Australia · 101 Days · 150 Moments · November 2014

Flummy Nummy

Flummy & Rainer in Tasmanien


4 March 2015

...weitere Einzelheiten, die mehr zwischen diesen Zeilen zu finden sind, folgen dann vis-a-vis, ok? ­čśë
Und nun endet unsere Reise dort, wo sie dereinst begann. Mit einem tollen deutschen Fr├╝hst├╝ck, soll hei├čen mit Schwarzbrot und diversen geschmackvollen K├Ąsest├╝cken - und nat├╝rlich mit frisch gemahlenem Bohnenkaffee (selbstverst├Ąndlich fair gehandelt...­čśë). Auf so etwas hatten wir uns die letzten Wochen immer mehr gefreut! Eigentlich wollte ich das gemeinsame Beisammensitzen inklusive dieser Leckereien fotografisch festhalten und zum Abschluss bloggen, aber irgendwie war dann doch viel zu viel zu erz├Ąhlen (trotz dieser Bloggerei), so dass ich mich erst wieder daran erinnerte, als die Tafel wieder abger├Ąumt war. Egal, wichtig ist mir und uns wohl eher, letztlich unsere Freude dar├╝ber Ausdruck zu verleihen, dass so viele von euch uns auf unserer Tour lesend begleitet haben - und nat├╝rlich, dass wir gesund und munter (na ja, das wohl noch nicht ganz wieder...) nach good old Germany zur├╝ckgekehrt sind...!
Puh, fast geschafft! London hat uns sicher, den Kaffee und gute Laune (erstaunlich nach diesem erneuten Sardinendosenflug...) haben wir sicher - und sicher schaffen wir auch den letzten Hopp nach Hamburg, wo uns sicherlich Rainers Frau in Empfang nehmen wird, damit wir mit Sicherheit keine weiteren ├Âffentlichen Verkehrsmittel nutzen m├╝ssen...­čśü juhu, wir freuen uns!! ­čśâ

3 March 2015

Singapur, 22:40 Uhr Ortszeit - gleich geht's an Bord und dann ist es ja nur noch ein Katzensprung bis nach London. Ôťł´ŞĆ
Nun aber: nach gutem Flug NACH und stundenlangem Herumgeeier IN Singapur (Airport) werden wir gleich den asiatischen Raum Richtung Europa verlassen k├Ânnen. An Bord der Boeing 747 wird es wohl noch ein Mitternachtsmahl geben und dann... O je, werde ich mich wieder von einem Schlafversuch zum n├Ąchsten hangeln... Hoffentlich gibt's gute Filme... Mein gutes Buch ist schon fast durch... Und Rainer liest nur noch M├╝ll...

2 March 2015

Hard Rock Hotel - w├Ąre dieses unscheinbare Zeichen nicht direkt am Eingang gewesen, die nette Dekoration aller R├Ąume mit Devotionalien vieler bekannter Bands, Instrumente, Kleidung, B├╝sten, Fotos...... man h├Ątte doch sp├Ątestens im Fr├╝hst├╝cksraum, bei viel zu lauter Musik, bei den abendlichen Livebands oder den vielen T-Shirt tragenden G├Ąsten (was stand da wohl drauf?) gemerkt wo man ist. Warum allerdings das Personal die Toiletten immer als Raucherraum nutzen musste ist uns bis zum letzten Tag nicht klar geworden. Aber ein paar Geheimnisse sollen auch bleiben, manchmal kann einem nicht mal Onkel Google helfen. Gut so! ­čśť Noch 1 mal schlafen .........

1 March 2015

So, ihr lieben Daheimgebliebenen, armen Arbeiter, Freunde und Familienmitglieder! Mit dieser Abendimpression vom Hoteldach verabschieden wir uns von unserer zur├╝ckliegenden ereignisreichen Zeit und starten nun in die lange, unliebsame Tour zur├╝ck nach Hause, auf das wir uns beide aber tierisch freuen! Vielleicht gibt's nochmal eine Zwischenmeldung aus Singapur, wo wir uns ja noch zwangsl├Ąufig ├╝ber 5 Stunden aufhalten m├╝ssen, bevor wir dann den 14-Stunden-Flug nach London antreten d├╝rfen. Na, auch das werden wir noch schaffen. Die Vorfreuung hilft dabei nat├╝rlich sehr...­čśâ­čśâ­čśâ Wir sehen uns! Flummy & Rainer (Nachtrag: auch die Blog-App spinnt nun, ist wohl auch am Ende, denn dieser Post sollte ja eigentlich an eben diesem Ende stehen - ach, egal, ihr k├Ânnt die Ger├Ąte ja auf den Kopf drehen oder so... ­čśť)
Der kleinste Nationalpark Malaysias (der Welt?). Egal, wir waren da und fast alle von uns beiden haben den Hin- und R├╝ckweg zum Meromictic Lake zu Fu├č erledigt, nicht ohne dabei auch noch 2 Caches zu finden (l├Âsen) und getreu dem Motto: Cache in - Trash out. Hei├č und anstrengend war es, aber auch sch├Ân und ganz anders. Noch 2 mal schlafen ........... ­čśÇ

27 February 2015

Auf der F├Ąhre von Langkawi nach Penang konnten wir zum Gl├╝ck der AC entkommen und uns beim Sonnenuntergang den warmen Wind um die Ohren wehen lassen. Oh ja, eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist sch├Ân. Der anschlie├čende Abend in Georgetown war ruhig und entspannt, fast alle Kleinigkeiten, die unseren Koffern noch fehlten, konnten f├╝r weniger als ÔéČ 5,- erworben werden. Also auf zur letzten Station: Hard Rock Hotel, Batu Ferringi! ­čśÄ

26 February 2015

Kitsch, Romantik, alles schon gesehen - trotzdem, der letzte Sonnenuntergang auf Langkawi will doch genossen werden. Morgen bringt uns die F├Ąhre zur├╝ck nach Penang. In Georgetown wollen wir dann noch eine Nacht verbringen, bevor die letzten 3 N├Ąchte im Hard Rock Hotel von Batu Ferringi das Ende unserer Reise bringen. So langsam ├╝berkommt uns ein wenig Melancholie und das Leben in der Heimat r├╝ckt n├Ąher - mit all dem was man vermisst, aber genauso all dem auf das man gut verzichten kann. Sei es drum, is eh wies is.

24 February 2015

Heute mal mit Mietwagen zur Seilbahn und dann hoch hinaus. Auf gut 1000m war es angenehm warm und es gab eine traumhafte Sicht. Leider kann das Wischtelefon davon zu wenig einfangen. Dann zur├╝ck zum Pool und nach Abk├╝hlung und Lychee-Pistazientorte konnte der Tag gut zu Ende gehen. Oder noch besser? Mal Flummy fragen! ­čśë

23 February 2015

...sind ja auch weiterhin traumhafte Aussichten auf meinem Ger├Ąt angezeigt... Obwohl sich das Thermometer mittags bisher eher bei 33 Grad einpendelte. Dann wird's ja anscheinend wohl endlich wieder ein wenig k├╝hler, wa? ­čśť macht euch also einfach auch mal ein paar warme Gedanken (und Getr├Ąnke!), dann schmilzt der Schnee bestimmt bald wieder ... (Huch, Nachtrag: war wohl nix mit "k├╝hler werden"... Da war es selbst meinem Ger├Ąt wohl zu hei├č geworden f├╝r verl├Ąssliche Vorhersagen...)
Was ist eigentlich das Gegenteil von "urlaubsreif"? Das fragten wir uns heute morgen noch allen Ernstes - und das nicht nur, weil wir beide wohl Heimweh hatten, sondern uns auch (zugegebener Ma├čen nicht zum ersten Mal) gegenseitig tierisch auf den S... gegangen sind. Es ist tats├Ąchlich nicht nur einfach, ├╝ber einen so langen Zeitraum so eng beieinander zu sein, und auch sein zu m├╝ssen, da es ja keine Alternative gibt f├╝r uns. Da uns beiden aber das Miteinander-Reden auch nicht so wirklich schwer f├Ąllt, haben wir auch dieses Mal wieder die Kurve gekriegt. Wir mussten auch sehr lachen, als wir feststellten, dass wir ├╝ber solch einen Zeitraum von mittlerweile 13 Wochen (davon ├╝ber 10 Wochen im Zelt!) mit noch niemandem so eng auskommen mussten, ohne sich auch nur ansatzweise einmal zur├╝ckziehen zu k├Ânnen. Das h├Ątten wir ja noch nicht einmal mit "verflossenen" oder aktuellen (Ehe-)Frauen erlebt...­čśë Umso sch├Âner der nun gestartete "Endspurt", den wir total genie├čen in diesem Traumhotel!
Nein, kein Photoshop! ­čŹ┤
Wir haben uns entschlossen, ab jetzt das Leben hier in vollen Z├╝gen zu genie├čen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Der Blick aus dem Fenster unseres Hotels und eine nette Impression aus dem Ort k├Ânnen das zwar nur im Ansatz r├╝berbringend, aber glaubt es ruhig: das Food ist gut, die Drinks meist ohne Alk aber super lecker, der Strand tropisch und der Pool gro├č. Heute Abend werden Fische mit Blick auf Strand und Sonne Untergang verzehrt und morgen die Insel per Leihwagen erkundet. Nach 10 Wochen Zelt ist das ganz anders und super toll ­čĹŹ

21 February 2015

Wir genie├čen seit gestern den Beach von Pantai Cenang. Es ist mittags zwar zu hei├č f├╝r irgendwas, aber unser Rhythmus pendelt sich auf den malaysischen way of live ein: vor- und sp├Ątnachmittags sind wir unternehmungslustig, mittags und nachmittags geht nur das waagrechte Aufhalten unter dem Deckenventilator unseres kleinen, aber feinen Appartements...­čśëԜǴŞĆ Mit dem zweiten Bild gr├╝├če ich jemanden ganz Speziellen, an den ich bei Entdeckung dieses Lokals nat├╝rlich denken musste (der 3. im damaligen Bunde verfolgt unseren Blog derzeit wohl nicht...). Es ist so nice hier, dass wir beschlossen haben, den Rest der Zeit auf Langkawi zu verbringen und erst kurz vor dem Wiedereinchecken ins Hardrock-Hotel auf Penang zur├╝ckzukehren...

19 February 2015

Langkawi - feine kleine Insel, auf der wir nun gelandet sind! Auf der zweieinhalbst├╝ndigen F├Ąhr├╝berfahrt sind wir zwar beinahe erfroren, da die Aircon wieder einmal auf "Frost" eingestellt war. Aber ansonsten ist's hier nicht weniger hei├č und wir mussten uns zun├Ąchst mit einem fensterlosen Zimmer in einem kleinen Motel begn├╝gen, um nicht Gefahr zu laufen, f├╝r die Nacht gar nichts mehr zu finden (immerhin gibt's Wifi­čśť). Die Chinesen haben hier im Rahmen ihres Neujahrsfests alles in Beschlag genommen, au├čerdem haben die malaysischen Schulferien begonnen...­čś▒ Na, ab Montag soll es wohl wieder vorbei sein mit dem Ansturm. Wir haben daf├╝r aber schwer beim Einkauf von T-Shirts und H├╝ten gegl├Ąnzt (ist ja alles sooo sch├Ân g├╝nstig hier...!) und s├Ąmtliche Fruchtcocktails und Lassies getrunken, die zur Auswahl da waren. Herrlich! ­čśő Ach, kleines Suchspiel: wer findet das kleine V├Âgelchen auf dem (3.) Panoramabild wieder...? ­čśë

18 February 2015

Georgetown ist der Hammer! Selten an einem Tag so viele Dinge gesehen, gerochen oder geschmeckt, die ich noch nie im Leben so gesehen, gerochen oder geschmeckt habe! Schon mal ein "Baked-Beans"-Eis gelutscht? Gras-Limonade getrunken? Pfeffer-Ginger geschl├╝rft? Und noch ne Menge andere feiste und vor allem s├╝├če Kleinigkeiten, von denen ich ├╝berhaupt gar keine Idee hatte, aus was diese denn wohl gemacht wurden... Der Wahnsinn. Und ich bin froh, dass ich hier kein Auto (oder gar Fahrrad!) mehr fahren muss. Zum Linksverkehr kommt auch noch "Wir-fahren-alle-kreuz-und-quer"-Verkehr hinzu. Ampeln sind hier nur wage Hinweise, wer soeben eigentlich h├Ątte zuerst fahren d├╝rfen, wenn der andere nicht schon l├Ąngst gefahren w├Ąre...­čś▒ Und auf eventuelles Falschparken wird ganz kreativ geantwortet (s. 2. Bild)...
Nun verlassen wir unser schickes Hotel in Batu Ferringhi und siedeln f├╝r eine ├ťbernachtung nach Georgetown ├╝ber um dann morgen in der Fr├╝he mit der F├Ąhre nach Langkawi zu fahren. Dort soll es sehr ruhig sein, mal sehen, wie es uns dort gef├Ąllt. Zumindest h├Ątten wir uns dann geschickt rechtzeitig von hier verdr├╝ckt, bevor Millionen von mittelst├Ąndischen Inlandchinesen in Penang einfallen um ihr Neujahrsfest zu feiern...­čśť Da unsere australischen PrePaid-Karten nun auslaufen und sie sich auch von hier ├Ąrgerlicher Weise nicht mehr verl├Ąngern lassen, k├Ânnen wir wohl bis zum 28. (an dem wir wieder unser Nachtlager im Hardrock-Hotel aufschlagen werden) nur noch selten online sein. Nicht dass sich noch jemand Sorgen macht...­čśë

17 February 2015

Schon mal von kleinen Putzerfischen die F├╝├če anknabbern lassen? Echt ne kitzelige Angelegenheit, sag ich euch! Aber weich wie Watte sind unsere von dieser Tour nicht gerade zimperlich behandelten F├╝├če nun! Und ne ausgiebige Massage habe ich meinen auch noch spendiert. Nachher gab es noch einen ordentlichen malaysischen Sommerplatzregen und gleich geht's nochmal auf den Nachtmarkt, wieder irgendwas Leckeres essen und noch 5 H├╝te oder T-Shirts aufschwatzen lassen... ­čśť Was geht's uns gut, die armen Arbeiter...!!!

