Peru, Bolivia · 20 Days · 22 Moments · December 2018

Jarenas Urlaub in Peru & Bolivien


23 December 2018

¡Hasta luego! Auf Wiedersehen Peru und Bolivien. Innerhalb von drei Wochen sind wir durch den Süden Perus mit Cusco, Arequipa und dem Titicacasee gereist, haben Machu Picchu, den Rainbow Mountain und das heilige Tal der Inka bereist und bestaunt sowie auf schwimmenden Schilfinseln im Geburtsort der Inkakultur gewohnt. In Bolivien sind wir durch die größte Salzwüste der Welt gereist, was für immer ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird. Dieser Teil der Reise endete mit der Ankunft in San Pedro de Atacama, einer Oase inmitten der trockensten Wüste unseres Planeten. Wir danken Pachamama für die tollen Momente. Pachamama ist die Bezeichnung der Inka für „Mutter Erde“. Wir danken unseren Eltern, Großeltern, Geschwistern sowie unseren Freunden für dieses tolle Hochzeitsgeschenk. :-)
Der heutige Tag war unser letzter in Bolivien. Nach der Besichtigung eines aktiven Vulkankraters, in dem es brodelte und zischte, fuhren wir querfeldein durch die Wüste in Richtung Chile, wo unser Wüsten-Trip enden sollte. Unseren lieb gewonnenen Guide Oskar sowie unseren Fahrer Claudio und die anderen Teilnehmer mussten wir verabschieden, als wir uns in Richtung chilenischer Grenze aufmachten. Der Großteil der Teilnehmer fuhr zurück ins bolivianische Uyuni. An der Grenze mussten wir zwei Stunden auf die Kontrolle warten, da es IT-Probleme gab. Da fühlt man sich doch fast wie zu Hause. ;-) Danach ließen uns die in Unfreundlichkeit geschulten Beamten nach intensiver Taschenkontrolle passieren. Unser Tagesendziel hieß San Pedro de Atacama. In diesem kleinen, sehr touristischen Örtchen inmitten der Wüste werden wir Weihnachten verbringen. Wir sind froh, bis hierher gekommen zu sein. Es ist immerhin ein Tag vor Heiligabend.

22 December 2018

Tag 2 in der Wüste war nicht weniger spektakulär als der erste Tag. Unsere Tour führte uns entlang unglaublich schöner Lagunen und Felsformationen durch den bolivianischen Teil der Atacama-Wüste. Wir konnten Flamingos, Strauße, Vicuñas und Berghasen beobachten. Das Andenplateau der Atacama-Wüste ist mit einer Höhenlage von bis zu 4.400m das höchste der Welt. Einige Vulkane erreichen die 6.000m Grenze. Gleichzeitig ist die 1.200km lange Durststrecke mit 0% Luftfeuchtigkeit der trockenste Ort der Welt, was unsere Haut und Lippen innerhalb weniger Stunden austrocknen und brüchig werden lies. Im Durchschnitt gibt es hier 0,5mm Regen pro Jahr. Unglaublich! Am Abend schliefen wir im Gemeinschaftsraum einer Notunterkunft ohne Dusche und Strom. Das Beste aber war eine Naturtherme mit 38 Grad warmem Wasser, in welcher wir bei Vollmond und Außentemperaturen um den Gefrierpunkt bis in die Nacht badeten. Herrlich!!! PS: Unser Anbieter war „Perla de Bolivia“. Sehr empfehlenswert.

21 December 2018

Los gehts in die Salzwüste Uyuni, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden. Heute Morgen konnten wir kurzfristig eine Jeep-Tour buchen. Die Bezahlung mit bolivianischen Dollars war ein Abenteuer. :-) Genügend Wasservorräte und Lebensmittel haben wir besorgt. Nachdem die Jeeps fertig beladen waren ging’s los zu einem Zugfriedhof, auf welchem seit 1940 zahlreiche Lokomotiven abgestellt worden, da Minen bis dato ausgebeutet wurden. Danach genossen wir ein Picknick in der weltgrößten Salzwüste, welche im Prinzip ein ausgetrockneter See ist. Ehemals fand hier mal die Rallye Dakar statt. Die Salzwüste eignet sich natürlich durch die riesige Fläche auch prima für Fotospielereien. :-) Anschließend besuchten wir noch die Kaktusinsel Incahuasi im Salzsee mit bis zu 700 Jahre alten Kakteen. Der 360 Grad Blick vom höchsten Punkt war atemberaubend. Den krönenden Abschluss des Tages bildeten ein Sun-Downer mit Rotwein und die Übernachtung in einem Hotel aus Salz. Was für ein Tag!!!

