Germany, Qatar, Thailand · 19 Days · 21 Moments · February 2018

Backpacking-Adventure Thailand 2018


24 February 2018

Um 7:45 Uhr hob der Flieger Richtung Berlin ab. Der letzte Moment des Abenteuers war gekommen. Leider blieb dieser nicht positiv in Erinnerung. Der Flug entwickelte sich zum schlimmsten Flug meines Lebens. Obwohl ich noch nie so viel Beinfreiheit genoss, brachte mir das bei den zu Turbulenzen herzlich wenig. Nachdem das servieren des Essens 2x abgebrochen werden musste, machte ich die Augen zu und versuchte ein bisschen zu schlafen. Dem schlimmsten Flug meines Lebens folgte die schlimmste Landung in Tegel. Gelandet und ausgestiegen, wurde der nächste schöne Moment auf deutschem Boden präsentiert. Bei -2 (Gefühlt -20 Grad) standen wir 10 Minuten auf dem Rollfeld und warteten auf einen Bus, der uns zum Terminal brachte. 45 Minuten später hatte ich die Gewissheit, dass auch mein neuer Rucksack die weite Reise gemeistert hatte. Mein Taxi nach Hause stand schon bereit zum reinspringen. Der Urlaub war vorbei und der Alltag klopfte an die Tür...

23 February 2018

Um 4:45 Uhr stand das Taxi vor der Tür des Hostel‘s. Typisch Thailändisch, wurde ich um 4:40 Uhr geweckt. Auf dem Bürgersteig vor dem Flughafen habe ich noch ein „Nan-Brot“ mit Erdnussbutter kreiert und verschlungen. Als dann im Flugzeug noch das Urlaubsziel: Chiang Mai aufgeblendet wurde, zog der Urlaub nochmal rückwärts an mir vorbei. Traurig schlief ich ein und pünktlich zur Landung war ich wieder wach. 19 Stunden Aufenthalt mit nicht mehr als 30€ warteten in Doha auf mich. In Doha gelandet füllte eine Pizza meinen Magen und mit einer kleinen „Siesta“ wurde die Müdigkeit bekämpft. Wie eine Katze probierte ich mehrere Orte aus, ehe ich einen fand der mir gefiel und mir Ruhe brachte. Durch Zufall, lernte ich die 29 jährige Sabrina aus Serbien kennen. Die nächsten 3 Stunden vergingen wie im Flug. Ein Salat zum Abschluss des Tages und dann begab ich mich auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen für die Nacht. Aus meinem neuen Jackett wurde eine Decke gemacht und dann hieß es 🌙

22 February 2018

Beim Aufstehen musste ich Anna die erste Träne aus dem Gesicht wischen, denn es ging nach Hause und unsere Wege trennten sich. Nach einem schönen Frühstück im „Reforme Café“, wo alles ein paar Tage zuvor begann, endete das Abenteuer Thailand 2018 für mich. Zurück im Hotel verabschiedeten wir unseren „Hotel-Papa“, der echt cool war. „Wir sehen uns nächstes Jahr“ waren seine letzten Worte. Seine Frau fuhr mich zum Flughafen und die Verabschiedung am Flughafen wurde umso schwerer… In Bangkok wieder gelandet, ging zuerst einmal meinen Anzug anprobieren, den ich am Anfang der Reise habe anfertigen lassen. Ohne Anzug aber mit viel Hunger im Bauch wurde das Hostel aufgesucht und danach schlug ich mir sofort den Bauch voll. Alle Souvenirs sind gekauft und eingetütet worden und so langsam wurde es dunkel. Eine Fuß- sowie Thaimassage beendeten den Urlaub für mich. Auf dem Weg zurück zum Hostel wurde noch ein Pita-Brot „take away“ mitgenommen und dann fiel ich völlig fertig ins Hostelbett.

