Hong Kong S.A.R. · 3 Days · 9 Moments · November 2017

Janina's Urlaub in Hong Kong S.A.R.


14 November 2017

. Im Doppeldeckerbus hab ich dann ganz oben vorne die gute Sicht genossen, da das Wetter diesmal super war mit Sonnenschein und klarer Sicht erschien mir HongKong dann auch echt cool 😍 der Flughafen war dann wieder so riesig und es dauerte wirklich bis ich am Gate war, da die Strecken sehr lang sind.
Am Abend hab ich noch mit einem anderen Hostel Bewohner aus Chile gequatscht und er war wirklich cool, weil er mir direkt Ferrero Rocher angeboten hat und Schokolade wohl ĂŒber alles liebt 😄 er hat mir erzĂ€hlt, dass er auf seinem Sabbatical 4 Monate in Japan war und jetzt schon 3 Monate in China, davon zwei Monate in Taiwan, was nie auf seiner Liste war, ihn aber bisher am meisten beeindruckt hat. Am nĂ€chsten Morgen hab ich Kokostoast gefrĂŒhstĂŒckt und kurz vor 11 bin ich aus dem Hostel und mit dem Bus zum Flughafen gefahren. Die Bushaltestelle war ganz in der NĂ€he vom Hostel und der Bus fuhr ohne Zwischenstopps direkt zum Flughafen đŸ™ŒđŸ» ein GeschĂ€ftsmann hat mir geholfen bzgl Tickets kaufen fĂŒr den Bus. Man wirft einfach beim Busfahrer das Geld in ein Fach und setzt sich dann (ohne Ticket đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž)
Ihr ging es ĂŒbrigens wie mir. Angekommen in HongKong hatte sie auch den Mega Kulturschock und hat die Leute auch als sehr unhöflich empfunden. Zusammen haben wir dann ein bisschen geshoppt und uns ĂŒber Argentinien/Deutschland ausgetauscht. Sie ist 38 Jahre alt, hat eine 18 jĂ€hrige Tochter und ist selbststĂ€ndig in der Kosmetikbranche und hat sich wohl extrem hochgearbeitet. In BuenosAires haben sie ein riesiges Problem mit Armut und Slums und sie stammt wohl auch aus einer armen Familie. Sie haben wohl gerade auch große Probleme mit der Inflation...irgendwann war ich durch die Klimaanlagen und die durchnĂ€sste Kleidung so ausgefroren, dass ich nach Hause bin, um mich heiß zu duschen und etwas WĂ€rmeres anzuziehen. Angekommen im Hostel hab ich mich dann etwas entspannt und die neuen Kosmetikartikel ausprobiert 😄 sie hatten dort wirklich alles und riesige DrogeriemĂ€rkte mit soo coolen Produkten.
Hinter den BĂ€umen konnte man aber wiederum die riesigen HochhĂ€user sehen, also wirklich alles voller Extreme. Dann kam man ĂŒber eine BrĂŒcke vorbei an goldenen HochhĂ€usern direkt beim Hafen raus mit Blick auf die Skyline. Das gab wieder ein anderes Bild der Stadt ab, denn die HochhĂ€user dort waren unglaublich modern und teilweise auch ganz cool. Dann ging es vorbei an den grĂ¶ĂŸten LuxuskaufhĂ€usern und Ladenzeilen, die ich je gesehen habe Richtung Treffpunkt. Ich war eine der ersten und die ReisefĂŒhrerin war eine Studentin, die super englisch gesprochen hat und wirklich interessante Dinge erzĂ€hlt hat. Etwas zu spĂ€t trudelte die Couchsurferin ein und wir lauschten gebannt dem Guide. Leider fing es dann in Strömen an zu regnen, weshalb wir uns von der Gruppe trennten und Schirme kauften. Leider konnten wir die Gruppe dann nicht mehr finden und sind auf eigene Faust losgezogen. Es war wirklich schwer ein Restaurant zu finden, das irgendwie halbwegs gut aussehendes Essen auf den Tisch stellte
Am nĂ€chsten Morgen habe ich mich als Erste aus dem Zimmer geschlichen und habe erst mal ein CafĂ© zum FrĂŒhstĂŒcken gesucht. Leider war das Einzige, was ich finden konnte Starbucks. Allerdings gab es dort diese super leckeren Zimtschnecken und meine GĂŒte, manchmal hat man dann eben Bock auf solches Essen 😅 ich Kulturbanause. Im Hintergrund liefen Weihnachtslieder und es fĂŒhlte sich echt absurd an. Im Hostel habe ich einige Flyer mitgenommen, unter anderem einen bzgl einer Free Tour. Da ich mich am Abend vorher fĂŒr den Tag mit einer Couchsurferin verabredet habe, hab ich sie gefragt, ob sie Lust darauf hĂ€tte. Bis zur Tour hatte ich noch zwei Stunden, die mir auch gerade recht waren. Ich bin dann zum Treffpunkt gelaufen und habe auf dem Weg einen Park gefunden, der echt ganz cool und teilweise skurril war, weil dort irgendwelche Mangafiguren aufgestellt waren und Leute dort TaiChi gemacht haben. Der Park war auch wie eine andere Welt, riesige alte DschungelbĂ€ume und Vögel Gezwitscher.
