Europe · 26 Days · 56 Moments · May 2017

Skandinavien Bro-Trip


12 June 2017

Die Reise ist zu Ende. Unglaubliche 9800 Kilometer sind wir gefahren. Ein paar Best Ofs werden wir in den nächsten Tagen aber noch teilen ...

11 June 2017

Es ist (leider) so weit: Wir verlassen Norwegen. Das Land, das uns in den letzten zweieinhalb Wochen trotz des vielen Reisens ein bisschen eine Heimat geworden ist. Nach ein paar Kilometern durch Dänemark und Schleswig-Holstein wird Hamburg uns heute Nacht wiederhaben ...
Als allerletztes Highlight unserer Reise nahmen wir auf dem Lysefjord Abschied von Norwegen - bei bestem Wetter.
Gerne hätten wir mehr Zeit in Stavanger verbracht, denn was wir in den wenigen Stunden mitbekommen haben, machte auf uns einen sehr sympathischen Eindruck. Insofern haben wir uns vorgenommen, auf jeden Fall wiederzukommen.

10 June 2017

Der Preikestolen. Norwegens spektakulärster Aussichtspunkt und auch einer der tollsten der Welt. Man kann nicht beschreiben, wie man sich auf dieser 600 Meter hohen Felsplattform fühlt und auch Bilder können es nicht beschreiben. Die eigentliche Sensation war aber, dass Benjamin den kompletten vier Kilometer langen Hiking-Trail mit 400 Metern Höhenunterschied auf Krücken bewältigte - hin und zurück!
Am vorletzten Tag unserer Reise zeigte sich Norwegens Fjordlandschaft bei schönstem Wetter noch einmal von seiner besten Seite.

9 June 2017

Ein Regentag in Norwegen bedeutet nicht, dass es nichts zu sehen oder zu erleben gibt ...

8 June 2017

Der nächste Tag des Roadtrips bot uns Dramatik in vielerlei Hinsicht: gewaltige Wasserfälle, traumhafte Täler und am Ende ein Farbenspiel am Himmel der Extraklasse. Hier auch mal ein Foto, das zeigt, mit wie viel Wagemut wir immer auf der Jagd nach spektakulären Aufnahmen sind.

7 June 2017

Nach Bergen wurde aus dem Bro-Trip wieder ein echter Roadtrip. Auto fahren durch eine tolle Landschaft. Unsere Highlights waren allerdings zwei architektonische Meisterleistungen: ein Klo mit Blick auf den Wasserfall und ein Kreisverkehr IM Berg.
Ein weiterer Bro stößt in Bergen zur Tour dazu ...
Wir legen uns fest: Bergen ist unsere Lieblingsstadt in Norwegen. Entspannte und gemütliche Viertel, wunderschöne, skandinavische Holzhäuser, viel Streetart und natürlich Brygge, das historische Hafenviertel.

6 June 2017

Weil man nicht in Norwegen gewesen sein kann, ohne mindestens eine der charakteristischen Stabkirchen gesehen zu haben, haben wir uns gleich vier angeschaut. Die Kirchen hier auf den Fotos sind alle um die 850 Jahre alt. Die weiße wurde allerdings vor ein paar hundert Jahren außen neu "verkleidet", sie ist nur noch von innen als "Stavkirke" zu erkennen.
Nach Geiranger dachten wir ja, wir hätten die ultimative Fjordlandschaft gesehen. Und dann kamen wir nach Flåm. Ungefähr alles, was man sich vorstellt, wenn man an Norwegen denkt, ist hier Wirklichkeit. Verwunschene Täler, lange Fjorde und ein fast unwirkliches Hochland. Und der längste Autotunnel der Welt.

5 June 2017

Spieglein, Spieglein dort im Fjord – sag, was ist der schönste Ort?
Wir sitzen nicht nur im Auto. Wir erkunden auch die Natur. Heute zum Beispiel haben wir ein gutes Stück des "Fossestien" abgewandert, einem 20 Kilometer langen Pfad entlang eines Flusses mit vielen Wasserfällen. Es war eine tolle Wegstrecke durch verwunschene Wäldchen und vorbei an kleinen Bächlein und sehr viel Moos.
In Norden Norwegens sind sie kaum anzutreffen, hier jedoch sind sie einfach überall: Schafe. Und sie gewinnen jeden Staring-Contest ...

