Namibia, Botswana · 23 Days · 34 Moments · August 2018

Unsere Silberhochzeit in Botswana & Namibia


1 September 2018

Nachts lärmt der einhörnige Wasserbock. Um 8:00 Frühstück dann fertig packen. Ivy konnte keine Anzahlung abbuchen und meint, andere Unterkünfte hätten unter dem Umstand evtl. nicht reserviert. Ein herzlicher Abschied von den beiden sehr netten Gastgebern, dann fertig packen und gegen 10:00 verlassen wir AloeGrove Richtung Okahandja. Hier lassen wir das Auto waschen (ein Erlebnis für sich - Handwäsche für etwa 1,80€!) und nehmen in Rhinos Restaurant einen Lunch zu uns. Die letzten Kilometer führen uns durch die Autobahnbaustelle, die inzwischen bis Brakwater Nord fertig ist. Hocks sind um 15:00 nicht da. Diana ist eine neue deutsche Arbeitskraft und Hocks wohnen seit Dezember in Windhoek.

31 August 2018

Nach gutem Frühstück nimmt uns Ivy mit zum Hoogsit. Von dort wandern wir 1,5 Stunden zurück auf den Berg. Um 13:00 essen wir leckere Sandwiches und gehen dann zum Pool, der wieder ziemlich kalt ist. Punkt 17:00 starten wir mit 7 weiteren neuen Gästen den Gamedrive mit Löwen- und Gepardenfütterung. Sensationell! Was Johann uns erzählen kann und zeigt, ist wirklich sehenswert. Nach dem guten Abendessen - es gibt u.a. Hartebeest-Steak - sitzen wir noch eine Weile vor der Hütte. Ein schöner Tag!

30 August 2018

Nach wiederum großartigem Frühstück checken wir pünktlich um 10:00 aus. Der Abschied fällt Rauha ebenso schwer wie uns. Sie ist uns doch sehr ans Herz gewachsen! Viona gibt den Fotografen. Kaum auf der B1 werden wir Zeuge, wie eine halbwüchsige Black Mamba auf der Straße stirbt. In Otjiwarongo kaufen wir einige Dinge ein und bewundern den absoluten 4**** SPAR. Dort trinken wir auch Kaffee und essen Schwarzwälder Kirschtorte. Der Weg zur AloeGrove Lodge ist lang und abenteuerlich. Wir sind heute Nacht die einzigen Gäste in der absoluten Einsamkeit. Eve ist eine nette Gastgeberin, die Rundsicht ist toll, leider aber am Horizont diesig! Bunte Vögel kommen mir vor die Linse. Wasserböcke sieht man überall! Die Farm lebt in erster Linie von der Zucht und vom Verkauf von Antilopen für andere Parks. Das Oryxsteak ist lecker und wir trinken Hakiesdraat! Bilchi fürchtet sich ein wenig. Nachts stolpern vermutlich Tiere ums Haus und erzeugen seltsame Geräusche. Auch der Löwe brüllt!

29 August 2018

...Silberhochzeit im Zimmer. In der kalten Nacht kommt Bilchi vor Schnupfen nicht in den Schlaf. So ne Kacke! Die Airkondi geht auch auf Heizen. Nächste Nacht wird hier drinnen wärmer, versprochen! Draußen bläst ein böiger Ostwind mit Stärke 4. Lt. Alf Walter ist das für August normal. Wenn’s nicht bläst im August, hat im Oktober derRegen keine Lust! Nach dem Frühstück kauft Bilchi wieder 2 Weingläser. Um ca. 13:00 treffen wir Rauha zu einem ausführlichen Gespräch. Sie hat einen Freund, den sie heiraten wird. Aune wird am 11.09. sieben. Rauha ist am 05.08.1989 geboren. Ihr Zuhause ist im Norden der Etosha Pfanne, nahe der Grenze zu Angola. In einem Gral im Rundbau lebt Aune mit Rauhas Oma und Uroma. Von dort fährt sie jeden Tag in eine Privatschule. Über unsere Mitbringsel und ein TG hat sie sich sehr gefreut. Bilchi hat einen bösen Schnupfen. Ich verbringe 2 h am Pool. Bilchi kommt nach. Das Wasser ist max. 18 Grad. Es gibt Oryx zum Dinner. Rauha brachte uns ein Präsent, zwei Schalen.

