United States of America · 31 Days · 46 Moments · December 2018

Islandhopping Hawaii


23 January 2019

Wenn schon in Honolulu, dann ein Mai Tai am Waikiki Beach bei Sonnenuntergang. Ein Geschwisterpaar wollte ein Selfiefoto machen, jedoch stellten sie sich ziemlich ungeschickt an, weshalb ich anbot, von ihnen ein Foto zu machen. Als ich aufstand, kippte ich meinen schon fast leergetrunkenen Mai Tai um. Das Geschwisterpaar spendierte mir dann als Danke für das Foto einen neuen Mai Tai. Uhhh diese Mai Tai‘s hatten es in sich. Torkelnd ging ich nach Sonnenuntergang ins Hostel zurück. Geschlafen habe ich herrlich.
Oahu hat viele Wracks zum betauchen. Also ging es nochmals unter Wasser. Die „Sea Tiger“ ist ein ehemaliges Schmuggelschiff und liegt zwischen 28-36 Meter auf dem Meeresgrund in der Nähe von Waikiki. Bei diesem kurzen Tauchgang konnte ich durchs Schiff tauchen und ein neugieriger Weissspitzen-Riffhai umrundete uns. Der Meeresschildkröte hatte es zu viele Taucher und sie verschwand kurzerhand über eine Luke ins Wrack.

22 January 2019

Das ist „Kulihi“ eine 39 Jahre alte männliche 89 Kilogramm schwere Meeresschildkröte. Das erste Mal kam sie im Juli 2010 an den Strand von Laniakea. Sie hatte einen grossen Fischerhacken im Nacken. Im 2017 hatte sie nochmals einen Hacken im Nacken. Sie kommt regelmässig an den Strand und geniesst die Abendsonne. Freiwillige sperren mit einem Seil den Abstand zu ihr ab, damit die Besucher Kulihi nicht stören und ihm zu nahe kommen. Sie lässt sich nicht stören und schläft friedlich am Strand.
Beim leichten Aufstieg zum Malapuu Point, konnte ich in der Ferne immer wieder Wale sehen und auch Gleitschirmflieger waren unterwegs. Ein geteerter einfacher Hike, welcher genau nach meinem Geschmack war.
Die Ostseite von Oahu ist nach dem Northshore der schönste Abschnitt der Insel, da hier die Natur am vielfältigsten ist. Dies ist der jüngste Teil der Insel und von diesem Aussichtspunkt konnte man weiter weg Wale beobachten.

21 January 2019

20 January 2019

Oahu hat viele Einwohner, Verkehr und als ich die grünen Valleys der Inseln besuchen wollte, hiess es immer: “Tour buchen”. Im Valley sind schon einige Hollywoodfilme gedreht worden, u.a. Jurassic Park und immer noch die Serie Hawaii Five-0. Da mir diese Touren einfach zu teuer waren, suchte ich andere Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte. Da kam mir der chinesische Tempel mit dem übergrossen Buddha gerade recht und tonnenweise Kois gab es auch. Nach dem Sonnenuntergang zeigte sich schön der Blutmond.
Angekommen auf der Insel Oahu, warteten wir 1 Stunde, bis das Gepäck auf dem Band erschien. Hier auf der Insel Oahu gibt es im Norden weniger zu entdecken, als auf den anderen Inseln oder in Honolulu. also geniesse ich die letzte Woche auf Hawaii an weniger frequentierten Strände, die Sonne und die 27 Grad, bevor es ende Woche zurück in die ein wenig kältere Schweiz geht.

19 January 2019

17 January 2019

16 January 2019

15 January 2019

Am Abend gab es von der Crew einen kleinen Kuchen mit Kerze und von allen ein „Happy Birthday“ für mich.
Tauchen Westküste Big Island. Leider ist hunderte Kilometer entfernt ein Sturm und dies spüren wir hier. Die Tauchbedingungen sind nicht Ideal, Strömungen, Wellengang und Sicht beeinträchtigt. Trotzdem gab es ein paar schöne Fotos und Videos, vor allem ein Hammerhai, der plötzlich oberhalb mir war und ich war so erstaunt, diesen zu sehen, dass ich ihn mit der Kamera nur noch von hinten filmen konnte.

