Europe, Australia and Oceania · 112 Days · 132 Moments · August 2017

Heine's Journi nach Australia


15 December 2017

Im Sinne der Posts der vergangenen Wochen, könnte man es so formulieren: auf dem Programm stand heute die Umrundung der halben Welt. Es ist schon Wahnsinn, was heute alles möglich ist. Vor ca. 24 Stunden mussten wir unser inzwischen geliebtes Sydney verlassen und jetzt posten wir live aus dem Flieger kurz vor Bagdad (!!!). Das bedeutet zum einen, dass man innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden den halben Globus umrunden kann; zum anderen aber, dass wir noch lange nicht zu Hause sind. Genug Zeit, um über das Erlebte nachzudenken. Wir sind unendlich dankbar, das alles so lange und intensiv erleben zu dürfen, gleichzeitig auch traurig, alles hinter uns zu lassen, aber mit der Gewissheit, dass wir gleich am Gepäckband eine weiteres Gepäckstück mitnehmen werden, nämlich den riesigen Koffer mit all den erlebten Geschenken! ...und, dass das nicht das letzte Abenteuer war!

14 December 2017

Bye bye...C ya mates - wir verabschieden uns von Sydney und Australien und werden definitiv wiederkommen! Ein Traum bei windigen und deswegen nicht unangenehmen sonnigen 38 Grad am Circular Quay. Bald besteigen wir den Flieger und stellen für unsere Rückkehr folgende Forderung: kein Schnee!!!

13 December 2017

Einfach nur traumhaft! Sydney bzw. Australien hat uns wieder. Schon seltsam: irgendwie setzt es sich gerade (wieder) an die Spitze.

12 December 2017

Mit einem A380 nach Sydney...!?!? Wir nehmen uns feste vor, irgendwann mal wieder zu kommen, in dieses tolle Land, vollgestopft mit Naturwundern... Hat sich Christchurch wieder aufgebaut? Ist der Hafen von Dunedin schon modernisiert? Um endlich Kiwis in freier Wildbahn zu sehen! usw.

11 December 2017

Und was nicht fehlen darf: unser Dank an die treuen Kutschen!!! Wieder einmal brachten Sie uns immer wieder und ohne zu mucken sicher ans Ziel. In the order of appearance: 1. Holden Trax von Auckland nach Wellington 2598 km 2. Mitsubishi ASX von Picton nach Christchurch 3982 km Das macht eine neuseeländische Gesamtleistung von 6580 km aus. Damit haben wir auf unseren Reisen durch Australien und Neuseeland insgesamt 17312 km zurückgelegt. Hmm...nicht schlecht - fast die Strecke von hier nach Hause!
So...das war's! Unser letzter Sightseeing-Tag für DIESE Reise! Und dazu noch einer, der durchweg ein beklemmendes Gefühl zurücklässt. Christchurch - mit 350.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Neuseelands und 2010 und 2011 von starken Erdbeben heimgesucht, wobei das in 2011 das schwächere, aber mit 158 Toten verheerendere war. Nach 6 Jahren ist die Stadt immer noch im Wiederaufbau und man hat irgendwie das Gefühl, dass es nicht voran geht. Erst letzten Monat wurde wohl entschieden, die Kathedrale zu restaurieren anstatt abzureißen. Überall Baustellen und riesige Lücken im Stadtbild. Aber es haben auch viele schöne alte Gebäude geschafft. Wir kommen wieder...!

10 December 2017

Weil es heute der letzte gemeinsame Tag mit unserem Auto war, durfte es nochmal alles geben. Wir befuhren die Banks Peninsula - schon alleine auf Google Maps mit eingeschalteter Geländefunktion echt beeindruckend. Zwei ehemalige Vulkankrater bilden heute zwei zwischen Bergen eingebettete Buchten. Und zwei größere Orte sind über enge, kurvige Straßen erreichbar: zum einen Akaroa, ein nettes französisches Städtchen - bereits vor den Briten ließen sich hier Franzosen nieder und der Flair ist heute noch spürbar. Und zum anderen Lyttelton - durch einem Tunnel mit Christchurch verbunden, beheimatet es dessen Überseehafen. Hier sieht man immer noch Schäden des schweren Erdbebens von 2011, dessen Epizentrum hier lag.

9 December 2017

Lunch im Astronomer's Café beim Mt. John Observatorium. Legendär: der Cappucino. Standard: Sausage Roll und Carrot Cake ;)
Unser letzter Streckentag! Fast den ganzen Tag regnete es zum Teil Bindfäden - hatte sich durch die gestrigen Wolkenspiele in den Alpen schon angekündigt. Dennoch boten sich vom Mount John Observatory grandiose Licht- und Landschaftsbilder auf die Alpen und die das Mackenzie-Becken (trockene Ebene, die high country bezeichnet wird - das neuseeländische Pendant zum outback) umgebende Berge. Aufgrund der geringen Lichtemissionen in diesem Landstrich kann man in dieser Gegend bei klarem Nachthimmel einen unglaublichen Sternenhimmel bewundern (leider fehlen dazu Bilder von vorgestern Nacht - grandios!). Aus diesem Grund wurde hier das sog. International Dark Sky Reserve eingerichtet - mit dem Observatory. Dann ging es an den letzten Ausläufern der Alpen hinab in die Canterbury Plains Richtung Christchurch - unserem Ziel!

8 December 2017

Das Geburtstagskind - bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Fotografieren und Wandern. Und in der lustigen Dorfspelunke, in der wir an dem Abend die einzigen Gäste zum Essen waren, gab es dann sogar noch einen Geburtstagskuchen mit Kerzen aufs Haus. So schön, so herzliche Leute zu treffen (die haben sich über die Überraschung selbst gefreut wie die Kinder und die ganze Belegschaft sang Happy Birthday!)
Er zeigte sich!!! Obwohl schlechtes Wetter angekündigt wurde, konnten wir den Aoraki Mount Cook (mit 3724m der höchste Berg Neuseelands) tatsächlich, zumindest nahezu vollständig, bewundern. Das alles nach frühem Aufbrechen auf dem 10km langen Hooker Valley Walk bis zum Hooker Lake, in dem einige Eisschollen trieben. Gleiches galt anschließend für den Tasman Lake, der Schmelzwasser vom Tasman Glacier, dem größten Gletscher in Neuseeland, aufnimmt. Alles in allem wieder sehr faszinierend!

7 December 2017

Wir kommen unserem finalen Ziel näher...aber wir wehren uns. Deswegen bogen wir heute nochmal ins Landesinnere ab. Nach einem kurzen Besuch der "anderen" Halbinsel bei Dunedin und einem Blick auf den Otago Harbour und Port Chalmers fuhren wir die Küste gen Norden und hielten bei den Moeraki Boulders. Zunächst fragten wir uns, ob wir in den letzten Wochen nicht genug putzige Felsen gesehen haben. Wenn man dann aber davor steht, ziehen sie einen dennoch in ihren Bann. Kugelrunde und tonnenschwere Felsmurmeln, als ob ein Riese Billiard gespielt und die Kugeln vergessen hat. Wir lasen die Tafeln zur Entstehung mehrmals...das war zu hoch für uns. Dann zweigten wir in Oamaru (ein zunächst unscheinbarer Ort, der dann aber eine erstaunliche architektonischen Reichtum offenbarte) wieder links ab und fuhren erneut Richtung Alpen. Und wieder riesige Stauseen im fast schon wüstenartigen Voralpenland.

6 December 2017

Heute ging es nun in die Innenstadt von Dunedin. Mit knapp 130.000 Einwohnern die fünftgrößte und zu Beginn der Besiedlung des Landes sogar größte Stadt Neuseelands. Und eigentlich ist es nicht Neuseeland. Man fühlt sich wie Edinburgh. Die Gründer der Stadt in den 1860ern kamen aus Schottland und wollten ein Ebenbild der schottischen Hauptstadt schaffen, was ihnen sehr gut gelungen und immer noch sichtbar ist. Besonders schön ist der Bahnhof. Da es kaum einen attraktiven Zugang zum Hafen gibt, gibt es aktuelle und architektonisch sehr beeindruckende Pläne zur Verschönerung des Gebietes. Hoffentlich wird es keine "deutschen" finanziellen und zeitlichen Ausmaße geben. Wir werden den Fortschritt des Vorhabens im Auge behalten...vielleicht mal irgendwann vor Ort!

