Europe · 32 Days · 44 Moments · July 2017

Per Interrail durch Europa


23 August 2017

Home sweet home! Nach 31 erlebnisreichen, aufregenden aber auch anstrengenden Tagen sind wir zu Hause angekommen. Das größte Abenteuer unseres bisherigen Lebens liegt hinter uns. Wir haben viel gesehen und auch viel gelernt. Auch wenn manchmal nicht alles nach Plan lief, würden wir alles genauso wieder tun. Uns hat die Lust aufs Reisen jetzt noch mehr gepackt. Wir wollen mehr Neues sehen und freuen uns auf alles was noch kommt.

22 August 2017

Frühstück unter'm Eiffelturm ☕🍪🍽

21 August 2017

Am letzten Abend wird nochmal auf die Kacke gehauen. Neufchatel aus der Normandie, Chorizo, leckerer Schinken abgerundet mit einem (zugegeben billigen) Rotwein. Wir genießen unseren letzten Reiseabend jetzt noch ein wenig auf der Dachterrasse.
Nach ganz viel Ausschlafen ging es heute nach Tours. Dieses Städtchen liegt direkt an der Loire und sprüht vor französischem Charme.

20 August 2017

Das wäre auch einfacher gegangen. Der Weg führte uns heute ins französische Angers. Allerdings mit dem Umweg mit dem Zug nach Miranda de Ebro (also eigentlich wieder zurück), um dort den Zug nach Hendaye zu erwischen. Dieser fährt durch San Sebastian und Irun, beides Orte zu denen wir auch mit dem Bus hätten fahren können; 2 Stunden später. Naja, es ging dann unausgeschlafen weiter über Bordeaux und Tours nach Angers. Dies ist ein hübsches, kleines Städtchen im Loiretal. Jetzt erstmal ganz viel schlafen und darüber nachdenken, dass Planung eben alles ist.

19 August 2017

Donostia San Sebastian ist etwa 1,5 Busstunden von Bilbao entfernt und definitiv die Reise wert gewesen. Zunächst ging es mit der Bergbahn auf den Monte Igueldo, von wo aus sich uns eine fantastische Aussicht über San Sebastian und ne Menge Wasser bot. Danach verbrachten wir ca. eine Stunde am Strand und im Wasser, um anschließend den Tag mit einem Rundgang durch die Altstadt und einer Paella bzw. Spaghetti Carbonara zu beschließen. Jetzt ist wieder Packen angesagt, denn morgen früh heißt es "Adios, Espana." (Mir fehlen hier die umgedrehten Ausrufezeichen) und "Bonsoir France."

18 August 2017

Um auf den Punkt von gestern noch einmal zurückzukommen: Bilbao ist echt schön. Auch wenn für heute Regen angesagt war (und es dann tatsächlich mittags auch regnete), wagten wir uns heute aus dem gemütlichen Bett, um uns die Altstadt anzusehen. Kleine Gassen und hier und da eine alte Kirche oder ein Theater. Wir schafften es dann sogar trocken wieder zurück und konnten uns von dem harten Tag *hust* erholen.

17 August 2017

So langsam merkt man die Anstrengung. Nach nur 2 Stunden in Bilbao waren wir schon völlig im Eimer. Wir haben uns das Guggenheim Museum von außen angeschaut und uns einfach herumgetrieben. Um 2 sind wir dann per Metro zum Strand gefahren. Die kurze Erfrischung im Atlantik tat sehr gut. Auch wenn leichte Sonnenbrände das Resultat der heutigen Unternehmung waren: Schön isses hier.

14 August 2017

Da is das Ding. Die Francesinha ist eine kulinarische Kuriosität aus Porto bestehend aus Schinken, Chorizo, Schweinefleisch und Beef zwischen zwei Toastscheiben, ummantelt mit Käse und abgerundet mit einem Spiegelei auf der Spitze. Serviert wird das Ganze in einer Art Biersoße. Oder kurz: Halbes Schwein auf Toast in Bier. Auf jeden Fall war es die Suche wert.
Wir hatten uns, außer eine Francesinha zu essen, eigentlich eine Menge vorgenommen. Geschafft haben wir "nur" die wunderschöne Bibliothek Livraria Lello zu besuchen, im Hard Rock Cafe ein Mitbringsel zu kaufen und ein wenig die Shoppingmeile entlang zu gehen. Heute hat sich die Sonne leider ein wenig versteckt, trotzdem haben wir die Stadt sehr genossen und können uns einen weiteren Besuch Portos sehr gut vorstellen.

