Europe · 15 Days · 103 Moments · August 2018

Großbritannien und Irland. August 2018


4 September 2018

Guten Morgen, Bodensee.

3 September 2018

Auf geht's Richtung Süden. Es war eine erlebnisreiche und wunderschöne Reise und wir freuen uns darauf, in ein paar Wochen wieder auf Tour zu gehen.
Guten Morgen, Bremerhaven.

2 September 2018

Abendstimmung auf dem Hotelbalkon.
Die heutige Bierspezialität zum Mittag wird, wie könnte es anders sein, in Bremen gebraut.
Nach der Bootsfahrt spazierten wir zum Museumshafen, wo angesichts des alten Feuerschiffs "Elbe 3" noch einmal Erinnerungen an die Nordseeurlaube der Kindheit aufkamen. "Elbe 1" und bei ganz klarer Sicht auch "Elbe 2" konnte man vom Cuxhavener Strand aus sehen. "Elbe 3" passierten wir bei den ebenfalls häufiger auf dem Programm stehenden Fahrten nach Helgoland.
Die Skyline des modernen Bremerhaven.
Wie oft habe ich als Kind in den Sommerferien von Cuxhaven aus Fahrten zu den Seehundbänken unternommen? Und wie oft haben wir nicht ein einziges Tier gesehen? Die Robben waren damals an der Nordseeküste vom Aussterben bedroht. Inzwischen hat sich die Population erholt und so aalte sich heute eine große Gruppe junger und älterer Tiere auf einer bei Niedrigwasser trocken gefallenen Sandbank.
Im Vordergrund die Columbuskaje mit der Mein Schiff 3 und dahinter das Containerterminal. Gegen die Maribo Maersk mit seiner Länge von 400 Meter wirkt das Kreuzfahrtschiff geradezu klein. Würde man alle Container, die auf den Schiffsriesen passen, hintereinander stellen, ergäbe sich eine Schlange von über einhundert Kilometer Länge.
Wir passierten Langlütjen I und II, zwei künstlich angelegte Watt-Inseln. Auf ihnen stehen Reste von zunächst preußischen und später kaiserlichen Marine-Forts, die zum Schutz der Häfen von Bremen und Bremerhaven gebaut wurden. Heute befinden sich die Inseln im Privatbesitz. Ob und wie sie als historische Denkmäler im Naturschutzgebiet jemals genutzt werden können, ist unklar. Der Leuchtturm "Kaiserschleuse Ostfeuer" heißt im Volksmund wegen der an ihm angebrachten Glocke "Pingelturm". Die Nebelglocke ist immer noch in Betrieb.
Wir bleiben heute noch in Bremerhaven und entschlossen uns spontan, noch ein bisschen Schiff zu fahren und eine Weserrundfahrt zu machen. Durch die Schleuse verließen wir den Binnenhafen in die Weser.
Guten Morgen, Bremerhaven.

1 September 2018

Immer wieder unser Lieblingsplatz an Bord: Die große Freiheit mit der Diamantbar, dem Champagnertreff und der Cafe Lounge. Der Barchef mixt nicht nur gute Cocktails, sondern fertigt aus Champagnerkorken kleine Kunstwerke.
In der Nordsee gibt es immer viel zu sehen.
Heute mal ganz untypisch ein mexikanisches Bier zum Mittag.
Guten Morgen, Ärmelkanal.

