New Zealand · 148 Days · 199 Moments · October 2016

Franka Meuter

Franka's Urlaub fast rund um die Welt


Yesterday

Herzliche Grüße aus dem Land der feuerspeienden Drachen an alle Hobbit und Lotr Fans vom Flusse Anduin mit den weidenden Pferden am Flussufer. In Wirklichkeit ist es das Tal des Hutt River, das wir heute durchfuhren. Wenn man in Wellington selbst auf den Mt. Viktoria geht, was wir heute auch taten, dann durchquert man wie die schwarzen Reiter den Wald. Im Wald selbst hat schon ein Fan mit schwarzem Marker auf den Unterschlupf der Hobbits hingewiesen. Sehr freundlich!

2 days ago

Abends gingen wir in die 1013 erbaute Oper in das Stück "Mikado". Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Strassenfest vorbei und es gab deutsche Bratwurst. Da wir gerade vom Essen kamen, wollte wir diese gerne nach dem Theater genießen. Da war Fritzchens Wiener schon ausverkauft. ☹️. Die Oper Mikado war modern inszeniert und ausgezeichnet gespielt. Leider war nicht alles gut zu verstehen, da mein englisch leider nicht perfekt ist. Aber wir merkten die nicht, dass einen Tag vor der Premiere der Hauptdarsteller einen Unfall hatte und man schnell aus Australien einen Ersatz einfliegen ließ. Tolle Leistung und Darbietung! 👍
Gestern in den Weta Studios und Werkstätten war es sehr interessant zu sehen, wie neue Methoden und Werkzeuge eingesetzt werden, unter anderem NC Fräsmaschinen und Material aus Deutschland. Aus urheberrechtlichen Gründen war das Fotografieren verboten. Draußen und im Shop nicht. Bilbos Hose und Füße, zum Fasching leider zu spät. In der Aufnahmestudios sahen wir die Kulissen von Thunderbirds. Da hatte ich den Eindruck, dass der Chef Richard als Kind in den 60ern diese Serie damals noch mit Marionetten gesehen und geliebt hat. Heute wird das ganze aufgepeppt, digitalisiert und neu gedreht. Es gibt jetzt sogar noch eine Frau und ein Raumschiff 🚀 mehr. Wer sucht, der findet die alte Serie sogar auf Deutsch. Wer kennt sie?

3 days ago

Gestern Abend mit wolkenfreiem Himmel ein sehenswerter Sonnenuntergang und heute morgen genauso der Sonnenaufgang über Wellington.
Wellington liegt uns zu Füßen. Heute Ist Kultur mit der City Gallery - Ausstellung Cindy Sherman Porträts- und dem Te Papa New Zeeland Museum angesagt. Letzteres ist ein sehr sehenswertes Museum. Es umfasst die Kultur und Lebensweise, Natur von Kiwi bis zum ausgestorbenen Mo, Vulkane und deren Entstehung, sowie Erdgeschichte. Viele Gegenden, in denen wir schon waren, haben wir hier wieder gefunden. Egal ob der Lake Taupo und Tongariro Nationalpark oder Waitangi oder die pinkfarbenen Terrassen im buried Village, all das sahen wir hier repräsentiert.

4 days ago

Auf der Spur von Gandalf dem Grauen fahren wir nach Otaki. Die Otaki Gorge Road ist mehr schlecht als recht. An mancher Stelle wäre ein Allrad sicherer. Aber die Natur ist faszinierend. Den genauen Drehort finden wir nicht, aber alleine schon durch den Film die Natur zu entdecken ist toll. Am Ende der Straße ist ein riesiger Campingplatz komplett leer. Ich frage mich, wie ein Camper dahin kommen soll. Dies kleine Waldstück ist wieder voll mit Zikaden, die echt Krach machen.

5 days ago

Nach Levin schafften wir gerade noch, bevor die Sonne im See unterging.
Gestern Abend hatten wir ein kleines Erdbeben. Plötzlich so gegen 22Uhr erzitterte die ganze Baracke. Dafür sprechen die zahlreichen Steinschläge an der Seite der Straße. Dafür spricht auch der Schwefelschleier auf dem Kratersee des Mt. Ruapehu. Selbst der Pilot hat dies in den letzten Jahren seiner Pilotentätigkeit noch nicht gesehen. Super, dass wir dies heute auf unserem Rundflug über dem ältesten Nationalpark NZ sahen. Wir sahen den roten Krater des Mt. Ngauruhoe, der im Herr der Ringe Film eine Rolle spielte als Mt. Dome, dem Mt. Ruapehu und Tongariro. Wir sahen in einem leuchtenden Blau die Seen. Einfach phantastisch!!

7 days ago

Wir haben es geschafft! 19,4km Tongariro Alpine Crossing. Morgens halb 8 bei wolkenverhangenen Himmel liefen wir mit hundert anderen Wanderfreudigen los. Dann kam schon mal der erste Schauer. Ich dachte schon, hoffentlich bleibt das nicht so! Dann zogen die Wolken weg und die Sonne lugte immer wieder mal durch. Der Weg war echt anstrengend mit hunderten von Treppen rauf und später wieder runter. Wir liefen über enge, zum Teil durch den Regen rutschige Kraterränder. Ein Weg nach unten verlief über einen Kraterrand mit feinkörniger Asche. Gut, das das Wetter sich besserte und bis noch einen kleinen Nieselregen, blieb es doch trocken. Die Landschaft und der Blick grandios. Die Anstrengungen haben sich gelohnt!! Der Muskelkater morgen ist sich.

9 days ago

Der See hat sich nach 1886 auch ziemlich verändert. Das was mal ein Hügel in einer grünen Landschaft war, ist heute eine Insel. Die pinkfarbenen Terrassen, die damals eine Touristenattraktion waren, sind heute nur noch in Überresten 40 m unter dem Spiegel des Sees. Die weißen Terrassen, die 3 ha einnahmen und 30m über dem See waren, in welchen man ein Bad bei 40-36 Grad nehmen konnte, sind im See versunken. Am Rande der Klippen sieht man heute zum Zeil noch die Ränder des Auswurfs der Vulkans mit Lehm, Schlamm und Asche. Geothermale Aktivitäten lassen sich am Ufer erkennen. Auch die Regeneration der Pflanzen in den vergangenen Jahrhunderten ist sichtbar. Bis es wieder große Bäume geben wird, wird es mindestens noch 100 Jahre dauern. Falls nicht ein neuer Ausbruch dem zuvorkommt!
Heute folgten wir, ohne uns dessen bewusst zu sein, weiter den Spuren des Vulkanausbruchs des Mt. Tarawera am 10.6.1886. wir besuchten das Waimangu Gebiet, welches sich nur durch den Ausbruch damals bilden konnte. Es ist das einzige Gebiet weltweit, was sich genau auf seine Entstehung durch den Ausbruch datieren lässt. Der dadurch entstandene See Rotomahana ist heute 20mal so groß, wie damals. Er die Senke hat sich seit damals mit Regenwasser im Laufe von 20 Jahren gefüllt. Ein Warmwasser und ein Kaltwasserfluss fließen im Tal zusammen und anschließend in den See. Es gibt zahlreiche Minaralablagerungen an dem Warmwasserzulauf. Durch den Ausbruch 1886 haben sich insgesamt 20 Krater gebildet, die mit Wasser gefüllt sind. Es war trotz des teilweise starken Regens heute sehr beeindruckend diese Landschaft zu sehen.

10 days ago

Da sich das Wetter heute Nachmittag doch noch besserte, fuhren wir zu den 2 Seen. Wenn man auf der Plattform steht, liegt der grüne See auf der einen und der blaue See auf der anderen Seite. Die Natur hat es gemacht. So auch den Ausbruch am 10.6.1886 des in der Nähe liegenden Bergs. Dabei wurde eine ganze Stadt unter einer Schlammschicht begraben. Für mich war sehr interessant, wie sich die Frauen dort engagierten. So z.B. Sophia, die 2x verheiratet war und aus beiden Ehen 16 Kinder hatte. Trotz allem war sie Fremdenführerin im Ort, da mehr und mehr Fremde sich für dieses Gebiet interessierten. Leider wurden die weißen und rosa Terrassen mitten im See bei diesem Ausbruch auch mit zerstört. Es gibt nur noch ein paar Bilder zu bestaunen. Der Wasserfall jedoch ist noch da und man kann ihn bestaunen, wenn viele nicht gerade DIN genormte Stufen ins Tal runter und dann wieder rauf läuft. Durch den heftigen Regen war der Wasserfall natürlich auch gut gefüllt.
Oh, Wasser kam heute Nacht und am Morgen ordentlich von oben herunter. Selbst im Onsen heute morgen regnete es Blasen. Somit fiel der vorgesehene Tag auf dem Golfplatz sprichwörtlich ins Wasser. Also dachten wir, dass ein Besuch im Museum eine gute Idee sei. In Rotorua gibt es die Da Vinci Ausstellung. Dort fand heute Vormittag angewandter Unterricht dieser Klasse statt. Am Interessantesten für die Kinder waren die Ausstellungsobjekte über die Anatomie des menschlichen Körpers. Für uns eher die mechanischen, wie der Ritter, der Trommler und die Brücke. Wusstet ihr, dass Da Vinci den Schwimmring erfunden hat?!

16 February 2017

Das Dorf Te Puia siedelte sich vor Jahrhunderten in dieser Gegend am Lake Rotorua an. Hier, wo die Erde blubbert, das Wasser hoch hinausschiesst und man sich die Natur zum Kochen zu Nutze macht. Der heiße Ofen in Form einer Holzkiste auf einem dampfausstossendem Stein wurde gerade geöffnet, als wir kamen. Ein Korb mit Aluschälchen gefüllt mit Hähnchen, Reis, Süsskartoffeln und Maiskolben wurden gerade zum Lunch für die Mitarbeiter geholt. Die Steine in diesem Gebiet waren alle mehr oder weniger warm. Es blubberte überall, mal in mehr oder weniger flüssigem Schlamm. Die 16 dort vorkommenden Geysire schleuderten das Wasser und den Dampf bis zu 30 m in die Höhe. 😳Alle konnten die Augen 👀 bzw. Kamera garnicht abwenden. Das Beste war dann noch das Kiwi -Pärchen. Da Kiwis nachtaktiv sind, werden sie tagsüber in Rotlicht und nachts mit Tageslicht gehalten. So hatten wir das Vergnügen endlich mal das überall vorkommende (Souvenirs, T-Shirts...) Tier zu sehen. 😃
Die Darbietung der Maori im Süden fällt anders aus, als im Norden. Schon alleine der Name der Veranstaltung ist kaum aussprechbar. Die Show hat mir am Besten gefallen. Die Krieger zeigten uns viel aus ihrer Kunst des Kampfes. Schon von klein an trainieren sie diese Kunst. Gesungen haben auch immer alle 8 Mitwirkenden. Es gab auch ein sehr and Herz gehendes Duett. Sehr bemerkenswert ist der Auftritt der Damen mit je 4 langen Bommeln, 2 in jeder Hand und entgegengesetzt geschwungen. Der Haka- Tanz der Männer- war natürlich auch dabei. Letztens sagte jemand: Nicht die All Blacks haben den Haka berühmt gemacht, sondern der Haka die All Blacks. " (All Blacks- Rugby Nationalmannschaft von Neuseeland 🇳🇿)

15 February 2017

Auf den Spuren vom Herrn der Ringe konnten wir heute die Natur des Tongarironationalparks bewundern. Die Dreharbeiten müssen nicht leicht gewesen sein, denn uns fiel das Klettern über die Steine auch nicht leicht. Jetzt sind wir natürlich auch schon etwas älter als Frodo und Sam. Aber diese Felslandschaft war schon sehr faszinierend. Sogar Schnee haben wir noch gesehen. Zu Hause muss dann keiner mehr sein, wenn wir heimkommen. Da kann dann gerne Mandelblüte sein. Nachdem die Sonne dann zum Nachmittag doch noch raus kam, zeichneten sich die Konturen richtig gut ab. Wir sahen, wie das Wasser in Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten den Stein schleift. Und selbst in so karger Landschaft schaffen es kleine Pflänzchen geschützt in Spalten so unscheinbar zu blühen. 😊

14 February 2017

Diese dampfenden und zischenden Felder sahen wir uns näher an. Die Craters of the moon (keine Ahnung wer hier den Vergleich mit dem Mond gemacht hat) waren Krater und Löcher aus denen der Wasserdampf leicht nach Schwefel riechend aufsteigt. Diese Krater haben zum Zeil auch Löcher, in denen man das Wasser brodeln sieht. Immer wieder stehen Warnschilder, die darauf hinweisen, dass der Dampf heiß ist. Wenn wir an einem dampfenden Loch stehen, so ist es angenehm warm und die Regenjacken hatten wir ja eh schon an.

13 February 2017

Am Lake Taupo angekommen, stellten wir fest, dass es an vielen Stellen raucht, dampft und zischt. Ursache sind die heißen Quellen und Dämpfe. Auf Grund des regnerischen Wetters machen wir die Besichtigungstour mit dem Auto. Diese führt uns zunächst zu den Huka Fällen. Sie sind jetzt nicht so gewaltig wie die Victoria oder Niagarafälle, jedoch auf Grund der frostig blau weißen Farbe des Wassers auch sehr sehenswert. Im Anschluss besuchen wir die heiße Quelle, die terrassenartig angelegt ist. Das obere Becken hat 40 Grad, das untere vielleicht 36 Grad. Sehr angenehm!! Zumal an diesem kühlen und regnerischen Tag. Abends klärte es dann doch noch etwas auf.

