New Zealand · 115 Days · 30 Moments · July 2017

F & A's Abenteuer in Neuseeland


9 November 2017

In Rotorua übernachteten wir auf einem Campingplatz, an dem verschiedene Hot-Pools angeschlossen sind, welche von einer natürlichen heißen Quelle gespeist werden. Hier verbrachten wir den ganzen Tag in den Pools und hatten trotz regnerischen Wetter einen entspannten Tag. Am nächsten Morgen starteten wir zu dem Thermal Wonderland, einen Park mit verschiedenen geothermalen Quellen, Geysiren und dem berühmten Champagner Pool. Das nächste große Highlight folgte am nächsten Tag, nämlich der Luge Ride. Die Luge ist eine Sommerrodelbahn, die wie eine Rennstrecke aufgebaut ist, verschiedene Strecken hat, von Anfänger bis Könner, und durch einen Wald führt. Wir fuhren zum Anfang die leichteste Strecke, um uns mit dem Kart bekannt zu machen, bevor wir beim zweiten Lauf direkt die Könner-Strecke nahmen, welche um einiges steiler und kurviger war 😍 Nach der fünften Fahrt war der Spaß auch schon vorbei und wir fuhren mit der Gondel wieder Richtung Tal. Unser nächster Halt heißt Tauranga.

7 November 2017

Am Lake Taupo kamen wir bei schlechtem Wetter an, welches sich die nächsten Tage auch nicht ändern sollte. Dieser See ist der größte von Neuseeland und umgeben von großen Bergen, von denen viele auch noch vulkanisch aktiv sind. Nachdem das schlechte Wetter einigermaßen weitergezogen war, fuhren wir zu den Huka Falls, einem sehr breiten Wasserfall. Nächster Stopp Waipatiki, wo wir an einem wunderschönen Strand übernachteten, weit entfernt von der nächsten Stadt. Nachdem wir am nächsten Morgen bei einem tollen Panorama gefrühstückt hatten, ging es für uns allerdings auch wieder weiter Richtung Gisborne, der östlichst gelegenen Stadt Neuseeland. Hier genehmigten wir uns Mittags, bei sonnigem Wetter, ein paar kühle Bier in der ansässigen Brauerei. Die nächste große Etappe führte uns nach Rotorua, einer Stadt, welche auf dem "Feuerring" Neuseelands liegt, da hier der Boden dampft von all den geothermischen Aktivitäten.

22 October 2017

Nachdem wir Nelson verlassen haben, heißt es für uns auch Abschied nehmen von der wunderschönen Südinsel. Mit ein bisschen Wehmut kamen wir Nachmittags wieder in Wellington an und starteten direkt unsere Reise in die Weinregion um Masterton. Dieses Gebiet wird auch die Bourgogne Neuseelands genannt, da hier annähernd das selbe Klima herrscht wie in Frankreich und hier sehr gute Weinreben angebaut werden können. Hier verbrachten wir drei Tage und unternahmen auch eine Tagesexkursion zum Cape Palliser und der dort ansässigen Seerobbenkolonie. Bei schlechtem Wetter kehrten wir der Weinregion den Rücken und fuhren weiter Richtung Napier, der selbsternannten Art-Deco Hauptstadt. Morgens bei schlechtem Wetter gestartet, erreichten wir Napier bei strahlendem Sonnenschein und konnten die schöne Stadt in vollen Zügen genießen. Nahe dem Strand lag auch unser Campingplatz, sodass wir morgens direkt an der Küste entlang fuhren und zum nächsten Stopp gelangen, nämlich den Lake Taupo

17 October 2017

Zwei Nächte verbrachten wir in Nelson an der Nordspitze der Südinsel, bevor es für uns zum Fallschirmsprung ging. Früh morgens fuhren wir los zum Flugplatz und wurden direkt eingekleidet und uns wurde mitgeteilt, dass wir bei unserem Sprung Sauerstoffmasken tragen müssen, da wir aus über 5000 Metern springen werden. Nach dem Ankleiden ging es auf die Flugbahn, wo unser Flugzeug schon wartete und wir kurz vor dem Abheben noch eine sehr schnelle Einweisung bekamen. 20 Minuten dauerte der Flug, bis wir die Sprunghöhe erreicht hatten, die Tür aufging und uns das erste Mal leichte Bedenken kamen 😥 Nachdem wir allerdings mit unserem Sprungpartner an die Tür gerutscht waren und unter uns die fantastische Aussicht sahen, konnten wir es kaum erwarten. Nach 70 Sekunden freien Fall erreichten wir wieder festen Boden und sind jetzt sehr glücklich, dass wir das alles erleben durften 😍