5 December 2017

Diesmal andersrum: in der besuchten Stadt haben wir zunächst einmal die Umgebung erkundet. Am Stadtrand von Dunedin gab's ein Kuriosum zu besichtigen und zu besteigen: die steilste Straße der Welt - mit 38% Steigung 350m lang. Da kommt man a bissl ins Schnaufen - erst recht, wenn in einem kleinen Häuschen am Straßenrand ein etwas seltsamer Herr für 2NZ $ Zertifikate verkauft, dafür dass man die Straße bestiegen hat und er auf Nachfrage, woher er das denn wisse, meinte: you would be cheating on yourself, not on me - 😨 ...nun ja! Wir haben die Bilder...für umme! Anschließend fuhren wir auf die Otago Peninsula. Auch hier mutet alles recht schottisch an - es gibt sogar das einzige Schloss Neuseelands, dessen Eintritt wir uns sparten. Mal wieder spannend war das Wildlife: am Taiaroa Head gab es im Royal Albatross Center die einzige Albatros-Kolonie der Welt auf dem Festland. Wie sollte es anders sein: die hier lebenden Königsalbatrosse (die größten Seevögel) sind auch gefährdet...

4 December 2017

Viele, viele Kilometer standen heute an. Von Queenstown ging es an die Ostküste. Dabei folgten wir dem Karawau und Clutha River, die einige schöne Schluchten in den Fels geschnitten haben und an vielen Stellen immens aufgestaut wurden. Außerdem reihen sich hier ehemalige Goldgräberstädtchen aneinander (im Bild Clyde). Dann wurde die Landschaft immer schottischer. Und dann, dann, dann... ...dann erreichten wir den südlichsten Punkt unserer Reise, und den südlichste Punkt überhaupt, den wir bisher bereist haben und vielleicht auch je bereisen werden: Nugget Point Lighthouse. Belohnt wurden wir mit einem weiteren Wildlife-Newbie, zwei eilig davon watschelnden, äußerst seltenen und natürlich auch gefährdeten Gelbaugen-Piguinen.

3 December 2017

Zunächst stand heute ein Ausflug in die Umgebung von Queenstown auf dem Programm. Arrowtown: eine kleiner beschaulicher Ort, der in den 1860ern wegen des einsetzenden Goldrausches gegründet wurde und sein Stadtbild aus dieser Zeit wunderbar bewahrt hat. Dann: die "Mutter aller Bungee-Brücken" - hier hat AJ Hackett 1988 den Bungee-Sprung "erfunden". Wir haben ein paar Springer beobachtet. Schließlich schlenderten wir nochmals durch Queenstown und fuhren zur Abendstimmung mit der Seilbahn auf den 849m hohen Bob's Peak...

2 December 2017

Queenstown = Partytown. Der Ort (14.000 Einwohner) am Lake Wakatipu ist quasi ein Vergnügungspark in Form einer Stadt. Hier kann man alles machen was Spaß macht. Wir haben im Trubel vieler junger Leute einen Streifzug durch nette Einkaufspassagen unternommen. Außerdem sahen wir uns gezwungen, einen Vogelpark zu besuchen, da die Zeit langsam knapp wird und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir ohne Live-Kiwi-Erlebnis die Heimreise antreten müssen. Im Kiwi-Haus war es dunkel und fotografieren durfte man nicht; man scheint sich dort fürsorglich um die seltenen Tiere zu kümmern. Alte Bekannte, wie Keas, Tuis, Weka und Lorikeets (alle schon live gesehen) trafen wir auch wieder. Echt coole Stadt...

1 December 2017

...und wir schafften es mal wieder zum Sonnenuntergang, diesmal nach Queenstown! Zu unserer großen Überraschung scheint hier bald Weihnachten zu sein!
Wir nahmen heute - bis auf einen kleinen Abstecher - den gleichen Weg, den wir gekommen sind: unseren State Highway 6 zurück nach Queenstown, was wir vor 3 Tagen haben links liegen lassen. Heute war Lake-Day: noch ein paar Eindrücke vom Lake Te Anau, der Lake Manapouri (manch einer meint, dies sei der schönste See Neuseelands) und der Lake Wakatipu.

30 November 2017

Aber das Landesinnere hinter dem Sound ist nicht minder beeindruckend und schön. Von Te Anau sind es auf der einzigen Straße zum Milford Sound, die extra deswegen angelegt wurde, etwa 120 km. Wir sind um 6h30 los- und rechtzeitig vor der Reisebuswelle durchgekommen. Man passiert atemberaubende Talkessel, Wasserfälle, Schluchten, schöne Seen (Mirror Lakes) und weite, von Gletschern platt geschliffene Täler (Eglington Valley).
Als ob uns der gestrige Chill-Tag auf diesen Tag vorbereiten wollte und Anlauf genommen hat für einen der aufregendsten und schönsten Orte, die wir je besucht haben. Auf einer zweistündigen Bootsfahrt auf dem Milford Sound bekamen wir den Mund nicht mehr zu. Von Gletschern geformt bietet dieser Fiord über 1000m hohe Steilwände und zahlreiche Bilderbuch-Wasserfälle. Er ist Bestandteil des Fiordland National Parks und Weltnaturerbe. A bissl Wildlife gab es auch: sich kabbelnde Seals und Pinguine (aber leider nur der Kopfansatz, da schwimmend). Es ist unmöglich, die richtigen Bilder auszuwählen.

29 November 2017

Heute war mal chillen angesagt. Am Lake Te Anau, dem Ausgangspunkt für Tagestripps zum Achten Weltwunder, haben wir seit gestern Quartier bezogen. Selbst das Auto bekam ein Schattenplätzchen am See...

28 November 2017

...Te Anau zum Sonneuntergang. Erst chillen, dann wundern :-)
Nach einem kurzen Bummel durch Wanaka, ein nettes Städtchen am gleichnamigen See (mit gestrigem Sonnenuntergang), ging es wieder auf die Piste: durch Cardrona Valley, hinab ins grüne Tal, an Queenstown und den imposanten The Remarkables und dem Lake Wakatipu vorbei. Ziel war...

27 November 2017

...dem Tor für die Überquerung der Neuseeländischen Alpen! Für eine Strecke von ca. 140 km benötigten wir fast 3 Stunden, weil ununterbrochen wegen Fotostopps gehalten werden MUSSTE! Entlang des von gewaltigen Gletschern in ferner Vergangenheit ausgehöhlten Tales, welches der Haast-River heute zu einem kleinen Teil als Flussbett nutzt - der Rest ist flachgeschliffener Kies -, über den Haast-Pass und wieder hinab in die Seenlandschaft der Lakes Wanaka und Hawea. Ohne Worte...!!!
Zu Beginn des heutigen Tages gab es einen Gletscher-Nachtrag! Als sich heute Morgen ein sonniger Tag ankündigte, musste nochmal ein kurzer Blick auf die beiden Eismaschinen geworfen werden. Auch bei Sonne nicht zu verachten. Nach einer vorzüglichen Zimtschnecke und einem leckeren Cappuccino verließen wir dann die Gletscher-Gegend und blieben dem State Highway 6 gen Süden an der Küste entlang treu. Auch hier gab es wieder faszinierende Blicke: die Mischung alpines Gelände, Regenwald und Meer ist einfach grandios... Dann erreichten wir Haast...

26 November 2017

Lunch im Café Neve in Fox. Cinnamon Rolls!!!!
Heute war dann der andere Gletscher an der Reihe, der wie kaum ein anderer in tiefe Lagen vordringt und auch schon Regenwald berührt. Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt. Aber egal...trotzdem kann man stundenlang davor stehen! Davor haben wir noch den Lake Matheson umrundet, der, wenn strahlender Sonnenschein und absolute Windstille herrscht, erlaubt, dass sich der Aoraki Mt. Cook, der Mt. Tasman und der Wald sich perfekt in ihm spiegeln...s.o.!

