Bolivia · 1 Days · 6 Moments · March 2019

Good Bye Potosi, Hello Sucre, 09.03


9 March 2019

Nachdem jeder ca 0.8L Sangria getrunken hat, gingen wir zurück ins Hotel, haben uns hübsch gemacht😬 und gingen gut essen. Bei diesem Restaurant hatte es eine Bar mit guter Soundanlage, alle waren schon betrunken und tanzten zur Musik. Danach gingen wir in ein Nightclub, hatten dort coole Party. Das erste Mal richtig Party😊 Die Nacht habe ich gut überstanden.
Spaziergang durch Sucre, Öffentlicher Markt, unser Guide Stevie führte uns durch, probierten viele Früchte und Fruchtshakes mit Wasser, nicht mit Milch. Waren gut, zuhause gerade mal nachmachen😉 Hier gilt dasselbe wie bei den Flamingos, einmal bei einem Händler eingekauft, geht man in der Regel immer zum selben. Einmal einen Hund angepfiffen, gestreichelt, begleitet er dich solange er kann und ist spielerisch mit der Camilla.😚 Beim Viewpoint der Stadt, tranken wir Sangria, relativ viel😅 und da kamen die Musiker. So schön wars und der ältere Herr strahlte eine Zufriedenheit und positive Energie aus. Hier beim Markt habe ich einer Bettlerin 7Peso gegeben, sie sah alt aus, kann es nicht einschätzen, zwischen 50-80J.
Unser Hotel mit Gärtchen. Citytour durch Sucre. Ist eine reiche Stadt, ca 300'000 Einwohner, davon ca 45% zwischen 20-29J alt, viele Studenten, junge Stadt. Viele sind Katholiken. Saubere schöne und sichere Stadt, aber auch mit Bettlern. Alle Reichen und das ganze Geld von Bolivien ist in Sucre. Warum? Die Chefs der Minen von der letzten Stadt Potosi sind hier und managen alles. Das letzte Bild, Flacke von Bolivien, hat jene Bedeutung, ob es das Lama, Sternen oder Falke ist.
Jetzt geht es wieder mal Berg abwärts, von ca 4200 auf 2800M.ü.M. Auf der Strecke sieht man schöne Bauernfelder mit den Schaf/Ziegen oder Lama-Hirten.
Eine Riesenstadt, die alle dasselbe verkaufen, eine Stadt oder Land, wo nicht funktioniert mit dem ganzen System, Abfallentsorgung, Job resp. regelmässige Einkommen, Gesundheitssystem, und und und. Ich sehe mehrheitlich die älteren einheimischen Frauen, in ihrem schönen Kleid, Strümpfe, Balletschuhen, dem Hut und ihren langen schwarzen Zöpfen. Wie ich sie respektiere und beneide. Man würde meinen, sie sind in der Stadt, so hoch auf dem Gebirge, eingesperrt.
Good Bye Riesenstadt Potosi. Wir haben am Morgen die Stadt verlassen, bei der Fahrt höre ich das Lied ,,Intouchables - Francois Cluzet"immer wieder. Fährt voll ein mit den Bildern, was ich in den letzten 2Tagen erlebt habe sowie jetzt die Gedanken durch meinen Kopf schiessen. Ich fühle mich gerade scheisse, warum ich den Leuten auf der Strasse die Popcorn, Getränke verkaufen, den Bettlern nicht einfach 30-60Peso gegeben habe. Man sieht, dass sie nicht glücklich sind, immer am arbeiten sind, auf vieles verzichten müssen. Ich werde in den nächsten 24Tagen spendabel sein, wenn ich eine Person sehe, die blind ist, etwas amputiert hat oder ein Kind bettelt, zögere ich nicht und gebe was, auch wenn ich der einzige der Truppe bin. Mir gots so eis vo guet, Danke🍀