14 October 2017

Neuer Tag neues Glück. Morgens um 7 Uhr treffen wir bei Whale Watch Kaikoura ein und erfahren, dass wir diesmal Glück haben, da die Fahrt stattfindet. Nach einem kurzen Briefing und einer Busfahrt stehen wir auch schon auf dem Schiff. Hier bekommen wir auch noch einige Informationen über die verschiedenen Wal- und Delfinarten, welche wir voraussichtlich sehen werden. Nach einer Stunde Fahrt haben wir dann auch Glück und sichten einen Pottwal an der Oberfläche. Nachdem wir die Möglichkeit hatten das riesige Tier zu bestaunen, ging es für den Wal auch wieder zurück in die Tiefe des neuseeländischen Tiefseegraben. Auf dem Weg zurück zum Festland sichten wir auch noch verschiedene Robben und Albatrosse, jedoch leider keine Delfine. Zurück an Land geht es für uns weiter Richtung Abel Tasman Nationalpark und unserem nächsten Highlight, nämlich dem Fallschirmsprung.

13 October 2017

Weiter ging es Richtung Kaikoura zum heiß ersehnten Whale Watching. Auf dem Weg dorthin gab es für uns einen kleinen Zwischenstopp bei den Hanmer Springs Pools, um etwas zu entspannen. Da sich die Becken jedoch alle im Freien befinden, war dies bei kaltem regnerischem Wetter nicht wirklich wohltuend. Daher ging es für uns um die Mittagszeit recht zügig weiter. In Kaikoura angekommen wird die Vorfreude auf das Whale Watching erst einmal durch den Wetterbericht gedämpft, da sich die schlechte Wetterlage erst gegen Freitag bessern sollte. Freitag Mittag starteten wir bei bestem Wetter unseren ersten Versuch. Dieser blieb leider erfolglos, da sich die Wale nicht in der näheren Umgebung aufhielten und daher die Tour gestrichen wurde. Morgen früh versuchen wir es erneut, also Daumen drücken.

5 October 2017

In Akaroa verbrachten wir die letzten Tage, teilweise bei bestem Wetter. Die Stadt liegt direkt am Meer und hat einen wahnsinnig schönen Hafen in dem man gutes Fish'n Ships essen kann. In den 4 Tagen die wir dort verbrachten erkunden wir auch die umliegenden Strände zu Fuß und per Auto. Am letzten Tag nutzten wir das sonnige Wetter, mieten uns ein Kayak und verbringen den halben Tag paddelnd auf dem Wasser. Nach einem schnellen Mittagessen, welches aus Fisch besteht, geht es für uns nach Christchurch zum Willow Bank Wildlife Reserve. Hier kann man alle in Neuseeland heimischen Tiere aus der Nähe beobachten. Großes Highlight hier war natürlich auch der Kiwi den man, anders als im Zoo, in einem offenen Gehege hautnah sehen und hören kann. Am nächsten Tag besuchen wir mittags das Airforce Museum, indem unterschiedliche Flugzeuge ausgestellt sind und die Geschichte der neuseeländischen Airforce dargestellt wird. Danach geht es für uns in die Innenstadt ein bisschen schlendern.

30 September 2017

Nächster Stopp Lake Tekapo. Morgens gibt es einen Kaffee auf der Terrasse des Planetariums und des angeschlossenen Astro Cafes, von wo man einen wahnsinnig guten Blick auf den See und die anliegende Ortschaft hat. Nach diesem Stopp verlassen wir die Berge und nähern uns der Küste sowie der Stadt Christchurch. Auf dem Weg nach Christchurch nächtigen wir noch einmal direkt am Meer, bevor wir am nächsten Tag gegen Mittag die Stadt erreichen. Christchurch ist die zweitgrößte Stadt in Neuseeland (nach Auckland), wurde allerdings durch ein Erdbeben in 2010 stark zerstört, weswegen es in der Stadt viele leerstehende Gebäude gibt. Da es bei unserer Ankunft leider kalt und stürmisch ist, entscheiden wir uns dazu, erst einmal die Bank Peninsula zu erkunden, einem Küstenabschnitt, an dem die Franzosen damals Neuseeland betraten. Daher gibt es in diesem Gebiet viele Straßen und Städte, welche französische Namen haben.