25 November 2017

Über Hokitika ging es heute weiter Richtung Süden. Ziel waren die Neuseeländischen Alpen. Diese erreichten wir in dem Ort mit dem wundervoll neuseeländischen Namen Franz Josef. Hauptattraktion ist der gleichnamige große Gletscher, der mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit von 5 Metern täglich gen Tal fließt. Die Landschaft ist sehr besonders, weil hochalpines Gelände quasi ohne Übergang in Regenwald übergeht. Mal wieder ein Naturwunder... Auf einem kleinen Spaziergang von 6 km Länge in das Tal zeigte er uns...

24 November 2017

...zu den Pancake Rocks (Punakaiki), bizarre Kalksteinformationen, aussehend wie übereinander geschichtete Pfannkuchen, im Paparoa National Park gelegen. Die hat jemand in den letzten 30 Mio. Jahren modelliert und da stehen lassen. Grandios!
Jetzt nehmen wir den State Highway 6 für eine längere Zeit in Anspruch. Von Motehuka ging es durch die Berge zur ersten Pause in Murchison. Ein kleiner Ort, heute Durchgangsstation zur Westküste für Touris, aber 1929 durch ein starkes Erdbeben stark gebeutelt. Die in der Nähe gelegenen Maruia Falls zeugen noch heute davon: der vor dem Erdbeben 1 Meter hohe Wasserfall misst heute 10 Meter! Auf der anderen Uferseite erkennt man ebenfalls eine meterhohe Verwerfung. Weiter ging es durch die Schlucht des Buller River an die Küste...

23 November 2017

Heute erkundeten wir die Umgebung des Abel Tasman National Parks. Durch die Berge ging es zunächst ins Hippie-Dorf Takaka und dann weiter in den Norden...zur markanten Nordwestspitze der Südinsel, zum Farewell Spit. Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Te Waikoropupu Springs, mit die produktivsten Quellen der Welt: ca. 2 Milliarden Liter täglich sprudeln hier aus der Erde. Wieder mal ein Naturwunder - wir haben nie etwas Reineres gesehen. Absolut verständlich, dass es für die Maoris ein "tapu", ein heiliger Ort, ist. Alles übrigens wieder bei strahlendem Sonnenschein und 23 Grad...der Sommer kommt. Heute wurde im südlichen Teil der Südinsel der heißeste Frühlingstag seit Wetteraufzeichnung gemeldet...knapp über 30 Grad!

22 November 2017

Ein traumhafter Tag im Abel Tasman National Park: ein Wandertag von ca. 17 km Länge, strahlender Sonnenschein bei angenehmen 23 Grad (allerdings wird es in der direkten Sonne bei der neuseeländischen Sonne mit der geschädigten Ozonschicht selbst bei solchen Temperaturen schnell stechend unangenehm) und einem der besten Wanderwege, die wir je begangen sind. Vom Aquataxi (spannend!) haben wir uns in der Anchorage Bay absetzen lassen und sind zurück nach Marahau gelaufen. Nach ca. 3 km ordentlicher Steigung war man oben angekommen und lief nahezu den Rest eben durch Dschungel immer wieder unterbrochen durch herrliche Aussichten auf die Küste und Zugänge zu herrlichen Sandstränden. Total erschöpft aber glücklich... Aber eine negative Erkenntnis gab es dann doch: während die Kiwis immer ein Lächeln im Gesicht haben und freundlich grüßen, stiefeln die Europäer (ja, auch wir Deutschen) mürrisch und still durch die Gegend. Wir müssen an uns arbeiten...

21 November 2017

Der erste Straßentag auf der Südinsel. Zunächst ging es - nach einem kurzen Abstecher zurück nach Picton - über den Queen Charlotte Drive entlang an der tollen Küstenlinie des Queen Charlotte Sounds über Havelock nach Nelson (mit immerhin fast 50.000 Einwohnern) an der Golden Bay. Danach zu unserem Stützpunkt für den nächsten National Park...

20 November 2017

Nun hat quasi die letzte Etappe begonnen. Heute morgen ging es in Wellington auf die Fähre in Richtung Südinsel. Zum Abschied boten sich nette Ausblicke auf die Stadt und Küste (die ersten drei Bilder). Zur Begrüßung boten sich dann noch schönere Ausblicke auf die Fjordlandschaft des Marlborough County mit dem Fährhafen Picton. Gleich nach der Ankunft ging es auf vier Weingüter zur Verköstigung. Aber nur der Fahrer trank nicht...

19 November 2017

...daher mal wieder ein Food-Post an dieser Stelle!
Wellington...Die Hauptstadt Neuseelands: schiebt sich recht weit nach vorne in das Ranking der favorite big cities (und überholt Auckland allemal)! Zwar war es relativ ausgestorben an einem Sonntagnachmittag; dennoch konnten wir den Charme und besonders die herrlichen Lage in der großen Bucht und in den Bergen genießen. Höhepunkte waren die vielen Quays, das Civic Center, der Queens Wharf, der Regierungsbezirk und natürlich der Botanical Garden, die mit der Cable Car erreicht wurden und uns zeigten, wir bergig die Stadt ist. Zum Abschluss gab es den wohl besten Burger außerhalb der USA und Möglingen Balkony bei Burger & Liquor...

18 November 2017

Nun sind wir ganz unten angekommen...zumindest geographisch und zumindest die Nordinsel betreffend. Auf unserem langen Weg nach Wellington entdeckten wir die Wüste östlich der Vulkane und fuhren auf Umwegen dann gen Süden. Die Ruahine Ranges warteten mit einer grünen Schlucht nach der anderen auf. Über Palmerston North und Greytown ging es dann über Serpentinen durch den beeindruckenden Pakuratahi Forest bis ans Meer...

17 November 2017

Von unserem Standort Ohakune erkundeten wir die wesentlichen Highlights des Tongariro National Parks und versuchten den Vulkanen Mount Ngauruhoe (aka Mordor, der Schicksalsberg aus "Herr der Ringe") und Mount Ruapehu so nahe wie möglich zu kommen. Die Landschaft ist sehr faszinierend, karg und vulkanisch. Gemeinhin gilt die Gegend als vulkanisch sehr aktiv. Leider musste die geplante Wanderung des Tongariro Alpine Crossing ausfallen...

16 November 2017

Auf dem Weg nach Okahune im Tongariro National Park gab es noch allerhand zu bestaunen. Erst die Wairakei Geothermal Power Station, die die geothermalen Kräfte in Strom umwandelt. Die Huka Falls sind ein zu großes Schauspiel, als dass sie naturgeformt sind. Und der Lake Taupo (der größte Binnensee Neuseelands) tischte uns zusammen mit dem Wetter unglaubliche Lichtspiele auf. Und dann endlich zeigten sich die Vulkankegel des Nationalparks.
Also dann doch...Man muss sich ja schließlich ansehen, worauf man läuft. Wai-o-tapu bedeutet "heiliges Wasser" und umfasst ein besonders farbenprächtiges thermales und vulkanisches Schauspiel. Der Champagne Pool und der giftgrüne Devil's Bath sind die Höhepunkte. An allen Ecken blubbert und dampft es...unheimlich!

15 November 2017

Hier stinkt's...und zwar gewaltig. Unter der Stadt Rotorua brodelt es - sie liegt in einem riesengroßen Vulkangebiet, weswegen es an vielen Stellen blubbert und dampft...und zum Teil ganz extremer Schwefelgeruch in der Luft liegt. Sehr spannend, wenn man sich bewußt macht, worauf man läuft. Allerdings wird jeder kleinste Erdpups touristisch vermarktet und ganz erheblich Eintritt verlangt. Bisher haben wir es nicht übers Herz gebracht... Ansonsten hat die Stadt ein paar nette Gebäude zu bieten (z.B. das markante Bath House, das heutzutage das Stadtmuseum beheimatet, z.Z. aber wegen erheblicher Schäden vom Erdbeben im November 2016 geschlossen ist). Außerdem befindet sich in der Stadt die Maori-Siedlung Ohinemutu mit der Saint Faint's Church (hier ist Jesus als Maori-Häuptling dargestellt). Anschließend erkundeten wir noch die Umgebung mit mehreren ehemaligen Kraterseen (Lake Tarawera, Blue Lake und Green Lake, Lake Rotoehu und Lake Rotoiti).