16 February 2015

Gestern Abend sind wir dann mit nem "Privattaxi" eine Stunde lang zu unserem "Hardrock-Hotel" kutschiert worden. Wir waren total ├╝berrascht, was auf den Stra├čen Penangs am Sonntagabend so los ist! Eine Million Einwohner hat die Insel wohl... Hier im Norden in Batu Ferringhi ist's aber zum Gl├╝ck deutlich ruhiger. Das Hotel ist klasse, der Pool eine gro├če Insellandschaft (mit Poolbar­čŹŞ) und der Sand am angrenzenden Beach ist tats├Ąchlich zu hei├č zum dr├╝berlaufen...­čśť Soeben aber noch weitaus mehr beim Essen in so einem einheimischen Strandrestaurant ins Schwitzen gekommen: ich mag ja gerne scharf gew├╝rztes Essen, aber das war...­čśÁ­čöą­čĺą Zum Gl├╝ck gab's Kokosnuss-Wasser aus einer frisch aufgeschlagenen Nuss zum L├Âschen dazu... Und ├╝berall gibt's L├Ąden, wo diverse Fu├čmassagen geboten werden - vorher knabbern dann noch irgendwelche Fischchen an den F├╝├čen rum... Genau das Richtige f├╝r meine geschundenen F├╝├čchen! Ab morgen bin ich da Stammkunde...­čśë

15 February 2015

Kurzer Zwischenstopp in Singapur - alles fein gelaufen. Der Flug ging von Melbourne zwar versp├Ątet los, aber der Pilot hat m├Ąchtig auf die Tube gedr├╝ckt und sogar Zeit gut gemacht: wir sind ├╝ber eine Stunde weniger in der Luft gewesen als angesagt! Das war nat├╝rlich eine sehr positive ├ťberraschung, zumal wir auch mehr Beinfreiheit im Flugzeug hatten, dadurch dass ein Sitz zwischen uns frei blieb... Das war ├Ąu├čerst angenehm! Nun warten wir auf den Anschlussflug mit TigerAir - wir melden uns dann von Malaysia wieder... ­čśë
Bye bye Australia! We did enjoy the time here.

14 February 2015

Unser letzter Abend hier in Ballarat ging sehr angenehm zu Ende, Rainer und ich haben ein Lieblingsessen von Paula, Rainers Tochter, f├╝r Scott und Hana gekocht - Tagliatelle gebadet in Sahne-Lachs-Zuchini (with a "hint" of garlic...­čśë). Es hat ihnen zum Gl├╝ck auch geschmeckt und wir konnten so abschlie├čend danke sagen f├╝r ihre herzliche Beherbergung in ihrem Haus. Ihre beiden Hunde, deren Namen ich mir nicht korrekt merken kann, h├Ątten am liebsten auch mitgespeist, wie man auf den Bildern leicht erkennen kann. Ersterer ist mir beizeiten schon mal im Kino begegnet. MiB, I guess...­čśť

13 February 2015

Die letzte Station unserer Tasmanien/Australienreise ist die alte Goldgr├Ąberstadt Ballarat. Hier sind wir zu Besuch bei Scott und Hana, die wir in Hobart getroffen haben. Im botanischen Garten sind wir auf seltene gr├╝ne K├Ąngurus getroffen. Au├čerdem ist hier jeder Premierminister mit einer B├╝ste verewigt, auch jener, der 1967 mal kurz schwimmen ging und nie wieder auftauchte. Das ist Australien, das einzige Land, das mal eben seinen Premierminister verliert. F├╝r uns hei├čt es jetzt W├Ąsche waschen, Koffer packen und morgen dann auf nach Penang. Wir sind gespannt ­čśÄ
Unsere letzte Nacht im Zelt war ausnahmsweise richtiger Luxus. Eine "en Suite Site" mit lieblich weichem Gras, toll eingerichteter K├╝che und (man h├Âre und staune) eigenem Badezimmer, nahe der sch├Ânen Stadt Bendigo. Das alles zu einem normalen Preis und so war der feine Abschluss des Zelturlaubs nach knapp 10 Wochen w├╝rdig begangen. Letzter Stop bevor es gen Malaysia geht wird die alte Goldgr├Ąberstadt Ballarat sein, wo wir noch super nette, cachende Australier besuchen werden, bevor es Sonntag Mittag ├╝ber Singapur nach Penang geht. Wir freuen uns!­čśâ

12 February 2015

(...aber, lieber Tomi, im Ernst, wie viele Kannen muss man sich denn reinschrauben, um sich mit dem nackten Hintern in diese Mottke am Ufer zu setzen? Und sich nebenbei noch von den Mossis fressen zu lassen? Respekt! Du wei├čt ja, wir sind Weicheier und haben uns stattdessen lieber einen Campingplatz mit Pool gesucht - sorry 'bout that! ­čśť...)
Echuca, eine kleine Stadt mit Historie - das soll was hei├čen in Australien...! ­čśë Raddampferschifffahrt, dampfmaschinengetriebene Holzverarbeitung, soweit ich das zumindest ├╝ber den Zaun hin├╝ber ersp├Ąhen konnte... Die lieben Australier z├Ąunen n├Ąmlich gerne all das, was irgendwie sehenswert zu sein scheint im Lande, blickdicht ein und wollen Eintritt haben (und nicht zu knapp!). Blo├č daf├╝r dass man sich optisch davon ├╝berzeugen m├Âchte, dass es tats├Ąchlich etwas mit ruhmreicher Vergangenheit zu tun haben k├Ânnte. Pah! Haben wir uns halt einen anderen Dampfer pictural eingefangen - ganz f├╝r umsonst! ­čśť Eigentlich wollten wir uns ja sitzenderweise im Murray-River mit ner kalten Dose Bier fotografieren lassen - eingedenk der Empfehlung Tomi's, letztlich noch an diesen Fluss zu fahren, falls uns noch nicht hei├č genug sein sollte... Danke f├╝r den Tipp! ­čśŐ

11 February 2015

Man merkt ├╝brigens bestimmt beim Lesen, dass ich bereits in der Vergangenheit schwelge. Der Tag unseres Abfluges aus Australien r├╝ckt halt ziemlich schnell n├Ąher... ­čś│ Zum Gl├╝ck sorgt der Sommer hier (zumindest im mittlerweile n├Ârdlichen Victoria) nun f├╝r recht mildes Wetter, so dass wir uns nun auch nach jeder Badegelegenheit umschauen. Alter Schwede ist das pottenhei├č hier pl├Âtzlich!!!! 37 Grad heute, Tendenz weiter steigend, wir maulen schon wieder. Aber wir haben es ja so gewollt! So mit nachts im Zelt liegen, gar nicht mehr weniger anhaben k├Ânnen und trotzdem wie die Grillh├Ąhnchen schwitzen. Campgrounds werden mittlerweile nur noch nach der Gr├Â├če des Pools ausgesucht... ­čśůԜǴŞĆ Aber selbst in Norddeutschland scheinen die Temperaturen ja recht milde zu sein dieser Tage. Wo ist denn bittesch├Ân dieser Winter hin, dem wir eigentlich entfliehen wollten? M├╝ssen wir uns also doch noch ernsthaft ├╝ber den Klimawandel Gedanken machen...? ­čśë
Dieser Spruch, den wir heute auf einer Scheibe eines kleinen Ladens in Bendigo auf dem Weg zum Murray River entdeckten, ist neben unserem deutschen Spruch, dass wir bekannterma├čen f├╝r Eile keine Zeit h├Ątten, DER englische Leitspruch, der uns seit Tasmanien stets begleitet hat. Er war dereinst auf einem Schild am Tasmanischen Highway zu lesen, das die "ein wenig" unbedachten Autofahrer dort auf "etwas Unerwartetes" (nach der n├Ąchsten Kurve) aufmerksam machen sollte: Ein Wallaby, ein Wombat - oder halt ein Radfahrer...! ­čśü Leider hatte ich jenes Schild nie fotografiert, weil es zum Einen jedes Mal gerade zu sch├Ân bergab ging um anzuhalten, zum Anderen dachte ich wohl, dass ja mindestens noch ein weiteres folgen w├╝rde um sich etwas einfacher fotografieren zu lassen... Tja, war dann unerwarteter Weise eben doch nicht so...­čśť

10 February 2015

Das Wandern ist des Flummys Lust. Bis Knie und Blasen stop riefen. Allerdings hatten wir da auch schon diverse H├Âhen der Grampians erklommen. So konnten wir vom h├Âchsten Punkt (Mt William) und vom sch├Ânsten Lookout (The Pinnacle) den Blick ins Umland schweifen lassen. Toll! Der sommerliche Schwei├č war nicht umsonst in Mengen vergossen. Auch wenn ein Blick auf den Kalender sagt, dass es bald vorbei ist mit Australien, genie├čen wir die letzten Tage.

9 February 2015

Wir sind heute mit diesen beiden verr├╝ckten Franzosen auf jenen Berg (in den Grampians, 2.Bild) gewandert. Wir trafen sie - nicht zum ersten Mal - auf einem der wenigen FreeCampgrounds und hatten ein gemeinsames Abendmahl und Fr├╝hst├╝ck und so viel Spa├č zusammen, dass wir mit denen sogar auf einen Berg steigen wollten (und die sogar mit uns!! ­čśť).

7 February 2015

Man muss schon etwas suchen und auch etwas weiter fahren, um die Campgrounds zu vermeiden, die einem hier in Victoria unfassbare 35 - 45 Dollar abkn├Âpfen wollen. Dabei wollten wir ja gar keine Anteile vom Zeltplatz erkaufen, sondern blo├č ein vor├╝bergehendes n├Ąchtliches Bleiberecht bekommen...! ­čśť Wie dem auch sei, wir haben wieder einmal etwas Nettes gefunden (s.Karte*) f├╝r die heutige Nacht mit Pittoilet und Beachaccess - und es ist seit Tagen auch wieder richtig hei├č! Was will man mehr? ­čśů (*Nachtrag: der Punkt auf der Karte ist nicht korrekt - er m├╝sste eigentlich s├╝dwestlich von "Tyrendarra East" liegen. Die Karte ist hier v├Âllig falsch: unser Zelt steht an der M├╝ndung des Fitzroy River. Den gibt's dort komischerweise gar nicht... ­čś│)

6 February 2015

Ein Apostel in Lebensgr├Â├če. Bei der rauen See werden die definitiv nicht ewig halten.
Das war mal so ein richtiger "must see" - Tag. Gestartet mit einem morgendlichen Walk zu einem Wasserfall (Beauchamp Falls) haben wir danach einen Tree-Top-Walk gemacht. Das war echt aufregend, da wir an der h├Âchsten Stelle 47m ├╝ber dem Boden waren und die ganze Sache, trotz Stahltr├Ągern und wenig Wind, doch ein wenig be├Ąngstigend, vor allem aber beeindruckend war. Auf der H├Âhe der Baumkronen zu sein ist doch relativ ungew├Âhnlich und auch wackelig. Weiter auf der Great Ocean Road haben wir dann auch die 12 Apostel gesehen, die aber einer nach dem anderen zusammenbrechen und mittlerweile nur noch 9 (haben wir gez├Ąhlt) sind. Au├čer uns haben aber auch noch mehrere 100 Chinesen und wer auch immer die Felsen gez├Ąhlt/ fotografiert, so dass wir nicht allzu lange am Infocenter verweilen wollten. Die Nacht haben wir dann im Auto (!) an einem netten Strand verbracht und hervorragend geschlafen.

