Europe · 14 Days · 14 Moments · July 2017

Füssen - Comer See mit Ralf und Irene


4 August 2017

Letzter Urlaubstag Für unseren letzten Urlaubstag hatten wir uns den Reptilienzoo in Füssen aufgehoben. Doch zuvor wanderten wir "Rund um den Hopfensee", damit die Wanderschuhe wenigstens 1x zum Einsatz kamen😉. Danach ließen wir uns mit dem Bus nach Füssen fahren und besuchten unsere Freunde, die Reptilien. Ein sehr schöner Zoo, gepflegte Terrarien, eine Vielzahl von Schlangen und anderer Tiere. Füssen hatte uns ebenso angenehm überrascht. Bands spielten, überall Cafes, Restaurants und Eisdielen in den Füssener Gassen. Nach einem Apfelstrudel mit Vanilleeis suchten wir wieder den Bahnhof mit der Bushaltestelle auf. Nach einem letzten Saunagang am Hopfensee sowie ein letztes Abendessen, packten wir den Koffer, der morgen von der Dt. Bahn nach Hause geschickt werden soll. Nach einem Frühstück werden wir mit den Rädern an den Füssener Bahnhof fahren und uns auf den Weg nach Hause machen. Ein schöner Urlaub ist zu Ende, der nächste kann geplant werden😎.

3 August 2017

Donnerstag, Schlösser Heute wieder bestes Wetter, also auf die Räder und Richtung Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. Ein paar Fotos gemacht und am Alpsee rauf über den oberen Winterzugweg, der für Bikes nicht mehr befahrbar war, zur Marienbrücke. Dort war ein MTB-Weg ausgeschildert (Achtung steil und enge Kurven)🤔 mit Ziel "Bleckenau Alm". Es war extrem steil, doch wir schwitzten uns hinauf. Zu Ralfs Enttäuschung gab es Kuchen erst ab 14 Uhr😣So tranken wir nur etwas und weiter ging's zur nächsten Alm. Der Weg dorthin war nicht minder steil. Aber Kuchen und für mich eine Brotzeit zog uns hoch. Da lag sie, wunderschön in der Sonne, die Jagdhütte (1.430m). Und es gab Kuchen und meine Landjäger mit Brot😁. Dann kam die Rückfahrt, d.h. all das Steile wieder retour. Meine Bremsen wurden von mir sehr beansprucht, aber auch ich kam irgendwann im Tal an 😊. Nix wie zurück an den See. Ralf zog es in die Sauna, mich ins kühle Nass. Wieder ist ein schöner Tag vorbei.

2 August 2017

Mittwoch, Forggensee-Rundfahrt Das Gewitter der letzten Nacht hatte für Abkühlung gesorgt. Wir machten uns mit den Bikes auf zur Forggensee Rundfahrt. Schnell stiegen die Temperaturen und das Radeln machte wieder Spass. Nach ca. der Hälfte legten wir an einem Strandbad eine Badepause ein und nach weiteren paar Kilometern löschten wir unseren Durst. Am Hopfensee zurück gekehrt, legten wir uns noch an den See, um später den Wellness Bereich des Hotels zu nutzen. Den Abend ließen wir gemütlich in einem schönen Lokal ausklingen, bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und milden Temperaturen.

1 August 2017

Dienstag Hopfensee, 33°C, 780hm Der Morgen war heute schon relativ warm, dennoch entschieden wir uns für eine weitere Biketour. Erst fuhren wir über Füssen, um noch einzukaufen. Daraufhin nahmen wir Kurs zur Vilser Alm auf. Der Anstieg hatte es bei 33°C in sich. Lehmboden, von Waldfahrzeugen zerfurcht und recht steil. Irgendwann zeigte sich die Vilser Alm, mit einem Mann sitzend auf einer Bank. Dieser empfing uns mit den Worten:"Die Oalm hat Dienstag gschlossen". Da quält man sich hinauf, freut sich auf etwas Kühles zu trinken und was leckeres zu Essen und dann haben's geschlossen😣 Der Einheimische gab uns aber einen guten Tipp. Wieder oabbi foahrn und in Vils in den schwarzen Adler einzukehren. Das taten wir dann auch. Das nächste Ziel sollte Falkenstein sein, aber der Weg endete im Nirgendwo; wir kehrten um und fuhren zum Hopfensee zurück. Beim Abendessen zogen schließlich Wolken auf, aus denen sich ein kurzes und heftiges Gewitter entwickelte. Die Abkühlung war notwendig!

