Around The World · 122 Days · 153 Moments · July 2018

Ingrids Reisen 2. Hj. 18: Kanada,Südafr.,Eur.


Yesterday

Es regnet! Zeit, die Koffer zu packen! Gleich geht's zum Airport.

2 days ago

Es fängt an zu regnen. So liegt ein Museumsbesuch im Calouste Gulbenkian Museum nahe. Nur zwei Minuten Fussweg durch den imposanten Park des britischen Ingenieurs, Ölmillionärs und Kunstmäzens armenischer Abstammung. Die Dauerausstellung des Stifters zeigt ein breites Spektrum an Kunstobjekten aller Epochen. Ägyptische, griechische, römische Exponate, islamische, armenische und fernöstliche Kunst. Europäische Buchkunst seit dem 15. Jahrhundert, sogar Werke von Rembrandt und Monet. 1984 wurde die Founder's Collection um das Museum für Moderne Kunst erweitert. Auch die Gebäude sind absolut sehenswert!
Die Fahrt durch das Naturschutzgebiet Arrabida verläuft im Nebel. Er gibt nur einen kurzen Blick auf das teuerste Wohngebiet Portugals, die Küste von Troia, frei. Bei einer Führung und Weinverkostung des Weingutes da Fonseca bekommen wir einen Einblick in den hiesigen Weinanbau, bevor es zurück ins Hotel geht.
Damit der Abschied nicht so schwer fällt, ist es heute grau in grau. Wir fahren über die Brücke des 25. April (Hängebrücke mit einer Länge von 17 km, die 1962 - 1966 gebaut wurde) nach Sesimbra und erhaschen noch einen Blick auf die Statue Cristo Rei. Mit 28 m Höhe ist sie die 7. höchste Christusstatue der Welt. Sesimbra ist eines der bedeutendsten Fischereizentren mit imposanter Wehranlage. Anschliessend geniessen wir das bunte Treiben auf dem Wochenmarkt.

3 days ago

Im denkmalgeschützten Obidos (das portugiesische Rothenburg) endet unser heutiger Tag, bevor es wieder nach Lissabon zurück geht. Der malerische Ort wird überragt von der mittelalterlichen Burg. Für Schwindelfreie: ein Rundgang auf der Stadtmauer. Für alle anderen: unbedingt Ginha probieren! Ein süßer Kirschlikör, der in kleinen Schokoladentäschen ausgeschenkt wird.
Mittagessen in Nazare. Exzellenter Fischeintopf bei Tamanco. Wie ein Sommertag am Meer! Die TV-Aufbauten für die heutige Surfer-Challenge bekommen wir noch mit, doch dann geht es schon wieder weiter! Der Ort entwickelt sich langsam zum Hotspot!
Weiter geht es nach Batalha zur Besichtigung des Klosters der Hl. Maria des Sieges. An der Anlage aus dem 14. Jahrhundert wurde fast 500 Jahre lang gebaut! Inzwischen gibt es dort auch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler. Die Skulpturen sind eine ideale Ergänzung!
Am Morgen fahren wir nach Fatima, Portugals grösster und bekanntester Wallfahrtsort. Mit einer Fläche von 152.000 qm ist der Pilgerplatz doppelt so gross wie der Petersplatz in Rom. Ein Besuch im November - noch dazu bei diesem Wetter - einfach ideal im Gegensatz zum Mai vor vier Jahren! Da reicht die Zeit auch noch für einen Espresso mit Pasteis de Belem!

4 days ago

Mittags stärken wir uns mit fangfrischem Fisch in Cascais, bevor es über Estoril (neue Universität und Casino) wieder zurück ins Hotel geht. Das persönliche Traumauto gibt's im "Shop" gleich neben dem Hotel!
Anschliessend Fotostopp am Cabo da Roca, westlichster Punkt des europäischen Festlandes. An der Steilküste steht ein Leuchtturm in 144 m Höhe.
Nach so viel Kultur stärken wir uns Trevesseiros, einer süssen Spezialität.
Heute steht das "portugiesische Neuschwanstein", die Maurenstadt Sintra, auf dem Programm. Die ehemalige Sommerresidenz der portugiesischen Könige ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

5 days ago

Auch wenn die Füsse müde sind, das El Corte Ingles ist nur 5 Gehminuten vom Hotel entfernt! Die Gourmetetage mit Dachterrasse im 7. Stock bietet alles was das Herz und der Gaumen begehrt. Eine gefüllte Brieftasche vorausgesetzt! So z. B. portugiesische Rotweine aus der Region für fast 100 Euro die Flasche.
Auf dem Heimweg ein Fotostopp im Park der Nationen (Expogelände 1998) mit Blick auf die neue Vasco da Gama-Hängebrücke (1998 gebaut, 17,2 km Länge, 45 m über dem Wasserspiegel). Beeindruckend auch das neue 5 Sterne-Hotel Myriad.
Fische, Quallen, Algen - der Artenreichtum der Meere, soweit das Auge schaut. Aber auch der massive Hinweis, ihn zu erhalten!
Am Nachmittag dann das heutige Highlight: ein Besuch im Ozeanarium. Es ist das grösste Aquarium Europas. 8.000 Meerestiere und 5 Mio. Liter Wasser!
Heute ist übrigens Waschtag in der Alfama, soweit das Auge reicht!
Auf unserem Weg zur Burg Sao Jorge geniessen wir bereits den grandiosen Ausblick auf die Stadt. TUI liegt mit Mein Schiff auch bereits vor Anker.
Durch die Baixa (Unterstadt) vorbei am lebhaften Rossio (hier wird bereits die Weihnachtsdeko aufgebaut). In den Gassen ein Blick auf wunderschöne Bauten, eine jüdische Kirche bis hin zu getrocknetem Bacalhau (Stockfisch, der in der portugiesischen Küche eine grosse Rolle spielt).
Der Tag startet mit einem Fotostopp im Park Eduardo VII. Die portugiesische Metropole liegt noch im Dunst, der Himmel bereits tiefblau.