5 February 2015

Ja, das fehlte mir noch: ein Foto meines ersten kuscheligen, pennenden Koalas. Nat├╝rlich pennend, da die faulen B├Ąren eigentlich nur schlafen, 18 Stunden am Tag! ­čś┤ wer braucht da noch ein Sabbatjahr?? Aktiver waren da die kleinen Sittiche, die einem angstlos aus der Hand fra├čen - unser M├╝sli war besonders beliebt... ­čśť

4 February 2015

Fire-man in action...! ­čśë
Now we are on the Great Ocean Road. And it is realy GREAT!! ­čśü­čĹŹ free Campground tonight, sleeping in the tent, 15 degrees, all we love... ­čśť aber es wird tats├Ąchlich w├Ąrmer! Der Sommer kommt zur├╝ck nach Victoria. Morgen - oder sp├Ątestens ├╝bermorgen ...

3 February 2015

Da ist doch wohl die Freude auf beiden Seiten zu erkennen: die meine, da ich auf dem letzten Dr├╝cker mein Rad doch noch an den Mann bringen konnte - und die von eben diesem (jungen) Mann, der letzte Woche seinen F├╝hrerschein abgeben musste und nun im n├Ąchsten halben Jahr mit diesem schicken Schn├Ąppchen seinen K├Ârper auf dem Weg zur Arbeit (wieder) in Form bringen darf...! ­čśť Morgen geht's dann Richtung Great Ocean Road mit dem fetten Schlitten (der Silberpfeil da im Hintergrund...), den wir heute von AVIS per Upgrade bekamen - nat├╝rlich ohne Aufpreis, versteht sich...­čśë

1 February 2015

Jetzt ist die Fahrradzeit in Australien wirklich beendet. Da geht es hin das erste Rad und wird ab jetzt den guten Peter (bereits bekannt vom Australia Day) durch die Gegend fahren. Hoffentlich wird es ihm ├Ąhnlich gut dienen wie mir. Wenn jetzt noch das Rad von Flummy einen neuen Besitzer findet ist alles feini. Also Daumen dr├╝cken.

31 January 2015

Dank Tomi ist bei uns nun der Sommer zur├╝ckgekehrt: W├Ąhrend wir drau├čen bei herbstlichen 13 Grad die ­čÜ▓­čÜ▓ auf Hochglanz brachten, feuerte der Hausherr seinen Ofen an... ­čśť Und das nicht zu knapp! Wir sitzen nun gemeinsam im Wohnzimmer und schauen uns das Finale im Asian-Cup an. Mann, ist das hei├č hier­čśů! Also dann, kurze Hosen & T-Shirts an und nicht nur den Ofen, sondern auch Astralien anfeuern... Zur Halbzeit f├╝hren sie 1:0 gegen S├╝dkorea, wobei das Tor aus ziemlich heiterem Himmel fiel und es eigentlich recht gut f├╝r die Asiaten aussah (falls es jemanden interessiert...)
So ging unsere gro├če (und in weiten Teilen wirklich gro├čartige) Radreise gestern Abend etwas unspektakul├Ąr und auch etwas zur ├ťberraschung von Tomi & Frauke hier in Olinda zu Ende. Nach nun rund 8 Wochen Dauerzelten, radeln und vor allem "permanent outdoor" war besonders letzteres der Grund, warum wir zum Schluss ein wenig eingeknickt sind. St├Ąndig den "Naturgewalten" ausgesetzt zu sein, welche uns zuletzt arg zugesetzt hatten, vor allem die herbst├Ąhnlichen Temperaturen, hat uns "etwas" mitgenommen. Einerseits wollten wir es so, andererseits gingen wir ja auch im Gro├čen und Ganzen von australischem Sommer aus. Na, egal, nun steht der Fahrradverkauf an. Rainer hat am Australia Day den Ian kennengelernt, der ihm schon ein ordentliches Angebot gemacht hatte und nun wohl auch zu seinem Wort steht: er kommt morgen, um das Rad zu holen. Meines ist bereits in Gumtree eingestellt und ich erwarte nun die Anrufe. Mal sehen, wie es l├Ąuft...

29 January 2015

Juhu, Rainer geht's wieder besser und wir k├Ânnten radeln, was die nicht vorhandenen Radwege herg├Ąben (stopp, sorry, bis hier nach Phillip Island gab es sogar einen...!) - doch hier ist nun zu viel Wasser, ├╝ber das wir m├╝ssen und keine Br├╝cke. Aber ne F├Ąhre, die aber nat├╝rlich 5 Minuten vor unserer Ankunft hier ablegte... Kreisch! Und die n├Ąchste f├Ąhrt selbstredend heute Abend erst, also 5 Stunden warten ist angesagt. Sagten wir nicht bereits, dass wir f├╝r Eile keine Zeit h├Ątten? Das hat sich scheinbar herumgesprochen in S├╝daustralien... ­čśë So kaufen wir zur Abwechslung mal n sch├Ânes St├╝ck Fleisch f├╝r den hier obligatorischen BBQ am Strand... Und Shoppen gehen k├Ânnten wir ja auch mal wieder... ­čśü

28 January 2015

Na super, da sind wir nun bis zur K├╝ste Victorias geradelt, da wir ja noch ein paar Tage am Strand genie├čen wollten, doch dieser Sommer macht uns auch hier wieder ein Strich durch die Rechnung: Seit der Nacht nach dem Australia Day, in der es pl├Âtzlich eklig kalt und nass wurde, ist die Wohlf├╝hltemperatur wie weggeblasen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es weht uns seit Tagen also wieder heftig um die Ohren bei tags├╝ber muckeligen 17 Grad und nachts geht's wieder empfindlich in den Keller. Winde von der Antarktis, hei├čt es hier, sind daf├╝r verantwortlich. Also alles wieder wie auf Tassie... Nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir alle warmen Sachen ja in Olinda liegen lie├čen, da wir diese ja nun nicht mehr br├Ąuchten! Gute Idee, die wir da hatten... Und obendrein hat sich der arme Rainer noch einen ordentlichen Infekt eingefangen, so dass zumindest gestern trotz R├╝ckenwind die Radelei kein Vergn├╝gen war... Es scheint aber heute schon wieder etwas besser zu sein. Hoffen wir es mal!

27 January 2015

Pegida, Legida, Hagida, Gagagida: was geht eigentlich ab in good old Germany?? ├ťber solch ausl├Ąnderfeindliche Bewegungen k├Ânnen wir Ausl├Ąnder hier im Ausland einfach nur den Kopf sch├╝tteln! Und den fragenden Blicken der hiesigen Inl├Ąnder stets mit Offenheit, Toleranz und Freundlichkeit begegnen. Ihr glaubt gar nicht, wie gut das deutsche Bild hier gerahmt wird! Hoffentlich machen diese Deppen das nicht kaputt...! ­čś▓ Wir haben hier derweil die Sonne wiedergefunden im sch├Ânen "Inverloch" - und seit Wochen schon eine Gegenbewegung gestartet: "FURGIDA" - noch nicht von geh├Ârt? ("Flummy und Rainer gl├Ąnzen immer durch Abwesenheit" ... ­čśť)

26 January 2015

Und hier nun der Livebericht vom Australia Day: Der "Barbie" l├Ąuft - aber wir mussten zun├Ąchst die beflaggten Australier vom Grill runter scheuchen... ­čśë Party on, guys!!

24 January 2015

Nicht nur diese schicke Karre ist entsprechend geschm├╝ckt hinsichtlich des morgigen "Australia Day", der selbstverst├Ąndlich ein Feiertag ist und den Aussies ein langes (Feier)wochenende beschert... ├ťberall k├╝ndigen Hinweistafeln diverse Aktivit├Ąten in gro├čen wie auch kleinen St├Ądten an - und wir bekommen keinen ├ťbernachtungsplatz mehr auf den Campgrounds - is all fully booked now...! Egal, wir zelten und "duschen" derweil mal wieder an irgend nem sch├Ânen Fluss und genie├čen die Ruhe. ­čśë Mal sehen, ob wir die auch an besagtem morgigen Party-Tag finden k├Ânnen. If not, so what, we evan take the beer as cold as ice again...! ­čśü

23 January 2015

Sommer in Victoria - Nachdem wir in Olinda unsere Akkus aufladen, unsere Wintersachen auspacken konnten und alles waschen durften, sind wir nun mit leichteren Taschen und guter Laune auf einer alten Bahntrasse in Richtung Osten unterwegs. Unsere heutige Lunchpause haben wir angemessen in einem netten Caf├ę verbracht. So schmeckt der Sommer! ­čÜé

22 January 2015

Wir sind gut in Melbourne angekommen, die ├ťberfahrt war ruhig und wir haben schlafen k├Ânnen... Sportliche Highlights wie die hier derzeit stattfindenden Australien Open (Tennis), der Asia Cup (Soccer) oder auch Melbourne gegen irgendwen im Cricket lassen die Stadt brummen und das bei hohen Temperaturen, was uns nat├╝rlich erfreut und ein sommerliches Gef├╝hl gibt (endlich mal wieder! ­čśë). Bei Frauke und Tomi sind wir wieder einmal mit offenen Armen empfangen worden (danke daf├╝r!! ­čśâ). Zu ihnen hin geradelt sind wir diesmal allerdings nicht wieder ├╝ber den Highway, sondern wir haben einen City-Trail gefunden (Google sei Dank), der echt gut zu fahren war! Es kamen uns sogar jede Menge schnelle Radler entgegen - die mussten wohl fix zur Arbeit ... ­čśü Interessante Strecke ├╝brigens, so mit Radwegen, die unter Autobr├╝cken eingeh├Ąngt oder auf Pontons ├╝bers Wasser gesetzt wurden - teilweise ziemlich schmal, und Fu├čg├Ąnger rannten da auch noch zwischen rum - nix f├╝r schwache Nerven...! ­čś▒

20 January 2015

Warten auf's Schiffchen... Mann, isser feddich, der Gutste! ­čś▓ hoffentlich ist die See nicht genau so aufbrausend wie auf der Herfahrt! Na, wir melden uns vom Festland wieder...
So schnell kann's gehen: da hatten wir endlich mal wieder Internetzugang in einer Bibliothek und wollten nachsehen, welche F├Ąhre wir f├╝r den R├╝ckweg n├Ąchste Woche buchen k├Ânnten, da mussten wir ├╝berrascht feststellen, dass bis zum 10. Februar mehr oder weniger alles ausgebucht war und wir nur noch teure Kabinen buchen konnten. Au├čer einem recht kurzfristigen Restplatz zu humanen Konditionen: heute Abend! ­čś▒ So haben wir halt gestern den letzten Abend auf Tassie gefeiert und uns schnell mit dem Gedanken angefreundet, dass wir demn├Ąchst im deutlich w├Ąrmeren Staat Victoria herumradeln werden. Es machte gerade auch keine Freude, hier im derzeitigen "tasmanischen Sommer" in Jacken eingemummelt vor dem Zelt zu hocken und nachts bei teilweise deutlich unter 10 Grad in selbigem zu frieren. Feuer anmachen durften wir ja auch nicht mehr bei dem Wind, der uns zus├Ątzlich um die Ohren wehte. Rainer ist sogar etwas angekr├Ąnkelt - kein Wunder! So freuen wir uns nun auf wieder richtigen Sommer...! ­čśü

17 January 2015

Das Wetter an der Westk├╝ste ist dieses Jahr besonders sommerlich. W├Ąhrend es tags├╝ber noch fast die 10' erreicht, k├Ąmpfen die n├Ąchtlichen Werte eher mit der 5'-Marke. Nebenbei gibt es noch jede Menge Wind und Regen gratis, das ist Sommer. Wie oft haben wir uns f├╝r die Entscheidung ein Auto zu mieten gelobt.
Mann, da haben wir uns aber mal einen Schlitten geg├Ânnt: ein Mitsubishi (Gesundheit! ­čśť) - und wie man auf dem 2. Foto sieht, passt auch alles rein, inkl. der beiden R├Ąder. So fahren wir nun die "etwas" bergigere Westk├╝ste hinauf und sind tierisch froh ├╝ber diese Entscheidung. Nicht nur, weil uns so der vermeintlich anstrengendste Teil zu radeln erspart bleibt, sondern auch auf Grund der weiterhin miesen Wetterlage: es regnet immer wieder und es st├╝rmt dazu mehr oder weniger anhaltend...

