Myanmar, Thailand · 14 Days · 29 Moments · February 2017

Florian und Mike's Trip nach Myanmar


11 March 2017

Ein letztes Mal treffen wir "zufällig" am Airport auf unsere Reisebuddies Thea und Verena :-) Schnell noch Drücken, bevor es über Bangkok und Dubai wieder retour nach Wien geht. Schön war's, es hat uns gefreut. Mike und Flo 👬 .
Am Weg zum Flughafen haben wir noch einen Abstecher bei der längsten Teakholzbrücke der Welt gemacht. Zum Essen gibt es Fishchips, für all jene, die sich zwischen 🐟 und Chips nicht entscheiden können ;-) Wie so oft war die zu Verfügung stehende Zeit viel zu kurz und die Straßen zu holprig ;-), um das Land annähernd gut entdecken zu können. Bye Bye du ursprüngliches, aufregendes und freundliches Myanmar. 🇲🇲❤️☀️️
Langsam Abschied nehmen von 🇲🇲 in der Mahanuni Pagode. Der dortige Buddha ist eine der meist verehrtesten, ältesten und laut Überlieferung weltweit einzige von Buddha selbst autorisierten Statue. Auch wir haben uns eingereiht um den Buddha mit Goldplättchen zu versehen. Frauen dürfen dem Buddha leider, weder zu Nahe kommen, noch ihn berühren.
Passend zum Sonnenaufgang gehts rauf zum Mandalay Hill, dem hiesigen Hausberg. Zu dieser Zeit kommen die tausenden Spiegelmosaike richtig zur Geltung. Danach durften wir in einem weiteren Tempel wieder mit einheimischen für die Kamera posieren ;-). Es läuft immer nach dem selben Schema ab. Zuerst kommt das mutigste Familienmitglied und bittet darum, gemeinsam mit uns ein Foto machen zu dürfen. Einige duzend Fotos später hat man mit der ganzen Familienbande Fotos gemacht ;-)
Good Morning Mandalay. Die Straßen sind gesäumt mit Mönchen, die von Haus zu Haus gehen um Reis-Spenden zu erbitten. Nachdem es Mike heute wieder etwas besser geht, starten wir um 06:00 unsere Marathon Tour durch Mandalay, um noch etwas von der Stadt zu sehen.

10 March 2017

Ankunft 🛬 in Mandalay, unser letzter Abend in Myanmar. Im Gegensatz zu Yangon sind Mopeds im Stadtverkehr erlaub, die Stadt wirkt auf uns wesentlich moderner. Heute geht es für mich alleine auf die Straßen von Mandalay essen, Mike hütet mit Fieber das Bett :-/.
Ein die Flussstraße "hinaufhüpfendes" Boot bringt uns zu einem besonderen Ort. Zuerst geht es einen rund 1 Kilometer langen überdachten Tempelaufgang hoch. Oben angekommen befindet man sich in einem wahren Tempelwald. An den Souvenirständen vorbei gekämpft, waren wir fast die einzigen Touristen. Über tausend alte und neuere Payas versehen mit Glockenspielen sorgten für eine ganz besondere Stimmung. Mike kaufte sich noch eine lang ersehnte Gebetsglocke, bevor es wieder retour ging.
Besuch der von außen nicht besonders spannenden Phaung Daw U-Pagode. Dieser Ort wird von den Burmesen besonders verehrt, weil er die 5 goldenen, vor lauter Blattgold beklebten, nicht mehr als Buddhas erkenntlichen Statuen erhält. Laut einer Sage ist eine der über 1000 Jahre alten Statuen bei eine der jährlichen Prozessionen im Inle Lake untergegangen. Einige Zeit später wurde die fünfte Statue wie von zauberhand wieder an ihrem ursprünglichen Platz entdeckt. Wie die meisten Burmesen, hab auch ich ein Fable für Sagen :-).

