United States of America · 11 Days · 39 Moments · November 2017

Helens adventures on the Hawaiian islands


21 November 2017

im Jeep über Kaua'i cruisen 😄😄😄😄😎😎😎 das ist ja soooo cool, Glückshormone! 😁

21 November 2017

Die letzte Insel war dann Kaua'i. Eigentlich wollte ich die letzte Woche auf Maui entspannt genießen, aber da mir dann alle geraten haben, dass ich unbedingt nach Kauai muss, wenn ich Wanderungen und Regenwald liebe, bin ich doch noch weiter geflogen. (Spoileralarm 😉 - es hat sich absolut gelohnt! War meine zweitliebste Insel.) Mit etwas Verspätung habe ich dann nur noch den Sonnenuntergang hinter den wunderschönen Bergen beobachten können. Nachdem ich mir meinen hammergeilen Jeep abgeholt habe. 😎😍 Ok, ...ich musste erstmal fragen wie man einen 4W fährt, aber dann fühlte es sich schon verdammt lässig an. 😃 Übernachtet habe ich im Polynesian Beach and Surf House - wenn man sich einmal dran gewöhnt, dass alles offen steht und es zwischen den Zimmern nur Vorhänge gibt,ist es da schon sehr schön. Da eh als offen war, habe ich mich für die Matratze draußen auf der Veranda direkt am Meer entschieden, wo man vom Sonnenaufgang geweckt wurde. 😍😍😍
Heute gab es noch eine atemberaubende Wanderung an einem (ja wiedermal. ..😉) jurassic-like Valley auf dem Waihee Ridge Trail. Das hatte ich Sandy noch versprochen, die ich am Flughafen auf Big Island kennen gelernt habe und deren Freundinnen (mega witzige Renterinnen-Truppe) lieber am Strand liegen und sie deshalb mit dem Mädchen mit den Wanderschuhen "verkuppelt" haben. 😊 Sandy ist für ihr Alter echt extrem fit, macht auch viel Yoga und unterrichtet dies. Und ist wie (sicher alle Kanadier😅) extrem lieb und ein toller Gesprächspartner. Wir hatten wieder viele sehr ähnliche Ansichten. Auch z.B. am Rande erwähnt interessant, wie extrem hoch das Ansehen unserer Kanzlerin im Ausland ist. Jetzt muss ich sie ganz unbedingt mal auf Vancouver Island besuchen. 😀