12 January 2019

So nun geht es ab Tauchen auf einem Tauchboot bis zum 19.1. Und auf dem Schiff gibts sogar ein Jacuzzi😎
Natürlich wollte ich noch in ein Lava Tube und da der im Park geschlossen war, gab es nur noch die Kaumana Caves. Ohne Taschenlampe ging da nichts. Meine Tauchtaschenlampe und Tauchhandschuhe waren perfekt dafür. Schon unglaublich diese Naturgewalt, wie sich die Lava seinen eigenen Weg bannte und diese Tunnel entstanden. Doch zuvor war ich noch an einem kleinen Wasserfall und entdeckte einen Baum, auf den man klettern konnte. Coll wieder mal wie ein Kind auf dem Baum herumzuturnen.

10 January 2019

Der höchste Wasserfall mit 135 Meter auf der Insel war beeindruckend.
Der südlichste Punkt der Insel. Unten das Waipio Valley - Das Tal der Könige - wo sich heute noch wenige Hippies und Naturliebhaber aufhalten.
Am 1. April 1946 gab es in Alaska ein Erdbeben, wodurch es ein Tsunami gab und dieser mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 650 Stundenkilometern nach nur viereinhalb Stunden den hawaiischen Archipel errichte und u.a. Hilo zerstörte. Die Auswirkungen ware verheerend: Über 165 Menschen kamen ums Leben. Hilo ist die meist von Tsunami heimgesuchte Stadt der Inseln von Hawaii. Hawaii liegt mitten im Pazifik und wenn es in Chile oder Aleuten ein Erdbeben gibt, kann es gut sein, dass Hawaii von einem dadurch ausgelösten Tsunami getroffen wird. Das Museum in Hilo dokumentiert alle grösseren Tsunami Katastrophen u.a auch Thailand 2004 und Japan 2011.
Einen weiteren Stopp machte ich an einem botanischen Garten, in welchem alle Arten von tropischen Bäumen und Pflanzen wuchsen und vor allem eine riesige Anzahl von Orchideen beherbert. Ich liebe Orchideen. Dieser Garten wurde 1978 von einem amerikanischen Ehepaar angelegt und 1984 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Früher war dies eine Zuckerplantage, wie fast die ganze Küste. Das Ehepaar hatte mit diesem Stück Land das Ziel, Einheimische sowie andere tropische Pflanzen und Bäume anzupflanzen und zu bewahren. Es wurden auch nahe der Küste Gräber gefunden. Bis heute weiss man nicht, wer und warum sie dort liegen. Ich genoss den Dschungel und den daraus resultierenden Duft der Natur.
Weiter ging es Richtung Spitze der Insel im Süden. Als Reise Guide habe ich ein App, welches mir zeitgleich wo ich gerade bin, Sehenswürdigkeiten und interessante Stopps angibt. So erzählte er mir plötzlich, dass es nach der nächsten Kurve einen Wasserfall mit einem Becken gibt, wo man sich an heissen Tagen abkühlen kann. Da ich eine eine unangenehme Nacht in einem ziemlich dreckigem Airbnb hinter mir hatte und dazu es noch heiss war, nahm ich diese Empfehlung dankend an. Das tat so gut sich in diesem kühlen nass zu erfrischen und Kraft zu tanken. Dann ging es weiter Südwärts und ich danke meinem GyPSy Guide.

9 January 2019

In den letzten 10 Jahren gab es beim Kilauea Vulkan zwei Eruptionen. Am 17. April 2018 gab es erhöhten Druck des Magma Systems. Am 26. April 2018 überlief die Lava vom Krater hinauf auf die Oberfläche, wobei die fliessende Lava am 23. Mai 2018 ins Meer floss. Es fanden auch Erdbeben statt, wobei das Stärkste mit 6.9 auf der Skala am 4. Mai 2018 stattfand und im Park Strassen zerstörte. Im Juni stürzte der Kraterboden schnell ein. Der Krater vergrösserte seinen Durchmesser von 85 m auf 488 m. Bis September 18 floss Lava und so entstand 35.5 m2 neues Land. Seither fliesst keine Lava mehr. 700 Häuser wurden zerstört und 2000 Menschen umgesiedelt. Durch diesen Ausbruch kann man nicht mehr bis ans Meer gehen und nicht mehr den ganzen Park besichtigen. Jedoch ist der grosse Krater beeindruckend und der Dampf, der unter der Erde an die Oberfläche aufsteigt ganz schön heiss. Ein aktiver Riese, der gerade eine Pause macht. Wer weiss, wann er wieder spuckt.
Ab ging es von der Westküste zur Ostküste, wobei sich dazwischen der aktive Vulkan Kilauea (der jüngste und aktivste der Welt) und der ruhende Bruder Mauna Loa befindet. Doch bevor ich den Volcanoes National Park besuchte, hielt ich für eine Stärkung bei der südlichsten Bäckerei der USA und gönnte mir ne Art Berliner mit Zucker überzogen. Bis zum Nationalpark genoss ich die rauhe und grüne Natur und traf sogar auf „Nēnē“ die Hawaiigans. Zudem lagt noch ein Zwischenstop an einem schönen schwarzen Sandstrand drin, wo ich Meeresschildkröten im Meer beim fressen und Luft holen beobachten konnte. Leider sonnte sich keine am Strand.

