Europe, Africa · 22 Days · 78 Moments · February 2017

12 March 2017

Der Flieger geht um zehn, den Tag verbummeln wir in den "Jardins de Koulouba", unsere schönste Unterkunft. Wir essen ein paar Sandwiches am Pool, nach dem Check-in (im Flughafen hängen Weihnachtssterne) knabbern wir ein letztes in der Bar vorm Flughafen. Heia Safari!

11 March 2017

In aller Früh geht's zurück nach Ouagadougou. 1200 Kilometer im Bus über die Landstraße, 17 Stunden, immer mal wieder unterbrochen von Spaziergängen durch die Polizeikontrollen, die in Burkina Faso mehr werden.

9 March 2017

Kloß mit Soß à l'africaine: Foufou, in Konsistenz und Geschmack der Polenta ähnlich, aber nicht aus Mais, sondern Yams.
Mit Reggaebars und bunten Hütten ist der Ort schon ein Touristenziel, die Stimmung sehr entspannt. Das mögen offenbar viele: Auf etliche Gebäude haben die Besitzer den Hinweis gepinselt, daß dieses Haus nicht zu verkaufen sei.
Afrikanische Buchteln.
Filmen und wandern zugleich ist allerdings gefährlich, wenn das Schuhwerk nicht stimmt.
Kpalime, zwei Stunden nördlich von der Küste im Gebirge zu Ghana. Freiwillige aus Deutschland und Wanderer aus ganz Europa zieht es hierher. Die Umgebung, grün vor sanften Hügeln, ist bezaubernd.
Plötzlich stehen wir mitten im Paradies. Der Wasserfall von Womé kommt auf meine Liste der 100 schönsten kleinen Plätze der Welt. Rechts rottet und überwuchert ein gewaltiges Baumskelett, links spannt sich eine Grotte unter Lianen. Nur oben gibt das üppige Grün den Blick auf den Himmel frei. Wir setzen uns erstmal ins Wasser und essen ein Sandwich. Dann wird es völlig mystisch: die Sonne bricht durch die Wolken, Pollen und Blüten schweben übers Wasser, Schmetterlinge flattern durch die Luft, ein Schwarm bunter Vögel stürzt sich immer wieder in den kleinen See - im Gegenlicht der Sonne alles eingetaucht in ein unwirkliches Silbergold, wie von einem durchgeknallten Barockmaler im Vollrausch. Max ruft: "Was geht denn jetzt ab?" Und ich schwimme unterm Wasserfall.

8 March 2017

...

7 March 2017

...der Maskenverkäufer ist gegangen, der Schuhputzer hat meine Wildlederslipper glänzend poliert, wie er mir stolz präsentiert. Nur ein kleiner Riß in der Sohle macht ihm Sorgen, er will das noch rasch reparieren. Ich lasse ihn - die Schuhe sind eh schon elf Jahre alt in sollten hier ihre letzte Reise erleben. Die Sonne geht wie immer schlagartig unter, vor uns am Horizont spannen Kreuzfahrt- und Containerschiffe, Tanker und Fischkutter ein Lichterband, eine leichte Brise weht über den Strand, wir bestellen noch ein Bier. Und noch eines. Nach einer Stunde frage ich vorsichtig, wie es vorangeht? Einen Schuh hat er schon frisch umsäumt, obwohl es dafür keinen Anlass gab, mit dem anderen sei er auch bald fertig... Eine weitere halbe Stunde später sind wir die letzten Gäste. Bezahlen soll ich, was mir die Arbeit wert sei. Ich gebe ihm trotzdem etwas.
Entspannt schlüpfe ich aus den Slippern und grabe die Zehen in den Sand. Da bietet uns ein Maskenverkäufer unattraktive Masken an. Mein Nein ist ihm nur Ansporn, mir noch mehr Modelle, mit Elefanten und Hütten unbeholfen verziert selbst für mich erkennbar Touristenramsch, zu zeigen, da merke ich unter mir einen weiteren Menschen, der sich lächelnd anschickt, meinen Wildlederslipper einzucremen. Mein entschiedenes Nein quittiert er mit einem Lächeln derweil er unbeirrt fortfährt. Der Maskenverkäufer beschwichtigt mich: Das sei schon in Ordnung so und außerdem keine Creme, aber nach was für einer Art Maske ich denn suchen würde. Ich ändere die Taktik und beschreibe, was er bestimmt nicht hat. Er nickt verstehend und verspricht mich am nächsten Tag im Gästehaus abzuholen - ein Freund von ihm habe genau, was ich brauche. À suivre...
Zurück in Lomé. In der Strandbar erfahren wir eine völlig andere und entspanntere Art des Shoppings: alle halbe Minute kommt ein Händler mit anderem Sortiment vorbei (Zigarettenverkäufer zählen doppelt), mit kurzem Kopfschütteln, mitunter auch wiederholt, simuliert man im Sitzenbleiben das Weitergehen. Bis zu diesem Moment, von dem ich hoffe, daß er einst in einer Filmszene verewigt werde:

6 March 2017

Wir besuchen das Kinderheim, wo Max seine letzten zwei Monate verbracht hatte.
Ladendekoration in Cotonou. Natürlich Weihnachten.
Afrikas Venedig heißt Ganvié und liegt gleich hinter Cotonou im 218 Quadratkilometer großen Binnenmeer. Eine Brücke gibt es dort auch, ansonsten spielt sich alles auf dem Wasser in Pirogen ab. Einigen sei das alles schon zu touristisch, erzählt unser Führer; ich halte diese Ängst noch für unbegründet. Allerdings hat die Regierung ein Millionen-Euro-Programm gestartet, um das Ensemble zu erhalten. Das Salzwasser setzt den Hütten heftig zu.

5 March 2017

Cotonou. Max' Lieblingsherberge ist leider voll, wir landen weit die Straße runter in einem Nonnenhotel (also von, nicht für Nonnen). Hier am Flughafen ist wohl die Wohngegend für Besserverdienende und Europäer mit Restaurants (und sogar einer Eisdiele mit Münchner Preisen). Am Flughafen wird fleißig gebaut, am muschelbesäumten Strand steht ein Flugzeug als Restaurant, und nach dem Wellenbad landen wir in einer Shishabar.

4 March 2017

Lomé hat einen traumhaft endlosen Palmenstrand, leider ist er für einen Badeurlaub ungeeignet. Die Strömung an Westafrikas Südküste ist gefährlich stark, hier herrscht zudem eine starke Brandung. Die Deutschen bauten deshalb vor dem Ersten Weltkrieg ein langes Pier, von dem heute nur noch ein paar Fundamente zu sehen sind. Etwas mehr, nämlich wenigstens die Ruinen, ist vom Bau der Franzosen daneben übrig.

3 March 2017

Unsere Bleibe. Die Empfehlung vom Lonely Planet teilen wir nur bedingt. Das Haus ist pittoresk, aber das Zimmer muffig wie ein alter Keller. Die Bar unten ist anscheinend auch ein Treffpunkt der Exilanten, freitags und samstags spielt eine Band gleich unter unserem Fenster.
Manchmal sind die Deutschen auch ganz schön clever: Die Botschaft liegt gleich am Strand von Lomé.
Früh um sieben an der Busstation. Wir fahren nach Lomé, acht Stunden auf geteerten Straßen ohne Schlaglöcher - so geschmeidig sind wir lange nicht gereist. Togo ist schon einige Schritte weiter als Benin. Man merkt, daß das Land im Human Development Index auf Platz 162 steht. Ich würde ihm noch ein paar Punkte mehr geben - zumindest in der Hauptstadt...

2 March 2017

Heute war Pooltag. Vorher noch rasch die Visa besorgt, bei einem sehr freundlichen Polizisten, der "Auf Wiedersehen" kannte und sich am meisten darüber freute.

