Europe · 19 Days · 73 Moments · August 2017

Radreise nach Kroatien


25 August 2017

Kajaktour 👍
Noch ein paar Eindrücke aus Venedig. Jetzt geht's schon über München mit dem Zug nach Hause.
Heute morgen haben wir nun Kroatien verlassen und sind mit einem Schnellboot über die Adria nach Venedig gefahren. Es ist der Hit ! Nachdem wir erst einige Schwierigkeiten und Diskussionen mit der "Policia local" wegen unserer Fahrräder hatten, haben wir unsere einfache Unterkunft gefunden (nahe dem jüdischen Ghetto ..). Ella und ich haben uns eine Kajakfahrt in den kleinen canale gegönnt. Das war wirklich schön mit den vielen kleinen Gässchen und eben Venedig vom Wasser her zu erkunden. Dann noch mit den typischen Vaporetti zum Markusplatz. Zurück gelaufen und in einer typisch italienischen Pizzeria gegessen. Herrlich !

24 August 2017

Abendtour mit Fischkutter zu den Delphinen. "You always see Dolphins", sagte der Meister. Ja, von weitem war schon einer da, aber die Fahrt war sehr sehr schön.

23 August 2017

SUP im Meer ist etwas anderes als im Schlachtensee. Ganz schön wellig 😬

22 August 2017

Pula mit dem römischen Amphietheater und einer sehr schönen Altstadt. Was mich beeindruckt hat: die ganze Stadt ist seit dem 1. Weltkrieg untertunnelt und kann 40.000 Menschen in einem Art Bunker aufnehmen ("Zero-Straße").

21 August 2017

Tag zum chillen und genießen im Urlaubsmodus !
Tretboot mit Rutsche. Es macht sehr viel Spaß und es ist sehr warm hier. ☀️🏖🇭🇷😎👍

20 August 2017

Letzte Etappe: 32 km von Rovinj nach Pula
Amphietheater
Immer an der Küste entlang.
Letzte Nacht kam erneut ein übles Gewitter über uns. Im Zelt hört sich ja der Regen doppelt so schlimm an, aber mit üblem Wind wurde uns doch schon ganz schön ängstlich zumute. Naja, und nach den 3 Stunden waren wir doch ganz schön durchnässt. An Schlaf war nicht mehr zu denken 😫

19 August 2017

Kroatisch essen: Cevapcici und Fischsuppe
Mit Drohne über die Halbinsel
Schönes Städtchen Rovinj
Badespass mit Plastik-Krabbe (aber erst pusten)

18 August 2017

Tapfere Ella !
Mal Pause machen
Pause in Porrec, sehr schönes Städtchen.
Mal wieder radeln: von Novigrad nach Rovinji: 55km zum Teil an der Küste, aber auch wieder bergauf und auf Bundesstraßen. Die Autos, die hupen und meinen, wir dürften hier nicht fahren, sind Deutsche. Peinlich !!

17 August 2017

Heute war ein Spasstag im Rutschenparadies. Echt krasse Rutschen, aber leider viel zu voll.
Ganz viel in Österreich, aber auch in Slovenien und Kroatien finden wir ja immer wieder einen gekreuzigten Jesus am Straßenrand oder an Kreuzungen. Mich verschreckt das immer und bedrückt mich. Sollten es allerdings nicht eher positive Gedanken sein, die mich an Gott und Jesus erinnern ? Mein Bild ist ein freundlicher, gutmütiger und mich befreiender Gott. Ich würde daher lieber andere Symbole dort sehen, wo jetzt all die Jesuskreuze stehen.

16 August 2017

60km bis nach Novigrad
Oder durch einen alten Eisenbahntunnel.
... aber dann auch sensationell gute ! Direkt am Wasser, ohne Autos, feinster Asphalt.
Heute also von Triest los durch Slowenien nach Kroatien. Zuvor noch zu "Decathlon" neue Radhose und Fahrradschläuche kaufen. In Slowenien gibt es wieder unglaublich schlechte Radwege....

