South America · 25 Days · 15 Moments · August 2017

Felix's Abenteuer in Südamerika


4 September 2017

Nach 3 Tagen Salzwüste bin ich dann endlich in Chile angekommen. Erster Stop: San Pedro de Atacama - noch mehr Wüste. Hier ist es zumindest nicht -15 Grad kalt nachts. Mit ein 2 Jungs aus Uruguay habe ich die Gegend erkundigt. Unter anderem haben wir eine Tour ins Valle de la Luna gemacht und uns einen Tag Fahrräder gemietet und auf einer Sanddüne im Valle de la Muerte gesandboardet. Hier sieht es teilweise aus wie auf einem anderen Planeten... Star Wars lässt grüßen.

2 September 2017

Angekommen am Morgen nach 10 Std Fahrt in Uyuni ging es dann nach ein paar Stunden auch direkt los mit der Tour. Vorbei an Eisenbahnfriedhöfen, entlegenen Salzsteinhotels, farbprächtigen Lagunen mit Flamingos und Geysiren durchquerten wir die bolivianische Wüste. Diese bildet auch einen Teil der Dakar-Strecke. Die unendlichen Weiten sind beeindruckend.

1 September 2017

Am Abend bin ich mit dem Bus nach La Paz gefahren. Dort habe ich den folgenden Tag verbracht. Da ich nur einen Tag hatte, habe ich mir morgens einen Überblick per Gondelfahrt verschafft. Diese ist sehr neu und der ganze Stolz der Bolivianer. Man bekommt eine Idee wie weitläufig und riesig die Stadt ist. Unglaublich! Am Nachmittag habe ich der Geschichte eines Ex-Gefangenen gelauscht, der aus dem berüchtigten San Pedro Gefängnis berichtet. Von Drogenproduktion bis hin zu Fußballspielen im Knast ist alles dabei. Auch heute noch. Anschließend ging es per Walking Tour durch die Stadt vorbei an Frucht- und Hexenmärkten. An letzteren werden sogar tote Lamafetusse verkauft-gruseliger Anblick. Nachts ging es dann weiter in die Salzwüste Uyuni

30 August 2017

Wieder zurück in Cusco habe ich mich um meine Weiterreise gekümmert. Es sollte per Nachtbus zum Titicacasee gehen. Dort habe ich dann einen Tag und eine Nacht auf der Isla del Sol verbracht. Ein schönes Stück Natur mit tollem Sternenhimmel! Am nächsten Tag wollte ich mit einem Franzosen und einer Engländerin zum Norden der Insel wandern. Leider besteht ein Konflikt zwischen Nord und Süd. Wir haben uns versucht am Kontrollposten über Trampelpfade vorbeizuschleichen, wurden auf der Nordseite dann aber von Bauern erwischt. Leider mussten wir die Rückreise antreten. Nächstes mal!

28 August 2017

Aufstieg zum Machu Picchu um 4 Uhr morgens bei strömenden Regen... Mit der Hoffnung auf gute Sicht bei der Ankunft. Vorerst wurden wir enttäuscht, dann klarte es zum Glück aber doch noch auf. Der Anblick ist unglaublich. Mein erstes Weltwunder!

25 August 2017

4 Tage Wandern bis zum Machu Picchu! Mit dabei waren Mountainbiking, Ziplining, River-Rafting und ein entspanntes Bad in Thermalquellen. Unter anderem sind wir auch auf dem legendären Inka-Trail langgewandert, der vor mehreren hundert Jahren von den Inkas als Transportweg genutzt wurde. Der MP ist über diese Wege mit dem ganzen Inkareich vernetzt gewesen. Hier geht es steil bergab!