13 August 2017

1. Tag in Porto oder Die Jagd nach der Francesinha Porto ist ein wunderschönes Städtchen, von dem wir an unserem ersten Tag die Altstadt besichtigen wollten. Und eine Francesinha essen. Letzteres gestaltete sich als schwierig, da alle angesteuerten Restaurants (Tipps aus dem Netz) leider geschlossen hatten.
Eine Weinprobe in Porto bei Croft! Hat sich gelohnt. Wir sind so kultiviert 😁

11 August 2017

Nach dem schlechten Start in Benagil wollten wir den Rest des Tages noch genießen. Und dies bei bestem Wetter und kühlem Wasser. Die Wellen waren zwar so stark, dass an Schwimmen nicht zu denken war, aber ein wenig planschen is ja auch was Feines. Für alle Interessierten wie man sich mit dem Bus an der Algarve am Besten bewegt: Googlen nach "Bus Algarve" und dann der inoffiziellen Seite folgen, sollte der erste Treffer sein. Alles ist dort im Detail korrekt beschrieben, es muss nichts auf der offiziellen Seite vorgebucht werden, kostet nur mehr. Die Laune ist jetzt auf jeden Fall besser.
Etwas enttäuschend. Wir sind gerade in Benagil und wollten uns dort die schönen Höhlen anschauen. Auf diversen Webseiten wurde berichtet, dass man einfach von Strand aus dorthin schwimmen kann. Dies ist so aber seit dem 29. Mai 2017 nicht mehr möglich. Es ist seitdem offiziell verboten, hier zu schwimmen. Auf dem Wasserweg beträgt die Strecke auch 200m, statt wie im Netz erzählt 100m. Ganz abgesehen von dem Verbot, hätten wir uns bei dem Wellengang eh nicht ins Unbekannte gewagt. Geführte Bootstouren kosten ab 10€ pP und müssen mindestens einen Tag vorher angemeldet werden (Google nach Taruga Benagil Tours). Stattdessen haben wir uns auf Wanderschaft begeben, um zumindest die Höhle von oben sehen zu können. Live war es ein beeindruckender Anblick, der auf den Fotos leider nicht richtig rüberkommt. Trotzdem sind wir sehr enttäuscht. Ein "Geheimtipp" ist Benagil scheinbar schon sehr lange nicht mehr. Es ist überlaufen von Touristen.

10 August 2017

Heute mussten wir krankheitsbedingt eine Pause einlegen. Das hieß ganz viel ausschlafen. Wir haben dann zumindest den Nachmittag noch für Organisatorisches nutzen können: Alle restlichen Züge sind gebucht und zumindest wissen wir jetzt, wo morgen der Bus Richtung Küste geht.

9 August 2017

Endlich. Ankunft in Portimao (Portugal). Nach ca. 32h Fahrt sind wir endlich in unserem nächsten Ziel angekommen. Ganz kurz die Erklärung, warum man vom Süden Spaniens in den Süden Portugals so lange braucht: Es gibt nur eine direkte Verbindung zwischen Portugal und Spanien und das ist die Route Madrid - Lissabon. Wir stiegen also gestern morgen um 8 Uhr früh (der Gastgeber war noch so nett, uns zum Bahnhof zu fahren) in Algeciras in den Zug Richtung Madrid. Dort mussten wir dann 6 Stunden Zeit totschlagen, um auf den Nachtzug nach Lissabon zu warten. Die Fahrt war sehr viel besser als der Nachtzug in Italien, weil auch auf potenziell schlafen wollende Menschen Rücksicht genommen wurde. Ankunft dort war heute morgen um 7:30 Ortszeit. Eigentlich wollten wir uns zumindest ein paar Stunden Lisboa gönnen, haben uns dann aber anders entschieden und sind sofort in den nächsten Zug Richtung Portimao gesprungen. Und jetzt sitzen wir ein wenig platt in unserem Zimmer und erholen uns erstmal.

7 August 2017

Bergfest! Zeit für ein Zwischenfazit. - Schönste Stadt in Italien: Venedig - Schönste Stadt in Spanien (bisher): Cordoba - Zimmer ohne Klimaanlage sind Scheiße - Erste Tube Sonnencreme aufgebraucht - Noch nie soviel Chlor konsumiert - Menschen sind extrem rücksichtslos - Wir lieben uns immer noch - Noch nie so viel und so lange geschwitzt - Alles über 36°C ist zu warm - Heute erster Sonnenbrand (Vivi natürlich) - Vermissen Zeit mit der Jogginghose - Viel Pech Auch wenn wir manchmal schlecht gelaunt sind, weil wir bei der Hitze nicht richtig schlafen können, blicken wir optimistisch auf die kommende Zeit und freuen uns auf alles, was noch kommt und die Orte, die wir noch sehen werden.
Südlichster Punkt Europas (Festland). Leider war hier Schluss. Und leider konnten wir auch Afrika nicht sehen, da heute der Levante weht.