1 March 2017

Auch im Hotelrestaurant herrscht noch Weihnachtsstimmung.
Ankunft in Kara. Wir bleiben zwei Tage in einem Prestigehotel vermutlich aus den Sechzigern, in dem seither möglichst wenig verändert wurde. Wir schlemmen in einem netten Café mit merklichem Hang zur südostdeutschen Küche, während nebenan im Freilichtfernsehkino Passanten die neueste Folge ihrer Telenovela verfolgen. Später nehme ich noch einen Pastis am Pool... dans la piscine, hehe.
Vor den Tatas lebten die ersten Familien hier in diesem hohlen Baobab.
Im Land der Tata: wabenartige Wohnburgen aus Lehm, die Schutz vor den Sklavenjägern boten. Nur die Bewohner stellen selbst tunesische Basarhändler in den Schatten und machen die Begegnung eher unangenehm.
Noch mehr Eindrücke.
Auf nach Togo! Kadri fährt uns durch eindrucksvolle Landschaft und erkennt Schlaglöcher schon aus der Ferne. Sendemasten verbinden das Land wie die abenteuerlichen Minibusse - ehemalige Siebensitzer, die zum Gefährt für 15 Passagiere umgebaut wurden. Plus eine Tonne Fracht auf dem Dach. Daher sehen wir immer wieder auch die Skelette des dramatischen Endes einer Reise.

28 February 2017

Kadris Heimatdorf liegt nahe am Naturpark, also im letzten Winkel des Landes. Jetzt wird eine Stromleitung gespannt. Dafür fällt man die Baobabs entlang der Straße. Hauptansicht: Baumwolle.
Termitenhügel!
Die Viecher sind aber auch tierisch gut getarnt. Damit jeder mal sieht, wie schwierig so eine Safari ist, hier ein paar Suchbilder.
Endlich geht's auf Safari. Kadri, unser Führer, sieht Elefanten und Krokodile, während ich noch nach der Richtung suche. In der Wildnis wäre ich Tierfutter... Tatsächlich stoßen wir als erstes auf eine Löwenfährte.

27 February 2017

Unser Hotel ist ein kleiner Park mit Hütten nach der traditionellen Bauweise.
Mittag vor der Hütte.
Tanguiéta, kurz vorm Nationalpark. Den ersten Tag machen wir erstmal nichts - außer einem Bummel über den Markt mit Guerilla-Shooting. Burkina Faso ist auf Rang 183 von 188 auf dem Human Development Index der UNO; Benin auf Platz 166. den Unterschied spürt man. Alles ist einladender präsentiert, es gibt sogar kleine Läden.

26 February 2017

In Burkina Faso will uns der Grenzchef gar nicht gehen lassen und plaudert begeistert übers Fespaco und allerlei mehr. Wenige Kilometer weiter an der Grenze nach Benin steht, kaum habe ich abgedrückt, der Zollbeamte vor mir: Ich hätte ja ruhig um Erlaubnis bitten können. Ich nicke pflichtschuldig: Hätte ich ja, aber Gebäude geben selten Antwort und haben in der Regel nichts dagegen, fotografiert zu werden, besonders, wenn sie öffentlich sind. Nach kurzem Hin und Her darf ich nochmal knipsen, ohne ihn im Bild. Ganz verstehen will er meine Motivwahl aber nicht und denkt offenbar, hier ergötze sich mal wieder ein Weißer an afrikanischer Rückständigkeit. Er kennt unsere Zollhäuschen nicht...
Die letzte Etappe bis zur Grenze nach Benin nehmen wir im Minibus. Erstmal nur zur Hälfte, denn am Rande des Nationalparks macht die Zündung schlapp. Klingt vertraut: Bei mir war damals der ganze Motor hin. Hier wird noch viermal gewerkelt und neu gestartet, um nach wenigen Metern wieder liegenzubleiben. Das heißt auch zweimal die acht Ziegen auf dem Dach ab- und wieder aufladen. Die neunte war schon vor der ersten Panne eingegangen. Ein anderer Bus bringt uns schließlich weiter Richtung Grenze.
Sonntagmorgen, 6 Uhr 10. Rush Hour.

