Austria · 20 Days · 57 Moments · September 2017

Unterwegs zur malerischen Amalfi Küste


21 September 2017

Abschied 😢 Nicht nur von unserm Urlaubsdomizil, sondern auch vom Sommer.

20 September 2017

Ich liebe Wellen und Wolken!! Beides liefert stundenlange Unterhaltung ohne langweilig zu werden 😁! Die Wolkenstimmungen in der weitläufigen Bucht von Salerno waren die ganze Woche eindrucksvoll. Aber heute, bei meinem letzten Strandspaziergang, war das Wolkenspiel einfach grandios. Akustisch und optisch verstärkt durch die anrollenden und brechenden Wellen. Kurz vor Sonnenuntergang hingen die schwarzen Wolken so tief, dass ich unweigerlich an Häuptling Majestix aus den Asterix-Comics denken musste: "Jetzt fällt uns der Himmel auf den Kopf!". Und dann haben die Sonnenstrahlen ein Loch hineingerissen, die schwarze Wolke löste sich auf und gab den Blick frei auf einen fantastischen Sonnenuntergang 😍. Ich sass wie gebannt im Sand, merkte kaum, dass mich einige grosse Wellen erwischten. Merkte nicht, dass Finger und Zehen schon ganz klamm waren (war ja noch immer im Strandoutfit unterwegs). Es war einfach zu schön! Was für ein würdiger Abschied 😅.

19 September 2017

Die Sonne lud nachmittags zu Wassersport ein. Unser neues Zweierkanu aufgepumpt und rein ins Vergnügen 😀. Der Einstieg war allerdings schon keins mehr: die anrollenden, brechenden Wellen erschwerten die Sache ziemlich. Und draussen war das Meer ziemlich kabbelig 😨 mit fast unheimlicher Wolkenstimmung. Daher verlegten wir die Kanufahrt in den Fluss Sele, der bei unserem​ Campingplatz ins Meer mündet. Dort herrschte Idylle pur: ruhiges Wasser, grüne Wildnis am Flussufer, Reiherkolonie. Eine neugierige Sumpfschildkröte fuhr ein Stückerl mit uns mit 🐢.
Heute Nacht hat's ordentlich gestürmt und geregnet. Aber wir lieben das Prasseln des Regens auf den Wohnwagen (vor allem wenn's drin kuschelig warm und trocken ist 😀). Den Frühstücks-Brunch mussten wir erstmals drinnen einnehmen, aber am frühen Nachmittag klarte es schnell wieder auf.

18 September 2017

Es wird allmählich kühler und ein Tiefdruckgebiet weit draussen beschert uns ordentliche Wellen 🌊🌊. Statt Windsurfen steht dann halt Kanusurfen auf dem Sportprogramm 😀.