6 August 2017

Nach einer mal wieder sehr durchwachsenen Nacht - man kennts jetzt ja schon, Klimaanlage versprochen, Ventilator bekommen, 50°C im Zimmer, Schlafen unmöglich - haben wir uns heute morgen noch die Alcazar de los Reyes Christianos mitsamt zugehöriger Gartenanlagen angeschaut. Im Schatten der Bäume haben wir uns dort noch ein wenig von der Nacht erholt und warten jetzt auf dem klimatisierten (!!!!!) Bahnhof auf den Zug nach Algeciras. Eine Warnung für Cordoba Reisende: Nehmt euch vor den Orangenbäumen in Acht, die greifen manchmal aus dem Hinterhalt an.

5 August 2017

Heute waren wir bei um die 47°C im wunderschönen Cordoba unterwegs. Wir schlenderten durch die zahlreichen Gassen und besuchten die Mezquita und den dazugehörigen Glockenturm mit seiner großartigen Aussicht über Cordoba und Landschaft. Vor der Moschee-Kathedrale haben dann eine Gruppe von jungen Männern mit ihrem musikalischen Talent zum Tanzen angeregt und für eine tolle Atmosphäre gesorgt. Um ca. 15 Uhr haben wir dann den Sinn einer Siesta erkannt und haben uns völlig durchgeschwitzt in die (warme) Unterkunft zurückgezogen, um wieder zu Kräften zu kommen.

4 August 2017

Wir hatten noch eine Menge Orte, die wir uns in Madrid ansehen wollten, da wir gestern den Tag mehr oder weniger im Park vergammelt hatten. Plaza Mayor, Gran Via und der Templo de Debot waren die abgesteckten Ziele für heute. Die Architektur in der Stadt ist extrem beeindruckend: überall wachen riesige Statuen über die Schluchten der Straßen. Bevor wir uns zum Tempel aufmachten, schauten wir noch kurz beim Mercado de San Miguel rein. Dort wird auf engstem Raum Speis und Trank aller (spanischer) Art angeboten. Es war leider etwas zu voll und daher ungemütlich, sonst hätten wir uns sicher an dem ein oder anderen Tapas oder Wein gütlich getan. Auf dem Weg zum Tempel, der den Madrilenen von Ägypten geschenkt und daraufhin hier wieder aufgebaut wurde, wurde uns klar: Die Madrilenen können Parks. Eine grüne Oase reiht sich hier an die nächste. Nicht zuletzt auch der Park, in dem der Tempel steht, von wo aus wir einen herrlichen Ausblick über Madrid hatten. Der Tempel war natürlich zu :(

3 August 2017

Dies ist der Parque del Retiro, der fast direkt neben dem Bahnhof Puerta de Atocha liegt. Hier haben wir es tatsächlich geschafft, uns den gesamten Nachmittag aufzuhalten und die Sonne genossen. Auch der riesige Rosengarten ist einen Besuch wert.
Same procedure as two days ago. Wir haben jetzt endlich alle Tickets für Spanien. Da fällt einem echt ein Stein vom Herzen.

2 August 2017

Heute gings nach Madrid. Die Tickets hatten wir ja am Montag schon besorgt, daher dachten wir, das wird entspannt. Denkste, wir sind ja in Spanien. Zunächst Gepäckkontrolle und danach gute 20 Minuten warten, bis das "Gate" zum Gleis geöffnet wird. Dabei wurden dann auch gleich die Tickets kontrolliert. Im Untergrund am Gleis waren es, wie in Barcelona scheinbar üblich, locker 40°. Dort durften wir dann nochmal 15 Minuten warten, bis der Zug dann kam. Dann gings aber mit 300km/h und nem Film auf Spanisch mit spanischem Untertitel (der vorher noch groß auf Englisch angekündigt wurde) los. Gleich noch Check in und dann passiert heute auch nicht mehr viel, denn die nächsten Tage müssen ja geplant werden. Und wir müssen mal ausschlafen.