9 March 2017

Kunsthandwerk wird am Inle Lake groß geschrieben. Im Zuge unserer Bootstour besuchten wir unter anderem die webenden Langhalsdamen, die ab ca. dem 7 Lebensjahr am Hals jeweils einen weiteren zusätzlichen Goldring bekommen. Außerdem besuchten wir eine Cheroot-Zigarren Manufaktur, eine Bootsfabrik u. weitere Handwerksbetriebe. Eine der aus Teakholz massiv gebauten größeren Kanus kostet für burmesische Verhältnisse kostspielige 2.500 USD was rund 4.000 burmesischen Mahlzeiten entspricht. Dafür haben auch die meisten eigens gebaute Wassergaragen :-)
Heute ging es in aller Herrgottsfrühe in Richtung Inle See, um die berühmten Einbeinruderer zu erleben. Wir haben Sie dann wirklich beobachten können. Der Fischer steht dabei am Heck des Kanubootes, beide Hände werden zum Fischen verwendet, während er nur auf einem Bein balanciert und das andere Bein zum Rudern verwendet - echte Akrobatik :-) Die Bootsfahrt war recht abwechslungsreich, zuerst sind wir an den schwimmenden Gärten und Dörfer vorbei, haben Klöster und Handwerksstädten besucht und nebenher bei schwimmenden Verkäuferinnen Obst 🍌 und Krimskrams gekauft :-)

8 March 2017

Bevor wir den Inle Lake besuchen, haben wir uns aufs Rad geschwungen, um die größte Stadt in der Umgebung und den dortigen lokalen Markt zu besuchen. Am Weg dort hin ist uns auf der Straße ein schnaubender Wasserbüffel entgegen gerast. Jetzt wissen wir vielleicht auch, was die Warnschilder auf der Straße bedeuten ;-)

7 March 2017

Sonnenuntergang mit Mönchen. Unser letzter Abend in Bagan verbringen wir abseits der Hauptpagoden auf einem traumhaften "Neben-Tempel" um die Sonnenuntergangs-Stimmung in Ruhe zu genießen. Die Anwesenheit von ein paar jungen Mönchen macht es zu einem besonderen Moment. PS.: wir haben den jungen Mönch wie man aufgrund des ernst - andächtigen Gesichtsausdruckes vielleicht vermuten könnte, nicht zu einem Foto überreden müssen. Wie so oft, sind Leute auf uns zugekommen, um ein Foto mit den für sie "exotischen" Westlern zu machen :-)
Bagan besteht nicht nur aus dem berühmten Old Bagan mit den rund 3000 Pagoden, sondern auch aus dem beschaulichem New Bagan. Die "Neustadt" hat sich natürlich auf Touristen spezialisiert, quillt aber bei weitem nicht über mit Touristen. Zwischen dem Pagoden-Besichtigungen kann man sich getrost in der Hotelanlage oder den Lokalen entspannen. Heute Nachmittag gab es Kaffee ☕️ am Irrawaddy River.
Heute heißt es um 5:30 ⏲ aufstehen, um eines der klassischen Postkartenmotive Myanmars, den Sonnenaufgang über den Pagoden von Pagan mit den vielen rot, orang und grün leuchtenden Ballons zu erleben. Da der Preis / Person für eine Ballonfahrt bei für burmesischen Verhältnissen obszönen 370 USD liegt, haben wir uns das Spektakeln von einer ruhig gelegenen Pagode angesehen.

6 March 2017

Erster Abend in Bagan! Wir werfen uns auf die geräuschlosen Elektroroller der Hotelanlage und fahren Kreuz und Quer durch Bagan.
Ein Umstieg auf ein anderes Verkehrsmittel war aufgrund von Sprachbarrieren nicht möglich. Viele Burmesen verstehen nicht mal englische Wortbrocken, so auch nicht unser Busfahrer. Als wir dann um 4 Uhr in der Früh übernachtig in einen anderen Bus stiegen und der Busfahrer laut Heavy Metal und burmesisches Karaoke aufdrehte, waren wir schon ziemlich der Verzweiflung nah. Schlussendlich sind wir nach 26 Stunden um 8:30 endlich in Bagan angekommen. Anschließend ging es nicht mehr mit Bus, sondern mit der Pferdekutsche weiter zur Unterkunft.
Wenn selbst die rosa gekleideten Nonnen, burmesischer Gebetsgesang und Räucherstäbchen am Kühlergrill nichts mehr ausrichten können 😞. Die Weiterfahrt von Pyay nach Bagan war ziemlich heftig. Gebucht war ein moderner Aircon Bus, verfrachten wollte man uns in einen klapprigen uralt Bus, ausgelegt mir Reissäcken. Geworden ist es dann ein alter ausranschierter Bus japanischen Fabrikates. Der mit Litschisaft Dosen, Teeblätterm und vorrangig einheimischen schwer gefüllte Bus setzte sich in Schritttempo in Gang. Die erste Panne folgte nach 20 Minuten. Weitere Pannen und Aufenthalte folgten im Stundentakt bis der Bus laut stotternd und ratternd auf halber Strecke mitten in der Nacht zum Erliegen kam.