14 November 2017

Auf dem Weg zum zweiten Spot des heutigen Tages gab es einen Stopp im ganz netten Cambridge. Anschließend ging es zu den Waitomo Glowworm Caves. Mit einer geführten Tour ging es durch ein riesiges und deswegen sehr beeindruckendes Höhlensystem, dessen Besonderheit die Bewohner sind: weit über 10.000 Glühwürmchen (nicht die uns bekannten) bevölkern an der Decke hängend die Höhle, durch die der Waitomo-River fließt. Mit einem Boot gleitet man mucksmäuschen still durch das Wasser und glaubt sich unter einem atemberaubenden Sternenhimmel. Fotografieren strengstens verboten...
Das erste von zwei doch recht touristy things am heutigen Tag...aber coooool! In der Nähe von Matamata hat ein Farmer vor ein paar Jahren einem gewissen Peter Jackson und seiner Filmcrew Zutritt zu seinem echt urigen Farmland gegeben. Seitdem schäffelt er wahrscheinlich ordentlich Kohle, in dem er unzähligen Touristen das Auenland am Movie Set vom "Herrn der Ringe" und "Hobbit" zeigt. Wie gesagt: touristy aber ein absolutes Highlight!

13 November 2017

Frühstück, Baby! So kann man sich AirBnB (auf der Farm, eigene Eier, selbstgebackenes Brot) gefallen lassen!
Von Matahoke ging es weiter Richtung Süden - allerdings nicht den gleichen Weg wie im Hinweg. Zur Abwechslung gab es vergleichsweise wenig Highlights. Es ging vorbei an der Kaipara Harbour (Harbour heißen hier offensichtlich die Buchten), der größten neuseeländischen Bucht. Am etwas traurigen Zielort Hamilton (immerhin die viertgrößte Stadt!) fühlten wir uns nach Salt Lake City zurückversetzt: die Mormonen bauten sich hier eine eigene Siedlung mit den bekannten Institutionen. Der Tempel in Hamilton ist (in den 1950ern errichtet) der zweite überhaupt außerhalb der USA und der erste der südlichen Hemisphäre gewesen.

12 November 2017

Nach Verlassen der Aupori-Halbinsel nannten wir heute den State Highway 12 an der Westküste unser Eigen. Vorher gab es noch einen ganz kurzen Abstecher an den Ninety Mile Beach (der gerne mit 4WD als Rennpiste genutzt wird). Dann warfen wir einen Blick auf die Riesendüne am Hokianga Harbour (bei Opononi und Omapere). Eine großartige und enge Straße brachte uns dann durch den Waipo Kauri Forest. Hier stehen sage und schreibe noch 1% des ursprünglichen Urwaldbestandes mit diesen zum Teil riesigen - nur in Neuseeland vorkommenden - Kauri-Bäumen. Einer, der Tane Mahuta (Herr des Waldes), stellt nach unserer Erinnerung selbst die Redwood-Bäume in Kalifornien in den Schatten (56m hoch, 13m Umfang und möglicherweise bis zu 2.000 Jahre alt).

11 November 2017

Die Fahrt heute führte uns auf dem State Highway 10 über Kerikeri (mit dem ältesten Steinhaus Neuseelands Stone Store) und Mangonui (tolles Seafood Take-Away leider ohne Bild ;-)) zur nordwestlichsten Spitze Neuseelands: Cape Reinga! Auch für die Maoris ein spiritueller und mystischer Ort. Von hier steigen die Toten hinab in die Unterwelt. Ein Ort der einen nicht mehr loslässt. Hier treffen der Pazifische Ozean und die Tasman See aufeinander - im wahrsten Sinne des Wortes: gegenläufige Brandungen (in dem Whirlpool will niemand sitzen!) und unterschiedliche Farben des Wassers zeigen es! Auf dem Rückweg unternahmen wir einen kurzen Abstecher zu den Riesendünen von Te Paki am Ninety Mile Beach.

10 November 2017

Tja - heute die Frage: Ist dieser Post Kultur oder Essen? Auf die Empfehlung unserer supernetten AirBnB-Hosts entschlossen wir uns, nicht nur das Museum über den Vertrag von Waitangi zu besuchen, sondern auch am traditionellen Hāngi teilzunehmen. Das Essen wird in der Erde auf erhitzten Lavasteinen zubereitet. Abgedeckt mit nassen Tüchern schmort es 3 Stunden und nimmt einen tollen, erdigen Geschmack an. Und nette Gesprächspartner gab es an der Tafel auch!
Der 6.2.1840 gilt als der Geburtstag der Nation Neuseeland. An diesem Tag wurde der Vertrag von Waitangi zwischen Briten und den verschiedenen Stämmen der Maoris geschlossen. Da diesen Vertrag offensichtlich kein deutscher Jurist formuliert hat, kam es danach zu verschiedenen Interpretationen des Textes (eine andere Erklärung ist, dass diese aufgrund von Übersetzungsschwierigkeiten entstanden), was in der Folge zu den Neuseeländischen Kriegen führte. In Waitangi sind im Museum die gesamte Geschichte dargestellt und das Vertragsabschluss zu besichtigen. Tagesfüllend...

9 November 2017

Schließlich besichtigten wir Russell. Dieser heute äußerst sympathische und ruhige und entspannte Ort hat eine große historische Bedeutung: 1809 Ort der ersten europäischen Besiedlung war er erste Hauptstadt Neuseelands und Schauplatz mehrere Schlachten zwischen Weißen und Maoris während der Neuseeländischen Kriege. Wegen der herrschenden rauen Sitten und gesetzlosen Zuständen wurde es auch "Hölle des Pazifik" genannt.
Und bissl Wildlife gab's auch noch: Neuseeländische Pelzrobben und unzählige verspielte Große Tümmler (Bottlenose Dolphin).
...zweifellos die Highlights waren dabei Cape Brett inkl. Lighthouse mit der dazugehörigen Hole in the Rock sowie Motuarohia Island, in dessen Bucht James Cook in der Bay das erste Mal vor Anker ging, als er die Gegend entdeckte (29.11.1769).
Ein extrem gechillter (und auch chilliger) Tag auf See: eine traumhafte Tagestour in der Bay of Islands durch die herrliche Inselwelt. Ziel waren die wesentlichen Inseln (wobei sich die Frage stellte: wann ist eine Insel eine Insel? Wenn auf dem Felsen auch bei Flut stehen und angeln kann - dann befinden sich in der Bucht 144 Inseln - oder wenn sich Vegetation darauf befindet - dann sind es 88)...

8 November 2017

Unser erster Tag on the road in Neuseeland. Von Auckland ging es ca. 250km zur Bay of Islands. Auf dem Weg dorthin galt es, sich mit den Gegebenheiten des neuen Landes vertraut zu machen: grün :-) Ein Stopp in Puhio, einer deutschen bzw. böhmischen Gründung des Jahres 1863, war auch dabei.

7 November 2017

Den ersten Neuseeland-Tag verbrachten wir mit Sightseeing in Auckland. Auf dem Programm stand der Blick von oben vom Sky Tower. Anschließend eine Einstimmung auf das Land, seine Geschichte und Kultur (mit kurzer traditioneller Maori-Darbietung - neben dieser fröhlicher und musikalisch-harmonischer Kultur wirken die Aboriginies noch trauriger, auch wenn die Neuseeland-Vergangenheit sehr blutig ist) und Natur im sehr guten Auckland Museum sowie ein Streifzug durch die Hauptstraße, die Queen Street.

6 November 2017

Kia Ora! Neuseeland! Auckland!
Off we go! Aber bestimmt kehren wir mal zurück! Bye bye, Australia!