Danach bin ich noch mal zum Hafen gelaufen, um mit der FĂ€hre zu fahren und die Skyline bei Nacht zu sehen. Es war wirklich, wirklich schön und die Fahrt mit der FĂ€hre war super gĂŒnstig. Man kam dann direkt in einer riesigen Mall raus, eines der höchsten GebĂ€ude von HongKong und dort hab ich dann (mal wieder im Starbucks - leider đŸ˜©) zu Abend gegessen. Danach ging es per Metro zurĂŒck, allerdings musste ich so weite Strecken innerhalb der Metro Station zu Fuß zurĂŒcklegen, dass ich schon fast alles hĂ€tte zu Fuß laufen können 😄 na gut; die Strecke ĂŒbers Wasser natĂŒrlich nicht đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž das Feiern gehen mit der Couchsurferin hab ich dann platzen lassen, ich war einfach zu mĂŒde.
Im Hostel war ich dann erst mal geschockt, da wirklich alles recht beengt war und die Dusche etc. sehr, sehr wenig Platz bot. Als ich mich dann auf die Suche nach einem Restaurant machte, habe ich zum GlĂŒck ein vegetarisches Restaurant gefunden innerhalb einer Art Mall. Alle Restaurants sahen aus wie Altenheime, ausgelegt mit Teppichböden und großen, runden Tischen. Mir gegenĂŒber wurde ein Ă€lterer Herr gesetzt, der dann sogar seinen Tee mit mir geteilt hat, weil mir (wahrscheinlich wegen sprachlicher MissverstĂ€ndnisse) nur heißes Wasser hingestellt wurde. Am Abend bin ich dann fix und fertig und schon recht frĂŒh ins Bett, aber glĂŒcklicherweise waren alle sehr, sehr ruhig im Hostel und ich hatte meine Schlafbrille dabei đŸ™đŸ»
Der Bus hielt laut Google Maps ganz nahe am Hostel, allerdings fing es zu regnen an als ich ausgestiegen bin. Da ein netter Mann seinen Schirm mit mir teilte, bin ich dann glatt zu weit gelaufen 😄 da die GebĂ€ude wirklich riesig waren und das Hostel wie sich spĂ€ter herausstellte, etwas versteckt in einem Hochhaus im zweiten Stock untergebracht war, fing die große Suche an. Da ich leider kein Internet hatte und noch keine Offline Karte gestaltete sich das als gar nicht so leicht. Niemand konnte/wollte mir so recht helfen. Nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit und nachdem ein MĂ€dchen dann doch netterweise bei Google Maps nachgesehen hatte, habe ich irgendwann das Schild „National Court“ entdeckt. Hier sollte laut Maps das Hostel sein. Innerhalb des GebĂ€udes war alles total verschlungen und ich war wirklich lange unsicher, ob da irgendwo wohl das Hostel untergebracht sei, da auch nicht wirklich Beschilderungen angebracht waren. Aber irgendwann war es dann so weit đŸ™đŸ»

12 November 2017

Angekommen in HongKong war ich total beeindruckt von dem wirklich riesigen Flughafen, an dem alles total organisiert ist. Zum GlĂŒck habe ich beobachtet, wie alle vorher eine Art Selbstauskunft ausgefĂŒllt haben bevor es durch den Immigration Schalter ging. Mein Rucksack kam direkt als einer der ersten und los ging es auf die Suche nach dem Bus. Zum GlĂŒck hatte man ĂŒberall WLAN und dank der guten Beschilderung hab ich es direkt gefunden. Es hielten nur Doppeldeckerbusse und alles war Hightech, sodass ich erst den zweiten Bus nehmen konnte, weil man im Bus keine Tickets kaufen kann 🙄 dann ging die Fahrt los und ich war erst mal geschockt von den riesigen Plattenbauten und Wolkenkratzern, die so gar nicht charmant wirkten. Man hatte gar keine gute Sicht durch den Smog, was ich allerdings sehen konnte, war nicht mein Ding. Wirklich riesige Industriegebiete und es wirkte, als sollten ĂŒberall noch weitere hĂ€ssliche Plattenbauten errichtet werden.