27 September 2017

Nachdem wir diesem schönen Ort “Lebewohl“ gesagt haben, geht es für uns weiter Richtung Norden. Auf dem Weg besuchten wir das Vanish World Center, ein kleines Museum, indem Fossilien ausgestellt werden. Außerdem hatten wir das Glück, dass uns der Museumsangestellte eine private Führung anbot und wir so sehr umfangreiche Details bekamen. In der Nähe des Museums besuchten wir noch die Elephant Rocks, eine Felsformation, welche Kulisse für den Narnia Film war. Danach ging es weiter nordwärts, wo uns in den neuseeländischen Alpen viele Hochebenen erwarteten mit wunderschönen Aussichten. Unseren Schlafplatz bezogen wir nahe Omarama am Ufer des Flusses, nachdem wir die Clay Cliffs besichtig hatten.

26 September 2017

Nachdem wir in Dunedin nur die hiesige Schokoladenfabrik besucht und dort genächtigt hatten, ging es für uns am nächsten Morgen früh los. Da wir die Westküste Neuseelands abgegrast haben, geht es für uns jetzt an der Ostküste gen Norden. Auf dem Weg zu unserem Campingplatz kamen wir am Shag Point vorbei und konnten die seltenen Fellrobben aus der Nähe sehen. Danach besuchten wir die Moeraki Boulders, runde Fellsformationen, welche direkt am Strand liegen. Abends kamen wir in Oamaru, einer sehr schönen Kleinstadt an, deren Stadtkern im Steampunk Style gebaut wurde, und bezogen unseren Platz direkt am Hafen. Dort hatten wir auch das Glück, versteckte Pinguine zu finden. Am nächsten Abend besuchten wir noch die Pinguinkolonie, in der man die abendliche Rückkehr der Pinguine aus dem Meer beobachten kann. Absolutes Highlight und sehr lustig anzusehen wie die Pinguine den steilen Deich hochklettern.

22 September 2017

Nächster Stopp Milfourd Sound... Schönster Ort in Neuseeland den wir bisher gesehen haben. Morgens starteten wir eine Bootstour über den Fjord und hatten extremes Glück da wir Delfine, Pinguine und die seltenen Fell Robben sehen konnten. Während der zweistündigen Tour haben wir außerdem noch alles über die Entstehung und die verschiedenen Tierarten erfahren. Nach der Tour mussten wir leider diesem tollen Ort “Lebe wohl“ sagen, da der nächste Halt auf der Reise gen Osten Dunedin hieß.

20 September 2017

Nachdem wir dem regnerischen Dunedin den Rücken gekehrt haben, ging es für uns per Fähre nach Stewart Island. Stewart Island ist südlich der Südinsel gelegen und beheimatet viele verschiedene Vogelarten, unter anderem den Kàkà-Papagei, den Kiwi und den Blue Penguin. Nach der einstündigen Fährfahrt bezogen wir unser Quartier in der bestens gelegenen Stewart Island Lodge. Mittags starteten wir dann zu einer mehrstündigen Wandertour, bevor wir abends auf Pinguin Suche gingen und dort auch, mit der Sichtung eines Pinguins, für das lange Warten belohnt wurden. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Wassertaxi auf die Ulva Insel, um dort die verschiedenen Vögel und Papageien anzutreffen bevor es Mittags für uns auch schon wieder Richtung Festland ging. In Bluff angekommen mussten wir uns etwas beeilen, da wir abends im Fjordland übernachten wollten. Nach Sonnenuntergang erreichten wir dann auch unser Nachtlager in Manapouri.

16 September 2017

Um 10 Uhr ging es für uns erstmal weiter zu den nächsten beiden Wasserfällen, nämlich zu den Maitai Falls und den Puakanui Falls. Beides sind riesige, im Native Bush liegende Wasserfälle und auf jeden Fall einen Besuch wert. Mittags erreichten wir nach 10km Schotterpiste den Ausgangspunkt zum “Jack's Blowhole“, ein 55 Meter tiefes “Loch“ im Boden einer Schafweide, in dem Meerwasser fließt. Gegen Nachmittag erreichten wir dann die Surat Bay, benannt nach einem Schiffswrack, welches in der Bucht liegt. Dort hatten wir das große Glück, bei strahlendem Sonnenschein Seelöwen anzutreffen. Riesige Tiere und manche waren nicht ganz so gut gelaunt, sodass wir manchmal auch von einem wütenden Seelöwen ein paar Meter mehr Abstand nehmen mussten. Nach dieser tollen Erfahrung ging es weiter zum Nugget Point, an dem wir auch unseren Campingplatz bezogen. Abends gab es dann noch ein Bier im örtlichen Pub, während die All Blacks spielten. Am nächsten Tag ging es weiter in die “Großstadt“ Dunedin.