5 November 2017

So nun ist es soweit. Der letzte Tag in Sydney, ja sogar der letzte Tag Australien. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Wir sind so unendlich dankbar, dass wir das erleben durften, ein großartiges Land! Und dass alles so einwandfrei geklappt hat: tolle AirBnB-Unterkünfte mit spannenden und lieben Menschen, die wir kennenlernen durften - eigentlich kein einziger Reinfall (bis auf den scheußlichen gemischten Schlafsaal im Backpacker Hostel in Airlie Beach), unendlich beeindruckende Landschaften und so viel Glück bei so vielen Kilometern! Aber das nächste Abenteuer beginnt gleich morgen...es geht doch noch a bissl südlicher und noch etwas weiter weg von der Heimat! Zum Abschluss heute gab es das Australian National Maritime Museum, ein Streifzug durch The Rocks (alte aufgepeppelte Lagerhäuser) und ein sauleckeres Goodbye-Bier im Lord Nelsons Pub! Cheers, c ya and always remember: no worries, mate!

4 November 2017

Das miserable Wetter zwang uns heute ins Sealife Aquarium. Die uns in freier Wildbahn verwehrten Pinguine zeigten sich hier. Erschreckend war, dass sich hier offenbarte, wie das Great Barrier Reef wohl mal ausgesehen haben muss, bevor es durch Erwärmung der Meere und Tropenstürme geschädigt wurde. Vor ein paar Wochen in Cairns haben wir es leider anders erlebt. Ein weiterer Streifzug durch die City bot witzige Schnappschüsse (ein Pelikan wollte es sich denkbar einfach machen und im Sydney Fish Market etwas abstauben)...

3 November 2017

...und schließlich ein Streifzug durch die Royal Botanical Gardens zum Mrs. Macquaries' Chair, von wo aus sich wieder schöne Blicke auf Skyline, Harbour Bridge und Opera House boten...mit wechselndem Licht durch den sich ankündigenden Wetterwechsel.
Have yourself a merry little Christmas - straight from Queen Victoria Building! 😂 Fühlt sich nicht so an - bei 28 Grad in Sydney
...außerdem Sydney von oben vom Whitfield Sydney Towers...
Heute stand ein erneuter Streifzug durch die Stadt auf dem Programm. Viele schöne alte Gebäude zwischen den modernen Wolkenkratzern bieten interessante Blicke. Dazu zählen die Town Hall, das imposante Queen Victoria Building, Hyde Park Barracks, House of Parliament (welches im Rahmen und als Komplex des Rum Hospitals gebaut wurde - der Gouverneur finanzierte den Bau Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Einnahmen der Vergabe von Lizenzen zum Rum-Import), die State Library, St. Andrews Cathedral...

2 November 2017

Ein Tag in Sydney: Darling Harbour, Sydney Opera House, Harbour Bridge, die Skyline, Sydney Fish Market, King Street Wharf, Pyrmont Bridge!

1 November 2017

Oh wow...!!! New York hat definitiv eine ebenbürtige Konkurrenz. Sydney ist einfach großartig. Ein Sydney-Greeter (ein ehrenamtlicher pensionierter Sydneysider) führte uns an unserem ersten Tag drei Stunden durch die Stadt und zeigte uns die wesentlichen Stellen und führte uns in die Grundzüge der Geschichte ein. Nach einem ausgedehnten Pubbesuch (Lord Nelson mit ein paar süffigen Old Admirals) erlebten wir noch Sydney by night von der Harbour Bridge inklusive kurzem Feuerwerk (ja is denn scho Weihnachten?)...

31 October 2017

An dieser Stelle wollen wir einen Eintrag unseren treuen Weggefährten widmen, ohne die wir diese tolle Reise nicht geschafft hätten. Zwar keine Deutschen, aber trotzdem zuverlässig. Zu ihren Ehren seien sie hier samt Leistung namentlich genannt: 1. Toyota Camry von Brisbane nach Cairns 2.683 km 2. Mitsubishi ASX von Darwin nach Alice Springs 3.851 km 3. Holden Sedan SV6 Black Edition von Adelaide nach Sydney 4.198 km Macht zusammen: 10.732 km Danke!!!
Vor unserem letzten Reisetag auf unserer Australien-Rundfahrt sammelten wir noch ein paar Eindrücke vom Blue Mountains National Park. Mit der steilsten Zahnradbahn der Welt ging es ins Jamison Valley hinab in den gemäßigten Regenwald. Hier durften wir noch ein paar letzte australische Wildlifes erleben: zum einen der hervorragende Stimmenimitator Leierschwanz (und ein ganz vorzüglicher Balztänzer obendrein) und eine rotbäuchige Schwarzotter (nur ein bisschen giftig). Zum Abschluss warfen wir dann noch einen Blick in den "Grand Canyon" der Blue Mountains vom Govetts Leap aus und streiften durch Katoomba. Dann ging es gen Sydney...

30 October 2017

Ein Tag im Blue Mountains National Park. Die Bilder sprechen für sich. So einsam hier manche andere Nationalparks sind, der hier ist im Grunde mit einem 4spurigen Highway erschlossen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich quasi im Hinterhof von Sydney befindet. Die schönen Anwesen reichen bis an die Felskanten heran. Die "Three Sisters" sind jedoch unglaublich (asiatisch) überlaufen. Das ist im Grunde unsere letzte Station "on the road"...selbst die Kakadus scheinen sich zu verabschieden...

29 October 2017

Und wieder eine langer aber abwechslungsreicher Reisetag. Von Batemans Bay ging es über Jervis Bay mit weißen Stränden und glasklarem Wasser, Cambewarra Lookout, Kangaroo Valley und den Fitzroy Falls hoch in die Blue Mountains, dem Nationalparkrefugium für die Sydneyians.

28 October 2017

Eine weiterer Reisetag mit über 400 km von Lakes Entrance (eine Vielzahl der Küste vorgelagerte Seen, die an einer einzigen Stelle mit dem Meer verbunden sind) bis Batemans Bay, der zwar keine wirklichen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand bot, dafür aber sehr abwechslungsreiche Landschaften von dichtem Regenwald bis grüne, sanfte und saftige Hügel. Und dazu auch abwechslungsreiches Wetter mit vielen schönem Licht. Das erste Mal seit Cairns ging es wieder stetig Richtung Norden. Der Kreis schließt sich langsam...

27 October 2017

Heute stand die Fahrt bzw. der Abschluss der Great Alpine Road auf dem Programm. Wieder einmal wird die Top-List der Traumstraßen der Welt durcheinander gewürfelt. Kurz nach Bright stieg die Straße abenteuerlich ins alpine Hochland mit den erwarteten Schneeresten an. Durch wie ausgestorben wirkende Ski-Orte ging es dann über die "Hauptstadt der australischen Alpen" Omeo (ca. 400 Einwohner!!!) sanfter, aber nicht minder schön, und entlang des meandernden Tambo River hinunter zur Küste.

26 October 2017

Aufgrund von angeblich nicht unerheblichen Schneeresten auf der ursprünglich geplanten Route, mussten wir eine andere Route durch das Victorian Highland nehmen und sind in dem schönen Örtchen Bright an der Great Alpine Road in unmittelbarer Nähe des Mount Buffalo National Parks gelandet. Ist aber kaum weiter tragisch. Hier gibt es wohl kaum eine Gegend, die sich nicht lohnt...

25 October 2017

Auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp mussten wir unbedingt in Glenrowan Halt machen: hier schlug Ned Kelly (ein australischer Volksheld/Robin Hood??? ...manche nennen ihn auch einen bushranger...einen outlaw) 1880 seine letzte Schlacht in einer Massenschießerei mit der Polizei. Trotz Rüstung wurde er verletzt, gefasst und später in Melbourne hingerichtet. "The Siege" ist in dem wundervollen Ort eindrucksvoll dokumentiert :-)

24 October 2017

Vor dem Losglück am Nachmittag und einer echt coolen Musicalshow am Abend gab es natürlich auch noch anderes auf dem Programm am letzten Tag in Melbourne: der riesige Sportkomplex mit dem ca. 100.000 Zuschauer fassenden Cricket Ground (wird aber auch für Aussie-Football genutzt) und dem Australian-Open-Tennisgelände sowie dem House of Parliament...very British!
Yieeeeehaaa! We won the lottery! Also die Ticketlotterie und haben für heute Abend zwei Front Row Seats für "The Book of Mormon" ergattert! Und los geht's...

