France, Morocco, Spain · 10 Days · 53 Moments · December 2017

Ivonne's Abenteuer in Marokko


6 January 2018

Rückflug nach einem (den einzigen) verregneten Tag nach Leipzig

5 January 2018

Sidi Ahmed Essayeh is a small town and rural commune in Essaouira Province of the
Die Samenplättchen werden bei schwacher Hitze geröstet und anschließend in einer Stein- oder Metallmühle zermahlen; der so entstandene Brei wird unter Zugabe von etwas lauwarmem Wasser so lange geknetet, bis sich das Öl absondert. Zur Herstellung von einem Liter Arganöl werden etwa 30 kg Früchte (etwa 4,5 kg Kerne) benötigt. Es wird üblicherweise nicht erhitzt, d. h. zum Braten, Dünsten oder Kochen verwendet, sondern dient traditionell als Brotbeilage zu allen Mahlzeiten des Tages; erst seit kurzem wird es zuweilen auch als Salatöl gereicht.
Ausflug ins Arganöl-Land Die ausgetrockneten Früchte werden im Sommer (je nach Höhenlage und daraus resultierender Reifezeit im Juli/August/September) traditionell per Hand vom Boden aufgelesen, da sie – wegen der vielen Dornen und der dichten Zweige – nicht vom Baum heruntergeschlagen werden können. In Plantagen findet jedoch auch eine maschinelle Ernte mit Hilfe einer vibrierenden Rüttelmaschine statt; die Früchte fallen dann in ein ausgelegtes Netz und können leicht aufgenommen und in Säcke gefüllt werden. Diese werden in den Häusern oder in den Agadiren bis zur Weiterverarbeitung gelagert. Die Verarbeitung beginnt mit der Entfernung des trockenen Fruchtfleischs; dann werden die äußerst harten Kerne von Hand mit Hilfe von zwei Steinen aufgeschlagen, um die darin enthaltenen Samenplättchen herauszulösen. Das trockene Fruchtfleisch und die Schalen der Kerne finden zumeist als Brennmaterial im Küchenherd Verwendung.

