Luxembourg, Sri Lanka · 14 Days · 35 Moments · March 2018

Fantasiereise in Pheras Welt


23 March 2018

Heute geht es schon zurück nach Luxemburg! Wir haben eine wunderbare Zeit in Sri Lanka verbracht und hoffen bald wieder die Möglichkeit zu haben dieses traumhafte Land zu besuchen! Es war eine wunderschöne Erfahrung, da wir viel gelernt haben und Pheras Welt näher gekommen sind!

22 March 2018

Da wir jetzt schon einige Zeit in Sri Lanka sind, haben wir schon einige Wörter Singhalesisch aufgeschnappt und erstellen nun hier eine Liste der wahrscheinlich wichtigsten Wörter: Guten Tag - subha davasak Tschüss - gihin ennam Ja - ou Nein - nehe Ich heiße - mageh namma Wie geht 's? - kohomede? Gut, danke - honday Entschuldigung - samavenne heute - ade gestern - iya morgen - hätte übermorgen - anitta
Wir haben heute einen Kochkurs besucht und einige typische Gerichte Sri Lankas zubereitet. Hier unsere Favoriten:
Gemüsecurry Dafür brauchst du: -veschiedenes Gemüse (gekochte Kartoffeln, Karotten,Paprika, Brokkoli, Tomaten, Erbsen, Kichererbsen,...) -Kokosnussfett -Kokosmilch oder Sojamilch -frische Kräuter (z.B. Koriander, Basilikum) -Currypulver -Tandooripulver -eventuell rote Currypaste -Zwiebeln, gehackt -Knoblauch Gemüse (+Zwiebeln +Knoblauch) würfeln, klein schneiden und in eine Pfanne mit Kokosfett geben. Eventuell etwas Wasser hinzufügen, Deckel auf die Pfanne legen und das Gemüse um Dampf garen lassen. Dann genug Currypulver und Tandooripulver (nach belieben Currypaste) zum Gemüse geben und nach kurzem Warten Kokosmilch oder Sojamilch hinzugeben. Köcheln lassen und zu Reis servieren.
Naan Brot (indisches Pfannenbrot) Für 8 Brote brauchst du: -500 g Mehl -1 Tl Backpulver -1 Tl Salz -2 Tl Zucker -1 Tl Trockenhefe -2 El Wasser -100 mL Milch -150 mL Joghurt -2 El Sonnenblumenöl Zum Garnieren: -etwas Butter zum Bestreichen -Chillis/Knoblauchzehen/Koriander Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Zucker, Trockenhefe und Wasser vermischen. Milch und Joghurt mit einem Schneebesen verquirlen. Nun alle Zutaten, auch das Öl, mit zum Mehl geben und in 5-7 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt 30-60 Min. gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Eine Pfanne erhitzen und einen Teigfladen hinein legen. Mit Chili- und Knoblauchwürfeln bestreuen und die Unterseite so lange bräunen, bis das Brot Blasen wirft. Anschließend wenden und in ca. 1 Min. fertig garen. Mit der Butter bestreichen, nach belieben Chilies, fein gehackter Knoblauch oder frischer Koriander hinzufügen. Naan kann beispielsweise zu Reis und Curry serviert werden.

21 March 2018

We haven't been everywhere but it's on our list!
Heute waren wir am Polhena-Strand, einem der schönsten Stränden Sri Lankas an dem das Baden erlaubt ist. Das Meer ist hier ruhig, da der Strand durch ein Korallenriff vor starken Wellen geschützt ist. Anita und ich konnten die magische Unterwasserwelt beobachten indem wir durch die Bucht schnorchelten. Es wimmelte nur so von bunten Fischen und wir sahen sogar einige Meeresschildkröten! Nach einer Zeit entfernten wir uns etwas von dem stark von Touristen besuchten Strand und landeten in einer einsamen, etwas wilderen Bucht mit tiefem türkisfarbenen Wasser. Wir nutzten die einladende Badegelegenheit natürlich!
Kleine Erfrischung am Strand! Anita hat eine orangene, reife Kokosnuss mit Kokosmilch, ich habe eine junge noch grüne Kokosnuss mit Kokoswasser. Wenn wir unsere Kokosnüsse ausgetrunken haben können wir das Fruchtfleisch herauslöffeln.🌴