28 August 2018

...geprägt. Pünktlich um 5:30 holt uns der Wecker aus dem Schlaf. Der Wind heult um die Ecken! Wir checken früh aus und sind um. 7:20 im Park. Zuerst irre ich mich und fahre zum WL Kalkheuvel. Der Guide hatte uns jedoch Klein Okevi als Löwen-WL genannt. Jedoch ist dort genauso nichts los. Auf dem Weg zu WL Batia treffen wir endlich auf eine Löwin mit Jungem. Auf dem Weg zurück zur Emanya Lodge, um Melody abzuholen, werden wir von 3 kapitalen Elefanten verabschiedet. Melody arbeitet für 1400 N$/Monat und ohne Kost/Logis, um ihre beiden Kinder (16 und 6 J.) zu versorgen. Der Vater zahlt keinen Unterhalt. Der Staat hilft nicht. Wir lassen sie vor Tsumeb an einem Township raus. Bevor wir zur IWL fahren, wechseln wir in Otjiwarongo Geld und trinken bei Wimpy Kaffee. Rauha freut sich wie ein Kind. Mit Walters kurzer Smalltalk nach herzlicher Begrüßung. Nr. 15 ist für uns reserviert, wie auch der Tisch. Als wir vom guten Dinner zurück kommen, steht in Form von Amarula ein Present zur ....

27 August 2018

Ganz früh nach einer „Mückennacht“ gibt es gutes Frühstück. Um ca. 8:00 biegen wir zur Fishers Pan ab. Auf der trockenen Runde gibt es außer einem einsamen Elefantenbullen und einigen Riesentrappen nichts zu sehen. Der Weg nach Adoni bringt da schon mehr! Kuhantilopen, Pelikan, Adler und Sekretär und zum Abschluss jede Menge Elefanten am WL Klein ???. Dort müssen wir einer ankommenden Herde Den Weg zum Wasser frei machen und das Auto zurücksetzen. Wir besuchen dann noch CHUDOP und treffen dort die, die immer hier sind. Auf dem Weg nach Kalkheuvel liegt ein großes Nashorn im Schatten unter einem Busch. Am WL Zebras und wieder Elefanten (nie zuvor haben wir in Etosha soviel gesehen). Wir sind um 15:00 in der Lodge und lassen uns die Füße massieren, bevor wir am Pool die Sonne genießen. Es ist windig, daher wirkt es heute kühler als die Tage zuvor. Melody fragt, ob wir sie bis Tsumeb mitnehmen können. Nach der Frühpirsch werden wir sie abholen. Die Nacht ist wieder durch Mückenstiche...

26 August 2018

Nach kalter Nacht frühstücken wir gemeinsam mit den Deinleins und tauschen Adressen. Wir sind für 3 Tage und 510 N$ ärmer im Park angemeldet. Ganz offensichtlich ist auch hier mehr los als im März/April. An CHUDOP stehen wir bis 14:30 und machen schöne Beobachtungen. Höhepunkt ist das Wasserbad einer kleinen, durchziehenden Elefantengruppe. Am KLEIN NAMUTONI ist nichts los. Auffällig verstaubte Büsche säumen die Pads hier überall. Wenig grün! Die Emanya@Etosha Lodge ist ungewöhnlich modern, hat aber schöne Bungalows. Direkt am großen Pool stehen viele Antilopen. Wir erwischen keine Liege.

25 August 2018

...herausstellt, haben wir sicherer geschlafen als je zuvor in Afrika!!! Der Präsident hat keine 40 Meter neben uns genächtigt. Aber trotzdem fahren wir weiter. Geld gibts keines zurück! Über Grootfontain und Tsumeb landen wir - nachdem wir noch eingekauft haben - in der !Uris Safari Lodge. Recht einsam gelegen und ganz schön. Wir ruhen einige Zeit am Pool (viel Chlor) und nehmen vorm Dinner noch einen Drink. Das Dinner nehmen wir gemeinsam mit den Coburgern ein eingeselliger Abend, der mit Wein und Bier zu zweit noch vor unserem Bungalow ausklingt. Morgen fahren wir zuerst durch das Linquistgate in den Etosha-Park und nachmittags checken wir dann für zwei Nächte im Emanya@ Etosha ein. Die Nacht wird kühl, wir sind auf 1.300 m ü.M.!