31 July 2017

Hopfensee, Montag 31. Juli 2017 Von der Sonne geweckt, ließ es sich heute gut aufstehen. Ein leckeres Frühstück erwartete uns und da viel die Entscheidung zu einer Biketour nicht schwer. Auf dem Weg nach Pfronten stellte ich fest, dass sich mein Lenker gelockert hatte. Aber das war für uns kein Problem, denn endlich konnte Ralf sein Werkzeug in Einsatz bringen. Ein kurzer Stopp und mein Lenker saß wieder bombenfest😚. Die Tour ging über sachte Hügel und an Weiden mit Allgäuer Kühen entlang. Weiter durch Füssen, am Forggensee und letztendlich erreichten wir wieder unseren Hopfensee. Das Wetter war einfach zum Baden prädestiniert. Bikes in die Garage, Badesachen gepackt und ab in den See. Da wir den Wellnessbereich des Hotels testen wollten, verzogen wir uns gegen 16 Uhr in die Sauna😅 Dort warteten ausgiebige Erfrischungsgetränke auf uns und eine sehr schicke Einrichtung. Das Abendessen nahmen wir auf der Terrasse ein, mit anschließendem Spaziergang am See. Ein wunderschöner Urlaubstag!

30 July 2017

Comer See - Hopfensee Heute wurden wir sehr pünktlich an unserem Hotel am Comer See von dem bestellten Bike-Shuttle abgeholt. Wir erreichten Hopfen am See nach 4,5 Stunden. Die Sonne brannte, wir checkten ein und gingen erst mal ein Eis und Apfelstrudel essen. Danach lockte mich der See, da mußte ich einfach hineinspringen. Die Erfrischung tat super gut. Beim Abendessen, im Restaurant am See sitzend beobachteten wir, wie sich der Himmel immer dunkler über den Bergen verfärbte. Schließlich zog ein kurzes Gewitter auf und es regnete ziemlich stark. Jetzt ist die Luft wieder frisch und nicht mehr so drückend. Morgen wollen wir unsere Bikes mal wieder etwas bewegen, wir hoffen auf Sonnenschein 😎

29 July 2017

Der Tag danach am Comer See. Ausgeschlafen schauten wir auf einen sonnigen Lago. Während des Frühstücks bekamen wir von Andrea (Gastgeber) den Geheimtipp, nicht weit entfernt an einen kleinen schön gelegenen Strand zu gehen. Es war wirklich ein Geheimtipp. Das Wasser war herrlich erfrischend. Am Nachmittag gingen wir Kaffee trinken und abends gut italienisch essen. Ein voller Tag der Erholung. Morgen packen wir schon wieder unseren Rucksack und lassen uns und die Bikes ins Allgäu an den Hopfensee fahren. Dort erwartet uns ein Wellnesshotel, wo wir weitere 6 Tage mit Wandern und Biken verbringen werden. Bis dann aus dem Allgäu☺