4 June 2017

Heute konnten wir unter Beweis stellen, wie fit wir sind. Das ernüchternde Ergebnis: Da geht noch was. Aber wir haben trotzdem die komplette Tour auf den Gletscher überstanden und wurden mit spektakulären Bildern belohnt

3 June 2017

Überall in Norwegen, im Norden wie im Süden, sieht man viele verlassene Häuser. Das bisher gruseligste fanden wir am einladendsten ...
Diese Wegstrecke war wahrscheinlich die imposanteste, die wir bisher hatten: von Geiranger nach Luster. Und die Fotos, die in der Reihenfolge ihrer Entstehung sortiert sind, zeigen, warum. Die Landschaft wechselte innerhalb von 250 Kilometern so oft und so vielfältig, dass unser Mund dauerhaft aufstand.
Ach ... der Geirangefjord. Eines, wenn nicht sogar DAS ikonischste Touristenziel in Norwegen. Und er hat uns wirklich in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. An drei Tagen waren wir dort. Tag 1 war eine spontane Stippvisite, Tag 2 und Tag 3 waren geplant. An Tag 1 erwartete uns strömender Regen und Dunst. An Tag 2 begrüßte uns nur leichter Regen, doch die Aussicht aus unserer Hütte entschädigte uns dafür. Am Tag 3 erwachten wir bei mehr Regen, was uns die Vorfreude auf unseren Speedboat-Ausflug auf den Fjord deutlich eintrübte. Doch dann, genau zehn Minuten vor dem Start ... unfassbar aber wahr: Die Wolken rissen auf und der Geiranger präsentierte sich unter blauem Himmel und strahlender Sonne. Und dann erwartete uns auch noch eine private Bootstour, da nur wir beide so früh gebucht hatten. Wie viel Glück kann man haben?

2 June 2017

Wenn man in Norwegen von einer Enttäuschung spricht, ist das natürlich Jammern auf hohem Niveau. Ålesund war solch eine "Enttäuschung". Die Stadt hat zwar viel Jugendstil zu bieten, jedoch ist in den letzten Jahrzehnten viel hässliche weil rein funktionale Architektur dazugekommen. Richtiges Flair hat diese Stadt daher nicht. Immerhin bot der Ausblick aus dem Hotelzimmer einen grandiosen Blick auf den Hafen.

1 June 2017

Wir sind etwas mit der Journi im Rückstand. Eine Sache, von der wir noch nicht berichteten, ist die Atlantikstraße. Eine bautechnische Meisterleistung, weil sie durch den Atlantik von Inselchen zu Inselchen hüpft. Wir hatten das Glück, gerade während eines fantastischen Sonnenuntergangs dort zu sein.
Die Trollstigen ist eine der Haupattraktionen in Norwegen. 5 Kilometer Serpentinen mit einer Steigung von 10 %. Gestern waren wir schon mal hier, da war das Wetter sehr dürftig. Deswegen kamen wir heute wieder - und wurden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.
Unser Aufenthalt in Trondheim war nur kurz, aber natürlich haben wir uns die wichtigsten Sachen angeschaut. Leider ließ das Wetter zu wünschen übrig.
Die Fahrt vom Norden Norwegens in den Süden war lang und anstrengend. 800 Kilometer in 14 Stunden ... Auf dem Weg nutzten wir drei Fähren und passierten auch den Polarkreis. Zum Glück war die Route aber abwechslungsreich und wunderschön.

30 May 2017

Das Wetter spielte am zweiten Tag auf den Lofoten nur bedingt mit, aber die Kulissen wurden trotzdem immer beeindruckender, je weiter wir in den Süden kamen. Dementsprechend schwer fiel uns der Abschied.

29 May 2017

Tag 1 auf den Lofoten. Wir sind erschlagen und überwältigt.
Langsam kann man uns Elchflüsterer nennen ...

28 May 2017

Bevor es morgen auf die Lofoten geht, bereisten wir heute Norwegens zweitgrößte Insel "Senja". Auch hier sind schon beindruckende Landschaften und die rauhe See zu bestaunen. Außerdem haben wir verlassene Hütten und Bunker von innen inspeziert. Jetzt genießen wir den Blick vom Sofa auf den Fjord und freuen uns auf die Fährfahrt morgen über das offene Meer.
Tromsø – eine kleine, sehr beschauliche Stadt am Rande der Lofoten. Sie wird auch "Tor zum Eismeer" genannt. Ein wirklich unbeschreiblich intensives Erlebnis war die Mitternachtssonne über der Stadt.

27 May 2017

Wir sind in Tromsø. Die Route dorthin war einfach traumhaft. Durch Fjorde mit tiefblauem bis türkisfarbenem Wasser, eingerahmt von den nördlichsten Bergen des Skanden. Und endlich konnten wir einen Elch nicht nur sichten, sondern ihn auch einigermaßen gut sichtbar fotografieren ...
Unsere Bleibe war in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Zum einen, weil unser Zimmer ein Tipi war, zum anderen, weil die Anlage das Zuhause von 107 Huskys ist. Und die sind richtig, richtig drollig.