12 February 2017

Heute morgen fuhren wir ins Auenland. Dieses ist ganz in der Nähe von Matamata. Als wir ankamen, waren schon viele Bewunderer der Hobbits dort. Auf der Farm von Russell Alexander wurde die Häuser der Hobbits nach dem Dreh der Herr der Ringe Trilogie wieder abgerissen. Nachdem aber so viele Fans kamen, um dieses Dorf zu sehen, plante man einen Wiederaufbau. Da für den Hobbitfilm das Dorf neu aufgebaut werden musste, hat man es dieses Mal richtig gut für den langfristigen Erhalt aufgebaut. So konnten wir das Auenland mit den 5 Häusern mehr, als für die erste Trilogie, bewundern. Auch der kleine Trick- ich Gandalf, Hartmut Hobbit, wurde uns gezeigt. Unser Führer Chrissi erzählte uns, in welcher Szene welches Haus und welcher Weg vorkommt. Ein Baum wurde künstlich hingestellt und auch die Pflaumenbäume im Film sind in Wirklichkeit 🍎 und Birnen 🍐 Bäume. Auch heute noch gibt es dort die Gemüsegärten, die viele Früchte tragen. Zum Schluss gab es dann noch für jeden ein Auenbier oder Cider.

11 February 2017

Das Maorimuseum an der historischen Stelle, wo die Stammeshäuptlinge mit den Engländern den Vertrag unterzeichneten, war äußerst sehenswert. Es gab einen Film zur Geschichte. Man hatte den Eindruck, dass die Englische Krone die Maoris übers Ohr hauen wollte. Es gab aber einen englischen Dolmetscher, der den Maoris wohlgesonnen war, der es schaffte, die Situation zu schlichten, Frieden zu stiften und alle zur Unterzeichnung des Vertrages am 6. Februar 1841 zu bringen. Das Gebäude auf dem Grundstück war die erste Botschaft der Engländer in Neuseeland. Mr. Willson ließ dieses Haus in England abbauen und hier an dieser Stelle wieder aufbauen, wie Lego. Jeder Balken wurde nummeriert. Bei der Führung erfuhren wir mehr über die Fahrt mit dem Kanoe. An den Booten sind immer männliche und weibliche geschnitzte Figuren sind. Danach gab es die Vorstellung der Maoris. Je nach Region sind die Tänze und Gesänge immer unterschiedlich. Mal sehen, wie es weiter im Süden sein wird.
Mit der Überfahrt von Paihia nach Russell betreten wir den geschichtsträchtigen Boden von Neuseeland. Abel Tasman war derjenige, der den Namen von Neuseeland für diese sehr schöne Insel fand. Ich war zwar noch nicht in Seeland, aber das lässt sich ja nachholen. In jedem Fall war Russell mal für 8 Monate die Hauptstadt bevor es Auckland wurde um 1840. Der Vertrag zwischen den Engländern und Maoris wurde dann in Waitangi geschlossen. Das sollte dann unser nächstes Ziel an diesem Tag sein. Der Käpt'n unserer Überfahrt mit der happy Ferry war im Übrigen aus der Pfalz. Er war vor 20 Jahren ausgewandert.

10 February 2017

Die Bay of Island soll heute unsere Unterkunft bieten. Morgen gehts mit der Fähre nach Russel.
In der Morgensonne besuchen wir die Kauri Giganten im Waipoua Kauri Forest , die zwischen 1.20m und 16 m im Durchmesser sind. Auf Grund des frühen Morgen hatten wir die Giganten für uns. Keine Chinesen sind so früh unterwegs. 😃Dieser Wald, der durch einen speziellen Weg und Desinfektion speziell geschützt wird, ist wirklich sehr besonders. Selbst die Farne und Gummibäume sind gigantisch. Es gibt bei den Maori die Legende, dass der Wal 🐳 und der Kauri sich vor langer Zeit trafen. Der Wal lud den Kauri ein mit ins Meer zu kommen. Dieser lehnte ab, da es ihm an Land gut gefiel. So einigten sich die in Freundschaft verbunden Freunde, die gleiche Haut zu haben, ab diesem Moment. Der Kauri kann sich Schuppen und hat individuelle Zeichnungen. Es ist einfach gigantisch! 😉

9 February 2017

Diesen tollen Sonnenuntergang möchte ich euch nicht vorenthalten 😊
Tagesausklang an der Ostküste in Opononi.
Natürlich wollten wir diese Giganten in Natura sehen. Im Waipoua Forest werden wir fündig. Zuerst nur die kleineren Exemplare, so wie dieser 1979 gepflanzte Kauri. Bei den frisch gepflanzten besteht noch Ansteckungsgefahr, daher wie im Krankenhaus Desinfektion. Aber dann sehen wir den Tane Mahuta, den Lord des Waldes mit 13,44m Umfang.
Auf unserer Fahrt nach Norden sehen wir die Landschaft von Neuseeland. Entweder geht es den Berg hoch oder runter. Niemals ist die Straße gerade! Dann sehen wir das Kauri Museum. Die größten Bäume hierzulande mit bis zu 8m im Durchmesser. Da konnte man schon einiges aus einem Stamm bauen, wie wir sehen, Boote 🚣, Häuser 🏡 und Gebrauchsgegenstände, aber auch Fässer, wie bei uns daheim für Wein. Das Harz hatte zum Teil Einschlüsse und wurde auch u.a.von den Maori als Kaugummi verwendet.

8 February 2017

Auckland erinnert uns sehr an Sydney.

5 February 2017

Ankunft in Auckland und dann erst mal Quartier beziehen. Wir sind ganz in der Nähe von Mission Bay. Es ist Sonntag und phantastisches Wetter. Was liegt da näher, als dass alle mit Kind und Kegel unterwegs am Strand oder im Café sind. Für manche in Oldtimern ist es auch nur sehen und gesehen werden.
Heute hatten wir schon 2x Glück. Einmal, weil wir ein kostenfreies Upgrade in die Businessklasse bei unserem Flug von Melbourne nach Auckland bekamen. Es war einfach Klasse. Der Airbus A380 war wirklich riesig, wenn man mal den Mann im Verhältnis dazu sieht. Das zweite Mal haben wir 400$Strafe gespart, weil wir ein kleines Glas Honig 20g (eigentlich ein Mitbringsel für unsere Honig liebende Tochter) nicht deklarierten. Die Einfuhr ist generell 🚫, egal ob man es wieder ausführen will oder nicht. 😞Aber ansonsten sind wir schon 13.45 Uhr gelandet und haben 3x Wartezeit gehabt. Passkontrolle, Lebensmittelkontrolle und jetzt das Auto. Jetzt ist es 5.

4 February 2017

Heute faszinierte uns auf der Fahrt nach Melbourne noch einmal im Tageslicht die Great Ocean Road. Das Meer hatte gewaltige Kraft und ich kann mir gut vorstellen, wie hier jede Welle den Stein höhlt, bis er bricht. Da sind ziemliche Kräfte am Werk! Die Great Ocean Road ist die schönste Küstenstraße der Welt. Das kann ich nur bejahen. Man kann richtig süchtig werden, an jeder Bucht anzuhalten und zu fotografieren.

3 February 2017

Den ganzen Tag brachten wir in Tower Hill mit den wild in diesem von Vulkanen geschaffen Gebiet zu. Es war leicht Emus zu sehen. Weniger leicht war es am Anfang die Koalas zu entdecken. Aber nachdem wir herausgefunden hatten, wo sie am liebsten schlafen, denn das tun sie ja 19 Stunden am Tag, war es nicht mehr ganz so schwer. Man kriegt dann so einen Blick. Selbst heute auf der Autofahrt habe ich einen direkt über der Straße im Baum hängen sehen. Das ist wie Pilze suchen. 😊Die Emus waren am Abend dann ganz dreist und wollten uns unser Lamm vom Grill klauen. Aber Hartmut hat es mit allen Mitteln verhindert.

2 February 2017

An diesem Tag fuhren wir aus dem Conawarra Weinanbaugebiet in Richtung Küste. Wir hielten an einem riesigen Kraterseee. Dann ging es weiter nach Port Fairy. Dort gibt es eine kleine Halbinsel mit Leuchtturm. Die ältere Dame im Büchergeschäft meinte, dass dort noch Kängurus frei herumlaufen, so wie in Tower Hill, einem benachbarten Gebiet. Und wir hatten Glück. Trotz ziemlicher Hitze sahen wir 3 Kängurus. Dan weiter auf die Great Ocean Road, die in Warrnambool anfängt. Im Sonnenuntergang sahen wir die 12 Apostel. Sehr imposant.

31 January 2017

Heute war der Tag des Verkostens. Es ging um 10 los mit zwei Weinproben bei Lehmanns und Yellands & Papps. Dies waren die leckersten Weine. Unfiltriert und natürlich ohne Schnick und Schnack!! Danach gab es bei Mary Beer verschiedene hausgemachte Pasteten, Relishs, Marmeladen und gesalzene Caramelcreme. 😋Im Anschluss konnten wir Steinys Wurst verkosten und bekamen einen Blick in den Räucherofen. An Wurst muss noch ein wenig gearbeitet werden, da es nur Salami in verschiedenen Geschmacksrichtungen gab. Danach gab es noch weitere Weine aus dem Barossa Valley. Die Schild Weine waren ebenfalls exzellent und das Beste, es gibt sie in Speyer. Wie man hört, ist diese Gegend auch mit vielen Deutschen besiedelt worden. Als wir so mit dem Tourbus unterwegs waren, bekamen wir einen Gruß übers lokale Radio. Die Frau unseres Busfahrers war die Radiomoderatorin. Um uns zu bedanken, führen wir zu ihr. Sie machte dann gleich noch ein Interview mit uns. Am Abend noch dieser herrliche Sonnenuntergang.

30 January 2017

Wir sind hör in "der" Weingegend Australiens angekommen. Die ersten Weinbauern im Eden Valley kamen aus Deutschland 1848. Es dauerte noch bis in die 60ger Jahre, bis der erste Wein erzeugt wurde. Die Temperaturen ähnlich wie in der Pfalz. Angebaut werden einige Rebsorten, die wir aus Frankreich kennen, so wie der Grenache. Im Eden Valley gab es nur ein Weingut, aber leider keiner zu Hause. Also zurück nach Angaston zu Yalumba. Die Vorfahren kamen aus Dorset im UK. Aber der Wein wird u.a. Im Eden Valley angebaut. Ja, man kann sie schon mit unseren guten Pfälzern vergleichen. 😉Nur die Weinberge nicht. Diese sind hier eher vereinzelt zwischen den Wäldern, Feldern mit Viehzucht und Wohnsiedlungen. Es sieht auch weniger zurückgeschnitten im Weinberg selber aus. Aber das Endergebnis zählt 😋

29 January 2017

Auf den Spuren der Deutschen- fuhren wir von Adelaide in die Adelaide Hills nach Hahndorf. Die Hauptstraße, gleichzeitig Hauptgeschäftsstraße, erinnerte sehr an Burg oder Rothenburg. Es gab alles was auch nur Deutsch ist. Angefangen von Brezeln, über Mettwurst bis hin zum Bierhumpen und der Weihnachtsdekoration aus Seifen im Erzgebirge. Der Ort wurde nach Käpt'n Hahn benannt, der den religiös verfolgten Auswandern auf seinem Schiff dieses Stück Land gekauft hatte. Ganz in der Nähe gab es schon eine kleine Ansiedlung von Schlesiern im Ort Klemzig. So waren die neuen Siedler die glücklichsten Menschen auf Erden, wie man sich vorstellen kann.

28 January 2017

Nach einem super leckeren Frühstück machte wir uns auf den Weg zur Kunstmeile. Zuerst in der Bibliothek eine Ausstellung der zeitgenössischen Fotografie. Leider gab es heute keine Führung durch die alte im 19. Jahrhundert gegründete Bibliothek. Dann weiter in South Australia Museum, in welchem Das Lebennund die Kunst der Aborigines dargestellt wird. Super interessant. Weiter aber auch noch eine Mineraliensammlung zu sehen ist. Sehr schön war dann noch die Ausstellung der in Australien lebenden Tiere. Endlich einen Kokabura gesehen!

27 January 2017

Nach Sonnenaufgang sahen wir jetzt South Australia. Alles sehr trocken. Hier hatte es schon seit fast 1 Jahr nicht mehr geregnet. Der Abschied von unseren 3 Betreuern Erika, Jamie und Nick sowie dieser kleiner Gruppe von 11 Reisenden aus verschiedenen Ländern war ähnlich schwer wie bei Indochina Junk. So in 3 Tagen kommt man sich näher. Den gestrigen Tag nutzen wir, um Adelaide etwas kennenzulernen. Das Rathaus hatte schon vor Jahren Besuch von den Beatles, wie wir auf dem Balkon sahen. Der Ballsaal war prächtig. Im Erdgeschoss gibt es einen Saal speziell für die Aborigines. Sehr interessant. Noch mal nachlesen werde ich in jedem Fall, was es mit der verlorenen Generation zu tun hat. Dann noch der Besuch im Central Market. Diese erinnerte uns total an die Halle in Palma. Es gab alles, inclusive Mettwurst. Am Abend gingen wir essen in Chinatown. Es war proppenvoll. Sicherlich wegen den Beginn des neuen Jahres in China.

