Vietnam · 12 Days · 24 Moments · February 2016

Finja Ferlito

Finja's Fernost- Việt Nam


12 March 2016

Mit den Rädern sind wir durch die Altstadt, über die japanische Brücke und um den Hafen gefahren 🙂🌴🚲⛵️
Unsere letzten Tage in Vietnam haben wir in Hoi An am Wasser verbracht. Da hat sich der Eindruck des Landes auf uns direkt nochmal verbessert. Hoi an ist eine gemütliche, nicht all zu große Stadt mit Hafen und einem gut erhaltenen Altstadt- Teil, der inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. In den kleinen Fischerhäuschen am Wasser haben um sechzehnhundert chinesische Seemänner gehaust, die auf der Seidenstraße unterwegs waren. Wunderschön! Direkt am ersten Tag haben wir unser Lieblings Café in einer Seitenstraße gefunden: The Espresso Station. Vor 6 Monaten hat ein junger Vietnamese das Local eröffnet und verkauft dort, laut Tripadvisor (und uns!), den besten Kaffee der Stadt. Vietnam ist übrigens, nach Brasilien, der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt. Echten vietnamesischen Kaffee trinkt man mit rohem, geschlagenen Eigelb. Hab ich probiert, ist mir suspekt 🙈 Schneidereien gibt es hier im Überfluss und viele Touristen lassen sich hier Hemden oder ganze Anzüge maßschneidern.

10 March 2016

Hội An (dt. etwa: ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort) ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam mit ca. 75.000 Einwohnern. Hội An war einst der größte Hafen in Südostasien, er lag an der Seidenstraße. Auch heute noch gibt es hier edle Seide, Baumwolle und Satin aus Japan, China und Thailand. Die Stadt ist voll von Schneidereien, die besten in Vietnam natürlich 😉 Vielleicht finden wir ja was..
Gestern in Hue haben wir die Zitadelle besucht. Das Gelände ist der verbotenen Stadt in China nachvollzogen und von dicken Mauern umgeben. Es war wahnsinnig heiß und ich dementsprechend am Ende..
Heute sind wir früh morgens aus Hue abgehauen (super anstrengende Stadt). Mit Motorrollern sind wir über Da Nang nach Hoi An gefahren. Das Wetter war weitgehend gut. Unterwegs haben wir den Wolkenpass überquert, der leider komplett vernebelt war. Aber kaum ging es wieder abwärts, schien die Sonne! Der Hai-Van- oder Wolken-Pass (viet. Đèo Hải Vân, franz. Col des Nuages) bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Vom höchsten Punkt bietet sich ein Panoramablick über den Ozean, nach Đà Nẵng und die Halbinsel Son Tra. Oftmals aber ist der Pass in Wolken gehüllt.

9 March 2016

Wir gönnen uns ne Nacht im Hotel (8€ pro Person 😂) und zum Frühstück gibt's Obstsalat und endlich richtigen Kaffee! Dabei planen wir den Tag und den weiteren Trip.. Und schwitzen!

8 March 2016

In Hue angekommen! Huế, früher Phú Xuân, ist eine bedeutende Großstadt mit ca. 340.000 Einwohnern in Zentralvietnam am Hương Giang (Parfümfluss). Sie liegt unweit des Meeres vor einer malerischen Hügel- und Gebirgslandschaft umgeben. Wir sind gespannt auf morgen!
Scooter Tour durch den Phong Nha Nationalpark. Hier ist Dschungel- Feeling angesagt. Es gibt eine Menge Höhlen, eine davon ist die Paradise Cave, die wir eben besucht haben. Vicky und ich warten jetzt draußen vor der Dark Cave, in die die Jungs sich abgeseilt haben. Da drinnen wird es matschig und nass, das ist heute nichts für uns. Die Karstformation des Nationalparks Phong Nha-Ke Bang hat sich seit dem Paläozoikum (vor etwa 400 Millionen Jahren) entwickelt und ist die älteste bedeutende Karstregion in Asien. Infolge tektonischer Prozesse ist die Karstlandschaft des Parks spezifisch zusammengesetzt und zeigt zahlreiche und sehr bemerkenswerte geomorphologische Eigenschaften. Das weite Gebiet zeigt eindrucksvolle Erscheinungen, darunter zahlreiche Grotten und unterirdische Flüsse auf über 65 Kilometer Länge😍

7 March 2016

Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben.. Kaum in Han Oi angekommen, ging es mir dann schlecht. Ich habe mir auf jeden Fall die deutlich schlechtere Umgebung für Magen-Darm ausgesucht.. Der Nachtbus fuhr direkt im Anschluss.18 Uhr bis 4 Uhr morgens nur Übelkeit und eine schwankende Bus Toilette. Muss man alles mal gemacht haben! Wenigstens kamen wir pünktlich in Phong Nha an. Eigentlich hatten wir zwei Betten in einem sechser Zimmer reserviert. Aber unsere Lage letzte Nacht war so schlecht, dass wir spontan in ein anderes Hostel gestolpert sind, das Doppelzimmer frei hatte. Am Ende sind wir sogar günstiger davongekommen und haben anderen die nächtliche Ruhe gegönnt 😬👍🏻Einige Mitreisende aus der Ha Long Bay und aus Mai Chau sind mit nach Phong La gekommen. Die sind jetzt alle (endlich bei etwas Sonne) mit Rollern los und schauen sich den Nationalpark an. Vicky inklusive. Ich bin brav im Bett, lese, schreibe, schlafe, warte und besuche das Klo. Hoffentlich kann ich morgen mit!