15 September 2017

Zurück in Imvercargill ging es für uns wieder zum Information Center, um unsere Fähre für nächsten Dienstag zu den Stuart Islands zu buchen. Am nächsten Tag starteten wir unsere Fahrt in die Catlins, eine der schönsten Gegenden Neuseelands. Zuerst ging es für uns zum Waipapa Point, da es dort eine Seerobben-Kolonie geben soll und einen eindrucksvollen Leuchtturm. Der Leuchtturm war zu sehen, die Seerobben leider nicht. Egal.... weiter ging es zu der Corio Bay, dort gibt es nämlich einen versteinerten Urwald direkt am Strand. Außerdem kann man dort auch bei Sonnenauf- und untergang die seltenen Yellowed-eyed Pinguine antreffen. Da wir mittags da waren hatten wir dementsprechend schlechte Karten 😥 Unser nächster Stopp waren daraufhin die McLean Falls und nachdem wir einem Pfad durch den dichten Urwald gefolgt sind, konnten wir auch schon den imposanten, mehrstufigen Wasserfall erblicken. Dort in der Nähe verbrachten wir dann auch unsere Nacht und das bei strahlend blauem Himmel 🌅

14 September 2017

Da in Queenstown das Wetter auch eher unschön war, haben wir uns entschlossen vorerst die Region um das Fjordland zu verlassen und Richtung Invercargill zu fahren, also zum südlichsten Punkt der Südinsel. In Invercargill angekommen war unser erstes Ziel das Information Center an dem die Museum and Art Gallery angeschlossen ist, in der man alles über die Geschichte vom Southland District lernt, auch im Bezug zum Walfang. Eine Besonderheit war, dass man in der Gallerie, welche der Beteiligung der Southlander am Ersten Weltkrieg gewidmet ist, mittels einer Virtual Reality Brille (Occulus) direkt im Schützengraben steht und den Krieg so veranschaulicht bekommt. Tolles Museum für das man kein Geld ausgeben muss. 😍 Nach einer ruhigen Nacht ging es am nächsten Tag weiter Richtung Manapouri. Auf dem Weg gab es noch sehr schöne Küstenabschnitte zu bewundern und in Manapouri selbst hatten wir dann sogar Glück mit dem Wetter, da den ganzen Tag die Sonne scheinte. 🌅

10 September 2017

Vom Fuße des Fox Glaciers mussten wir am nächsten Tag über den Haas Pass In Richtung Wanaka fahren. Ich muss nicht erwähnen, dass das Wetter wie immer beschis.... *räusper* schlecht war. Wir hatten trotz allem Glück, dass der Pass nicht wetterbedingt geschlossen wurde und wir auch keine Schneeketten anlegen mussten, da es nicht so sehr schneite. In Wanaka angekommen klarte der Himmel für einige Stunden auf, sodass wir etwas in der Stadt herumspazieren konnten. Am nächsten Tag nutzen wir außerdem noch die Chance und besuchten das Museum “Puzzling World“, welches die verschiedensten optischen Täuschungen zum Thema hat und ein Außenlabyrinth beinhaltet. Mittags ging es für uns dann auch schon weiter Richtung Queenstown, der Stadt des Bungeejumpings. In Queenstown gibt es die verschiedensten Aktivitäten zu erleben, von Ski fahren in einem der vielen Skigebiete bis hin zu Jetboat fahren durch sehr schmale Canyons. Außerdem soll es dort auch den besten Burger Neuseelands geben.