31 August 2018

Auch heute Abend wurden wir wieder umsorgt von Miroslava, der besten Gastgeberin der Flotte. Insgesamt waren wir mit ihr jetzt schon drei Reisen oder sechs Wochen in Arabien, Asien und Europa auf See. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, auf welchem Schiff und welchem Weltmeer auch immer.
Auf dem Weg zurück zum Bahnhof durchqueren wir noch einmal die Altstadt.
Über Jahrhunderte pilgerte man zum Grab des bei uns weitgehend unbekannten hl. Swithin. Heute zieht es die Menschen eher zur letzten Ruhestätte von Jane Austen, die mit ihrem Roman "Stolz und Vorurteil" ein ganzes Genre bis heute prägt.
Die längste mittelalterliche Kathedrale Europas wurde 1079 errichtet und verbindet im Inneren Architekturstile vom 11. bis zum 16. Jahrhundert.
Die Kathedrale von Winchester ist der beeindruckendste Kirchenbau, den wir je gesehen haben. Drumherum herrscht englische Lässigkeit. Da wird der alte Friedhof zur Picknickwiese.
Mittagspause in der ältesten Bar Englands, gegründet 1002 - in Worten: Anno Domini eintausendundzwei. Ich liebe britische Pubs wegen ihrer Athmosphäre und der unvergleichlichen Gastfreundschaft. Wo sonst kann man von jedem Bier zuerst einen Probeschluck nehmen, bevor man sich entscheidet. Das nach der Bar benannte Royal Oak war ein mildgehopftes Ale. Sehr lecker.
Ein ausgedehnter Bummel über die High Street lohnt sich auf jeden Fall.
Wir waren wieder mit dem Zug unterwegs und zwar nach Winchester. Heute eine lebendige Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern war Winchester im 10. und frühen 11. Jahrhundert die Hauptstadt Englands, bis 1066 die Normannen London dazu erklärten. Unser Weg führte uns zuerst zur Great Hall von Winchester Castle. Sie wurde in der ersten Hälfte des 13 Jahrhunderts errichtet und hat noch das damalige Aussehen, sieht man von den großen Hochzeitstüren ab, die zur Erinnerung an die Heirat von Charles und Diana eingebaut wurden. Der runde Tisch von König Artus hängt seit 1463 in der Halle, stammt aber aus dem 13. Jahrhundert. Er war ursprünglich unbemalt und wurde erst für Heinrich VIII. 1522 mit Bildern versehen. Am oberen Ende ist König Artus auf seinem Thron zu sehen, rundherum stehen die Namen der legendären Ritter der Tafelrunde. Die überlebensgroße Bronzestatue zeigt Queen Victoria.
Guten Morgen, Southampton.

30 August 2018

Leider muss fast auf jeder Schiffsreise ein Patient in ein Krankenhaus an Land gebracht werden. Zum Glück waren die Bedingungen heute ideal, es war nahezu windstill und es gab keine Wellen.
Guten Morgen, Landsend.

29 August 2018

Zum Abschied spielt die Stadtkapelle. Während wir an der malerischen Kulisse der Stadt vorbeifahren, ist Vollversammlung in der Brückennock. Der alte Schornstein blieb als einziges Relikt der einst stolzen White Star Reederei, unter deren Flagge die Titanic fuhr. Vor uns liegt ein Seetag auf dem Weg nach Southampton, wo wir übermorgen ankommen.
In der Stadt gedenkt man nicht nur der Titanic, sondern erinnert auch an das Passagierschiff Lusitania, das am 7. Mai 1915 von einem deutschen U-Boot vor der Lüste von Cobh versenkt wurde. Ein Denkmal erinnert an Annie Moore, ein fünfzehnjähriges Mädchen aus Cork, das an 1. Januar 1892 als erste Immigrantin über Ellis Island in die USA einwanderte.
Zurück nach Cobh ging's wieder mit der Bahn. Das ehemalige Queenstown ist ein reizende Städtchen und, was besonders schön war, hier freut man sich noch über Kreuzfahrtschiffe. So wie in den anderen Häfen dieser Reise auch.
Zeit für den Pub Besuch. Das Beamish Scout aus Cork liegt geschmacklich zwischen dem sehr milden Murphy's und dem kräftigen Guinness. Ein ausgesprochen schmackhaftes Bier, auch wenn ich so skeptisch gucke.
Ein Besuch des viktorianischen English Market mit seinem phantastischen Angebot durfte nicht fehlen.
Weiter ging's mit dem Bus Richtung Zentrum, vorbei am historischen Frauengefängis, vor dem einst die Massen zusammenströmten, um den öffentlichen Hinrichtungen durch den Strang beizuwohnen.
Das älteste Exponat ist ein Butterfass aus dem Jahr 1000. Das letzte Foto stammt von einem Protestplakat gegen die Verkleinerung der Butterration in Australien 1943.
Wir haben ja ein Faible für skurrile Museen, deshalb besuchten wir das Butter Museum. Cork liegt in der Grafschaft Kerry und von hier kommt ... Genau! Die Kerrygold, die bis heute von einer Genossenschaft im Besitz der Milchbauern hergestellt und weltweit vermarktet wird. Der größte Absatzmarkt ist übrigens Deutschland, wo die Kerrygold seit den sechziger Jahren in den Kühlregalen jedes Supermarkts zu finden ist.
Mit dem Bus fuhren wir ins Viertel um den Shandon Bell Tower mit seinem berühmten Glockenspiel und der Wetterfahne in Form eines Lachses. Durch Zufall entdeckten wir eine Bonbonmanufaktur, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Der Besitzer, der das Geschäft von seinem Vater übernommen hat, erzählte uns, dass er inzwischen über 50 Jahre Bonbons herstellt und den Betrieb in ein paar Jahren an seinen Sohn übergeben wird. Die Tradition wird also fortgeführt.
Am Vormittag sind wir mit der Bahn nach Cork gefahren. Im Bahnhof erinnert vieles an die Zeit der Titanic und der anderen großen Dampfschiffe, die von hier in die neue Welt fuhren. Mit ihnen reiste die Hoffnung der Passagiere auf ein besseres, menschenwürdiges Leben. Für die Titanic war Cobh, das damals Queenstown hieß, der letzte Hafen vor der Katastrophe. Sieben Passagiere hatten Glück, ihr Ziel war Irland und sie verließen hier das Schiff. 123 Passagiere stiegen zu, nicht einmal die Hälfte sollte das Unglück überleben.
Guten Morgen, Cobh.