20 March 2018

•1• Was wäre wenn? Was wäre wenn ich einfach ehrlich gewesen wäre? Zu meinem Mann? Zu meiner jüngsten Tochter Phera? Anshu stand am Balkon und starrte mit leerem Blick in den klaren Sternenhimmel, der sich über Kandy erstreckte. Obwohl es eine laue Sommernacht war zitterte sie unter den dünnen Laken, in die sie gehüllt war. Leise hatte sie die schwere Tür hinter sich zugezogen als sie sich aus dem Schlafzimmer geschlichen hatte um ihren Mann nicht zu wecken. Wie so oft in letzter Zeit wurde Anshu von Schlaflosigkeit und Schuld geplagt und sehnte sich nach frischer Luft, nach dem leichten Zwitschern der ersten Vögeln, dem süßen und beruhigenden Geruch des Jasminstrauches der sich um die Säulen des Balkons rankte. Die Nacht beruhigte sie, die Finsternis und die Stille ließen sie ihre Sorgen für einen kurzen Moment vergessen. Unter ihr lag Kandy ruhig im Tal, es brannten vereinzelte Lichter. Nebelschwaden tasteten sich durch die engen Gassen und ließen die Stadt mysteriös erscheinen.
•2•Es kam Anshu so vor als wolle die Stadt damit etwas vor ihr verbergen und dabei war es ja eigentlich sie selbst die etwas vor ganz Kandy geheimhielt. Ein leichter Lufthauch wehte ihr das lange, dunkele Haar aus dem Gesicht. Anshu setzte sich in Bewegung und warf einen letzten Blick auf den Hof unter ihr. Keine Menschenseele rührte sich, das einzige Geräusch das man immer wieder vernehmen konnte war ein leises Schnauben aus den Elefantenställen. Sie ging geräuschlos den Balkon entlang bis hin zu Pheras Schlafzimmer. Durch das große Fenster betrachtete sie ihre Tochter. Wie friedlich und ruhig sie doch dort lag. Sie sah so unschuldig aus, ihre Brust hob und senkte sich regelmäßig, Phera schlief tief und fest. Wie sehr wünschte sich Anshu an manchen Tagen, sie könne die Zeit zurückdrehen und damit verhindern, dass Phera diese schwere Last aufgebunden wird. Sie sehnte sich danach Phera die Wahrheit zu sagen und sie von der Lüge über ihre wahre Identität und ihr Geschlecht zu befreien.
•3• Ihrer Tochter lag ein schweres Leben bevor. Sie musste stark sein um nicht aufzufallen und erfolgreich in ihrem Umgang mir den Elefanten. Phera übte jeden Tag und war sehr zielstrebig, so viel wie nur möglich über die sanften Dickhäuter zu lernen. Anshu hoffte, dass Phera ihr später verzeihen könne und dass sie ihre Entscheidung verstehen würde. Obwohl ihre Tochter schon in jungen Jahren sehr viel wusste musste sie ihr als Mutter noch so einiges beibringen. Anshus Blick wanderte wieder über die schlafende Stadt. Der Horizont verfärbte sich langsam in ein feuriges Rot. Der schützende Vorhang der Nacht begann sich zu heben. In einigen Stunden würde Phera einen weiteren Tag in Ungewissheit beginnen. Anshu stieß einen langen Seufzer aus. Dann setzte sie wieder ihre Maske auf.