20 November 2017

In den letzten Sonnenstrahlen sind wir dann noch etwas eilig den Berg zu den Waimoko Falls hoch. .. gerannt 😅, um sie noch zu Gesicht zu bekommen. Dort sind auch die Seven Sacred Pools (eigtl sind es noch mehr), die man vom Wanderweg jedoch kaum richtig sehen kann. Die Wanderung war trotz der Geschwindigkeit sehr schön und als wir aus dem klappernden Bambus wieder raus waren, hatten wir doch noch etwas Licht. Plötzlich kommt man in das kleine Tal und fühlt sich wieder wie in der Urzeit. (Jurassic-Park-Feeling überall auf der Insel) Und plötzlich ist die Luft erfüllt von diesem süßlichen Ingwerduft. 😍 woooww... *luft einsaug* Das ganze Tal war voll mit blühendem wilden Ingwer, das hat mir am besten gefallen, dieser betörende Duft. 😊 Auf dem Rückweg war es dann allerdings tatsächlich völlig finster. Da hatten wir auch noch eine Nachtwanderung an diesem erlebnisreichen Tag. Und die Sterne. ..😮 Das waren eigentlich genauso viele wie auf dem Mauna Kea-Gipfel. Unbeschreiblich schön. 🌒
Das ist der Red Sand Beach hinter Hana, das war eines der schönsten Fleckchen auf der langen Strecke. Ein wunderschöner Ort zum Schwimmengehen. Und zum fotografieren offensichtlich.😂
Ich hab eine kleine Meerjungfrau gefunden. 😄
Zwischendurch gab es zur Erfrischung kaltes Kokoswasser und ein Bad am Fuße eines Wasserfalls. Wahnsinnig schön und bitter, bitter kalt... brrrrr. 😨Sehr erfrischend auf jeden Fall - Tilmann musste danach erstmal die Heizung im Auto ertragen. 😁 Überall um den Wasserfall wuchs wilder Ingwer,eine Wurzel habe ich mir dann für meinen Frühstückstee mitgenommen. Die schwamm da einfach so auf mich zu. 😁
Mitten durch den Urwald 😍😍😍
Sie möchte sich bald in Brisbane als Yogalehrerin und im Vertrieb von Yoga-Accessoires selbstständig machen, daher mussten wir sie überall in Yoga-Posen fotografieren. 😊 Z.B. in diesem Bambuswald, in dem nur ein schmaler Trampelpfad durch die jungen Bambusse führte, durch die wir uns schlängelten. Man glaubt ja hat nicht wie unheimlich finster das im Bambus ist...
Wieder ein absolutes Highlight meines Urlaubs: Die Road to Hana😄🌴🌺 Ich fand es klang schon so, als ob der Weg das Ziel ist. Road to Perdition, Stairway to Heaven, Road to Hana, find your nirvana... oder so. 😉 und genau so war es auch. Die Straße schlängelt sich (wieder mit vielen halsbrecherischen 180°-Kurven und One-Way-Lanes) an der grünen Urwald-Küste entlang und alle paar Minuten entdeckt man neue paradiesische Spots zum Erkunden wie (unzählige😅) Wasserfälle, Aussichtspunkte, Strände in verschiedensten Farben, Waterholes zum Schwimmen, Bambuswälder... *seufz* einfach traumhaft. Meine Begleitung in Form von Tilmann habe ich abends im Hostel im Jakuzzi kennen gelernt. Und morgens hat sich uns noch spontan Mona Liza (ja wirklich, so heißt man auf den Philippinen) angeschlossen.😊 Die beiden waren toll! Vor allem finde ich erstaunlich, wie ein Mädchen vom anderen Ende der Welt einem charakterlic so unheimlich ähnlich sein kann wie Mona. Die hab ich sehr in's Herz geschlossen.😍

19 November 2017

Und ein Amerikaner, John, der das Foto von mir geschossen hat (weil James eher umkehren musste um zu seiner wanderscheuen Frau zum Mittagessen zu kommen) hat mir, während wir den Regenbogen bewundert haben, eine sehr rührende Geschichte von seiner Familie aus Italien erzählt, die er in seinem Leben nun vor kurzem zum ersten Mal in Europa besucht hatte.. irgendwann hatte er Tränen in den Augen und ich weiß nicht einmal mehr, wie wir darauf gekommen sind. Mich hat die Wanderung vor allem an den Schicksalsberg in Neuseeland erinnert. .. Nachmittags bzw. abends habe ich aufgrund zu hoher Wellen auf der anderen Inselseite schnorcheln "müssen". Das war aber der Wahnsinn. Man ist ins Wasser und hat sich noch gefragt, ob das wohl überhapt der richtige Strand ist, wo so ein vielfältiges Reserve und Korallenriff sein soll, weil es nur eine kleine verlassene Bucht aus Lava gibt .. und 2m später bekommt man fast etwas Panik, weil man von hunderten exotischen bunten Fischen umzingelt ist. 😀😮
Auch an diesem Tag blieb ich nicht allein. 😊 Auf meiner Wanderung begleitet hat mich James aus Seattle. ..ja er hieß früher in Korea mal anders, aber er hat wohl leider Recht damit, dass wir "Westler" uns solche Namen nicht merken können. 😳 War auf jeden Fall sehr lustige Gesellschaft. Zumal er mir haufenweise Tips gegeben hat, wie ich mit Männern umgehen muss.😂 Weil er nicht glauben konnte, dass ich Single bin. Deutsche Männer seien sehr dumm. Das baut mich ja auf. 😆😎 Kaum zu glauben, was für eine Stille in dem Tal unten herrschte. Da hört man plötzlich wirklich nur noch den eigenen Atem und sonst nichts. Dadurch wirkte die Natur um einen noch viel gewaltiger. Auf dem Rückweg gab es noch einen Regenbogen. 😊 Als ob die Farben und "sliding sands" noch nicht bunt und unnatürlich genug aussähen... 😅 (Carina, erkennst du die Jacke? 😊😁)
Am nächsten Morgen bin ich früh gestartet, um den Wolken am Gipfel voraus zu sein. Die Fahrt ging wieder laaaange bergauf um enge Kurven zum Haleakalā-Nationalpark. Man steht hier auf einem riiiiiesigen Krater-Plateau. ..so sieht es zumindest aus,aber eigtl sind die kleinen "Hügel" im Tal große Krater, die bis zu 200m hoch sind. Wenn man den Sliding Sands Trail runter läuft und ihnen näher kommt werden sie auch immer größer. 😅 Ganz schön frisch auf 4000m Höhe. .. und Schilder die warnen, dass man wegen der ungewohnten Höhe bissl langsam machen soll. 😂 Die Farben im Sand waren echt der Hammer. 😍

