Australia · 55 Days · 44 Moments · March 2019

Isa in New Zealand und Australien


17 May 2019

Die Fahrt mit der Fähre von Fremantle nach Rottnest Island dauert knapp 30 Minuten. Rottnest Island ist ein schöner Ort mit vielen Pflanzen, Tieren und traumhaften Stränden. Natürlich begegnete ich auch den berühmten Quokkas, welche ebenso interessiert an mir waren wie ich an ihnen. Der süsse kleine Fratz auf dem Foto wollte beinahe in meinen Rucksack hüpfen (das hätte am Flughafen vermutlich zu Problemen geführt). Die Quokkas gehören zu den Beuteltieren aus der Familie der Kängurus und werden auch Kurzschwanzkängurus genannt. Ich verbrachte einen wunderschönen letzten Tag und konnte die Sonne nochmals richtig geniessen. Ich schaue auf eine intensive aber unvergessliche Zeit zurück und möchte mich an dieser Stelle bei Euch bedanken, dass Ihr fleissig meinen Blog verfolgt habt. Ich habe mich über jeden Kommentar und Like gefreut.

15 May 2019

Ich bin sicher im Hafen von Fremantle angekommen. Mein 3500 Kilometer langer Road Trip ist zu Ende und zählt man die über 250 Kilometer zu Fuss dazu, habe ich beinahe zweimal die Schweiz umrundet (gemäss Wikipedia misst die Schweizer Grenze 1935 Kilometer). Die letzten zwei Tage verbringe ich in dieser lauschigen Hafenstadt, welche südlich von Perth liegt. Nach einer eiskalten, letzten Nacht im Camper freue ich mich auf ein warmes Bett. Nun steht nur noch eine Aktivität auf dem Programm: Rottnest Island mit den Quokkas. Eigentlich hätte ich die Überfahrt mit der Fähre für Morgen eingeplant, aber aufgrund des Wetterberichts werde ich diese Insel vermutlich erst am Freitag besuchen.

14 May 2019

Am Morgen fuhr ich zur Penguin Island und besuchte dort das Discovery Center, wo rund ein Dutzend Zwergpinguine (welche in der Wildnis nicht überleben würden) versorgt werden. Die Zwergpinguine werden ca. 30 cm gross und wiegen knapp 1 kg. Tagsüber sind die wildlebenden Pinguine kaum anzutreffen, denn sie sind auf Fischjagd. Ungefähr eine Stunde nach Sonnenuntergang schwimmen sie zur Insel, um die Nacht dort zu verbringen. Zur Zeit leben ca. 600 Zwergpinguine im Gebiet um die Penguin Island. Die Insel ist nicht nur wegen der Pinguine ein Besuch wert sondern auch wegen der Landschaft. Die Strände sind wunderschön und die Insel an sich ist sehr idyllisch. Den Nachmittag verbrachte ich am Strand und genoss die Sonne.

13 May 2019

Um 05:30 Uhr klingelte der Wecker, denn ich wollte zum Sonnenaufgang in „the Pinnacles Desert“ sein. Gleich zu Beginn traf ich auf drei Känguruhs, welche sich durch mich nicht stören liessen. Ich konnte mich bis auf drei Meter annähern und das Känguruh bewegte sich kein bisschen. Der anschliessende Sonnenaufgang war traumhaft und es war ein perfekter Start in den Tag! Später fuhr ich in den „Yanchep Nationalpark“, wo ich mehrere Koalas in den Bäumen bestaunte. Koalas schlafen hauptsächlich, aber einer davon beglückte seinen Magen gerade mit Eukalyptusblättern und so konnte ich ein tolles Foto machen. Im Anschluss besuchte ich „the Crystal Cave“ und traute mich nochmals in den Untergrund. Die Höhle war atemberaubend schön. Den Lake „Loch McNess“, ebenfalls im Yanchep Nationalpark, umrundete ich kurz nach dem Mittag - Entspannung pur. Nach diesem spannenden Morgen fuhr ich Richtung Perth und darüber hinaus nach Coogee, wo ich die letzten zwei Nächte im Camper verbringen werde.

12 May 2019

Gestern verbrachte ich die Nacht in Geraldton, welches die fünftgrösste Stadt von Westaustralien ist und wo sich viele Aborignes ohne Zukunftsperspektive herumtreiben - ein trauriger Anblick. Später genoss ich die Sonne und die Wärme, denn wie ich hörte, ist‘s zu Hause ziemlich kalt und nass... Die heutige Fahrt nach Cervantes verging sehr schnell und die Landschaft am Indian Ocean Drive war beeindruckend (dieser hatte ich Richtung Norden kaum Beachtung geschenkt). Der Campingplatz in Cervantes ist ruhig und hübsch und ich tankte nochmals Sonne. Beim Sonnenuntergang-Run leisteten mir 3 Känguruhs Gesellschaft, allerdings waren sie um einiges schneller als ich! Dennoch konnte ich endlich ein Foto von diesen tollen Tieren machen. Das war das Highlight meines heutigen Tages und der anschliessende Sonneuntergang traumhaft.