20 December 2018

Fünf Uhr klingelte der Wecker und wir starteten in Richtung La Paz, der Hauptstadt Boliviens und gleichzeitig auch höchstgelegensten Hauptstadt der Welt. Nachdem wir knapp 20min in eisiger Kälte über den mystisch anmutenden Titicacasee gefahren waren, brachte uns ein Taxi zum Terminal terrestre von Puno. Die siebenstündige Fahrt nach La Paz war, dank des Sleeper Busses, sehr angenehm. Wir hatten uns nach dem Besuch anderer südamerikanischer Metropolen geschworen, einen großen Bogen um die Millionenstädte zu machen. Deshalb ließen wir La Paz links liegen und nahmen noch am Abend den Flieger nach Uyuni, der Stadt am Rande der großen Salzwüste. Uyuni ist sehr touristisch, dient uns aber lediglich als Sprungbrett zur Wüstenexpedition in Richtung San Pedro de Atacama, wo wir Weihnachten verbringen möchten. Morgen früh werden wir versuchen, kurzfristig eine Expedition aufzutreiben. Nun ja...auf den Bildern sieht man, dass ein 16-stündiger Reisetag auch ein bisschen an uns nagt. ;-)

19 December 2018

Nachdem es gestern sehr viel geregnet hatte und die Temperaturen auf 6 Grad gefallen waren, verbrachten wir den heutigen Tag wieder in der Sonne. Hier auf dem auf 3.800m Höhe gelegenen Titicacasee lernten wir von den Einheimischen „Uros“, aus welchem Material die schwimmenden Inseln hergestellt werden. Es handelt sich dabei um eine Art Schilf, welches im Wasser schwimmt. Stapelt man 2-3m davon übereinander, kann man sogar ein Häuschen inkl. Möblierung darauf schwimmen lassen. Nachteil ist, dass das Material von unten fault und so sukzessive zersetzt wird. Alle 20 Tage muss eine neue Schicht (ca. 30cm) von oben „nachgefüllt“ werden. Wie man sich vorstellen kann, ist dies sehr arbeitsintensiv, da die Insel groß ist und alles (inkl. der Hütten) dafür angehoben werden muss. Lustig ist, dass wir die einzigen Gäste sind und so in den maximalen Genuss der Gastfreundschaft von Abrahams Familie kommen. Auch mit den beiden Inselkatzen haben wir schnell Freundschaft geschlossen. :-)

18 December 2018

Heute Morgen konnten wir noch den Vulkan „Ampato“ vom Frühstückstisch aus qualmen sehen. :-) Nach einem herzlichen Abschied von Steven, Mila und Liam, unseren Gastgebern in der „Ayna Anna Wasi“ Lodge, starteten wir gemeinsam mit Horst und Martina nach Puno, von wo aus wir auf unsere Schilfinsel im Titikakasee übersetzten. Als wir auf der Insel ankamen, waren wir sehr positiv überrascht. Süßes Zimmer, toller Ausblick, nette Inselbatze. :-) Da die Temperaturen hier eisig sind und starker Regen einsetzte, wurden uns Abendessen und Wärmflaschen ins Zimmer gebracht.

17 December 2018

Heute starteten wir nach einem kräftigen Frühstück zum „Cruz de Condor“, einem Aussichtspunkt, in dessen Nähe sich einige Kondore niedergelassen haben. Zwischen 8 und 10 Uhr morgens konnten wir dann auch einige sehen. Selbst aus weiter Entfernung konnten wir die Vögel erspähen. Männchen erreichen Flügelspannweiten von bis zu 3,10m und bringen bis zu 15kg auf die Waage. Im Verlauf des Tages besichtigten wir dann mit unserem bayrischem Pärchen Horst und Martina noch ein verlassenes Dorf aus der Prä-Inka-Zeit und erlebten auf dem Weg zurück zur Lodge noch ein tolles Dorffest, wo wir auch mittanzen konnten. Das Fest dauert 5 Tage. :-) Am Abend hatten wir noch ein letztes Abendessen mit Steven, Mila, Liam, Horst und Martina und haben den Abend noch am Kamin ausklingen lassen. Verena durfte sogar spontan in die Tracht von Mila schlüpfen, die sie während der Festtage im Dorf trägt. :-)