6 days ago

Nach Check-in im Hotel ein üppiges Buffet, genug kulturelle und kulinarische Genüsse für den ersten Tag! Kein Wunder, dass im Badezimmer die Waage steht!
Weiter geht's zum Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der portugiesischen Entdeckungen, Ruhestätte der grossen Söhne des Landes, seit 1983 Welterbe der UNESCO.
Nach pünktlicher Landung Sommerfeeling im Belem-Viertel (Bethlehem) an der Marinha mit Blick auf den Turm von Belem, Wahrzeichen Lissabons. Die Festung wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Das Viertel ist das Mekka aller kulturhungrigen Lissabon-Besucher. Im Hintergrund Blick auf die Brücke des 25. April, die stark an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert. Zur Erinnerung an die Nelkenrevolution am 25. April 1974 erhielt sie ihren heutigen Namen. Imposant auch das Seefahrerdenkmal. Ausser unserer Gruppe "lediglich" ein "paar" Chinesen.
Unser erstes Etappenziel, den Züricher Airport, haben wir bereits erreicht. Dazu gehört ein Cappuccino zu Schweizer Preisen!

8 days ago

Ein Novembersonntag daheim am Bodensee.

9 days ago

P o r t u g a l mit Schwerpunkt Lissabon - 3 days to go! 🇵🇹

1 November 2018

Und natürlich fehlt uns allen Angi! In 15 Jahren möchte ich auch noch so fit sein wie sie! Bleibt nur die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen auf der Garden Route oder bei ihrem nächsten Besuch am Bodensee! Doch jetzt geht's erst mal am 13. November nach Portugal. Auf dem Programm Lissabon, Obidos, Fatima und Sintra. Städte, die mich bereits vor 4 Jahren schon beeindruckt haben.
Nach pünktlicher Landung wieder daheim am See. Der 10-stündige Flug in der "Holzklasse" fast schon Luxus. Hatte das Glück, mir mit Volker eine 4-er Bank teilen zu können. Da die geliebten Mittelplätze frei blieben: Füsse entspannt hoch legen 😏. Der "harte" Kern traf sich dann noch zum gemeinsamen Frühstück im Backhaus Mahl und schwelgte schon in Erinnerungen. 2.540 km sind wir in unserem neuen Bus durchs Land gefahren und haben viel Interessantes gesehen. Schon jetzt fehlen mir die aromatischen Mangos, Biltong und Macadamia Nüsse.

31 October 2018

Nach einer letzten Stärkung an der Raststätte gab's nochmals die Möglichkeit, Biltong einzukaufen. Interessant: fast alle Tankstellen sind hier von Engen!
Nebel am Morgen - Einstimmung auf den heimischen Bodensee! Noch ein letzter Blick in unseren Bungalow, den ich mir mit Angel geteilt habe.

30 October 2018

Nach einem Mittagsstopp in Howick am Wasserfall fahren wir in die Drakensberge zu unserem Alpine Heath Resort, die letzte Übernachtung vor unserer Heimreise. Eine geschmackvoll gestaltete Bungalowanlage in den Bergen auf 1.350 m Höhe. Am Abend dann Geburtstags- und Farewell-Party. Da fällt der Abschied schwer!
Anschliessend fahren wir zum Phezulu Dorf. Hier gibt's neben Schlangen und Krokodilen noch eine Zulu-Tanzvorführung.
Das Kofferladen gestaltet sich chaotisch. Unser Schweizer Gast greift beherzt ein! Dann starten wir mit einer Mini-Stadtrundfahrt und Shopping auf dem "indischen" Gewürzmarkt. Kaufrausch ohne Ende bei dem Angebot und den Preisen!

29 October 2018

Abendessen im Ushaka Marine World, dem Rumpf eines ehemaligen Schiffes mit riesigem Aquarium. Neben dem vorzüglichen 3-Gang-Menü geniessen wir den Blick auf die zahlreichen Exoten.
Wir fahren weiter nach Durban in unser Hotel. Trotz direkter Strandlage mit Meerblick aus dem 9. Stock, sollen wir das Hotel aus Sicherheitsgründen nicht alleine verlassen. So erledige ich vor dem Abendessen meine Büroarbeit.
Nach einem umfangreichen Frühstück in unserer weitläufigen Logde (im Hintergrund bereits der erste Blick auf den Indischen Ozean), gehen wir zu Fuss zu unserem Schiffsanleger. Während unserer zweistündigen Bootsfahrt auf dem St. Lucia Lake sehen wir Krokodile, Flusspferde und gelbe Webervögel. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist 60 km lang und 20 km breit, dabei nur einen Meter tief.

28 October 2018

Gut gestärkt geht es zum nächsten Highlight: Besuch der Emdoneni-Lodge. Ein Rehazentrum für grosse Katzenarten. Auf einer sachkundigen Führung - ich übersetze, soweit ich kann - erfahren wir viel über verschiedene Tierarten, deren Rehabilitation und Aufzucht.
Mittagspause auf dem Markt in Samaphilo. Neben frischem Obst noch einmal die Möglichkeit, heimische Souvenirs einzukaufen.
Heute fahren wir nach Hluhluwe in das älteste Wildreservat Afrikas, 1895 gegründet. Auf einer Fläche von 950 qkm können wir im offenen Geländewagen neben den Big Five noch einmal Impalas, Gnus, Hyänen und Flusspferde sehen und das satte Grün der Landschaft bewundern.