28 July 2017

Endspurt zum Comer See; 102km, 650hm Start 9 Uhr in Celerina. Kurz darauf waren wir in St Moritz. Gigantische Hotels, sehr gepflegte Grünanlagen mit Seen, wunderschön! Umgeben von hohen Bergen fuhren wir gen Süden. Das Thermometer stieg stetig an. Jacke, Beinlinge usw. verschwanden im Rucksack. Kaum passierten wir die Grenze zu Italien, verspürten wir den italienischen Flair. Bei der ungewohnten Wärme mußten wir unbedingt die Gelato probieren😋 Weiter durch kleine Bergdörfer und über Wiesen, näherten wir uns dem Comer See. Nur noch einem Flusslauf folgen, dann sind wir da....dachten wir😂 Gefühlte Stunden führte uns die Strecke durch Maisfelder und an der Straße entlang. Um 17 Uhr zeigte sich der See, jetzt nur noch die Residence finden! Ein Italiener erklärte uns, dass wir gegenüber, hochoben auf diese Landzunge fahren müßten😦 Kurz, um 18 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht😀Der Anstieg hatte sich gelohnt👌. Unser Alpen-X war ein Erlebnis. Wir haben viel erlebt, mit ebenso viel Spass!

27 July 2017

Livigno - Celerina/ 7 Std, 1.000 hm Diesen Morgen verließen wir das Bike-Hotel bei 5 Grad ohne Regen! Es ging Trails entlang bis zu dem ersten Pass, Grenze Italien/Schweiz. Der Aufstieg war brutal. Steil und ein unbefestigter Weg. Sogar Ralf mußte stellenweise schieben. Im Anschluss daran der "Bernina Pass". Oben erwartete uns ein Gletscher und viele andere Biker. Da es nur 2 Grad waren, machten wir uns auf den Weg am Lago Bianco entlang. Tolle Trails wurden geboten, aber auch einige Trans Alp Gruppen und Wanderer. Die Gruppen nerven etwas. Sie wollen immer schnell unterwegs sein, dann Fotopoints, mit natürlich super Stimmung😄 und an der nächsten Ecke machen sie Pause. D.h. sie kommen nach geraumer Zeit wieder angerast und mindestens 10 Leute wollen überholen😬 Letztendlich sind wir aber eher am Ziel, da wir max. 1 halbe Stunde Pause und eine kurze Rast von ca 10 Min. einlegen. Nach 7 Std. kamen wir an unser Tagesziel in Celerina (dicht bei St Moritz) an. Ralf schläft bereits😊

26 July 2017

Scuol/Vulpera - Livigno/9 Std., 1500hm Heute in voller Hoffnung auf gutes Wetter hinausgeschaut, aber nichts als Wolken und Regen. Nach einem guten Frühstück erklärte uns die Wirtin, dass seit 2 Tagen der Nationalpark gesperrt sei und wir dort nicht fahren könnten😣 Aber wir hatten Glück, die Strecke war geräumt. Bei Regen ging's durch den sehr schönen Nationalpark. Meist bergauf kurbelten wir uns hoch bis auf 2.380m. An einer Hütte brauchten wir eine Rast, die sich aus einem Outdoor-Ausschank gestaltete, bei 2 Grad. Wir brauchten Kohlenhydrate, also blieben wir. Danach führte uns der Weg über matschige Kuhweiden mit steilen Aufstiegen und Bachüberquerungen. Schließlich kamen wir an den Punkt, wo uns die Strasse auf den Ofenpass führte. Oben angekommen, ging's über einen Trail wieder hinunter zu einem Tunnel, der nur Biker per Shuttle nach Italien bringt. Aber auch in Italia, Regen. Unser Hotel? Lag wieder auf dem Berg😎 Nach Dusche und gutem Essen sind wir jetzt nur noch müde 😌💤