10 May 2019

Der heutige Tag startete mit einer wunderschönen Morgenstimmung und einem reichhaltigen Frühstück. Mit gutem Kaffee, Sonnenbrille und guter Musik nahm ich es auf der Fahrt nach Carnarvon gemütlich und konnte so die Landschaft noch einmal geniessen. Am frühen Nachmittag erreichte ich meinen Campinplatz und ruhte mich von den 360 Kilometern aus, denn morgen geht‘s gleich weiter mit 470 Kilometer. Dann werde ich wohl etwas früher die Strasse unsicher machen, damit ich kurz nach Mittag in Geraldton sein kann.

9 May 2019

Nach dem gestrigen gemütlichen Tauchvergnügen ging es heute etwas windig und ruppig los. Die Wellen schwappten über das Boot und niemand blieb trocken - aber das bleibt man beim Tauchen sowieso nicht. Beim ersten Tauchgang war die Sicht heute etwas trüb, was allerdings das Beobachten eines weiteren Hais nicht beeinflusste. Dieser schwamm unter mir durch und hat sich zum Glück nicht für mich interessiert. Beim zweiten Tauchgang war die Sicht um einiges besser und so erkundete ich die Unterwasserwelt, welche mich ein weiteres Mal beeindruckte. Die Korallen hier am Ningaloo Reef sind aussergewöhnlich und es machte grossen Spass durch die Landschaft zu tauchen. Bald heisst es Abschied nehmen von Exmouth, denn morgen geht es wieder südwärts.

8 May 2019

Exmouth - der nördlichste Punkt meiner Australienreise. Es ist sommerlich warm und ich geniesse die Sonne und das süsse Nichtstun. Nach einem Strandtag gestern freute ich mich umso mehr auf das Tauchen heute. Da ich schon früh aufwachte, machte ich zuerst noch einen Morgenspaziergang zum Strand und bestaunte den Sonnenaufgang. Das Tauchen, beim bekannten 250km langen „Ningaloo Reef“, welches zum UNESCO Welterbe gehört, war wiedereinmal ein wunderschönes Erlebnis. Zuerst tauchten wir am „Blizzard Ridge“ und nach dem Mittagessen durch das „Labyrinth“ und trotz einer Sichtweite von knapp 6-7 Metern gab es einiges zu sehen. Das Highlight waren die zwei Riffhaie, welche sich ca. 4-5 Meter von uns entfernt treiben liessen. Die Zeit verging viel zu schnell und schon bald musste ich wieder an die Wasseroberfläche. Aber nicht für lange, denn kaum war ich zurück in Exmouth, buchte ich für morgen gleich nochmals ein Tauchabenteuer. Für heute heisst es Füsse hochlagern und den Abend geniessen.

5 May 2019

Am Morgen stand ich ziemlich früh auf, um die Delfine am Strand von Monkey Mia zu bestaunen. Die Delfine schwammen in unmittelbarer Nähe des Ufers vorbei und mit dabei war sogar ein Baby, welches erst knapp 6 Monate alt war. Es war ein schöner Start in den Tag. Die anschliessend 600km lange Fahrt nach Coral Bay führte durch öde gerade Strassen und war sehr energieraubend. Wenigstens hatte ich Unterhaltung, denn ich nahm zwei Autostopper mit, welche das gleiche Ziel hatten. Nach einem Lunch-Stopp in Carnarvon erreichten wir am späten Nachmittag Coral Bay, wo ich mich verabschiedete und zur Erholung noch etwas in die Abendsonnen legen konnte. Über Coral Bay kann ich noch nicht viel sagen, ausser dass der Strand wunderschön und der Sonnenuntergang traumhaft sind. Morgen werde ich vermutlich hier in Coral Bay etwas schnorcheln und ein erstes Mal die Unterwasserwelt erkunden, bevor ich die letzten 150km nordwärts in Angriff nehme.

4 May 2019

400 km von Kalbarri nach Monkey Mia auf endlos langen Strassen. Am Morgen hüpften Känguruhs über die Strasse, einmal sogar ein junges Känguruh. Ansonsten gibt es nichts Aufregendes von der Fahrt zu erzählen, denn ausser meinem Camper und der Strasse war da nichts. Ich durchfuhr zwei Ortschaften, die sich lediglich als Tankstellen entpuppten und so nahm ich nach der Abzweigung Richtung Monkey Mia die letzten 150 km in Angriff. Die Landschaft wurde farbiger, das Meer blauer und die Vorfreude auf Monkey Mia wuchs zunehmend. Nach einem Halt bei Shell Beach, einem Strand, welcher ausschliesslich aus Muscheln besteht - ein toller Anblick - gings weiter nach Denham und von da aus nach Monkey Mia. Monkey Mia ist traumhaft, der Strand, die Wärme, die Sonne - einfach alles. Delfine schwimmen weniger als 20 Meter vom Strand entfernt vorbei, Emus laufen über den Campingplatz (ich dachte zuerst, ich träume) und Pelikane setzen sich zu dir an den Strand. Es war wieder ein unvergesslicher Tag.