15 August 2017

Vor unserer Haustür gibt es Stellplätze für die Vespas. ... und unsere Räder
Schmeckt hier doppelt gut 😊
Piazza Unita 🇮🇹😍
Fast 100 Sorten von Eis
Schöne Häuser
Piazza dell'Unità d'Italia - einen solchen Platz mit dem Namen gibt es ja fast in jedem Örtchen.
Nun also Italien: laut, hektisch, mediterran; unser Ausblick vom Balkon auf einen typischen Innenhof. Heute ist wieder Ruhetag, leider haben viele Läden zu, da heute Himmelfahrt ist. Beim morgendlichen Gang zum Supermercado sehe ich das für mich typische Italien: Menschen in einer Bar, voll mit Menschen, Zeitung lesend (die rosa Sportszeitung !) oder wild redend und gestikulierend. Dazu Kaffee, Zigarette und kleines Teilchen. Eine lange Bar; Menschen, die vorbeigehen, grüßen alle und reden kurz miteinander. Scheinbar kennen sich hier alle 😉. Draußen knattern die Vespas 🛵; man lässt die Motoren laufen ... Bei meinem letzten Aufenthalt in Italien habe ich noch mit Lira bezahlt ...

14 August 2017

Bei Sonnenuntergang erreichen wir Triest und fahren zu unserer Airbnb-Wohnung. Schön !! Noch eine Erkenntnis: auf unsere Fahrrad-Routing-App "komoot" darf man sich in den kleinen Dörfchen nicht verlassen. Dann lieber der Hauptstraße folgen. Sonst ist die App super, aber hier nicht.
Die echten markierten Radwege in Slowenien haben ihre Tücken: beginnen kurz vor dem (neuen) Kreisverkehr und enden kurz dahinter. Bringt also gefühlte 30m etwas. Völlig sinnlos! Hm, EU-Gelder ???
Was für ein Tag !!! So viel erlebt, nun zu müde .... Nachtrag: Da Ellas Knie etwas schmerzt, entscheiden wir uns heute, die erste Hälfte der eigentlichen Tour mit der Bahn zurückzulegen. An sich auch kein Problem, nur als wir zum Bahnhof kommen, sehen wir: Schienenersatzverkehr!! Gibt es hier also auch. Der Bus nimmt uns allerdings ohne großes Murren mit, das wäre bei uns nie gegangen. So kommen wir zwar später in Postojna an, treffen aber doch dort die Büs und radeln von dort gemeinsam weiter. Leider sind die Radwege nicht so gut. Schotter und Schiebepisten sind mit dabei.
Obwohl es insgesamt stark abwärts geht an diesem Tag, habe ich auf den Pisten einen Platten. Beim Flicken merke ich nach und nach, dass da mehr Löcher drin sind. Schließlich muss ich dich den Schlauch wechseln. Das dauert und ist mühselig. Und ich habe auch nur einen dünnen nicht passenden Schlauch mit. 😬 Warum ? Dummheit ! Zwei Schläuche gehen dadurch noch kaputt und in Sorje denke ich, es ist aus. Wie durch ein Wunder müssen wir an einem Campingplatz halten und fragen den Eigentümer. Sein Freund hat im Dorf eine Fahrradwerkstatt und kann uns einen passenden Schlauch verkaufen. 😄 Was für ein Glück !!

13 August 2017

Blick vom Castle. In der Innenstadt ist es traumhaft schön. Wir müssen lange Knobeln, ob wir Hamburger oder Falaffel zum Abendbrot essen.
Man muss auch Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung aufnehmen und ihre Traditionen achten !
Dann endlich erreichen wir die Hauptstadt. Erstmal wieder lange Einfahrtsstrassen, die nicht schön sind.
Leider sehr lange auf einer Hauptstrasse gefahren. Geht hier nicht anderes.