25 January 2017

In Kathrine war unser erster Stopp. Auf Grund des über 10m angestiegen Flusspegels war der Nationalpark mit den überfluteten Straßen nicht befahrbar. Also kam Plan B zum Einsatz. Wir hatten eine Stadtrundfahrt mit Besuch der School of the Air. Die Direktorin der Schule erzählte uns einiges über den Unterricht über Funk und übers Internet. Ganz besonders stolz war sie auf die Über 40 Jahre alten Braunen Mappen zum verschicken der Unterrichtsmaterialien. Bisher sind nur 2 Sendungen nicht angekommen. Zurück von der Stadtbesichtigung erwarteten uns die Aborigines um uns etwas über die Jagd mit dem Speer und Boomerang zu zeigen und erzählen. Dann spielten sie noch das Didgeridoo. Faber erfuhren wir, das es besser klingt, wenn es innen feucht ist. Dann hatten wir noch die Gelegenheit die Malerei der Einheimischen mit Naturfarben zu sehen und selbst auszuprobieren. Ein super alternatives Programm. Zu Essen gabs dann Krokodilwürstchen und Ente. Sehr lecker!
Am Morgen wachten wir mit Blick auf den Hafen und Sonnenschein in Darwin auf. Kurze Zeit später kam schon ein kurzer heftiger Schauer. Wir hatten noch nichts von unserem Abholservice gehört oder gelesen. Um 9 Uhr sollte der check in am The Ghan beginnen. Also orderten wir uns kurzer Hand ein Taxi zu halb 9. und nach Murphys Gesetz, was stand dann 1min nach dem Taxi vor der Tür? Unser Bus 🚌. Also rein in den Bus und ab zum 🚂. Der Ghan ist 700 m lang und hat 37 Wagen. Der Name kommt von den Afghanen, die früher mit 🐪 durch die Wüste ritten und Waren transportierten. Dann fuhr er majestätisch mit Begleitmusik ein. Check in, wie im Hotel. Ist schon eine andere Liga, als die Transsib. Eine sehr nette Begrüßung durch Jamie erwartete uns. Im Zug lernten wir Jane und Richard aus UK 🇬🇧 kennen. Jetzt sitzen wir beim Essen zusammen und haben sehr angenehme Konversationen, natürlich auf englisch. Das Essen ist super lecker. Mehr Bilder davon im nächsten Bericht!

24 January 2017

Nachdem wir so viel im Regenwald unterwegs waren und immer wieder verschiedene Schmetterlinge 🦋 gesehen hatten, zog es uns nach Kuranda in die Schmetterlings- und Vogelwelt. Hier blieben die Schmetterlinge wenigstens mal eine Zeit lang sitzen, damit wir Sie fotografieren konnten. In der Natur waren sie immer so schnell weg, dass immer nur grüne Blätter auf dem Foto waren. Wir sahen, wie die Männchen flügelschlagend hinter den Weibchen hinterher waren. Ist doch wie bei den Menschen😉. Aber es schön Paarungszeit zu sein. Das sahen wir auch bei den Vögeln. Dieser Sittich hatte sich doch tatsächlich meinen Mann ausgeguckt, denn er setzte sich und blieb die gesamte Zeit auf seiner Schulter. Er schimpfte, als ich ihn wegjagte, damit wir raus und in den Schatten gehen konnten. Nur wenige hatten sich auch schon ein schattiges Plätzchen gesucht. In jedem Fall sehr sehenswert!!

23 January 2017

Wurzeln- die interessieren wohl jeden Zahnarzt. Hier in der Natur gibt es wirklich so viele verschiedene Formen. Die Wurzel der Zeder wird zur Herstellung von Boomerangs, Schilde und Speere benutzt. Die Feige nutzt die Zeder, um noch oben zum Licht zu kommen. Gigantisch!! 😳Die roten Sprossen sind Ingwer. Also eigentlich auch Wurzeln. 😉
Ein Tag gemeinsam mit Roy in den feuchten Tropen, der uns seine Heimat den Mossman Gorge zeigte. Der Dreamtime Gorge walk zeigte uns wie gut angepasst die Natur ist und wie die Aborigines die Natur nutzen. Die Schläge ist mit 3,5m noch klein. Sie kann bis zu 7m werden. Sie wurde gefangen, als sie gerade ein Hühnchen stehlen wollte. Heute morgen wurde sie dann wieder ausgesetzt. Die kleine unscheinbare Grünpflanze heißt Stringnessel und kann außer mit Pipi mit nichts bekämpft werden. Nach der Behandlung dauert es noch 4 Tage bis die Schmerzen nachlassen. Also- Finger weg. Rot eingekreist sieht man eine Hakenpflanze, die noch zum Angeln 🎣 benutzt wird. Dann zeigte uns Roy seine Medizin gegen Jucken bei Mückenstichen. Hilft sofort! Wir lernten, dass man aus Australien keine Steine mitnehmen sollte. Das bringt kein Glück! Der kleine Dragon hat sich gut versteckt. Aber Roy sah ihn trotzdem. Was er uns dann zeigt, sind die Wasserspender im Dschungel. Verdursten täte man nicht.

22 January 2017

Sportlich ging es heute beim Golfen auf dem Mossman Golfplatz zu. Nicht spektakulär, aber mit Bäumen, wie sie bei uns nicht wachsen. Hier sieht jeder Baum so aus, als ob man ihm 2oder 3 verschiedene andere Sorten Pflanzen drauf verpflanzt hätte. Aber das ist eben die Natur, man unterstützt sich und profitiert voneinander um zu überleben. So wie die Aborigines in früheren Zeiten auch nur im Einklang mit der Natur gelebt haben, bis die Weißen kamen. Zu dem Thema erfahren wir sicherlich noch mehr. Aber der Platz war trocken. Die Wolken hingen in den Bergen. Dort fallen pro Jahr 10m Regen und lassen so manche Straße dann unter Wasser stehen. Jetzt verstehen wir auch, warum hier so viele SUVs mit Auspuff nach oben unterwegs sind. Auch auf unserer gestrigen Fahrt sahen wir immer wieder Schilder von Straße unter Wasser. Das wunderte uns etwas, denn es war trocken. Gott sei Dank mit unserem kleinen Corolla. Das Beste am Platz war die Fahne am Klo. Hartmut: "Da weiß man,in wessen Klo man macht"

21 January 2017

Wir führen los, um den Regenwald zu erkunden. In Richtung Norden ist die Autofähre der einzige Weg, um über den Daintree River zu kommen. In allen Flüssen und an allen Küstenstreifen ab hier ist das Baden nicht erlaubt, wegen der Salzwasserkrokodile, die hier heimisch sind. Wir fuhren nach Cape Tribulation. Von dort aus gab es direkte Wege durch den Regenwald, die bei sommerlichen Temperaturen von 35Grad ganz gut zu gehen sind. Wir kamen an völlig leere Strände mit den Überresten aus der schon vorher gesehenen Unterwasserwelt. Die Mangoven sind hier auch heimisch. Einem Krokodil sind wir nicht begegnet. Aber es lauern viele Mücken und Spinnen nur darauf an Nahrung zu kommen. So gerne wir an diesen tollen Stränden ins 29 Grad warme Wasser gegangen wären, hoben wir es uns für den Abend in Port Douglas auf, wo ein Netz gespannt ist.

19 January 2017

Hier sind ein paar Unterwasserbilder vom heutigen Tag. Es war phantastisch. Selbst nach 2 Stunden Schnorcheln war es spannend das Leben unter Wasser beobachten.
Heute morgen dachten wir noch, lass uns zum Hafen fahren, dort die QuickSilver beim Auslaufen fotografieren und dann einen entspannten Tag machen. Der Anfang stimmte. Dann zog uns das Meer so an, dass wir uns eine Sailing- und Schnorcheltour Buchten. Um 1 gings los. Unter Motor liefen wir aus. Gut eine Stunde Fahrt und wir hatten die Löw Island erreicht. Kaum angekommen, sahen wir die erste Schildkröte. Es Leben dort ungefähr 200 grüne und 3 andere Schildkröten. Wir sahen einige im Wasser. Einen ca. 1m langen Hai sah ich auch dort schwimmen. Der hat aber mehr Angst vor den vielen Schwimmern, als dass er etwas tat. Er suchte schnell das Weite. So hatten wir 2Std. zum Schnorcheln, natürlich wieder in Stingersuit. Zurück ging es dann unter Segel in den Sonnenuntergang. Wir hatten tolles Wetter, denn seit 19 Tagen waren die Berge das erste mal Wolkenfrei. Ungewöhnlich für die wet season, die bis April sein wird. Abends dann die Hunderte von Flughunden, die in den Sonnenuntergang flogen.

17 January 2017

Auf unsere 2. Flusstour sahen wir zwar keine Krokodile mehr, dafür lernten wir einiges über die Natur. Unter anderem gibt es einen Farn, der überall auf den Bäumen wächst und seine Wurzeln geradewegs ins Wasser lässt. Hat man nichts zu trinken, dann diese kappen und aussaugen. In 1m Wurzel sind ca. 2Gläser Wasser. Die Natur lässt einiges riesig wachsen, wie diese Bohne. Flughunde-flighing fox- haben wir gesehen. Die Jungen hängen am Bauch der Mutter bis sie fliegen gelernt haben. Unten im Fluss und Buschwerk lauern die Krokodile und warten darauf, dass die Jungtiere runterfallen und nicht fliegen können. Einen Bienenstock gut getarnt in grün bekamen wir auch zu Gesicht. Insgesamt ein sehr lehrreicher Tag. Die Aborigines nahmen die toxischen Waldfrüchte, bauten Körbe aus Hibiskus und gingen die Früchte 5 Tage in den Fluss. So wurden die Waldfrüchte essbar. 😳Das letzte Bild ist ein Weihnachtstern. Und wer hätte das erkannt? Hier ist es kein Strauch, sondern ein richtiger Baum.
Am gestrigen Tag machten wir einen Ausflug nach Daintree Village. Es kam mir vor, als würde ich ins vergangene Jahrhundert reisen. Zurück in die Zukunft, keine Ahnung welcher Teil. Die ganze Stadt war zur Zeit des Goldrausches viel lebhafter. Im Fluss gab es riesige Krokodile, 7m und größer. Dann wurden diese geschossen. Man hat sogar mal eine Zeit im Fluss rund um ein Boot schwimmen gelernt. Aber einer stand dann mit Gewehr bei Fuß. Heute steht alles als Weltkulturerbe unter Schutz. Im Fluss, der z. T am unteren Teil Salz-und Süßwasser ist, sind ca. 400 Krokodile. Die 20% Männchen sind ca. 4 m lang. Werden aber noch größer. Die Weibchen höchstens 3m. Es muss noch etwas Zeit vergehen, nachdem sie gejagt wurden. Aber so ein Wildschwein oder Kälbchen, wenn sie and Wasser zum Trinken kommen, sind kein Problem. Bis zu 6 Stunden kann das Krokodil luftanhaltend auf der Lauer unter Wasser liegen. 😳 Mit einer so vollen Magenfüllung könnte es bis zu einem Jahr ohne Nahrung aushalten. 👍

16 January 2017

Mit der Qicksilver ging es raus zum Schnorcheln und Helmtauchen zum Great Barrier Reef. Die Unterwasserwelt ist auf einen anderen Stick gebannt, aber ich kann euch sagen , sie ist bunt und vielfältig, wie wir es vorher im Aquarium gesehen haben. Viele Korallen sind allerdings auch nicht mehr lebend 😞Aber heute habe ich 2 kleine Haie ca. 80cm groß gesehen. Ist schon phantastisch. Leider keine Wasserschildkröte kam in unser Schnorchelrevier. Das mit dem Helmtauchen sah sehen uns später wie im Film "20000 Meilen unter dem Meer" war auch ein tolles Erlebnis. Der Helm wiegt immerhin 5,5 Kg. In Richtung Festland ging es dann über das Reef mit dem Helikopter. Der Pilot flog sogar noch etwas weiter nördlich, so dass wir große Teile des Reefs und des Regenwaldes sahen. Der Regenwald wird eine andere Tour hier sein.

15 January 2017

Heute nach dem Frühstück auf der Terrasse ging es mit der Calypso raus zum Schnorcheln. Nach der Einweisung und der Einkleidung mit Ganzkörperkondomen, passend zu jedem Typ, ging die Fahrt los in Richtung des Opalreefs. Wir machten 3 Stopps von jeweils einer Stunde zum Schnorcheln (für uns) und Tauchen für Andere. Beim ersten Stopp dachten wir noch, da hatten wir mehr Fische auf den Seychellen. Beim 2.Stopp wurden es schon mehr Fische und mehr verschieden farbende Korallen. Dann war die Unterwasserwelt wirklich wie im Sealife Aquarium. Einen Hai ca.1m lang habe ich auch gesehen. Phantastisch!! Ein Mondfisch ca. 60 cm lang war auch dabei. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Aber manche Dinge muss man nicht fotografieren, die hat man im Kopf. Dann ging es nach dem 3 Stopp in Richtung Hafen. Die Crew war 👍. Danke Jungs und Mädels. Selbst den Anfängern haben sie das Schnorcheln bzw. Tauchen gut 😊 vermittelt. Im Hafen angekommen, fing es auch schon zu regnen an.

13 January 2017

Der heutige Besuch im Wildlife Habitat hat zu dem angesehneren Treffen mit den Koalas geführt. Wir hatten gelesen, dass 10.45 Uhr ein Koala gezeigt wird und man ein Foto mit ihm haben kann. Die sind ja soo süüüss. Also ein Koala schläft ca. 19 Stunden und frisst eine bestimmte Sorte Eukalyptusblätter. Sehr wählerisch. Dieser hier wog 8 Kg. Ist schon ein süßes Kerlchen (mit ziemlich scharfen Krallen als Männchen). Ganz besonders stolz sind sie im Zoo auf ihre Nachkommen bei den Schwarzhalsstörchen. Das Pärchen von Papageien hatte uns schon im Café lauthals begrüßt. Hier ist das Grüne das Männchen und das Rote das Weibchen. In diesem Wildlife Habitat lernten wir den Unterschied von Kängeruh und Wallaby, dem kleinerem Tier dieser Gattung. Zum Schluss sahen wir noch einen schwarzen Kakadu. Weiße gibt es hier keine. Da es heute 36 Grad hier waren und das fast gesamte Gehege ein Regenwald ist, lief uns auch ganz schön das Wasser. Da tut am Nachmittag ein kühles Bad im Meer ganz gut.