27 October 2018

Schon bald haben wir heute unsere Lodge - das Ghost Mountain - erreicht. Eine kleine Anlage mit eingeschossigen Bungalows, sehr geschmackvoll eingerichtet. Auch das Essen hervorragend, dazu noch Zulu-Live-Musik.
Bald danach Ausreise aus Swaziland und Wiedereinreise nach Südafrika.
Weiter ging's dann mit den Einkäufen auf dem regionalen Wochenmarkt in Manzini. Dort waren wir die einzigen Europäer und unsere Angel die Wohltäterin, die auch dort einige Einzelschicksale unterstützt.
Während ich mich gestern aus Zeitmangel noch zurückhalten konnte, war es heute auch um mich geschehen. 🙄
Am Morgen verlassen wir unsere Hotelanlage mal wieder, ohne den Swimmingpool genutzt zu haben. Dafür ist heute der Tag des absoluten Kaufrauschs, zuerst in der Kerzenfabrik "Swaziland Candles" sowie den angrenzenden Shops des Kunsthandwerkermarktes.

26 October 2018

Zum Tagesabschluss Besuch in der Ngwenya Glasfabrik. Hier werden aus recyceltem Glas die schönsten Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke gefertigt.
Mittags Geburtstags-Lunch in Pigg's Peak. Traumhafte Aussicht bei bestem Frühlingswetter - für uns schon sommerliche Temperaturen!
Dann geht es zu Fuss über die Grenze mit Einreisestempel. Dort erwartet uns eine kulturelle Veranstaltung mit Hintergrundinfos über Sitten und Gebräuche sowie traditionellen Tanz.
Immer interessant - ein Besuch im Supermarkt und auf dem Markt. Auch hier gibt es gesunde Lebensmittel, dennoch sind die meisten viel zu dick! Köstlich ist Biltong, eine afrikanische Trockenfleischspezialität. Natürlich nicht billig für hiesige Verhältnisse (250 g 52 Rand, dank des aktuellen Umrechnungskurses ca. 3 €). Dann natürlich frische Avocados, Papayas, geröstete Macadamia-Nüsse - gesalzen und ungesalzen und "Weihnachtsnüsse".
Heute fahren wir ins Swaziland - "die kleine Schwester Afrikas", um ein Gefühl wie "Out of Africa" zu erleben. Es ist die letzte absolute Monarchie der Welt unter König Mswati III.

25 October 2018

Dafür sehen wir auch Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopenarten, Gnus und Hyänen.
Das heutige Reisehighlight beginnt gleich mit dem ersten Kaffee um 4.15 Uhr. Das Frühstück im Gepäck, erreichen wir pünktlich um 5.30 Uhr das Gate Numbi, einen der 9 Parkeingänge. Mit einer Fläche von fast 2 Mio. Hektar ist er weltweit einzigartig mit seiner Artenvielfalt. Von den Big Five sehen wir vier: Löwe, Elefant, Nashorn und Büffel. Nur der Leopard lässt sich nicht blicken.

24 October 2018

Spätes Mittagessen in Graskop beim In-Restaurant Harrie's Pancakes. Die besten Pfannkuchen weit und breit. Habe die mit Hähnchenleber in scharfer Chillisosse getestet, und dann noch Angies' Kuchen 🤔 😉 🙄 Zum "Nachtisch" gab's dann Jacaranda-Fotostopp. Die Bäume stehen aktuell überall wunderbar in Blüte! Dann noch dieser Sonnenuntergang beim Sundowner! Was will Frau mehr! Jetzt aber schnell ins Bett! Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Es geht in den Krüger Nationalpark morgen früh!
Weiter geht's mit imposanten Eindrücken zu den three Rondawels (Rundhütten), den Potholes (Schlaglöchern) bis zu Gottes Fenster (God's Window). Ein unachtsam weggeworfene Zigarrette hat hier vor einem Monat riesige Flächen abgebrannt.
Ausgeschlafen und gut gestärkt starten wir nach dem Frühstück zur Tour auf der beeindruckenden Panorama-Route im Gebiet des Blyde River Canyon. Bei Angel, unserer "Schweizer" Reiseleiterin mit rheinischen Wurzeln, und unserem Fahrer Sheran sind wir in besten Händen. Wir starten am Lisbon Falls, heute eher ein dünnes Rinnsal statt eines Wasserfalls. Die "typischen" Souvenirs sind leider fast überall die gleichen.

23 October 2018

Nach weiteren zwei Stunden auf der "Autobahn" haben wir unser heutiges Ziel, die Bundu Country Lodge in White River erreicht.
Nach schlafloser Nacht im ausgebuchten Airbus die ersten kleineren Zwischenfälle gemeistert. Mittagsimbiss in Ndebele Village bei Middelberg.
Zehn erlebnisreiche Tage liegen vor uns.

22 October 2018

21 October 2018

Spezieller Sonntags-Einkauf beim Buchhaldenhof für unseren südafrikanischen "Angel". Soll beim "Gurgeln" gegen alles helfen!? Na dann! 🥂

19 October 2018

S o u t h a f r i c a - 3 days to go! 🇿🇦

9 October 2018

Traditionell nach meiner Reiserückkehr: unser köstliches Frühstück im Backhaus Mahl. Ein erlebnisreicher Citytrip in die Stadt der 3 K's (Kulturmetropole, Kaiserstadt und Kaffeeparadies) ist zu Ende. Doch bereits am 22. 10. geht es wieder los: zu den Big Five nach Südafrika 🇿🇦

8 October 2018

Flug- und Landeimpressionen.
Kurzvisite bei der Evangelischen Christuskirche, bevor es gleich zum Airport geht.

7 October 2018

Und am Abend dann noch mal ein übergroßes Wiener Schweineschnitzel im Buchenbeisl, 5 Minuten Fussweg vom Hotel entfernt! Dazu zwei Krügerl Gösser.
Die Symmetrieachse des Schlossgebäudes setzt sich im Park in einem breiten Mittelweg fort, der am Neptunbrunnen vorbei bis zum Gloriettehügel führt. Der Kolonnadenbau bietet einen herrlichen Blick über den Park, auf das Schloss und seine Umgebung.
In einer Stadt mit so viel aristokratischer Extravaganz musste sich die kaiserliche Familie schon etwas einfallen lassen, um Eindruck zu schinden. Daher heute also ein Besuch auf Schloss Schönbrunn mit 6 Gästen. Da wir keine Online-Reservierung hatten, zwei Stunden Wartezeit im Schloss für die Führung mit Audioguides. Die Zeit kann problemlos mit einem Parkbesuch überbrückt werden und reicht dann kaum! Kein Wunder, ist er doch mit 65 Hektar grösser als die Mainau und sogar für Wiener Verhältnisse einzigartig! Das sanft ansteigende Gelände umfasst einen Barockgarten, offenes Parkland und Wälder, einen Zoo, ein Palmenhaus, zahlreiche Pavillons, Grotten und andere Zierbauten. Sehenswert ist auch die Orangerie.