8 January 2019

Der Vulkan Mauna Kea - Berg des Wakea (Himmelsvater) - ist 4205 m hoch und vom Meeresboden gemessen der höchste Berg der Welt. Ich machte eine Tour auf den höchsten Berg der Welt und es war schon so um 4 Grad, als die Sonne weg war. Dann kam der Sternenhimmel zur Geltung, so klar, weil hier oben keine Lichtverschmutzung zu sehen ist. Der Guide erklärte uns einige Sterne und durch ein Teleskop konnten wir die Krater des Mondes und Sterne näher sehen. 4 Sternschnuppen konnte ich beobachten, wobei eine davon wirklich stark leuchtete mit langem Schweif nachziehend. Wieder was auf meiner Bucketlist „auf dem höchsten Berg der Welt stehen“ erledigt.

7 January 2019

Auf ging es die Küste entlang Richtung Norden bis an die Spitze. Die Landschaft veränderte sich auf dieser Strecke so stark, angefangen mit Lavafeldern in schwarz, bedeckt mit kargen Büschen und Bäumen. Dazwischen leben und überleben Wildziegen. Dementsprechend sind auch Warnschilder aufgestellt, aber für Esel, welche nun Besitzer haben, also überqueren diese die Strasse nicht. Diese Küste entlang gibt es schöne Strände, sei es aus weissen oder schwarzen Sand oder Lavasteine. Ich fand einen ruhigen Strand, an welchem ich mein Mittagessen einnahm. Je weiter man nach Norden kommt, desto grüner wird es und auch die Niederschläge häufen sich. Auf saftigen Grün sieht man riesige Herden Kühe weiden. Hier auf Big Island sind 8 der 13 Klimazonen der Erde vertreten.

6 January 2019

Hier im Pu'uhonua o Honaunau Nationalpark lässt sich das alte Hawaii am ehesten erleben und erfahren. Natürlich war wieder alles for free wegen dem „stutdown“. Im Park wurde eine Stätte aufgebaut. In diesem Dorf Honaunau war alles durch das System „kapu“ geregelt. Verstiess man gegen die Tabu‘s, z.b. ausserhalb der geregelten Zeiten zu jagen, wurde derjenige gejagt und getötet. Es gab jedoch ein „Schlupfloch“, indem sie das heilige Gelände eines Zufluchtsortes erreichten (pu‘uhonua). Diesen Zufluchtsort zu erreichen, war nicht einfach. Derjenige musste meistens den Kriegern des Königs entwischen und es mit der stürmische See und Haien aufnehmen. Diese Tabubrecher konnten zurückkehren ins Dorf, wenn die Priester Zeremonien durchführten, die die Götter besänftigten. Dieser „pu‘uhonua“ in Honaunau wurde mehrere Jahrhundert durchgeführt - bis 1819, als König mit Königin Kamehameha ll zusammen gespeist hatten und dabei ein Tabu brachen, denn Frau und Mann speisten nicht zusammen.
Wir wollten zum Captain Cook Monument, beim ersten Stop hätte man 40 Minuten hiken sollen und das wollte ich nicht, also ging es mit dem Kanu über das Meer zum Monument. Wer ist Captain Cook? Cook war der Erste, welcher von der westlichen Welt Kontakt mit dem hawaiianischen Volk hatte und wurde gefeiert, wie ein Gott. Er verliess kurz darauf die Insel wieder, musste kurz später umkehren, da ein Mast brach. Doch er wurde nicht mehr willkommen geheissen auf der Insel. Als ein Boot gestohlen wurde, nahm Cook den Häuptling als Geisel. Es kam wie es kommen musste. Cook feuerte seine Waffe ab, tötete einen Leibwächter und es kam zum Kampf zwischen Seeleuten und Einheimischen. Im Handgemenge erlitt Cook einen Dolchstich und wurde mit einer Keule erschlagen. Dadurch wurde die Auseinandersetzung beendet. Der Leichnam wurde traditionell zergliedert. Die Engländer wollten Cook zurück, was die Einheimischen verneinten, also wurden sie getötet. Schliesslich gaben sie Teile vom Leichnam zurück.