5 March 2017

Den ersten gebirgigen Teil der Strecke nach Pyay haben wir relativ komfortabel gemeinsam mit Einheimischen und sehr netten Deutschen, einem Schweizer und Tschechen zurückgelegt. Als wir an einigen Bränden vorbei sind, wurde uns bewusst, wie trocken und savannenartig Myanmar über weite Teile ist. Auf der Strecke machten wir halt, um uns mit einheimischen "Schmankerln" wie Bambus, fermentiertem Sesam, Wildfleisch, Chillipaste und Curry zu stärken 😋. Gesamtpreis war für alle rund 7000 Kyat (rund 4,8 €).
Unser Aufenthalt am schönsten Strand Myanmars, wie ihn auch einheimische bezeichnen, geht nach der vierten Nacht zu Ende. Nun geht es wieder mit dem Bus weiter, über Pyay zu den berühmten Tempelanlagen von Bagan. Wer übrigens noch mehr über Ngpali erfahren möchte, dem sei der gerade erschienene derStandard Artikel http://derstandard.at/2000052964188/Ngapali-Beach-in-Myanmar-Gruss-aus-der-Fototapete empfohlen.

4 March 2017

Abschiedsabend in Ngpali mit 🍹🍸🍹😃

3 March 2017

Heute spazierten wir an einem Fischerdorf von Ngpali vorbei. Die Fische 🐟 🐠🐡wurden direkt vor Ort verarbeitet und getrocknet. Weiter ging es zu einem Buddhistischen Wassertempel, der über eine kleine Holzbrücke erreichbar war. Am Heimweg haben wir noch ein paar spielende Kinder kennen gelernt, die am Strand rumtollen wollten. Danach haben uns direkt zwei an der Hand gepackt und uns "zufällig" direkt zum nächsten "Candy-Laden" geführt.

2 March 2017

Nach der ersten Übernachtung im River Lodge sind wir in eine Unterkunft direkt am Strand von Ngpali gezogen, der Laguna Lodge mit offenem Appartement und Blick aufs Meer. Die kleine Anlage wurde vor 15 Jahren von einem Deutschen erbaut und ist eine wahre Robinson Crusoe Oase mitten unter Palmen 🌴. In Lillys Bar gibt es zwar keinen Alkohol, dafür aber frische Cocktails 🍹 und vorallem gutes Essen!

1 March 2017

Einzug im Paradies. Zuerstmal hieß es, uns von der nächtlichen Busfahrt nach Ngpali zu erholen und eine Mütze Schlaf nachzuholen. Doch am nächsten Tag als die Sonne aufging, wurden wir entlohnt. 🌴☀️️. Wir sind hier im abgelegenen Westen Myanmars, am Golf von Bengalen. Wirklich ein besonderer Ort hier mit kilometerlangen Palmenhainen, weißen Stränden und einem leichten Wind, der die Wärme angenehm macht. Wer billig Urlaub machen möchte, ist hier falsch. Unterkünfte sind im Mittel- & Hochpreissegment angesiedelt. Aktuell wird auch noch hie und da gebaut, keine der Unterkünfte ist höher als zwei bis max drei Etagen. Jetzt heisst es erstmal baden und entspannen 😎
Nach drei Übernachtungen in Yangon wird es für uns Zeit aufzubrechen. Es geht mit dem Reisebus nach Ngapali, eine der wenigen erschlossenen Strände in Myanmar 🇲🇲. Am Busbahnhof erzählte uns gleich eine junge Engländerin, das Sie die "Horrorfahrt" auf der alle geko... haben bereits mit einem regulären "Einheimischen Bus" gemacht hat. Mit dieser Info stiegen wir in den orientalisch geschmückten und mit Gebetsgesang beschallten bequemeren Reisebus ein. Wir wurden nicht nur mit Decken für die Nacht, sondern auch mit einem Brechbäutl und einer großen Auswahl an Tabletten versorgt, um die Fahrt optimal zu bestreiten. Was soll ich sagen, wir sind mit vollem Karacho und stark schwankendem Bus auf den größtenteils unbefestigten "Straßen" dem Ziel entgegen gerast, begleitet von ständigem Hupen und Passkontrollen. Nach ingesamt 15 Stunden sind wir mit den fast nur einheimischen Mitreisenden um 5 Uhr in der Früh endlich angekommen.