6 October 2018

Das Stephansdomviertel mit seinem berühmten Dom, das Synonym für Wien. Modernes und Historisches dicht beieinander. Elegante Barockgebäude und riesige Fussgängereinkaufs- zonen (Kärntnerstrasse) folgen weitgehend dem Verlauf alter römischer Strassen. Abends dann das Kontrastprogramm in Hotelnähe im Vorstadtbeisl. Ein übergroßes Wiener Schweine- schnitzel für 5.90 €!
Hotel Sacher, das Original. Seit 1832. So der Werbeslogan. Inzwischen fest in asiatischer Hand. Geduldig warten ca. 50 Personen, bis sie einen Tisch zum Kaffee trinken ergattern. Die Preise der süssen Souvenirs im Shop steigen ins Unendliche.
Ein weiteres Highlight: das Hundertwasser-Village. Das Hundertwasserhaus wurde 1983 erbaut. Die kommunale Wohnanlage nach den Entwürfen von Hundertwasser ist ein kunterbunter Mix aus Zwiebeltürmen, Mosaikschmuck, asymmetrischen Fenstern und wucherndem Grün. Auch so kann sozialer Wohnungsbau aussehen! Da bewohnt, von innen nicht zu besichtigen. Dafür gegenüber im Hundertwasser-Village die Toilettenanlage!
Kaiserliches Wien, Kunst & Kultur bei bestem Herbstwetter! Schloss Belvedere, Albertina (Monet-Ausstellung) und lange Nacht der Museen - wer Kondition hat - Fiaker und Hofburg, um nur einige Highlights zu nennen

5 October 2018

Mit der Kleingruppe problemlos in Wien gelandet. Am Abend entspanntes 3-Gang-Menü im Hotel. Blick in den sonnenbeschienenen Innenhof. Im Zimmer kann man(n)/frau sogar ein Fenster öffnen! Interessantes Marketingkonzept, um dem Fachkräftemangel im Servicebereich entgegen zu wirken: Wer auf die tägliche Zimmerreinigung verzichtet, erhält eine Gutschrift von 5 € pro Tag/Zimmer für Verzehr an der Bar resp. im Restaurant!

2 October 2018

V i e n n a - 3 days to go! 🇦🇹

1 October 2018

21 September 2018

Wieder daheim am See. Traditioneller Start mit unserem Frühstück im Backhaus Mahl. Zeit, die Bronchitis auszuheilen, die wir uns fast alle in Quebec "gefangen" haben. Und dann erste Vorbereitungen für Wien, denn dahin geht die nächste Reise am 5. Oktober. Doch vorher gibt's noch einen Gründercoaching-Auftrag, der am 26. September beginnt. Es wird nicht langweilig!

20 September 2018

Nun sitzen wir schon am Airport. 4 Stunden vor Abflug! Statt der Zimmerschlüssel verteile ich heute die Bordkarten. Andere Länder, andere Sitten! Inzwischen sind wir am Gate angekommen. Alle namhaften Marken sind hier vertreten. Eine lange und interessante Reise geht zu Ende. Sie war geprägt von langen Wartezeiten, unterbrochen von hektischen Aktivitäten, so der O-Ton eines Reiseteilnehmers. Neben zahlreichen Highlights haben wir insgesamt 3.380 km mit dem Bus zurückgelegt!
Auf dem Weg zum Airport machen wir einen Stopp in der Kleinstadt Kingston. Die Stadt hiess früher "King's Town" und wurde von King George lll treu ergebenen Loyalisten gebaut. Von 1841 - 44 war sie Landeshauptstadt, dann machte politisches Kalkül Montreal zur Hauptstadt der Provinz of Canada. Was blieb waren unverhältnismässig grosse Prachtbauten. Sehenswert das sternförmige Fort Henry. .

19 September 2018

Heute sind wir in Montreal, Stadt der Kontraste und Gegensätze. Wir sehen den Olympischen Park, Stätte der Spiele im Jahr 1976, die Formel 1-Rennstrecke, den Mount Royal mit seiner herrlichen Aussicht über die Stadt, Teile des ehemaligen Expo-Geländes, den alten Hafen sowie die Basilika "Notre-Dame". Es bleibt noch genügend Zeit für eigene Erkundungen.

18 September 2018

Montreal by night! Wir haben unser heutiges Etappenziel erreicht! Zum Abendessen - Rauchfleisch, eine Spezialität Montreals - gehen wir zu Fuss und geniessen das abendliche Panorama.
Truck-Stopp auf dem Weg nach Montreal. Da stellt sich die Frage: was ist beeindruckender - die Trucks oder die Chinesen bei ihrem "Fotoshooting"?
Das Weltkulturerbe empfängt uns mit Orkanböen, Ausläufer des amerikanischen Hurrikans. Noch dazu ist es die kälteste Stadt Kanadas! Beeindruckend der Plage d'Armes (Paradeplatz), das Luxushotel "Chateau Frontenac" und die Bezirke der Altstadt. Kein Wunder, dass diese Stadt von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft wurde!
Heute fahren wir zum Grand Canyon Sainte-Anne, wo es leider in Strömen regnet! Trotzdem geniessen wir den Rundgang entlang der Schlucht mit fabelhaftem Blick auf die tosenden Wasser massen sowie die Überquerung der Hängebrücke, die die beiden Ufer verbindet.