25 July 2017

Ischgl - Scuol/Vulpera Heute früh galt unser erster Blick den Bergen. Wie angekündigt hatte es in der Nacht geschneit. Was nun, war die Frage, denn unsere Etappe führte über diese Gipfel (Greitspitze, knapp 2.900m). Nach einem Telefonat mit der Liftstation war klar, dass wir uns etwas anderes einfallen lassen müssen. So fuhren wir mit den Postbussen um die Berge herum. Den restlichen Weg schließlich mit unseren Bikes in die Schweiz. Dabei bekamen wir auch langsam wieder Farbe ins Gesicht, denn das Bus fahren in den Bergen bekam uns nicht ganz so gut😷 Tatsächlich schien auf dieser Alpenseite die Sonne und sofort entledigten wir uns der Regenbekleidung. Unsere heutige Unterkunft befindet sich in einem alten Kurort mit Golfplatz und großen alten Hotels. Das krasse Gegenteil zu Ischgl😉 Morgen führt uns die Route nach Livigno durch den Schweizer Nationalpark. 1.550 Höhenmeter, d.h. gut frühstücken 😁

24 July 2017

Imsterberg - Ischgl: Bei noch trockenem Wetter starteten wir unsere Tour nach Ischgl. Es dauerte jedoch nicht lange und es regnete sich ein. Schnell zogen wir unsere Regensachen an und weiter ging es. Anfangs noch locker am Inn entlang, bis die Steigungen ab Landeck begangen😣 Das es regnete registrierte ich gar nicht mehr, doch dass es gefühlt nur noch bergauf ging, das spürte ich. Von innen geschwitzt, von außen klatsch nass, Meter um Meter kurbelten wir uns höher und höher. Dann kam der Ort "See" und wir machten Rast, mit Wechseln der Klamotten. Dann weiter...gleich erst mal bergauf natürlich, bis die Bezeichnung "Talweg" kam. Ich mich schon innerlich gefreut, aber in Österreich führen Talwege nach oben🤔 Wie dem auch sei, weiter ging's. Dann endlich unser Ziel "Ischgl". Wir sahen nur noch Hotels und Gondelanlagen. Die Info verriet, wo sich unser Hotel befindet. 3x dürft Ihr raten: genau, oben am Berg 😂 Morgen wird spannend. Schnee ist ab 2.000m gemeldet!🤔

23 July 2017

Sonntag: In der Nacht gingen starke Gewitter ab, doch am Morgen war es trocken. Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir um 9 Uhr den Fernpass. Die Radroute "Via Claudia" führt sehr schön und meist auf Schotterwegen durch Wald, Ortschaften und oft in Nähe der Fernpass Straße entlang. Von Stunde zu Stunde wurde der Verkehr dichter. Am höchsten Punkt des Passes staute es sich schon sehr. "Via Claudia" führte uns über schöne Trails und mit noch erkennbaren Räderspuren der Römer, hinunter ins Tal. Wir fuhren noch bis Imst, wo mir der schwere Rucksack nach ca 5 Stunden doch lästig wurde. Ein Eis mußte her und etwas kühles zu trinken. Mittlerweile wurde es immer wärmer und die Sonne kam raus. Nach der Pause die letzte Herausforderung "Imsterberg". Dort hatte ich unsere Unterkunft gebucht😜 Also, noch ein paar Kehren fahren und da war sie, die Erlösung😎 Resume: Der Fernpass ist gut zu fahren und für Taunustrainierte locker zu schaffen. Via Claudia ist super ausgeschildert 👍

22 July 2017

05:17 Uhr, unsere Transalp-Tour mit dem Rail-Jet nach Füssen beginnt. Um 11:00 Uhr kamen wir wie geplant im Allgäu an und machten uns gleich auf den Weg nach Reutte (Österreich). Es ging meist am Lech entlang, die Sonne schien und erst kurz vor unserem Ziel mußten wir einen steilen Anstieg auf Schotter bewältigen. Dann kamen wir an die Hängebrücke von Reutte, wo sich auch unsere Unterkunft befindet. So hoch, so lang und so schwankend hatte ich mir die Brücke nicht vorgestellt. Für p.P. 8€ darf man die Brücke auf und abgehen, so oft man möchte😁 Anschließend bestiegen wir noch die Burg Ehrenfels und genossen von dort das tolle Panorama. Der erste Tag war toll, Wetter wider Erwarten auch optimal, so kann morgen die erste richtige Etappe kommen. Reutte-Imsterberg.