Germany, Sri Lanka · 17 Days · 18 Moments · December 2016

Eva&Tom Reise nach Sri Lanka


11 January 2017

Da sind wir wieder. Die letzte Nacht haben in Hettimulla verbracht. Kaum zu glauben aber jetzt haben wir uns doch tatsächlich noch einen Motorroller geliehen. Den Nachmittag haben wir uns am Strand ausgeruht und am Abend noch Schildkröten auf den Weg in die Freiheit begleitet. Von Hettimulla sind wir mit dem Zug nach Colombo gefahren, da war Holiday und somit hätten die Geschäfte geschlossen. Dafür war so eine Art Jahrmarkt, was an sich auch sehr cool war. Nach dem Mittagessen sind wir mit dem Zug weiter gefahren und unterwegs gleich in der Nähe vom Flughafen ausgestiegen. Nach einer Busfahrt mussten wir nur noch einen Kilometer laufen bis wir da waren. Die Rucksäcke wurden im Laufe der Reise nicht wirklich leichter, am Flughafen könnten wir diese jedoch wieder zwischenlagern bevor wir nochmal in die Stadt zum Abendessen sind. Der Flug mit 3h Aufenthalt in Dubai ist sehr schnell vergangen und so waren wir auch schon wieder in München am Hbf bei der langersehnten Lewakassemmel.

10 January 2017

Heute haben wir noch einen Abschieds-Snack und einen Abschieds-Juice von unserem super netten Host in Mirissa bekommen. Panorama Mirissa 👍 Angekommen in Galle machten wir uns auf in die Stadt und haben uns durch die Gassen und Märkte treiben lassen. Dabei sind wir auch in einem "Einkaufszentrum" gelandet was direkt an/ in den Fels gebaut wurde. Nach einer kurzen Rast in unserer Bleibe bei der wir bemerkten, dass wilde Affen unsere direkten Nachbarn sind, hat es uns in den Fort gezogen. Bei einem sehr schönen Sonnenuntergang waren wir natürlich nicht alleine, so sind wir auch wieder alten Bekannten aus good old G übern Weg gelaufen. Zur Abwechslung gabs heute mal Reis... allerdings auf indische Weise, was wirklich sehr lecker war. Jetzt lassen wir uns noch ein Terrassenbier schmecken bevor wir ins Bett fallen.

9 January 2017

Tag am Strand. Secret Beach Mirissa. 😎🏝 ☀️Very nice Place! 👌❤️🇱🇰
Leider hats die Reihenfolge vertauscht. Keine Ahnung warum. Erst Kirinda und Safari, dann Tangalle und Mirissa.

8 January 2017

Nachdem wir mit dem Bus aus den Bergen an die Küste nach Kirinda gefahren sind (Fotos davon gibt es keine, weil wir beide Hände zum festhalten gebraucht haben) sind wir nur noch den Strand entlang gelaufen. Am Strand von Kirinda sind einige Felsformationen, die sogenannten Monolite aufgeschüttet über welche wir gekraxelt sind. Am morgen, bevor unser Strandhopping weitergeht haben wir dann noch eine Safari mitgemacht. Hauptsächlich gab es Pfaue und sonstige Vögel aller Art zu bestaunen. Elefanten haben wir leider keine gesehen, aber deren Verdauungsergebniss dafür um so mehr.

6 January 2017

Die letzten zwei Tage waren wir in Tangalle. Hier sieht es aus wie gemalt, heller Sand, blauer Himmel und das Meer. Die Wellen hören wir von unserem Zimmer aus, wir sind direkt am Wasser. Bob Marley wird rauf und runter gespielt. Time to slow down. So richtig haben wir es dann doch nicht sein lassen können stundenlang durch die Gegend zu rumpeln... Die Fischer animieren Touristen das Netz mit einzuholen, das geht nur mit Muskelkraft. Nach einer Stunde Plackerei ist der Fang dann eingeholt, die Ausbeute jedoch eher überschaubar aber es ist ein Rochen dabei, sieht so aus als wäre das nicht alltäglich. Wir bekommen eine Einladung zum Abendessen, wie sich später raus stellt gegen eine kleine Gegenleistung - wir lehnen dankend ab. Die meisten Menschen sind hier sehr zuvorkommend - das waren wir eigentlich gar nicht mehr gewohnt. Sind aber wie überall auch schwarze Schafe dabei. Heute sind wir bereits in Mirissa angekommen. Komplett andere Welt! Surfer und Russen. Aber geiler Strand!