16 January 2015

Super Idee mit dem BBQ am Hafen. Kaum windig da. Auf dem Bild scheint alles feini zu sein, nicht war? Sonnig ist's ja wieder gewesen, aber dass uns der Wind sogar das Brot vom Grill geweht, die Flaschenso├če in einen Scherbenhaufen verwandelt und unser Bier mehrfach umgeworfen hat, sieht man auf dem Bild wohl nicht. Beim Heranzoomen kann man immerhin eine M├Âwe auf dem Zaun entdecken, die sich dort kaum halten kann, w├Ąhrend die andere einfach minutenlang auf der Stelle segelt (nicht blo├č auf dem Foto...!). Man beachte auch die Gabeln auf dem Brot! Den Hut habe ich mir ├╝brigens auf meine Stirnfalten geschraubt, der flog n├Ąmlich nicht nur einmal weg... Rainer rief sp├Ąter nach seiner Mama und dass er selbst als sturmerprobter Norddeutscher keine Lust mehr habe... What a Tassie-Summer! Umso mehr freuen wir uns ├╝ber unsere Luxusbuden, in denen wir nun das zweite Bier (vollst├Ąndig und windgesch├╝tzt) trinken werden... ­čśü aber vorher noch n Tee, zum Aufw├Ąrmen... ­čś▓

15 January 2015

Nach dem "Jahrhundertregen" haben wir uns einfach mal n Zimmer geg├Ânnt, sogar jeder ein eigenes...(!) ­čśë Den Chief von dem Hotel trafen wir Tage zuvor an dem Beach in Rheban, wo Scott, so hei├čt dieser ├Ąu├čerst nette Herr, uns dieses nicht abzulehnende Angebot machte. Gut so, denn in Hobart war sonst nix mehr zu kriegen und wir hatten jetzt f├╝r'n kurzen Moment echt mal die Nase voll von Wind und Wetter. Und dann auch noch so cheap! Zwar sehr einfach, aber f├╝r uns nat├╝rlich der "pure Luxus" mit eigenem kleinen Bad und nem richtigen Bett, wo sogar ich reinpasse (na, diagonal zumindest ... ­čśť). Mittlerweile hat sich auch in der Hauptstadt die Sonne wieder durchgesetzt und wir werden gleich an den Hafen zu den BBQs gehen um lecker Fisch und Fleisch zu braten...
Das Wetter macht Schlagzeilen, wir haben kalte F├╝├če und feuchte Sachen. Noch nie gab es so viel Regen an einem Tag im Januar (Rekord!) und wir waren voll dabei. Zum Gl├╝ck war nach gemessenen 32h und nach gef├╝hlten 2 Wochen erst mal Schluss mit dem Regen und wir k├Ânnen uns gerade mit Kaffee und Holzfeuer in einer Pizzeria den Morgen danach vers├╝├čen. Die Temperaturen haben bis jetzt noch keine sommerlichen Werte wiedererlangt, aber das kann sich ja noch ├Ąndern (hoffentlich).

14 January 2015

Ha, nach ├╝ber 2 Stunden Warterei vor dem Shop an der Adventure Bay (wo wir zumindest vor Regen und Wind gesch├╝tzt stehen konnten), hat uns eine entz├╝ckende Familie aus Hobart mit ihrem VW-Bus mit zur F├Ąhre genommen. Das ist schon mal super f├╝r uns! ­čśâ Mal sehen, ob wir es dann noch weiter schaffen oder ob wir uns da einfach irgendwo hinstellen werden...
Was ist nun los hier? Irgendwie hat die "Regenzeit" eingesetzt und unser sommerlicher Aufenthalt auf der wahnsinnig sch├Ânen Insel "Bruny Island" an der ebenso wahnsinnig sch├Ânen "Adventure Bay" endete heute Nacht abrupt mit heftigem Dauerregen, der auch den heutigen Tag ├╝ber anh├Ąlt! Dazu ordentlich Wind und Temperatursturz, und die Vorhersage ist ziemlich mies f├╝r die n├Ąchsten Tage. So versuchen wir, irgendwie schnellstm├Âglich hier wegzukommen, vielleicht nimmt uns ja mal wieder ein barmherziger Pickupdriver ein St├╝ck mit Richtung F├Ąhre oder gar Hobart... Huh, ist das sch├Ąbig drau├čen! Ein kleiner Trost vielleicht f├╝r alle sturmgeplagten (Nord)deutschen derzeit: auch hier gibt's besch... Tage, sogar w├Ąhrend der Sommerzeit... ­čśë

11 January 2015

...und selbst die "Restrooms" bieten hier besonderen Flair ­čśť !

10 January 2015

Nach 3 ├ťbernachtungen auf "Treasure Island" sind wir nun auf halbem Wege nach "Bruny Island" in "Snug" gelandet - und eher durch Zufall auf einem wirklich ganz entz├╝ckenden Campingplatz. Wieder einmal quasi direkt am Beach! Wir feiern ├╝brigens diesen Abend "Halbzeit"... oh mate - time is running, in holiday as well!
Big City - Shopping Heute dann den vielger├╝hmten Salamanca Market besucht. Touristennepp ohne Ende und nicht der erwartete und beworbene (Floh-) Markt. Da haben wir dann lieber die Stadt zu Fu├č erkundet und noch ein wenig Bekleidung aus Merinowolle erworben, es ist ja schlie├člich "Sale" und das muss genutzt werden. Leider fahren die Busse im Autoland Australien nur recht sporadisch, so dass wir getreu unserem Motto: "F├╝r Eile fehlt uns die Zeit", noch ein wenig warten durften.

9 January 2015

Mount Wellington, 4 Grad, wolkig & windig, doch der Hut sitzt (noch) und meine just am heutigen Tage vorausahnend erworbene macpac-jacket w├Ąrmt wunderbar auf der Bergspitze... So muss sich wohl derzeit die deutsche Winterzeit anf├╝hlen! Zum Gl├╝ck geht es dann auch fix die 1200 Meter wieder runter nach Hobart, nat├╝rlich per koreanischem Bringeservice...! ­čśë - Auf dem 2. Foto sollte Hobart ├╝brigens unter den Wolken erkennbar sein. Zoomt doch mal! ­čśő

8 January 2015

Der Euro f├Ąllt und f├Ąllt, wir merken es bei jeder Abbuchung.den wahren Grund f├╝r die Wechselkurskapriolen konnten wir in Hobart ausfindig machen (siehe Foto). Nicht umsonst sagt man den Ozzies nach, sie w├Ąren direkt heraus und ehrlich. Na egal, noch gibt's ja was f├╝rs Geld und so geben wir es halt aus. Jetzt tun wir das in Hobart (Hauptstadt Tasmaniens). Nach 5 Wochen voll mit Landschaft, jetzt mal wieder Stadtleben. Wir freuen uns drauf. Nebenbei noch "alte Bekannte" aus Korea getroffen und nett zusammen gegessen. Mal sehen, was der Tag bringt.

7 January 2015

Nachdem mich eine nette Dame mit ihren 3 S├Âhnen nach Hobart mitgenommen hat und ein Fahrradladen fix mein Hinterrad repariert hat, sind wir, H├╝gel rauf, H├╝gel runter, in den Tasman National Park. Puh, wir haben mehrfach laut "sch...." gebr├╝llt, aber daf├╝r einen feinen Abend am Campfire verbracht. Fr├╝h heute Morgen dann zum "Cape Hauy" gewandert, den feinen Ausblick und "zuf├Ąllig" einen Cache gefunden. Sch├Ân war's, aber auch schwei├čtreibend.

5 January 2015

Manchmal ist es auch sch├Ân, von ├Ąu├čeren Umst├Ąnden an einem Platz festgehalten zu werden, der sich dann auch noch als ziemlich traumhaft herausstellt... Nun hat Rainer n├Ąmlich nicht nur einen Zahn verloren, sondern auch noch eine Speiche vom Hinterrad... - da waren wir wohl bei der letzten Abfahrt zu fix unterwegs gewesen...! ­čśť Zum Gl├╝ck gab es wieder jemanden, der uns gleich mit all unserem Geraffel auf seinen Pickup lud und uns am Samstag hierher zum Campingplatz "White Beach" brachte, auf dem wir seitdem verweilen. Und der Name ist echt Programm! Ein Traumstrand, direkt vor der Zeltt├╝r und alles andere, was wir so brauchen, gibt's hier auch - nur keinen Fahrradladen... Drum machte sich mein Mitreisender heute mitsamt seinem Hinterrad zwecks Reparatur auf in die sch├Âne Hauptstadt Hobart. Und ich springe heute wie ein Gest├Ârter den ganzen Tag immer wieder ins Meer - und das am 5. Januar!!! Manchmal kaum zu fassen, das... ­čśü

2 January 2015

Da isser! Dieses "Schnabel-Igel-Stachelschweinchen" hatten wir schon oft vor der Kamera - doch er bemerkte uns immer, drehte uns stets flugs den R├╝cken zu und vergrub sein Vorderteil im Stra├čengraben... (Na gut, plattgefahren haben wir ihn auch schon gesehen, doch da war er dann nat├╝rlich nicht mehr all zu fotogen...) So konnte ich mich neuerlich von vorne heranpirschen und es gelangen diese spektakul├Ąren Aufnahmen, w├Ąhrend er unverdrossen mit seinem Schnabel nach Essbarem w├╝hlte. Tasmanier nennen ihn "Short-beaked Echidna" - wie das ebenfalls hier lebende Schnabeltier ein "Kloakentier", das Eier legt und dann die Kleinen s├Ąugt... Urzeitlich...! ­čśë
Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem die Temperatur fast so steil anstieg wie die "Gravelroad", die uns ├╝ber einen Berg f├╝hrte. Nachdem sich schon eine Frau mit ihrem Allradfahrzeug nicht traute, an uns vorbei zu fahren ohne uns von ihrem (k├╝hlen) Trinkwasser abzugeben, hatte ein ├Ąlteres Ehepaar noch tieferes Mitleid mit diesen crazy Germans, dass sie uns gleich samt unserer R├Ąder over the hill kutschierten... Well, that was nice...! ­čśť

31 December 2014

Happy new year!!! Wir sind schon durch mit dem Thema - selten ein so unglaublich ruhiges Sylvester gehabt - mit Lagerfeuer an irgendeinem Fluss irgendwo ohne irgendwen - und nem fantastischen Sternenhimmel! Wer braucht da schon Feuerwerk? In ein paar Stunden seid ihr dann ja auch im neuen Jahr angekommen, wir sehen uns in jenem dann ja auch schon wieder, wa? Trinkt ruhig einen Schluck auf uns! ­čĹʭ菪­čŹŞ­čĹ┤ Th. & R.
Wasser! Immer ein Thema. Mindestens Geschmack hat das Wasser immer, oft ist es Tankwater (Regenwasser), immer ist es begrenzt. Zu all dem geh├Ârt noch der Geschmack der Trinkflaschen und das w├Ąre dann die Sache mit dem Trinken... Aber bisher hat uns auch jeder zweite Nachbar beim Campen mindestens Wasser, oft auch eiskaltes Bier........ und ein Gespr├Ąch angeboten. Auch das geh├Ârt zum Wasser und zu Tasmanien. Prost!