3 May 2019

Neuer Tag, neues Abenteuer! Bereits um 8.00 Uhr war ich im Kalbarri Nationalpark beim Parkplatz zum „Z Bend“, dies so genannt, weil der Fluss „Murchison“ dort in einem „Z“ verläuft. Der Abstieg zum Fluss war nur mit gutem Schuhwerk zu bewältigen, über Stock und Stein und sogar über Leitern. Es war ein gutes Aufwärmprogramm. Denn danach fuhr ich zum „Natural Window“, wo ich nach einem kurzen Fotostopp den 8 Kilometer langen Loop-Walk in Angriff nahm. Die Kälte von den vergangenen Tagen war vergessen und es war ziemlich anstrengend. Der Abstieg zum Fluss war angenehm und der Weg dem Fluss entlang sehr gemütlich (abgsehen von ca. 1 Million Fliegen, die mich begleiteten). Und wie es so ist, alles was man runter ist, muss man natürlich wieder rauf. Auf den letzten 500 Meter ging es dann dafür so richtig bergauf. Mein Training für heute habe ich absolviert! Heute steht nur noch Erholung auf dem Programm, bevor es morgen weiter nach Monkey Mia geht.

2 May 2019

Wow, was für ein Tag. Der Weg nach Kalbarri war etwas mehr als 150 km, welche ich eigentlich in 2h hätte zurücklegen können. Der Wind erschwerte das Fahren allerdings beträchtlich, so dass ich in gemütlichem Tempo die verlassene Strasse entlangfuhr. Auch ohne Wind hätte ich die Strecke nicht in 2h bewältigen können, da es der Küste entlang viel zu sehen gab. Von der „Natural Bridge“ zum „Island Rock“, weiter zum „Shellhouse/Grandstand“, zur „Eagle Gorge“ und zum „Pot Alley“. Ein letztes Mal hielt ich bei „Red Buff“, von wo aus ich die „Mushroom Rocks“ und das „Rainbow Valley“ zu Fuss erkundete. Es war wunderschön! Am frühen Nachmittag erreichte ich Kalbarri, wo ich wiederum 2 Nächte verbringen werde. Kalbarri ist ein friedliches Dorf, wo es sich gut Leben lässt. Später besuchte ich den „Rainbow Jungle“, ein Zoo, welcher bedrohte und weniger bedrohte Vögel beherbergt. Es war ein toller Abschluss für diesen ereignisreichen Tag. Und zum Schluss noch ein perfekter Sonnenuntergang!

30 April 2019

Die letzten zwei Tage verbrachte ich in der Nähe von Geraldton in einem kleinen Örtchen namens Cape Burney. Ein endloser Strand für mich alleine und jeden Tag Sonnenschein - was für ein Wetterglück! Geraldton ist eine der grösseren Städte an der Westküste und hat viel Charme. Dazu gehört auch das Lighthouse am West End, welches ich gestern besuchte. Cape Burney hingegen ist ein kleines ruhiges Dorf, in welchem ich einen hübschen Campingplatz fand. Die Temperaturen entsprechen zur Zeit nicht ganz meinen Vorstellungen, da der Wind recht frisch ist. Nicht nur die Nächte sind kalt sondern auch tagsüber war es manchmal etwas ungemütlich. Das schönste an diesen zwei Tagen hier war der atemberaubende Sonnenuntergang heute Abend, es sah aus, als würde der Himmel brennen. Morgen geht es weiter Richtung Norden nach Kalbarri, wo ein bekannter Nationalpark ist und ausserdem soll die Gegend auch sonst einiges zu bieten haben.

29 April 2019

Der Weg zum Lesueur Nationalpark war staubig und holprig. Mein Mobiltelefon navigierte mich auf Wege, die ich mit meinem Camper nicht befahren konnte. Zu Fuss kämpfte ich mich durch das Gestrüpp und bald realisierte ich, dass ich mitten im Nationalpark war - und alleine, weit und breit kein anderer Mensch in Sichtweite. Die Flora brachte nebst meinen Kratzern an den Beinen auch schöne Blumen (die rote Pflanze heisst Banksia Menziesii oder auch Firewood Banksia genannt aus der Pflanzengattung der Silberbaumgewächse) hervor. Auf dem Weg nach Leeman, wo ich die Nacht verbringe, hüpften vor mir ein Känguruh über die Strasse und wenig später 2 Emus. Das Känguruh war zu schnell für mich, so dass ich kein Foto machen konnte, dafür hatte ich bei den Emus mehr Glück. Leeman ist ein verschlafenes Fischerdorf und hat nicht viel zu bieten. Dafür ist es sehr ruhig und entspannt.