21 February 2018

Letzter Tag in Chiang Mai, letzter Tag mit Anna! Wie die meisten Tage, wurde vegan gefrühstückt. Nach dem Frühstück fuhren wir zu einer Aktivität die ich schon in den Vereinigten Staaten liebend gerne ausprobiert hätte. Ich habe mich gefühlt, wie ein kleines Kind, dass ins Bällebad bei Mc Donalds durfte. Das Adrenalin schoss durch mich hindurch als ich den Abzug betätigte. Immerhin weiß ich jetzt, dass schießen mit einer Hand nur in Filmen funktioniert. Einen Tagebucheintrag und Kaffee später, folgte die beste Massage, die ich bisher in meinem Leben genießen durfte. Da Anna auch grinste wie ein Honigkuchenpferd, nahm ich an, dass es ihr auch gefiel. Auf dem Street Food Markt wurde noch gegessen und dann neigte sich der Abend schon dem Ende zu. Am letzten Tag zusammen nahmen wir all unseren Mut zusammen und probierten noch die „Stinkfrucht“ Durian aus. Ein Leckerbissen war es jetzt nicht aber eine Erfahrung wert. Die letzte gemeinsame Nacht kam schneller als uns lieb war..
Ausgeschlafen und mit neuem Elan suchte Anna uns ein Restaurant zum entspannten brunchen raus. Dort faszinierte uns erstmal nicht das Essen, sondern die entspannte Atmosphäre und der schöne Ausblick, der uns geboten wurde. Das Essen war natürlich auch, wie immer extrem lecker! Aus einem Teller wurden ganz schnell mal 2,3,4 oder vielleicht 5. Den halben Vormittag verbrachten wir dort bis Daniel zu uns stieß und die Reise zum Grand Canyon weiter ging. Eine 30 minütige Rollerfahrt später bekamen wir die ersten Eindrücke, wie der „Grand Canyon“ in Thailand aussah. Uns wurde eine schöne Landschaft und abkühlendes Wasser geboten. Das Highlight war ein 8m Klippensprung, den ich besser nicht zweimal gemacht hätte. Die anschließenden Kopfschmerzen waren es nicht wert. Nach einem Kaffee fuhren wir zurück nach Chiang Mai, wo wir noch einmal zum Essen verabredet waren. Der „Mushroom Burger“ und der frisch gegrillte Gemüsesalat waren das I-Tüpfelchen des Abends.

19 February 2018

Nach einem wiederholtem Frühstück im Bett ging es für uns wieder auf den Roller. Der Mae San Wasserfall stand auf dem Programm. Zu dritt, verteilt auf zwei Roller rollten wir los. Der Spaß hielt nicht lang an, die erste Thailandische Polizeikontrolle an der Stadtgrenze wartete schon auf uns. Mit ein bisschen Bestechungsgeld (sage und schreibe 2,50€) vergaß der Officer uns ganz schnell wieder. Ein paar Minuten später, trauten wir unseren Augen nicht. Welch ein schönes Fleckchen Erde es doch gibt. Nachdem wir uns im Becken des Wasserfalls abkühlten, stärkten wir uns anschließend mit der thailändischen Küche. Der letzte Stop unseres Tages war der Samoeng Viewpoint. Es bot sich einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich jeh gesehen habe! Nun ging es mit dem Roller weiter durch die immer dunkler werdenden Berge, wenn auch ein wenig gefährlich, ließen wir Kurve um Kurve hinter uns. In Chiang Mai, servierte uns der Markt unweit vom Hotel die letze Mahlzeit des Tages.

