Portugal, Germany · 86 Days · 19 Moments · January 2017

Madeira-Reise mit zwei Hunden 2017


18 April 2017

Heute, knappe drei Monate später, haben wir noch einen dritten Hund dazu bekommen. Er heißt Rambo, wiegt 10 kg und ist 10 Jahre alt. Das bedeutet, dass wir jetzt nicht mehr mit den Hunden in Urlaub fliegen. Denn Rambo könnte nicht mit uns in die Kabine. Lisbeths Jagdverhalten ist wieder besser geworden. Ich übe mit ihr nach "Ulli Reichmann" und wir machen langsam, aber stetig Fortschritte. Die Fotos sind zu Ostern in Holland entstanden.

5 February 2017

In der Nacht zu unserer Abreise am 31.1.2017 wurde Dirks Enkelin Lilly geboren. Das war natürlich sehr aufregend, so dass wir auch diese Nacht wieder sehr wenig geschlafen haben. Morgens haben wir uns noch von Madeleine und ihrer Mutter verabschiedet. Sie sind beide so lieb. Dann sind wir zur Autovermietung und haben den Wagen zurück gegeben. Dort hat auch alles hervorragend geklappt. Wir hatten allerdings dann am Flughafen noch drei Stunden Zeit. Da sind noch ein paar Fotos entstanden. Für den Flug habe ich den Hunden Rescue-Tropfen gegeben. Damit waren sie ganz ruhig und alles hat wunderbar geklappt. Wir sind gut Zuhause angekommen und hier im alten Revier ist auch Lisbeth wieder entspannt, gerät aber bei Kaninchensichtung mehr außer sich, als vorher... Ich hoffe, wir kriegen das wieder hin.
An unserem letzten Urlaubstag haben wir uns noch Paul do mar angeschaut und sind dann nochmal nach Funchal gefahren. Dort lag gerade die Aida im Hafen und ein Kreuzfahrtschiff von Tui.
Nachmittags habe ich mich noch auf die Terrasse in die Sonne gelegt (natürlich mit zwei Hunden auf mir drauf) und Dirk hat etwas Fernsehen geschaut. Dann habe ich mit den Hunden noch eine Runde durchs Dorf gemacht, wobei Lisbeth drei große Haufen gebrauchtes Katzenfutter abgeseilt hat. Abends haben Dirk und ich einen kleinen Spaziergang zu dem nahegelegenen Lokal "As fontes do horacio" gemacht, das Madeleine uns empfohlen hatte. Dort haben wir ganz gut gegessen und auch der Service war sehr nett.
Nachdem Lisbeth also wieder Zuhause war und alle freudig begrüßt hatte, hat sie sich auf meinem Bett schlafen gelegt. Ich habe Madeleine und ihrer Mutter Bescheid gesagt, dass der Hund wieder da ist. Sie beide weinten vor Freude und sagten, dass sie auch die ganze Nacht vor Sorge nicht geschlafen haben. Danach habe ich noch alles bei Tasso.de etc. Rückgängig gemacht. Dann sind Dirk und ich (ohne die Hunde) nach Jardim do mar gefahren. Hier noch ein paar schöne Fotos von diesem wunderschönen Ort. Wir haben dort im "Portinho" eine Kleinigkeit gegessen. Es war sehr gut.

30 January 2017

Die folgende Nacht haben wir natürlich kaum geschlafen... Am nächsten Morgen bin ich wieder da hoch gefahren und tatsächlich lag Lisbeth in ihrem Bettchen. Wir sind so glücklich, dass sie wieder da ist. Sie war ziemlich fertig, aber vollgefressen. Zuhause hat sie den ganzen Tag geschlafen. In der Nacht hat sie die ganze Nacht in meinem Bett geschlafen und auch jetzt sitzt sie auf meinem Schoß. Am liebsten möchte sie ständig Körperkontakt und beim Spaziergang guckt sie dauernd, wo ich bin und geht keine fünf Meter von mir weg.
Dort haben wir das Katzenfutter strategisch günstig verteilt und Lisbeths Bettchen hingestellt. Zuhause habe ich Lisbeth bei Tasso.de vermisst gemeldet, dem Tierheim in Funchal Bescheid gegeben und Madeleine hat einer Bekannten den Verlust mitgeteilt, die auf Madeira im Tierschutz vernetzt ist und ihrerseits den Verlust verbreitet hat.

29 January 2017

...Bei diesem Geschäft ist auch eine kleine Dorfkneipe, wo Madeleine Stammgast ist. Sie meinte, ich müsse jetzt zur Beruhigung erstmal einen Poncha trinken und hat uns da was zu trinken und leckere Hühnermägen in scharfer Soße (das war tatsächlich sehr lecker) bestellt. Danach ist Madeleine ist wieder zu ihrem Haus gefahren, während Dirk und ich nochmal zu der Stelle in den Bergen los sind...
Madeleine ist mit mir zur Feuerwehr gefahren, während Dirk zurück zu der Stelle gefahren ist, wo wir Lisbeth verloren haben. Die Feuerwehr hat die Waldpolizei benachrichtigt, da die sich in diesem Gebiet besser auskennen. Dann sind wir wieder da hoch gefahren und haben weitergesucht. Ich bin ganz tief in diesen Lorbeerwald eingedrungen, bis ich selbst Angst hatte, mich zu verlaufen. Nach meiner Rückkehr meinte Dirk, er hätte nach mir gerufen und gepfiffen, ich habe da drin aber gar nichts gehört. Es war absolute Stille. Wahnsinn - diese urwüchsige Natur. Dann kam auch die Waldpolizei an. Die meinten, es hätte keinen Sinn, sich in diesem riesigen Waldgebiet auf die Suche zu machen. Wir sollten Lockfutter auslegen und Lisbeths Hundebett hinstellen. In der Regel findet ein Hund dahin zurück, wo er verloren ging. Also sind wir in Prazeres in ein Geschäft gefahren und haben 10 kleine Dosen Katzenfutter gekauft, weil Lisbeth da so drauf abfährt..