12 January 2017

Per Flugzeug ging unsere Reise weiter von Hamilton Island nach Cairns. Wir überflogen den Pazifik und Teile des Great Barrier Reefs. Von Cairns, welches keine Strände hat, fuhren wir nördlich. Hier befinden sich die Strände, so wie Elis Beach, zu den die Cairnser fahren, wenn sie ins Meer wollen. Die Bereiche, an denen man gefahrlos schwimmen kann, sind abgetrennt und bewacht. Das Wasser hat angenehme 29 Grad und draußen sind es 34 Grad. Es wird auch immer angezeigt wie groß die UV Strahlung ist. Wir wissen ja, dass das Hautkrebsrisiko nicht zu unterschätzen ist. Leider schien der junge Rettungsschwimmer David davon noch nichts gehört zu haben, denn seine Lippen sahen alles andere, als zum Küssen aus. Nach einem "erfrischendem" Bad, ging die Fahrt weiter in unser nächstes Quartier in Port Douglas. Kleines nettes Zimmer mit Pool direkt vor der Terrasse. Haben wir dann auch gleich nochmal genutzt.

11 January 2017

Gestern Abend hatten wir noch einen schönen Sonnenuntergang 🌅, den wir von der Terrasse aus gesehen haben. Auch heute gibt es wieder ein Wechselspiel von Sonne und Regen. Somit hatten wir heute morgen noch das Glück einen Regenbogen zu sehen. Leider geht die Fahrt nach Cairns nicht mit dieser tollen roten Yacht, sondern es hieß Koffer packen und auf zum Flughafen. Wir fliegen über das Great Barrier Reef nach Cairns. Mal schauen, was wir heute von oben sehen werden. Gestern hatten wir ja schon mal den Blick von Dent Island auf den Flughafen. Heute von oben wahrscheinlich anders herum.
Gestern setzten wir mit der Fähre über auf Dent Island. Dort gibt es nur ein Clubhaus und einen 18 Loch Golfplatz. Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Von der Clubhausterrasse hatten wir einen herrlichen Blick, so auch die Vorfreude auf unsere Lunchtime. Los ging es. Der Platz war super nass. Es hatte hier die letzten Tage immer geregnet. Mit dem Buggy durften wir auch nur die Wege befahren. Aber von jedem Loch herrliche Aussicht. Es waren ja nur 10 Flights auf dem Platz. Wir hatten keinen hinter uns und konnten so den Platz genießen. Keine Eile, viele Fotos und Ballverluste. Am 9. Loch angekommen, fing es zu tröpfeln an. Kaum waren wir eingekehrt, schüttete es richtig. Schade, denn die Terrasse lag genau auf der Windseite. Pünktlich 14.30 Uhr hörte es auf und wir konnten die 2. Hälfte spielen. Pünktlich 17 Uhr hatten wir es geschafft, denn da ging die letzte Fähre und wir waren die letzten Gäste, also Privatjacht. Kaum saßen wir auf der Fähre fing es wieder zu tröpfeln an.

10 January 2017

Abfahrt von Arlie Beach ganz unkonventionell, obwohl 10 Uhr Fähre im Voraus gebucht, konnten wir schon 8.40 Uhr übersetzten. Im Moment der Abfahrt hatten wir super Sonnenschein ☀️ und 20 min Später sahen wir das Festland schon nicht mehr durch den Regen. Das Oberdeck entleerte sich schnell, als der Regen uns einholte. Auf Hamilton Island angekommen, fehlten unsere Koffer. Aber in aller Ruhe zurück zum Schiff, alle Container geöffnet und wir wurden fündig. Alles Super!! 👍 Check in. Und ab zum Pool. Die 5-8jährigen hatten gerade Notfalltraining beim Bootsausflug oder bei der Rettung von Ertrinkenden. Ja, man kann nicht früh genug anfangen. 👍😊Vor der Zudringlich der Kakadus wurden wir schon gewarnt. Kaum lag was zu essen auf dem Tisch, saßen sie schon in abwartender Haltung😉

9 January 2017

Gestern hatten wir vor unserer Abreise aus Hervey Bay noch Zeit und gingen an den Strand. Bei Ebbe entstanden tolle Sandbilder durch die 🦀. Es waren richtige Armeen unterwegs. Nur wenn wir näher kamen, gruben sie sich flott ein. Das Wasser war bestimmt 38 Grad, da es ganz flach war. Nach unserem Strandspaziergang mussten wir leider los. Der Bus von Hervey Bay fuhr uns zum Zug nach Maryborough West. An der alten Bahnstation machten wir halt. Ich könnte mir richtig vorstellen, wie die Damen und Herren in ihrer Sonntagstracht flanierten, wenn ein Zug kam. Leider wird der Bahnhof nicht mehr genutzt. Von Maryborough gesprochen Meribra ging es mit dem Zug nach Rockhampton oder wie der Einheimische sagt Rocky. Um 1 Uhr heute morgen dann mit dem Greyhound nach Arlie Beach. Ich glaube, jetzt haben wir so ziemlich alle Reisemöglichkeiten hier ausgeschöpft. Nur Pferd, die Stunde 2 $ hatten wir noch nicht. 😉
Einen ganz herzlichen Gruß an alle zu Hause, die so aufmerksam und mit lieben Kommentaren meinen Blog verfolgen. Dieses Bild ist von heute morgen der Sonnenaufgang beim Blick aus dem Fenster. Bei Euch ist jetzt eher Schlafenszeit. Für gestern noch ein Nachtrag. Wir hatten das Glück auf Fraser Island einen jungen Dingo zu sehen. Sieht fast aus wie Rex, meinte Hartmut.

8 January 2017

Es gibt wohl nur 2 Inseln, die man vom Strand gestartet aus betrachten kann eine davon ist Fraser Island. Wir flogen über diese Sandinsel mit ihren zahlreichen Binnenseen. Ein tolles Erlebnis. Schon aus der Luft sahen wir den McKenzie See, der wie ein schon etwas getrockneter Salzsee aussah. Als wir zu ihm hin kamen, sahen wir den Sandstrand, der fast 100 Prozent Quarz war. Das Wasser, nur gesammeltes Regenwasser, war super klar. Die tiefste Stelle nur 9 Meter. Somit war es auch angenehm warm. Außer zum Schwimmen nutzen wir Mädels (Eine machte es vor, wir Anderen dann nach) den Quarzsand um ein Ganzkörperpeeling zu machen. Oh, wie fühlt sich unsere Haut jetzt wie Seide an! Manche machten auch stand up paddeling oder kajaking. Aber einfach nur schwimmen oder relaxen war immer noch das Beste. Toller Abschluss dieses Tages.
Fraser Island- unser Tagesausflug, ein phantastisches Erlebnis. Mit der Fähre setzen wir heute morgen 8.30 Uhr über. Die Fährfahrt war ruhig und dauerte nur 30 min. Die Wettervorhersage war gespalten. Die eine sagte Regen, die andere Sonne. Die größte Sandinsel der Welt lag noch etwas im Dunst. Gestern hatte es nicht nur tagsüber, sondern auch die ganze Nacht geregnet, was hier in letzter Zeit höchst selten stattfand. Im Allradbus platziert und angeschnallt, ging es schon los zum Regenwald. Bis in die 60er Jahre wurden hier noch Bäume geholzt und u.a. nach Sydney für die Oper verschifft. Der Elefantenfarn wuchs hier prächtig an den Bäumen. Die Feige hingegen ist der größte Parasit. Die Mücken fielen die Anderen an, wir hatten uns präpariert. Dann ging es an den 75 Meilen Strand. Dieser ist als Highway klassifiziert und somit 80km/h zu fahren. Das war für mich die erste Strandfahrt. Da musste ich so alt werden, um das Vergnügen das erste Mal zu haben. Wir hatten Spass.

7 January 2017

Außer viel Meer hat Hervey Bay auch einen botanischen Garten. Auf dem Gelände der Einheimischen gibt es auch einen Hinweis auf die Geschichte. In einer Ecke befindet sich ein chinesischer Garten. Viele Pflanzen blühen im Moment. Schicke mal einen kleinen Vorgeschmack auf Frühling nach Hause. 😘 Schade, dass wir hier nicht kochen können mit den riesigen Maronen. 😞 Es gab auch ein paar Tiere. Hier die Wasserschildkröten, die sich freuten als sie mit Brot gefüttert wurden. Ob das wohl die richtige Ernährung ist? Aber selbst bei uns Menschen wissen manche nicht, was gut für sie ist.

5 January 2017

Brisbane-sehr neue und moderne Stadt. Es gibt hier eine Kirche, die 1887 erbaut wurde. 1906 und 2009 wurde sie überarbeitet. Sie ist aber immer noch nicht fertig, da noch die ganzen Statuen fehlen und ein Gewölbe noch unfertig ist. Das erinnerte mich doch irgendwie an den Berliner Flughafen. Das Orient Hotel stand bis vor 15 Jahren noch einsam in der Landschaft aus dreckigem Boden. Heute fast nicht mehr zu sehen. Wer weiß wie lange es noch existiert. Die Stadtrundfahrt war sehr interessant. Brisbane sollte man in jedem Fall besuchen. 2 %der Bausumme muss in Kunst investiert werden. Dementsprechend viel zu sehen. Auch die Australier sind immer für Scherze aufgelegt, wie man am Bild der Jungs vom Pool sieht. Es war kein Regen, der auf die Mädels tröpfelt. Wir gingen noch ins Rathaus, eins der älteren Und lange Zeit bis in die 60-er Jahre das höchste Gebäude der Stadt. Im obersten Geschoss die Ausstellungen 100% Brisbane und asiatische Ink Kunst. Super interessant!

3 January 2017

Zugfahrt in Australien ist auch besonders. Der Zug von Sydney in Richtung Brisbane hält fast in jedem Dorf an der Strecke. Diese ist eingleisig. Zum Teil sind die Bahnsteige so lang wie ein Wagon. Dann kommt die Ansage, in welchem Wagon man aussteigt. Der Zug hält ein erstes Mal zum Aussteigen. Dann fährt er ein Stück nach vorne. Hält ein zweites Mal und die Koffer werden ausgeladen. Und Rauchen auf den Bahnsteigen ist per staatlichem Gesetz verboten. Falls mehr als 5 min Aufenthalt sind, wird es nochmal angesagt. Bei einem 1 min Hält heute hat doch tatsächlich einer gedacht mal schnell eine durchzuziehen. Dann kam gleich über den Lautsprecher die Schelte. Aber so kamen wir nach 9 Stunden und rund 500km in Coffs Harbour an. Nette Kleinstadt mit 8000EW und momentan vielen Touristen. Alle Hotels sind ausgebucht. Restaurant abends auch nicht leicht zu finden. Aber wie man sieht am Ende des Strandes haben wir doch ein Plätzchen gefunden. 😊
Coffs Harbour war ein sehr nettes kleines Städtchen an der Küste. Am Morgen sind sowohl die Championships im longbowl der Damen Zugänge, als auch schon die Surfer draußen. Die Wellen schlugen länger und höher, als am Abend zuvor. Das Wetter ist hier sehr wechselhaft. Eben noch Sonne ☀️ mit blauem Himmel und kurz darauf ein lauer Nieselregen. Immer gut einen Schirm 🌂 dabei zu haben. Wir gingen den Mangrovenweg und durch den Wald, der mit vielen Vogelstimmen widerhallte. Offensichtlich leben hier auch kleinere Tiere, wie man an diesem Höhlen Baumstamm sieht. Der Fluss mit einem Gemisch aus Salz- und Süßwasser lädt zum Angeln 🎣 und Standuppaddeling ein. Natürlich ist das Wasser im Fluss seichter und wärmer. Kein Wunder, dass dort mehr gebadet wird, als im Meer. Dann geht es mit Bahn🚅 und 🚌 auf nach Brisbane. Die Geschwindigkeit beträgt wieder ca. 80 km pro Stunde, so dass wir die Orte und Landschaft, die wir passieren, gut genießen 😊 können.

2 January 2017

Das Wetter heute Vormittag ist auch nicht allzu gut. Daher machen wir einen Ausflug mit der Fähre nach Sydney und von dort nach Manly. Im kleineren Santury Aquarium sehen wir alles, was es am Great Barrier Reef geben wird. Ein Bild ist zum Raten, was es ist. Im nächsten Text werde ich es auflösen. Phantastisch, was uns am Great Barrier Reef erwartet. Das Reef ist so groß wie Deutschland und die Hälfte davon schon Tod. U.a. Stickstoffmangel ist eine der Ursachen. Aber hier in Manly gibt's eine Bewegung zum Plastikfolien Einkauf. Dies sollten wir alle, die ihr auch diesen Blog lest in die Tat umsetzten. Am Strand sahen wir eine Familie, die alles Ülastik gemeinsam mit den Kindern einsammelte. 😊

31 December 2016

Die Party ging am Fuße der Oper weiter. Wir hatten sehr nette Gesellschaft mit Leuten aus Essex und Australiern, die aus Griechenland eingewandert waren und hier jetzt in 2. Generation leben. Es wurde getanzt, gelacht, gegessen, getrunken und gequatscht bis wir dann von 60 auf 1 runterzählten. Dann ging das große gigantische Feuerwerksspektakel los. Es war einfach großartig. Danach kamen noch die vielen beleuchteten Boote hintereinander durch die Brücke. Es war ein tolles Erlebnis dabei gewesen zu sein. So wünschen wir allen ein glückliches und gesundes neues Jahr. Mögen jedem seine Wünsche in 2017 in Erfüllung gehen!!
Nachdem am Nachmittag noch alles nach Regen aussah, klärte es sich dann doch noch zum Abend hin auf. Wie man auf den Bildern erkennt, war der gesamte Streifen vor der Oper schon mit Zelt, Mann, Kind und Campinggeschirr belagert. Wie wir wissen, muss man ab morgens gegen 2 dort einen Platz einnehmen, damit man ihn Abends noch hat. Draußen spielte Musik. Wir hingegen erlebten in der Concert Hall des Opernhauses eine phantastische Operngala mit Verdi, Rossini und Pucchini. In einer Pause um 21 Uhr kam dann das erste Feuerwerk 💥 für die Kleinen, die dann ins Bett sollten. Ende dieser Veranstaltung war 22.30 Uhr.