17 September 2017

Und das war unsere Vesuv Wanderung, aufgezeichnet von Teddys Fitnessarmband.
Vesuv (3) Um 18 Uhr wird der Vesuv-Nationalpark geschlossen. Die Ranger steigen in ihren 4x4 Panda und treiben die letzten Besucher wie Kühe beim Almabtrieb vor sich her. Dabei war das Abendlicht sooo fantastisch 😍! Und das Gelände so herrlich einsam ohne Touristen! Allerdings ist es plötzlich sehr kalt geworden und ein fast eisiger Wind zerrt an uns.  Auf halber Höhe des Berges essen wir in einem Restaurant, trotz Abendkühle, auf der Terrasse: das Schauspiel des Sonnenuntergangs bei Ischia und Neapel bei Nacht wollen wir uns nicht entgehen lassen! 
Grandiose Aussichten (Vesuv 2) Erhebend dann der erste Blick in den Krater! Am gegenüberliegenden Kraterrand tolle Felsabbrüche, die dann in 200m Tiefe in einem Schuttkegel enden. Beruhigend, dass uns darunter 8 km Gestein von der Magmakammer trennen. Aber eine dampfende Fumarole zeigt: der Berg schläft nur 😴! Durch die späte Stunde liegen große Teile des Kraters im Schatten. Die 600m Durchmesser sind auch mit einem Extremweitwinkel schwer einzufangen. Der Rundblick: einfach fantastisch! Vom Golf von Neapel über die sorrentinische Halbinsel, Capri und die Monte Lattari bis weit ins Land hinein. Die Wolken haben sich verzogen, strahlend blauer Himmel umrahmt diese Szenerie. Man sieht von oben auch die zahlreichen Brandwunden des Berges. Die meisten gelegte Brände 😞! Am Ende des Weges ein kleiner Verkaufsstand mit dem bereits erwähnten Lacryma Christi del Vesuvio. Wir gönnen uns kein Gipfelbier, sondern einen Gipfelwein! Falsch! Der Gipfel ist ja weg, also Kraterwein!
Hinauf auf den Vesuv (1) Sobald man sich Neapel nähert ist der Vesuv ja wirklich nicht zu übersehen! Und trotzdem sind wir suchend rundherum gefahren, um den einzigen, beschilderten Weg hinauf zu finden, aber man muss wissen, wo in Neapel diese Beschilderung beginnt. Infos darüber waren leider im Netz nicht zu finden 😒. Die Straße schlängelt sich den Berg hinauf, gewohnt schmal und mit engen Kurven. Vorbei an den Zeugnissen der massiven Waldbrände des Sommers: verkohlte Baumskelette. Dazwischen sprießt wieder Grün. Die Natur ist hartnäckig 👍! In 800m parkt man und wird die restlichen 200 Höhenmeter zum Fußweg geshuttelt. Um 16 Uhr betreten wir schließlich den Parco Nazionale del Vesuvio und wandern den Weg in Serpentinen hinauf. Dauer ca. 20 Min. und doppelt so lang, wenn man wie ich fotografierend unterwegs ist 😉 Der Ausblick ist aber auch grandios: durch die späte Stunde liegen der Golf von Neapel und die Inseln Ischia und Procida in schönem Licht vor uns.

16 September 2017

An den fruchtbaren Hängen des Vesuv wächst die Traube, die zu einem wunderbaren Wein verarbeitet wird: Lacryma Christi del Vesuvio. Mit einem Fläschchen haben wir uns schon mal mental auf die Besteigung des Grauen Riesen vorbereitet. 😉

15 September 2017

Die Süditaliener verstehen es zu entspannen ...
Summer is back 😎! Da zieht's uns natürlich an den Strand.

14 September 2017

Mozzarella di Bufala In der fruchtbaren Ebene südlich von Salerno reihen sich nicht nur endlose Felder aneinander, sondern grasen auch die Milchlieferanten für den berühmten Mozzarella di Bufala Campana: mächtige, schwarze Wasserbüffel.