28 January 2017

Gestern waren wir mal auf der Hochebene Paul da Serra. Dort war es 9 Grad kühl. Die Hunde haben sich gefreut, dass sie herumtoben können und sind ordentlich herumgerannt. Ein paar Mountainbiker haben dort ihre Tour gestartet. Plötzlich hat Lisbeth ein Kaninchen gesehen und ist ihm hinterher ins Gebüsch. Dann war sie weg. Wir haben zwei Stunden gesucht und gerufen, aber sie war wie vom Erdboden verschluckt. Dann sind wir zu unserer Vermieterin Madeleine und haben sie um Hilfe gebeten.

27 January 2017

Heute haben wir nochmal Funchal (ohne die Hunde) unsicher gemacht. Wir waren auf dem Rathausplatz, wo sich auch der Justizpalast befindet und in der Kirche St. Johannes Evangelist. Dann haben wir das Auto auf den Monte rauf und wieder runter gequält. Wir waren ziemlich spät wieder Zuhause, so dass ich mit den Hunden nur eine kleine Abendrunde durchs Dorf gemacht habe, da es schon dunkel wurde. Der Ruhetag hat den Hunden sichtlich gut getan.

26 January 2017

Heute wollte ich eigentlich mit den Hunden eine Levadatour machen, aber auf dem Weg dahin haben wir festgestellt, dass in den Bergen sehr schlechtes Wetter ist. Deshalb sind wir nochmal in Richtung Sao Vicente gefahren. Die Lavahöhlen haben wir nicht besichtigt, weil es geheißen hat, wir müssten die Hunde auf dem Arm tragen. Außerdem hat es pro Person 8 Euro Eintritt gekostet und das war es uns nicht wert. So sind wir weiter gegurkt in Richtung Santana. In dieser Richtung ist uns bald die Straße zu schlecht geworden und wir sind wieder umgedreht, also quasi die gleiche Route wie gestern, nur andersherum. Heute haben in Porto Moniz keine Leute gebadet - dafür war das Meer zu stürmisch. Wir waren gegen 15.30 Uhr wieder an unserem Häuschen und haben uns noch zwei Stündchen auf der Terrasse in die Sonne gelegt, bis wir angefangen haben, Abendessen zu machen. Einkäufe erledigen wir übrigens immer in Calheta, da gibt es einen Supermarkt. Jetzt sind jedenfalls alle wieder sehr müde.

25 January 2017

Jetzt sind sie beide rechtschaffen müde. Die Mama muss als Bett herhalten und der Papa surft im Internet. Aber Kinga bellt im Schlaf. Das zeigt mir, dass der heutige Tag für sie eindeutig zu stressig war.
Heute waren wir in Porto Moniz. Wir hatten die Hunde mit. Zurück sind wir an der Nordseite bis Sao Vicente gefahren und dann durch die Berge zurück. Das war meines Erachtens für die Hunde zu stressig. Zu viel Autofahrerei, zu viele Kurven. Ich habe beschlossen, dass die beiden sich besser im Häuschen aufhalten, wenn wir demnächst solche Touren machen. Zum Ausgleich bin ich nachher mit den beiden noch eine Hunderunde gegangen. Dabei sind wir wieder zwei freilaufenden Hunden begegnet, die zwar ganz freundlich waren,ich sie aber trotzdem fortgeschickt habe, weil meine beiden zu dem Zeitpunkt keinen Hundekontakt wollten. Hier laufen sehr viele Hunde frei rum. Sie sehen gesund und gepflegt und gut ernährt aus, aber die Leute gehen mit ihnen nicht Gassigehen, sondern machen nur das Tor auf, wenn der Hund raus will und dann geht der Hund ein wenig in der Gegend herumstreunen.

24 January 2017

Gestern waren wir Vormittags nochmal ohne die Hunde in Funchal und haben uns den botanischen Garten angeschaut. Anschließend sind wir noch weiter gefahren nach Machico. Diese Ecke der Insel hat uns nicht so gut gefallen. Nachmittags bin ich mit den Hunden auf einer Levada spazieren gegangen. Dort haben sie Bekanntschaft mit einem sehr sehr lieben ortsansässigen Hund gemacht.

23 January 2017

Vormittags sitzen wir gerne lange beim Frühstück auf unserer schönen Terrasse mit dem herrlichen Ausblick. Heute mittag waren wir ohne die Hunde in Funchal und nachmittags bin ich mit den beiden eine Runde gegangen, während Dirk uns was leckeres zu Essen gemacht hat. .
Wir haben eine nette kleine Hunderunde ausfindig gemacht. Längere Spaziergänge sind schwierig, weil es meistens steil bergauf bzw. bergab geht und weil Kinga am liebsten immer nur bei ihrem Herrchen sein möchte und Lisbeth ist es zu warm. Deshalb begnügen wir uns mit einem halbstündigen Spaziergang. Den restlichen Tag können die Hunde sich rund ums Haus aufhalten.

22 January 2017

Madeira Wine Cottages - mein Schatz brät sich Koteletts und mir Fisch