22 October 2017

...und hier noch ein paar Einzelheiten. Wie immer sehr schön: die Mischung aus Alt und Neu. Alte Gebäude eingebettet in die moderne Skyline. Zwar haben wir schon Spannendere erlebt, aber dennoch darf es auch hier nicht fehlen: Chinatown - ein kulinarischer Sündenpfuhl :-)
Melbourne!!! ...big city lights!!! Nach vielen Wochen endlich mal wieder eine richtige Großstadt. Mit ca. 4,5 Mio. Einwohnern (Met Area) und der Skyline erinnert es schon an eine uns wohlbekannte US-Städte. Allerdings: etwas phantasievollere Hochhäuser und irgendwie alles a bissl gechillter...selbst der Stau. Wir beginnen hier mit einem Gesamteindruck.

21 October 2017

Heute führte uns unser Weg von Apollo Bay (hier, und vor allem in der gemütlichen Ferienwohnung die wir leider nur für eine Nacht hatten, könnte man ja ne komplette Woche zubringen) weiter über die Kurven der Great Ocean Road, entlang an Steilklippen und auch immer wieder durch den Otway Nationalpark. Letzterer kann mit gemäßigten Regenwäldern und dem ältesten Lighthouse Australiens aufwarten. Und jetzt erwartet uns Melbourne...

20 October 2017

Die Great Ocean Road! Eine der Hauptattraktionen Australiens. Ohne Worte! Atemberaubende Küstenlandschaften durch die Kraft der Wellen geschaffen. Es gibt noch viel mehr Bilder! Alle paar Kilometer bieten sich neue faszinierende Blicke. Höhepunkte sind The Grotto, London Arch, Loch Ard Gorge, Thunder Cave (Hammer) und natürlich die Twelve Apostels (mördermäßig überlaufen, traumhaft schön, aber nicht das beeindruckenste) Nur das Wetter hätte ein kleines bisschen besser mitspielen können: 12 Grad, windig und zum Teil stark bewölkt!

19 October 2017

Dann führte uns der Weg zum Ausgangspunkt für die Great Ocean Road nach Warrnambool. Kurz vor der Stadt befindet sich ein weiterer uralter erloschener Vulkan. In ihm ist das von den Weißen im 19. Jahrhundert vertriebene Wildlife zurückgekehrt und bescherte uns unseren ersten Koala in freier Wildbahn. Damit dürften wir alle Großen Australier haben (außer dem Wombat, den wir wohl auch nicht mehr zu Gesicht bekommen, weil wir nicht vorhaben Untertage zu cruisen :-))
Beim Herausfahren aus dem Grampians National Park haben wir weitere tolle Eindrücke eingefangen. Der Himmel ist voller Kakadus! Und auch nicht so schöne Eindrücke: wir haben uns ein wenig dafür geschämt, dass wir keine Lust auf ein weiteres der vielen Aboriginal Cultural Center hatten und sind doch noch in eines gegangen...und haben es nicht bereut. Diesmal haben wir so offen wie kaum vorher von der Geschichte erfahren. Erstmals war die Rede von Massakern. Ob das durch die Zensur gefallen ist...???

18 October 2017

Ein anstrengender Wandertag im Grampians National Park. Die Strapazen von zwei herausfordernden aber unglaublich spannenden Wanderungen wurden mit grandiosen Ausblicken belohnt. Erst erreichten wir den Pinnacle (über den Grand Canyon und die Silence Street) und dann die Basis der McKennzie-Falls. Zum Schluss steuerten wir dann noch - zum Glück per Auto - zwei Lookouts an. Die zweite Strecke war bei fast 30 Grad am Nachmittag dann doch hitzetechnisch grenzwertig.

17 October 2017

Heute viel Strecke gemacht: von Kingston SE an der Küste entlang über Robe, Beachport und Mount Gambier (mit seinen erloschenen Vulkankratern und den darin befindlichen Kraterseen, wie Blue Lake) ist Halls Gap im Grampians National Park Ziel.

16 October 2017

Vor dem Aufbruch nach Kingston SE, einem...nun ja...trostlosen Kaff (wir dachten eigentlich, dass uns sowas nur im Zentrumsoutback unterkommt, aber offensichtlich gibt es ein solches auch an der Küste :-) - die Motelwirtin machte auch einen recht depressiven Eindruck), besuchten wir noch Victor Harbour und die Granite Island vor selbigem. Der Weg führte uns auch am Coorong National Park vorbei. Kingston rühmt sich des Hummerfangs...Allerdings schloss der beste Food place für Hummer schon vor 8 Jahren!

15 October 2017

...bevor es mit ein paar tierischen Mitreisenden zurück auf die große Hauptinsel und über die wirklich schöne Fleurieu Peninsula zum nächsten Übernachtungsstopp nach Victor Harbour ging.
Noch ein paar letzte Eindrücke von Kangaroo Island in Emu Bay, American River und dem Fährhafen Penneshaw...

14 October 2017

...und bizarre und atemberaubende Landschafts- und Felsformationen: das Cape du Couedic mit dem Admiral's Arch und die Remarkable Rocks. Zum Teil führte die schnurgerade Straße Hügel rauf und wieder runter. Und die tosende Brandung vervollkommnete die wild-romantische Kulisse.
Der zweite Tag auf Kangaroo Island führte uns in den Flinders Chase National Park in die südwestliche Ecke der Insel. Hier bekamen wir alles geboten: neues Wildlife, wie z.B. einen Ameisenigel und mal wieder Wallabies und neuseeländische (!) Pelzrobben...leider nicht bildlich festgehalten: die erste erlebte (nicht ungefährliche) Straßenüberquerung einer Kängurufamilie - potenzielle Wildunfallgefahr the Australian way.

13 October 2017

Der erste von zwei Tagen auf Kangaroo Island. Und wieder a bissl Wildlife: Seelöwen in der Seals Bay, Pelikane am Hafenbecken und Kängurus am Straßenrand. Dazu schöne Landschaften sowie Honig- und Biertasting. Das alles bei ein wenig schattigen 17 Grad...da war es im Outback ein bisschen kuscheliger...

12 October 2017

Jetzt geht es auf nach Kangaroo Island. Nach dem ersten Schreck (gebuchte Fähre verpasst, da Bärbel 🙄 Hin- und Rückfahrtszeit verwechselte) jetzt der nächste: ziemlicher Seegang... Schiff Ahoi. Hoffentlich überlebt es unser neuer Sportflitzer ohne große Kratzer.
Während wir zum Lunch und zum Winetasting in der Hahndorf Hills Winery waren und die Cold Climate Wines (naja, Blaufränkisch, Lemberger, Grüner Veltliner - kommen einem bekannt vor ;) aber sehr gut!) genossen, gaben sich die Asiaten Schlachtplatte und Haxen im deutschen Dorf Hahndorf mit massig deutschem Brauchtum 😉

11 October 2017

Heute der zweite und letzte Tag in Adelaide. Nachdem gestern ein sehr schöner Tag mit angenehmen 27 Grad war und schöne Bilder ermöglichte, war es heute richtig unangenehm mit Wind und Regen und gerade mal 15 Grad. Bisher ist Adelaide unser Stadtfavorit. Sehr sympathische und lebenswerte Stadt. Und ein Füllhorn an kulinarische insbesondere asiatische Highlights. Das Straßenbild fällt durch Abwesenheit von Aboriginies auf!

10 October 2017

Love the city!

8 October 2017

...außerdem besuchten wir in the middle of nowhere Hermannsburg: 1874 von deutschen Missionaren zur Bekehrung der Aboriginies gegründet. Neben den noch bestehenden alten Gebäuden, die bis in die 1960'er zu diesen Zwecken genutzt wurden, entstand eine Aboriginie-Community. Sie schotten sich ab und dulden den spärlichen Tourismus auf ihrem Boden.
Zurück in Alice Springs und leider endet damit morgen unsere Zeit im Outback und damit unsere zweite Etappe. Zum Abschluss erkundeten wir die weitere Umgebung und ließen uns mal wieder von beeindruckenden Landschaften (Simpson Gap, Standley Chasm) und wundervollem Outbacklicht der West Macdonnell Ranges (natürlich auch wieder ein Nationalpark) betören...