13 September 2017

Auf dem Weg zurück von Neapel Stopp auf der Autobahn um das nächtliche Salerno zu bestaunen.
Herculaneum (2) Anders als in  Paestum, wo nur die Grundmauern der Stadt erhalten sind, kann man hier richtig in der Stadt herumwandern und in die Räume hineingehen. Wunderschöne farbige Wandmalereien und zierliche Mosaike sind so gut erhalten, als wären sie gerade fertig geworden.  Man spaziert auf den grobsteinigen, abgeschliffenen Straßen und sieht in den Tabernen die großen Weinamphoren. Dabei entsteht vor dem inneren Auge das Bild einer lebendigen Stadt. Der Weg führt schließlich bis ganz hinunter in den „Kessel“. Dieser Stadtteil war damals direkt am Meer gelegen. Dort fand man erst 1980 ein erschütterndes Zeugnis dieser Katastrophe: in die Bootshäuser hatten sich verängstigte Bewohner von Herculaneum geflüchtet. Die Haltung der gefundenen Gebeine gibt Zeugnis von der Verzweiflung der Menschen im Angesichts des Todes. 
Herculaneum (1) Der Geschichtsunterricht geht in die 2. Runde. In Ercolano, einem lebhaften Vorort von Neapel, liegt die Ausgrabungsstätte von Herculaneum. Diese Stadt wurde 79 n.Chr., einige Tage nach dem Ausbruch des Vesuvs, der Pompej vernichtete, von einer Schlammlawine buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht. 15-25m Schlamm legten sich über die Stadt und verdichteten sich zu hartem Tuffgestein. Aus diesem Gestein werden die Überreste der Stadt seit 1927 mühsam herausgehackt und teilweise sogar herausgesprengt. Ich wußte nicht was mich erwartet und war daher sprachlos über den Anblick der Ausgrabungsstätte: eine ganze Stadt wie IN einem Kessel, rundherum 20m hohe Steinwände, oben über dem „Kesselrand“ ragen die Häuser des heutigen Ercolano. Rundherum verbergen sich in den Steinwänden noch immer Reste der alten Stadt. In einem Stollen sieht man wie die Archäologen vorgehen und wie mühsam deren Arbeit ist. In Sichtweite überragt der Graue Riese das Szenario.

12 September 2017

Griechische Tempel Nein! Ich habe mich nicht bei den Urlaubsfotos vergriffen! Wir haben tatsächlich griech. Tempel besichtigt: in Paestum, grade mal 12 km von unserem Campingplatz entfernt. Paestum wurde 600 v.Ch. als griech. Kolonie Poseidonia gegründet, 274 v. Chr. von den Römern erobert und in Paestum umbenannt. Wie in einem riesigen Park flaniert man durch die Steinmauern. Die griechischen Tempel und das römische Amphitheater sind (fast) in ihrer ganzen Pracht erhalten, während von den Wohn- und Regierungsvierteln nur die Grundmauern erhalten sind, die viel räumliches Vorstellungsvermögen erfordern. Hier darf man wirklich überall herum- und reingehen. Im Hera-, Poseidon- und Athena-Tempel genauso wie im Amphitheater. Grandioses Feeling, zwischen den riesigen Steinsäulen der Tempel zu lustwandeln und den Lichteinfall der tiefstehenden Sonne zu bewundern. Und wenn man lang genug wartet, erstrahlen die Tempel majästetisch im Scheinwerferlicht.

11 September 2017

Offensichtlich hat der Wettergott mein "grau in grau" Statement mitbekommen und kurz noch ein bisschen Farbe in den Tag gepinselt 🌈😁
Heute bleibt's grau in grau! Die hohen Wellen liefern zwar ein fantastisches Schauspiel, aber der an unserm Gewand zerrende Wind und die Gischt machen das Ganze zu einer sehr feuchten, ungemütlichen Angelegenheit.
Regen, Regen, Gewitter, Regen, Sturm und ... eine Windhose 😮

10 September 2017

Warmer Wind und sommerliche Temperaturen erlauben noch immer Badeoutfit 😎! Der Strand ist von endlosen, Schatten und Kühle spendenden Pinienwäldern begrenzt. Ein Wermutstropfen: die Strandcafes sind großteils schon beim Einwintern 😕. Dafür ist der Strand fast menschenleer. Das Meer, der Wind und der Sand holen sich zu nah am Ufer verbautes Terrain wieder zurück 😮!