26 May 2017

Und schon sind wir wieder 200 Kilometer südlich des Norkaps. Unser Weg führte uns durch sensationelle Schneesteppen und vorbei an pitoresken Fischerdörfchen.
Unsere erste (und bisher einzige) norwegische Krone ...
Das Nordkap - wir haben es tatsächlich geschafft. Durch eine Schneewüste hindurch, die unwirklicher und traumhafter kaum sein könnte. Ein wirklich bewegender Moment.

25 May 2017

Geschafft. Wir sind fast am Nordkap angekommen. Der Weg dorthin war mehr als abenteuerlich, denn am nördlichsten Punkt des europäischen Festlands liegt teilweise noch meterhoher Schnee. Morgen schließen wir uns dann einem Autokonvoi an, der einem Schneepflug zum eigentlichen Kap folgt. Alleine zu fahren wäre zu gefährlich und ist auch verboten. Vor dem Schlafengehen blitzt die echte Mitternachtssonne noch durch die Wolken.
Hamningberg - der wirklich letzte Ort am Ende der Straße. Hier hört Norwegen buchstäblich auf - und man fühlt sich wie am Ende der Welt. In dem schönen gelben Haus hätten wir eigentlich übernachtet, doch bis heute Morgen war die Straße hierher noch gesperrt.
Dieser kleine Kamerad lief uns kurz vor Hamningberg über den Weg.

24 May 2017

Vardø hat auch eine sehr dunkle Vergangenheit. Vor 400 Jahren war die Stadt das Zentrum der norwegischen Hexenverbrennung. Die Norweger nennen Vardø deswegen auch "das Tor zur Hölle". 2011 wurde ein begehbares Mahnmal errichtet. Darin hängt für jedes Opfer eine Glühbirne und eine Tafel mit den jeweiligen Anklagepunkten. Der Stuhl ist eine Installation, die an das Geschehene erinnern soll.
Vardø - die östlichste Stadt am östlichsten Punkt Norwegens. Unser Vermieter erzählt uns, dass vor 17 Jahren von den 4500 Einwohnern etwa 2000 über Nacht ihre Arbeit in den Fischfabriken verloren und die Stadt verließen. Das sieht man der Stadt an. Sie ist runtergekommen und trostlos. Doch gerade die jüngeren Einwohner kämpfen mit Streetart gegen dieses Bild an.
Finnland bleibt leider eintönig. Nur die Rentiere sorgen für Abwechslung.

23 May 2017

Fast am Ende der Etappe werden wir doch noch für die eintönige Fahrt bisher entschädigt. So traumhaft präsentiert sich uns unsere erste Mitternachtssonne. Angekommen in Rovaniemi, der finnischen Stadt auf dem Polarkreis, fällt es uns schwer zu glauben, dass es wirklich auf Mitternacht zugeht.
800 Kilometer durch Finnland – und das Land verändert sich kein bisschen. Was hier auf den Fotos idyllisch aussieht, wird nach mehreren Stunden doch ziemlich langweilig. Es ist wirklich erstaunlich, dass sich keinerlei landschaftliche Veränderung einstellt.
Wegzehrung: ein Lidl-Hotdog. Zum Glück schmeckt er besser, als er aussieht ...
Kurze Frühstückspause in Helsinki, dann gehts weiter nach Lappland.

22 May 2017

Schweden verabschiedet sich mit einem dramatischen Sonnenuntergang.
Wir verlassen auf der M/S Amorella die mitteleuropäische Zeitzone in Richtung Finnland.
Fünf Stunden waren wir in Stockholms Untergrund unterwegs. Die Ubahn-Stationen sind echt (Achtung Wortwitz) total abgefahren.

21 May 2017

Sonnenuntergang über Stockholm. Das Leben ist schön!
Skyline von Stockholm. Es ist einfach wunderschön hier.
Unsere Kajüte. Es schwankt ziemlich, aber der Blick übers Wasser auf Stockholms Altstadt ist einmalig.
Frederik im Paradies.

20 May 2017

Malmö ist relativ unspektakulär. Morgen kommt die erste lange Etappe: 600 Kilometer bis Stockholm.
Öresundbrücke. Schweden, wir kommen.
Bestes Wetter in Kopenhagen.

18 May 2017

Das ist die ungefähre Route. Und dieser Wagen wird uns hoffentlich auf den über 8000 Kilometern nicht im Stich lassen ...