4 January 2019

Maui Friday Town Parties finden jeden Freitag in Aloha statt von 1800-2100 Uhr, dies 5 Mal im Monat. Am 1. Freitag im Monat findet das Strassenfest in Wailuku statt, also ging ich hin. Es ist eine gesperrte Strasse mit Food- und Verkaufsständen. Man kann sich um die Welt essen, wie bei uns. Zudem gab es eine lokale Liveband, welche hawaiianische Musik spielte, ganz traditionell mit einer Ukulele dabei. mit Popcorn und Limonade genoss ich das Konzert und die einheimische Stimmung. Das nenn ich Hawaiifeeling. Jetzt gehts ab auf die nächste Insel. Big Hawaii.
BUCKELWALE Von November bis März kann man vor der Küste Maui‘s Buckelwale beobachten. 60 Prozent der gesamten Walpopulation des Pazifiks beziehen dann dort ihr Winterquartier, paaren sich und bekommen ein Jahr später an derselben Stelle auch ihren Nachwuchs. Dann gehen sie zurück nach Sibirien und Alaska. Denn während ihrer Reise nach Hawaii und während ihres mehrmonatigen Aufenthalts in Hawaii nehmen sie keinerlei Nahrung zu sich. Sie können bis zu einer halben Stunde unter Wasser bleiben. Heute hatten wir Glück mit den Walen und sie zeigten sich und ich konnte sogar einen „ Backflip“ fotografieren. Ich drückte einfach blind ab, als ich den Wal aus dem Wasser springen sah und hatte Glück, dass ich ihn auf der Kamera hatte.

3 January 2019

Seit ich auf Maui bin fehlt mir irgendwie das Hawaii, wie es in kitschigen Filmen gezeigt wird. Die Strände sind schon sehr schön, aber alles wurde touristisch gestaltet. Die gilt auch für den Ort „Kaanapali“ an der Westküste. Kaanapali war einstmals eine Residenz der Könige von Maui. Am nördlichen Ende von Kaanapali Beach befindet sich der heilige Felsen Puu Kekaa, auch „Black Rock“ genannt. Die alten Hawaiianer glaubten, dass diese Klippe der Ort war, von dem die Seele absprang und in die Geisterwelt eintrat. Auch war Kaanapali mal ein Dorf, von wo aus Walfang betrieben wurde. Das Museum gibt es seit zwei Jahren nicht mehr und musste Luxusshops weichen. In Lahaina gibt es zum Glück noch ein Historisches Museum. Um wenigstens ein wenig Maui Feeling zu erleben, besuchte ich die Show „Drums of the Pacific Lu‘au“, die Tänze von Hawaii über Tahiti bis Neuseeland zeigten. Dazu gab es das traditionell im Boden gegarte Schwein. Schmeckt wie „Pullet Pork. Ein gelungener Abend hatten wir.
Je weiter man westlich kommt, desto wilder und felsiger wird die Natur. Ich genoss die Fahrt und die Aussichten aufs Meer und die Insel.
NAKALELE BLOWHOLE War schon beeindruckend, wie das Meer das Wasser ins Loch drückt und welche Kraft dahintersteckt. Je nachdem, ob es Ebbe oder Flut ist, kann die Fontäne bis 30 Meter hoch werden.
MAKALUAPUNA POINTN(DRAGON TEETH) Diese Drachenzähne sind ein gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Naturgewalten zusammenstoßen. Als die Lava des Westmaui-Vulkans in den Ozean strömte, wurde sie von heftigen Wind und Wellen zurückgedrängt und kühlte sich zu einer Formation ab, die großen schwarzen Zähnen gleicht. Makaluapuna Point, wie er auch genannt wird, an der Westküste, wurde aus einem der letzten Lavaströme auf Maui geschaffen. Die Lava unterscheidet sich jedoch ein wenig vom Rest der Lava auf Maui, da sie viel leichter, dichter und feinkörnig ist.

2 January 2019

Nicht nur wegen der Natur besuche ich Hawaii, sondern auch wegen der Unterwasserwelt. Ich genoss bereits 4 Tauchgänge und 3 Mantas konnten wir sichten. Für meine Kamera waren sie zu schnell, bzw. ich zu langsam. Immer wieder hört man unter Wasser den Gesang der Buckelwale, die zu dieser Zeit ihre Kälber zur Welt bringen vor der Küste Hawaii. Vom Boot aus konnten wir zwei Wale weit weg sehen, wie sie aus dem Wassern sprangen und auch die Fontänen konnte man sehen.