1 August 2017

Eigentlich wollten wir heute den Park Güell besuchen. Leider war der schon bis 20 Uhr ausgebucht. Also Planänderung und im anliegenden frei zugänglichen Park ein wenig die Natur und eine Flamenco Gruppe genossen. Da gerade ein wenig Regen aufzieht, haben wir uns dann auf die Dachterasse der Arenas de Barcelona verkrochen und trinken mit Blick auf die Berge eine Sangria und ein Bier.

31 July 2017

Man muss nicht nach ganz nach oben gehen, um solche Ausblicke genießen zu können.
Weiter gehts mit Futtern. Viel zu viele Pintxos (auch wieder ein Tipp ausm Netz) und n Bierchen dazu. Das war lecker.
Dieses Eis ist der Hammer. Auch im Internet wird es als das beste Eis Barcelonas empfohlen. Und als Erfrischung brauchten wir es auch dringend. Der Geschmack war übrigens Mojito und Ferrero.
Den Hinweis, die Mittagssonne zu meiden, haben wir heute grandios befolgt. Wir haben nämlich 2 Stunden damit zugebracht, Zugreservierungen für die Weiterfahrt zu kaufen. Top :D Es scheint leider nicht möglich zu sein, nur Reservierungen am Automaten zu ziehen: Nummer ziehen und feststellen, dass 100 Leute vor einem dran sind, war angesagt. Ich habe leider heute erst gelesen, dass wir die Reservierungen wohl auch am heimischen Bahnhof bei einem freundlichen Servicemitarbeiter hätten buchen können. Naja, hinterher ist man immer schlauer und jetzt haben wir ja die Tickets. Spanien ist hierbei echt unnötig kompliziert....

30 July 2017

Heute war der erste nervlich sehr anstrengende Tag. Wir hatten uns absichtlich für die zeitlich längere Route von Ventimiglia über Nizza, Marseille und Port Bou nach Barcelona entschieden, um während der Fahrt das einmalige Panorama der Cote d'Azur genießen zu können. Bis zum Grenzbahnhof Port Bou auf spanischer Seite war es zwar teilweise anstrengend, aber nicht so nervenaufreibend wie die nächsten Stunden werden sollten. In diesem Bahnhof gab es weder Personal, noch Anzeigetafeln, noch Durchsagen oder auch nur Pläne, die aufzeigten, auf welchem Gleis der Zug denn nun abfahren sollte, der uns nach Barcelona bringt. Nach Befragung einiger Spanier wurde uns dann ein Zug benannt. Dieser fuhr auch in die richtige Richtung, wurde allerdings ab Lloret del mar zur Einsammelbimmelbahn aller Strandurlauber, die in die Stadt zurück wollten. Daher dauerte die Fahrt dann ca. 1,5 Stunden länger. Jetzt sind wir ziemlich im Eimer 2 Stunden später als geplant in der Unterkunft angelangt.
Hatten wir gar nich aufm Schirm: 3 Minuten waren wir auch in Monaco 😊

29 July 2017

Zug fahren. Ganz viel Zug fahren stand heute auf dem Programm. Zunächst aber früh aufstehen: 4:30, der Zug Richtung Pisa ging um 6:12. Nach ca. 4h Fahrt konnten wir uns dann den Schiefen Turm und die weiteren anliegenden Gebäude ansehen, bevor es nach gut 4 Stunden weiter ging Richtung Ventimiglia. Hier haben wir dann am Strand bei rauschenden Wellen den Tag beschlossen und den Sonnenuntergang genossen. Können wir das gut haben.... ;)

28 July 2017

Einen kurzen Abstecher in die Vatikan Stadt bevor wir zurück in die Unterkunft fahren, um unsere Backpacks für die Weiterfahrt zu packen. Eigentlich wollten wir hier an der Schlange vorbei auf den deutschen Friedhof, allerdings ist der nur von 7-12 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Pech gehabt. Die Schlange zum Eintritt in den Petersdom ging übrigens einmal halb um den Petersplatz.
Wir hatten uns heute einiges vorgenommen. Zunächst musste das Kombiticket Kolosseum/Forum Romanum noch in Ersterem eingelöst werden. Dann standen Spanische Treppe, Pantheon und Vatikan auf der Agenda. Sieht nach zu viel aus, ist es aber gar nicht. Dank des gestern schon gekauften Tickets ging es schön an der Schlange vorbei nach ca. 10 Minuten an der Taschenkontrolle anstehen ins Kolosseum. Ein beeindruckendes Gebäude, allerdings waren wir nach einer guten Stunde schon durch. Dann mit den Öffentlichen (48h Ticket!!) zu den übrigen Zielen. Die Spanische Treppe sieht toll aus, ist aber auch mehr ein "Ok, hab ich gesehen, weiter." Wir sind dann zu Fuß quer durch die Shoppingmeile, in der sich nur Prada und Gucci aneinanderreihen, Richtung Pantheon marschiert. Dort haben wir uns aufgrund der Schlange dagegen entschieden, hineinzugehen. Das Gebäude ist auch von außen wahnsinnig imposant. Auf dem Weg dorthin haben wir durch Zufall die Kirche Maria Magdalena entdeckt. Wunderschön.