28 August 2018

Was in britischen Städten immer verwundert, ist die große Anzahl an Pubs. Hier hat die Eckkneipe noch überlebt und wirbt mit historisch anmutenden Wirtshausschildern.
Sehenswert war die St. Cybi's Church. Sie steht an der Stelle eine römischen Forts aus dem 4. Jahrhundert, von dem noch einige Mauerreste vorhanden sind.
Wir waren vor Jahren schon einmal mit der MS Europa in Holyhead. Damals existierte die Pier für Kreuzfahrtschiffe noch nicht und wir wurden getendert. Die Rückfahrt zum Schiff war ein Höllentrip. Es hatte sich eine starke Gezeitenströmung und eine mächtige Dünung aufgebaut, der das kleine Tenderboot nicht gewachsen war. Wir schafften es nur mit Mühe und in einer nicht enden wollenden Fahrt zurück zum Schiff. Das blieb uns heute dank der neuen Pier erspart. Schon damals hatte ich mich gefragt, warum man diesen Hafen auf der Insel Anglesey anläuft. Beim ersten Besuch waren wir in den Snowdonia Nationalpark und auf den Snowdon gefahren, mit 1.085 Meter der höchste Berg in Wales, das wollten wir nicht noch einmal machen. Das Seebad Llandudno auf dem Festland soll sehr schön sein, schien uns bei diesem Wetter aber nicht attraktiv. Also spazierten wir nur durch die Kleinstadt, die an einigen Stellen wie Deutschland in den Fünfziger wirkte. Wales gilt als das Armenhaus Großbritanniens.
Guten Morgen, Holyhead.