18 February 2018

Der Tag begann mit einem eleganten Frühstück im Bett und einem Eis-Kaffee to go. Der heutige Ausflug stand eindeutig unter dem Motto: „Lebe in den Tag hinein“. Wir gingen in den Buak Hat Public Park in Chiang Mai. Dort angekommen, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und ließen uns weiter von den schönen Wetter berieseln. Noch bevor wir uns richtig hinsetzen konnten, tummelten sich Yogabegeisterte um uns und vollzogen dort ihren alltäglichen Yoganachmittag. Bis in den späten Nachmittag entspannten wir im Park. Als sich unserer Magen bemerkbar machte, gingen wir in ein sehr schönes veganes Restaurant. Dort wurde uns ein Appetizer serviert und ich habe mal wieder zuhause angerufen um die Lage in Deutschland zu checken. Am Abend stand dann der von allen angepriesene riesige Markt an, der gefühlt durch ganz Chiang Mai verlief. Essen, Essen und noch mehr Essen wurde uns dort präsentiert. Satt und erschöpft wurde noch eine Fußmassage gegönnt und der Abend nahm ein schönes Ende.
Um 6:30 Uhr klingelte schon der Wecker und aufstehen war angesagt. Ziplining durch den Jungle Chiang Mai‘s stand auf dem Programm. Mit dem Bus fuhren wir vom Hotel in den 1 stündigen entfernten Dschungel. Es war ein sehr aufregendes Abenteuer: an einem Seil durch den Dschungel Chiang Mai‘s zu fliegen. Wir waren aus unserer Gruppe immer die ersten die eine neue Plattform ausprobieren durften. Der Abschluss der Tour war ein Sprung in 40m tiefe! Nach dem anschließendem Essen wurden wir wieder zurück ins Hotel gebracht, wo wir uns ein bisschen ausruhten. Nach dem Mittagsschlaf trafen wir meine Arbeitskollegin und Daniel. Der nächste Zwischenstopp war in einem sehr guten veganen Restaurant. Alle wurden satt und wir zogen weiter auf den Saturday Night Market. So viele Menschen auf einen Fleck habe ich selten gesehen. Mit einem Notizbuch und einem gut gefälschtem Liverpool Trikot ging es zurück ins Hotel. Die Fahrt mit fünf Personen in einem TUK TUK war der Abschluss des Abends.

16 February 2018

Mit den Roller in Richtung Doi Suthep startete der Tag. Anna sprang auf den Roller und brachte uns sicher durch den dichten Verkehr in Chiang Mai. Nach der Besichtigung des Doi Suthep, war die kulturelle Phase des Tages abgeharkt und wir fuhren zu den 50 km entfernten Bua Tong Watterfalls. Völlig verschwitzt und mit den ersten Sonnenbränden angekommen, haben wir erst einmal etwas gegessen. Die Vorfreude auf die lang ersehnten Wasserfälle stieg. Es war ein atemberaubendes Stück Natur! Nachdem wir 2 Wasserfälle bestiegen und erklungen haben (und jeweils 1x hingefallen sind) ging es wieder nach Hause. Die Hitze, der Stau und das Verkehrsverhalten der Thais hat uns ganz schön geschafft! Der Abend endete in dem Restaurant, wo das Abenteuer Chiang Mia ein paar Tage zuvor begann. Früh aufstehen war am nächsten Tag erneut angesagt. (😩) Um 6:30 Uhr sollte der Wecker klingeln. Für das Ziplining am nächsten Tag war ein ausgeschlafener Körper Pflicht. 🌙

15 February 2018

Der Tag begann ohne Frühstück, jedoch keineswegs ohne Essen. Diesmal wurden wir zu den Chefköchen Thailands und man konnte uns auch einmal hinter dem Herd finden anstatt auf unser bestelltes Essen mit Vorfreude zu warten. Eine Geschmacksexplosion folgte der nächsten. Nach einem erfolgreichen Abschluss im Bereich „Master of Thailands Kitchen‘s“ ging es in die 36 Grad warme Innenstadt. Es war „Coffeétime“, es dauerte auch nicht lang und wir genossen bei steigender Mittags/Nachmittagshitze einen schönen Ice Kaffee. Was nun folgte, war eine schöne Thai Massage (für Anna eher weniger schön). Heute Abend stand dann der Nachtmarkt auf dem Programm. Unabhängig davon ob wir diesen gefunden haben, fanden wir essen und genossen gegrillten Tofu und Brokkoli sowie eine Spinat-Curry-Tofu Suppe und Kartoffel-Kroketten. Der Abschluss bildeten Falafeln mit Hummus. Völlig voll und fertig (ja ich wiederhole mich jeden Tag) ging es zurück ins Hotel, denn ausgeschlafen wurde nicht.