16 December 2018

Nachdem wir gestern in unserer süßen Hobbit-Unterkunft bei einer französisch-peruanischen Familie angekommen sind, machten wir uns heute auf den Weg, um das Colca-Land zu erkunden. Im Hotel hatten wir Martina und Horst aus der Nähe von München kennengelernt, die uns freundlicherweise in ihrem Auto mitnahmen. Der berühmte Colca-Canyon ist mit einer Tiefe von 3.200m und über 120km Länge der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Grand Canyon in den USA passt hier 2x rein! Schon der Weg war toll, denn wir kamen unter anderem an einem alten Prä-Inka Friedhof vorbei, wo wir Knochen fanden, die älter als 800 Jahre sind. Oben angekommen sahen wir sogar einen Condor, den größten Vogel der Welt mit Spannweiten von bis zu drei Metern. Genial. Am Abend besuchten wir noch ein lokales Dorffest und ließen uns im Anschluss wieder von Mila, unserer peruanischen Hausherrin, kulinarisch verwöhnen. :-) Ein perfekter Tag!

15 December 2018

Dritter Tag in Arequipa: Am Vormittag schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt und gingen zu dem Schneider, der seit gestern fleißig an unseren Kissenbezügen nähte. :-) Bereits seit Cusco sind wir auf der Suche nach handgewebten peruanischen Kissenbezügen aus Schafwolle für unser Wohnzimmer. In Arequipa sind wir fündig geworden und haben zwei große Decken mit tollem Muster gekauft. Ein Schneider hat uns dann daraus sechs Kissenbezüge genäht. Wir freuen uns, dass sie so gut gelungen sind. Fürs Reisegepäck sind sie allerdings eine Ansage: 12 Liter Packvolumen und 4 Kg Gewicht. Damit werden wir also noch viel Spaß haben. ;-) Versand per Postpaket nach Deutschland kostet 342,-Euro...also auch keine Option. :-( Am Nachmittag setzten wir unsere Reise in Richtung des Ortes Chivay fort, welcher direkt am Colca-Canyon liegt. Die vierstündige Busfahrt führte über einen 4.900m hohen Bergpass, höher als der höchste Berg Europas. Wahnsinn!

14 December 2018

Arequipa: Die zweitgrößte Metropole Perus ist insbesondere durch ihre außergewöhnliche Küche und ihre Lage nahe der weltgrößten Canyons „Colca“ und „Cotahuasi“ bekannt. Die Stadt wird von zwei riesigen aktiven Vulkanen umrandet, beide um die 6.000m hoch. Mehrmals im Jahr gibt es Erdbeben, das letzte starke Beben verwüstete die Stadt 2001. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Arequipas zählen das Kloster „Monestario Santa Catalina“, die „La Catedral“ und der zentrale „Plaza de Armas“. Darüber hinaus besuchten wir noch das „Museo Santuarios Andinos“, in welchem „Juanita - Die Eisjungfrau“ liegt. Es ist weltweit der einzige gefrorene Körper, der älter als 500 Jahre ist. Sie wurde im Oktober 1995 in 5.800m Höhe durch den Forscher und Bergsteiger Johan Reinhard gefunden und von den Inkas in einer zeremoniellen Prozedur geopfert. Zahlreiche weitere Kinder wurden seitdem auf anderen Gipfeln gefunden. Später am Abend durften wir noch an den Weihnachtsvorbereitungen Arequipas teilhaben.

13 December 2018

Das Highlight unseres Tages war das Abendessen im Restaurant ZigZag in Arequipa, der weißen Stadt Perus. Zum wiederholten Male genoss Jan Alpakafleisch, was sehr gut schmeckte. :-) Der restliche Tag bestand aus einer nervtötenden 12-stündigen Busfahrt durch karge Landschaften und ausgestorbene Städte. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Peru leider nicht nur durch tolle Landschaften brilliert, sondern auch negative Dinge mit sich bringt wie z. B. schlechte Infrastruktur, z. T. katastrophale hygienische Bedingungen und schlecht ausgebildete Guides, Busfahrer oder Service-Angestellte. Anfangs haben wir uns darüber ziemlich aufgeregt, allerdings kommt man damit auf Dauer nicht weiter und muss sich einfach mit vielen Situationen abfinden.

12 December 2018

Check! Heute haben wir mit der Wanderung auf den Rainbow Mountain die 5.000m Grenze geknackt. :=) Die Wanderung war Dank eines neu erschlossenen Weges in 1,5h zu bewältigen. (400 Höhenmeter) Eigentlich heißt der Rainbow-Mountain in Peru „Vinicunca“ und hat seinen Beinamen, weil der Stein, aus dem er besteht, sieben verschiedene Farben hat. Diese verlaufen parallel zueinander, wie bei einem Regenbogen :) Entstanden sind die Farben durch Mineralien, die sich schichtweise über Jahrmillionen abgelagert haben. Der Vinicunca ist mittlerweile, nach Machu Picchu, die zweitbeliebteste Sehenswürdigkeit Perus. Da dies unser letzter Tag ist, werden wir den heutigen Abend mit Packen und Souvenir-Shopping verbringen. Morgen gehts dann weiter mit dem Bus in Richtung Arequipa. Fazit zum Cusco-Besuch: Trotz Regensaison hatten wir zehn Tage Kaiserwetter und konnten jede Sehenswürdigkeit so richtig genießen. :-)