27 August 2018

Geschenk vom Barchef.
Den Absacker gibt's wie immer in der Diamant Bar.
Heute Abend im Hanami die tolle Fusion-Küche von Tim Raue genossen.
Wir waren ja nicht zum ersten Mal in Dublin und verzichteten deshalb diesmal auf die wahrscheinlich meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten, die Kathedrale auf der einen und das Gelände der Guinness-Brauerei auf der anderen Seite. Stattdessen ließen wir die Atmosphäre dieser lebendigen und liebenswerten Stadt auf uns wirken. Das letzte Foto dieses Spaziergangs soll, wie könnte es in Dublin anders sein, ebenfalls einen Literaten dieser Stadt zeigen: James Joyce.
Ebenfalls an der O'Connell Street liegt das General Post Office. Für die Iren ist es von besonderer Bedeutung, denn hier war das Hauptquartier des Osteraufstandes von 1916. Am 24. April 1916 stürmten Mitglieder der Irish Volunteers Force und der Irish Citizen Army zahlreiche öffentliche Gebäude der Stadt, darunter auch das GPO, und proklamierten die Republik Irland. Fünf Tage später hatten britische Truppen die Kontrolle über die Stadt zurückgewonnen. Obwohl The Easter Rising militärisch fehlschlug, gilt der Aufstand als Wendepunkt in der Geschichte Irlands auf dem Weg zur Unabhängigkeit im Jahr 1922. Dazu trug die Reaktion der Briten auf den Aufstand maßgeblich bei. Sie ließen die gefangengenommenen Kommandeure der IRA hinrichten. Als die Exekutionen bekannt wurden, schwenken die Sympathien der Bevölkerung vollends zu den Republikanern über.
Über den Liffey kamen wir zur O'Connell Street, Dublins Prachtboulevard. Hier steht mit The Spire eines der Wahrzeichen Dublins. Die "Spitze" ist 123 Meter hoch, der offizielle Name lautet Monument of Light, aber so nennt kaum jemand das 2003 an der Stelle einer Nelson-Säule errichtete Denkmal. Die Nelson-Säule war 1966 von abtrünnigen IRA-Kämpfern gesprengt worden. Im Volksmund heißt das Kunstwerk schlicht Spike, oder auch Stiletto in the ghetto bzw. Stiffy by the Liffey (Ständer am Liffey). Selbstverständlich haben wir unterwegs einen Pub besucht. Das obligatorische Foto vom Bier fehlt, weil das Glas kein Logo trug. Murphy's Stout stammt zwar aus Cork, hat aber auch in Dublin ausgezeichnet geschmeckt - wie ich finde, sogar besser als Guinness.
Weiter ging's nach Tempel Bar, dem Kneipen- und Ausgehviertel der Stadt, das vor Jahren noch heruntergekommen und ein Kriminalitätsschwerpunkt war. Auch hier begegnen einem Literaten auf Schritt und Tritt.
Um die Ecke wartete Molly Mallone auf uns, die vielbesungene Fischhändlerin, die nachts die Männer auf der Straße angelte.
Und noch mehr Kultur. Das Irish Whisky Museum ist wesentlich kleiner als das schottische Pendant in Edinburgh. Aber die Führung war lustig und historisch sehr interessant. Unser Guido Allen meinte, dass er bisher jeden davon überzeugt hätte, dass irische Whiskeys besser sind als schottische. Nun... Was soll ich sagen ... Bei mir hat's nicht geklappt.
Ein Besuch im altehrwürdigen Trinitycollege darf natürlich nicht fehlen. Die schwarzen Bretter sehen noch genauso aus, wie an meiner Uni zu unserer Zeit. Eine Anzeige suchte Helfer für das Hitchcock-Festival. Da hätte ich mich damals sicher gemeldet.
Wo könnte man einen Spaziergang durch Dublin besser beginnen, als an der Statue von Oscar Wilde im Merrion Park. Das Bildnis hätte wohl auch Wilde selbst gefallen, weil es sein Image gut illustriert. Da aalt sich der Dandy und Literat auf einem Stein und blickt auf sein Elternhaus.
Mit einem italienischen Frühstück in der Cafe Lounge für den Stadtspaziergang gestärkt.
Guten Morgen, Dublin.

26 August 2018

Bevor es zurück aufs Schiff ging, war noch Zeit für ein Guinness.
Das weitläufige Gefängnis ist ein Museum sowie Hotel und Pub.
Das Gerichtsgebäude, in dem auch die politischen Prozesse gegen die Republikaner stattfanden, ist heute eine Ruine. Von dort führt ein noch existenter Tunnel ins Gefängnis auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Die Protestanten erinnern an Wilhelm von Oranien und einen Gefallenen einer paramilitärischen Organisation, fordern aber direkt daneben zu Respekt und Miteinander auf.
Der republikanische Gedächtnisgarten für die "Märtyrer". Selbstverständlich gibt es ein Pendant auf unionistischer Seite.
So öde sieht die Peace Line über weite Strecken aus.
Beeindruckend und bedrückend zugleich war der Besuch im Irisch Republikanischen History Museum mit den Gefängniszellen der Hungerstreikenden.
Auf der republikanischen Seite wird der Befreiungsbewegungen überall auf der Welt gedacht und an die "Helden" und Opfer des Konflikts erinnert.
Ein zentrales Stück der sogenannten Peace Line zwischen Falls und Shankill Road, die in weiten Teilen an die Berliner Mauer erinnert, wird heute als International Peace Wall genutzt. Aber selbst hier wird die Trennung zwischen britisch-protetantischer und irisch-katholischer Seite deutlich. Auf der Seite der Protestanten dominiert die Erinnerung an den Weltkrieg und die Verpflichtung zum Schutz Israels.
In Belfast regnete es in Strömen und wir entschieden uns, den eigentlich geplanten Stadtspaziergang ausfallen zu lassen. Stattdessen buchten wir eine Taxitour zur Geschichte des Nordirlandkonflikts. Elaine fuhr uns mit ihrem Black Taxi zunächst zu einem der Übergänge zwischen katholischer Falls Road und protestantischer Shankill Road. Die Tore sind noch heute zwischen 18 und 6 Uhr geschlossen. Das "Niemandsland" zwischen den Toren ist ein Ort des Friedens, an dem jedes Jahr ein multireligiöses Gebet stattfindet.
Neuanschaffung in der Cafe Lounge. Jeder darf seine Lieblingsplatte selbst auflegen. Und die Sammlung ist nicht schlecht. Dafür funktionierte heute das Piano nicht.
Guten Morgen, Belfast.

