspannt gesehen und die 15min längere Pause arbeiten wir nur so halb am Ende wieder auf. In der Pause hat Tahi eine Suppe oder Kuchen dabei, von der er uns gerne etwas rumreicht. Und leider haben auch die Raucher unter uns keine Einschränkungen und rauchen während der Arbeit in den Feldern (so viel zum Aufhören :D) Auf dem Rückweg, den Berg hinunter halten wir fast jeden Tag einmal an um die schöne Aussicht nochmal zu fotografieren.

9 October 2017

Heute Nacht sind so einige weggeschwommen (zum Glück schlafen wir nicht im Zelt) ... will man zum Küchengebäude muss man nun erstmal einen Fluss durchqueren. Ich wusste meine Neoprenschuhe werden einen Nutzen haben!

7 October 2017

5 Fische ist besser als nichts! Wir waren mal wieder mit Alex am Strand angeln, diesmal hatten wir mehr Glück, genau wie die Möwen: die Fische hat ein anderer Franzose direkt am Strand ausgenommen.

6 October 2017

Da es ja regnet fahren wir (Zoey, Kiki, Max, Luca, Paola + ich) am Nachmittag mit Alex Pauline und drei weiteren Franzosen nach Kawerau zu den Hot Water Pools. Wir haben uns eine schlammige Quelle in der Natur vorgestellt und nicht eine Freibad mit Spabädern ohne Eintritt. Es war aber trotzdem genau das richtige für das Wetter!
Heute mal wieder früh aufstehen: Wir (Kiki, Zoey, Luca und ich) fahren mit Alex und Pauline zur Morrison Farm. Wir stellen uns dort unseren Chefs Daniel und Craig vor und lernen unseren Supervisor (Koordinator) Mike kennen. Die drei sind nicht nur nett, sie sind auch sehr lustig und wir freuen uns, den Job bekommen zu haben und mit ihnen zu arbeiten. Uns wird unsere Arbeit erklärt (Sie besteht aus nach unten gewachsene Sprösslinge abknipsen) und dann sind wir auch schon durch und sollen warten bis der Regen aufhört. Denn bei Regen arbeiten wir grundsätzlich nicht, durch die Stellen von den abgeknipsten Knospen könnten Bakterien die Planzen befallen.

5 October 2017

Am Nachmittag fahren wir zum 30min entfernten Tauranga Loop Track. Nach der alten Tauranga Brücke gehen wir den 2-stündigen Weg, der hinter jeder Ecke einen neuen kleinen Urwald mit kleinen Wasserfällen verbirgt. Wir müssen zwei Flüsse durchqueren und über so einige umgefallenen Palmen klettern. Gerade am Anfang waren die stärken Steigungen echt anstrengend, aber für unsere erste richtige Wanderung war es genau richtig!
Da will man gerade duschen gehen, da überzeugt einen Max vom Joggen am Strand. Ich habe keine Joggingschuhe, aber am Strand... da habe ich leider keine Ausreden. Es hat auch echt Spaß gemacht, meinetwegen sind Kiki, Max und ich den Rückweg dann aber doch gegangen :D

4 October 2017

Strandabend 💛 Nach meinem ersten Sonnenuntergang ist dieser noch schöner und mit der Runde noch viel lustiger!
Die Luft ist raus! Natürlich muss direkt ein Reifen platt sein, so wacht man doch gerne auf! Deprimiert steigen wir aus dem Auto ... Wir wollten gerade frühstücken gehen. Zum Glück helfen uns zwei Franzosen und wir schaffen es unseren Wechselreifen unter dem Auto hervorzuholen. Unser Auto hat alles, also auch einen Wagenheber. Dank Papa kann ich einigermaßen damit umgehen und wir bocken das Auto auf und wechseln unseren Reifen🙏 Bei der Werkstatt eine Straße weiter lassen wir den Mantel wechseln und ziehen später den alten Reifen wieder auf (der Ersatzreifen ist definitiv in dem Zustand eines ausschließlichen Ersatzreifens)

1 October 2017

Wenn du schon in der Zeitung bist , spätestens dann weißt du, dass du angekommen bist! Das war zwar nur ein Zufall, aber wir fühlen uns in klein-Opotiki sehr wohl! Die Schule hier hat ihr Projekt für Backpacker vorgestellt: ein Sticker für das Armaturenbrett der einen erinnert, auf der linken Seite zu fahren.