4 January 2018

les domaines du val d‘Argan
Orson Welles drehte im Jahr 1952 seine filmische Adaption des Othello-Stoffes in Essaouira. Ridley Scott rekonstruierte hier 2004 das mittelalterliche Jerusalem für seinen Film Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven). Seit 2013, also ab der dritten Staffel, ist Essaouira einer der Drehorte der Fantasyserie Game of Thrones.
Im 18. und 19. Jahrhundert baute Essaouira seine wichtige Position als Knotenpunkt im Karawanenhandel weiter aus und gelangte zu erheblichem Wohlstand. Nach der französischen Besetzung Timbuktus im Jahre 1893 verlor die Stadt im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung, da ihre wichtigsten Handelsverbindungen unterbrochen wurden. In der Zeit nach 1967 war die Stadt das Ziel vieler Hippies; auch Jimi Hendrix hielt sich einige Tage in der Umgebung auf.
Im 15. und 16. Jahrhundert eroberten die Portugiesen einige Gebiete an der marokkanischen Atlantikküste. Im Jahr 1506 begannen sie mit dem Bau der Hafenbefestigungen. Sultan Mulai Abdelmalek aus der Dynastie der Saadier setzte das Prinzip des Festungsbaus im Jahre 1628 fort. Den Namen der Festung, Mogador, sollen die Portugiesen mit Respekt für den heute noch als Schutzpatron der Stadt verehrten islamischen Heiligen Sidi Mogdul gewählt haben. Dieser soll nach der Legende ursprünglich ein Schotte namens Mac Donald gewesen sein, der sich einst hierher abgesetzt hatte, zu Lebzeiten verehrt und posthum zu einem Marabout erhöht wurde. 1765 begann der Alawiden-Sultan Sidi Mohamed Ben Abdallah mit dem Ausbau Essaouiras zum − zu seiner Zeit − größten Seehafen Marokkos. Der französische Gefangene Théodore Cornut wurde mit der Planung der Festungsbauwerke und einzelner Stadtteile beauftragt.
Die westmarokkanische Küste gehörte zur römischen Provinz Mauretania Tingitana mit der Hauptstadt Volubilis. Im Jahre 429 n. Chr. eroberten die Vandalen den Norden der Provinz, den dann im Jahre 533 der oströmische General Belisar einnahm. Zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert schlossen sich mehrere regionale Berberstämme der Herrschaft der arabischen Umayyaden an, die auch den Süden Spaniens beherrschten. Im 11. Jahrhundert, der Zeit der Almoraviden, integrierte Yusuf ibn Taschfin (reg. 1070–1106), der Gründer von Marrakesch, die Region um Essaouira in sein Reich.
Die im 18. Jahrhundert angelegte Medina von Essaouira mit ihrem – für Marokko völlig untypischen – weitgehend symmetrischen Grundriss, geradlinig verlaufenden Straßen und zwei Stadttoren wurde im Jahre 2001 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Eine Kollektion von Kanonen (Bronze und Eisen) aus dem 17. und 18. Jahrhundert steht auf der dem Meer zugewandten Scala de la Kasbah. Im Fischereihafen werden noch Schiffe in traditioneller Manier aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt.
Der Ort war eine phönizische Gründung unter dem Namen Migdol, die später von den Puniern (unter Hanno II) und den Römern beherrscht wurde. Ausgrabungen seit den 1950er Jahren belegen eine frühphönizische Niederlassung aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Historische Quellen lassen vermuten, dass es sich hierbei um die bei Plinius erwähnte ‚Purpurinsel‘ handeln könnte. Stadt und Insel Mogador sind ein Forschungsschwerpunkt des Deutschen Archäologischen Instituts Madrid. Zusammen mit der Erforschung der spanischen und portugiesischen Westküste untersucht man das Gebiet auf die Aktivitäten der Phönizier, die hier bereits den Handel mit West- und Südafrika kontrollierten. Neueste Grabungen lassen vermuten, dass die in der Bucht von Essaouira gelegenen Islas de Mogador (auch Islas Purpurinas), den äußersten Außenposten der antiken Welt darstellten. Die Phönizier sollen hier Purpurschnecken gezüchtet haben.
Stadt-Hafen-Strand-Bummel Essaouira (arabisch الصويرة, DMG as-Ṣawīra ‚Die Eingeschlossene‘, mazirisch ⵎⵓⴳⴰⴹⵓⵔ Mugaḍur) ist eine Hafenstadt mit etwa 85.000 Einwohnern an der marokkanischen Atlantikküste in der gleichnamigen Provinz in der Region Marrakesch-Safi. Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde die Stadt auch Mogador genannt. Dieser Name geht vermutlich auf die Portugiesen zurück und wird heute nur noch für die vorgelagerte Insel verwendet. Die gesamte Altstadt (Medina) von Essaouira wurde im Jahr 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

3 January 2018

Der Arganbaum oder Arganie (Argania spinosa (L.) ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Argania, die zur Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae) gehört. In Marokko wird die Arganie seit Jahrhunderten zur Ölgewinnung angebaut, wobei man es in früheren Zeiten der Natur selbst überließ, für Nachwuchs zu sorgen; erst seit den 1980er Jahren werden staatlich finanzierte Programme zur (Wieder-)Aufforstung unternommen. Die buschartig wachsenden Arganwälder tragen überdies dazu bei, die Wüstenbildung aufzuhalten.