25 August 2018

Zum Abschluss dieses interessanten Tages sind wir durch Greenock Richtung Hafen spaziert.
Street Art.
Keine britische Stadt ohne Uhrturm. Hier der (leicht) schiefe Turm von Glasgow.
Weiter geht's.
Jetzt war eine Stärkung fällig.
St. Mungo Cathedral. Dahinter liegt der größte Friedhof der Stadt, eine der imposantesten Nekropolen Europas. Das schauen wir uns beim nächsten Besuch an.
Der von Statuen umrahmt St. George Square ist der zentrale Platz der Stadt. Im Hintergrund das imposante Rathaus.
Wir entschieden uns, zuerst eine Runde mit dem Hop-on-Hop-of-Bus zu drehen. War schon recht zugig da oben, aber wir kamen am Riverside Museum mit dem Großsegler und an der Universität vorbei.
Wir machten uns auf zum Bahnhof und fuhren in einer halben Stunde nach Glasgow.
Guten Morgen, Greenock.

24 August 2018

Auf entgegengesetztem Kurs: Die Royal Prinzess, unterwegs von Belfast nach Invergordon.
Auf der Seekarte dieser Reise kann man das heutige Fahrgebiet gut erkennen. Greenock, den Hafen von Glasgow, erreichen wir dann morgen früh.
Beim Frühstück in der Cafe Lounge genießen wir die ruhige Fahrt durch den Little Minch, der die inneren von den äußeren Hebriden trennt. Auf der einen Seite die Isle of Skye, auf der anderen die Insel Lewis and Harris, die nicht nur einen lustigen Namen hat, sondern vor allem die größte Landmasse der Britischen Inseln nach Großbritannien und Irland ist.
Guten Morgen, Hebriden.

23 August 2018

Ein letzter Blick auf Invergordon.
Zwei Whiskydistillerien lagen zufällig auf dem Weg. Leider waren alle Touren ausgebucht. Aber immerhin konnten wir den wunderbaren Duft genießen, denn es wurde in beiden Brennereien produziert. Und "Angels Share" war ja auch in der Luft und der macht bekanntlich glücklich.
Dornoch Castle aus dem 12 Jahrhundert und wie die Kathedrale 1570 ausgebrannt beherbergt heute ein Hotel.
Kleine Stärkung mit leider ziemlich sauren Himbeeren.
Die Kathedrale von Dornach wurde 1239 geweiht und brannte 1570 infolge einer Clanfehde völlig aus. Im 19. Jahrhundert wurde sie im viktorianischen Stil wieder aufgebaut.
Vorsicht, gleich kommt James um die Ecke.
Dunrobin Castle ist der Stammsitz des Earl of Sutherland und mit 189 Zimmern das größte Wohngebäude der nördlichen Highlands. 1401 erstmals erwähnt, wurde das Schloss im Lauf der Jahrhunderte mehrmals umgebaut.
Der Garten mit seinem Giant Rhabarber (auch Dinosaurier Food genannt) liegt direkt am Meer.
Wir hatten ein Auto gemietet und sind durch die schöne Landschaft am Cromarty Firth zum Dunrobin Castle gefahren. Ein Märchenschloss, das nicht zufällig an französische Schlösser erinnert, denn genau das waren die Vorbilder für einen Umbau in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals wurde auch der Park nach dem Vorbild Versailles angelegt.
Guten Morgen, Invergordon.

22 August 2018

Heute Seetag auf dem Weg nach Schottland. Frühstück in der Cafe Lounge.
Guten Morgen, Nordsee. Fast von der Brrrügge 😃.

21 August 2018

Leinen los!
Eine halbe Stunde später waren die Kabinen schon frei. Überraschung: Wir haben einen extra großen Balkon. Und das trotz Flexbuchung. 😃
Wir sind an Bord. 30 Minuten von der Ankunft am Terminal bis in die Cafe Lounge. So schnell ging's selten.
Spaziergang auf dem Weserdeich.
Wetterapp. Analog, aber genau.
Der besondere Service für Claudia und Andreas. 😃
Enne Besuch im Zoo ... Nach gefühlt vierzig Jahren mal wieder in einem Zoo. War ein netter Zeitvertreib.
Guten Morgen, Bremerhaven.

20 August 2018

Und wieder genießen wir das Leben in vollen Zügen. Auf dem Weg nach Bremerhaven.