11 December 2018

Nach den vielen Touren schliefen wir heute erstmal aus. Danach besuchten wir das Museo del Inka und das Museo Machu Picchu. Besonders interessant war dabei, dass die Inka mit Bandagen die Schädel der Neugeborenen so stark verformten, dass der Schädelknochen eierförmig wurde. So wollten sich die Inka von anderen Völkern abgrenzen. Am Abend wurden wir zu Wiederholungstätern...La Morena, unser Lieblingstestaurant, durfte uns ein weiteres Mal begrüßen. Exzellenter Service, kurze Wartezeiten und außergewöhnliche Gerichte lockten uns erneut in das Kellergewölbe des sympathischen peruanischen Restaurants. Als Desert gab es Schokokuchen auf Eis mit Erdnüssen in einer Kakaobohne! Wie geil ist das denn bitte? :-) Ein klare Empfehlung für alle Peru- und Cusco-Reisenden!!! Morgen erwartet uns der Rainbow Mountain, welcher mit über 5.200m ein neuer Rekord für uns wird. Wir drücken mal die Daumen, dass wir den Aufstieg verkraften, zur Not haben die Guides aber immer Sauerstoffflaschen dabei.

10 December 2018

Okay...der heutige Tag war besser. :-) Machu Picchu hat den Rang eines der sieben Weltwunder verdient! Fünf- bis siebenhundert Inka lebten hier vor ca. 600 Jahren und verließen die Stätte erst, als die Spanier sie durch die Eroberung Cuscos an der Nahrungsbeschaffung hinderten. Machu Picchu wurde in sagenhaften 40 Jahren erbaut. Welchem Zweck es diente, ist nicht überliefert. Es sollte wohl nicht zuletzt auch als Basis für die Eroberung des Dschungels dienen, welcher hinter der Festung beginnt. Erreicht wurde die Felsenstadt über Wanderwege von Cusco aus, welche sich 180km durch die Berge winden. Zu Zeiten der Inka legten Boten die Strecke in 24h zurück, zu Fuß! Wir waren gleich zur Eröffnung um 6 Uhr morgens am Gate. Damit hatten wir noch etwas Zeit im Gelände, bevor der erste Zug aus Cusco eine Vielzahl an Gästen brachte. Ab 2019 wird der Zugang wohl teilweise limitiert. Zurück ging es am Nachmittag entspannt im Panoramazug. Für 95,- Euro / P. ein stolzer Preis, aber lohnenswert

9 December 2018

Schlimmster Reisetag seit Beginn unserer Reise! Nach 8 Stunden Reisezeit im Kleinbus, welcher gravierende Sicherheitsmängel aufwies (siehe Reifen) und anschließender 3-stündiger Wanderung nach Aguas Calientes entlang einer Bahnstrecke, erreichten wir schließlich den Ausgangspunkt für die morgige Besichtigung von Machu Picchu. Kein Wunder, dass die Spanier die alte Königsresidenz der Inka nicht entdeckten...Machu Picchu ist wirklich sehr weit versteckt in den Bergen. Morgen startet unsere Tour um 4 Uhr morgens. Der Veranstalter der Tour ist wirklich nicht empfehlenswert. Katastrophale Anreise, schlechte Orga, schmutziges Hotel mit Lärm bis in die Nacht, schlechtes Essen...naja...morgen wird bestimmt besser. Wir sind ein bisschen niedergeschlagen. Vielleicht sind zu hohe Erwartungen der Grund dafür. Ein paar Tränen sind auch gerollt. :-( So stellten wir uns einen der Höhepunkte unserer Reise nicht vor. Klare Empfehlung für jeden: An- und Abreise ausschließlich mit der Bahn!