9 September 2017

Besonders malerisch wirken die Netzfischer im Sonnenuntergang
Netzfischer Ich hab das vorher noch nie gesehen und bin ganz fasziniert, wie geschickt die Fischer das grosse Netz auswerfen ohne es zu verheddern!
Campingplatz an der Mündung des Flusses Sele gelegen. Nach Norden und Süden endlose Sandstrände, am nördlichen Horizont die Steilfelsen der Amalfiküste. Landwärts dehnt sich die fruchtbare Sele-Ebene aus, die intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Begrenzt eird die Ebene am Horizont durch die Berge des Cilento Nationalparks.
La Foce dei Tramonti Neuer Campingplatz südlich von Salerno. Die Amalfiküste ist am Horizont noch sichtbar. Aber wie anders ist es hier, nach nur 2 Stunden Fahrzeit! An der Amalfiküste ist alles eng, freier Platz Mangelware. Hier in der Ebene an der Bucht von Salerno das Gegenteil. Die Ebene wird daher auch intensiv landwirtschaftlich genutzt. Und wir finden hier einen endlosen Sandstrand. Und etwas fällt hier im Süden leider unangenehm auf: der Müll wird sehr häufig in der Natur entsorgt 😢.
Weiterreise in den Süden und dabei wieder einen kurzen Blick auf den Vesuv geworfen.

8 September 2017

Ein heißer, schwüler Tag hat sich heute in einem eindrucksvollen, mehrstündigen Gewitter über dem Meer entladen ⚡. Ein faszinierendes Schauspiel! Da brauch ich keinen Fernseher ☺.
Und was hat Positano noch zu bieten? 🐱 coole Hunde und faule Katzen 😳 interessante fahrbare Untersätze 🍅 erfrischendes italian food 🍋 Riesenzitronen (sind berühmt und werden für den begehrten Limoncello Likör verwendet) 😘 pittoreske Aus- und Einblicke 🌄 malerische Sonnenuntergänge
Positano from inside Wie lebt man in so einem Ort, der wie ein Vogelnest an den Berg gepickt ist? Um das zu erleben, haben wir unser Auto oben an der Amalfitana geparkt und erstaunlicherweise sofort einen Parkplatz gefunden 😜! 😌 Stiegen, Stiegen, Stiegen und enge Gassen 🚗 Parkhäuser für Miniautos 😘 Kunst 😳 Hochzeitspaare 😓 zu viele Leute in den "Touristengassen" und am Strand
Nach einem intensiven Regentag und zahllosen Gewittern lacht uns heute wieder die Sonne 😀. Auf nach Positano!

7 September 2017

8 Monate hat es hier nicht geregnet! Heute haben sich die Schleusen geöffnet 🚿.
Gewitterstimmung ⚡☔ Blauer Himmel, Sonne und strahlend weisse Wölkchen haben sich für's Erste auch von uns verabschiedet.

6 September 2017

Der Sonnenuntergang vor Capri hat's mir angetan. Den wollte ich noch einmal genießen. Dafür musste ich aber wieder den Berg San Croce hinauf. Teddy hat verweigert und Autofahrn trau ich mich hier nicht: enge Strassen und noch engere Kurven, dazu die italienische Fahrweise. Nein, danke! Zu gefährlich 😰! Also aufs Rad geschwungen und die 500 Höhenmeter mit (gefühlten 100 Kurven) gestrampelt. Ich hätte nie gedacht, dass dies mit einem Elektrorad tatsächlich so einfach geht. Mit einem unangestrengten Lächeln und einem fröhlichen "Bonna Sera" bin ich voll relaxed den steilen Berg hinaufgezogen, so manchem Italiener einen verwunderten Blick entreissend. Hab sogar ein dreirädriges TukTuk bergauf überholt. Der Sonnenuntergang war fantastisch, die halbstündige Rückfahrt nicht ganz so lustig. Mein Fahrradlichtlein diente lediglich dazu gesehen zu werden, aber nicht zum selber sehen. Hab mich daher ziemlich im Blindflug den Berg runtergebremst.
Von meinem Kanu aus gesehen: Der Campingplatz "Nettuno", mit unserm Wohnwagen ganz vorne am Steilhang, der Ort Marina del Cantone mit Blickrichtung Amalfiküste und der Berg San Croce mit der Kapelle San Costanzo obenauf (sieht man sogar, wenn man reinzoomt)
Nachdem ich zu Lande schon einiges von der Gegend gesehen habe, stand heute die Erkundung von der Wasserseite auf dem Programm. Mit meinem kleinen aufblasbaren Kanu hab ich mich zwischen all die schnellen Motorboote getraut. Sie haben mich gefliessentlich ignoriert, ihre Fahrtroute nicht geändert oder gar ihr Tempo gedrosselt. Mich hat's zwischen den vorbeirasenden Booten und deren Heckwellen ganz schön herumgewürfelt 😓. Und alle wollten in dieselbe Grotte 😌, die von der späten Nachmittagssonne erleuchtet war. Die grossen Boote haben mich dort drin ganz schön ins hintere Eck gedrängt. Ich bin mit dem kleinen Kanu ja glücklicherweise recht wendig, aber ganz hinten in der Höhle ist's schon ein bisschen unheimlich 😨: dunkles Wasser, schroffe Felsen und die hereinschwappenden Wellen brechen lautstark an den Grottenwänden.