19 March 2018

Im Roman „Die Elefantenhüterin“, verfasst vom Autorenpaar Julia und Horst Drosten, geht es um die Tochter des Gajenayke Nilami, den obersten Hüter der königlichen Elefanten. Sie heißt Phera und wuchs während ihrer Kindheit als Junge auf, damit sie das Amt ihres Vaters eines Tages fortführen konnte. Von einem Moment an fühlt Phera sich so als lebten 2 Seelen in ihr. Einerseits ist Phera sehr gefühlsvoll und empfindsam. Dieses junge Mädchen ist immer auf der Suche nach dem Guten, sogar wenn es gar nicht da ist. Liebe, Mitgefühl, Unterstützung, Aufrichtigkeit und Bewusstsein machen Pheras reine Persönlichkeit aus. Ein Beispiel dafür ist, dass Phera sich jeden Tag seit ihrer Kindheit liebevoll um ihre Elefantenkuh Siddhi kümmert.
Andererseits besitzt Phera eine kämpferische Ader. Ihr Geist wurde seit ihrer Kindheit bis zum heutigen Tag zu einem wahrlich geschliffenen Dolch gemacht. Dieses Mädchen, dessen Herz immer und immer wieder gelitten hat und trotzdem weiter kämpft, kann gefährlich, totbringend und rachsüchtig sein. Ein Beispiel dafür ist nachdem Pheras Vater und Schwester Mihiri von den Briten umgebracht wurden und ihre Mutter und ihre ältere Schwester Samitha vergewaltigt worden sind, schwört die tiefverletzte Phera eiskalte Rache. Schlussfolgernd trägt Phera in sich zwei Seelen: das gefühlvolle und empfindsame Mädchen und den kämpferischen Jungen. Phera besitzt kämpfende Geister, die sie aber zähmen und vereinen soll, damit diese nicht ihre Bestimmung hindern, weil diese Kraft, die sie in sich trägt, gefährlich und tödlich ist.

18 March 2018

Heute gingen wir zum Ahangama Strand. Wir sahen Männer, die auf ihren selbstgebauten Petta saßen. Ein Petta ist ein handgefertigter Holzgestell, der fest rund einen halben Meter tief in den Korallen verankert wird. Die Stelzen sind wie ein Kreuz geformt und die Fischer sitzen bloß auf einem dünnen Ast, der sie über dem Wasser trägt. Geduldig warten sie, je nach Jahreszeit, stundenlang und meist zur Zeit des Sonnenaufgangs oder am späten Nachmittag mit einer Angel auf die Fische. Diese Techik entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg. Die Geschichte der Stelzenfischer ist nur ungenau überliefert. Wir fragten bei den Dorfbewohnern der Siedlungen im Süden Sri Lankas nach. Anscheinend reichte der Platz auf den Felsen am Strand irgendwann nicht mehr für alle aus und deshalb entstand die Idee der Stelzen, die heutzutage nur in Sri Lanka vorzufinden sind.

17 March 2018

Heute fuhren wir nach Nuwara Eliya welche ungefähr 77 Kilometer von Kandy entfernt ist, mit der Absicht das Zentrum des Tee-Anbaus von Sri Lankas zu erforschen. Die Stadt liegt auf rund 2000 Metern Höhe. Schon zu Kolonialzeiten ist dort zunächst Kaffee und später Tee angebaut worden. Der Ceylontee ist als Qualitätsprodukt auf der ganzen Welt bekannt und der hier angebaute Tee ist das wichtigste Exportgut Sri Lankas. Die größten und wichtigsten Teeanbaugebiete sind Dimbula, Nuwara Eliya und Uva und befinden sich im zentralen Hochland.
Exotische Früchte, Kulturpflanzen und Gewürze: Kulturpflanzen, die sehr wichtig für Sri Lanka sind, sind die Kokosnuss, Reis, Zuckerrohr, Tee (dessen Plantagen überall quer über die Insel verteilt sind und von denen wir schon etliche gesehen haben), Indigo (dient hauptsächlich der Gewinnung des Indigo, eines wertvollen Farbstoffs, von dem die Farbe Indigo, ein tiefes Blau an der Grenze zum Violett, ihren Namen hat), Tabak, Kaffee und sämtliche Gewürzpflanzen (Chili, Kurkuma, Muskatnuss, Vanille...) In Sri Lanka wachsen Früchte die man hier nur in Supermärkten findet: Bananen, Ananas, Papaya, Mango, Pampelmusen, Orangen, Limetten, Mandarinen, Zitronen, Jackfrüchte, Passionsfrüchte, Avocados und Guavas. (Mein persönlicher Favorit, das rosafarbene Fruchtfleisch schmeckt etwas nach Erdbeere mit einer Note von Banane)