28 April 2019

Ein weiterer traumhafter Tag in Jurien Bay und zum ersten Mal konnte ich mich genüsslich in die Sonne legen - dachte ich jedenfalls. Der Wind war am Morgen so stark, dass es den Sand unangenehm verwehte und dieser überall war, nur nicht dort, wo er sein sollte. Diese Übung war dann schnell abgebrochen und so verbachte ich meine Zeit bis zum Mittagessen auf dem Camping. Am Nachmittag liess der Wind nach und so kam ich trotzdem noch zu meine Strandvergnügen. Da die Schulferien in Westaustralien nun vorüber sind, war ich beinahe alleine am Strand und ich genoss die Ruhe bzw. die Brandung der Wellen. Natürlich durfte ich auch denn Sonnenuntergang nicht verpassen und dieser war um einiges schöner, als es auf dem Bild erscheint. Eine Abendstimmung wie diese lässt sich fotografisch nur schwer einfangen.

27 April 2019

Seit gestern bin ich mit dem Camper an der Westküste von Australien unterwegs. Es klappt ganz gut, allerdings muss ich mich ziemlich konzentrieren mit dem Linksverkehr, dem Gangschalten (mach ich mit links) und der Blinker ist auch auf der falschen Seite. Es kommt deshalb immer Mal wieder vor, dass anstelle des Blinkers der Scheibenwischer anspringt. Gestern fuhr ich von Perth nach Lancelin, wo ich eine Nacht verbrachte und heute Morgen schon früh wieder losfuhr. Ich besuchte den Nambung-Nationalpark, wo die Pinnacles die Hauptattraktion sind. Die Pinnacles sind vom Wetter geformte Felstürme aus Kalkstein und sind in Millionen von Jahren aus Muscheln entstanden. Der Ort wird Pinnacles Desert genannt, denn ausser Sand, einigen Sträuchern und den Kalksteinsäulen gibt es dort nichts. Ach ja und warm war es auch! Eigentlich wollte ich in Cervantes übernachten, aber der Campingplatz war ausgebucht (hier sind noch Schulferien). Aus diesem Grund campe ich nun in Jurien Bay.

25 April 2019

Der Flug nach Perth war schnell geschafft und auch die Busfahrt vom Flughafen in die Stadt war kein Probleme. Als ich allerdings vor dem Hostel stand, welches ich für diese Nacht gebucht hatte, traf mich fast der Schlag. Die Möbel standen draussen und im Hostel war - Nichts! Ich wendete mich an einen Bauarbeiter, welcher mir bestätigte, dass das Hostel im Umbau sei und ich woanders unterkommen müsse. Da meine Buchung bestätigt war, kümmerte sich der Chef des im umbaustehenden Hotels verdankenswerterweise um meine Unterkunft. Ein Wagen holte mich ab und brachte mich dorthin. Danach schlenderte ich ein wenig durch die Stadt und ruhte mich auf einer Wiese aus (es war schliesslich ein anstrengender Flug). Später spazierte ich zum Elizabeth Quay und genoss den Abend im gemütlichen Restaurant The Island. Morgen werde ich nochmals ein wenig die Stadt erkunden, bevor ich am Nachmittag meinen Camper abhole.

24 April 2019

Ich durfte nochmals einen wunderschönen Tag in Sydney verbringen und genoss den Sonnenuntergang an der Rose Bay. Ich danke meiner Gastmutter, Rosalie, dass ich diese Tage bei ihr verbringen durfte. Es war ein perfekter Start für meine Reise durch Australien. Morgen geht‘s früh aus dem Bett und zum Flughafen, denn bereits um 07:15 heisst es ready to take off.

22 April 2019

Momentan geniesse ich ruhige Tage in Sydney. Gestern nahm ich die Fähre von Rose Bay nach Circular Quay, um das Opernhaus und die Brücke zu bestaunen. Nach einem traumhaft schönen Tag fuhr ich in der Abendstimmung mit der Fähre wieder zurück, wo mich meine Gastmutter mit einem grossartigen Abendessen erwartete. Obwohl ich vor 10 Jahren während 3 Monaten im Stadtteil Bondi gelebt habe, kam mir kaum etwas bekannt vor (muss wohl das Alter sein). Heute setzte ich mich in den Bus nach Bondi Junction und von dort aus in den Bus nach Coogee Beach. Den ganzen Morgen spazierte ich gemütlich auf dem Costal Walkway Richtung Bondi Beach und genoss die Aussicht auf das Meer. Am Bondi Beach legte ich mich auf mein Strandtuch und erholte mich vom Spaziergang (über 10km). Übermorgen fliege ich nach Perth, worauf ich mich sehr freue - vor allem auf das Camper-Leben.

19 April 2019

Meine letzten 3 Tage in Neuseeland verbringe ich in Wellington und morgen geht es nach Sydney, worauf ich mich sehr freue. Am Donnerstag erreichten wir um halb 8 die Unterkunft und danach ging die ganze Reisegruppe zusammen essen und feiern. Es war ein gelungener Abschluss dieser Rundreise. Gestern stand ich nach einer kurzen Nacht schon früh auf, denn ich wollte mir die Stadt noch etwas anschauen. Gegen Mittag legte ich mich in einem Park beim Hafen auf die Wiese und schlief während 2 Stunden. Dafür hatte ich danach genug Energie, um auf den Mt. Victoria zu spazieren. Der Aussichtspunkt ist hübsch und bot einen schönen Blick auf die Stadt. Ich genoss die Sonne und blieb beinahe 2 Stunden dort, bevor ich wieder in die Stadt spazierte. Heute entschied ich mich, trotz schönen Wetters, für einen Museumsbesuch. Das Te Papa Tongarewa Museum bietet vieles über die Geschichte Neuseelands und die Maorikultur und ist einen Besuch wert. Das war‘s von Neuseeland, bis bald aus Australien.