5 September 2017

Amalfi, die Realität 😓 Wir wollten uns mit dem Auto einen erste Eindruck von der legendären Amalfiküste, einem Highlight unserer Reise, verschaffen. Wissend, dass es eng und überfüllt werden würde, hieltdie Realität dann doch noch eine negative Steigerung bereit! Panoramaplätze gut, aber viel zu klein und immer besetzt. Über die Betonleitplanken hab ich aus dem Auto nicht drüber gesehen. Der Busverkehr und die schon öfters erwähnte rücksichtslose italienische Fahrweise haben ihr übriges dazu beigetragen, dass der Fahrer bald extrem genervt und die Beifahrerin ziemlich frustriert waren. Nach einer durchgequälten Stunde haben wir uns in das Terrassenbistro "baglio" gerettet. Dort haben sich bei einem guten Wein, einem herrlichen Ausblick und ruhigem Ambiente die Nerven beruhigt und die Stimmung wieder gehoben. Das Auto parkt man dort übrigens auf einer kleinen Terrasse (max. 3 Autos hintereinander!) mit einer Zufahrt im rechten Winkel. Will der vorderste raus, müssen alle drei umparken!
Amalfitana Die berühmte Amalfiküste ist eine Kombination aus schroffer Felsküste, atemberaubenden Ausblicken auf das glitzernde, kobaltblaue Meer und malerischen Orten. Steil und schroff fällt die Küste ins Meer hinab, unterbrochen von Tälern, die als "Kristallisationspunkt" für menschliche Ansiedlungen fungierten. Aufgrund der Enge wurde nicht in die Horizontale, sondern in die Vertikale gebaut und die Häuser, dicht an dicht, mit zahllosen Treppen verbunden. Nur vereinzelt gibt es auch schmale, verwinkelte Straßen. Also Orte, wo man besser gut zu Fuss ist. Positano, Praiano und Amalfi sind die bekanntesten Namen entlang der Amalfitana. Diese legendäre Küstenstrasse, erbaut Mitte des 19. Jhd, erfordert mit sehr vielen Kurven und engen Abschnitten fahrerisches Können und gute Nerven. Und einen Parkplatz für ein grosses Auto zu finden, ist nahezu unmöglich! Die raren Parkplätze werden auch mit Argusaugen bewacht bzw. sind entsprechend gesichert.