1 January 2019

LAHAINA Lahaina, eine Städtchen zu verweilen, shoppen und geniessen, vor allem essen. Ich habe das Shave Eis entdeckt, wirklich lecker. Zum Frühstück liebe ich die Acai Bowls.

31 December 2018

PAIA Neujahr feierte ich mit den Leuten vom Hostel am Lagerfeuer am Strand mit nicht wenig Alkohol und nach Mitternacht ging es als erstes im 2019 ins Meer baden. Der erste Tag im Jahr hatte ich dann einen schönen Kater von zu viel Vodka Lemon. Tja, selber schuld.
BIG BEACH Maui ist die Strandinsel. Überall kann man anhalten, parken und dann an dem Sandstrand relaxen. Es gibt vollere und nicht so volle Strände. Für jeden ist was dabei und beim schnorcheln kann man auch überall. Ich gehe lieber tauchen🍾An der Westküste, wo ich mich gerade befinde sind die Sonnenuntergänge einfach nur schön☀️

30 December 2018

Natürlich konnte man bis auf die Spitze des Vulkans fahren und hatte eine 360 Grad Umsicht, auch in den Krater. Daher müsste man nicht in den Krater hiken.... Man kann sogar die Nachbarsinseln sehen, wenn die Wolken weg sind. Auf der Strasse warnen immer wieder Schildern von Enten, die die Strasse überqueren. Genau das passierte mir. Also hiess es anhalten und geduldig warten, bis die zwei Vögel die Strasse passierten.
HALAEKALA Der Krater des grössten ruhenden Vulkans der Welt „Halaekala“ ist kolossale 12 km breit, 4 km lang und 914 m tief. Er war mal 3656 m hoch, jedoch schrumpfte er durch Erosionen. Ich machte einen Hike in den Krater. Zuerst alles Abwärts und dann wieder Aufwärts, was an den Kräften zehrte. Der Muskelkater folgte tags darauf. Das Gute war, dass die Parkgebühr aufgrund des „Shutdown der USA“ wegfiel. Ich war ja schon auf einigen Vulkanen und jeder hat andere Formen und Farben. An diesem bewunderte ich die verschiedenen Brauntöne.

29 December 2018

Es erwies sich nicht einfach, einen Wasserfall zu begutachten, denn bei den Zwillings Wasserfälle war der Parkplatz so voll, dass ich weiterfuhr. Auf dem Rückweg sah ich einen leeren Parkplatz, also ab zu den Wasserfällen. Da es kurz zuvor stark geregnet hatte, war das Wasser braun, dafür hatte ich die Wasserfälle für mich. Irgendwann auf der Strecke sah ich einen Wasserfall, wo es noch Platz zum parken hatte. Und was für ein Glück, man konnte sogar darin schwimmen gehen. Also kühlte ich mich in dem frischen, schätzungsweise 16 - 18 Grad kühlen Wasser ab. Ich genoss es einfach im Becken zu plantschen.
Am Anfang der Route konnte ich noch Surfer beobachten.
HANA ROAD Ab ging es den Hana Highway der Küste entlang. Diese Strasse hat 600 Kurven, 54 Brücken, unglaublichen Dschungel, Klippen und unzählige Wasserfälle. Eine schöne, aber lange Fahrt. Mit meinem SUV konnte ich die Natur und Ausblicke geniessen. Natürlich auch viele Touristen und wenig Platz zum anhalten. Ein Stop machte ich beim „Garden of Eden“. Das Zieldes Gartens ist, ein natürliches Ecosystem und Pflanzen zu erhalten von Hawaii und Südpazifik, welches von jedem besucht werden kann. Die Eröffnungsszene von „Jurassic Park“ wurde im Garden gedreht. Der 100 Jahre alter Mangobaum und der Gummibaum waren für mich das beeindruckendste im Park.

28 December 2018

PAIA Um den Jetlag zu überbrücken ging es an den vom Hostel nahegelegenen Strand in Paia. Ich staunte nicht schlecht, als ich mehrere Schildkröten zwischen den Surfern sah und ebenso am Strand. Die kommen hierher an den Strand, um sich zu sonnen. Von den Strandbesuchern lassen sie sich dabei nicht stören. Die Koexistenz zwischen surfenden Schildkröten und surfenden Menschen funktioniert einwandfrei.
Nach einem langen Flug von der Schweiz und einem Stopover in Honolulu bin ich in Maui angekommen. Habe mein Mietauto für die nächsten 8 Tage übernommen (habe mir ein Upgrade von einem SUV geleistet) und nun geht es zum Erkunden der Insel. Und der Glückskeks hat auch recht😀