30 December 2016

Heute fuhren wir mit der Fähre von Rose Bay zur Oper, um unsere Tickets für morgen abzuholen. Im Hafen lag die Ovationen of the Seas, riesig wenn man sich die Dimensionen anschaut. Lunch gabs in einer kleinen Brauerei auf the Rocks, einem alten Stadtteil von Sydney. Hier sahen wir diese Beine, die ein Foto wert waren. Im Anschluss gingen wir ins Sealife Aquarium. Die Röhren, durch welche wir liefen, ließen uns sowohl Stingrays, Haie und Rochen von allen Seiten sehen. Gut, dass noch die dicken Wände zwischen uns waren. Mal sehen, was uns so am Great Barrier Reef erwartet. Heute bekamen wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Abends bei der Heimfahrt zeigte sich noch mal die Sonne dich die den halben Nachmittag vorhandenen Wolken. Es war warm und schwül. Der Regen kam nur so als kleiner erfrischender Niesel für kurze Zeit.

29 December 2016

Mit dem Vorortzug machten wir unseren Ausflug in die Blue Mountains bei 38 Grad. Wir hatten unsere Tickets für den Explorerbus und die 3 Bahnen (Seilbahn, Zug und Gondelbahn) schon vorgebucht. So machten wir uns einen Plan. Runter mit der Seilbahn. Unten im Regenwald nahmen wir den längsten Weg, da den die chinesische Reisegruppe keinesfalls nehmen würde. Diese Asiaten sind wirklich richtig laut, egal wo sie sind. Dann ging es mit der ehemaligen Minenbahn steil bergauf. Sitzposition Cliffhanger. Oben gut wieder angekommen ging es mit der Seilbahn über eine Schlucht in Katoomba mit Blick auf den größten Wasserfall von Katoomba. Zum Schluss brachte uns der Hopp on and off Bus noch zum Aborigines Kulturzentrum. Dort erfuhren wir mehr über die Bräuche, Kunst, Tänze und Musik der Einheimischen. Wir freuen uns schon auf die Kunst im Norden des Landes. Erst hier ohne Bäume merkten wir die sommerlichen Temperaturen. Gut, dass sowohl die Busse, als auch die Züge klimatisiert sind. 👍😊

28 December 2016

Heute war Haushaltstag! Wer es nicht kennt, hier die Erklärung: Man hatte Waschtag und kümmerte sich um Bankgeschäfte zu DDR Zeiten. Heute hieß es Waschtag mit dem Waschsack und die Weiterreise mit Zug und Bus zu organisieren ab 6.1. von Brisbane. War nicht so einfach, da ja bis Ende Januar hier Urlaubszeit ist. Jedenfalls kommen wir jetzt pünktlich am 10.1. in Hamilton Island an, damit wir am 11.1. auf Dent Island Golfen können. Der Abschlag ist schon seit 4 Monaten gebucht. Wir fahren Bahn und Bus. Zusätzlich galt es noch herauszufinden wie wir morgen in die Blue Mountains ohne Auto kommen und dort so viel wie möglich sehen können. Auch das ist geschafft. Also Füße hoch legen und im Internet recherchieren und telefonieren war heute angesagt. Hab mich gut geschlagen mit meinem Englisch! Zum Abendessen gingen wir heute aus. Sehr nettes Restaurant in welchem nur eingewanderte Anfang 30ger junge Menschen aus Europa arbeiten. Alle haben ihre Liebe zu diesem Land entdeckt und blieben.

27 December 2016

Am Nachmittag als die Flut kam, war die Lifeguard sehr präsent im Einsatz. Sie wiesen sowohl mit Lautsprecher, als auch im Wasser die Badenden darauf hin, nur an bestimmten Stellen sich aufzuhalten. Selbst das Fernsehen war da. Draußen war ein Schlauchboot und der Heli unterwegs. Wer weiß, ob nicht so wie vor 3 Tagen wieder Haie in Sicht waren. Alarm gab es nicht. Anders als 1938, wo 100 Schwimmer durch die hohen Wellen in Lebensgefahr waren und nur 95 gerettet werden konnten. Die Wellen kamen heute auch schneller und höher als vor 3 Tagen mit der Flut. Die junge Asiatin mit Schirm 🌂 wollte sicherlich auch nicht bis zum Hintern nass werden.
Entspannung und einen Sonnenbrand holten wir uns heute am Bondi Beach. Hartmut wollte gerne schwimmen, daher gingen wir ins Iceberg. Wir waren nicht die Einzigen. Aber immerhin waren alle im Bad wirklich die Schwimmer. Das Wasser war kühl, wie das Meer. Keine Wassertemperatur für Warmduscher, wie mich. Ich nutze die Zeit für mein Tagebuch. Die letzten Tage war dazu einfach zu wenig Zeit. Lunch gab es in der Bar vom Iceberg. Das Restaurant ist die nächsten 2 Wo ausgebucht, sagte uns die Rezeptionistin , als wir nach einem Platz fragten. In der Bar fanden wir dann doch ganz spontan einen Platz. Es gab zwar nur Kleinigkeiten, aber mehr wollten wir eh nicht. Nach einer Weile kam Hartmut ins Gespräch mit seinem Nachbarn. Selten, dass Männer mal nur so ins Gespräch kommen. Vielleicht lag es daran, dass der Nachbar halber Italiener und halber Deutsche in Stockholm aufgewachsen, war. Sergio lebt jetzt seit 10 Monaten hier. Mit Mitte 40 lebt er jetzt seinen Traum hier.

26 December 2016

Dann heute beim Stadtbummel bekamen wir durch Strassenkünstler das Leben der Einheimischen näher gebracht. Kunst und Kultur kann man wenn man möchte überall entdecken. So auch im Museum für Contemporary Art. Ob es jetzt die Riesenuhr ist, die ganz laut tickte uns so uns den Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigte, oder sanfte Kuss war, die uns beeindruckten. Genauso beeindruckt waren wir auch von der Siluette von Sydney im Sonnenuntergang.
Das Opernhaus von Joern Utzon entworfen, aber nicht von ihm fertig gebaut, war heute unser Ausflugsziel. Die heute Mittag gebuchte Führung war sehr lehrreich. Wir erfuhren viel über die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft des Hauses. Monika, unsere Führerin durch die Oper zeigte uns ganz besondere Blicke von der Oper auf die Harbourbridge und auf die gerade begonnene Regatta. Das Haus ist nicht nur von außen, sondern auch von innen ganz speziell. Zum Beispiel sind die Sitze sind von einem Orthopäden entworfen worden. Die Aussenhaut aus Beton, Glas und Fliesen sind nicht mit den Holzinnenkonstruktionen verbunden. Alle Teile des Hauses, auch die äußeren Treppen und Terrassen, werden für Auftritte und Konzerte benutzt. Am 31. werden wir die Akustik erleben😊Ach und es stimmt, dass das Dach je nach Tageszeit und Wetter immer anders aussieht.

25 December 2016

Ausflug in die Blue Mnt. im Westen von Sydney. Der Nationalpark ist sehr weitreichend. Wir haben nur einen kleinen Teil davon erfahren und erwandert. Wandern bei 30 Grad ist nicht so gesundheitsfördernd. Also nur leichte Bewegung. Wir sahen die ca. 40000 Jahre alten Handabdrücke der Ureinwohner Australiens. Die red hands cave war ein Felsvorsprung mit Handabdrücken. Viel los am heutigen Weihnachtsfeiertag war hier nicht. Dafür aber am Bondi Beach, den wir noch bei unserer Rückkehr nach Sydney besuchten. Es war schon witzig zu sehen, wie unterschiedlich doch die Menschen sind. Die Wellen sind sehr tückisch mit ihre Kraft und in ihrem Schwung. Man steht am Tand, will nur ein Foto machen und da kommt eine 🌊, die dir plötzlich bis zum Knie reicht. Und es ging nicht nur mir so. Den Japanerinnen reichte sie bis fast zum Hintern. 😀Ein schöner Abschluss war dann noch die Betrachtung der Streetart an der Promenade.

24 December 2016

Ja, nun sind wir schon in Sydney. Heute ist heilig Abend zu Hause. Wir denken an alle zu Hause, Familie und Freunde. Bei uns sind es 30 Grad. Die Sonne lacht. Wir machen einen Ausflug in die City. Mit dem Bus geht es von Bay Rose zur Town Hall. Dort treffen wir mehr Touristen und Einheimische im letzten Weihnachtseinkaufsrausch in Viktoria Building. 4 Etagen Shopping mit Sale und Prozente. Da kann doch keine Frau widerstehen. Aber es geht weiter in den Skytower, um den Blick von oben zu haben. Hier bekommen wir den Blick auf die Oper und die Harbour Bridge, die Wahrzeichen von Sydney. Ja, dann mal auf zur Oper. Dort haben sich schon einige eingefunden, um sich vom Shoppingrausch zu erholen. Vor der Oper ist die Werft, von der aus die Fähren in die verschiedenen Buchten fahren. So auch in unsere, die Rose Bay. Das ist eine sehr gute Wohngegend. Weihnachtsessen, nicht Kartoffelsalat und Würstchen, gabs im Regatta. Ausgezeichnete Küche!! 😋

23 December 2016

Gestern haben wir an der Küste von Australien das erste mal Bekanntschaft mit Quallen gemacht. Es eh so gut aus und das Wasser war gar nicht kalt. Wir haben uns gewundert das keiner ins Wasser ging. Nachdem ich Muscheln gesucht hatte um Merry Christmas zu legen und diese abspülte, merkte ich ein Brennen an der Hand und am Fuß. Diese blauen Quallen mit den blauer Fäden waren Schuld. Blasen, die wir gleich mit Traumeel behandelten, waren die Folgen. Tat ziemlich weh!! Also so einfach scheint das hier mit dem Baden nicht zu sein. Hier sind es 25 Grad und von wegen Weiße Weihnacht oder wie es in den Songs heißt ist außer Plastik nix da. Ein Bild gestern war für uns ganz besonders. Wenn du das Allgäu, die Pfalz und die Ostsee zugleich siehst, dann siehst du dasselbe was wir gestern gesehen haben!

22 December 2016

Heute waren wir mal auf dem Catalina Golfplatz unterwegs. Seid fast 6 Monaten OP bedingt waren wir keine 18 Loch auf dem Platz. Das war herrlich. Das Wetter trüb, aber immerhin 20 Grad. War genau richtig zum Spiel. Die Tierwelt hier waren Kakadus( sehr laut) Hasen und Kängurus. Da laufen ja manche mit ner riesigen Wampe rum. Aber im Gegensatz zu manchen Menschen, hängen an den Bäuchen 2 Beine. Und schnell kommt dann an den 2 heraushängenden Beinen ein Junges raus.

21 December 2016

Heute ging es weiter entlang der A1, die teilweise an Seen, Nationalparks und dich Wälder führt. So kamen wir auch durch Eden. Nette Kleinstadt. Wir hatten uns heute unser Endziel in Batemans Bay gesetzt. Hier gibt es einen Golfclub. Also heute Abend schon mal hin, ob wir morgen spielen können. Die netten Tiere seien wohl morgen früh weitergezogen, so dass unserem Spiel nichts im Wege steht. 👍Also haben wir noch eine Nacht verlängert und bleiben morgen hier.

20 December 2016

Wir wollten unbedingt noch die Skyline von Melbourne von der Wasserseite aus sehen, daher gleich am Morgen vor der Abfahrt eine Bootstour gebucht. Wetter war ja auch Klasse! Die Rückfahrt war wie eine Privatfahrt, da nur noch der Käpt'n, seine Gehilfin und wir an Bord waren. So konnten wir ungehemmt uns bewegen und fotografieren. Dann ging es mit dem 🚗 (erstmalig seit September und dann noch Linksverkehr) von Melbourne in Richtung Sydney immer der M1/A1 entlang. Am Anfang war immer noch die Ermahnung :"Fahr weiter rechts!" Jetzt ist es schon ok. 👌 Abends kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang in Lakes Entrance. Es ist doch immer wieder ein romantisches Naturschauspiel. 😍Der einsame schwarze Schwan sucht auch noch nette Gesellschaft.

19 December 2016

So, nun sind wir schon in Melbourne angekommen. Hier hatten wir bei unserer Ankunft kühle 14 Grad, aber sonnig. Im Stadtzentrum sind alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei. Sehr angenehm. Wir fahren zum Victoria Markt, dem ältesten in der City. Das wars dann auch schon am1.Tag. Gestern kleine Stadtrundfahrt und Besuch in der Nationalgalerie. Dort ist gerade eine David Hochney Ausstellung. Der Mann ist Ende 70 und malt jetzt mit iPad. Große Klasse!! Schön war auch der bewegte Garten zum Schluss im Museum. Man nimmt eine Blume 🌺 mit und schenkt sie irgendjemandem in der Stadt. Mich sprach ein Stassenzauberer an:"Ist das nicht ein zauberhafter Tag? "Ich antwortete ja und gab ihm die Blume. Er war sprachlos, so verzaubert war er.