8 December 2018

Was für ein Tag! Heute hatten wir eine Tour gebucht, welche uns zu Beginn nach Chinchero führte, wo wir lernten, wie Kleidung aus Alpaka-Wolle hergestellt wird. Natürlich haben wir uns auch gleich eingekleidet. :-) Nach der Besichtigung einer Inka-Festung im Ort fuhren wir nach Maras/Moray und besichtigten eine ehemalige terassenförmige Inka-Plantage. Dort wurden auf unterschiedlichen Höhenniveaus Pflanzen kultiviert. Die Salineras waren unser nächstes Ziel. Hier wird in über 4.500 Becken Quellwasser entsalzen. Über 400 Familien gewinnen hier Salz und leben von dessen Verkauf. Nach einem Lunch im heiligen Tal der Inka (Urubamba) fuhren wir nach Ollantaytambo, dem Tor zu Machu Picchu. Eine traumhaft schöne kleine Stadt, über welcher eine riesige Inkafestung thront. Wie waren überwältigt. Den Abschluss des Tages erlebten wir in Pisaq, wo ein Friedhof der Inka auf 3.500m Höhe in den Berg gebaut war. Die Inka mumifizierten ihre Toten und begruben sie senkrecht.

7 December 2018

Den heutigen Tag verbrachten wir an der auf 4.200m Höhe gelegenen Humantay Lagune, welche aus den Gletschern eines 5.800m hohen Bergmassivs gespeist wird. Die Lagune entstand vor wenigen hundert Jahren durch den Abgang einer gewaltigen Lawine, welche eine riesige Spalte in die Berghänge furchte. Ein schöner Ort zum Verweilen.

6 December 2018

Heute buchten wir am Morgen die Touren der kommenden Woche hier in Cusco. Dazu gehören die Humantay Lagune, das Heilige Tal mit den Salinen und Flüssen, Machu Picchu sowie der Rainbow Mountain auf 5.200m. Wir freuen uns schon wahnsinnig auf die Touren. Unser Tourenveranstalter lässt uns sogar gratis für 4 Nächte in seinem Backpacker Hostal schlafen. Gut verhandeln zahlt sich in Cusco immer aus, egal was man kauft oder bucht. :-) Den Nachmittag nutzen wir für einen Besuch der nahegelegenen Inka-Ruine von Sacsayhuamán, welche von Hauptplatz Cuscos fußläufig erreichbar ist sowie der beiden kleineren Ruinen Tambomachay und Puca Pukara. Sacsayhuamán war wirklich eindrucksvoll, über 1.000 Inkas lebten hier und zelebrierten ihre Kulte. Ein Vorgeschmack auf das wesentlich größere Machu Picchu! Eine Dame bot uns spontan eine Führung an und wir willigten, nach kurzer Preisverhandlung, schlussendlich auch ein. :-) Nach den Besichtigungen bummelten wir noch etwas durch die Märkte Cuscos.

5 December 2018

Heute begannen wir nach einem späten Frühstück eine kleine Stadttour, die uns entlang bedeutender alter Inkaplätze und -bauten sowie kolonialistischer Kathedralen führte. In Cusco ist wirklich viel los. Es wimmelt nur so vor Tourenanbietern, Outdoorgeschäften, Märkten und Restaurants. Einen Zwischenstopp machten wir auch für Verenas Rücken beim Spezialisten für Biomagnetismus und Chiropraktik. Eine Stunde beim Therapeuten kostet 15,- Euro, ist also überschaubar für unser Reisebudget. Am Abend machten wir uns noch auf die Suche nach Tourenanbietern für die kommenden Tage. Preise für Machu Picchu schwanken von 120,- Euro bis 900,- Euro pro Person. Wir sollten wohl etwas Geeignetes finden. :-) Es gilt jedenfalls sich gut zu informieren. Die Krönung unseres Tages war das Restaurant „La Morena“ mit peruanischer Küche. Sehr empfehlenswert!!! :-)

4 December 2018

Cusco! Wir erreichten unser Ziel nach 21-stündiger Reise über den Norden Perus (Piura) und einem kurzen Zwischenstopp in Lima. Da wir Quito auch schon gesehen haben, ließen wir Lima links liegen und stürzten uns sofort ins Naturabenteuer. Im Flugzeug hatten gute Sicht auf den Huascaran, den mit 6.768m höchsten Berg Perus. Fantastisch. Cusco liegt auf 3.326m in den peruanischen Anden und ist die Inka-Hauptstadt. Es dient als Ausgangsort für Expeditionen ins heilige Tal sowie zur Andenlandschaft mit zahlreichen hochgelegenen Dörfern und Ruinen wie z. B. dem legendären Machu Picchu, der Hauptattraktion des südamerikanischen Kontinents. Am Abend nach unserer Ankunft unternahmen wir noch einen Stadtspaziergang, tranken zur Akklimatisierung Coca-Tee und fanden ein superschönes typisches Restaurant mit peruanischer Folklore und leckerem Essen. :-) Im Hotel durften wir dann den geschmückten Weihnachtsbaum bewundern. Wir freuen uns schon auf das etwas andere Weihnachtsfest dieses Jahr.