30 December 2014

Blick auf den Freycinet National Park. Bei einem kurzen Entspannungs- Cachetrip diesen Blick genossen. Sonst heute nur im Luxus relaxt und Papierberge weggelesen. - F├╝r Eile fehlt uns die Zeit! -
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss...... Nach ordentlichem Wind am gestrigen Tag und nachdem wir ├╝ber den Tasman Highway A3 nach Swansea geblasen worden sind, haben wir hier im Backpacker den gr├Â├čten Luxus seit Melbourne um uns: K├╝che mit lauter Elektroger├Ąten, Aufenthaltsraum mit diversen Sofas, Zelt (windgesch├╝tzt im Innenhof) und ein Bottlestore (woanders gibt es keinen Alkohol) gleich nebenan. Also f├╝r 2 N├Ąchte eingebucht und gefaulenzt. Sch├Ân! 10 Tee/Kaffee am Tag und zum Abendessen gekochte M├Âhren und Kartoffeln mit Salat (das geht mit einer Flamme in der Pampa schlecht). - Leben, verw├Âhn uns!

28 December 2014

FlumPictures proudly presens: erste Aufnahmen vom ber├╝hmt ber├╝chtigten Tasmanischen Teufel !!! ­čśâ Dazu mussten wir zugegebenerma├čen allerdings in einen "Tasmanien Devil - Park" einkehren; in freier Wildbahn war er uns (bisher) noch nicht begegnet. Er ist aber auch zahlenm├Ą├čig arg dezimiert worden durch den eingef├╝hrten Fuchs, diesen fiesen Gesichtskrebs und den pl├Âtzlichen Stra├čentod, den hier eh viele Tiere erleiden (uns lassen die Autofahrer bis jetzt meist unbehelligt radeln...)

26 December 2014

Jetzt haben auch die Locals hier Urlaub. Nachdem wir, bis jetzt, oft eher einsam waren auf den Campgrounds irgendwo im Nirgendwo, kommen wir so langsam Richtung Hobart und in die Ferienzeit. Auf diesem Platz konnten wir gerade noch, in der letzten Ecke, unser Zelt aufschlagen. Trotzdem wieder ein tolles Willkommen durch die Nachbarn (kaltes Bier, lokale Fleisch- und Rauchwaren, sowie lange Gespr├Ąche). Gut, tief und lange geschlafen, danach!
Mittlerweile ist hier auf Tasmanien der Beginn des nachweihnachtlichen Ferienprogramms ├╝ber uns hereingebrochenen und wir sind nicht mehr alleine auf den Campgrounds... Sehr viele australische Familien fahren nun mit den dicksten Schleudern und den obligatorischen Trailern an der Achse (Anh├Ąnger mit riesigem ausklappbaren Zelt-Haus...) nun durch Tassie und machen auch Urlaub!! ­čś▒ .... und alle sind in Urlaubsstimmung! ­čśë (mittig auf dem Bild m├╝sste ein niedlicher Toyotabus zu erkennen sein und vielleicht sogar auch die daneben aufgestellte Zelttoilette... ­čś│­čśé Die Besitzer dieser in unseren Augen v├Âllig ├╝berfl├╝ssigen Einrichtung sind - wie eigentlich alle, die wir so treffen - total nett, "totale Deutschlandliebhaber" und haben sich erlaubt, uns baldigst leckeren "Tasmanian Smoked Beef" vor unserem Zelt zu kredenzen...! Da lie├čen wir uns nat├╝rlich nicht ├Âfter als einmal bitten ... ­čśü

25 December 2014

Anbei noch ein paar sehenswerte Weihnachtsimpressionen... enjoy it!
So verbringen wir u.a. die Zeit bis zum "Boxing-Day" (an welchem wir weiter radeln wollen...) und zwischen den momentanen Regenphasen: Keine Ahnung, was Rainer da mit dem Schl├Ąger f├╝r Luftl├Âcher schl├Ągt, aber diese nette australische Familie versucht uns gerade, Cricket beizubringen - nat├╝rlich f├╝r Germans unbegreiflich but very funny, isn't it...? ­čśé

24 December 2014

Merry Christmas & fr├Âhliche Weihnachten an alle Daheimgebliebenen! Wir haben das Fest bereits mehr als begonnen - wie man sieht mit einer leckeren Mischung aus deutsch-koreanisch-australischem Essen und deutsch-russischen Getr├Ąnken... ­čśë uns geht's also "soweit" ziemlich gut, everything is fine! Wir denken recht doll an euch (und an die Heimat...) und es gab auch schon melancholische Momente - aber genauso wollten wir das ja... Also, weihnachtliche Gr├╝├če von der anderen Seite der Welt! Habt ein sch├Ânes Fest, wir schlafen dann schon tief und fest... Thorsten & Rainer

21 December 2014

Da denkt man, hier w├Ąre niemand au├čer uns, aber .......... Schon Disney sagte, dass die W├╝ste lebt. Erst recht des Nachts. Neben uns bereits hinl├Ąnglich bekannten Wombats, Wallabies und anderen H├╝pfern (dieses Mal keine Opossums), trieben sich auch diese, nicht ganz katzengro├čen, ├╝berhaupt nicht scheuen Wasauchimmers hier herum. Fett war definitiv ihr Leibgericht: Butterpapier und Speise├Âltropfen wurden ruckzuck verspeist. Welches Gew├╝rm allerdings das Innere der Plumpsklos vom Duft befreite und in eine "brodelnde" Masse verwandelte wollen wir gar nicht wissen. Trotzdem gut geschlafen.
Nachdem wir uns, nach alter Radlersitte f├╝r die n├Ąchsten 2 Tage ein Auto gemietet haben, sind wir nun, mitten in Tasmanien, mitten im Nichts, ganz f├╝r uns auf Griffins Camping Area. Dieser Platz wurde uns von unserem Campingf├╝hrer als "Top Spot at the riverside" empfohlen und er hat nicht zu viel versprochen. Um hierher zu kommen mussten wir erst mal viele Kilometer durch kaum bewohntes, aber viel begrastes Land fahren und dann noch ein paar Kilometer auf und ab durch W├Ąlder, pl├Âtzlich ....... siehe da, ein sch├Âner Platz am Flu├č, dekoriert mit lieblichen Plumpsklos und opulenten Feuerstellen - Griffins Camping Area. Here we are, Feuer an, Wasser drauf und der Abend kann beginnen.
Hey, seit heute sind wir vor├╝bergehende Besitzer dieses nicht mehr ganz so neuen Toyota - damit k├Ânnen wir nun unseren Radius um die Zahnarztpraxis deutlich erh├Âhen - und unsere Laune ebenfalls, da wir nicht mehr das Gef├╝hl haben, entgegen unserer Absicht hier festgehalten zu werden... Au├čerdem k├Ânnen wir so auch mal easy up on the hills driven without Zunge aus'm Hals... ­čśť

19 December 2014

And now something completly different: nachdem wir die letzten Tage haupts├Ąchlich von Opossums und Lagerfeuerduft umgeben waren, haben wir mal wieder einen richtigen Campground aufgesucht. Es war n├Ąmlich der Moment erreicht, an dem wir (beinahe) den Geruch von ger├Ąuchertem Fisch angenommen hatten ­čÉč. Und so doll wollten wir uns dann doch nicht gehen lassen. Das Kontrastprogramm hier ist daf├╝r super: Wie ├╝blich sind wir die einzigen G├Ąste (warum eigentlich?), k├Ânnen aber ├╝ber eine eigene Blockh├╝tte verf├╝gen, die neben einer normalen K├╝che auch noch ├╝ber diverse original 90er Videospiele, eine Tischtennisplatte und einen Billardtisch verf├╝gt - great! Der Abend ist gerettet, nur noch fix geduscht und dann........

18 December 2014

What a lazy day! Wir haben uns in der Moulting Bay eingenistet und sind wohl bis hl. Abend hier an die N├Ąhe von St. Helens gebunden, da Rainers Z├Ąhnchen wohl nicht so einfach wieder einzusetzen scheint und der Doc, bei dem er war, hier weit und breit der einzige Dentist ist. So gab es erst zu Dienstag einen Termin f├╝r ihn und wir k├Ânnen uns demnach mit unseren R├Ądern nicht wirklich weit von der Praxis entfernen. ­čś▓ Also haben wir heute hier in dieser wundersch├Ânen Bucht nur herum gegammelt, gebadet, Feuer gemacht, ein halbes K├Ąnguru gebraten, australischen Wein getrunken und ├╝berlegt, was wir nun machen sollen. Dienstag ist dann erst der 23. - Oder auch schon! Wir wollten ja nicht erst am 24. Dezember weiterfahren. Zumal das dann vom 25. bis 28. vier lange Tage w├Ąren, an denen hier eigentlich alles geschlossen ist und Weihnachten gefeiert wird. F├╝r so viele Tage k├Ânnen wir ja gar nicht unseren Proviant mitschleppen! Da ist guter Rat teuer... Aber da wird uns schon noch was einfallen!
Manche Reparaturen, wie Kocher und Isomatten gehen ja fix und prima. In anderen F├Ąllen ist man aber auf Fachpersonal (Zahnarzt) angewiesen und dann muss man sich leider nach deren Terminen richten. So wird es wohl ein langes Wochenende (bis Dienstag ­čśź) in St. Helens geben. Und dann kommt ja schon Weihnachten. Mal schauen, was da so alles geht.

17 December 2014

Heute steht unser Tag unter dem Vorzeichen "repair it, if you can...". Rainers LuMa ist seit dem Vorfall mit dem Opossum hin├╝ber, im Repair-kit, das wir dabei hatten, war der Kleber vertrocknet...­čś▓ Unser Benzinkocher, der uns nie auf unseren vielen bisherigen Reisen im Stich lie├č, l├Ąuft ├╝berhaupt nicht mehr und auch nach mehrmaligem Auseinanderbau sind wir der Ursache lange nicht auf die Schliche gekommen. Ich musste mein Inlay f├╝r den Schlafsack n├Ąhen, (der Grund f├╝rs auseinander rei├čen ist mir nicht bekannt...­čśü) und nun fiel beim Rainer noch der halbe Zahn ins Essen - prompt musste f├╝r morgen ein Termin beim Zahnarzt vereinbart werden... Bis auf diese letzte Sache haben wir aber alles wieder in den Griff bekommen! Wahrscheinlich denkt ihr nun, dass, wenn wir sonst keine Probleme h├Ątten, alles ja noch gut w├Ąre und wir mal lieber wieder arbeiten gehen sollten. Nee, machen wir nicht und ich wollte ja auch nur eben mitteilen, wie wir so unseren sonst sonnigen Tag verbracht haben...