18 April 2019

Um 04:30 Uhr stand ich heute auf und wurde dafür reich beschenkt. Im Dunkeln bestiegen wir das Boot und tuckerten am Ufer entlang, bis wir Dusky Delfine erblickten. Rein ins Wasser und ins Vergnügen. Unglaublich, wie viele Delfine ich zu sehen bekam und wie nahe sie an mir vorbeischwammen. Die waren so schnell, dass ich manchmal nicht wusste, woher sie kamen - es war der Wahnsinn! Einige waren so verspielt, dass sie sogar Backflips machten und es war eine wahre Freude, diesen Delfinen zuzusehen. Die Delfine leben in freier Wildnis und waren sehr interessiert an den schnorchelnden Geschöpfen. Und mitten in den Delfinen verirrte sich sogar noch ein Seehund. Es war ein wunderschönes Erlebnis zum Abschluss meiner Neuseelandreise. Heute geht es zurück nach Wellington, wo ich noch 3 Tage das Kiwi-Leben geniesse, bevor es nach Sydney geht.

17 April 2019

Von Christchurch ging es heute weiter nordwärts nach Kaikoura, wo wir einen knapp 1-stündigen Spaziergang machten. Die Halbinsel Kaikoura ist bekannt für die vielen Seehunde und ich kann euch versichern, es hat unzählige davon. Es war ein gemütlicher Spaziergang und ich genoss die Ruhe. Beeindruckend war für mich, dass Meer und Berge so nahe beieinander liegen. Im Vordergrund die Wellen des Meers, welche gegen die Felsen branden und im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Neuseeland ist ein grandioses Land und es gibt noch so viel zu entdecken!

16 April 2019

Wieder einmal mussten wir frühmorgens aufstehen, denn die Fahrt nach Christchurch stand bevor. Beim ersten Kaffeehalt in Moeraki (Boulder Beach) konnten wir uns am Strand ein wenig die Beine vertreten. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann Christchurch. Die Population in der grössten Stadt auf der Südinsel von Neuseeland, welche nach den beiden Erdbeben im September 2010 und im Februar 2011 rapide gesunken war, beläuft sich auf ca. 400000 Menschen. Die Spuren des Erdbebens vom 22. Februar 2011 sind immer noch zu sehen und die Stadt ist beinahe ausgestorben. Später besuchte ich die Al Noor Moschee, welche am 15. März 2019 Ziel eines Anschlags wurde. Ein Moslem erblickte mich und fragte mich freundlich, ob ich eintreten möchte. Überrascht von dieser Offenheit betrat ich die Moschee, worauf eine Frau mich durch die Räumlichkeiten führte. Es war eindrücklich und die weltweite Anteilnahme war deutlich spürbar. Die Herzlichkeit, welche mir entgegengebracht wurde, überwältigte mich.

15 April 2019

Gestern Morgen verliessen wir Te Anau und wurden per Wassertaxi zum anderen Ufer des gleichnamigen Sees gebracht. Dort starteten wir einen gemütlichen Morgenspaziergang auf dem berühmten Kepler Trail. Nach etwa 1 Stunde erreichten wir das Ziel, worauf wir die Fahrt nach Wedderburn in Angriff nahmen. Wedderburn liegt irgendwo im nirgendwo in der Region Central Otago und ausser Schafe und Kühe gibt es dort nichts - gar nichts. Fernab von jeglicher Zivilisation verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit Spiel & Spass. Der nächste Morgen startete mit einem englischen Frühstück mit Eiern, Speck, Bohnen und vielem mehr, bevor wir nach Lauder fuhren, von wo aus wir auf dem Bike - dieses Mal ohne Sturz - die 35 km auf dem Otago Central Rail Trail (bekannter 210 km langer Biketrail und vormals eine Eisenbahnstrecke) zurück nach Wedderburn hinter uns brachten. Die Landschaft war eindrücklich und auch das Wetter war wieder traumhaft. Ab morgen geht’s zurück in die Zivilisation nach Christchurch.

13 April 2019

Nach einem aktiven Tag gestern gings heute Morgen früh weiter Richtung Te Anau und von dort aus zum Milford Sound. Der Milford Sound ist ein Fiord und gehört, da es Teil des Fiordland National Parks im Südwesten von Neuseeland ist, mit zum Weltnaturerbe der UNESCO. Verständlich, dass es zum Weltnaturerbe gehört, denn es ist wirklich atemberaubend schön und ich genoss trotz Kälte die Fahrt auf dem Schiff in der strahlenden Sonne. Die Region im Südwesten von Neuseeland ist bekannt für viel Niederschlag, weshalb ich mein Glück über das traumhafte Wetter und die eindrückliche Szenerie kaum fassen konnte und staunend umherblickte. Dabei sahen wir mehrere Delfine, welche in einiger Entfernung auf- und abtauchten. Zwischen Wasserfällen und Felswänden sah ich auf einem Felsen auch noch Seehunde, welche die Sonne genauso genossen wie ich - es war wunderschön. Die Rückfahrt nach Te Anau mit der grandiosen Kulisse verging wie im Fluge und ein weiterer unvergesslicher Tag ging zu Ende.