6 March 2016

Aufi geht's!! 🚌🚌
Heute ging die wilde Fahrt weiter. Vicky ging es heute Nacht leider schon ziemlich schlecht. Sie und drei andere Mitreisende haben sich wahrscheinlich gestern was eingefangen. So ganz haut das mit der Hygiene hier eben doch nicht hin und die Mahlzeiten sind auch ungewohnt. Rollerfahren fiel heute also für Vicky aus. Dafür bin ich mit. Die Strecke war kürzer, dafür aber schöner als gestern. Wirklich gut sind die Bedingungen nicht, aber Spaß macht es alle mal. Die Fahrt ging zu einem von Bergen umgebenen See. Mit einem Fischerboot dann es raus zu einem Wachtturm. Zum Springen war der auch sehr gut geeignet 👍🏻 jetzt sitzen wir wieder im Bus nach Hanoi. Die spezial- Patienten natürlich ausgestattet mit Plastiktüten. Von Hanoi aus nehmen wir den Nachtbus nach Phong Nha. Dort liegt ein Nationalpark mit vielen Höhlen. Mal sehen, ob, wann und in welchem Zustand wir dort landen! 🚌🚌

5 March 2016

Au dem Rückweg ging es 1250 Stufen hoch in eine Tropfsteinhöhle. Papa wäre bestimmt stolz gewesen.. Ein kleines Stück durfte ich dann auch nochmal fahren.
Heute dann eeeeeendlich Roller gefahren. Leider saß ich 98% der Tour hinter meinem Guide. Schön sicher, schöne Bilder, aber auch irgendwann langweilig. Von unserem Homestay aus sind wir zu einer Bambusfabrik gefahren, in der Stäbchen hergestellt wurden. Neben den Schweinen dürfte gepinkelt werden. Weiter ging's zum Lunch in einem traditionellen Dorf 🍚🍜

4 March 2016

Tradiotional Homestay mit vietnamesischer Tanzeinlage
Our homestay in Mai Chao. Hier wohnen wir jetzt für zwei Nächte und drei Tage auf einem kleinen Hof bei einer vietnamesischen Familie ✌🏻️
Fahrradtour durch die Reisfelder von Mai Chao. Bambus wird auch angebaut und verbaut, zum Beispiel zu Stäbchen :) Baumwolle wird hier auch geerntet, die wird dann direkt von Vicky weiter verarbeitet.. Hunde, Kühe und Menschen leben hier auf jeden Fall eine Menge. Nachdem wir unsere Wäsche mit der Hand gewaschen und Roller fahren gelernt haben, geht es später nach einem leckeren Essen totmüde in die Netzbehängten Betten in der Bambushütte 🌱
Noch mehr Fahrradtour! Mai Châu is a mountainous region located in Hòa Bình Province, approximately 135 km from Hanoi.
Auf nach Mai Chau! Im Landesinnern erwarten uns Reisfelder und Bambuswälder. Spannung!!! 🙂🇻🇳🌱🍚
Zurück im Verkehrschaos in Hanoi. Erst mal gut gegessen, dann wurde natürlich weiter geplant. Am besten tat die warme Dusche.. Vom campen mit Muddi und Vaddi bin ich ja einiges gewohnt, aber man freut sich ja immer wieder.. Hanoi (vietnamesisch Hà Nội, Hán tự 河內, wörtlich: Stadt innerhalb der Flüsse) ist die Hauptstadt Vietnams und weist 6.448.837 Einwohner auf. Hanoi ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens. Belegt ist ihr Gründungsjahr als Zitadelle Thang Long 1010. Während des Vietnamkrieges wurde Hanoi von den Amerikanern bombardiert. Die ersten amerikanischen Bombenangriffe auf Hanoi erfolgten 1966, die letzten Ende 1972. Allein zum Weihnachtsfest 1972 trafen 40.000 t Sprengstoff die Stadt und zerstörten sie zu 25 Prozent.

3 March 2016

Kayaking in der Ha Long Bay und der Weg zurück nach Hanoi.. Am Ende waren doch alle ein bisschen müde.. Die Halong-Bucht (vietnamesisch: Vịnh Hạ Long) ist ein rund 1500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, das die Bucht beheimatet, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe. Der Name Vịnh Hạ Long (Hán Nôm: 泳下龍) bedeutet „Bucht des untertauchenden Drachen“ im Gegensatz zu Thang Long (aufsteigender Drache, dem alten Namen von Hanoi). Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.

2 March 2016

Boat- Trip von unsererem Camp durch die Insel-Landschaft der Ha Long Bay. Leider haben wir einen etwas frischen und nebeligen Tag erwischt. Hat trotzdem viel Spaß gemacht! Unsere Gruppe war auf zwei Boote verteilt unterwegs, zwischen denen man aber wunderbar hin und her hopsen konnte. Insgesamt 8 Stunden waren wir unterwegs. Auf dem Boot gab es lecker Mittagessen und trotz der Kälte haben einige den Salto vom Bootsdach ins Wasser gewagt.. 🌁🏔🏊🏻💦⛴
Unser erster Trip in Vietnam: die Ha Long Bay. Eines der acht Weltwunder. Tausende Inseln verschiedener Größe sammeln sich über Kilometer vor der Küste. Zwei Nächte und knapp drei Tage haben wir auf Castaway Island verbracht. Doppel- Hochbetten, Hängematten, leckeres Essen, nette Menschen und vor allem: Kein Internet! 🌴🌴🌴

29 February 2016

Flug nach Bangkok ✈️ Und Ankunft im Verkehrschaos von Han Oi 🏍🏍🏍