14 February 2018

Um 7:00 Uhr in Surat Thani angekommen, wurden wir weiter zum Flughafen gebracht, wo unser Flieger nach Chiang Mai schon bereitstand. Nach einer Reisezeit von 14 Stunden, waren wir endlich da. Wir überlegten nicht lang und ließen uns erstmal mit dem Taxi zu einem veganen Restaurant bringen. Gestärkt und leicht betrunken, ging es zum Hostel. Die Aussicht aus unserem Zimmer war für einen mageren Preis von 11,50€ pro Nacht (später nur noch 9€) spektakulär. Nach einer kleinen „Siesta“ im Hostel wurde uns im „“Fahtara Coffee“ ein sehr großer Ice Café serviert. Ich erkundete Chiang Mia und deren Sehenswürdigkeiten im Internet und Anna schrieb noch die Erlebnisse vom vergangenen Tag auf. Die vorletzte und letzte Station, war der „night market“ (den wir nicht richtig gefunden haben) und das Restaurant „Vegan Heaven“. Das Essen dort sah nicht nur gut aus, sondern war auch sehr lecker gewesen. Das war der Valentinstag 2018 für uns. Ein sehr warmer und hungriger Valentinstag.

13 February 2018

Der heutige Tag stand ganz und gar unter den Stern: "Essen und Entspannen". Wir checkten aus unserem Hostel aus und gingen sofort in ein veganes Café frühstücken. Während Anna sich ein Müsli mit Obst zu Gemüte führte, war es bei mir ein Quinoa-Chia-Brot mit Hummus und Erdnussbutter. Bei traumhafter Aussicht blieben wir dort ein paar Stunden und entspannten in der angenehmen Mittagssonne am Strand. Die Verletzungen wurden noch einmal dokumentiert und dann machten wir uns auf den Weg zum Mittagstisch. Die leckeren Quessadilla, die ich schon einmal dort gegessen hatte, wurde wieder aufgetischt. Anna probierte sich mit den leckeren Sommerrollen. Beide essen waren einfach grandios! Was folgt auf ein schönes Essen? Richtig: der Strand. Wir lagen dort bis es anfing zu regnen und gingen noch Abendessen. Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Hafen und stoppten noch kurz in einem Café, bis es schließlich mit der Nachtfähre zum Flughafen in Surat Thani ging.

12 February 2018

Diesmal startete der Tag anders als geplant. Anstatt in einem verganen Café unser Frühstück zu genießen desinfizierten wir Schürfwunden unseres Rollerunfalls. Wie ist das passiert? Ich muss zugeben, ich weiß es gar nicht. Als der Schock mit einer heißen Schokolade und einem Iced Chai Tea beseitigt waren ging es weiter mit der Suche nach einer richtigen Mahlzeit. Schnell wurden wir fündig und genossen unser Mittag in vollen Zügen. Danach stiegen wir ohne Gedanken an den Unfall wieder auf den Roller und fuhren an die Ostküste der Insel. Die Straßen waren echt nur was für geübte Rollerfahrer und zum Teil einfach nur für Autos zu empfehlen. Zurück in unserem Hostel von einem Tag gekennzeichnet durch Höhen und Tiefen, folgte die Lieblingsbeschäftigung von Anna und mir...essen! Wir fanden ein schönes Restaurant am Strand und ließen dort den Tag mit einem Sonnenuntergang ausklingen. Zurück im Hostel kümmerte ich mich wieder um meine verletzte Ärztin 👩‍⚕.