24 August 2018

Nach dem Frühstück geht’s gleich los. Lediglich 200 km liegen vor uns. Die Tambuti Lodge liegt nahe dem Zentrum von Rundu und ist im Prinzip spottbillig! Wir wissen nun auch, warum. Die Lage ist nicht gut. Alles ist etwas in die Jahre gekommen. Daher buchen wir per E-Mail für morgen eine Lodge bei Tsumeb. Unser Einkaufstrip in die Stadt war stressig. Der chaotische Verkehr wurde noch chaotischer durch den Umstand, dass morgen der Präsident erwartet wird. Polizei überall! Auch in unserer Anlage rücken Spezialeinheiten an, die mit Sprengstoff-Spürhunden in den Ecken nach... ja, nach was eigentlich suchen. Beim Dinner mit Tina, Christian und Jakob erfahren wir, dass auch sie Katzenfreunde sind. Später kommen gutgekleidete Personen aus der Bar in Begleitung von Sicherheitsleuten mit Waffe im Holster, die per Auto abgeholt werden. Nachts beobachtet Bilchi mehrere Männer (Leibwächter?) vor unserem Nachbarbungalow. Hier spielt sich etwas ab! Wie sich dann beim Frühstück des nächsten Tages...

23 August 2018

Nach 10 Stunden Schlummer, also um 8:00 Uhr werden wir wach. Ein Ei-lastiges Frühstück hält uns bis 10:00 am Tisch. Dann entschließen wir uns doch noch für eine Pirschfahrt im Mohanga-Reservat. Vorher besuchen wir noch ein paar nette Menschen beim Maniok-Stampfen mit Mörser. Kostet uns 50 N$ und viele Bonbons😁. Hat aber tolle Bilder gegeben! Dann fahren wir für 90 N$ in den Park zu einem kleinen Wasserloch. Als wir dort ankommen, ist nichts los. Aber nacheinander kommen Kudus, Warzenschweine, XAntilopen, Strauß, Adler und am Ende noch eine Herde Elefanten und unterhalten uns bis fast drei Uhr. Der Wechsel auf die Wasserseite ist unspektakulär, aber trotzdem schön. Nach Rückkehr erfrischen wir uns im Pool, betrachten den Sonnenuntergang über den Popa-Falls.

22 August 2018

Mit der Schleuder hält er die Affen fern, die überall sind, nur nicht auf der Terrasse. Es sind rund 14 km, die man zu der Straße nach Katima Mulilo über die Baustellenpiste muss. In der Stadt holen wir N$ und laden meineKamera auf, während wir einkaufen. Die Fahrt durch die Sambesi Region ist eine recht langweilige Tour. Höchst sehenswert jedoch die „Metzgerei“ am Straßenrand! Wir überqueren den Okavango und sind dann um etwa 15:00 in der Shametu River Lodge. Direkt am Fluss mit tollem Ambiente und geräumigen Häuschen. Die Fahrt hat uns so müde gemacht, dass wir nach dem Anlegebier erstmal auf dem Bett ausruhen. Das Dinner ist sehr gut! Beim WhatApp - schreiben besucht uns Kater Livingstone. Der Tag hat uns - wieder mal - geschafft. Um kurz nach 21:00 liegen wir um und gegen 22:00 übermannt mich der Schlaf.

21 August 2018

Nach spätem (sehr magerem) Frühstück checken wir aus, vertanken das Restgeld in PULA und machen uns auf nach Namibia. Kurz hinter der Parkgrenze finden wir unsere unvermeidliche Schlange auf der Straße, lebend, aber vermutlich verletzt. Die Grenzformalitäten sind ein Witz. Es dauert fast eine Stunde, bis wir durch sind. Aber nicht, weil der Andrang so groß wäre, nein, weil die Beamten dermaßen langsam sind. Nach ca. 120 km erreichen wir die MUTOYA. LODGE über eine im Bau befindliche Straße. Die Lodge liegt direkt am Sambesi, d.h. an einem Seitenarm. Wenn der Fluss vollen Wasserstand hat, ist das ganze Schilf vor der Terasse komplett unter Wasser. Am gepflegten Pool werden wir von einer Affenbande besucht. Das Dinner ist gut - Gemischter Salat, Hähnchenschnitzel mit Gemüse und ein Gebäck mit Obst und Quark. Der Rote dazu auch gut. Wir gehen wieder mal früh ins Bett. Morgen geht es weiter! Frühstück auf der schönen Terrasse! Ein Schwarzer steht dezent mit Schleuder in der Hand am Rand.