18 November 2017

Eine Luau ist ein Festessen mit Hula-Tanzvorführungen. Das Essen wird traditionell im Erdofen zubereitet. Es war seeeehr lecker. 😊 Und dann gab es eine sehr spannende Tanzvorführung, in der viele alte Geschichten erzählt wurden. (Größtenteils sehr romantische😉) Wenn die Tänzer und Kellner ihr Lächeln nicht so ins Gesicht getackert hätten, wäre es sicher noch authentischer gewesen. 😅
Dann hab ich das neue Mietauto gleich mal vor große Herausforderungen auf dem Kahekili-"Highway" gestellt,der sich aus gefühlt 100 One-Way-Lanes und Haarnadelkurven an der Steilküste im wilden Westen Mauis entlang schlängelt. (Man sieht es sehr schön auf dem Foto aus dem Flugzeug😅. ) Hier gab es ein cooles Blowhole, natural Pools und die 'iao-Needle (ein zu Stein verwandelter Meermann..., der sich aber in den Wolken versteckte😁). Ich war allerdings leider etwas in Eile, da ich abends noch einen Platz beim traditionellen Luau, einem Hawaiianischen Festmahl, von der Warteliste ergattern konnte.
Dann nochmal ein trauriger Abschied. ...ich sollte im Urlaub keine Freundschaften mehr schließen, das macht mich immer so traurig. 😐 Am besten gar nicht mehr mit fremden Menschen reden. 😑 Und dann ging es mit dem kleinsten "Flugzeug" der Airline Mokulele nach Maui. Auf dem "Gate" (ein kleiner Schalter mit Dach) hab ich die nächsten extrem sympathischen Kanadier kennengelernt - eine Gruppe aktiver Ladies im Ruhestand. 😊 (Lorne und Colin haben mir ja zum Glück nur den Umgang mit hübschen männlichen Kandiern verboten. 😁) Und schon waren die guten Vorsätze dahin. 😅Der Flug war erstaunlich angenehm in dieser 8 - Personen Maschine. 😂
Zum munter werden gab es erstmal einen kurzen Spaziergang zu den Akakafalls mit wieder wunderschönem, satten Regenwald. 😊 Am Straßenrand gab es auch so einen süßen Farmerstand, an dem man die verschiedensten exotischen Früchte probieren konnte. (von zwei Zwillingen, mehr als 10 verschiedene Bananensorten) Hab mich dann mit reichlich philippinischen Bananen und Rambutan eingedeckt. Dann ging es surfen am Honoli'i Beach. Hatte auf Hawaii tatsächlich immer etwas Pech mit den Wellen, sie waren zwar größer aber sehr schlecht vorhersehbar. Sehr "messy", ungeordnete See,sodass fast nur SUPer unterwegs waren, die schnell zur Welle paddeln können. (das muss ich auch noch lernen ) Spaß war es trotzdem. 😄 Dann war ich im Richards Bay Reserve, das ist so ein Küstenabschnitt mit Vulkangestein und vielen kleinen Buchten und Pools zum Schwimmen mit Park drum rum. An Lava im Wasser gibt es immer viele Pflanzen und dadurch viele Fische (sind also meist gute Schnorchelgebiete) uuuuund...