17 September 2018

Fotos dieser Furchenwale, übrigens die grössten lebenden Tiere überhaupt, und auch Bilder der Belugawale lassen sich auf solch einer Tour natürlich nicht mit der Handykamera schliessen!
Auch heute starten wir - wie gewohnt - um 7.45 Uhr, denn wir haben 400 km vor uns. Es geht in das malerische Hafenstädtchen Tadoussac, vor allen Dingen bekannt für seine Walbeobachtungsexkursionen. Auf der 3-stündigen Fahrt entlang des Saguenay Fjords und des malerischen Nordufers "Cote de Charlevoix" des St. Lorenzstroms sehen wir u. a. insgesamt 12 Furchen- und Belugawale. Letztere haben eine auffallend bläulich-weisse bis cremeweisse Färbung.

16 September 2018

Wir haben einen "neuen" Bus! Dieser ist nur 14 Jahre alt im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der es auf 17 Jahre brachte. Auch dieser hat nur einen Ausstieg, und zwar vorne. Das ist allerdings normal in Kanada. Also weiterhin zeitraubend bei 44 Gästen. Es handelt sich um einen ehemaligen Schulbus mit Lämpchen an den Sitzplätzen, so dass die Kinder während der Fahrt gleich lernen konnten. Unser Fahrer Gilles ist stolz, ist es doch sein Bus!
Weiter geht die Fahrt in den sehenswerten Zoo von Saint-Felicien. Während einer ein-stündigen Fahrt mit der Bimmelbahn - dieses Mal sitzen wir hinter dem Zaun und nicht die Tiere - sehen wir Wölfe, Bären, Büffel, Wild und weitere Tiere in "freier" Wildbahn.
Wir fahren an Lac St. Jean entlang, mitten im Herzen der Region "Kingdom of the North". Im historischen Dorf Val-Jalbert besuchen wir die touristische Hauptattraktion. Nach der Schliessung der Papierfabrik im Jahr 1927 ist diese Geisterstadt inzwischen zum liebevoll restaurierten Freilichtmuseum mutiert. Mit der Bimmelbahn kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Anschliessend bringt uns die Gondel auf die Plattform unterhalb des Wasserfalls. In den historischen Häusern gibt es einen Einblick in das frühere Leben der Familien. Sogar die ehemalige Schule und Post kann besichtigt werden.
Nach einem super Frühstück, das Restaurant hat 3 Michelin-Sterne, noch mal ein Blick auf unser "Traumhotel", bevor wir es verlassen.

15 September 2018

Schnell geht es wieder weiter: Besichtigung der Schwarzbären bei der Fütterung und auch der Biber zeigt sich noch nach langem Warten.
Am frühen Mittag erreichen wir - diesmal sogar bei Tageslicht - unsere Auberge du Lac a l'eau claire. Zahlreiche kleine Chalets für jeweils 9 Personen mit Küche, Wohnzimmer, Kamin und Terrasse liegen verstreut im Wald. Es reicht sogar noch für eine kurze Schwimmrunde im See. Der Zugang ist halsbrecherisch bergab. Dafür entschädigt das 21 Grad warme Wasser. Gerade hebt sogar ein Wasserflugzeug ab.
Mittagspause in Saint Gabriel de Brandon. Eine Drogerie ist hier ein Supermarkt mit erstaunlich "gesundem" Angebot. Und dann ein weiterer Hauch von Indian Summer!
Erster Stopp nach kurzer Fahrt in Saint-Sauveur, ein idyllisches kleines Städtchen mit Outlets, dass sich bereits für Halloween rüstet.

14 September 2018

Am Spätnachmittag Stopp im mondänen Skiort Mont-Tremplant, der auch im Spätsommer seine Reize hat. Bunte Holzhäuser im historischen Stil sowie an Disneyland erinnernde Hotelkomplexe prägen das Zentrum. Das Erholungsgebiet ist bei US-Amerikanern und Kanadiern gleichermassen beliebt. Dazu ein Hauch von Indian Summer. Abends dann Lachs im "Chez Milot" in Saint-Adele.
Wieder eine lange Fahrt, bis wir bei den Indianern zum Handfischen landen.

13 September 2018

Altstadtbummel und Abendessen im "Tuckers Marketplace Ottawa". Das Restaurant hat eine Doppelbuchung, so dass unser 3-Gang-Buffetmenu in einer Stunde beendet sein muss. Dann die Hiobsbotschaft: ein Pkws ist auf unseren geparkten Bus gefahren! Dieser wurde zwar nicht beschädigt, dennoch müssen wir aus versicherungstechnischen Gründen auf die Polizei warten! Das dauert 2 Stunden, da es ja kein Notfall ist! Endlich können wir weiterfahren. Es ist 21.30 Uhr als wir im Hotel einchecken! Gute Nacht! Morgen gibt es um 7 Uhr Frühstück, es wartet ein langer Tag! 🎆
Weiter geht's nach Ottawa, der kanadischen Hauptstadt. Eine zauberhafte Stadt mit vielen historischen Gebäuden. Sehenswert ist vor allen Dingen der Parlamentshügel. Und dann "erwischen" wir noch eine Hochzeit im historischen Fairmont-Hotel, ein alt-ehrwürdiges 5-Sterne-Haus.
Fast fährt das Schiff ohne uns ab! Die Leinen sind schon los! Wir geniessen die Fahrt auf dem Sankt Lorenz Strom, vorbei an den "Thousand Islands". Es ist ein Paradies für Natur- und Wassersportliebhaber und wird von den Indianern auch "Garden of the great spirit" genannt. Zu den Islands zählen übrigens nur die, die ganzjährig im Wasser resp. Eis stehen und die mindestens über zwei Bäume verfügen! Je nach Lage kann es übrigens sein, dass das Häuschen auf kanadischem Grund, die Brücke aber auf US-Gebiet steht mit eigener Passkontrolle! Vermehrt wird in diesem Paradies im Winter eingebrochen. Die "Eislage" bietet optimale Möglichkeiten, das Haus leerzuräumen! Wer es sich also leisten kann und will, schützt sein Eigentum inzwischen mit Bewegungsmelder, der ggf. einen Notruf bei der Polizei auslöst. Diese ist dann per Helicopter oder Schlitten zur Stelle!
Fakultatives, exzellentes Mittagsbuffet im "Mandarin" in Kingston. Leider wieder keine Zeit, es zu geniessen!
Und wieder ein langer Tag mit 500 km on the route. "Gesunde" Pause am "big apple". Die apple pies duften verführerisch! Zum Glück keine Zeit!