9 September 2017

Nachdem wir dem Campingplatz und den Alpen den Rücken gekehrt haben, ging es für uns bei schlechtem Wetter an der Küste entlang bis nach Hokitika. Hokitika hat neben einem schönen Stadtkern, entspannten Cafés und netten Einwohnern auch noch eine Manufaktur für neuseeländische Jade zu bieten. Bei letzterem wurden dann auch zwei traditionelle Jadeahalsketten erstanden. Nach diesem kurzen Stop-Over ging es weiter Richtung Campingplatz. Den nächsten Tag fuhren wir bei starkem Regen von Ross zum Franz Josef Glacier um dort einen Wandertrack zu begehen. Allerdings hatte das Wetter wenig Lust besser zu werden, weshalb wir nur einen kurzen Ausflug zum Gletscher selbst machten. Übernachtet wurde dann am Fox Glacier, welcher der etwas kleinere Gletscher ist von den beiden. Auf diesem Campingplatz blieben wir 2 Nächte und am zweiten Tag lernten wir noch ein anderes Paar aus DE kennen, sodass wir abends bei einem geselligen Abend noch einige Reisetipps austauschten.

5 September 2017

Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Greymouth ging es für uns ab in die Kälte.... Wir fuhren nämlich 70 Kilometer vom am Strand gelegenen Greymouth bis zum Arthur's Pass, welcher in den “Alpen Neuseelands“ liegt. Dort angekommen ging unser erster Gang wie immer in das Visitor Center um sich über die verschiedenen Wander- und Kletterwege zu informieren. Unsere erste Wanderung ging dann über 150 Treppen den Berg hoch bis zu einem riesigen Wasserfall. Die zweite Wanderung würde dann die Anstrengende, da wir, um zu einem Skigebiet zu kommen, einen steilen Pfad wandern und klettern mussten. Auf dieser vierstündigen Wanderung kamen uns auch Leute bepackt mit ihrem Skigepäck entgegen, da dies der einzige Weg zu diesem Skigebiet war. Nach dieser Wanderung ging es für uns dann weiter zu unserem Campingplatz, welcher direkt auf einer Hochebene an einem See gelegen war. Hört sich erstmal ganz nett an wurde dann Nachts allerdings etwas ungemütlich, da die Temperatur in die Minusgrade fiel.

2 September 2017

Früh morgens geht es weiter Richtung Westport an der Westküste, um dort noch einige Sachen einzukaufen und zu tanken, da dort die letzte Tankstelle für 200 Kilometer existiert. Mittags geht es dann weiter an der Westküste entlang gen Norden bis wir nach 2 Stunden Fahrt Karamea erreichen. Auf dem Weg dorthin kann man wahnsinnig schöne Strände bestaunen oder man kann Kilometer weit im NativeBush wandern gehen. Wir haben uns für ersteres entschieden und Sonne, Strand und Meer genossen. In Karamea übernachteten wir eine Nacht und am nächsten Tag ging es wieder südwärts Richtung Greymouth. Auf dem Weg gibt es noch die Möglichkeit eine Seerobben-Kolonie zu besuchen, was wir auch taten. Nach 10 Minuten entspannten laufens konnte man die ersten großen und kleinen Seerobben sehen. Wir haben uns dann auch noch dazu entschlossen den langen Rundgang zu laufen, welcher entlang der Steilküste an einem Leuchtturm vorbei führt. Danach ging es zu unserem Campingplatz auf dem wir für 2 Tage bleiben

31 August 2017

Am 27.8 kamen wir nachts auf der Südinsel an und fuhren direkt zu einem der umliegenden Campingplätzen um dort zu übernachten, denn am nächsten Tag ging es direkt frühmorgens Richtung Nelson. Nelson schimpft sich selbst den “Sunshine State of New Zealand“ und trumpft mit schönem Wetter, Stränden wie in der Südsee und riesigen Nationalparks auf. Wir verbrachten in Nelson eine Nacht, da wir am nächsten Tag in den Abel Tasman National Park fuhren. Kurzer Neuseeland-Fact: Abel Tasman war der erste Europäer (Holländer) der Neuseeland entdeckte, traute sich allerdings nicht an Land, da die Maori zwei seiner Bootsmänner töteten. Im Nationalpark verbrachten wir zwei Nächte, da wir einen ganzen Tag zum Wandern eingeplant hatten. Wir fuhren früh morgens mit dem Wassertaxi zur Bark's Bay und wanderten dann 25 Km in 6 Stunden.... Man muss nicht erwähnen, dass die Beine am nächsten Tag dezent schmerzten. Heute ging es für uns Richtung Murchison, allerdings ist dies nur ein Stop-Over.