24 August 2017

In der Nacht geht es per Flieger von Cartagena nach Cusco. Mit dabei ist eine schöne schlaflose Nacht in Medellin, ehe es am morgen weiter ging. Angekommen in Cusco auf über 3000m, habe ich mein Zeug im Hostel abgestellt und direkt an einer Walking Tour durch die Stadt und die umliegende Landschaft teilgenommen. Am Abend habe ich dann mein 4-tägiges Abenteuer zum Machu Picchu organisiert.

20 August 2017

Meine letzten 3 Tage in Kolumbien habe ich in Cartagena, einer der ältesten Kolonialstädte verbracht. Da Cartagena in der Karibik liegt, war es durchgehend super warm - zu warm. Aber die Spaziergänge durch die alte Stadt haben das mehr als wett gemacht. So stelle ich mir Havanna vor. Seht selbst.
Den letzten Tag in Medellin habe ich genutzt um eine Pablo Escobar Tour zu machen. Wir waren unter anderem an dem Haus seiner Kindheit, seinem Sterbeort und seinem Grab. Es gibt sogar Leute die immer noch Blumen auf sein Grab legen. Kaum zu glauben...

19 August 2017

Heute früh bin ich nach Guatape gefahren. Das liegt ca. 2 Std außerhalb von Medellin und ist ein beliebter Ferienort bei den Paisas (so nennt man die Bewohner von Medellin). Die Landschaft zeichnet sich aus durch viele Seen und sanfte Berge.

18 August 2017

Heute habe ich an einer Free Walking Tour teilgenommen. Sie führte durch die wichtigsten Teile der Stadt. Oft waren dies vor 20 Jahren sehr gefährliche und heruntergekommene Orte. Hier merkt man dann besonders die Transformation von der gefährlichsten Stadt der Welt in eine interessante, lebensfrohe Metropole. Gegen Abend war ich mit ein paar deutschen Jungs im Partyviertel El Poblado unterwegs. Hier reiht sich Bar an Bar.

17 August 2017

Heute bin ich mit der Seilbahn im Norden der Stadt gefahren. Sie führt über ein Armenviertel hinweg. Außerdem war ich im Jardin Botanico (Botanischer Garten) und habe gegen Abend eine Graffiti Tour mitgemacht. Diese führte ebenfalls durch ein Armenviertel. Hier gab es ganz viel Straßenkunst zu besichtigen. Schön zu sehen wie dieser Ort sich dank Kunst gewandelt hat.

16 August 2017

Nach einem feuchtfröhlichen Abend gestern mit ein paar deutschen Jungs in den Kneipen von Salento, geht es spontan in der früh weiter mit dem Bus nach Medellin.

14 August 2017

Direkt morgens in Salento angekommen, habe ich mir erstmal ein Hostel gesucht. Dort habe ich ein deutsches Pärchen kennengelernt mit dem ich dann eine 5 stündige Wanderung durch das Cocora Valley gemacht habe. Die Landschaft ist wirklich sehr schön und einzigartig. Hin und zurück ging es auf dem Jeep. Am nächsten Tag stand dann ein Besuch auf einer Kaffeefarm an. Hier hat man alles über den Prozess der Kaffeeernte erfahren.

10 August 2017

Die ersten 3 Tage habe ich in Bogota verbracht. Gleich nach meiner Ankunft habe ich die Stadt auf dem Fahrrad erkundet. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Bolivar, haben wir dabei einen Früchtemarkt und eine lokale Kaffeefabrik besichtigt. Alles mit ausprobieren inklusive. Außerdem haben wir eine Runde Tejo gespielt, der Nationalsport Kolumbiens bei dem Biertrinken während des Spiels ein Muss ist. Am nächsten Tag habe ich den Montserrate bestiegen. Das ist ein Kloster auf einem Berg, von dem man Ausblick über ganz Bogota hat. Außerdem war ich im Museo de Botero. Am Sonntag ging es noch zu einem Fußballspiel. Die Atmosphäre war super, aber das Spiel bestimmt eins der schlechtesten die ich je gesehen habe. Nachts bin ich dann mit dem Nachtbus nach Salento gefahren...