2 January 2018

Abschied von MARRAKECH
Letzter Abend in Marrakesh
Gegründet wurde Ouarzazate von der französischen Kolonialverwaltung 1928. Sie war eine Garnisonsstadt der Fremdenlegion. Am Stadtrand liegt eine der eindrucksvollsten Kasbahs des Landes – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Thami El Glaoui erbaute Kasbah Taourirt. Es handelt sich um eine der besonders großen Wohnburgen, innerhalb deren Stampflehm-Mauern auch heute noch Angehörige des Haouza-Stammes leben. Die Kasbah ist eine auch historisch interessante Anlage, da sie den Palast des El Haouzi, des Stammesfürsten, beherbergte. Etwa ein Drittel des Palastgebäudes ist heute öffentlich zugänglich. Der letzte El Haouzi von politischer Bedeutung, Thami El Glaoui, kollaborierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den französischen Kolonialherren und spielte bis zur Unabhängigkeit eine machtvolle Rolle – zeitweise war er Pascha von Marrakesch. Sein Versuch, sich mit dem nach der Befreiung inthronisierten Mohammed V. zu versöhnen, misslang. Thami El Glaoui starb 1955.
Aït-Ben-Haddou diente als Kulisse für über 20 Hollywood-Produktionen, u. a.: Sodom und Gomorrha (1962) Lawrence von Arabien (1962) Die Bibel (Film) Der Mann, der König sein wollte (1975) Jesus von Nazareth (1977) Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (1985) James Bond 007 – Der Hauch des Todes (1987) Die letzte Versuchung Christi (1988) Himmel über der Wüste (1990) Kundun (1997) Die Mumie (1999) Gladiator (2000) Alexander (2004) Prince of Persia: Der Sand der Zeit (2010) Game of Thrones (2012)
Der aus einem alten und einem neuen Teil bestehende Ort liegt fast 200 km (Fahrtstrecke) südöstlich von Marrakesch beziehungsweise etwa 30 km in nordwestlicher Richtung von der Stadt Ouarzazate entfernt an einem Berghang in etwa 1270 bis 1320 m Höhe am Ufer des nur im Winter und Frühjahr wasserführenden Asif Mellah. Eine etwa 45 km lange durch das Ounila-Tal über Tamdakht und Anemiter nach Telouet führende Straße (P1506) ist inzwischen fertiggestellt worden. Am Ufer des Asif Mellah wachsen noch Dattelpalmen, die aufgrund der kühlen Höhenlage nur wenig Früchte hervorbringen, deren faserige Stämme jedoch in früheren Zeiten beim Bau der Decken und Aufgänge (teilweise Rampen) in den Wohnburgen (tighremts) eine wichtige Rolle spielten; aus den Palmwedeln wurden überdies Matten, Körbe, Stricke u. ä. geflochten.
Das alte Dorf besteht aus mehreren eng aneinander gebauten und teilweise ineinander verschachtelten Wohnburgen (Tighremts). Deren Lehmmauern ruhen auf natürlichem Fels und haben eine Sockelzone größeren oder kleineren Findlingen. Die Bauten mit ihren Ecktürmen und Zinnen verleihen dem Ort sein wehrhaftes Aussehen, welches durch die Hanglage noch verstärkt wird. Die meisten Ecktürme waren im oberen Bereich mit geometrischen Motiven dekoriert, wobei die immer wiederkehrenden Rautenmotive als abstrahierte Augen gedeutet werden können und ursprünglich wohl eine apotropäische (Unheil abwehrende) Funktion hatten. Die ursprünglich völlig fensterlosen Tighremts von Ait Benhaddou sind allesamt um Innenhöfe herum gebaut, durch welche Licht und Luft in die Stallungen und Lagerräume im Erdgeschoss sowie in die Wohn- bzw. Schlafräume in den oberen Geschossen gelangen konnte. Auffällig ist, dass der alte Ksar von keinem Minarett überragt wird.
Die Stätte war Hauptort der Sippe (Aït) der Ben Haddou. Diese kontrollierten zur Zeit der Almoraviden im 11. Jahrhundert am Asif Mellah den Handel auf der alten Karawanenstraße zwischen Timbuktu und Marrakesch. Der größtenteils aus Stampflehm und − den in Südmarokko eher seltenen luftgetrockneten − Lehmziegeln errichtete Ksar dürfte jedoch jüngeren Datums sein – die Angaben schwanken je nach Literatur vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Auch über die Anzahl der Bewohner kann keine genaue Angabe getroffen werden, jedoch wird von bis zu 1000 Menschen gesprochen, die zeitweilig in Aït Benhaddou gelebt haben sollen.
Der Tizi n’Tichka (mazirisch ⵜⵉⵣⵉ ⵏ ⵜⵉⵛⴽⴰ Tizi n Ticka) ist ein 2.260 m hoher Gebirgspass im Hohen Atlas in Marokko. Die Strecke war schon den Berberstämmen früherer Jahrhunderte bekannt, die auf den felsigen, aber stellenweise grasbewachsenen Hängen im Sommer ihr Vieh (Schafe, Ziegen) weiden ließen. Während der französischen Kolonialherrschaft wurde der alte Handelsweg zu einer Piste ausgebaut. In den 1960er Jahren wurde die Strecke erstmals asphaltiert. Der Pass bildet den höchsten Punkt der Verbindungsstraße N9 zwischen Marrakesch und Ouarzazate; er bildet die Grenze zwischen den Regionen Marrakesch-Tensift-El Haouz und Souss-Massa-Draâ. Die Straße bildet die kürzeste und meist auch die schnellste Verbindung zwischen der Ebene von Marrakesch bzw. den Küstenstädten des Nordwestens (Casablanca, El Jadida, Safi) und den weiten Gebieten des Saharavorlands (Ouarzazate, Drâa-Tal) und wird deshalb auch von LKWs und Bussen befahren.