27 July 2017

Erstmal eine Stärkung.. Nach dem ganzen Sightseeing und der Hitze hatten wir das auch sehr nötig.
Hic forum est! Heute ist Kultur angesagt. Wir erkunden das Forum Romanum und das Palatin bei bestem Wetter. Wir haben übrigens keine großartigen Verbrennungen davongetragen 😊

26 July 2017

In Rom sind wir zumindest heil angekommen. Die Fahrt mit dem Nachtzug im Sitzabteil war allerdings wenig erholsam. Glücklicherweise hatten wir mit unserem Host vorher schon abgesprochen, dass wir zumindest unsere Rucksäcke bei ihm unterstellen konnten. Er war sogar so zuvorkommend, dass wir das Zimmer nach einem kurzen Frühstück um die Ecke direkt beziehen konnten. So konnten wir dann den Schlaf nachholen. Im Anschluss wollten wir zumindest noch die unmittelbare Umgebung erkunden. Allerdings bietet diese nicht viel. Bilder gibt es daher heute keine. Morgen soll es spannend werden. Kolosseum und Forum Romanum stehen auf dem Programm.

25 July 2017

Wir vertreiben uns die Zeit jetzt noch ein wenig, bis es um 00:08 Richtung Rom geht. Nachts ist Venedig übrigens auch unglaublich schön.
Nach 8 Stunden in Venedig haben wir viel von der Schönheit dieser Stadt gesehen und uns zwischen den Menschenmengen hindurch gequetscht... aber wir haben auch ruhige Gassen und Orte besucht, die erahnen ließen wie es sich hier zu leben anfühlt. Und so genossen wir auch einfach nur das Treiben und die Atmosphäre. Auf der Flucht vor dem nahenden Unwetter setzten wir uns in ein kleines Restaurant, wo wir uns nun für die nächsten Stunden in Venedig stärken, bis uns der Nachtzug zu unserem Ziel bringt.
Angekommen in Venedig... unser erstes "richtiges" Ziel. Nun genießen wir das Wetter und die wunderschöne Stadt und bekommen unsere eigenen Eindrücke von beautiful Venezia☆

24 July 2017

... Totmüde heißt leider nicht, dass man automatisch entspannt schlafen kann. Da die Unterkunft an einer belebten Straßenkreuzung lag und es bei 30° und gefühlten 300% Luftfeuchtigkeit nicht möglich war das Fenster zu schließen, war an Durchschlafen leider nicht zu denken. Daher ging es morgens früh leicht angeditscht Richtung Bahnhof. Heute wollten aber die Bahnfahrer ein langes Wochenende einschieben: Streik. Naja, andere Gesellschaft genommen und eine Alternative reserviert (teuer....). Wir haben es trotzdem nach Verona geschafft und konnten dort bei schönem Wetter Kultur genießen. Nach Amphitheater, Julias Balkon und diversen Kirchen und Domen (Dömen?) wollten wir uns nur kurz im Grünen ausruhen und dann noch eine Runde drehen. Leider kam uns dann ein Gewitter dazwischen, das uns zwang, mit dem Bus zur Stazione zurückzufahren und den Zug Richtung Spinea zu nehmen (Streik war wieder vorbei). Heute werden wir sicher gut schlafen können. Dank ruhiger Lage und Klimaanlage.

23 July 2017

Nach einem langen und aufregenden Tag haben wir Mailand erreicht und werden nach einer kalten Dusche totmüde in das Bett fallen...
Zweimal Speedsightseeing liegen jetzt hinter uns. Jeweils eine Stunde Aufenthalt in Bern und Domodossola nutzen wir für kurze Eindrücke für die Städte. Das Highlight war allerdings die Zugtour von Bern aus quer über die Schweizer Alpen. Spiez zeigte uns ein Wahnsinnspanorama.
Es geht tatsächlich los. Auch wenn wir es immer noch nicht so richtig glauben können, haben wir uns gerade aus Lübeck in Richtung Bern verabschiedet. Das größte Abenteuer unseres bisherigen Lebens beginnt!