4 January 2017

Gestern, als ob der Muskelkater noch nicht groß genug wäre, wanderten wir mit Tom (Neuseeländer) auf den Liptons Seat bevor wir in der Teefabrik die Weiterverarbeitung der grünen Blätter gezeigt bekamen. Thomas J. Lipton kaufte 1890 einige ha. dieser Teeplantagen und schuf sich somit ein riesiges Imperium weil er sich als einer der ersten darauf verstand, Werbung zu betreiben. Die angekündigte Aussicht bis an die Südküste und somit bis zum Ozean blieb uns heute leider verwehrt, da das umliegende Tal in dicke Nebelschwaden gehüllt vor unseren Füßen lag. Von der Teefabrik (mit 105x12m die größte Sri Lankas) bis in die Stadt sind wir wieder mit dem Bus gefahren, was jedes Mal aufs Neue ein Abenteuer für sich ist, so hätten wir auf dem Weg zurück beinahe ein TukTuk in den Abgrund katapultiert. Nach einer ordentlichen Portion Kottu Roti liessen wir den Abend noch bei einem Bierchen auf unserer Dachterrasse ausklingen.

3 January 2017

Während der Zugfahrt nach Haputale flog die wunderschöne Landschaft des Sri Lankischen Hochlandes nur so an uns vorbei. Zugfahrten auf Sri Lanka sind ein generelles Highlight und außerdem sehr günstig. Wir bevorzugen mittlerweile die dritte Klasse und es wird einem angefangen von netten Gesprächen, warmen Erdnüsse bis hin zu unserem Favoriten WaddiWaddi immer etwas geboten. WaddiWaddi sind eine Art frittierte Teigtaschen gefüllt mit Gemüse, dazu rohe Zwiebel und Chillies in einer Papiertüte serviert. Angekommen im White Monkey Rest in Haputale drehten wir noch eine Runde durch die Teefelder und zu einer Aussichtsklippe bevor wir in unser Zimmer konnten. Das Abendessen genossen wir gemeinsam mit den weiteren Gästen, also den Deutschen, Franzosen, Australiern und einem Neuseeländer im Esszimmer der Gastgeberfamilie bevor wir todmüde ins Bett vielen und versuchten eine sturmtobend kalte Nacht zu überstehen.
So jetzt waren wir zwei eine Zeitlang außer Gefecht weil es in den Bergen kein Internet gibt. Zuletzt gemeldet haben wir uns aus Dellhousie am Fuße des Sri Pada oder Adams Peak. Nach einer kurzen Nacht in einer sehr zweckmäßigen Bleibe sind wir um 02.30 Uhr losmarschiert und haben uns brav in die Menschenmenge auf dem Weg nach oben eingereiht. Um fünf Uhr am Fußabdruck des Adam, Buddha oder Shiva (je nach Glaubensrichtung) angekommen mussten wir noch eine Stunde auf 2.243 m im eisigen Wind bis zum Sonnenaufgang ausharren. Neben den vielen Touristen haben sich auch Einheimische mit Baby, Oma und der ganzen Sippe rauf gequält. Die waren ohne Turnschuhe und Funktionsklamotten, zum Teil sogar Barfuß unterwegs! Manchmal kommen bis zu 20.000 Menschen an einem Tag - unvorstellbar. Auf dem selben Weg gelangen wir in freudiger Erwartung auf eine heiße (oder doch eher kalte) Dusche und ein leckeres Frühstück wieder nach unten bevor wir eine Stunde lang mit dem TukTuk zurück nach Hatton fuhren.

2 January 2017

Heute war wieder eine Zugfahrt angesagt. Lustige Unterhaltung mit einheimischen Jungs in bestem heiratswilligen Alter, welche sehr interessiert über unseren Loose hergefallen sind. Heute gibt's nur noch Abendessen und dann ab ins Bett. Um 2.30 Uhr (ja das ist mitten in der Nacht!) starten wir mit unserer Wanderung zum Gipfel. Mal schaun ob wir aus den Federn kommen. Was wir aber jetzt schon genießen können ist die tolle Aussicht unter unserem Pavillon und den welcome tea. Den haben wir auch gebraucht, die 1,5-stündige Busfahrt in das abgelegene Tal war sehr spektakulär.