16 December 2016

Heute ging es bei uns um die Geschichte Vietnams. Im Kriegsopfermuseum hier in Ho Chi Minh City wird sehr anschaulich an den Krieg und seine z.T. noch bis heute bestehenden Opfer und Folgen erinnert. Der Besucherandrang war sehr groß. Hoffentlich nehmen alle auch was in ihre Heimatländer mit, dass solche Kriege gestoppt werden bzw. nie wieder passieren. Die sogar noch heute verstümmelt auf die Welt kommenden Kinder durch Dioxinvergiftung der Eltern oder sogar Großeltern und der Umwelt sollten Allen eine Lehre sein. Da das Museum so interessant war und wir bis 12 Uhr gar nicht alles schafften, gingen wir nach unserem Besuch im zentralen Postamt von 1891 nochmal zurück ins Museum. Ab 13.30 Uhr war es wieder offen. Das haben wir hier schon öfter erlebt, dass Mittagspause und zu ist. Nachmittags in der Roofbar wurden noch die letzten Karten geschrieben, der Blog gepflegt und Tagebucheinträge gemacht, bevor es ins 3T Restaurant ging. Grillen auf dem Dach bei 28 Grad, aber ein leichter Wind

15 December 2016

Nach nochmal einem letzen schönen Sonnenuntergang hieß es Abschied nehmen von Phu Quoc. Bevor der Flieger geht, Gabs zum Abendessen im Restaurant May noch frisch gegrillte Scampies mit viel Knofel und red Snapper. Super lecker 😋!!!! Dazu noch den grünen Papayasalat. Ich könnt den jeden Tag essen. Mal sehen, was in Australien zu unserer Lieblingsspeise wird?! Eine kleine Einstimmung auf Weihnachten 🎄 war auch in Salinas Hotel vorhanden. So kann man auch einen Tannenbaum imitieren.
Frau Hong, der gute Geist in der Gästebetreuung, wollte unbedingt noch ein paar Fotos von uns machen, bevor sie in den Feierabend ging. Hier seht ihr das Ergebnis. Der Regen ist vorbei, wieder strahlt die Sonne und das Meer hat ca.27 Grad. Es weht ein laues Lüftchen und ist ca. 28 Grad.
Gestern hatten wir einen sehr herzlichen Empfang hier auf Phu Quoc. Ein kaltes feuchtes Tuch mit 4 hausgefertigten Tees war ein guter Willkommensdrink. Es ist schön in einer Stunde Flug der Grossstadt zu entfliehen und die Ruhe zu genießen. Bei 28 Grad ☀️, mal einem kurzen kleinen Schauer und dann ist gleich wieder alles trocken lässt es sich aushalten. 😉Im Dezember ein sehr schönes Urlaubsparadies. Der thailändische Spa lud förmlich zu einer wohltuenden Massage ein. Abends gabs einen Cocktailempfang, auf welchem wir ein sehr nettes Ehepaar aus Frankfurt kennen lernten. So war der Abend sehr kurzweilig beim Abendessen im Freien.

13 December 2016

In der Skybar im 25.Stock des AB Tower ( Empfehlung von Christoph) hatten wir einen schönen Blick auf die City und unser Hotel. Wir genossen das japanische Abendessen mit Sake. Da werden gleich Erinnerungen geweckt! Ist ja noch nicht so lange her. Noch kommen unsere Essstäbchen aus Japan oft zum Einsatz und Werfern von den Einheimischen bewundert. Die Japaner sind auch wirklich die Ästheten unter den Asiaten. Das merken wir hier umso mehr.
Den ehemaligen Präsidenten Palast in Ho Chi Minh City erreichten wir zu Fuß, natürlich mit noch mehr Verkehr als in Hanoi. Aber wir haben schon gelernt: bei rot kannst du gehen, langsam und immer gerade aus, bei grün musst du vorsichtiger schauen und gehen. Der Palast war sehr schön und stilvoll eingerichtet. Sehr schön fand ich die Vasen und den Kinosaal. Erinnerte mich and Homekino im Studentenstädchen in Sofia. War nur nicht ganz so plüschig.

12 December 2016

Total familäres Hotel mir viel Herzenswärme und Freundlichkeit war für die letzten 3 Tage unser Domizil. Gestern, als es so regnete, wurden wir ganz spontan zum Lunch der ganzen Familie eingeladen. Die 2 englischen Mädels, die ebenso noch im Hotel waren, gleichfalls. Es war eine große Runde mit Mikel, seiner Familie, Cousins und Cousinen. So etwas erlebt man nicht in großen Hotels. Danke für diese Erfahrung! ❤️Heute gingen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest los. Alles wird schön geschmückt zum Wohlfühlen.
Lecker leichter Lunch mit Hue Spezialitäten. Sehr empfehlenswert. Kann man leicht zu Hause nachmachen. 😋
Heute gönnten wir uns das Vergnügen einer Massage am Vormittag. Bei wikitravel hatten wir von diesem must do in Hue gelesen. Stattgefunden hat dies in einer Einrichtung von Blinden. Angeschlossen ist dieser Einrichtung ein Internat für blinde Kinder. Die Behandlung begann mit einem 15 minütigen Kräuterdampfbad. Danach kam eine einstündige Massage. Diese war eine Kombination aus Akupunktur, Akupressur und rhythmischer Massage. 😁Völlig entspannt und deblockiert kamen wir heraus.

11 December 2016

Gestern war mal ein Tag zum Ausspannen und Erholen. Zuerst schrieben wir an unserem Blog, Tagebuch und Postkarten nach Hause. Es regnete den ganzen Tag. Aber in Hue sind alle darauf eingestellt, da es hier viel regnet. Egal ob auf dem Boot, auf dem Moped, Fahrrad oder Markt. So schlenderten wir am Nachmittag am Ufer des Parfümflusses entlang. Den Bootsführern der Drachenboote zum Trotz gingen wir zu Fuß auf die andere Uferseite zum Markt. Dort wird alles essbare ganz oder schon in Teilen verkauft. Boote waren rar auf dem Fluss. Gerade ein paar Fischer waren zu sehen. Zum Schluss unseres Marktbesuches sahen wir noch diese tollen Torten. 😋,aber nichts für einen Diabetiker! Wir hatten ja auch noch ein kleines Stück Stollen aus Matsumoto, welches wir uns zum 3. Advent schmecken lassen konnten.

9 December 2016

Schön waren zum Abschluss noch die Wasserpuppen. Das Theaterstück hatten wir vor 3 Tagen ja schon als Zuschauer gesehen. Diesmal durften wir hinter die Bühne und alles von hinten sehen. Wir konnten den Spaß und die Begeisterung sehen, mit der diese jungen Menschen die Puppen tanzen ließen. Wir hatten ebensoviel Spaß daran.

8 December 2016

Erst mal die Auflösung der Frage vom letzten Mal: König Drosselbart. Heute lernten wir das Leben im Dorf weiter kennen. Zuerst ging es mit dem Radl in das älteste Haus im Dorf 184 J. alt. Es wurde, wie in der Ahnentafel ersichtlich, vom Urgroßvater ihres schon verstorbenen Mannes, in Männlicher Linie vererbt, erbaut. Sie erklärte uns die Ahnentafel und die Familiengeschichte. Diese Familie war immer sehr reich. Daher dürfte der Urgroßvater sich auch 3 Frauen nehmen. Anschließend lud sie uns noch zu einem selbstgefertigtem Tee ein. Danach ging es mit dem Rad zur Besenbinderin. Sie zeigte uns, wie ein Besen aus Reisstroh gefertigt wird. Diese werden je nach Gebrauch, Abstauben, Tisch abkehren, innen fegen oder Draußen kehren, in verschiedenen Stärken gefertigt. Sie benötigt für einen kleinen 40 min und für einen großen 5 Stunden. Hier sahen wir ganz einfache, aber sehr herzliche Verhältnisse. Es hat uns gefreut hier gewesen zu sein und selbst einen kleinen Besen in 1,5 Std. zu fertigen
Aller Abschied ist schwer. So auch dieser nach 3 Tagen von der Dragon Pearl, seiner Crew und unseren Mitreisenden aus Indien, Brasilien, Südafrika, Australien, den USA und Deutschland. Für jeden ging es in eine andere Richtung. Wir blieben noch für einen Tag im Dorf Yen Duc. Wir wollten das Leben der Vietnamesen, diesen sehr freundlichen Menschen, näher kennenlernen. Mittags angekommen, bezogen wir ein Haus, wie es vor über 200 Jahren gebaut wurde. In der Mitte der Wohnraum mit vielen Türen zum öffnen. Rechts und links die Schlafräume. Dann ging es per Fahrrad durch das Dorf. In Vietnam gibt es den Spruch: Nur wer Reis erntet und Fische fängt, darf auch essen. So wie in einem Märchen, welches ich aus Kindertagen kenne. Nur wer arbeitet, darf auch essen. Nun wer weiß, welches Märchen das ist? So schälten und polierten wir Reis. Und jagten Fische mit dem Fangkorb. Beides harte Arbeit. Aber es machte allen Beteiligten viel Spaß. So gab es dann auch Abendessen für Alle.

7 December 2016

Der Bootausflug in der Bai zu long heißt übersetzt soviel wie kleines sehenswertes Land war einfach phantastisch. Die Halong Bucht wird tgl. mit ca. 500 Booten angefahren. Die Nachbarinseln nur von einer Gesellschaft mit höchstens 14 Booten. Es gibt hier 1900 Inseln mit 14 ehemals von Fischern bewohnten Höhlen. Seit 1994 leben sie in 14 Dörfern auf dem Wasser. Es sind 47 Familie, die dieses harte Leben noch führen. Wir besuchten die ehemaligen Wohnstätten. Hatten tolle Sonnenauf- und Untergänge. Und besuchten heute ein schwimmendes Dorf. Tom unser Führer hat uns sehr viel über das Leben dieser Fischer erzählt. Ich wollte dieses Leben nicht führen, weder für mich, noch für meine Kinder.

5 December 2016

Ausflug nach Trang an. In Bai dinh verbunden mit dem Besuch der größten Pagode von Vietnam. Da haben die Vietnamesen von den Indern eine Rolex geschenkt bekommen. Diese habe sie Buddha geweiht und deshalb um die Rolex einen Turm gebaut ( die Pagode) und dann noch ein ganzes Kloster mit dazu. So erzählte und unser Guide. 2010 wurde die Anlage fertig. Mönche wohnen noch keine hier. Aber viele in Stein gehauene Mönche stehen schon mal stellvertretend da. In Trang an gibt es einen langen See, der durch viele Höhlen fließt. In Spitzenzeiten müssen hier bis zu 200 Boote unterwegs sein. So viele wie im ganzen Spreewald. Wir wurden 2 Stunden durch die Höhlen geschippert. Als unsere Ruderin nicht mehr konnte, hat sie die Füße genommen. Wir hatten nach einer Stunde doch etwas Langeweile und haben mit gerudert. Wenigstens etwas Bewegung nach der langen Busfahrt!

4 December 2016

Auch hier wird Sonntags geheiratet. Viel Glück und Liebe dem jungen Paar! Für uns war gestern mal ein Tag der Ruhe und Entspannung. Bummeln, Kaffee oder Tee mit schnellem Internet um unsere Lieben zu Hause auf dem Laufenden zu halten. 😊Obwohl Sonntag sind viele am Schaffen, so wie der Strassenfriseur bis zum Einbruch der Dunkelheit. Abends war die Street food Straße wieder die beste vietnamesische Küche. Da wird gekocht wie zu Hause. Das ist bestimmt auch der Grund, warum diese Familie mit 2 Kindern da war. Der Versuch vorgestern im Restaurant ist kläglich gescheitert. Die Karte sah gut aus. Wir machten unsere Bestellung. 2 Bier, Wein gabs nicht, Entenbrust und Ribeye. Nach kurzer Zeit kam der Kellner, Entenbrust ist aus. Ok, dann Das Rinderfilet. Nach kurzer Zeit kam er zurück. Ribeye und Rinderfilet ist aus. Da haben wir es beim Bier belassen und sind in unsere Straße zum Essen. Die Auswahl ist riesig. Man kann jeden Abend was anderes essen. Das für unter 10€ inclusive Getränke. ?

3 December 2016

Ausflug nach Mei chau, ca. 3,5 Stunden Busfahrt mit Echt harter Federung ganz hinten, da wir als Letzte eingestiegen sind. Das war eine Herausforderung. Die nächste kam als wir die Fahr- und überholweise sahen. Gut, dass wir ganz hinten sitzen, dachten wir. Die Landschaft traumhaft, auch wenn das Wetter etwas trüb war. In der Gegend lebt die Thailändische Minderheit. Im Winter auf dem Bambusboden im OG im Sommer unten, da es ziemlich heiß ist. Die Reisernte war zu Ende. Die Frauen webten Tücher und Schals zum Verkauf. Wir machten die Radtour durch die umliegenden Dörfer. An dem Wasserfall versammelt sich so gegen 5 das Dorf zum Baden. Das Wasser klar und kalt. Nichts für uns Warmduscher!
Das müsst ihr einfach sehen! Das Moped ist das Hauptverkehrsmittel. Damit wird alles transportiert. Manchmal kommt auch noch das Fahrrad zum Einsatz. Es ist jedes Mal ein kleines Erlebnis über die Straße zu gehen. Selbst wenn die Fußgängerampel grün zeigt, sollte man nicht einfach losgehen. Vorgestern Abend ist mir dabei glatt ein Auto 🚗 über die Spitze von meinem Schuh gefahren. Gut dass die Zehe ein Stück kürzer war, als der 👠.