12 September 2018

Der Tag klingt aus beim Abendessen in der "Old Spaghetti Factory", ein italienisches Restaurant mit 700 Plätzen. Obwohl es Mittwoch Abend ist "steppt hier der Bär"!
Nach einer Weinprobe beim schwäbischen Conzelmann geht es in der Rush-Hour wieder zurück in die City von Toronto.
In Niagara-on-the-Lake scheint sich seit 1830 fast nichts verändert zu haben: schmucke Villen und blumengesäumte Strassen, insbesondere die Queen Street, erinnern an die gute alte Zeit. Das Städtchen gehört zu den schönsten Nordamerikas.
Und dann noch ein Helikopterflug für Priviligierte! Die Aussicht werde ich so schnell nicht wieder vergessen! 170 Mio. l Wasser stürzen pro Minute die Niagara-Fälle hinab! Neun Zehntel davon entfallen auf die kanadischen Horseshoe Falls (54 m hoch, 670 m breit), der Rest auf die American Falls (56 m hoch, 324 m breit) auf Seiten der USA.
Das Highlight des Tages, die Niagara-Fälle. Mit der Hornblower aus nächster Nähe betrachtet! Die rote - chinesische - Masse schiebt sich auf das Schiff! Ca. 12 Mio. Besucher pro Jahr und nebenan wuchert die Vergnügungsindustrie. Dennoch - oder gerade deshalb - Grund für einen Heiratsantrag in der Gruppe!

11 September 2018

Einen atemberaubenden Blick gibt's vom CN Tower. Der schnelle Fahrstuhl schiesst die Besucher auf das Space Deck in 447 m Höhe. Hier erlauben die sich nach aussen wölbenden Fenster den senkrechten Blick nach unten, u. a. den Blick auf den Lake Ontario, der von der imposanten Skyline ummauert ist. Leider ist mein "Bärenfoto" verwackelt. Aber alle weiteren Versuche wurden auch nicht besser und die Zeit drängte 🤔!
Nach der Landung geht es gleich auf Stadtrundfahrt. Die beeindruckende Skyline kann es schon fast mit New York aufnehmen.

4 September 2018

🇨🇦 Canada - one week to go! 🛫

26 August 2018

Nachdem unsere Maschine zuerst für unsere Gruppe um einen Platz überbucht war, haben wir es alle nach Stuttgart und morgens um 3 Uhr wieder an den See geschafft! Nach unserem traditionellen Frühstück im Backhaus Mahl geht's nach Konstanz. Am Nachmittag Kaffee und Kuchen in der Seeschau. Schön, daheim zu sein. In zwei Wochen geht es wieder auf Tour. Dieses Mal nach Kanada - Indian Summer zur besten Reisezeit!

25 August 2018

Noch eine Stippvisite im neuesten Shopping-tempel "Europa Passage". Auch hier soll die Küche vorzüglich sein. In der Galerie verkauft Udo Lindenberg seine neuesten Werke. Für beides keine Zeit mehr! Und natürlich fehlt auch das nötige Kleingeld!
Jetzt eine Stärkung im Alsterhaus mit Sitzplatz in der 1. Reihe: eine gesunde "Buddha Bowl" mit Blick auf die Aussenalster, bevor es bald zum Airport geht.
Dann ein paar Souvenirs shoppen. Interessant ist es bei Lush. Lauter handmade Cosmetics!
Shiet Wetter! Es giesst in Strömen! Also Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-hop-off-Bus. Station an den Landungsbrücken und durch den Elbtunnel Wandern, da ist es wenigstens trocken. Zur Stärkung dann ein Franz-Brötchen, nachdem die Skyline-Bar im 20. Stock des Empire Riverside-Hotels noch geschlossen hat.

24 August 2018

Am Abend kurzer Spaziergang durch das gastronomische Szeneviertel an der "Langen Reihe". Vorbei am Haus No. 71. Hier wurde 1891 der Schauspieler Hans Albers geboren.
Dort also ein exquisites und exzellentes Mittagessen: Scholle Finkenwerder Art mit Nordseekrabben, ein Blick in die gläserne Küche und herbstliche Deko der Blumenläden.
Mittags dann mit der S-Bahn nach Wedel zur Schiffsbegrüssungsanlage Willkommhöft. Seit 1952 werden hier nach Hamburg einfahrende Schiffe per Lautsprecheranlage mit Musik und der jeweiligen Nationalhymne begrüsst resp. verabschiedet. Dazu "dippen" (hissen) pensionierte Kapitäne die Landesflagge und vermelden Grösse und Herkunftsland - und das alles am schönen Wedeler Elbufer. Diese frühe Marketingidee stammt vom damaligen Wirt Otto Friedrich Behnke.
Bei der heutigen Hafenrundfahrt zeigte sich die Elbphilharmonie nochmals von ihrer schönsten Seite. Beeindruckend auch der Containerhafen.