27 February 2017

Heute gibt es Papaya, Longan, und Chinesische Datteln auf der Hotelterrasse, Früchte die wir zuvor am Markt gekauft haben. Die beißenden Gerüche, singenden und feilschenden Verkäufer, Fisch- und Fleischzerleger, stillende Verkäuferinnen und die schiere Produktvielfalt an den Märkten haben wir so nicht mal in Indonesien erlebt. Was noch recht interessant ist, die Verkäufer lassen nicht mit sich verhandeln. Entweder das ist generell so oder eben weil wir Touristen sind. Egal auf welchem Markt wir waren, es gibt keine Verkäufer die einem etwas aufschwatzen möchten.
Heute ging der Wecker um 5:45 los. Eine Stunde später waren wir an dem Ort, an dem mehr Gold ist, als die Bank von England lagert. Nachdem wir Schuhe aus und den Longyi angezogen hatten, ging es durch eines der Hauptportale der Shwedagon Pagode. Der Blick der sich uns bot war durch die schiere Größe und Massivität beeindruckender als wir es uns vorgestellt haben. Wir brauchten rund 2,5 Stunden und die Stimmung in uns aufzusaugen, die stillen Ecken zu erkunden und dem Mönchsgesang zu lauschen. Für Burmesen spielt Astrologie und der Wochentag an dem man geboren ist eine wichtige Rolle . Weil es dem Glück nicht abträglich ist, besuchte Mike den Freitags - Meerschweinchen-Schrein, und ich die Samstags-Drachen Ecke 🐉.

26 February 2017

Nachtprogramm für heute Abend: Tiger 🐯 Bier auf der Dachterrasse unseres Grand United Hotels in der 21st Downtown mit atemberaubenden Ausblich über Yangon und Blick auf die golden glänzende Shwedagon Pagode. Danach stürzen wir uns auf eine der nächtlichen Märkte. Beim Essen hatten wir unter anderem die Wahl zwischen richtig dicken lebenden Maden oder frittierten Heuschrecken, wir haben uns dann aber doch für Fisch mit Brokkoli und Ladyfinger entschieden :-)
Hauptprogramm war heute die Fahrt mit dem Circular Train. Das spektakuläre ist nicht die 3 Stunden Fahrt rund um Yangon sondern die Begegnungen mit den Verkäufern und Mitfahrenden im Zug. Man kommt ins Gespräch und wundert sich hin und wieder, z.B über Leute die mit einem Huhn an der Leine einsteigen, Ziegen auf den Bahnsteigen oder das Küssen verboten 🚫Schild in den Wagonen :-) Außerdem ist es mal etwas anderes mit offener Zugtür zu fahren und die Füße einfach raus baumeln zu lassen :-)
Die Auswahl an Fleisch, Fisch und Gemüse in jeder zweiten Seitengasse ist schier endlos, nur was ist was ;-)? Nach rund 24 Stunden Anreise begrüßt uns eine gelassene Entspanntheit bei der Ankunft in Myanmars 🇲🇲 ehemaliger Hauptstadt Yangon. Das Abenteuer kann beginnen. PS.: der Bezug eines "Gran Hotels" heißt nicht automatisch, dass das Zimmer Fenster besitzt" - wir haben unsere erste Nacht trotzdem gut geschlafen ;-)