12 April 2019

Der Morgen begann sehr entspannt und ich genoss ein wenig Zeit für mich. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt von Queenstown gings auf eine Biketour durch die Weinberge ausserhalb von Queenstown. Die Region Central Otago ist bekannt für guten Pinot Noir und da das Wetter wunderbar war, verband ich das Erkunden der Weinberge mit einer kleinen Sporteinheit. Die Region hat auch landschaftlich viel zu bieten und es war wunderbar durch die Rebberge zu fahren. Während die anderen diverse Weingüter besuchten, drehte ich meine Runden auf dem Bike und genoss die Natur und die Ruhe. Was es noch zu erwähnen gibt: obwohl ich die einzige nüchterne Person war, hat‘s nur mich vom Bike geschmissen. Wie das? Nun ja, ich hab versucht, lediglich auf dem Hinterrad zu fahren, was beim 1. Versuch wunderbar klappte, beim 2. Versuch jedoch nicht mehr ganz. Es war ein schöner Tag und wir hatten eine Menge Spass.

11 April 2019

Da die Brücke bei Franz Josef vor einigen Wochen weggeschwemmt wurde, mussten wir den gleichen Weg zurück, den wir nach Franz Josef nahmen. Die 8-stündige Fahrt führte über den Arthur‘s Pass, welcher mit seiner Höhe von ca. 920 M.ü.M. für schweizerische Verhältnis eher bescheiden ist. Die Landschaft in dieser Gegend war allerdings atemberaubend und wechselte ständig und es gab unzählige Schafe zu sehen. Wegen des Regens blieb uns leider der Blick auf den höchsten Berg Neuseelands - Mt. Cook (3724 M.ü.M.) - verwehrt. Über die Unterkunft in Twizel verliere ich lieber keine Worte, ausser dass ich erleichtert war, am nächsten Tag den Ort bereits wieder verlassen zu können. Am frühen Nachmittag erreichten wir Queenstown, wo ich mich etwas zurückzog und die Zeit für mich genoss.

9 April 2019

Was für ein grossartiger Tag, welcher mit einem Helikopterflug zum Franz Josef Gletscher startete. Dies und die anschliessende Gletscherwanderung werden unvergesslich bleiben. Der Franz Josef Gletscher erstreckt sich über ca. 10 km und von einer Höhe von 2955 bis 425 M.ü.M. Der Helikopter brachte uns auf ca. 750 M.ü.M. und wir stiegen Mitten auf dem Gletscher aus. Der Blick auf die Eismasse war eindrücklich. Früher erstreckte sich der Gletscher bis zum Tasmanischen Meer, jedoch schmilzt der Gletscher Jahr für Jahr. Die Ortschaft Franz Josef erinnert ein wenig an den Regenwald, was den Gletscher umso spezieller macht, da Wald und Gletscher sehr nahe beieinander sind. Nach ca. 2 1/2 Stunden auf dem Gletscher holte uns der Helikopter wieder ab und brachte uns zurück ins Tal. Im Anschluss konnten wir die kalten Hände und Füsse im Spa Bereich wieder aufwärmen und uns über dieses unvergessliche Erlebnis austauschen. Es war ein perfekter Tag!

8 April 2019

Die heutige Fahrt führte vorbei an den Pancake-Rocks von Westport nach Franz Josef. Das Wetter hätte nicht besser sein können - nur schade, dass wir im Bus festsassen. Wenigstens erreichten wir kurz vor 2 Uhr Franz Josef und hatten den ganzen Nachmittag Zeit, um die Sonne zu geniessen.

7 April 2019

Die heutige Fahrt führte aus dem Abel Tasman Nationalpark nach Westport. Auf dem Weg dorthin stoppten wir beim Cape Foulwind, wo eine Seal Kolonie zu bestaunen war. Bevor wir nach Westport in unsere Unterkunft fuhren, verbrachten wir noch etwas Zeit am Strand. Morgen geht es weiter nach Franz Josef.