1 January 2017

Heute sind wir wieder ein Stück weiter Richtung Südküste gezogen und nach 5 Stunden Fahrt im Bummel-Bus in Kandy angekommen. Kandy ist wie erwartet nicht unser Pflaster - lärmend, hektisch, stinkend - aber das wussten wir schon (danke Fafa 👍🏻) und so sind wir "nur" 11,6 km rumgelaufen um uns die Füße etwas zu vertreten. Unsere heutige Unterkunft ist sehr modern gebaut und gerade mal ein Jahr alt in perfekter Lage zu vergleichen mit dem Weinberg von Neumarkt 😜, sie wird vom Cousin einer Ärztin zwischenvermietet die für fünf Jahre außer Landes ist. Mitten in den Bergen gelegen dauert es 20 TukTuk-Minuten vom Stadtzentrum bis zur Wohnung. Mal sehn wie wir morgen weiterkommen. Sri Pada oder auch Adams Peak genannt will erklommen werden.

31 December 2016

2. Tag Trinco. Erstmal ausschlafen und nach dem Frühstück noch schön gemütlich ausruhen. Haben ja gestern schon so gut wie alles gesehen. Mittags geht's dann doch auf Erkundungstour Richtung Naturhafen. Der Weg auf die Powder-Island ist leider nicht mehr passierbar so zieht es uns wieder in die Innenstadt. Gemüsecurry wird hier mit den Fingern gegessen und schmeckt so noch besser! Hier feiert man im April Silvester, halli-galli gibt es also nicht aber ein bisschen wird doch gefeiert. Wir sind von unserer Kneipentour schon zurück, bei uns hat das neue Jahr eben begonnen deshalb a guads neis und gesund bleim an alle from where the dog is alive but Silvester is dead! 🎉🍀🍄🍾 Eva&Tom

30 December 2016

Eine Starterlaubnis wird erst nach erfolgreichem Bremsencheck erteilt. Was bei so einer recht rasanten Busfahrt auch ganz gut ist. Nach vier Stunden in Trincomalee (kurz Trinco) angekommen werden wir von einer Horde wilder Rehe empfangen. Rehe und auch zugehörige Hirschen sowie Kühe laufen hier mitten durch die Stadt. Am meisten verbreitet sind aber die Hunde; Hunde gibt es an jeder Ecke. Nach einem Welcome Tee in unserer Unterkunft direkt am Meer mit eigenem Pool ;) und Hund brechen wir auf zum Fort Frederik, ein Überbleibsel der unzähligen Kolonien. Am Ende des Fort wurde aber ein großer Hindu-Tempel erhalten/ wieder aufgebaut. Wir durften Teil einer sehr spirituellen Zeremonie werden. Manchmal ist es schon schwierig für uns, Opfergaben von Essen zu unterscheiden aber wir haben ja noch Zeit. Gutes Abendessen gab es auch, bis zum schlafen gehen wird uns das Meer noch unterhalten.

29 December 2016

Anuradhapura hat viel zu bieten also machten wir uns mit dem Rad auf den Weg. Es reihen sich Buddhas an Dagobas gefolgt von alten Ruinenstätten und wieder von vorne. Wir kommen uns vor als wären wir in Altötting auf Sri Lanka. Begonnen wird mit dem König der Bäume, dem Bodhi Baum. Dieser ist mehr als 2200 Jahre alt und somit der ältest dokumentierte Baum der Welt. Zwischendurch eine Mango mit Chilli. Schmeckt ungewöhnlich aber ziemlich lecker. Sehr faszinierend wie gläubig die Menschen sind.

28 December 2016

Nach einem Frühstück mit Aussicht aufs Meer geht's mit dem Zug nach Colombo und von dort Richtung Norden nach Anuradhapura. Sehr langer, eintöniger Tag aber der wird mit lecker Abendessen beendet. Kottu Rotti - muss man probiert haben!
Dubai... Check! Groß größer Dubai! Dubai Mall mit Riesen Aquarium und Ausblick auf das (derzeit) höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa. Jetzt warten wir auf den Weiterflug und versuchen etwas zu schlafen. Colombo wir kommen!

26 December 2016

Zugfahrt war stressfrei. Boarding dauert relativ kurz für so an RIESEN Vogel wie dem Airbus A380-800 "wie wennst a Autobahn in die Luft schickst!"

25 December 2016

Morgen gehts los! Einmal werden wir noch wach heissa dann ist Reisetach... Liegt wahrscheinlich am Glühwein...