16 December 2014

Nachdem die Nacht beschriebener Ma├čen unruhig war und auch der Morgen unsch├Ân mit Gewitter begann, machten wir uns, sobald der Regen aufh├Ârte, fr├╝h auf nach St. Helens. Mal eben 42 km "Gravel"-Road, also unbefestigte "Wellblechstra├če". F├╝r Unwissende: das ist eine Schotter-Stra├če, die dem Autoverkehr an vielen Abschnitten starken Tribut zollte und letztlich wellenartig "verschoben" ist, so dass, wenn man da (mit dem Rad) dr├╝ber f├Ąhrt, alles doppelt sieht und die eigene Stimme anf├Ąngt zu leiern - so wie bei Kindern, die heulend auf Mama zulaufen und man M├╝he hat, ob dieser "Hoppel-Sirene" nicht auch noch unpassender Weise loslachen zu m├╝ssen... Dennoch kamen wir gut durch und sind sehr angetan von dieser kleinen, aufger├Ąumten Stadt. Vor allem die Vielzahl der Gesch├Ąfte ├╝berrascht uns ebenso wie der Riesensupermarkt, wo wir Dinge erstehen k├Ânnen, die wir schon seit Tagen vermisst haben...­čśü nun hoffen wir auf eine ruhigere Nacht als die letzte - das Brot ist nun besser eingepackt...­čśť
Na, die Reste vom Brot sollten noch f├╝r ein kleines Fr├╝hst├╝ck reichen. Und mit der Erkenntnis, in der Wildnis auch mit wilden Tieren rechnen zu m├╝ssen, die viel mehr Hunger haben als wir, legen wir uns wieder hin, das Brot zwischen uns gebettet, und fahren langsam wieder runter. Bloggen hilft, da ich total wach und an weiterschlafen nicht zu denken war. Mittlerweile schnorchelt der Held der Stunde neben mir wieder und auch ich komme zur Ruhe. Gute Nacht also (bei euch ja eher: guten Abend)! Drau├čen klappert es laut. Irgendwer nimmt unser Geschirr auseinander - ist mir jetzt auch egal...
...doch Grund in "leichter" Panik zu bleiben gab es dennoch weiterhin: just in dem Moment, als Rainer die T├╝r vom Au├čenzelt schloss und im Begriff war, die Innenzeltt├╝r zu schlie├čen, sah ich kurz im Schein seiner Lampe, direkt an der Zeltdecke(!), eine Spinne von einer Gr├Â├če, bei der ich normalerweise lieber den ungeordneten R├╝ckzug antreten w├╝rde - doch ich war ja im Zelt! Also bereitete ich meinen Mitreisenden sanft darauf vor, sich duckender Weise vom Eingang zur├╝ckziehen zu m├╝ssen, damit wir diesen weiteren Eindringling auch noch hinaus bef├Ârdern konnten, ohne v├Âllig auszuflippen. Dieser Brummer reagierte sogar auf den Lichtkegel der Lampe! (Schauder) Aber das machte den Rausschmiss einfacher als angenommen... Hu, T├╝r zu, niemand mehr unbefugt im Zelt? Gut. Durchatmen, alles nochmal ableuchten - jetzt erst sahen wir, was das Opossum in unser Zelt trieb: das billige australische Wei├čbrot, das es durch die Verpackung hindurch angefressen hatte! Also hie├č es, die Reste zu retten...
Huuuh, was f├╝r eine riesen Aufregung hier heute Nacht in unserem Zelt! Ich wurde wach, weil Rainer nicht gerade leise ausrief: "Flummy, das Viech ist hier bei uns im Zelt!'" Ich erwiderte nur schlaftrunken (es war ja noch nicht lange her, dass ich eingeschlafen bin), ob das jetzt so wichtig sei und ob er das nicht alleine regeln k├Ânne - da sah ich auch schon zwei Augen im Lichtschein seiner Taschenlampe: ein Opossum war in unser Vorzelt eingedrungen und rannte nun in "leichter" Panik kreuz und quer ├╝ber unsere Sachen - was also tun? Mutig ├Âffnete Rainer die T├╝r zum Innenzelt und ebenso die T├╝r zum Au├čenzelt, da der R├Ąuber anscheinend alleine den Weg nicht wieder heraus fand. Gute Idee - doch das Tier rannte dummerweise nicht hinaus, sondern direkt hinein ins Innenzelt! Jetzt waren WIR es, die in "leichter" Panik versuchten, den Eindringling wieder rauszuschaffen, ohne Bekanntschaft mit seinen Krallen oder Z├Ąhnen machen zu m├╝ssen... Endlich verschwand das Opossum aus beiden T├╝ren ...

15 December 2014

Es ist einfach sch├Ân, am Abend einen dieser Free-Campgrounds an irgendeiner irre sch├Ânen Bay anzulaufen, ein Feuer anzufachen (nat├╝rlich mit Blick aufs Wasser und den vielen Wasserv├Âgeln...) und unser bescheidenes Mahl zuzubereiten. Heute gab es Spirelli mit Tomatenso├če, abgeschmeckt mit Knoblauch und Rosmarin. Den Rosmarin haben wir auf dem letzten Campground gepfl├╝ckt. Ich habe noch nie einen so gro├čen Rosmarinbusch gesehen! ­čś│Das Kraut haben wir dann im Zelt eingepackt und so letztlich nicht nur f├╝r Geschmack im Essen gesorgt, sondern auch f├╝r einmal ganz anderen Duft im Zelt...! ­čśť
Seht euch nur diesen traumhaften Ausblick auf "Ansons Bay" von oben an! Dort radelten wir geschwind hinunter, eine passende Stelle f├╝r's Nachtlager zu suchen...
Country roads take me....... ja wohin denn nun. Auf jeden Fall lange geradeaus, nur unterbrochen durch ein st├Ąndig abwechselndes Auf und Ab. Aber das wussten wir ja vorher. Warm wird's, Schwei├č treibt's und m├╝de macht es dann am Abend. Sch├Ân ist es aber, immer wieder Leute zu treffen, die ├Ąhnlich d├Ąmlich sind und Spa├č dabei empfinden diese sch├Âne Insel mit dem Rad zu entdecken.

13 December 2014

Heute sind wir allerdings ordentlich geradelt - ging ja auch Richtung K├╝ste und es war dementsprechend weniger bergig...­čśë Bridport gefiel uns sehr gut, da wollten wir bleiben, f├╝llten unsere B├Ąuche mit fleischlosem Essen am BBQ-Maker und stellten mit Entsetzen fest, dass der Campground doch um einiges mehr verlangte als uns die Touristinfo erz├Ąhlt hatte. Darauf lie├čen wir uns (nat├╝rlich) nicht ein, versorgten uns mit ausreichend Proviant und Wasser und radelten mal eben 50km weiter die K├╝ste hoch, wo wir uns schlie├člich mit uns und der noch sch├Âneren Umgebung zufrieden waren, keinen Heller zahlen mussten und baked beans mit Speck und "Vollkorntoast" im Lagerfeuer zubereiteten... Mmhhh! Und nach nunmehr 70 km Radelei (davon gut 10 durch zuletzt sehr sandiges Gebiet) sind wir auch echt groggy. Und Netzzugang haben wir ├╝brigens nun auch nicht mehr - mal sehen, wann ich das hier f├╝r euch updaten kann...
Und das Oberallerfeinste am Abendessen war, neben der tollen Aussicht und dem gro├čen Hunger, die Zubereitung durch Chefkoch Flummy M├Ąlzer. Ich liebe "all inclusive". ­čśÄ
Mann, was geht's uns gut - die armen Arbeiter...! ­čśť

12 December 2014

Na, nett gebummelt, nette Innenstadt, v├Âllig unf├Ąhige Telstra-Mitarbeiter - aber nun hat Rainer auch endlich freien mobilen Internetzugang und ich muss ihm nicht st├Ąndig n Hotspot legen... ­čśë und umsonst telefonieren k├Ânnen wir nun auch miteinander! Toll! Als wenn ich, wenn ich mal "alleine" ein paar Meter hinter ihm her radel, auch noch per Telefon seine Stimme h├Âren m├╝sste...­čś▒ Na, f├╝r den Fall, dass mal einer verloren geht vielleicht... Wir sind zumindest in dem (wie ich finde) viel sch├Âneren, weil urigen ├ľrtchen Scottsdale angelangt, wo wir auf einer sehr sch├Ânen "recreational area" (free camping ohne Geb├╝hr) im Northeast Park unser Zelt aufgeschlagen haben. Lecker gekocht - endlich mal nicht nur viel Fleisch mit Wei├čbrot oder Wei├čbrot mit viel Fleisch sondern wir fanden im Woolworth auch mal lecker Salat und vegetarischen Dipp!! Haben ja auch ne schwere Radtour ├╝ber eine 450 Meter hohe Bergkette hinter uns gebracht - da hat man(n) dann ja auch Hunger... (Hihi - siehe unten...)
Ups - da haben wir heute aber gemogelt...! ­čśť Keine Lust gehabt, uns ├╝ber die Berge mit dem ganzen Geraffel und unseren bisweilen unsteten R├Ądern zu qu├Ąlen - das hatten wir schon oft in Bayern, das kennen wir schon - da haben wir uns einfach bei einem Bus angeh├Ąngt - im wahrsten Sinne des Wortes: die haben tats├Ąchlich nur f├╝r uns (und f├╝r 20 A$...­čśü) diesen H├Ąnger an den Bus geklemmt ... Juhu, so machen Bergfahrten Spa├č!!!
Da sind wir nun vom Beauty Point zum "Ugly Point" geradelt... Boa, ist das sch... hier! Wir sind mitten in Launceston, der zweitgr├Â├čten Stadt von "Tassie" (wie Tasmanien hier liebevoll genannt wird) - und das auf dem einzigen Campground direkt (!) neben der Autobahn. Und die Tasmanier halten es bei der Autowahl ├Ąhnlich wie die Aussies vom Festland: m├Âglichst gro├č und vor allem mit kr├Ąftigem Soundverst├Ąrker...­čś│ - heute Nacht dachte ich einige Male, durchs Zelt fl├Âge ein Hubschrauber! What a noisy night! Und dann wollten die auch noch das Doppelte an Scheinen sehen wie alle anderen bisherigen Campgroundbesitzer! Die haben "echt n totalen Lattenschuss", w├╝rde Rainer sagen... Aber die City ist wohl echt ganz nett - das schauen wir uns dann heute mal genauer an...

10 December 2014

Abendstimmung in Beauty Point am Tamar River. So geht's uns auch. Nach der ersten kleineren Bergetappe, werden heute spiralf├Ârmige Kohlenhydrate mit Ei und Tomatenso├če verspeist und dann ab in die Falle.
...und der "christmas-tree" f├Ąngt an zu bl├╝hen!! Wie sch├Ân! "Merry Christmas" - jetzt schon mal im Voraus an euch alle...­čśâ
Rainer keucht den Berg hoch, den wir ├╝berwinden mussten um an unseren heutigen "Beauty Point" (so hei├čt der kleine Ort hier wirklich) zu gelangen, wo wir mittlerweile unser Nachtlager auf einem wundersch├Ânen Campground aufgeschlagen haben...

9 December 2014

Nach sehr entspanntem Fr├╝hst├╝ck vor der K├╝che des Campgrounds (es gab sogar R├╝hrei...) haben wir uns gem├Ąchlich in die S├Ąttel gehievt (Wir sind irgendwie absolut alleine hier mit dem Rad unterwegs...!) und sind in den Narawntapu National Park geradelt. Man muss in diesen Parks "Eintritt" zahlen - Wir haben uns gleich einen 2-Monats-Pass gekauft, da wir wohl noch mehr Parks dieser Art besuchen werden...­čśë die Campgrounds in solchen Parks sind recht einfach gehalten, sogar das Trinkwasser ist nicht wirklich safe. Aber die Natur hier ist einfach umwerfend! Und der "├ľkol├Ąrm", den die abgefahrensten Tiere hier so rund um die Uhr verursachen, ist bizarr und irgendwie lustig. Wir haben jede Menge wallabies & pademelons (kleine K├Ąngurus) und auch einige gro├če Grey-Kangaroos zu Gesicht bekommen. Auch einen dicken, gem├╝tlich dahinschlendernden Wombat sowie auch eine Schlange (Tasmanische Tigerotter), deren Biss wohl t├Âdlich ist... - aber wenn man sie nicht ├Ąrgert...­čśť

8 December 2014

Was f├╝r ein Gl├╝ck, niemals h├Ątten wir so lange gewartet bis zu dem Zeitpunkt, an dem tats├Ąchlich die Pinguine vom Meer die D├╝nen heraufgewatschelt kamen - direkt an uns vorbei zu ihren Bruth├Âhlen irgendwo in den Felsen! Aber es kam vorher noch eine j├╝dische Schulklasse (­čś▒) aus Melbourne, ihre 3 Teacher und ein Ranger zu diesem (eigentlich) ruhigen Beobachtungsplatz heraufgepoltert... Somit hatten wir die Infos vom Ranger frei Haus inkl. des guten Gef├╝hls, nicht f├╝r diese Kids verantwortlich zu sein (einige interessierten sich doch eher f├╝r ihre Smartphones als auf die V├Âgel zu warten...­čśë). Und dieser Ranger teilte dann (eher an Rainer und mich gewandt) mit, dass die kleinen Racker doch tats├Ąchlich nach Einbruch der Dunkelheit immer genau hier bei uns vorbeigewackelt k├Ąmen! Und so kam es dann auch!!! Wie nice das war! Schade, dass ich hier kein Video bloggen kann, es ist zu s├╝├č, wie sie im Schein der Rotlichtlampe des Rangers angewackelt kamen!! Die Fotos entstanden ohne Blitz!
Such a lovely place in the middle of nowhere and just sit and wait for the little penguins... We hope to see them...!
Port Sorrell. Nach einem geruhsamen und ausgiebigen Schlaf (Premiere im neuen Zelt) und einem ebenso ausgedehnten Fr├╝hst├╝ck haben wir einen langen Spaziergang entlang der Bucht von Pt. Sorrell unternommen. Endlich wieder barfu├č durch den Sand laufen, wir haben es genossen. Sch├Ân wie wir ganz schnell langsamer geworden sind, seit wir Tasmanien erreicht haben.