6 October 2017

Mal zur Abwechslung ein food post - obwohl es heute auch wieder unzählige tolle Landschaftseindrücke gab. Das helle: Krokodil Das dunkle: Känguru Die Wurst: Emu Alles recht schmackhaft - das Känguru war hoffentlich nicht von der Straße...
Und dann noch Kata Tjuta. Ein weiteres Felsmassiv in der Nähe von Uluru. Völlig anderes Gestein und deswegen völlig andere Formen. Aber auch hier sehr beeindruckende Schluchten. Weiterhin kein strahlender Sonnenschein, dafür sehr angenehme Temperaturen. Ich

5 October 2017

Nur ein paar Eindrücke vom Uluru. Es ist einfach atemberaubend und nicht möglich alles zu zeigen. Was zu dieser Jahreszeit äußerst selten, durften wir miterleben: Regen - und zwar die ganze Nacht. Dadurch ergoss sich das Wasser über die Wände. Und sorgte außerdem für erträgliche Temperaturen, sodass Wanderungen möglich waren...

4 October 2017

Endlich da...Uluru aka Ayer's Rock. Wir haben es gerade zum Sonnenuntergang geschafft. Es wird nur ein Bild gepostet. Denn ansonsten wird die Auswahl schwierig, da alle Bilder veröffentlichungswürdig sind. Und ganz ehrlich: man kann sich nicht sattsehen an dem Stein!

3 October 2017

Also eine Schönheit ist Alice Springs nicht gerade...aber interssant allemal. Es ist schon cool, wenn man plötzlich alles, was man noch aus dem Englischunterricht kennt, plötzlich hautnah erlebt. So zum Beispiel die School of Air: früher per Funk, heute per Internet wird schulpflichtigen Kindern, die far im Outback leben (die nächste Schule muss mehr als 50km entfernt sein), die Möglichkeit eingeräumt, an einem mehr oder weniger regelmäßigen Schulunterricht teilzunehmen. Oder die weltberühmten fliegenden Ärzte, die das Outback medizinisch versorgen. Ansonsten gibt es noch ein wenig Architektur im Kolonialstil.

2 October 2017

Backstage 😉 beim Midnight Oil Konzert in Alice Springs. Australischer wird es nicht mehr!
Die letzte Etappe in Richtung rotes Zentrum haben wir heute angegangen. Über 510km ging es nach Alice Springs. Auf dem Weg ein paar wenige Besonderheiten, wie zum Beispiel ein großes Areal von nahezu kugelrunden Granitsteinen. Warum diese allerdings von den new ownern Devil's Marbels (Murmeln des Teufels) genannt wurden, obwohl sie nach der Aboriginie-Mythologie von einem Schöpfungswesen stammen (es sind von der Regenbogenschlange gelegten Eier), wurde nirgendwo erklärt. Außerdem eine weitere alte Telegraphenstation in Bowers Creek mit angeschlossenem Roadhouse.

1 October 2017

Nach ca. 8 Stunden haben wir das Ziel erreicht. Vor der Stadt eine Historic Site: die Tennant Creek Telegraph Station. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Australien über diese und weitere Stationen telegraphisch mit Asien und damit mit England verbunden. 7 Stunden benötigte eine Nachricht von Australien nach England. Die Menschen damals müssen sich ob dieser Errungenschaft wie wir uns heute mit der Journi-App vorgekommen sein :-) Der Ort selbst ist auch wieder ein trauriges Nest. Und auch wieder eine sehr verstörende Anwesenheit der traditional owner mit Hinweisschildern, man sei willkommen, möge ihre Kultur respektieren und doch nach seinem Besuch wieder in sein Land zurückkehren. Ihre Anwesenheit auf der Straße gleicht einem "Herumlungern", ist jedoch irgendwie zutiefst bemitleidenswert. Und das alles bei klirrend kalten und windigen 29 Grad!
Nun bringt uns der Stuart Highway dem roten Zentrum langsam immer näher. 680 km von Kathrine nach Tennant Creek auf endloser und nur einspuriger Straße durch das Outback. Dabei sind das ein oder andere Mal sog. Road Trains zu überholen - Lkws mit doppelter Länge...manchmal ein etwas längerer Überholvorgang. Mataranka bietet bei 35 Grad Außentemperatur 34 Grad warmes Quellthermalwasser zum Baden...wir haben auf diese Erfrischung verzichtet. Daly Waters bietet ein uriges und typisches Outback-Pub.

30 September 2017

Der Weg führte uns dann über 380 km über endlose und einsame Strecke bis nach Katherine - für viele bloß ein Zwischenstopp weiter in den Süden. Am Wegesrand straßenlaternenhohe Termitenhügel.
Heute haben wir uns für die nächsten paar Tage ein wenig "warmgefahren". Der Weg führte uns aus dem Kakadu National Park heraus. Auf dem Weg besuchten wir noch einen "heiligen Berg" mit weiteren Felsmalereien und bizarren Felsformationen. Am Eingang des Geländes wurde man per Hinweisschild von den "traditional landownern" darum gebeten, die korrekten Namen für das Gebiet zu nutzen und nicht die fälschlicherweise von den Weißen vergebenen Namen (Nourlangie).

29 September 2017

Und wieder ein ereignisreicher Wildlife-Tag im Kakadu National Park: Jabirus, Wasserbüffel, Krokodile...

28 September 2017

Auf einer Bootsfahrt auf dem East Alligator River haben wir uns von einem Aboriginie deren Kultur erläutern lassen. Das Volk ist uns sehr fremd und wir bekamen ein schlechtes Gewissen uns von dem in unseren Augen "heuchlerischen" System vereinnahmen zu lassen bzw. es sogar zu unterstützen mit unserer Teilnahme an der Tour. Der Guide konnte sich einen Seitenhieb zur Praxis des "weißen Mannes" zur "Landaufteilung" nicht verkneifen: "It's our land." Aber Krokodile gab's massenhaft ;-) Und in Ubirr bestaunten wir Jahrtausende alte Felsenmalereien und einen grandiosen Ausblick auf den Übergang von Sandsteinbergen in flaches Feuchtgebiet! ...und das alles bei fast 40 Grad - aufgrund eines kleinen Hitzschlags von Uli musste der Sightseeing-Tag leider etwas früher beendet werden!

27 September 2017

Das Outback hat uns! Plötzlich wird das Land rot! Die Fahrt führte uns heute nach Jabiru in den Kakadu National Park. Die Verwaltung dieses Parks wurde den Aboriginies übergeben. Wir sind gespannt, was wir in den kommenden Tagen lernen...oder auch nicht!

26 September 2017

Darwin...die nördlichste Stadt Australiens. Durch insgesamt drei verheerende Zyklone (zuletzt 1974) und den japanischen Luftangriff 1942 wurde die Stadt immer wieder nahezu vollständig zerstört. Daher fehlt ihr die historische Bausubstanz und auch ein wenig Atmosphäre. Obwohl komplett vom Ozean eingeschlossen, badet niemand trotz sengender Hitze darin, weil giftige Quallen und Krokodile zahlreich vorkommen...

24 September 2017

Den letzten vollen Tag der ersten Etappe sind wir gechillt angegangen und gingen City-Sightseeing durch Cairns. Eine nette Stadt, die aufgrund der Highlights in der Nähe touristisch sehr aktiv ist. Im Stadtbild selbst fehlen dann allerdings die Besonderheiten. Wie sicherlich auch bei uns in Deutschland bekannt, war heute der Welttag des Helmkasuar (siehe den Eintrag aus dem Daintree Nationalpark), der in Cairns mit einem Stadtfest begangen wurde.
So...und nun werden wir mal ohne Fotos etwas philosophisch. Hier ein Auszug aus einem Liedtext, der uns immer mal wieder in den Sinn kommt... Jeht klar, kein Frooch – et ess alles okay, Och die kostbarste Momente jonn vorbei. Schon klar, doch – hey – dat deit nit ens wieh. All die Aureblecke nimmp mir keiner mieh. Janz bestemmp, die nimmp mir keiner mieh. Sick ich denke kann, wohr alles Rock’n‘Roll, Alles uss der Hüfte, ohne Protokoll, Ohne Kompass, he un do ‘n verbrannte Bröck, Volles Rohr un kein Jefangne, kei Zoröck. Ja klar, einiges jing schief, Ävver wat heiß dat schon? Dat wohr dä Deal. ‘t ess wohr, wat letzendlich blieht, Da‘ ‘ss die Jewessheit: Dä Wääsch ess et Ziel. Manche Aureblecke verjisste nie, Die sinn wie Fotos uss der Holographie. Schlaach dä Rest bei Aristoteles noh, Schlaue Mann, schon vüür mieh als zweitausend Johr. Janz bestemmp.