16 March 2018

Von März bis Mai blühen hier viele Plfanzen wie beispielsweise der feuerrote Flamboyant (auch Flammenbaum genannt), zahlreiche Orchideenarten und die kirschblütenähnliche Trompetenbaumgewächse. Der Bodhi-Baum (Pappelfeige) wird bis zu 30 Meter hoch, sein Name bedeutet ,,Baum des Erwachens''. Er wird von den Buddhisten so genannt weil Siddharta Gautama (der Begründer des Buddhismus) laut Überlieferung unter einem solchen Baum meditiert und zur Erleuchtung gefunden hat. Der Bodhi-Baum wird deshalb auch häufig Buddha-Baum genannt und gilt als Zeichen des Friedens.
Die Flora Sri Lankas: Bei unserer Wanderung neulich durch den Sinharaja-Regenwald haben wir eine Vielzahl an exotischer Pflanzen kennengelernt. Da wir Sri Lanka während der Monsunzeit (Regenzeit) besuchen konnten wir zwischen den dicht zusammenstehenden Bäumen leuchteten immer wieder bunte Blumen oder tropische Früchte hervor. Diese werden wir euch jetzt etwas genauer vorstellen: An einem Tümpel entdeckten wir eine Blaue Waasserlilie, diese Blume wurde 1986 zur Nationalblume Sri Lankas erklärt. Sie, so wie auch der Lotus, der Jasmin und die Frangipani sind für das religiöse Leben der Singhalesen sehr wichtig. In Sri Lanka gibt es 6.800 verschiedene Pflanzenarten, davon 2.950 Blütenpflanzen. Da die Insel in ihrem Klima sehr vielseitig ist findet man hier sowohl Pflanzen des tropischen als auch des gemäßigten Klimas die in sich idealen Wachstumsbedingungen vermehren können. Hier gibt es Regenwälder, Savannenlandschaften und Rhododendronwälder.

15 March 2018

Suba Udesanak! Sally und ich gingen heute das Pinnawala Elefantenwaisenhaus in der Provinz Sabaragamuwa zwischen Kandy und Colombo besichtigen, wo verwaiste sowie auch verwundete Elefanten gepflegt und beschützt werden. Sie sind in einem großen Freigehege untergebracht. Jedoch bemerkten wir, dass die Elefanten keine Stoßzähne mehr haben. Außerdem wurde es damals, im Jahre 1975, auf einer Kokosplantage gegründet. Täglich um 11 Uhr werden die Elefanten zu einem naheliegenden Fluss namens Maha Oya gebracht, wo sie trinken können und gebadet werden. Es war wunderbar dies miterleben zu können! Es erinnerte uns an die Kindheit von Phera, wie sie noch als Junge aufgezogen wurde und sie jeden Tag Siddhi, ihrem Elefanten zum Fluss begleitete.

14 March 2018

Sally und ich gingen heute wandern. Wir entschieden uns für den Sinharaja Regenwald, welcher ein tropischer Tiefland-Regenwald im Südwesten Sri Lankas ist. Außerdem ist er ein bedeutendes Naturschutzgebiet welcher 1988 in der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Darüber hinaus ist dieses Gebiet für seine außergewöhnlich große Biodiversität und seine zahlreichen einheimischen Spezien bekannt. Wir entdeckten bewundernswerte und magisch auf uns wirkende Orte. Die breiten Wege durch den Regenwald, welcher von riesigen Bäumen, bunten Pflanzen und idyllischen Bächen geschmückt ist, führten uns zu kleinen Hütten am Rande des Regenwaldes. Dieser Ort erweckte in uns die Erinnerung an Pheras Aufenthalt während ihrer Flucht, wo aber später die Engländer angriffen und kaltherzig jeden schändeten oder gar töteten der ihnen vor die Füße lief.