7 December 2014

Vor allem bei Rainer, der sich nicht nur einmal anstellte! Ich konnte mich dagegen am Stand mit den pancakes nicht zusammenrei├čen... mit maple-syrup & cream einfach der Knaller...! ­čśâ­čĹŹ
Nach gutem Fr├╝hst├╝ck im Hafen und diversen Eink├Ąufen (...) sind wir bei bestem Wetter aber auch ordentlich Gegenwind los geradelt. Gegen Nachmittag kam Regen hinzu und wir sind auf den Campingplatz bei Port Sorell gefl├╝chtet, denn auch die Temperaturen gingen arg in den Keller... Der hiesige Lions Club veranstaltete dort zu unserer ├ťberraschung ein Weihnachts-Grillen mit sausages und pancakes - alles lecker und for free! ­čśü Das hob die Stimmung nat├╝rlich schwer wieder an...

6 December 2014

Die ├ťberfahrt war zwar "etwas" rauh - hoher Wellengang und st├╝rmischer Wind lie├čen den Kahn gut Richtung Insel schaukeln - und dementsprechend schlecht haben wir geschlafen, aber fast p├╝nktlich um kurz nach 6 liefen wir bei Sonnenaufgang und blauem Himmel in Devonport ein!
Nun sind wir "on board" - and the ship is bigger then expected...! TASMANIEN, wir kommen!!!
Heja - endlich geht die Radelei los, obwohl das heute Morgen gar nicht danach aussah, als ob das ginge (Ôśö´ŞĆ)... Doch mittags kam die ÔŤů´ŞĆ raus und wir mussten zum Hafen eigentlich nur bergab rollen - und das auch noch bei kr├Ąftigem R├╝ckenwind...!­čśü

5 December 2014

Heute wurde ich nicht von einem Erdbeben geweckt, sondern vom Feuermelder. Davon aufgeschreckt, eilte ich in die K├╝che - es roch bereits wunderbar nach ausgiebig ger├Âstetem Brot - und dort stand Rainer mit gro├čem Fragezeichen im noch nicht g├Ąnzlich wachen Gesicht vor dem Toaster: "Ich wollte blo├č was toasten, und da ging einfach die Alarmanlage an...!" (eine Alarmanlage hat das Haus hier tats├Ąchlich, doch normalerweise br├╝llt sie los, wenn sich B├Âsewichte unerlaubten Eintritt verschaffen und nicht, wenn der Toaster qualmt...­čśť) na, egal, erst mal alle Fenster auf und schon bald sahen wir klarer. Nach dem Fr├╝hst├╝ck (es gab knuspriges Toast, glaub ich...) ging es auf in die City um den Mietwagen abzugeben und bis zum Abend in Melbourne touristisch unterwegs zu sein. Bisher hatten wir ja fast nur Fahrradl├Ąden gesehen...­čśë Ein paar Eindr├╝cke k├Ânnen den Fotos entnommen werden. Morgen geht's dann (endlich) auf die F├Ąhre!! ­čĹŹ­čśâ
Ja gibt's denn sowas? Es gibt im Zentrum tats├Ąchlich ├ľffnungszeiten f├╝r Radwege!­čś│ zur ├╝brigen Zeit stehen sie den Autos als Parkplatz zur Verf├╝gung. Die spinnen, die...!
Unglaublich, diese "Jacarandas", die ├╝berall im Fr├╝hling in Melbournes Parks und in den Vorg├Ąrten lila (!) bl├╝hen und extrem gut duften...

4 December 2014

Sicherheit geht vor in Australien, auch beim Geocachen. Also, ohne Helm und Schutzbrille l├Ąuft da nichts. Trotzdem konnten wir die ersten Dosen bergen und nebenbei noch unsere neuen Boliden einem ersten H├Ąrtetest unterziehen. Fazit: Material h├Ąlt, Mensch muss sich noch an einiges gew├Âhnen (Kettenschaltung, breite Lenker und seitenverkehrte Scheibenbremsen). Aber An Zeit zum ├╝ben sollte es uns nicht fehlen, die "Spirit of Tasmania" wird uns an Nikolausabend nach Devonport bringen und dann wollen wir selbigen Spirit kennen lernen.
Endlich! Jetzt hat auch der "kleine" Flummy sein XL-Fahrrad, getreu dem Motto: Was lange w├Ąhrt, wird endlich gro├č. Wie wird es uns in den n├Ąchsten Wochen fehlen, dieses Kleinanzeigen studieren, Fahrradl├Ąden abklappern und doch wieder alles verwerfen. M├╝ssen wir uns halt mit grandioser Natur, Einsamkeit und Lagerfeuerromantik behelfen. Das wird hart ­čśť Egal, letzte kleine Justierungen und Anbauten, dann nichts wie los zur ersten kurzen Tour. Ich freue mich schon. ­čśä
Hoppla, heute morgen um 6 sind wir von einem kleinen Erdbeben aus dem Bett geworfen worden - ich dachte zun├Ąchst, es rolle ein 40tonner durch mein Zimmer... Aber nicht schlimm, dadurch starten wir fr├╝her in den Tag und ich kann nochmal volle Konzentration auf die Fahrradsuche richten - der Typ von gestern hatte nicht mehr angerufen, ergo wollte er sich auf unser Angebot wohl nicht einlassen... Nun soll es vielleicht "Anaconda" richten. Eine Ladenkette, in der man irgendwie alles kaufen kann, auch Fahrr├Ąder... Die haben diese Woche ein recht gutes Mountainbike im Angebot, nat├╝rlich nicht unbedingt in XL - also hei├čt es (f├╝r Rainer ;-) rumtelefonieren...

3 December 2014

Deshalb freuen wir uns auch st├╝ndlich mehr, dass unser geplanter Tag der Weiterreise nach Tasmanien n├Ąher r├╝ckt. Obwohl es hier nat├╝rlich sehr sch├Ân ist bei Frauke & Tomi und wir diesen Komfort, gerade auch in der Nacht, bestimmt auch dann bald hin und wieder vermissen werden! (...) Wir haben heute viel Klimbim f├╝r unsere R├Ąder gekauft. (Rainer nun mit Helm ­čśé)"Unsere" R├Ąder ist gut: Ich hab ja noch gar keins! Habe aber 2 bis 3 in der engeren Auswahl. Ich habe sogar schon am Telefon mit echten Australiern gesprochen!! Na, nach den ersten S├Ątzen habe ich aber schnell den H├Ârer an Rainer weitergereicht - nat├╝rlich nicht nur aus fremdsprachlichen Gr├╝nden, sondern auch aus verhandlungstechnischen - er ist halt ein gewiefter Kaufmann...! ­čśü Bin sehr gespannt, ob er den Bogen in den Verhandlungen nicht ├╝berspannt hat und ich heute Abend vielleicht noch mein Bike abholen kann... ­čśë
Hey, ich fahre ja schon Auto wie ein Linksdenker... Sogar den ganzen Tag sa├č ich am Steuer, obwohl Rainer seinen Lappen wiedergefunden hat und wir beim EuropCar seine Daten nachgereicht haben, damit er auch berechtigt ist, den Nissan zu fahren. Macht mir aber schon fast Spa├č und er wird auch immer entspannter auf dem Beifahrersitz... ­čśť Melbourne soll ja die "Wohlf├╝hl-Hauptstadt" sein - aber wohl nicht f├╝r Biker, w├╝rde ich sagen. Sie h├Ątten zwar mehr Platz, als die z.B. in Honkong, um Radwege einzurichten, doch sie stopfen die breiten Stra├čen lieber mit noch breiteren Autos zu. Es hat uns beinahe zu einem Foto hingerissen, als wir bei unserer heutigen Gurkerei von Shop zu Shop wirklich mal einen offiziellen Radweg entdeckten! Respekt zollten wir zudem einem Radfahrer, der sich im Melbourner Feierabendverkehr auf einer dreispurigen Mainroad voran k├Ąmpfte... Das wollen wir nicht, da sind wir uns mal wieder sehr einig. Wir merken, dass wir jetzt echt genug haben vom Gro├čstadtalarm.

2 December 2014

Boah! Jetzt bin ich (Rainer) stolzer Besitzer eines guten (hoffentlich), gebrauchten (kaum), g├╝nstigen (definitiv) Mountainbikes und kann mich dann bald nach Tassi aufmachen. War alles ganz fix und schnell ├╝ber Kleinanzeigen gefunden und mit unserem Riesentransporter (Nissan Micra) abgeholt. Der kleine Flummy hat es da aufgrund seiner Gr├Â├če wohl nicht ganz so leicht, wird aber bestimmt auch nicht laufen m├╝ssen. Der kann daf├╝r schon telefonieren. Ist ja auch was. So, gleich geht's zum ersten Cacheausflug in ein nahe gelegenes Nature Reserve. Ich liebe Urlaub!
Als zweites Projekt stand dann noch ein Kauf einer australischen SIM-Karte an. Das war eher nicht so einfach und ziemlich un├╝bersichtlich in den Bedingungen und Netzabdeckungen etc... und wir waren in mehr L├Ąden zu Gast als bei der Fahrradsuche!­čś│ Sogar ALDI-Talk sollte es hier geben - war dann aber derzeit bei ALDI gar nicht im Programm - daf├╝r aber jede Menge K├Âstlichkeiten f├╝r unser drittes Tagesprojekt: Ein z├╝nftiges Barbecue auf Tomis High-Tec-Grill... Frauke ist "leider" Vegetarierin, so war Tomi an seinem freien Tag happy ├╝ber unser gemeinsames "gesundes" Abendessen: Fleisch satt mit typischen australischem Vollkornbrot ganz ohne Vollkorn - und ohne so'n Gr├╝nzeugs...! ­čśä mmmmhh!
Heute laaaaange geschlafen, endlich auch mal wieder gut... dadurch ist der Tag nat├╝rlich k├╝rzer und die Erlebnisse nicht so zahlreich... ­čśë Aber es regnete eh heute morgen, also nix verpasst... Tomis Laptop wieder auf Vordermann gebracht - als Gegenleistung kutschierte er uns zu einigen Fahrradh├Ąndlern, nachdem klar war, dass ich bei "Gumtree" (Aussi-Ebay) wohl niemals ein ordentliches gebrauchtes Rad f├╝r meine langen Beine erstehen kann. 'Cause there is no one... Und kutschieren bedeutete: ich musste nicht fahren! Juhu, selten so entspannt im Linksverkehr unterwegs gewesen... ­čśť Habe auch ein schickes neues Bike gefunden. Die Suche gestaltete sich nach einfachem Prinzip: "what's your bike with the largest frame?" ­čśü meist gab es dann nur eines im ganzen Laden... Gefunden habe ich auf die Art schnell eines, gekauft wird's dann sp├Ąter... Ein Neurad mit Beleg hat ja auch Vorteile beim Weiterverkauf, wenn ich's dann nicht mehr ben├Âtige...

1 December 2014

Eine der sch├Ânsten Autopausen nach bereits 15 Minuten Fahrtzeit kam mir dann: Ein dringend ben├Âtigter, genie├čbarer Kaffee musste her, frische Dollars brauchten wir auch und getoastetes Rosinenbrot mit salziger Butter schmeckte mir so gut wie ein Gourmet-Gericht - vor allem, weil ich im laufenden Feierabendverkehr auf der Viktoriastreet r├╝ckw├Ąrts (!) auf der linken (!) Seite eingeparkt hatte, ohne den linken Au├čenspiegel zu verlieren! Und das bereits im zweiten Anlauf!! ­čśť ich war nun stolz und auch das GPS war zur├╝ck - nun konnten wir den Weg wohl finden... V├Âllig ├╝berm├╝det und "etwas" ├╝berdreht kamen wir in Orlinda bei Frauke & Tomi an, die uns nicht besser h├Ątten aufnehmen k├Ânnen, als sie es taten! Wir haben sogar jeder ein Zimmer bekommen! Na, gemeinsam und eng im Zelt kommt ja noch fr├╝h genug...! ­čśë
Und Rainer will nun endlich mal schlafen. Ist der bekloppt? Das war bis jetzt doch nur das Parkhaus, das ich unfallfrei hinter mich gebracht habe...! Was? Ein Scherz? Ach so. Witzig. Jetzt kommt schon die Stelle mit dem Deo...! Ganz ruhig. Noch kommt uns ja keiner entgegen! Ist ja erst mal Autobahn... Doch ohne funktionierende SIM keine Google-Navigation - und ein verl├Ąssliches GPS-Signal bekommen wir genau wie in Hongkong nicht rein... Also kommt, was kommen musste und wir verfahren uns und k├Ânnen den Weg nach Orlinda nicht finden und rauschen voll in die City. Jetzt kommt uns so einiges entgegen... Rechts abbiegen, aber auf jeden Fall links bleiben, ist die Devise. Geht doch. Einfach den anderen Autos folgen - das ist der Trick!! Orlinda ist ├╝brigens keine s├╝daustralische Entspannungs-Masseuse, sondern ein kleines, (wie sich herausstellt) schnuckeliges Dorf au├čerhalb Melbournes, von welchem wiederum keiner der 5 sonnt├Ąglichen Mitarbeiter EuropCars jemals etwas geh├Ârt hatte. Na toll.
Nun hatte ich ein Problem. Ich war zwar nicht so schlecht gelaunt, aber geschlafen hatte ich so gut wie gar nicht. 30 Grad und br├╝llende Sonne hatten mir bis soeben einen vorl├Ąufigen Sonder-gute-Laune-Kick gegeben, nun wird mir mehr als langsam klar, dass Rainer keinen Scherz gemacht hatte - sein F├╝hrerschein war tats├Ąchlich unauffindbar!! ICH sollte also den Fahrer spielen!! Ein Jahr war ich nun kein Auto mehr gefahren... Nicht schlimm, denkt man, so etwas verlernt man ja nicht, sagt man. Was heulst du also hier so rum? Hallo?!? Ich bin hier doch in Australien! Linksverkehr!!! Lenkrad rechts! Blinker rechts! Wischanlage links! Rainer links! Schaltkn├╝ppel links! Alle G├Ąnge verkehrt herum! Hilfe!! Ich bin dann wie mit 18 vom Parkplatz gehoppelt. Verschaltet. Abgew├╝rgt. Deo versagt. Alles war dabei! Wieso ist das mit der linken Hand so schwer? Ach, das hat sie noch nie gemacht? Ausrede...