11 February 2018

Der schönste Tag meines Lebens, Teil II: Mit einem schönen Mittagessen nahm der Tag seinen Lauf. Gestärkt sprang auch Anna mal ins traumhaft, türkis leuchtende Meer. Als sich die Sonne dem Horizont näherte, begann unser Klettererlebnis auf den John Suan Viewpoint. Eine fantastische Aussicht nahm uns in Empfang. Fast oben angekommen, machten wir einen kleinen Ausflug abseits des offiziell präparierten Weges. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und so beschlossen wir erstmal eine kleine Pause zu machen und die Aussicht zu genießen! Natürlich wollte ich Anna noch einen perfekteren Aussichtspunkt präsentieren und ging auf Entdeckungsreise. Anna hat es sich derweil auf dem Felsen gemütlich gemacht und ganz viele Fotos geschossen. Leider war es zu gefährlich um weiter zu klettern, also beschlossen wir zum offiziellen Weg zurück zu kehren und weiter zum Aussichtspunkt zu klettern. Oben angekommen kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus! Das Paradies, wir haben es gefunden!
Der schönste Tag meines Lebens, Teil I: Der Tag startete mit einem zwingend notwendigen Hostelwechsel. Auf dem Weg dorthin mussten wir leider anhalten und Frühstücken, da der Ausblick und die Lage einfach atemberaubend waren. Das Frühstück fand nicht am Strand statt, sondern mitten im Wasser am Strand! Nach einem zwei Kilometer Fußmarsch durften wir unsere neue Unternkunft mit Klimaanlage und einem nicht so harten Bett betrachten. Die Vorfreude auf die Nacht war groß. Mit Badesachen im Gepäck wurde fleißig ein Rollerverleih gesucht. Prompt gefunden, ging es mit dem Roller zum Freedom Beach, dort wurde sich erstmal in den Schatten gelegt und entspannt. Nach einer kleinen „Siesta“ schnappte ich mir die Go Pro um im Wasser ein paar Fische vor die Linse zu bekommen. Die Fische funkelten im Türkis-Blauen Wasser. Ein Paradies wohin man nur schaut und wir waren mitten drin! Fortsetzung folgt…

10 February 2018

„Im Paradies angekommen“ So könnte man den heutigen Tag beschreiben. Auf der Überfahrt nach Koh Tao ging es uns beiden eher Bescheiden, (Reisezeit: 16 Stunden) umso größer war die Freude auf die kühle Sprite und den Mangoshake, den wir uns erstmal gegönnt haben. Endlich hieß es: „chillen“. Nachdem wir am Strand ein paar Sonnenstrahlen eingefangen hatten, brachen wir auf zum Hostel, wo wir um eine „Siesta“ nicht herumkamen. Gestärkt und mit neuer Kraft wurde am Sairee Beach geschaukelt. „Was ein Traum von einem Fleck Erde!“ Es bot sich uns einer der schönsten Strände, den ich je gesehen hatte. Pünktlich zum Sonnenuntergang saßen wir in der ersten Reihe und genossen den Moment. Nachdem die Sonne untergegangen war, wurde uns Massaman-Curry mit Tofu serviert. Wie immer waren meine Geschmacksnerven völlig sprachlos. Satt und müde wartete ein steinhartes Hostelbett in einem 40 Grad warmen Zimmer auf uns. Gute Nacht! 🌙

9 February 2018

Um 11:00 Uhr hieß es auschecken und Bangkok langsam verlassen. Vollgepackt schlenderten wir durch Chinatown, wo gefühlt 50 Menschen pro Quadratmeter versuchten sich nicht über den Haufen zu laufen. Eine kleine Stärkung im „Shishana“ Restaurant und eine Anzugprobe später ging es mit dem TUK- TUK (nach wiederholt zähen Verhandlungen) weiter zum Hauptbahnhof. Dort fuhr unser Nachtzug pünktlich durch die Tore Bangkok's Richtung Chumphon. Der Thailändische Nachtzug war ein Erlebnis, dass seines gleichen sucht. Das WC bestand aus einem Loch im Boden und Toilettenpapier suchte man vergebens. Abgesehen von den 2-3x wo man dachte, der Zug würde entgleisen, war die Fahrt ganz angenehm. Schlaf war jedoch nur im 30. Minutentakt möglich. Leider wusste niemand, bis auf den schlafenden Schaffner, wo wir überhaupt aussteigen mussten. Nach 2 1/2 stündiger Wartezeit in Chumphon, fuhren wir mit dem Bus und der Fähre weiter in Richtung „Paradies“