12 August 2017

Maribor war Kulturhauptstadt Europas 2012 und ist in der Innenstadt auch sehr schön mit vielen Plätzen, Cafés und alten Häusern und Gassen, wo man schön langschlendern kann. In den Vororten allerdings, durch die wir ja reingekommen sind, ist es ganz schön grau und hässlich. Eben auf der Fahrt sind wir durch viele kleine Dörfer gefahren. Zum Teil alles neu und fein, aber die Bauernhöfe arbeiten wie vor 100 Jahren. Unsere Routing-App fürs Fahrrad ist genial. Sie findet und leitet uns grandios. Mit Karten hätten wir das so nicht geschafft.
Ruhetag ! Nur 20km vom Bahnhof zum Campingplatz. Easy 😉 Fahrradtouren machen mir weiterhin Spaß. Sie sind interessant, weil man so viel sieht und ganz verschiedene Eindrücke von dem bereisten Land bekommt. Ich sehe und erlebe Landschaften, kann Pausen machen, wo es schön ist, baden und Kaffee trinken. Wobei ich schon merke, dass ich abends schon lieber eine JuHe oder Pension habe. Einfaches Essen aus dem Camping-Kocher macht mir nichts aus, aber das Schlafen auf Isomatte auf Dauer und das Sitzen am Boden liegen mir nicht mehr ganz so. Außerdem erhöhen Zelt, Iso und Schlafsack das mitzunehmende Gepäck ganz erheblich. Ich würde lieber mit weniger reisen. Mit Slowenien und dann noch Kroatien lerne ich zwei neue Länder in Europa kennen, die gar nicht so weit weg sind. Das will ich noch weiter ausbauen und ein paar Trips in Zukunft nach Osteuropa machen.
Mein Vater wäre entsetzt: nur 1 Buch 😂

11 August 2017

Dann mal wieder essen gehen zur Belohnung. Pizza-schneiden mit der Schere.
Wieder knapp 90km
Ankunft in Maribor in Slowenien. Die Einfahrt in die (Innen-)Stadt hat schon noch sehr viel Ost-Charme. In der Fußgängerzone in der Innenstadt geht es schon recht westlich zu, aber faire Preise.
Immer wieder hoch und wieder runter.
Manchmal machen die Ösis schon komische Sachen. Ein anderes Plakat lud uns ein zum Bundesentscheid im Pflügen. Janne will da gewinnen 😉
Unsere Gruppe 👍👌
Die ganze Nacht hat es geregnet. Unser Zelt war nicht dicht, aber wir konnten ausweichen. Morgens regnet es noch bis 10h, aber dann fahren wir los - nur Sonne.

10 August 2017

Und dann kommt dieses Unwetter über uns. Jetzt schwimmen wir hier gerade weg 😱. Ehrlich Land unter. Wir können im Frühstücksraum schlafen, da das Zelt durchnässt ist 😬. Naja, noch ist die Stimmung aber gut.
Dann aber angekommen haben wir einen super Zeltplatz - wieder direkt am Freibad. Die Sonne knallt den ganzen Tag.
Insgesamt war es doch zu bergig. Wir mussten öfter schieben. Hier allerdings durch die Golf-Anlage ging gar nichts mehr: alle schieben 😬
Mittagspause

9 August 2017

Heute also wirklich bei 35 Grad genau 97,5km geradelt. Schöne Strecke immer am Fluss entlang. Am Ende kamen dann doch die Berge und wir mussten schieben. Jetzt auf dem Zeltplatz hat uns der Badesee gut getan.
Nudeln gehen immer und schmecken im Camping-Kocher extra lecker.
Badesee mit Holzboot
Echte Solidarität!!
Janne hat seine Drohne mit.
😱
Entspanntes Radeln.

8 August 2017

Angekommen in Wien treffen wir unsere Freunde Büttels und gehen essen: Indisch ! Es weht ein laues Lüftchen, der Vollmond scheint und die Stadt ist extrem fahrradfreundlich. Keine Gehupe, extra Spuren und sanftes Miteinander im Verkehr. So muss es sein. Elli und ich fahren durch die schöne Nacht in unser Hotel. "Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs", sagt die Mutter dreimal ins Handy lautstark. Das wird unser Motto 😉
Beim Umsteigen müssen wir vom Nastupiste 4 zum Nastupiste 2. Blöd, wenn die Fahrräder nicht in den Fahrstuhl passen 😬
Im Zug alte Bekannte getroffen: Frischer Abiturient Jan auf dem Weg nach Prag.
Bahnhof Südkreuz: 9h Bahnfahrt liegen vor uns bis nach Wien. Wir haben keine Reservierung für die Räder und dürfen eigentlich nicht mit. Aber wir schaffen es trotzdem 😉
Jetzt geht's los! 🚴‍♀️

7 August 2017

Das muss alles mit 😬
Das ist die Planung ...