2 December 2016

Abends hatten wir die Foot Tour Hanoi (mündlich) gebucht. Wie sich herausstellte, war es die food Tour. Noch halb satt von dem hot pot liefen wir los. Aber da Bewegung hungrig macht, kam der Hunger mit der Zeit. Wir hatten die besten Sandwiches in der Stadt, verschiedene von uns selbst gerollte Sommerrollen mit Fleisch oder Fisch, mit Schweinefleisch und Pilzen gefüllte Reiscreppes und einiges mehr. Zum Schluss gabs noch einen Heißen mit Eierschaum belegten Kaffee und dazu mit Oreokeks bekrümelte Eiscreme. Für den Italiener in unserer kleinen Gruppe war das natürlich kein🍦. Wir wissen doch, das beste Eis können nur die Italiener machen😉
Als Erstes nach dem Frühstück wollte Hartmut seine in der Kälte wohl gehütete Wolle vom Kopf loswerden. Nachdem der Friseur mal so ganz vorsichtig 2cm abgeschnitten hatte, zeigte ich ihm ein Bild, wie ich es mir vorstellte. Er stellte daraufhin die Maschiene auf 6 mm ein und los gings. Tolles Ergebnis. Danach zum Stadtrundgang mit Ho Chi Minh Mausoleum und Altstadt. Zum Mittag gab es hot pot. Wir bekamen alle Zutaten und den Topf mit Brühe auf den Tisch. Als es wieder kochte, kam das klein gehackte Huhn, Nudeln und grünes dazu, so wie wir es essen wollten. Sehr gesellig und lange. Gut für die ganze Familie. Danach noch ein Abstecher in den botanischen Garten. Dort saßen die Knaben auf der Straße und alle mit ihren Handys beschäftigt. Pokémon?! Aber sonst war es mal eher ruhig im Gegensatz zum sonstigen Straßenlärm. Mit dem Besuch in der einzigen Pagode in Hanoi beendeten wir unseren Stadtrundgang. Gut das die Informationen schneller nach Hause kommen, als mit der Schildkröte.

1 December 2016

Heute kamen wir in Hanoi an. Der erste Eindruck, neuer Flughafen, gute Straße in Richtung Hanoi vom Flughafen und ☀️. Es sind sehr angenehme 23 Grad. Jetzt geht der Sommer los. Je näher wir der Innenstadt kamen, desto dichter wurde der Verkehr. Es wird viel gehupt und es geht nur nach Paragraph 1 StVO. Alle anderen Paragraphen gelten hier nicht. Jeder fährt wie er will. Als Fußgänger muss man nur mutig und in einem Zuge über die Straße gehen. Dann fahren die anderen um einen drumherum. Es ist ziemlich laut auf den Straßen. Das Leben findet hier auf der Straße statt. Egal ob zum Gemüse putzen, Sport machen, Mopedteile lackieren..... Das Essen sehr gut 😊 und preiswert auf der Straße. Der Umrechnungskurs 1:25000 gewöhnungsbedürftig.

30 November 2016

Heute morgen hieß es wieder Sachen packen. Toshie, unsere Gastgeberin war so freundlich uns mit den schweren Taschen nach Nara zum Bahnhof zu fahren. Vielleicht sehen wir uns in der Pfalz wieder. Auf der Fahrt zum Flughafen Kansai in Osaka erinnert uns sowohl die Driving Range, als auch die Kunst, welche wie ein Saumagen aussieht, an zu Hause. Wie man sieht mussten noch nicht alle kleinen Häuser und Felder dem modernem Stadtbild weichen. Wer in Japan ist und so ein exzellenter Koch, wie Hartmut, benötigt natürlich auch gutes Werkzeug in der Küche! Dieses neue Messer hat auch eine ganz individuelle Gravur bekommen. Dann gabs heute das letzte Mal Doriyaki. Hatten aber schon bessere. Matchs Tee werden wir demnächst dann selbst zubereiten. Aber wie man sieht kann man noch mehr aus Matcha machen.

28 November 2016

Abends gingen wir ins Gion Corner. Dort gab es eine Aufführung von den wichtigsten Darbietungen im japanischen Leben und Theater. So gab es eine Teezeremonie, Ikebane-das Stecken von Blumen, Musik aus vergangen Jahrhunderten, wie sie im Tempel noch gespielt wird, ein Schauspiel, den Tanz einer Lerngeisha- Maiko und ein Puppenspiel, gespielt von 3 Darstellern an einer Puppe. Eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Stunde. Wir bekamen einen kleinen Einblick in die japanische Kultur. Danach machten wir mit Saki eine geführte Wanderung durch Gion, dem Geishaviertel von Kyoto. Um diese Zeit jedoch sind die Damen im Kimono keine echten Geishas, sondern Asiatinnen oder Amerikanerinnen mit gemieteten Kimonos. Mal einen Tag Geisha sein!
Heute morgen besuchten wir einen Shinto- Shrine im Süden von Kyoto, den Fushimi-Inari Shrine. Montags, so dachten wir, sei nicht so viel los. Aber wieder weit gefehlt. Es bedarf etwas Geduld, um einen einigermaßen menschenleeren Gang zu haben. Der Fuchs mit dem Schlüssel bedeutet Glück im Geschäftsleben. Man auch dieses Glück mit einem Bogen für den Shrine kaufen. Es gibt wie man sieht kleines und großes Glück. Dem frisch Vermählten Paar wünschen wir natürlich großes Glück und viel Liebe. Es sind momentan auch sehr viele Menschen wegen der Blätterfärbung unterwegs. Diese kommt hier nur zustande, wenn warme und kalte Tage abwechselnd aufeinander treffen. Aber wie überall kann man am Ausgang noch einiges für das Glück, die Gesundheit oder den Erfolg mit nach Hause nehmen.

27 November 2016

Heute Nara, diese sehr sehenswerte Stadt im Regen. Wenn man denkt, da wird ja weniger los sein, dann weit gefehlt. Trotz Regen in Strömen Schulklassen, Familien und Touristen unterwegs. Zum Kasuga Taisha Shrine begleiten uns hunderte von Steinlaternen. Im Shrine findet gerade eine Zeremonie statt. Alle teilnehmenden Damen sind mit sehr schönen Kimonos gekleidet. Es ist nicht schicklich Ihnen nachzustellen, um sie zu fotografieren. Danach, begleitet von vielen Rehen, teils scheu, teils aufdringlich nach extra für sie im Verkauf befindliche Plätzchen bettelnd, geht's zum Todai-ji Tempel. Dieser ist der größte in Holzkonstruktion gebaute Tempel und beherbergt mit 30m Höhe die größte in Bronze gegossene Buddha Statue. Die Hand, neben welcher wir stehen, ist seine Nachbildung.

26 November 2016

Gestern morgen herrlicher Sonnenschein. Wir planen einen Ausflug auf einen nahe gelegenen Berg mit Blick ins Tal nach Nara, der alten Hauptstadt Japans bis 784. Hoch ging es mit der Seilbahn und 1x umsteigen. In der Seilbahn erinnerten uns die gespielten Lieder an Disneys small world. Oben angekommen war ein Kinderparadies, allerdings schon etwas rostig und in die Jahre gekommen. Der Rundeanderweg ging dann die Straße nach unten entlang, über den Parkplatz und die Treppe wieder nach oben zur Seilbahn. Die Aussicht war selten da, da alles zugewachsen ist in den letzten 20 Jahren.

25 November 2016

Heute morgen hatten wir eine ganz tolle Teezeremonie. Es gab Matchatee, aber diesen mal dick und cremig gerührt. Einfach lecker! Man hat danach so richtig den Kick, ist munter und frisch, aber hungrig. Also ab in Gion in die nächste Kneipe zum Mittagstisch. Dann noch Stadtbummel. Der Sonnuntergang mit einem Schrein im Vordergrund, einfach gelungen. Abends zur Heimfahrt nach Nara sahen wir noch das Spiegelbild des Kyoto Tower im Bahnhof und den erleuchteten Weihnachtsbaum. In einem Monat ist Weihnachten. Und schon alles Geschenke 🎁 besorgt? Nehmt Euch einfach die Zeit füreinander da zu sein ❤️️

23 November 2016

Der Bahnhof in Kyoto teilt die Stadt in Bord und Süd. Er hat 15 Etagen mit Dachterrasse und Skywalk. Der Weihnachtsbaum stammt sehen uns später der Partnerstadt Prag. Hier ist wirklich alles schon auf Weihnachten 🎄 eingestellt. Es dudelt schon überall Jingel bells. Auf der anderen Seite wie man sieht ist der Herbst in vollem Gange. Durch den Feiertag waren Menschenmassen unterwegs und ganz viele in Verkleidung. Sonst tragen sie keinen Kimono. Selbst für nen Kaffee stand man an. Da waren wir froh auch mal ein ruhigeres Eckchen zu finden.

22 November 2016

Ein letzter Gruß von der hiesigen Toilette. Washlet hatten wir ja schon, also so mit warmer Klobrille und Unterbodenwäsche. Aber dass dann beim Spülen oben das Wasser aus nem Hahn läuft und man sich beim Volllaufen des Spülkastens gleich die Hände wäscht, das hatten wir noch nicht! 😉Sehr sparsam der Japaner!
In der Stadt gab es mehrere Ausstatter für Kimonos. Einer schöner als der Andere. Preise zwischen 20-60T€. Von Himeji ging es dann mit 3x Umsteigen weiter nach Nara. Eigentlich sollte es Kyoto sein, aber wie wir feststellten ist die angemietete Wohnung in Nara. Das ist so wie von Japan aus Wachenheim bei Frankfurt liegt. Unsere Vermieterin hat uns am Bahnhof mit dem Auto 🚗 abgeholt. Sie zeigte uns das Haus und die Umgebung. Also wir los zum Abendessen. Prompt lernten wir französisch sprechende Japaner kennen. Die erste in der Patisserie und den Zweiten im Restaurant. Er lud uns gleich noch zu sich nach Hause ein. Auf dem Heimweg ging seine Frau in die Patisserie und die kannten uns ja auch schon. Schon sind wir hier bekannt wie ein bunter Hund 🐶! 😉👍Ja, die Wahlpfälzer!
Heute führen wir mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Himeji, wo die größte und schönste Burg, genannt Kranichburg, von Japan steht. 5 Jahre renoviert, erstrahlt sie schon von Bahnhof aus zu sehen. Schon die Ginkgobäume im Vorfeld mit der Burg dahinter- eine Augenweide. Oben in der Burg ist ein kleiner Schrein. Man hört wie auf der Alm immer erst ein Klappern (Münzen in die Kiste) dann ein Läuten wie Kuhglocken und dann 2x Händeklatschen. Dann kommt noch schnell ein stilles Gebet und der Nächste bitte. So hatten wir mit barfuß wie immer in Japan 🇯🇵 schon mal unseren Sport mit den vielen Treppen, wohlgemerkt nicht genormt. Also gut gucken im Halbdunkel muss man auch noch. Außerdem waren die Japaner nicht so groß, also muss man auch noch auf den Kopf aufpassen. Ihr merkt schon, man muss Multitasking fähig sein!! Das schult. Im Übrigen hat jeder in dem Plastiksäckchen seine Schuhe mit nach oben und wieder runter getragen.

21 November 2016

Erst einmal uns geht es gut! Vom Erdbeben in Fukoshima haben wir hier in Hiroshima nichts gemerkt. Da hat uns Ebisu, der Glücksgott ( der mit dem 🐟) beigestanden. Gestern besuchten wir Miyajima, die Insel mit dem roten Schrein vor Hiroshima. Wer Bilder aus Japan kennt, hat das garantiert schon gesehen. Bei Ebbe kann man durchlaufen. Das Brautpaar wurde hundertfach fotografiert. Wer im Jahr des Hasen (so wie ich) oder im Jahr des Schafes (so wie Hartmut) geboren wurde sieht hier seinen Glücksbuddha. Wer seinen sehen möchte, muss nachfragen. Habe alle 12 fotografiert.

20 November 2016

Auf dem Weg zum Schloss kamen wir an einem Shinto Schrein vorbei. In Japan gibt es am 15.11. das Fest 7-5-3. Die Kinder sind herrlich gekleidet (1 Kimono für Kinder ca. 1000 €), daher manchmal auch geliehen. Aber schön süß anzusehen. Die hinter dem Schrein liegende Burg (auch 1945 zerstört) wurde 1958 nach 3 Jahren Bauzeit auch wieder errichtet. Sie stammte aus dem Jahr 1590. Der Bachbau sieht super aus und man sieht ihm seine Jugend nicht an. Er geht durchaus für sehr alt durch.
Mittagessen heute auf dem Platz der Jugend. Dort gab es den 🍜 Contest. 12 Ramenköche aus Japan präsentierten sich dort. Jeder wurde bewertet. Aber wenn man für eine/ zwei Schalen Suppe 60 min ansteht, dann muss die von diesem Koch die Beste gewesen sein.
Der Besuch des Museums anlässlich des A-Bombenabwurfs am 6.8.1945 um 8.15 Uhr war sehr ergreifend. Das angerichtete Unheil wird durch das errichtete Mahnmal nicht gut verkörpert. Die Ausstellung mit den vielen Exponaten lässt es wirklich sehr real erscheinen. Das ging jedem Nahe. Im Park ließ dann noch der eine oder andere die Glocke mit dem Kranich zum Gedenken an die an Spätfolgen erkrankten Kinder erklingen. Da die Stadt wie man auf dem ersten Bild sieht dem Erboden gleich war, sieht man bei genauerem Hinsehen in der Stadt immer wieder Tafeln, wann das entsprechende Gebäude neu errichtet wurde.
So begrüßt uns heute morgen Hiroshima mit dem Blick über den Friedensgedächtnispark bis hin zum Atombombendom. Das Beleichtungsprojekt ist auf dem Friedensboulevard.