20 August 2018

Montagmorgen! Noch etwas duseln im Bett mit Blick auf den Chobe. Nach brauchbarem Frühstück wollen wir die 48 U$/Person für einen Nachmittags-Boatscruise hier von der Lodge umgehen und fahren zu Kalahari Safari Tours. Leider ist hier alles ausgebucht. Bettina Kelly versucht per Telefon zu helfen und findet bei The Garden Lodge noch unverbindlich freie Plätze, die allerdings auch so teuer sind. Daher fragen wir in der Stadt bei einigen Anbietern nach, bis wir für 270 Pula pro Nase fündig werden. Gebucht! Wir kaufen noch Getränke im SPAR und einige Schnitzereien auf dem Markt, bevor wir zurück zur River View fahren und am Pool relaxen. Pünktlich um 14:45 sind wir am Treffpunkt. Entgegen der Info müssen wir auf ein 22-Mann-Boot, zweite Sitzreihe. Die Kiste ist voll! Tipp: Die Backbord sitzt man für die Aufnahmen günstiger. Nie wieder ein Boot ohne Bug! Cruise nicht schlecht. Gutes Barbecue am Abend! Noch einen Stumpen am Lagerfeuer. Morgen geht’s nach Namibia 🇳🇦.

19 August 2018

Pünktlich um 7:00 fahren wir zur River Front durchs Gate. Der Start in einen tollen Tag! Von einer riesigen Black Mamba (leider zu schnell fürs Foto) über Löwen, Unmengen Elefanten, Hippos, Impalas, Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Krokodile und bunte Vögel bis zum Abschluss eine Affenbande war alles dabei! Wir checken in der River View ein. Außerhalb der Stadt direkt am Fluss. Klein (9 Zimmer) aber recht schön. Das Dinner lässt zu wünschen übrig, aber wir lernen dabei eine nette Patchwork-Familie aus Rottach Egern kennen.

18 August 2018

Vorm Boatcruise frühstücken wir im Coffee Buzz bei Bettina Kelly. Eine nette Deutsche aus Hofheim, die als junge Frau im Urlaub vor 17 Jahren hier „hängenblieb“. Heute ist sie mit einem Südafrikaner verheiratet, der Chef von Kalahari Tours ist. Unser Guide Kent schenkt uns erlebnisreiche drei Stunden auf dem Chobe-River. Allerlei Vögel, Water Monitor (deutsch: Bindenwaran), Krokodile, Wasserbüffel, jede Menge Elefanten, die durchs Wasser zum anderen Flussufer streben, sowie Impala, Wasserböcke und weitere Antilopen. Uns gelingen tolle Naturbilder. Lunchtime im Bungalow mit Mango, Joghurt und Keks, dann im Pool abkühlen und ins Bett. Gegen Abend gehen wir zum neuen EKZ einkaufen. Morgen machen wir unser Frühstück selbst. Im Old House essen wir Pizza, von der jeder die Hälfte nicht schafft! Ja, der Salat bei Bilchi und die Suppe bei mir hätte es vorher nicht gebraucht!!! Na, so haben wir für unseren geplanten Gamedrive schon ein Lunchpaket. Früh ins Bett, weil es geht früh los!

17 August 2018

Ganz frühes Frühstück und dann geht es los über Nata nach Kasane. Gweta war richtig und gut gewählt für die Zwischenetappe nach Kasane. In Nata hole ich frisches Geld, wir tanken und kaufen ein. Kaum auf der A33 aus Nata raus steht links ein prächtiger Elefant direkt am Highway! Wir schließen daraus, dass uns nun auf den nächsten 300 km viel Wild erwartet - aber gefehlt: erst in Kasane sollen wir Warzenschweine sehen. Die Chobe River Cattages sind echt klasse! Lediglich 6 Wohnungen mit Pool und Zugang zum Wasser. Direkt neben The Old House gelegen, wo wir abends essen. Wir haben für morgen wieder einen Tisch bestellt. Um 9:30 werden wir eine Bootsafari machen. Der Abend klingt aus mit Rotwein auf der Terasse. Wie schön kann das Leben sein 🤙🐗🐆🦓🐘🦏🦒!