17 November 2017

Fast noch abenteuerlicher war dann die Wanderung zurück zum Weg durch völlige Finsternis über das Lavafeld bewaffnet nur mit einer Stirnlampe. Zumal ich etwas spät dran war und mich beeilen wollte und daher halb gerannt und gesprungen bin.. dadurch hab ich wohl einen ganz schönen Umweg gemacht, weil ich erst spät auf die Idee kam, mich an den Sternen zu orientieren. 😅 Nach einer langen Autofahrt nach Kona gab es dann dafür eine Reunion mit den Kanadiern,die mich nach diesem sehr langen Tag mit Pizza und kühlem Bier sehr süß in Empfang genommen haben. 😍😍😍
Und plötzlich stellt man fest, dass es auf einmal ganz schön heiß ist und überall um einen rum glühende Spalten im Gestein auftauchen und dann bekommt man Panik. 😨 Und sucht sich schnell (aber wesentlich achtsamer😅) ein kühles Fleckchen. Und dann steht man plötzlich vor diesem Lavastrom und stellt fest, dass er tatsächlich auf einen zufließt. 😮😮😮 Woaaaaa! Es fließt natürlich nur noch ganz ganz langsam, aber es fließt! Und dann tun sich überall kleine Seen auf und die glühenden Ströme erstrecken sich bis hoch zu dem Bergen. Wahnsinn. Man kann relativ nah ran, da der Strom jeden Tag woanders ist und es keine Markierungen oder Sicherungen gibt. ..ob man in Europa wohl einfach Leute auf so einem Lavafeld rumlaufen lassen würde..? ..😂 Hier sagen sie einem nur, dass man der Hitze folgen soll. Es ist dann dort auch ganz schön heiß. Und unbeschreiblich beeindruckend, kann man sich wohl vorstellen. Wie in einem Film, fehlt nur noch ein Dinosaurier, der über einen fliegt.
Abends kam dann mein absolutes Highlight des Urlaubs, eine Erfahrung, die mir besonders im Gedächtnis bleiben wird. 😮 Es ging zum Lavastream nach Kalapana.😏 Dort gibt es tatsächlich einen Fluss aus echter Lava. Kaum vorstellbar. Man muss erst sehr weit über eine Kieselstraße laufen oder biken, und dann noch etwa eine Stunde über ein Meer aus Lava wandern (oder länger, falls man es nicht findet oder man sich verirrt 😅 ). wenn es dunkel wird sieht man dann endlich hinten ein Glühen an den Bergen und fängt an endlos begeistert und gespannt dahin zu rennen und über die schwarzen Lavaformationen zu springen. 😁 eigentlich krank, wie man seine Instinkte so übergehen kann auf fließende Lava zuzurennen. 😂😅
Meeresschildkröten😍😍😍 Mache gerade die Autotür auf, da kommt sie schon angeschwommen. 😁 Man soll ihnen zwar nicht so nahe kommen, aber was soll man machen wenn sie dich plötzlich anstupst. 😊 Was super witzig aussieht, wenn Schildkröten etwas schlucken kommt dabei eine kleine Wasserfontäne aus ihrer Nase. 😂😂😂 Das sieht soooo süß aus. 😊
Abends bin ich dann noch auf den Mauna Kea gefahren, den höchsten Berg der Inselkette,an dem man unendlich viele Sterne sehen kann. 😮😮 Das war echt unglaublich, sooooooo viele! Das Sternenzelt war so dicht, dass man gar keine Sternzeichen mehr erkennen konnte und nicht nur die Milchstraße sondern auch noch so viele andre Galaxien gesehen hat. 😱 der Wahnsinn! Es gab auch eine kostenlose Laserpointerführung und man durfte durch die Teleskope des Observatoriums sehen. Dann wieder zurück durch die Wolkendecke in die kuschlige Hängematte. 😊