23 August 2018

Am Abend Ausflug auf die Reeperbahn zu Hamburgs "bestem Musical", Heisse Ecke. Ein Crashkurs in St.-Pauli-Kultur: 24 Stunden Kiez.
Blick in das Westin Hamburg, Hotel in der Elbphilharmonie.
Die Elbphilharmonie: spektakuläres Gesamtkunstwerk! Vom Schweizer Architekturbüro Herzog & Neuron entworfen, überzeugt mit mehreren Konzertsälen, einem Hotel mit 244 Zimmern, Wohnungen, Restaurants und Vages. Das Entree besticht durch die "Tube", eine 80 Meter lange, leicht gewölbte Rolltreppe. Auf der "Plaza" in 37 Meter Höhe ein Aussenrundgang mit phantastischen Ausblicken auf Hafen und und Stadt.
Die Profi-Fotos der Elbphilharmonie! Das 2. Motiv zeigt einen Querschnitt durchs Haus mit der 80 m langen "Tube".
Heute entdecken wir die (Alt-) Stadt zu Fuss: Binnenalster, Jungfernstieg, Mönckebergstr., Kirchen St. Nickolai, St. Petri, Rathaus bis hin zur Elbphilharmonie.

22 August 2018

So machen wir eine ausgiebige Pause am "Michel". Die Michaeliskirche ist das wohl wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Der prachtvolle Barockbau wurde 1786 fertig gestellt. Leider blieb keine Zeit für einen Besuch des Turms (132 m hoch) mit phantastischer Aussicht. Auch die kostenlosen Mittagskonzerte sollen ein Ohrenschmaus sein. Abendessen dann in der "Langen Reihe", aktuelles Szeneviertel in Hotelnähe. Habe dabei die ersten Gäste meiner Südafrika-Reise im Oktober kennengelernt! 🤣
Nach pünktlicher Landung mal wieder ein "Problemchen". Bus-Mikro defekt, kein Ersatzbus vorhanden, daher Reparatur. Dauer 1.25 Stunden.

19 August 2018

H a m b u r g: 3 Days to go!

9 August 2018

Da haben wir gestern mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt nochmals Glück gehabt, denn heute ist der Flughafen wegen starker Gewitter bereits wieder geschlossen! Dennoch: nach 12 Stunden Heimreise, es war bereits 23 Uhr als wir in Radolfzell ankamen, hat's gereicht. Also heute morgen traditionell Frühstück im Backhaus Mahl. Schön, daheim zu sein! Am 22. 8. geht es wieder los, dieses Mal nach Hamburg.

8 August 2018

Nachdem ein Raucher diese Nacht den Feueralarm im Hotel ausgelöst hat und gestern der Frankfurter Flughafen nach positivem Sprengstofftest bei einem französischen Ehepaar ausgelöst wurde (ebenfalls Fehlarm, 60 Flüge wurden gestrichen), hoffe ich nun auf eine reibungslose Heimreise an meinem Geburtstag. Euch allen vielen Dank für Eure guten Wünsche. Die blaue 100 (s. Foto) ist übrigens das Zeichen für 100 Jahre Unabhängigkeit, die in diesem Jahr gefeiert werden.
Alarm!!! Wir müssen das Hotel verlassen. Die Feuerwehr steht auch schon bereit. Es lässt sich nichts finden. War wohl ein Systemfehler. Irre mit einem Asiaten durch die 5. Etage. Alle Verbindungstüren in den 6. Stock verschlossen. Endlich! Ein Mitarbeiter zeigt uns den Weg. Das fängt ja gut an heute 🌕🌘

7 August 2018

Unsere 8-tägige Reise durch 3 Länder geht zu Ende. Hinter uns liegen 3 Länder, viele Eindrücke und 1.300 km. Aus Kostengründen werden die Busse übrigens gebraucht in Deutschland gekauft und nicht neu lackiert.
Wir machen einen Spaziergang durch die Altstadt: Stadttor, Alexander-Newskij-Kathedrale auf dem Domberg, die Katherinenpassage am Dominikanerkloster, das Haus der Schwarzhäupter etc. Es gibt so viel zu sehen hier. Die Zeit ist viel zu kurz!
Nach 310 km erreichen wir heute Tallinn, die Hauptstadt Estlands. Rund 350 Kreuzfahrtschiffe haben die Stadt im letzten Jahr während der Saison besucht. Ca. 8 - 9 Mio. Tagestouristen und 15.000 Übernachtungsgäste pro Tag. Die Stadt der IT-Branche (hier wurde Skype entwickelt) setzt bei Alt und Jung auf digitale Medien. Sehenswert die Sängerbühne. Hier findet alle 5 Jahre (erneut in 2019, etwa 30.000 Sänger) das grosse estnische Sängerfestival statt. Im Jahr 1988 kam es hier zur singenden Revolution. Inzwischen treten hier alle Pop-Stars der Welt auf.

6 August 2018

Am Dom haben wir das Glück, Berlins berühmte Bären zu besichtigen. Die Ausstellung wurde von der deutschen Botschaft organisiert anlässlich des 100. Jubiläums der Unabhängigkeit Lettlands. Die Bären aus Berlin gelten als Botschafter der Toleranz.
Jetzt haben wir uns eine Stärkung in einer der ältesten Bäckereien der Stadt verdient. Die Kuchen- und Tortenauswahl ist riesig. Den berühmten Honigkuchen (sehr sahnelastig) oder doch eine "gesunde" Obsttorte?
Unser weiterer Weg führt uns über die Gilde-Häuser, Dom, Pulverturm, Katzen- und Schwarzhäupterhaus, das Denkmal der 3 Bremer Stadtmusikanten (Partnerstadt) bis zum Marktplatz.
Auf einem Stadtrundgang durch Riga - übrigens die Heimat von Heinz Erhardt - faszinieren vor allen Dingen die z. T. sanierten Villen im Jugendstilviertel, seinerzeit von Michail Eisenstein erbaut.