4 September 2017

🎼" Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt... " 🎵 Passt leider nicht ganz, denn sie ist neben Ischia im Meer verschwunden 😉.
Und da liegen sie vor uns im Licht der untergehenden Sonne, die ihre letzten Strahlen übers Meer schickt: die Inseln Capri und Ischia.
Der Berg San Croce (= Heiliges Kreuz) verstellt uns den Blick auf die Insel Capri. Und da die Sonne sich gerade anschickt, vor Capri im Meer zu versinken, müssen wir den Berg noch bezwingen 😌.
Für einen besseren Rundblick wandern wir von Termini über einen steilen Treppenweg hinauf zur Kapelle San Constanzo, die majestätisch auf einem 500m hohen Felsplateau thront. Der fantastische Rundblick entlohnt uns für den beschwerlichen Anstieg.
Der Weg zum Meer ist bei Steilküsten mitunter nicht so einfach.
Marina del Cantone "Qui ora paradiso" (Hier ist jetzt das Paradies), meinte heute ein junger Italiener. Wie recht er hat! Es ist noch immer Sommer, aber die Touristenmassen sind weg!
Stellplatzwechsel: haben jetzt einen Terrassenblick aufs Meer 😎! Fantastisch !!!

3 September 2017

Geschafft 😌! Wir stehen in Marina del Cantone am kleinen, feinen Campingplatz "Nettuno". Die Kurven haben unser Interieur etwas durcheinandergewürfelt, aber die Kastenverschlüsse haben glücklicherweise gehalten. Wir belohnen uns mit einem Gläschen Wein und italienischen Häppchen.
Die Autostrada führt uns vorbei am Golf von Neapel bis zur sorrentinischen Halbinsel. Dort haben wir unseren erster Campingplatz reserviert. Bisher waren wir 1000 km praktisch immer geradeaus gefahren, aber jetzt wurde es richtig kurvig und verdammt eng! Wer den Fahrstil der Italiener kennt, kann nachfühlen, warum ich zeitweise ziemlich unrelaxed war 😱. Ich bewundere Teddy mit welcher Ruhe und Gelassenheit er unser überlanges, überbreites Gespann durch diese Gegenden lenkt 👏!
Und das ist er also: der Vesuv 🗻! Der graue Riese mit der Doppelspitze im Golf von Neapel. Er ist einer der gefährlichsten aktiven Vulkane Europas. Bei einem sehr frühen Ausbruch wurde der ursprüngliche Monte Somma Vulkan teilweise zerstört und es entstand der Große Kegel des Vesuvs. Daher heißt er korrekt auch Monte Somma-Vesuvio. Das letzte Mal ist er übrigens 1944 ausgebrochen und jetzt soll er angeblich wieder grummeln.
Erster Blick auf den Vesuv. Die gelbe Lanze ist übrigens der Mast von Teddys Surfer auf unserm Autodach.
Fahren grad östlich an Rom vorbei.
Wir haben es doch gestern noch bis 60 km vor Rom geschafft und entlang der Autostrada del Sole auf einem Rastplatz geschlafen. In der Nacht hat's geschüttet (seit Wochen das erste Mal), aber jetzt lacht sie wieder, die "Sole" 😎.

2 September 2017

Ein LKW ist umgefallen und blockiert die Autobahn an einer schmalen Stelle 😕. Wir sitzen schon seit 2 Std. fest. Der Stau muss schon endlos sein. Und kein Ende in Sicht.
"Geisterfahrer Rettungswagen" auf der Autobahn 😱. Stehen allerdings grad unfallbedingt auf der Autobahn bei Florenz.
Los geht's: der Sonne entgegen! 1006 km liegen noch vor uns.
Es ist sooo gemütlich bei den Reiners. Losreißen fällt schwer. Aber um 11.40 Uhr sitzen wir trotzdem wieder im Auto.
Wir sind schon im Urlaubsmodus 😀! Haben herrlich und lang geschlafen. In gutgelaunter Gesellschaft genießen wir ein wunderbares, liebevoll angerichtetes Frühstück. Herz was willst du mehr 😍!

1 September 2017

Dort werden wir herzlichst von Pauli und seinen Eltern empfangen.
Wohnwagen anhängen und ... Teddy und Ingeborg sind wieder unterwegs 😀! 1300 km liegen vor uns. Daher Zwischenstopp in Villach, Helvetiagasse.