23 September 2017

Tatsächlich ein Highlight. Klar, wenn man schon nach Australien fliegt, dann darf das Great Barrier Reef nicht fehlen. Man kennt es ja schließlich aus so vielen Dokumentationen und Disney Filmen! Vor einer Woche waren wir uns ja noch unsicher, ob wir uns das mit dem Schnorcheln wirklich trauen würden - aber mit dem WOW-Effekt hatten wir echt nicht gerechnet und wurden belohnt! Mit Reef Magic Cruises fuhren wir hinaus ans Outer Reef, genauer Moore Reef. Dort hat die Gesellschaft ihr Pontoon. 5 Stunden verbrachte man dort mit Schnorcheln oder Riffumfahrungen in Glasbodenbooten. Aber Schnorcheln schlug ja alles - auch wenn man dem Riff und den Korallen den Stress des Klimawandels und der Zyklone schon sehr deutlich ansah, waren unzählige farbenprächtige Fische zu beobachten. Wir waren so begeistert, dass wir uns sogar noch die Fotos der offiziell mitschwimmenden Fotografin kauften, da die den echten Eindrücken mehr entsprechen als die Handyfotos aus der wasserdichten Hülle!

22 September 2017

Der Weg führt uns zurück nach Cairns. Hier endet die erste Etappe. Allerdings steht uns hier noch ein weiteres Highlight bevor... Der Bruce Highway bzw. der James Cook Highway von Cairns nach Cape Tribulation reiht sich in unsere persönlichen Traumstraßen-Top 10 ganz weit oben ein. Durchaus vergleichbar mit dem Highway 1 an der US-Westküste oder Alpen-Hochstraßen.
Und noch einmal ein bisschen Urwald. Nach dem es die letzten Tage wirklich naturbelassen und nur ein ganz klein wenig touristisch war, besuchten wir heute die Mossman Gorge, ein Stück Regenwald in den Lowlands, das den Aboriginies zur Verfügung gestellt wurde, um auch ein Stück vom Touristenkuchen abzubekommen. Selbstverständlich handelte es sich dabei um heiliges Land.

21 September 2017

Und ein weiterer Tag im Regenwald. Und wieder Wildlife-Glück: nach tagelanger Suche lief dann endlich ein Helmkasuar (cassowary) vor das Objektiv. Das vom Aussterben bedrohte Tier, was uns vorher völlig unbekannt war, ist von großer Wichtigkeit für den Regenwald...und wird immer wieder platt gefahren! Des Weiteren endet am Cape Tribulation quasi die geteerte Straße. Es geht erstmal auf Schotterpisten weiter in den äußerst dünn besiedelten Norden. Leider nicht für uns...

20 September 2017

Erste Impressionen aus dem Daintree Rainforest National Park. Internetverbindung ist im Urwald naturgemäß ein wenig schlecht. Daher muss die BBQ-Ecke in der Unterkunft für den Hotspot herhalten. Grandiose Urwaldlandschaften, die bis ans Meer heranreichen und sich mit Mangrovenwäldern vermischen. Und überall Warnungen vor Krokodilen.
@Bärbel Ich glaube, diese Unterkunft ist nicht zu toppen. Chalets mit Balkon und Hängematten, Outdoor-BBQ-Kitchen... Hier hätte ich ewig bleiben können. Note to myself...

18 September 2017

Der Weg nach Cairns. Noch haben wir die 2000km nicht voll. Aber bald... Auch dieser Streckenabschnitt bietet wieder viel Schönes und Exotisches. Der Rand des Highways wird gesäumt von Bananenplantagen und Zuckerrohrfeldern. Der erste Regentag auf unserer Reise verleiht dem Ganzen noch mehr Atmosphäre.
Townsville...letzte größere Stadt vor dem ersten Etappenziel Cairns an der nördlichen Ostküste. Eigentlich nichts Besonderes...und dann doch wieder: charmante Gebäude im Kolonialstil, tropisches Klima und einen schönen Ausblick auf die Stadt vom sage und schreibe 286 Meter hohen Castle Hill.

17 September 2017

Stop@Billabong Sanctuary Da wir uns hier tatsächlich immer wieder Tieren und Vögeln gegenüber sehen und sahen, die wir nicht kannten, wollten wir uns mal einen Überblick verschaffen, was wir denn da so täglich (mal tot, mal lebendig) am Straßenrand sehen. Das gelang uns kurz vor Townsville ganz gut. Die geretteten Tiere, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, waren so zutraulich, dass man sie sogar streicheln konnte. Naja, bis auf die Krokodile...

16 September 2017

Whitehaven Beach... Traumstrand, man denkt, man ist in einer Postkarte (oder heutzutage: Bildschirmhintergrund) gelandet. Loved the water!
Nun haben wir Airlie Beach erreicht. Das Tor zu den Whitsunday Islands. Wenn man es negativ betrachten will: ein bisschen wie Ballermann (bisher sind uns auch nirgendwo so viele Deutsche über den Weg gelaufen) . Aber die Natur und Landschaft - sprich die Inselwelt - ist atemberaubend: glasklares Wasser und deswegen in vielen Farben schimmernd (ob das auf den Bildern rauskommt?), abwechslungsreiche Inselwelt (Hamilton Island) und traumhafte Strände (Whitehaven Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt).

14 September 2017

Wir sind etwas im Verzug mit posten...hier ein paar Impressionen vom Highway. Wir sind inzwischen ca. 700 km gefahren. In Rockhampton befindet sich der Wendekreis des Steinbocks.

13 September 2017

Hervey Bay - es heißt dies sei the Whale Watching capital of the world. Für uns war der ganze Tag ein Highlight: zunächst diese unglaublich nahen Begegnungen mit den Buckelwalen (immer im Dreiergrüppchen Ma, Baby und ein Beschützer)...zutiefst beeindruckend. Dann merkten wir plötzlich mitten in einem Wohngebiet, wie wir von 7 Kängurus mit Argusaugen beim Beladen des Autos beobachtet wurden. Und zuletzt hatte ein australischer Angler auf der Pier unerwarteterweise einen Hai am Haken. Dabei wollten wir den Ort eigentlich rechts liegenlassen...;-)

10 September 2017

Tag 5 overall - Tag 1 on the road... ca. 160 km in den Norden von Brisbane, aber nicht an der Küste entlang sondern ins "Hinterland". Über die elf Vulkankrater der Glasshouse Mountains zur Blackall Range bis nach Mapleton. Ein Zwischenstopp im Mary Cairncross Scenic Park brachte die erste Berührung mit australischem Wildlife. Leider können wir kein besseres Bild eines Mini-Kängurus (Wallaby) bieten. Einem bestens mit der Kamera anvisiertem Minibeuteltier gelang die Flucht durch einen Zaun mit anschließendem Sturz in bester Slapstickmanier, so dass vor Lachen der Auslöser nicht betätigt werden konnte. Wir geloben Besserung :-)

8 September 2017

Besser spät als nie... wie bei so vielem im Leben. Der Jetlag hat uns noch fest im Griff, aber das aus den Federn kommen, hat sich dann doch gelohnt. Mit der Fähre die Stadt von allen Seiten angeschaut und den Start des Wochenendes am Eagle Street Pier genossen.

7 September 2017

Nach erschöpfenden 30,5 Stunden von Haustür zu Haustür ein erster Streifzug durch Brisbane bei traumhaftem Frühlingswetter :-)
Live aus dem Flieger...

5 September 2017

Excitement overload! Es geht los! So lange geplant und angespart und jetzt sitzen wir im Flieger! Auf bald!!!

25 August 2017

Wir sind's...Bärbel und Uli aus Möglingen. Wir wagen es, worum uns viele beneiden: ein Sabbatjahr! Und gleich nachdem wir die Berufsgriffel haben fallen lassen geht's ab: nach AUS und NZL.