13 March 2018

Unvergessliche Momente haben sich heute Abend in jedem Zuschauer verewigt. Solch ein Fest erlebt man nur in Kandy. Am späten Nachmittag nahmen Sally und ich an der „Esala Perahera“ teil. Diese Festlichkeit wurde erst im 4. Jahrhundert nach der Ankunft des heiligen Zahns in Sri Lanka durchgeführt. Heute fand eine Prozession statt, wobei man bis zu über 100 bunt geschmückte Elefanten bewundern konnte. Auf ihnen befanden sich Kästen und Schatullen, die heilige Gegenstände wie beispielsweise den heiligen Zahn enthielten. Neben und zwischen den Elefanten tanzten und musizierten traditionell gekleidete Gläubige.
Wir sind heute schon früh zu dem botanischen Garten Peradeniya aufgebrochen. Auf 80 Hektar findet man über 4000 verschiedene tropische Pflanzenarten darunter Orchideen, Gewürze und Heilpflanzen. Wir konnten ebenfalls einen See bewundern, der in der Form der Insel Sri Lanka angelegt worden ist. Den Garten gibt es nun schon seit 1371, König Kirtisri machte ihn später zum königlichen Garten. Bei der Eroberung Kandys durch die Engländer wurden Teile der Anlage zerstört. Der Garten erinnerte uns an die Hochzeit von Pheras Schwester. Sie fand im Garten von Jeevas Haus statt, das Paar wurde unter einem mit Blumen geschmückten Bladachin vermählt. In diesem Kapitel belauscht Phera in den Elefantenställen eine Verschwörung über Hochverrat und eine drohende britische Invasion.
Paiḷaigaænaīmae! Erst mal frühstücken und dann auf in die Stadt!