16 August 2018

Am letzten Morgen sind wir früh wach. Die Koffer noch fertig packen, frühstücken und auschecken. Der Abschied fällt uns, aber besonders Bilchi schwer! Aaron nimmt sie nochmal tröstend in den Arm. Auf dem Weg nach Gweta stellenweise irrsinnige Schlaglöcher, die einen zu großer Aufmerksamkeit und zu so manchem Slalomkurs zwingen! Gleichmäßige Ödlandschaft, kaum Autos, das kann einschläfern! Gegen 13:00 sind wir am Ziel, der GWETA LODGE. Zimmer ist schlicht und riecht nach Bohnerwachs👎. Ein Pool lädt zur Erfrischung ein. Wir nehmen einen kleinen Imbiss und legen uns aufs Bett. Der Geruch ist so stark, dass wir einen Zimmertausch von 20 auf 19 erreichen. Dann gehen wir zum Pool und verbringen dort den Nachmittag. Gweta ist offensichtlich häufiges Zwischenziel und gut besucht. Das Abendessen ist gut und wir sitzen noch eine Weile am Lagerfeuer allein, bevor wir schlafen gehen.

15 August 2018

Vor dem Früstück fahren wir mit dem Mokoro flussabwärts. Nach etwa 500 Meter flieht der Puller mit uns ans Ufer. Ein aggressiver Hippo-Bulle ist in der Nähe. Margret ist nicht mehr zurück in den Einbaum zu kriegen. Die Angst bzw. der Respekt ist zu groß. Unser Puller begleitet Margret zu Fuß zurück und holt mich dann ab. Auf der Rückfahrt müssen wir nochmal ans Land, bevor wir wohlbehalten zur Lodge kommen. Danach frühstücken wir ausgiebig und relaxen dann am Ufer. Um 12:00 lasse ich mich 1 Stunde massieren - nicht schlecht für 45U$! Wir relaxen noch ein wenig im Bett. Und starten gemeinsam mit einer Mutter/Tochter den Sunset-Trip, der nichts Besonderes war. Nach wieder gutem Dinner macht Bilchi bei der Bühnenshow mit. Verabschiedung mit div. Fotos und dann Kofferpacken.

14 August 2018

Katerfrei stehen wir gegen halbneun auf. Heute wollen wir tagsüber einfach nur relaxen. Nach dem Frühstück gelingen mir einige gute Vogelfotos. Über Mittag fahren wir nach Maun und wechseln Geld für Trinkgelder. Auf dem Rückweg kaufen wir Tücher und Schnitzereien. Später legen wir uns ins Bett und duseln so vor uns hin. Um 17:30 ist unsere Sunset-Flussfahrt geplant. Oh,oh, es klopft um kurz nach fünf zaghaft an der Tür. Nicki steht dort und will uns zur Abfahrt holen. Der „Sommerfahrplan“ gilt und da ist um 17:00 Abfahrt. Der Dampfer ist weg! Wir fahren morgen mit. Wieder gibt es ein gutes Dinner! Auffällig ist, dass alle Fleischgerichte, ob Huhn, Wild oder Rind immer als Haschee serviert wird. Auf unsere Frage danach erhalten wir folgende Antwort: das Stück Fleisch wird als Ganzes ca. 6Stunden gegart und dann in Stückchen vom Knochen gelöst. Bedeutet optimale Fleischausbeute und Qualität! Nach dem Essen singen die Mitarbeiter Folklore und drei Jungs tanzen als San. Schöne Stimmen!

13 August 2018

Um 7:00 wecken und Frühstück, weil um 8:00 unser Boattrip startet. Abraham (53) ist unser Kapitän und wir verbringen geschlagene 8 Stunden mit ihm, dem Aluminiumboot und 70 PS-Outborder im Okavango- Delta. Tolle Tierbeobachtungen, sowie Lunch direkt neben Elefantendung auf kleiner Insel im schier endlosen Schilf. Ich fahre nach Maun und wechsele Geld in der Shelltankstelle. Zum Dinner gibt es eine große Überraschung: wir werden zum Schwimmponton geführt. Toll beleuchtet, klasse Essen und eine lustige Bedienung ( Chenzhy ). Bilchi war zu Tränen gerührt. Nach 1 1/2 Flaschen Rotwein gehen wir überglücklich ins Bett. Man muss schon sagen, dass sich meine kleine Unterhaltung mit der südafrikanischen Chefin gelohnt hat😁!