1 January 2018

Hauptattraktion der Stadt ist die Djemaa el Fna (arabisch etwa Versammlung der Toten), der mittelalterliche Markt- und Henkersplatz, heute ein lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Sch
Die Saadier-Gräber oder Saaditen-Gräber (arabisch ضريح السعديين) in Marrakesch dienten von 1557 bis 1664 den Saadiern als wichtigste Nekropole. Heute gehören sie wie die gesamte Innenstadt Marrakeschs zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ursprünglich diente das Gelände lediglich als Garten der Kasbah-Moschee, doch bereits Jahrhunderte vor der Herrschaftszeit der Saadier (1549–1664) wurden hier einige Emire und auch der Meriniden-Sultan Abu l-Hasan beigesetzt. Nachdem auch der erste Saadier-Sultan Mohammed ech-Cheikh hier beigesetzt wurde, ließ ihm dessen Sohn Abdallah al-Ghalib an diesem Ort ein Grabmal bauen und wurde später ebenfalls hier beigesetzt. Die heutigen Mausoleen und die umschließenden Mauern wurden im späten 16. Jahrhundert unter Ahmad al-Mansur errichtet und danach über 200 Jahre lang verwendet, bis sie vom Alawiden-Sultan Mulai Ismail mit hohen Mauern umschlossen wurden, um das Andenken an die Saadier-Dynastie zu tilgen.

31 December 2017

SILVESTER
Silvester
Die (auch der) Tajine, Tagine oder auch Tadschiin (arabisch طاجن, DMG ṭāǧin, pl. طواجن / ṭawāǧin, „Kasserolle“) bezeichnet in der nordafrikanischen Küche sowohl ein rundes, aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem (konischem) Deckel als auch das darin gekochte Gericht. Für Schmorgerichte stellt man in Nordafrika die Tajine klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer. Man kann die Tajine auch im Backofen verwenden, dann ähnelt der Garprozess dem im Römertopf. Es werden in der nordafrikanischen Küche sowohl deftige Gerichte mit Fleisch und Fisch als auch Süßspeisen mit der Tajine zubereitet. Zum Servieren wird die Tajine auf den Tisch gestellt, und die Gäste bedienen sich direkt aus dem Keramiktopf.
Trotz fehlender schriftlicher Aufzeichnungen ist davon auszugehen, dass das Hochtal schon seit Jahrhunderten besiedelt ist, wobei in früheren Jahrhunderten ein ständiger Konflikt zwischen wandernden Viehnomaden und sesshaften Bauern um die Nahrungsressourcen bestanden haben muss, der sicherlich des Öfteren nur gewaltsam gelöst wurde. Noch im frühen 20. Jahrhundert lebten die Bewohner weitgehend abgeschnitten von der Außenwelt – eine Situation, die sich erst mit verbesserten Transportmöglichkeiten und zunehmendem Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal in vieler Hinsicht immer noch recht ursprünglich geblieben. Im Jahr 1995 gab es nach starken Regenfällen heftige Überschwemmungen, die vor allem in Setti Fatma viele Häuser zerstörten.
Das Ourika-Tal ist ein vom Oued Ourika durchflossenes Bergtal auf der Nordseite des Hohen Atlas in der Provinz Al Haouz in der Region Marrakesch-Safi in Marokko. in Das etwa 1400 m bis 1500 m hochgelegene Ourika-Tal beginnt etwa 30 km südöstlich von Marrakesch beim Ort Souk Tnine de l'Ourika und zieht sich weitere 25 km in südlicher Richtung bis nach Asgaour und Setti Fatma; danach folgen noch einige Bergdörfer, die allerdings nur auf Wanderungen erreichbar sind. Der Fluss Ourika entspringt an den Hängen des Toubkal-Massivs und versickert in der Ebene von Marrakesch.