15 November 2017

Der eigentliche Trail zum Wasserfall war leider gesperrt, also dachten wir, wir nehmen einfach einen andren Weg. Der unerschrockene Lorne voraus und ich begeistert und ein skeptischer Colin hinterher.😂 Dabei bin ich schon bei der ersten Flussdurchquerung ziemlich nass geworden durch ein kleines Missgeschick😅, hat aber gaaar niemand gesehen! 😂 An Flussdurchquerungen folgten dann noch 5 weitere, bevor wir nicht mehr weiter kamen. Dank guter Wanderschuhe war das ganze aber dennoch ziemlich witzig und abenteuerlich und es gab wunderschönen Regenwald und Mangroven zu bestaunen. 😍 Lorne hat uns dann auch wieder sicher heraus gebracht.😉 Es folgte ein sehr trauriger Abschied. .. zum Glück nicht für all zu lang. ...😉
Am nächsten Tag ging es mit super sympathischen Jungs aus Kanada (nach kanadisch-obligatorischem zweiten Frühstück😁) in's heilige Waipio-Valley. Colin und Lorne hab ich beim (1.) Frühstück kennengelernt und sie sind mir direkt etwas an's Herz gewachsen. :) Außerdem hat es weiterhin wie aus Kübeln geschüttet und der Wetterbericht für den Norden war weitaus optimistischer. Als wir ankamen, regnete es immernoch ziemlich stark aber es war auch schön warm. Also stiegen wir die extrem steile Straße in's Tal hinab. Dieser Ort hat wirklich etwas ganz besonderes,eine sehr mystische Ausstrahlung.. die Einheimischen nennen es Mana. Der Zutritt für Touristen ist daher auch sehr begrenzt. Aber für den Dreh von Jurassic Park gab es Sonderrechte.
Die Unterkunft in der Nacht war die genialste bisher. Im Hamakuahouse schläft man in kleinen Cabanas mitten im Urwald in einer Hängematte.😍😍😍 Ja ok, nachts wird es echt ganz schön kalt in so einer Hängematte, besonders wenn es nicht nur regnet, sondern schüttet und man auch etwas Wasser ins Gesicht bekommt,aber dafür wird man vom Sonnenaufgang geweckt. Wahnsinn! Schon der Weg dahin ist ziemlich abenteuerlich über eine Schotterstraße durch den Jungle mit einem ohrenbetäubenden Frosch-Konzert. Und ich dachte das wären Vögel😂 Die erste Nacht war ich allein, in der zweiten hatte ich einen netten Hawaiianer (in traditioneller Bekleidung. ..also mit Lendenschurz😅), der mir sehr viel über seine Kultur und seinen Glauben erzählt hat. 😮 Und nicht zu vergessen der Manager Robbie, der mir sooo viele Insidertipps für Ausflüge gegeben hat und mit seiner Machete eine Kokosnuss für mich erschlagen hat. 😂
Dann gab es noch einen Lavatunnel,durch den sich früher die Lava durch die Erde gefressen hat und viele weitere Krater auf der Chain of craters road,die sich bis runter zum Ozean erstreckte wo man alte Petroglyphen im Lavagestein entdecken konnte. Und überall verrückte Regenbögen. 😂
Pele - die Göttin des Feuers
Mein absolutes Highlight des Tages war aber Rainbow over the lavalake 😮 Kaum vorstellbar, da läuft man über ein riesiges Feld, dass vor etwa 30 Jahren noch ein brodelnder Lavasee war und dann ist da plötzlich ein Regenbogen. Das war echt abgefahren. Es hat den ganzen Tag leicht genieselt. Ist auf jeden Fall auch so ein toller Hike, erst durch den Regenwald, dann über diese unirdische Lavalandschaft und dann von einer Sekunde auf die nächste ist man wieder im tiefsten Regenwald.