6 April 2019

Was für ein grandioser Tag! Nach einer beinahe schlaflosen Nacht auf dem Hausboot wurden wir um 11 Uhr für das Canyoning abgeholt. Zuerst wanderten wir gut 1 1/2 Stunden durch den Abel Tasman Nationalpark den Berg hoch (ein Teil davon war der berühmte Coastal Walk). Die Aussicht war atemberaubend mit den Lagunen und den grünen Bäumen und Hügeln. Nach dem Abstieg in den Canyon gab es Lunch, bevor der Spass beginnen konnte. Nachdem der Neoprenanzug, die Kletterausrüstung und der Helm montiert waren, stürzten wir uns in den Canyon. Wir seilten uns an steilen Stellen ab, rutschten Felswände hinunter und sprangen von Klippen. Der Canyon bot erfrischendes Trinkwasser, allerdings war die Temperatur grenzwertig, um darin zu schwimmen - oder anders gesagt: es war eiskalt. Der Sprung von einer 8 Meter hohen Klippe ins kalte Wasser war dennoch das Highlight dieses Tages. Es war genial und ich bekam den ganzen Abend mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

5 April 2019

Früh am Morgen fuhren wir heute an den Fährhafen, um die Fähre von der Nordinsel zur Südinsel zu nehmen. Die Überfahrt war nichts für schwache Gemüter und es wackelte ziemlich. Aus diesem Grund schlief ich ein wenig, um das Ganze für mich etwas erträglicher zu machen. Die Südinsel bietet schöne Landschaften und auch das Wetter spielt mit. Nach einer 3 1/2 stündigen Busfahrt erreichten wir den Hafen von Marahau, um mit dem Speedboot zu unserer heutigen Unterkunft zu kommen. Das Hausboot liegt in einer Lagune und die Ruhe hier ist unbeschreiblich. Es ist wunderschön hier im Abel Tasman Nationalpark.

4 April 2019

Gestern kurz nach dem Mittag erreichten wir die Hauptstadt Wellington. Da wir hauptsächlich im Bus sassen, nahmen wir nach dem Beziehen der Unterkunft die Standseilbahn hoch zum Botanischen Garten und liefen zurück zur Unterkunft. Die Bewegung und die Sonne taten gut und ich genoss es. Die Stadt ist sehr lebendig und die Nacht war lang...

3 April 2019

Auf dem Weg nach Taupo kamen wir am Haka Wasserfall vorbei. Um ein Foto schiessen zu können, hielten wir kurz an, bevor es dann in die Stadt ging. In Taupo bezogen wir die Zimmer und dann liefen wir zum See hinunter, wo es noch das eine oder andere tolle Foto gab. Bald geht‘s ins Bett, da wir morgen sehr früh losfahren - es geht nach Wellington.
Heute Morgen wurden wir von einem Tourbus abgeholt und über holprige Strassen ging es Richtung Mt. Tarawera. Der Mt. Tarawera ist ein Vulkan, welcher zuletzt im Jahr 1886 ausbrach. Der höchste Punkt des Vulkans liegt auf 1111 M.ü.M. Auf dem Vulkan war es windig und kalt, denn die Sonne konnte sich nicht durch die Wolken kämpfen. Nach einem steilen Abstieg war es im Krater allerdings beinahe windstill. Die Wanderung auf und im Krater war eindrücklich. Später fuhren wir nach Hell‘s Gate. Der Name war Programm, denn es stank ganz fürchterlich nach Schwefel. Eine Vielzahl von Geothermen bilden Hell‘s Gate. Nach der kurzen Fahrt von Rotorua dorthin spazierten wir durch die blubbernde Landschaft und gönnten uns im Anschluss im Spa Bereich eine Schlammpackung. Nun fühle ich mich mindestens 10 Jahre jünger! :o) Nach dem erholsamen Nachmittag folgte die Fahrt nach Taupo, wo wir die Nacht verbringen.

2 April 2019

Wie gestern geschrieben, erzähle ich noch etwas über die heissen Thermen in und um Rotorua. Diese heissen Thermen werden von den Bewohnern, mehrheitlich Maori, für‘s Kochen, Heizen und auch für die Behandlung von diversen Krankheiten genutzt. Es scheint, als würden die Menschen in Rotorua weniger schnell altern. Der Maori, welcher uns alles über die Thermen und die Kultur erzählte war 45-jährig, sah aber eher aus, als wäre er Mitte 30ig. Die heissen Thermen sind so heiss, dass man sich nur schon vom Dampf schlimme Verbrennungen zuziehen kann und obwohl überall „Danger“ Schilder angebracht wurden, kam es schon zu Todesfällen - meistens Touristen, die ein Selfie machen wollten. Überall um Rotorua dampft es aus dem Boden, was einen mystischen Nebel über die Ländereien legt.
Bereits beginnt Tag 7 von meiner Rundreise und dieser brachte viel Abenteuer mit sich. Auf dem Weg von Raglan nach Rotorua machten wir einen Zwischenhalt bei den Waitomo Caves. Dort stiegen wir in die Höhlen hinunter und erlebten ein unglaubliches Spektakel. Neben Stalagmiten und Stalaktiten gab es da Glühwürmchen zu sehen. Wir robbten durch sehr schmale Passagen (das brauchte Überwindung und meine Gruppe schickte mich immer voraus), schwammen durch kalte Wasserlöcher und konnten uns auf Reifen durch das Wasser treiben lassen. Nach knapp 3 Stunden war ich allerdings sehr froh das Tageslicht wieder zu sehen. Es war ein grandioses Erlebnis. Im Anschluss fuhren wir nach Rotorua. Rotorua ist bekannt für die warmen Thermen, über welche ich bald mehr schreiben werde. Ein Maori erzählte uns etwas über die Herkunft und die traditionellen Rituale. Die Maori sind sehr offen und habe eine warmherzige Art. Es fühlt sich an, als gehöre man zur Familie. Zum Abschied gab’s wieder einen Hongi.