12 August 2018

... deutlich bessern. Abfahrt gegen 9:00 nach Eierfrühstück. Um 12:30 sind wir nach ca. 270 km in Maun. Unterwegs überwiegend langweiliges Buschland und kaum LKW. Scheinbar gibt es hier Fahrverbot am Sonntag. Viel Vieh am Strssenrand. Immer wieder einfache Siedlungen an teilweise schlechter Straße. In einer süßen Café-Bar in Maun guten Cappuccino und Latte Macciato getrunken. Bei der Weiterfahrt zur Lodge fahre ich einen Umweg, obwohl Bilchi ein Hinweisschild zu Thamalaka River Lodge gesehen hatte - mea culpa! Als wir dann ankommen führt man uns zum babble 23, einem von vielen baugleichen Häusern. Unseren Wunsch, in die unterste Reihe am Fluss zu kommen, würde man prüfen. Wir erhalten morgen Bescheid. Wir entscheiden uns, hier im 23 zu bleiben. Ein sehr gutes Dinner rundet den Tag ab!

11 August 2018

Damit war der Eindruck bei Ankunft gemeint. Die Lodge wirkt heruntergekommen und der Empfang war eher mäßig. Zimmer für vier Personen, eng, alt, aber recht sauber. Kein Abendessen, daher fahren wir nochmal zu SPAR und holen unser Dinner fürs Zimmer. Um 21:00 Uhr fallen uns die Augen zu! Es ist kalt, aber es sind genug Decken da. Um 07:00 ist die Nacht rum. Fast erfroren, aber überlebt! Ein mäßiges Frühstück für 40 N$ pro Nase, dann geht es weiter. Insgesamt aber doch nicht sooo schlecht. Abfahrt 9:00, Ankunft Grenze gegen 11. Formalitäten gering. Um ca. 14:00 kaufen wir ein, Geld ziehen (Pula) und dann Einchecken bei Tautona. Besser als gestern! Auf der Fahrt tote Kuh angefressen am Rand. Auf dem Kalahari-Highway ist ordentlich Betrieb. Hier Zimmer gewechselt, Kuchen war gut im Café. Am Pool geruht und um 19:00 zum Dinner. Hervorragende Küche! Absacker nach dem Essen an der Bar. Wegen nur einer Matratze und der hellhörigen Bauart war kein guter Schlaf möglich! Na ja, es wird sich ...

10 August 2018

... geht behäbig vonstatten. Außentemperatur war übrigens 5 Grad Celsius! Auf meinen Koffer warten wir außergewöhnlich lange - die Angst vorm Dejavue kommt schon auf - da kommt er doch noch, zum Glück. Vom Autovermieter bekommen wir einen FORD Ranger Doppelkabiner mit 62774 km auf der Uhr. An der Flughafentanke ergattere ich je eine Straßenkarte für Namibia und Botsuana. Ich habe eine Prepaid-Karte geholt, und eine Grundration Wasser gebunkert. Kaum Richtung Gobabis aufgebrochen sehen wir die ersten wilden Tiere, d.h. Bilchi entdeckt nach max. 200 Metern ein kapitales Warzenschwein. Helmperlhühner und immer wieder Warzenschweine finden sich auf beiden Seiten der Asphaltpiste. Wegen einem Rudel Pferdeantilopen drehe ich nochmal um, aber kaum halte ich an, verkrümeln sich die Tiere. Auch etliche Eland-Antilopen bekommen wir zu Gesicht. Aber die Fotowaffen sind noch nicht „geladen“ und wir wollen vor der Dunkelheit im ONZE RUST GUESTHOUSE in Gobabis ankommen. Gelohnt hat es sich nicht!

9 August 2018

Es ist 21:50 Uhr und wir sitzen nun im Flieger nach Addis Abeba. Er wird wohl pünktlich starten, obwohl nachmittags wegen Unwetter der Airport für 30 Minuten außer Betrieb war. Ralf hatte uns nach FFm gebracht. Der Platz zwischen uns bleibt frei, die Maschine ist relativ neu und nicht voll gebucht. Na ja, das mit der Pünktlichkeit war dann doch nicht so! Gut eine halbe Stunde Verzögerung gab es dann. Um ca. 23:00 Uhr überflogen wir München. Der AIRBUS 350-900 war neu, geräumig und unsere Plätze 13 D und 13 H waren gut gewählt! Das Abendessen war wirklich gut, serviert von freundlichem Personal (die Airline wurde nicht umsonst zur besten Fluglinie Afrikas 2017 gewählt)! Die Verspätung wurde nur marginal aufgeholt. Der Airport in Addis Ababa ist alles andere als ein Schmuckstück. Widerliche Toiletten, chaotische Organisation sind nur zwei Stichworte! Obwohl der Abflug auch verspätet startete, holte die Crew auf dem Flug nach Windhoek mehr als auf. Hier das gewohnte Prozedere, alles ...