14 November 2017

Am nächsten Tag ging es die Küste entlang zum Volcano National Park. Halema'uma'u ist der aktivste Vulkan der Erde. Theoretisch könnte man unten richtig in den glühenden Krater schauen,aber das ist leider zu gefährlich und daher seit ein paar Jahren verboten. Dafür gibt es nachts ein unheimliches Spektakel, wenn der Dampf, der aus der Erde steigt plötzlich zu glühen anfängt und man eine Ahnung davon bekommt, dass da unten immernoch Feuer und flüssige Lava brodeln. Wirklich gruselig zu wissen, dass auf der ganzen Insel immernoch Lavatunnel entlang fließen. ..
Ich war dann noch Nachtschnorcheln mit Manta-Rochen. 😍 Nach einer unglaublich witzigen Einführung von unserem Skipper (Jeff Goldblum-Doppelgänger) ging es mit dem Boot raus Richtung Sonnenuntergang. Um die Mantas anzulocken, ist ein riesiges Licht unter Wasser angebracht (das "Campfire"). Dadurch wird Plankton angelockt und das wiederum zieht die Mantas an. Nach 30 Minuten in der dunklen Kälte nur mit Aholehole-Fischen (oder A**-holes für Mainlander) dachte ich schon ich hätte wieder genauso viel Glück wie auf der Dolphin-Tour in Neuseeland. Aber dann schwebte doch auf einmal dieser majestätische Rochen über das Licht. Man muss sich vorstellen, dass die Taucher tatsächlich alle um das "Campfire" saßen und dann zieht da so ein freundlicher Manta ganz gelassen seine Kreise und wenn er ab und zu über das Licht schwimmt, wird kurz finster. Unglaublich schön und auch irgendwie surreal.
Dann hab ich am Magic Sands Strand noch ein freies Beachfeld entdeckt! 😃😄😄 (man achte auch auf den Hintergrund des Fotos) Leider konnte ich nicht mehr mitspielen,da ich noch eine wichtige Verabredung hatte. ...
Heute ging mein Flieger schon früh nach Kona bzw. "Big Island". Der Flughafen da ist so niedlich, der besteht aus 6 Gates, die da alle in so einem kleinen Court draußen liegen. Sehr chillig. 😂 Dann gab es einen Hike durch den Kona Cloud forest,der so nach all dem Nebel durch die wolkennahe Lage und die feuchte subtropische Luft benannt ist. Den offiziellen Trail hab ich leider nicht gefunden (da er auch geheim bleiben soll), hab ihn dann aber auf dem Rückweg entdeckt. Stattdessen bin ich wohl 2 Stunden einem Trampelpfad durch den Jungle in einem Privatgrundstück gefolgt. Das war aber grandios, alles ganz wild und mit großem Glück und Konzentration hab ich mich nicht verlaufen😂. Dabei wurde ich auch von einem gruseligen, nicht-menschlichen "Hallo" vom rechten Pfad abgelenkt.😄 Und es gab bedrohte Pflanzenarten wie z.B. die fleischfressende zu bestaunen.

13 November 2017

(danach dann im backpackers hawaii in einem dorm-cabin, direkt am Strand😍. da nimmt man die fragwürdigen Steckdosen auch hin. unser kleines Zimmer liegt nur mit Holzzaun und Fliegengitter geschützt mitten im Garten. Heute Nacht hat es wieder geregnet (das tut es meist nur nachts). Das war ja sooo entspannend,ich hab geschlafen wie ein Baby. ^.^ nagut, dafür krähen ab 4 Uhr morgens etwa 1000 Hähne überall im Umfeld, aber ich hab ja einen gesunden Schlaf. XD )
Gestern war Beachday. 😎 Ich hab mir ein Board ausgeliehen und bin dann die Küste entlang gefahren auf der Suche nach einem guten Swell. Der war leider überall sehr klein, letztlich war es wieder der Tipp vom Local Surfer Boy, der mich an die Turtlebay brachte. Da gab's zwar leider keine Schildkröten, aber zumindest ein paar kleine Wellen. Hauptsächlich mussten sich meine Arme und der Rest auch erstmal wieder an das viele Paddeln gewöhnen😅,mein Brustkorb tut immernoch weh von der harten Auflage. 😂 Dann bin ich weiter in den Süden gefahren, wo es auch keine Turtles aber einen atemberaubenden Sonnenuntergang gab. 😊