8 February 2018

Heute war ein wenig Sightseeing angesagt. Nach einem schönen Frühstück ging es los die Tempel Bangkok's zu erkunden. Nachdem wir uns in einer Mönchs-Schule verirrt hatten und nicht mehr weiter wussten, haben wir schließlich den Tempel Wat Arun gefunden. Leider durfte Anna ohne weiteres nicht auf das Gelände des Tempels. Ein schönes Tuch später, (leider auf den Fotos nicht drauf) konnten wir den Tempel besichtigen und schöne Fotos schießen. Mittags gab es dann Nan Brot (Mega lecker!) dazu Curryreis und eine Curry-Tofu-Suppe. Auf der Kao San Road gab es noch ein „Chang“ und dann wurde sich mit dem Taxi durch den Stau von Bangkok gekämpft. Vor einem eleganten Hotel rausgeschmissen, ging es in die 24 Etage. Die Speak-Easy-Rooftopbar hieß das Ziel. Mit einer schönen Aussicht und in einer entspannten Atmosphäre ließen wir den Abend ausklingen.

7 February 2018

Hinter des Immigration-Service, wartete Anna mit einer festen Umarmung auf mich. Mit ihr zusammen machten wir uns auf den Weg zum Hostel, wo die lang ersehnte heiße Dusche auf mich wartete. Leider war bei 25 Grad Wassertemperatur Schluss mit heiß. Geduscht und mit neuer Frische ging es endlich in die Stadt. Ziel: Kao San Road. Da mein Magen noch relativ leer war, entschieden wir uns zu einem spontanen Lunch auf dem Bürgersteig. Reis aus der Tüte bekam eine ganz andere Bedeutung! Wir haben uns Reis mit Gemüse, Schoten und Seetang gekauft für 18 Baht=46 Cent. Tipp für euch: 🌶 solltet ihr nicht unbedingt am ersten Tag gleich probieren und falls doch, solltet ihr viel Wasser in der Tasche haben. Auf der Koa San Road angekommen, trafen wir uns mit meiner Arbeitskollegin. Gegessen wurde im Green House Restaurant. Nach dem Essen schlenderten wir noch durch die Straßen und buchten unseren Zug nach Koh Tao. Mit einem maßgeschneiderten Anzug und einer Fahrt im TUK TUK endete der Abend.
Mit Verspätung in Doha angekommen, begann der „Halbmarathon“ früher als geplant. Ich hatte zum umsteigen genau 45 Minuten. Kein Kinderspiel in einem übermüdeten Zustand. Was mich erwartete, am Gate B2 war erst mal ein falscher Flug nach Hanoi. Ich wollte doch aber nach Bangkok?! Bangkok is „Bi Treee“ („B3“ meinte der Mitarbeiter vermutlich). Ein atemberaubendes, luxuriöses und modernes Raumschiff nach Bangkok stand bereit. Für mich wurde der rote Teppich ausgefahren, ins „Upper Deck“ ging es leider nicht. Dafür konnte sich das Flugzeugessen sehen lassen, mit einem Bier versteht sich. Nach 6 Stunden und 10 Minuten hatten die 26 Räder vom Airbus 380 wieder Boden unter sich. Bangkok war erreicht, den Immigration-Service erledigt und das Gepäck ist auch angekommen. Das Abenteuer Thailand begann! 🇹🇭

6 February 2018

Am 06.02.2018 um 14:45 ging es aus Spandau los in die große weite Welt. Kaum in Tegel angekommen, gab es die erste Überraschung. Ein Gepäckstück ohne Herrchen lag mitten vor dem Terminal B. Als der Sprengtrupp dabei war, die Tasche zu entschärfen, ging es mit neuem Mut zu einem anderen Gate. Die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten. Auf dem Weg zum Ersatz-Gate, fuhr mich ein Mitreisender mit seinem vollbeladenem und nicht mehr steuerbarem Kofferwagen über den Haufen. Eine Schnittwunde am Fuß, jede Menge Blut und Schmerzen war das Ergebnis. Als ich endlich durch den Security-Check war und meinen Rucksack aufgegeben hatte, schnaufte ich erst einmal ordentlich durch. Auf dem Weg zum Flugzeug gab es keine weiteren Komplikationen und die Vorfreude stieg allmählich. Egal ob die Beinfreiheit, die bis ins Piloten-Cockpit reichte oder das Eau de Toilette auf dem WC, Quatar Airways hatte ordentlich was zu bieten. Mit einer Stunde Verspätung ging es endlich in die Luft ✈️