5 August 2018

Nach 350 km haben wir inzwischen Riga, die Hauptstadt Lettlands seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991, erreicht. Ein starkes Gewitter hat ein wenig Abkühlung gebracht.
Eine der Hauptattraktionen Litauens liegt in Siauliai, der Berg der Kreuze. Mehrere Zehntausend Kreuze, die ersten aus dem 19. Jahrhundert, drängen sich auf einem 9 m hohen Hügel. Sie erinnern an die im Kampf gegen die Russen gefallenen Litauer. Von den sowjetischen Machthabern mehrfach eingeebnet, zeigt sich hier mehr denn je der Wille zur Unabhängigkeit und die tief empfundene Religiosität. Schade, dass dieser Ort immer mehr zum Selfie-Hintergrund verkommt!
"Ännchen von Tharau", die berühmte Skulptur für den Simon-Dach-Brunnen, ist der Touristenmagnet für Klaipeda. In Ostpreussen war das Liebeslied sehr berühmt. Der Königsberger Musiker hatte es im 17. Jahrhundert für eine Pastorentochter geschrieben. Der Theaterplatz ist nur eines der baulichen Highlights in der Speicherstadt.

4 August 2018

Abendspaziergang. Ob es morgen wirklich regnet?
Fakultatives Nachmittagsprogramm: eine 1-stündige "Kreuzfahrt" mit der "Lara" entlang der Kurischen Nehrung. Die hohen Dünen sind vom Wasser aus noch beeindruckender. Wir geniessen das Memeldelta bis zur russischen Grenze. Nach einer Stunde sind wir wieder im Hafen. Auch dort liegen imposante Schiffe.
Natürlich gab's von der Hotelleitung ein Fischbuffet mit zünftigem, lokalen Bier.
Heute besichtigen wir Nidda, den charmanten Hauptort der Nehrung. Zahlreiche Maler und Persönlichkeiten sind auf dem Friedhof mit den Kurenbrettern begraben. Das Bernsteinmuseum zeigt interessante Funde und Schmuckstücke. Zahlreiche ehemalige Fischerhäuser stehen inzwischen unter Denkmalschutz. Interessant auch die Flaggen, die jeweils eine Geschichte ihrer Eigentümer erzählen.

3 August 2018

Abendspaziergang und Drink an der Uferpromenade in Nidda. Es ist Hochsaison und Wochenende. Dennoch keine drangvolle Enge. Endlich eine leichte Brise!
Weiter geht's nach Nidda ins Thomas-Mann-Museum. Der Nobelpreisträger verbrachte hier 3 Sommer (1929 - 31), bevor das Haus 1939 an Hermann Göring überging. Anschliessend Weiterfahrt zur Hohen Düne. Die 2. Grösste in Europa.
Unsere heutige Fahrt führt uns auf die Kurische Nehrung. Bei der Fährüberfahrt treffen wir auf die MS Astor. Erster Stopp am Hexenberg in Juodkrante. 80 originelle Holzskulpturen stellen hier Figuren aus der litauischen Märchen- und Sagenwelt dar.

2 August 2018

Verdauungsspaziergang nach dem Abendessen. Unsere Szene-Kneipe vom Vorjahr "Zu den Schweinen im Nebel" ist beleuchtet so dass ich beschliesse, dort alleine ein Bier zu trinken. Leider wurde der Zapfhahn vor einer Stunde abgestellt, ich solle doch morgen wiederkommen! Alternative: Koffer packen, denn morgen geht es auf die Kurische Nehrung.
Am Mittag fahren wir nach Trakai, ein "Must" für jeden Baltikum-Reisenden. Die verschiedenen Busgruppen ergiessen sich im Minutentakt auf die Räume der Inselburg aus dem 14./15. Jahrhundert. Im Innenhof geht es zu wie in Venedig. Die Besucherzahlen scheinen sich innerhalb eines Jahres verdoppelt zu haben. Anschliessend stärken wir uns mit Kwass, dem hiesigen Brottrunk.
Schicke Boutiquen gibt's für die Reichen in den Gässchen rund um die Kathedrale.
Die Wogen haben sich geglättet, so dass wir bei weiterhin "Saunawetter" einen Spaziergang durch die Altstadt unternehmen. Sie überrascht mit prachtvollen Bauwerken verschiedener Epochen und Stilen sowie exotisch anmutenden Kuppeln der russisch-orthodoxen Kirchen. Neben dem Judenviertel beeindruckt vor allen Dingen der Kathedralenplatz und die literarische Strasse. Mittags stärken wir uns mit einer köstlichen kalten Rote-Beete-Suppe.

1 August 2018

Auf dem Weg vom Airport zum Hotel noch kurzer Fotostopp bei der barocken Kirche Peter und Paul, die auch international von anerkanmtem Rang ist. Völlig übermüdet bei 30 Grad im Schatten und dann noch Check-in in "Backofenzimmer" ohne Klimaanlage mit Blick und Geräuschpegel zur Hauptstraße! Dafür werden im Bad die Handtücher von den Warmwasserleitungen gewärmt! Das Glück der Gäste ist perfekt und meins somit auch! Nach einem schmackhaften 3-Gang-Menü hebt sich die Laune und die "Fitten" machen einen Stadtbummel. Bei mir reicht's nur bis zu unserer Szene-Kneipe vom letzten Jahr, die leider den Betrieb eingestellt hat!
Nun sitzen wir bereits am Gate in Frankfurt und warten auf unseren Abflug.

27 July 2018

5 days to go - dann geht es los ins Baltikum! Über Litauen 🇱🇹 und Lettland 🇦🇹 nach Estland 🇪🇪 Nur die faszinierende Mondfinsternis lenkt von letzten Vorbereitungen ab: erst kupferrot und jetzt zunehmend strahlend hell 🌕 und bald vom Mars verdeckt! 🌘 Grandioser Anblick vom Küchenfenster! Und dann der Ausblick auf weitere Reisen in 2019. Heute bereits fixiert: Wandern auf Mallorca und Sardinien, nochmals Barcelona, Andalusien sowie Mauritius mit Dubai. Somit ist das 1. Halbjahr bereits gut gefüllt.

19 July 2018

Am 1. August geht es wieder los - ins Baltikum. Bekannte Route vom vergangenen Sommer. Da passt der heutige TV-Beitrag von der Kurischen Nehrung auf mareTV im NDR.