12 November 2017

Dann gab es eine kleine Wanderung zu den Manoa falls. Durch den Sturm gestern (die Straßen waren teilweise ziemlich überschwemmt gestern) waren die Wege so schlammig, dass ich doch froh war meine Wanderschuhe dabei zu haben. Der Wasserfall war ganz nett. ..wenn ihr mich kennt, könnt ihr euch denken, dass der Regenwald viel mehr Glückshormone in mir ausgeschüttet hat. 😍😍😍 Wie es da schon roch. ..mhhhh. und dann hat es auch etwas geregnet und es roch noch besser. 😄😊 Auf dem einen Bild sieht es doch aus, als ob da ein Waldgott durchläuft... Dann gab es viele misty mountains an der steilen Ostküste der Insel, sehr beeindruckend! und Abendbrot am Strand,den Sonnenuntergang hab ich leider knapp verpasst.😐
Sooo.. endlich Tageslicht. Konnte dann vor lauter Aufregung doch gar nicht so lange schlafen. 😅 Waikiki ist eher so eine Hotelhochburg, nicht sonderlich idyllisch. Daher wollte ich eigtl schnell weiter zum Schnorcheln. ..was denkt ihr, könnte mich 3 Stunden von meinen Plänen abgehalten haben. ..😇😍 ja genau, ich habe ein beachvolleyballfeld entdeckt! 😄 genaugenommen ist es fast das einzige auf ganz hawaii. 😢😱 aber da waren echt gute Spieler da, überraschenderweise nur Locals. und da musste ich nur kurz interessiert gucken und schon wurde ich mit einem fröhlichen "hey there! are you a Player? " von Jonathan begrüßt. 😊 ich war zwar noch ziemlich fertig und es war super heiß und extrem feucht und die mögen mikasa nicht und spielen mit so einem super harten wilson... aber es hat super viel Spaß gemacht!😃😀😃 Hawaiianer sind also nicht solche Pussies wie die Australier und spielen auch bei 30 Grad, 90% luftfeuchtigkeit und in der Mittagssonne. 👍😍
hier lief dann auch nicht alles ganz so stressfrei wie aus anderen Urlauben gewohnt ab, aber vielleicht war mein Hirn auch einfach zu fertig um noch Fehlerbeseitigung hinzukriegen. Das GPS funktioniert irgendwie nicht und der Schlüssel des Autos war etwas widerspenstig XD und der Typ auf dem Parkplatz wollte der netten Blondine nach 10 minütigem Kampf nicht einmal helfen, den Schlüssel aus dem Auto zu ziehen. 😢 Aber letztlich liege ich ja nun doch im Bett. 😄 Kaum zu glauben, ich war nun etwas über 30 Stunden unterwegs.. nachdem ich Samstagmorgen schon nachts um 3 nach 2 Stunden Schlaf aufstehen musste und auch im Flugzeug immer nur kurz wegdösen konnte, ist es ein Wunder, dass ich die Augen noch aufhalten kann. Verrückt. .. Naja Schlafentzug macht ja happy 😉 und auf diesen paradiesischen Inseln sein wohl auch ^.^ Gute Nacht! (btw Waikiki Beachside Hostel - nicht sehr schön, aber es gibt sonst fast gar keine Hostels auf Hawaii😐)

10 November 2017

so, da ist die nächste (um die )Weltreise, die denke ich ein Reisetagebuch rechtfertigt ^.^ Falls ich zu viel aufschreibe schaut euch nur die hübschen Bilder an, der Text ist hauptsächlich auch für mich zur Erinnerung um alle Abenteuer und Menschen und Lieblingsplätze besser im Kopf zu behalten. So gut ist mein Gedächtnis ja nicht mehr ;) puuuhhhh, finally doch noch in Honolulu angekommen. Nachdem ich schon 3 Stunden vor dem Anschlussflug in L.A. gelandet bin, haben die Grenz- und Zoll- und mehrmalige sonstige Kontrollen samt Fingerabdrücken und das erneute Einchecken des Gepäcks aus Sicherheitsgründen (nach 45 minütiger Wanderung mit dem Backpack über den ganzen Flughafen bei 30 Grad) so lange gedauert, dass ich fast nicht mehr mit nach Honolulu genommen wurde. Fazit : keine "knappen" Abschlussflüge über Los Angeles buchen - insbesondere dann nicht, wenn ihr noch eine ungarische Salami zu deklarieren habt. ;D