30 December 2017

Für Marokko-Reisende steht meist auch ein Besuch der Majorelle-Gärten (Jardin Majorelle) in Marrakesch auf dem Programm, die teilweise noch von ihm selbst angelegt wurden. Im Jahr 1980 wurde die seit Jahren leerstehende Villa mitsamt dem Atelier und dem verwilderten Garten vom französischen Modeschöpfer Yves Saint-Laurent und seinem Lebensgefährten Pierre Bergé erworben und restauriert. Bereits im Jahr 1997 entstand eine Stiftung, die sich dauerhaft der Pflege der Anlage widmen soll. Nach dem Tod Yves Saint-Laurents im Jahr 2008 wurde das Gelände, in welchem sich auch ein Museum für Islamische Kunst befindet, gegen Eintrittsgeld der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

29 December 2017

Berber (mazirisch ⵉⵎⴰⵣⵉⵖⵏ) sind eine Ethnie der nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Mauretanien. Außerdem leben Berber im östlichen Mali, nördlichen Niger und in der ägyptischen Oase Siwa. Es gibt etwa 36 Millionen Berber, die Berbersprachen (Tamaziɣt) sprechen. Andere Berber haben ihre Muttersprache im Lauf der Jahrhunderte verloren und sprechen Maghreb-arabische Dialekte. Berber sind vor allem im heutigen Marokko und Algerien anzutreffen, vereinzelte Gruppen auch in Tunesien und südlich davon in der Sahara. Ihre heutigen Bevölkerungszahlen sind schwer zu bestimmen, da durch die Vermischung mit der arabischen Bevölkerung und die Arabisierungsmaßnahmen der postkolonialen Zeit Kultur und Sprache der Berber zurückgedrängt wurden. Zahlreiche Berberstämme sprechen heute Arabisch. Der Anteil der Berber in Algerien beträgt 20 bis 30 % und etwa 70 % in Marokko.
Besuch des Gerber-Viertels Das Gerben ist eine der ältesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit.

28 December 2017

Der Djemaa el Fna (arabisch جامع الفناء) ist der zentrale Marktplatz in Marrakesch in Marokko. Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Im Arabischen heißt Djemaa el Fna etwa Versammlung der Toten. Dieser Name rührt daher, dass die Sultane zur Zeit der Almohaden den Platz als Hinrichtungsstätte nutzten und aufgespießte Köpfe hier zu Schau stellten. Heute wird der Platz wegen seiner orientalischen Atmosphäre von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geschätzt. So herrscht an den Abenden ein wildes Treiben mit Gauklern und Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern, Wahrsagerinnen sowie Künstlern und Musikern, ferner gibt es Verkaufsstände, an denen kulinarische Spezialitäten der Region gereicht werden. Der Kulturraum des Djemaa-el-Fna-Platzes wurde im Jahr 2001 als erster Ort in die neu geschaffene UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.
Auf Grund der Vielzahl architektonisch bedeutender Gebäude, unter anderem der Koutoubia-Moschee aus dem Jahre 1158, der Kasbah aus dem 12. Jahrhundert und der Medersa Ben Youssef aus dem 14. Jahrhundert, wurde die Altstadt 1985 zusammen mit den Agdal-Gärten und dem Menara-Garten zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hauptattraktion der Stadt ist die Djemaa el Fna (arabisch etwa Versammlung der Toten), der mittelalterliche Markt- und Henkersplatz, heute ein lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer, Affenhalter und Gaukler. In der Neustadt befindet sich der Jardin Majorelle, der durch seine Pflanzenvielfalt und eigentümliche Architektur besticht. Gerade die berühmten Suqs, in denen Händler ihre Ware verkaufen, gelten als beliebte Touristenattraktion. Hier können landestypische Souvenirs wie Gewürze, bunte Tücher, Lederwaren und Laternen erworben werden.
Marrakesch ist ein Wort aus der Sprache der Berber und bedeutet womöglich „Das Land Gottes“. Eine weitere Erklärung in Tamazight lautet „Durchzugsland“ (mar-our-kouch, französisch terre de parcours).[2] Marokko als Bezeichnung für das ganze Land ging aus dem Stadtnamen Marrakesch hervor. Wir ziehen hier nicht nur durch, sondern bleiben. 5 Tage.
Marrakech (, „Land Gottes“), bekannt als „Rote Stadt“, „Ockerstadt“ oder „Perle des Südens“, ist eine Stadt im Südwesten Marokkos mit 928.850 Einwohnern (Stand: 2014) und Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur.
Wir wollen das neue Jahr mit Daniela und Ralf willkommen heißen. Da die beiden sonst Business Class buchen und Maik auch darauf bestanden hat - sind wir BC gereist. So könnten wir in der Lounge noch letzte Arbeiten erledigen und Mails schreiben und hatten ein tolles Mittagessen im Flugzeug.