1 April 2019

Heute gab‘s eine Surflektion für uns, was echt cool war. Es gelang mir meistens, die Welle zu erwischen und dann auch noch auf dem Surfbrett zu stehen. Zwischendurch warf mich die Welle allerdings im hohen Bogen vom Brett und so kam ich in den Genuss von mehreren Nasenspülungen. Nach den 2 Stunden im Wasser besuchte ich zur Erholung eine Yogalektion, was echt gut tat.

31 March 2019

Nach der kurzen Nacht in Auckland verliessen wir heute Morgen die grösste Stadt von Neuseeland Richtung Süden. Auf dem Weg nach Raglan besuchten wir eine ältere Farmerin namens Jen. Da die Konversation etwas zu kompliziert für mich war und ich mit meinen Gedanken etwas abdriftete, erfreute ich mich einfach nur am schönen Wetter und wendete mich den Tieren (Schafe, Hunde, Alpacas, Gänse) zu. Später stand wieder eine kulturelle Horizonterweiterung auf dem Programm und wir wurden von einem Maori traditionell mit dem Hongi (Stirn und Nase berühren sich, wobei man während eines Atemzugs die guten Gedanken austauscht) begrüsst. Am Nachmittag gingen wir Kayaken - dieses Mal bei Tageslicht. Es war toll zwischen den Klippen durchzupaddeln und ich hatte viel Spass. Allerdings war es ziemlich anstrengend! Am Abend bezogen wir unsere Unterkunft und konnten im dazugehörigen Hotpot relaxen.

30 March 2019

Am heutigen Tag machten wir zuerst einen kurzen Spaziergang vorbei am Haruru Wasserfall, bevor uns die Geschichte und die Kultur von Neuseeland etwas näher gebracht wurde. Wir besuchten die Waitangi Treaty Grounds (Te Tiriti O Waitangi), wo 1840 im historischen Treaty House die Gründungsdokumente von Neuseeland unterzeichnet wurden. Im Anschluss an die Führung durften wir einer traditionellen Zeremonie beiwohnen, welche sehr eindrücklich war und mich umhaute. Das Stimmvolumen und der Gesang waren aussergewöhnlich und haben mich schwer beeindruckt. Nach einem kurzen Mittagessen gings wieder südwärts. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Halt beim Whangarei Wasserfall, bevor wir für die Nacht wieder nach Auckland fuhren.

28 March 2019

Auckland - Paihia Nach einem reichhaltigen Frühstück packten wir alle Rucksäcke in einen Reisebus. Ich startete ohne grosse Erwartungen in den Tag und wurde mit grossartigen Erlebnissen beschenkt. Nachdem wir am Morgen einen kurzen Halt bei der Goat Island machten, besuchten wir eine Wildtierpflegeeinrichtung, wo ich einen Kiwi nicht nur sehen sondern auch berühren konnte. Danach ging es weiter Richtung Paihia. Dort bestiegen wir das Hausboot „the Rock“, auf welchem wir die Nacht verbrachten. Zu den Aktivitäten auf dem Boot gehörten Fischen, Schwimmen und mitternächtliches Kayak fahren. Mitten in der Bay of Island ankerten wir für die Nacht und der Sternenhimmel war überwältigend fernab von jeglicher Zivilisation.

27 March 2019

Für heute habe ich einen Ausflug nach Waiheke Island geplant, hierzu musste ich die Fähre von Auckland bis nach Matiatia nehmen. Die Insel Waiheke ist bekannt für die vielen Weingüter und die schönen Strände. Leider war es heute nicht sehr sonnig, aber der Strand war trotzdem schön. Die Landschaft mit den vielen Farben und die Weingüter waren beeindruckend. Morgen geht es dann Richtung Norden zur Bay of Island.

26 March 2019

Heute war ich früh wach, weshalb ich meine Wanderschuhe aus dem Rucksack nahm und mich auf den 16 Kilometer langen „Coast to Coast Walkway“ machte. Der Höhepunkt war der Mount Eden, welcher früher ein Vulkan war, und von wo aus man die Skyline von Auckland bewundern konnte. Die Route führte weiter zum One Tree Hill, welcher ebenfalls Bestandteil des vulkanischen Gebietes um Auckland ist. Zurück nahm ich den Bus und erreichte ziemlich erschöpft mein Hostel.

25 March 2019

Die Reise via Dubai nach Neuseeland verlief problemlos und ich erreichte heute Morgen, um 11.30 Uhr Auckland. Nachdem ich mein Gepäck in Empfang nahm - dieses wurde untersucht, ob Tiere, Pflanzen oder Früchte ins Land gebracht werden - fuhr ich mit dem Bus in die Innenstadt, wo mein erstes Backpacker Hostel ist. Später schlenderte ich ein wenig durch die Stadt, um herauszufinden, was diese zu bieten hat. Hochhäuser, viele Menschen und Autos - Achtung Linksverkehr!