25 February 2017

Heute beginnt Fespaco, das größte afrikanische Filmfestival. Die Eröffnungsfeier wird im Fernsehen live übertragen. Gar nicht so leicht, noch ein Zimmer zu bekommen.
...
Kleines Daumenkino an der Ampel.
Die Hauptstadt liegt im Zentrum des Landes. Wieso ist hier eine Zollstation? Und wieso ist das Schild auf Deutsch? Ich vermute mal, in Frankreich waren nach Schengen einige Schilder zum Verschenken übrig. Was wohl die Dänen mit ihren gemacht haben?
Baobab. Und davor das wichtigste Verkehrszeichen. So wird auf Landstraßen die Geschwindigkeit begrenzt, wenn gerade keine Schlaglöcher zur Verfügung stehen.
Der bessere Weg, Orangen zu essen: zutzeln wie die Weißwurst!
Sechs Stunden soll die Fahrt dauern, und ich bin sogar zuversichtlich: Unser Fahrer ist engagiert, rabiat und hupt gerne und viel. Wir haben die Premiumplätze ganz vorne und sehen alles, was er so von der Straße fegt.
Gaoua war eine Sackgasse. Wir lernen, daß auch europäische Schlauheit in der afrikanischen Wirklichkeit ihre Grenzen hat. Wir fahren zurück nach Ouga, wie wir als erfahrene Abenteurer die Hauptstadt nun auch schon nennen. Aber vorher frühstücken wir noch entspannt unterm Mangobaum. Max weniger - er hat Zahnweh.

24 February 2017

Früher gab's hier mal Péage. Das Licht brennt noch.
Das gibt's zum Frühstück: Baguette mit Avocado, danach Madeleines à la Burkina.
Weiter geht's nach Süden. Die Fahrt von Ouagadougou steckt uns noch in den Knochen, also ändern wir die Route. Wir kürzen ab und fahren gleich Richtung Ghana. Die Fahrt nach Gaoua im Minibus dauert auch nur zweieinhalb Stunden. Wir schaffen sie in viereinhalb. Und sind danach selbst geschafft.

23 February 2017

Was ich neulich über die Weihnachtsdekoration meinte...
Und da fotografiere ich doch unser Abendessen: Filet vom Zebu - geht in Richtung Kalbfleisch.
Lecker am Straßenrand: frittierte Yams und Polentabällchen.
Mopeds bestimmen das Straßenbild. Auf dem Rücksitz zwei Kinder, drei Reissäcke oder beides oder einen Freund mit einer Ziege... Die Verkehrsregeln sind einfach: je größer das Gefährt, desto mehr Vorfahrt. Das verläuft aber sehr geschmeidig.
...
Der Naturpark von Kou. Schon 1935 eingerichtet.
Der heilige Baum von Koumi. In der Regenzeit wirft er alle Blätter ab und wird weiß, in der Trockenzeit grünt er. Darum nennt man ihn den "Baum, der den Regen verspottet". In diesem Bild haben wir übrigens ein Schwein versteckt. Findet ihr es?
In so einem Erdloch verbringen Bräute die Nacht vor der Hochzeit. Jede Familie hat eines. Also 40.
Koumi, die älteste Siedlung in Bukina Faso. Alles noch in der traditionellen Lehmbauweise, aber mit modernen Metalltüren. Die weißen Kleckse neben der Tür verraten: Dies ist eine Bar. 7992 Menschen leben hier, und alle sind sie da: Wir geraten mitten in ein Dorffest - eine Frau ist gestorben, da wird sieben Tage lang gefeiert.
Der einzige Schneider im Dorf hat pfiffige Ideen, ein sehr eng tailliertes Hemd und gibt sich auch sonst wie ein Modedesigner.
Der Müll ist freilich ein Dauerproblem...
Jedes Viertel hat sein Kunsthandwerk. Bei der Holzschnitzerkooperative initiieren wir versehentlich eine Jam Session.
Die Altstadt. Aufgeteilt in vier Quartiere: Muslime, Schmiede, Gruillots, Animisten. Die Aufteilung muß man nicht verstehen, aber bei den Animisten sehen wir die Spuren richtigen Voodoo-Glaubens. Der Legende nach wurde die Stadt im 11. Jahrhundert von einem Mann namens Bobo auf der Flucht vor Sklavenjägern gegründet.
Bierre de mil - angeblich ein frühes Bier. Erinnert in Geruch und Geschmack aber eher weit entfernt an Apfelwein. Irgendein Korn wird drei Tage lang eingeweicht, getrocknet, die Keimlinge dann in mehreren Bottichen zerkocht und abgeseiht.
Die Moschee von Bobo-Dioulasso ist die älteste im Land. 1880 erbaut in Lehm-Stock-Weise. Uns führt der kleine Iman; es gebe auch einen großen. Ob dies ein Beruf sei oder Ehrenamt, frage ich. Der kleine Iman ist entrüstet: Laien natürlich! Wir sind Sunniten, keine Radikalen. Haben wir uns richtig verstanden? Das muß ich zu Hause nachlesen. Jedenfalls führt er auch Ungläubige durch die Moschee und kennt gute Fotoposen.
Ende 2014 wurde der Präsident aus dem Amt gejagt, da brannte auch das Rathaus von Bobo Dioulasso. Fürs Wiederherrichten fehlt das Geld. Erzählt uns alles unser Führer. Ich weiß nicht mal, ob dies überhaupt das Rathaus ist. Oder wo der Bürgermeister jetzt steckt.