12 March 2018

UPDATE: Anita und ich haben vor in einigen Tagen von Kandy in den Siharaja-Regenwald zu reisen um die Flora und Fauna Sri Lankas besser kennenzulernen. Dazwischen legen wir eventuell noch kleine Stops ein. Der Regenwald liegt +/- 6-7 Stunden von Kandy entfernt.
Jetzt haben wir nach dem langen Tag endlich ins Hotel eingecheckt und können müde aber glücklich in unsere Betten fallen!
Traumhafter Sonnenuntergang!🌅
Nach unserem Spaziergang haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), dem Herzstück der Stadt, gemacht. Dieser liegt ebenfalls am See und ist die wohl bekannteste Touristenattraktion. Er ist einer der wichtigsten Tempel Sri Lankas und einer der heiligsten Orte im Buddhismus und gehört deswegen auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Tempel besteht aus 3 Etagen, auf der obersten (dem Goldenen Schrein) kann man den linken Eckzahn von Buddha aus dem 4. Jh bestaunen. Ehe man den Tempel betritt muss man darauf achten, die Schuhe auszuziehen!
Ein wenig Sightseeing darf aber natürlich auch nicht fehlen! Da wir heute Morgen schon früh in Sri Lanka gelandet sind haben wir nun nach der Zugfahrt späten Nachmittag und noch etwas Zeit und Tageslicht um die Stadt etwas zu erkunden. Wir haben uns ein Tuk-Tuk gemietet und sind in Richtung Kandy Lake gefahren, der, wie vorhin schon erwähnt, vom letzten König Sri Lankas künstlich angelegt worden ist. Die Straßen Kandys sind etwas hektisch, es herrscht viel Verkehr und es dauerte einige Zeit bis wir am See angelangt waren. Da es schon etwas später war, war der See auch nicht mehr von Touristen überfüllt und wir konnten einen ruhigen Spaziergang um den See genießen und dabei etliche Tiere im und am Wasser beobachten. Überall tümmelten sich verschiedene Vogelarten, jede Menge Fische und Wasserschildkröten, Anita entdeckte sogar eine Schlange. Den See ist für jeden frei zugänglich und auf jeden Fall einen Besuch wert! Uns wurde jedoch ausdrücklich erklärt dass er nicht zum Schwimmen da ist
Auf dem Weg in die Innenstadt Kandy haben Sally und ich pilgernde Mönche getroffen und wir haben uns mit ihnen unterhalten. Als wir im Zentrum eintrafen, frühstückten wir zunächst. Wir aßen Masala Dosa, eine sehr leckere südindische Spezialität, ähnlich wie Pfannkuchen. Tatsächlich war zu der frühen Uhrzeit bereits sehr viel los. Wir beschlossen uns auf einem typischen srilankischen Markt umzusehen, wo es sehr hektisch zuging. Zu Mittag aßen wir ein leckeres Beef Kottu, welches ein typisches Gericht in Sri Lanka ist. Später gingen wir zum Kandy See. Dort nahmen wir den Fußpfad, der uns zu einer wunderbaren Brücke führte. Wir genossen diese einzigartige Aussicht. Anschließend machten Sally und ich uns auf den Weg zum Tempel des Zahns, welche eine wahre Sehnswürdigkeit ist.
Generelle Infos zu Kandy: Kandy (auf singhalesisch Maha Nuvara) ist die Hauptstadt der Zentralprovinz von Sri Lanka und nach Colombo (Hauptstadt) die zweitgrößte Stadt. Sie liegt in dem von Bergen umgebenen Kandy-Tal beim Fluss Mahaweli. In Kandy wurde 1812 vom letzten singhalesischen König einen künstlichen See angelegt. Dieser trägt neben der Höhe (Kandy liegt auf 500 Höhenmetern über de Meeresspiegel) dazu bei, dass das Klima hier etwas frischer ist. Die Temperatur ist ungefähr 24C kälter als auf dem Flachland. Anita und ich hießen das kühlere Klima nach der langen Reise im stickigen Zug natürlich wilkommen. Kandy war die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches und hat sich gegen zahlreiche Eroberungsversuche von Kolonialmächten behaupten können bis sie 1815 von den Briten erobert wurde. Dieses Ereignis dient als Setting des Buches ,Die Elefantenhüterin'.

9 March 2018

Während unserer Reise nach Kandy sind wir neben unzähligen Teeplantagen entlang gefahren, nach und nach tauchten Berge auf.
Von Ella aus begann unsere Zugfahrt nach Kandy. Wir haben unsere Karten schon einige Tage vorher reserviert da die Karten immer schnell ausverkauft sind. Die Karten kosten umgerechnet (nur!) 1,27€. Dabei legt der Zug eine Entfernung von ungefähr 150 km zurück. Die 7-stündige Fahrt war jedoch keineswegs langweilig da sich eine wunderschöne Gebirgslandschaft und unzählige leuchtend grüne Teeplantagen vor uns erstreckten. Der Weg führte durch kleine Dörfer, hier stiegen hin und wieder Händler ein und aus, die handgemachte Waren verkauften. Um etwas Zeit totzuschlagen haben wir unseren Reiseführer durchgeblättert um uns etwas über Kandy zu informieren. Wir erfuhren ebenfalls weitere Infos zur Bahnstrecke: sie ist ein Überbleibsel aus der Zeit in der die Engländer das Land regierten. Die Züge wurden dazu benutzt um den Tee an die Küste zu bringen und ihn dann in andere Länder zu verschiffen. Es ist also so eine ähnliche Strecke wie die, die Charles bauen lassen hat.
Wir machen uns auf den Weg in die Hauptstadt Kandy, der Geburtsort Pheras, hier ist sie aufgewachsen. Sie ihre Kindheit unwissend als Junge verbracht da ihre Eltern einen Sohn als Nachfolger für das Amt als Elefantenhüter übernehmen.
Anita und ich sind heute nach einem langen Flug von mehreren Stunden endlich in Sri Lanka angekommen! Wir machen uns auf die Suche nach den Schauplätzen des Buches ,die Elefantenhüterin' von Julia Drosten.