19 November 2016

Abendspaziergang in Hiroshima mit diesem tollen Beleuchtungsprojekt. Alle sind mit ihren Kindern unterwegs. Die Kinder werden in der bekanntlichen Peace ✌️ Pose immer wieder fotografiert. Ihrgendwie ist das schon angeboren, denn das können schon die Kleinsten.
Fährt mit dem Shinkansen ging super schnell, jedoch durch viele Tunnel. Ich musste echt schnell sein mit schauen und knipsen. Endlich in Hiroshima gelandet. Das Hotel mit Blick auf das Friedensdenkmal. Das Alles sehen wir uns morgen in Ruhe und Gelassenheit an.
Wir verabschieden uns von Matsumoto mit einem französischen Frühstück. Alles ist hier schon auf Weihnachten eingestellt. Wir wünschen Euch auch schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit. So fahren wir bei Regen ☔️ nach Hiroshima. Das schöne hier in Japan ist, dass wir ohne Gepäck fahren. Dies kann man hier in jedem Supermarkt oder Hotel aufgeben und es kommt am Folgetag am Ziel der Reise an. Dieser Service kostet 1000-1300 Yen (1:80) pro Gepäckstück und Größe. Also unsere 2 großen Taschen 💼 sind schon in Hiroshima wenn wir ankommen. 👍😊

18 November 2016

Heute morgen beim Besuch des Schlosses, eins der wenigen erhaltenen Holzschlösser, bot sich uns ein Volunteer (82Jahre alt) zur Führung an. Geld wollte er auch keinesfalls dafür haben. Mit dem Eintrittsgeld wussten wir noch nicht, dass wir auch gleich noch für ein paar kalte Füße bezahlten. Beim Einlass bekam jeder eine Tüte in die Hand gedrückt und konnte darin seine Schuhe 👠 durch das 🔐 tragen. Es war, wie man sich vorstellen kann, ziemlich zugig und fußkalt. Nur wo mal ein Sonnenstrahl hinkam, war der Holzboden erwärmt. 5 Etagen nach oben und über die gleichen Treppen wieder runter. Das hätts bei uns net gebbe. Nicht nach DIN die Stufen und keine Fluchtwege!! Zum Schluss bekamen wir von Sho, unserem Volunteer, noch ein Geschenk. Er bedankte sich für die schöne Zeit mit uns, denn wir brachten ihm etwas über deutsche Geschichte bei. So schlenderten wir zum Bahnhof, an einer Kimonoschneiderei vorbei, zum Museum. Hier ein Bild für alle Liebenden. ❤️
Guten Morgen 😃, wir sind im Land der aufgehenden ☀️ und so sieht es dann mit dem Blick aus unserem Fenster morgens halb 7 aus. Der Tag beginnt mit der Besichtigung des Schlosses und danach Werfern wir diese Holzdrucke mit den Damen von damals und heute bewundern.

17 November 2016

Fahrt nach Matsumoto am Rand der japanischen Alpen, die sich heute aber leider noch nicht zeigten. Vielleicht morgen, da es sonnig werden wird. Heute spätnachmittags schon mal Besuch des Schlosses von außen. Morgen von innen. Natürlich auch Anprobe des Yukatas.

16 November 2016

Gestern konnten wir in Suzaka an einer Teezeremonie teilnehmen. 4 Herren übten mit dem Teemeister das Ritual der Zubereitung und Darbietung. Heute verabschiedeten wir uns nach dem Meditationsrundgang und einem guten Frühstück von unserem Tempel. Über einen anderen Tempel in Obuse ging es mit dem Zug nach Nagano und weiter nach Matsumoto.

14 November 2016

Das also ist das Zen Zentrum von Dorothee Takazu. Hier haben wir die letzen 3 Tage verbracht. Das Programm war sehr vielfältig. Meditation, Malen, legen eines Bildes aus Naturmaterialien und Gespräche. Als Art work gestern waren wir in einer Manufaktur zur Herstellung von Waschi Papier. Wir haben selbst welches hergestellt. Zudem besuchten wir noch einen sehr schönen Tempel. Das Wetter ist teils ⛅️ teils sonnig bei 8 Grad. Die Blätterfärbung ist fast vorbei, aber in der Sonne ☀️ sieht es nach wie vor phantastisch aus. Morgen geht es weiter nach Matsumoto.
So, ich bin jetzt mal für 3 Tage offline, da wir in einem Zen Zentrum sind. Dort üben wir innere Einkehr und Erholung ohne viel Elektronik. Eher Ruhe, als Kommunikation. 😉

12 November 2016

Heute Fahrt mit dem Zug zum 💯 km entfernten Mt. Fuji. Die Farben herbstlich und der Fuji präsentierte sich alle 5 min anders. Fotos ohne Ende. Echt schwer die Besten rauszusuchen.

11 November 2016

Die Gegensätze sind innerhalb von wenigen Schritten vorhanden. Auf der einen Seite Konsum (mit Suchbild) und dann gegenüber ganz traditionell, so wie diese Hochzeit. Der Hochzeitskimono ist so teuer, dass er fast immer geliehen ist. Dann noch die Gäste ganz traditionell. Abends gingen wir noch ins Musical Miss Saigon auf japanisch. Sehr gute Darstellung und super Inszenierung. War auch ausgebucht. Haben am Tag zuvor gerade noch 2 Karten bekommen.

10 November 2016

Abends ging es noch nach Electric City ins Reich der Mangas, Pokémons und Elektronik. iPhones und iPads für wenig 💰. Alles hell, bunt und anziehend. Ganze Häuser mit Spielhöllen. Abends kulinarische Entdeckung von Tonkatsu. Schweinefleisch kross mit Panade frittiert, 🍚, Weißkohl und verschiedenste Soßen. Eine Anleitung zum Essen gabs dazu.
Heute begeben wir uns auf kulinarische Und historische Entdeckungsreise. Beim Frühstück geht's los. Auswählen am Automaten, wenn wir nur nach Bildchen entscheiden, was wir nehmen. Bezahlen, Marke mitnehmen zum Tisch und das Essen wird gebracht. Da guckst, was du auf dem Teller hast! Das war dann Misosuppe, ein rohes Ei, gebratene dünne Rindfleischscheiben, Reis , etwas geraspeltes Gemüse und 4 Kleine Noriblätter. So jetzt mach was draus. Haben selbstgedrehte Sushi ohne 🐟 draus gemacht! Dann Ing. es auf Entdeckungstour in Idemitsu-Museum, den Palst des Kaisers von der Mauer her gesehen, die älteste Tempelanlage besucht. Mehr und mehr Damen in eigenen oder für 1 Tag geliehene Kimonos waren im Stadtbild.

9 November 2016

Fast in Echzeit seht ihr. Den Sonnenuntergang 🌅 hinter den Futschi von der Aussichtsplattform des Civic Centers.
Das gibt's doch gar nicht! Wie in Neuköln stehen auch hier Damen beim Schlussverkauf. Nur geht alles viel geordneter. Kein Drängeln, wenn dich einer anschubst, dann heißt es Suimasen - Entschuldigung. Selbst in der U Bahn grün- Einsteigen und andere Seite aussteigen. Die Wagentür ist dann auch wirklich dort. Die Beschriftungen an den Bahnstationen sagen genau welchen Ausgang man nehmen muss, um zu seinem Ziel zu gelangen. Es sind unterirdische Labyrinthe mit Essstrassen, Supermäkten und mehr. Beim Abendhessen hieß es gestern bitte 👠 ausziehen. Alles mit Teppichen ausgelegt und Séparée. und dann erst die Toiletten, mit Popodusche und warmer Luft zum Trocknen. Und nicht nur im Restaurant, sondern auch in den unterirdischen Zentren.
Ankunft in Flughafen Tokio 14.10 Uhr. Die Gänge am Flughafen weitestgehend mit Tageslicht. Sehr angenehm! 👍Dann die erste Überraschung. Toilette, was ist hinten, was ist vorne? Sportlich sollte man (Frau) sein. Ist jedoch sehr hygienisch. Bis wir alles mit den Fahrkarten fertig haben und in die Stadt kommen , wird es schon dunkel. Der Zug 🚂 fährt ca. 1 Stunde. 1x Umsteigen, und wir sind in Roppongi, wo unser Quartier ist. Bunt und mit Reklame, wie in New York. Restaurants in einem Haus auf mehreren Etagen. Da ist es wie mit dem Einparken. Welchen Platz ( Lokal) nehmen wir denn jetzt, wo die Auswahl so groß ist. Morgen wieder die Qual der Wahl.
Hatten heute an unserem letzten Tag in Russland noch einen phänomenalen Sonnenaufgang 🌅 nach dem Schneegestöber gestern Abend. Die Straße zum Flughafen war eisig und nicht geräumt. Dann doswidanya Vladivostok i rossiya. Am Flughafen wird geräumt so dass unser Flieger nach Tokio pünktlich 13.15 Uhr starten kann.

8 November 2016

Zu den Toiletten hier in Japan muss ich auch unbedingt was schreiben. Also die erste war ja einfach zu verstehen. Aber 😊 dass die Zeichnung da war wie rum zu benutzen. 😉Bei den nächsten war das schon schwieriger. Welcher Knopf für hinten oder vorne in der Unterbodenwäsche findet man doch schnell raus. Selbst Spülsound die ganze Zeit oder per Knopfdruck ist möglich. Manche Klos machen den schon automatisch beim Draufsetzten. Und das schönste ist, die Klobrille ist immer angewärmt. 😊Das Highend Modell war dann eins, welches automatisch beim Türöffnen schon von alleine aufging und sich später dann von alleine wieder absenkte. Aber man muss das Klo auch bedienen können. 😉Heute passierte folgendes. Nach dem Aufstehen vom Klo gab es eine Taste mit einem Pfeil, da stand Flush drauf. Also ich beim Rausgehen noch draufgedrückt. Mir kam eine Mutter mit 3 Kindern entgegen, als ich zum Waschbecken ging. Da kam nur ein Aufschrei. Wasser Spritze aus der 🚽. Offensichtlich Bedienungsfehler. 😂
Gestern noch Stadtbesichtigung auf eigene Faust bei herrlichem Sonnenschein. Heute bei der Stadtführung mit Beginn noch mal beim Bahnhof war es trüb. Das Deckenbild nach dem Fall der UdSSR neu wiederentstanden strahlte im Glanz der Kronleuchter. Im Laufe des Tages bei Besuch der Uni auf der Insel Russky wurde es schon immer trüber. Schneefall und Abends Schneegestöber. Mal sehen, ob es hier auch ins Verkehrschaos verfällt wie zu Hause bei 10cm Schnee. Hauptsache wir bekommen morgen unseren Flieger nach Tokio. Die Taschen sind gepackt. Aus 4 wurden 3 und 1 Paket in Richtung Heimat. Dies fährt die 🚊 wieder zurück, ca 4 Wochen bis in die Heimat. Früher dauerte der Weg 3 Jahre. Da haben wir doch Glück!!

6 November 2016

Gut von Vladivostok angekommen nach 9822 km Transsib und nicht im Tempo der damaligen Dampflok. Nach einer Dusche und einem guten Frühstück ging es auf in die Stadt. Das alte deutsche Kaufhaus, der Bogen des Nikolai II, unter welchem man sich was wünschen sollte, das UBoot, das Denkmal für die Brüder Kyrill und Methody, die Begründer der kyrillischen Schrift. Und phantastisches Wetten von Sonnenaufgang bis Untergang.

5 November 2016

Letzte Fahrt in den Sonnenuntergang 🌅 mit der Transsib. Es wird aber immer wieder gesaugt und gewischt, auch wenn es bis zum Endziel nur noch ein paar Stunden und 680km sind.

3 November 2016

Seit 2 Tagen fahren wir nun schon mit dem Zug, mal mehr oder weniger schnell. 😌 📖 essen und umgekehrt. Da sind die 60 Minuten Halt in Chabarovsk eine schöne Abwechslung. Bevor wir in die Stadt einfuhren, überquerten wir die längste Brücke 🇷🇺 über den Amur.

2 November 2016

Heute waren wir bei den Altgläubigen zu Gast. Zuerst im Museum in Tarbagatay, dann in der Kirche und zum Schluss bei Sina. Sie hat uns herzlich empfangen in ihrem Haus. Nach einer sehr üppigen Mahlzeit mit Samargon (Selbstgebrannter) mit vielen Toasten wurden wir nach Sitte der Altgläubigen noch mal verheiratet. Das Ganze natürlich in ihrer Tracht. Wir hatten alle viel Spaß 😉

1 November 2016

Wir hatten heute wieder ein sehr schönes Programm. Nach dem Stadtrundgang in Ulan-Ude, bei welchem wir einen 5m großen Leninkopf, das Theater, dennArbat, das Tschechov Denkmal und einiges mehr sahen, ging es nach außerhalb der Stadt. Dort steht ein buddhistisches Kloster. So erhielten wir erstmal Einblick in den Buddhismus. Wir erfuhren etwas über unser Geburtsjahr ( ich- Hase, Hartmut-Schaf) die Farbe unserer Wunschzettel ( grün) und mit den Enden sollte sie nach Süden wehen. Wir gingen einen Gebetsweg um ins Gebetshaus zu gelangen. In diesem Dazaan gibt es einen Mönch , der sich 1907 hat in Totenstarre versetzt und alle 25 Jahre so wieder ausgegraben wurde, wie er begraben wurde. Seine Seele ist von ihm gegangen, jedoch sein Körper verblieb in der Heimat. Ein wissenschaftlich untersuchtes Phänom. Wir als Naturwissenschaftler können so etwas nicht verstehen. Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht verstehen kann.

31 October 2016

Je kleiner die Orte, desto schöner die Hotels. Toller Blick auf die Stadt. Morgen gibts Bilder. Pool ist zwar vorhanden, aber war so kalt, dass wir lieber nur die heiße Dusche nahmen 😉