28 August 2017

Am Tag nach Hobbiton ging es auch zügig weiter zu den Glowworm-Caves, also einer Höhle in der tausende von kleinen in blau lumineszierenden Larven an der Decke hängen. Hört sich jetzt nicht so toll an aber sieht klasse aus. 😲 Nach der einstündigen Führung ging es für uns auch schon weiter in das 350 km entfernte New Plymouth mit dem über 2500 Meter hohen Mt. Taranaki um dort zu übernachten, da es am nächsten Tag schon nach Wellington ging. In Wellington kamen wir gegen Mittag an und nach einem Stop im Besucherzentrum ging es los. Erst fuhren wir mit dem über hundert Jahre alten Cable Car in den Botanischen Garten um dort eine Route zu begehen, welche durch die verschiedenen Zonen des Gartens führten und vor dem Parlamentsgebäude endete. Danach ging es in das Museum of New Zealand (netterweise ist dieses Museum kostenlos 😉) indem der größte je lebend gefangene Tintenfisch ausgestellt wird. Abends startete dann unsere 4 stündige Fährfahrt in Richtung Südinsel, nämlich nach Picton.

26 August 2017

Nachdem wir den Campingplatz “off the beaten Track“ verlassen hatten, ging es Richtung Auckland mit einem Zwischenstopp und einer Übernachtung in Whangarei. An Auckland vorbei gekommen ging es für uns in Richtung Coromandel an der Westküste, da es dort sehr schöne Strände und viele viele Schafe zu bestaunen gibt. Am nächsten Tag ging es früh los, da wir in Coromandel beschlossen hatten, dass wir doch noch mehr Zeit für die Südinsel einplanen und uns so nicht mehr allzu viel Zeit auf der Nordinsel bleibt. Deswegen ging es an diesem Tag morgens direkt auf den Highway Richtung Cathedral Cove, einem Strand mit einem Durchgang im Stein, welcher aussieht wie eine Kathedrale. Danach ging es in das 3 Stunden entfernte Hobbiton, also dem Filmset von den Trilogien “der Herr der Ringe“ und von “Hobbit“. Für jeden der Neuseeland besucht ist dies ein Pflichtbesuch. Zum Abschluss der 2 stündigen Führung, in der man alles über die Entstehung erfährt, gibt es noch ein paar “kostenlose“ Stouts.

23 August 2017

Nachdem wir das Aroha Island Eco Center verlassen haben, fuhren wir 5 Stunden Richtung Norden und nach einem Zwischenstopp am 90 Miles Beach, der auch zum Straßennetz gehört, kamen wir abends an unserem Campingplatz in Kapoweirua an. Um zu diesem Campingplatz zu gelangen mussten wir 12 Kilometer durch den dichtesten native bush über eine Schotterpiste fahren, wurden allerdings auch mit einem wunderschönen Fleckchen Erde belohnt. Am nächsten Tag ging es daraufhin zum nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga, und zu unserem nächsten Stellplatz Tapotupotu. Von hier aus konnte man verschiedene Wandertouren starten, was wir auch mittags taten und direkt an der Steilküste entlangwanderten. Der nächste Stopp am nächsten Tag war im Waipoua Forest, wo man die größten Bäume Neuseelands bestaunen kann. Der größte Baum Neuseelands ist 55 Meter hoch und wenn man direkt davor steht wirklich beeindruckend. Abends campten wir auf dem Campingplatz “off the beaten track“.

18 August 2017

Am 16.08 fahren wir früh gen Norden in Richtung Whangarei. Nach der zweistündigen Fahrt mussten wir wieder ein paar Sachen für den Camper kaufen, da wir diese Nacht nicht auf einem normalen Campingplatz verbrachten, sondern auf einem der öffentlichen Stellplätze (in diesem Fall ein Parkplatz direkt am Meer in der Parua Bay). Abends konnten wir noch einen schönen Sternenhimmel betrachten, bevor es früh ins Bett ging, da wir am nächsten Morgen direkt auf die Twin Coast Discover Route Richtung Kerikeri starteten. Diese Route führte uns über hügelige Küstenstraßen an malerischen Stränden vorbei. Wir stoppten in Matapouri, da man dort, nach einer kleinen Wanderung, die Mermaid Pools sehen konnte, einen kleinen natürlichen Pool der mit Meerwasser gespeist wird. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in Kerikeri an und nach einem kurzen Abstecher in einer Schokoladenfabrik erreichten wir unseren Campingplatz Aroha Island Eco Center.