30 November 2014

Heute Mittag kamen wir mit etwas Versp├Ątung in Melbourne an - und ein A330 ist halt kein A380... Sardinen f├╝hlen sich in einer Dose wohl ├Ąhnlich wie wir in diesem Flugzeug. Selbst Rainer tat alles weh und hatte so gute Laune, als die chinesische Flugbegleiterin ihn zum Fr├╝hst├╝ck weckte, dass das Fr├╝hst├╝ck gleich ausfiel und er ihr das Tablett beinahe hinterher warf... und dann ├Ąrgerte ihn auch noch sein Bildschirm, der schlie├člich ebenso wie sein Fr├╝hst├╝ck einfach ausfiel... Und der extrem schlechte Kaffee tat sein ├ťbriges ­čśë - doch mein Am├╝sement ├╝ber so einen grummeligen Start in den Tag ├Ąndere sich schlagartig im B├╝ro der EuropCar, wo wir unseren Mietwagen abholen wollten und Rainer obendrein seinen F├╝hrerschein nicht fand...
u.a. kam uns in Orlinda dieser rote Sittich, ein wei├čer "Lachender Hans" und ein Kakadu (der keinen Bock auf'n Foto hatte) auf die Terrasse geflogen...! ­čśŐ nette Begr├╝├čung hier!!

29 November 2014

Tolle Sache aber, insgesamt gesehen, hier vier Tage rumgelaufen zu sein und so EINIGE mir unbekannte Dinge gesehen oder gerochen zu haben, die bei einem einfachen "Stop-over" ohne l├Ąngeren Aufenthalt an mir vorbei gegangen w├Ąren... Jetzt aber freue ich mich sehr auf Melbourne, obwohl ich wenig Lust auf den Flug dorthin habe - m├╝de genug bin ich zwar, aber schlafen? Wohl weniger...
Das war kein leichtes Aufstehen heute Morgen... Irgendwie scheint das chinesische Bier die Augenlider magnetisch zu machen...­čś▓ So stand heute nach dem Verlassen unseres Hotels eigentlich ein Gang auf den Peak (Berg HK Island) an - doch nicht nur die Nebeldunstglocke ├╝ber Honkong und die damit verbundenen schlechten Sichtverh├Ąltnisse hinderten uns daran, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen... ­čśë So haben wir die verbleibende Zeit bis zum Abflug nutzen k├Ânnen, um noch einmal mehrere Nasen dieses unbeschreiblichen Geruchs der gesch├Ąftigen Nebenstra├čen Honkongs mit zu nehmen sowie den L├Ąrm und das Gedr├Ąnge auf den B├╝rgersteigen ins Ged├Ąchtnis einzubrennen... Damit kann man dann aber auch keine 9 Std. totschlagen, bis unser Bus zum Airport losf├Ąhrt - irgendwie reicht's jetzt auch. Stimmt schon, was der Reisef├╝hrer sagt: Entweder man hat nach 3 Tagen so ziemlich die Nase voll oder man m├Âchte f├╝r l├Ąnger bleiben... bei uns trifft wohl ersteres zu...
Hey, Rainer bloggt mir mittlerweile schon dazwischen... Ich glaube, der hatte zu viel chinesisches Bier... ­čśť
Das sch├Âne am Reisen ist ja auch, dass man lauter Leute aus anderen L├Ąndern trifft, z.B. aus Marokko oder den USA, die total viel zu erz├Ąhlen haben, was genau habe ich vergessen, aber interessant war es auf jeden Fall. Und die Leute hier in Hongkong haben so viel Bier, die verkaufen das sogar. ...... Es war super nett, Nachti.
Und da dachten wir schon, der Abend w├Ąre gelaufen... Ein Bier in unserer (mittlerweile) "Lieblings-Assi-Ecke" weitete sich aus zu einem sehr ordentlichen Umtrunk mit einem Amerikaner, der eigentlich in Phuket lebt, und einem Marokkaner, der in Ingolstadt (!) studiert hat (mit dieser Info r├╝ckte er erst Stunden sp├Ąter raus...) - was uns allerdings erst gegen halb 4 ins Hotel trieb... O je, halb acht "fr├╝h"st├╝cken wird wohl hart... Morgen soll es eh regnen... Huch, was ist nun los: Geschrei auf der Stra├če - nun bekommen auch wir was mit von den Demos in Hongkong: gerade eben noch selber dort lang gelaufen, kaum eine Nase unterwegs gewesen, nun sind da pl├Âtzlich tausende Menschen und rufen und singen ... Wo waren die vorher und - wo haben die sich blo├č in Stimmung gebracht?

28 November 2014

...immerhin sind wir in einen anderen Wartebereich vorger├╝ckt - die n├Ąchste F├Ąhre in einer Stunde scheint unsere zu sein ­čśť (Aber hier gibt's kein Wifi - also Update erst auf der F├Ąhre...) Insgesamt ein gelungener Ausflug, zumindest ab dem Zeitpunkt, wo wir uns vom L├Ąrm der Stra├če und den (allzu) vielen Menschen etwas absetzen konnten... Ein paar Caches haben wir auch gehoben. Und zwei der vielen gewaltigen Casinos von innen bestaunt...
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau, zu der uns ein Tragfl├Ąchenboot von "TurboJet" hinbrachte - aber nun am Abend nicht mehr mit zur├╝cknehmen will... ­čś│ wir h├Ątten unseren Reisef├╝hrer ernster nehmen sollen, dass zum Wochenende eine chinesische V├Âlkerwanderung in die Au├čenbezirke Hongkongs einsetzt und es dann ├╝berall zu Schwierigkeiten bei der Transport-Bew├Ąltigung dieser Menschenmassen kommt. Nun sitzen wir hier und warten darauf, dass uns noch ein Boot mit zur├╝ck nach Hongkong nimmt...­čś┤ na, Zeit haben wir ja reichlich...
...immerhin gibt es hier FreeWiFi, so dass ich die Zeit nutzen kann, euch zu schreiben und ein paar Eind├╝cke von Macao zu vermitteln...
Las Vegas l├Ąsst gr├╝├čen...!

27 November 2014

So sitzt man(n) hier in Honkong auf der Stra├če, wenn man mal ein (oder 7) Bier trinken m├Âchte - ist zwar assig zun├Ąchst, aber letztendlich besser als jede Kneipe und jedes Fernsehprogramm... Mitten drin statt nur dabei, w├╝rde ich sagen...! ­čśë
...irgendwann trieb uns der Regen (!) aus dem botanischen Garten Honkongs wieder Richtung Hotel...
...da nimmt man doch besser die Rolltreppe...! ­čśü
...irgendwie ging's heute Mittag immer nur bergauf...
Mal ein "Selfie" zwischendurch: auf der F├Ąhre heute von Kowloon nach Hongkong-Island - auf dem lowercost-Deck f├╝r Arme und Beamte... ­čśť
Es soll ja der gr├Â├čte Hafen der Welt sein...

26 November 2014

Vom modernsten Wolkenkratzer bis zum schr├Âmmeligen Hochhaus ist alles vertreten und steht so derma├čen dicht zusammen, dass der L├Ąrm der vielen Doppeldeckerbusse und auch der Gestank in den Stra├čen gar nicht richtig abziehen kann...
├ťberall gibt es die abgefahrensten Kleinstl├Ąden, vollgestopft mit buntem Allerlei. Vor allem Tempo's werden ├╝berall feilgeboten - warum auch immer. Dieser Vierbeiner steht auch drauf - bzw. liegt... ­čśť
Nach ewig langer Busfahrt vom Flughafen zum Hotel (Rainer meinte, zu Fu├č w├Ąren wir schneller gewesen - ich wei├č es nicht, da ich durch's viele kreuz und quer mal wieder "etwas" die Orientierung verlor...) schnell ins Hotel eingecheckt. Es liegt tats├Ąchlich extrem zentral, von hier aus entstanden die ersten abendlichen Eindr├╝cke vom Leben Honkongs...
Mann, was f├╝r eine Nacht - auch dieser Riesenvogel ist nicht f├╝r Menschen ├╝ber einsneunzig gemacht... ­čś▓ die Idee, im Gang zu sitzen und die Beine nachts dort zu parken, war eigentlich ganz gut - wenn die emsigen chinesischen Stewardessen nicht auch in der Nacht immer wieder unterwegs gewesen w├Ąren und somit immer wieder ├╝ber meine Extremit├Ąten gestolpert w├Ąren... So war an Schlaf nur im Ansatz zu denken, seltene Momente, in denen ich Menschen wie Rainer wegen ihrer K├Ârpergr├Â├če beneiden muss... Und Turbulenzen gab es auch einige, da f├╝hlt man sich auch in einem A380 wie ein kleiner Spatz im Wind - unsere kleinen Wasserflaschen sind seitdem irgendwo anders... Aber was f├╝r ein Tag! Wir haben irgendwie die Zeit schwer nach vorne gedreht und anstatt 6 Uhr, wie mein ebenfalls unausgeschlafenes Handy anzeigt, ist es bereits 14 Uhr, als wir nun just ├╝ber Honkong einschweben - und das bei br├╝llendem Sonnenschein und knapp 30 Grad! Nu aber gleich schnell raus aus'n Winterklamotten...! ­čśť
Hoppla, das war ne knusprige Landung...!

25 November 2014

Unser letzter Tag in Deutschland - ein wundersch├Âner leuchtend-nebliger Novembermorgen in Obendorf (Wankendorf). Und mein Gef├╝hl, irgendetwas vergessen zu haben war wohl doch nicht ganz unbegr├╝ndet - mein neuer Hongkong-Reisef├╝hrer war heute auch nach mehrmaligem Auspacken von Rucksack und Reisetasche nicht auffindbar... ­čś▓ Also steht im Hamburger Flughafen noch ein Besuch im Buchhandel an... ­čśë
Impressionen der heutigen Novembersonne...

24 November 2014

Dieses tierisch tolle Wetter hier in L├╝beck l├Ąsst mich mit beschwingter Leichtigkeit mein Gep├Ąck von BUS zu BUS schleppen... ԜǴŞĆ­čśâ und dann noch die neue ZAZ auf den Ohren - herrlich- sie singt zwar eigentlich ausschlie├člich ├╝ber Paris, aber die Stimmung ihrer neuen Musik passt gut zu der meinen... Wieso hat man eigentlich immer irgendwie das Gef├╝hl, irgendetwas vergessen zu haben? Habe ja sogar eine "Packhilfe-App" installiert, damit ich dieses Gef├╝hl m├Âglichst negieren kann... Um 15:35 wird gemeinsam bei Rainer zu Hause online eingecheckt und hoffentlich der richtige Sitz f├╝r meine langen Gr├Ąten ergattert... 3 - 2 - 1 - meinS itz! ­čśë Morgen um die gleiche Zeit heben wir dann ab von Hamburg nach London, um dann in einen dieser Wahnsinnsv├Âgel (A380) zu steigen...