22 February 2017

Abendessen im "L'Eau Vive", eine katholische Restaurantkette. Zum Dinner gibt's die tollsten Kuschelhits aus dem Barock (nicht die Originalfassungen) - und ich hatte ja keine Ahnung, wie viele Versionen von "Ave Maria" es gibt. Einschließlich der Gitarrenversion. Da bekommen wir Textzettel und dürfen mitsingen. Rund um die Marienstatue leuchten übrigens bunte LED.
Kurze Bauanleitung für einen wirklich bequemen und günstigen Gartenstuhl.
Na sowas - da war ich zu voreilig und die Fahrt hatte doch sieben Stunden gedauert. Da passen wir die anstehende Reiseroute den Straßenverhältnissen an. Nachts feiern wir im Hotel die obligatorische Porzellanparty für Tropenreisende und werden heute erst mal nichts mehr tun. Zu schlapp.

21 February 2017

Mit dem Bus Richtung Westen nach Bobo. Etwa 200 Kilometer in vier Stunden, weil alle halbe Stunde für Proviant gehalten wird. Eine ganze Mini-Gastro-Industrie hängt an der Busroute. Zwischendurch bremsen wir auch nur wegen der Schlaglöcher - heißa, die machen Laune!

20 February 2017

Unser Hotel. Mit Bar. Und Kokosnuss, die Max schlachtet und die Mauer nur ganz leicht beschädigt. Trotzdem lecker.
In Burkina Faso sind Taxis grün und am liebsten ein Mercedes.
Ougadougou hat ein Monument der Filmemacher - eine der drei Sehenswürdigkeiten der Stadt. In vier Tagen beginnt das größte Festival des Kontinents. Das Kinocafé wird renoviert, aber wohl nicht mehr rechtzeitig fertig.
Gleich vorm Hotel beginnt das Zentrum und ist ein einziger großer Markt. Genau genommen sind es Freiluft-Läden, viele spezialisiert, Läden, wie wir sie kennen, habe ich noch nicht entdeckt.

19 February 2017

Das Taxi sieht aus, wie es aussieht, weil die Straßen oft eher uneben sind. Dazwischen schlängeln sich noch Motorräder ohne Licht, aber unser Fahrer schafft es, dabei zu telefonieren.
Im Flughafen hängt noch die Weihnachtsdekoration, in der Stadt auch. Vielleicht wird sie nächsten Monat abgehängt, erklärt uns der Taxifahrer später.
Die Sicherheitseinweisung bei Air France ist die beste!
Die Schwarmintelligenz offenbart sich gleich nach der Landung. Zwischenstopp am Stadtrand der Liebe mit großer Flughafenrundfahrt.
Zum Abschied läuten Glocken, Nebel schwadet über die Luitpoldbrücke, Raben krächzen. Afrika...