15 August 2017

Nachdem wir gestern unseren Camper abgeholt haben und wir noch einige Sachen gekauft haben, ging es los in Richtung unseres ersten Stellplatzes in Martins Bay. Hier angekommen mussten wir unser Gepäck irgendwie verstauen und danach den Camper reinigen, was einige Nerven gekostet hat. Abends wurden die Strapazen allerdings mit einem wunderschönen Sternenhimmel und einem Bier am Strand wettgemacht. Heute starteten wir früh in den Tag und nach einem gediegenen Frühstück wanderten wir los in Richtung Scandrett Regional Park. Nachmittags, nachdem wir wieder an unserem Camper angekommen sind, hatten wir auch noch das Glück, 6 Delfine in unserer Bucht zu sehen.

14 August 2017

Nach drei Wochen Arbeit auf der Farm Eighty4 sind wir nun endlich auf dem Weg zu unserem Campervan. Wir hatten eine nette Gastfamilie, die uns sehr geholfen hat bei der Planung und uns viele Tipps gegeben hat. In der letzten Woche hatten wir außerdem die Chance noch einmal für einen Tag Auckland zu erkunden und etwas über die Kultur zu lernen. Deshalb starteten wir den Morgen im Auckland War Memorial Museum, indem alles über die Entstehung, der Entdeckung und der Kultur der Maori erzählt wird. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zum Auckland Zoo, um die fast ausgestorbenen neuseeländischen Tierarten und natürlich den Kiwi zu sehen. Abends ging es dann hoch hinaus, nämlich in den 53. Stock des Auckland Sky Tower, um dort im Restaurant “The Sugar Club“ zu dinieren.🎉

30 July 2017

Die letzten Tage waren davon erfüllt, dass wir im Greenhouse Tomaten gepflückt, die Bänke für neue Pflanzen vorbereitet und alte Pflanzen aussortiert haben und Nachmittags dann im Haus geblieben sind, da wir fertig waren von der Arbeit. Heute hatten wir allerdings unseren freien Tag, sodass wir, bei absolut guten Wetter, zum Strand fahren konnten. Nachdem wir 4 Stunden und 14 Kilometern wandern waren, sind wir auch heute erledigt, haben allerdings ein paar sehr schöne Orte erlebt.

25 July 2017

Wir sind jetzt bei einer netten Gastfamilie in der Nähe von Auckland untergekommen. Die Familie hat ein sehr großes Haus (wir haben das Glück, dass wir ein großes Zimmer mit angeschlossenen Bad haben) und ein schönes Grundstück auf dem es Hühner, Kühe und natüüürlich auch Schafe gibt. Wir helfen jedoch hauptsächlich im Greenhouse, also im Gewächshaus, bei dem Anbau von Tomaten, verschiedenem Gemüse, Blumen und Kräutern. Die Mutter ist eine ehemalige Köchin, sodass wir immer gutes Essen bekommen und der Vater war 30 Jahre lang Kapitän von verschieden Yachten. Wir müssen täglich von 8 bis 13 Uhr arbeiten und haben danach die Möglichkeiten die Gegend zu erkunden. Hier bleiben wir jetzt erstmal die nächsten 3 Wochen und dann geht's weiter mit dem Camper 😍

20 July 2017

Nach dem sehr anstrengenden Flug war es der Schock groß, als wir in das Hostelzimmer kamen. Das Zimmer natürlich sehr klein, das Bad nicht sehr sauber und zum Frühstück gibt es Toast mit Marmelade für 8$ (die wir glücklicherweise nicht bezahlen mussten, da wir die Annehmlichkeiten eines Zweibettzimmers genießen und hier das Frühstück incl. ist). Die letzten Tage waren davon bestimmt, dass wir versucht haben, so schnell wie möglich eine andere Bleibe zu finden, in Form eines Hosts über die Plattform WWOOF. Dies ist uns auch gelungen, sodass wir voraussichtlich am Samstag umziehen werden. Heute haben wir ein bisschen Auckland erkundet und waren auch auf dem Wahrzeichen, dem Sky Tower. Die Aussicht war fantastisch, jedoch war es sehr windig und man konnte von dem geschaukel leicht seekrank werden .

18 July 2017

Finally arrived in Auckland 🎉🙌