Nicaragua · 20 Days · 18 Moments · July 2017

vacaciones en nicaragua


1 August 2017

... doch wir hatten Glück und konnten, nach diesem kurzen Schock in das nächste Flugzeug einsteigen. Dieses Mal saßen wir wirklich auf Tuchfühlung hinter den Piloten. In Managua machten wir nur noch die letzten Erledigungen, aßen im Garten einer El Salvadorischen Familie Papusas und ruhten uns dann für den heutigen Tag aus. Wir freuen uns, euch dann persönlich mehr zu erzählen 😊
Ich schreibe heute ein letztes Mal in unsere Journi, denn ich sitze gerade am Flughafen in Managua. Simon wurde mit dem Taxi vom altbekannten Flughafenhotel abgeholt und befindet sich hoffentlich schon im Chickenbus nach Rivas wo er dann in den Bus nach San Juan del Sur umsteigt. Auch wenn uns der Abschied schwer gefallen ist und die letzten beiden Tage hauptsächlich Transits gedient haben, haben wir versucht sie noch zu genießen. Das haben wir noch erlebt: Nachdem wir vom Yemaya Resort gratis mit dem privaten Boot nach Big Corn Island geführt wurden, verbrachten wir die Nacht in einem Glamping-Spot fast mitten im Dschungel. Wir gingen noch etwas durch den Regen spazieren und kauften uns bei einem kleinen Shop Kokosnüsse, Ananas und Kokosbrot. Am Abend zündeten wir die mitgebrachten Moskitokerzen an und spielten Würfelpoker vor dem Zelt. Als wir am nächsten Tag in das Flugzeug steigen wollten, wurde uns der Zutritt verwehrt, weil es keine Plätze mehr gab...

30 July 2017

Unser zweiter voller Tag auf Little Corn Island gestaltet sich noch spannender als der erste! Nachdem wir aufgewacht sind müssen wir schnell zum Strand huschen, um noch eine Stunde in der Sonne zu liegen, bevor wir das traditionelle Segelboot der Miskito Crew besteigen. Da sich sonst niemand für den Schnorcheltrip angemeldet hat, haben wir die vierköpfige Crew für uns. Diese bringt uns hinaus zum Riff der Insel und begleitet uns, während wir bewaffnet mit Schnorchel, Flossen und GoPro durch das glasklare Wasser schwimmen. Wir sehen viele Fische, die Korallen und sogar drei Ammenhaie. Anschließend genießen wir ein Frühstück bestehend aus Wasser, Melone und Ananas mit der Besatzung des Schiffs und erfahren dabei einiges über die Geschichte der Miskito Ureinwohner. Nachdem wir zurück am Strand sind liegen wir den Rest des Tages faul in den Bequemen Liegen und Hängematten, bevor wir uns am Abend ein leckeres Dinner im Restaurant des Ressorts schmecken lassen.

28 July 2017

Der heutige Abend endete wie der Morgen, im Bademantel am Balkon mit Meerblick entspannen, einfach super. Da wir endlich wieder die heiß ersehnte Sonne zurück haben konnten wir die Umgebung so richtig genießen und unsere gute Laune weckte in uns den Tatendrang. Am Strand lesen, im glasklaren Wasser schwimmen, an der Bar Smoothies trinken, das war unser Vormittag. Nach einem ausgiebigen Mittagessen, das wieder einmal wahnsinnig gut schmeckte, probierten wir uns im Yoga und das gratis- einer der vielen Vorteile des Resorts. Am späten Nachmittag erkundeten wir die Insel und endeten schließlich im Lighthouse. Dort stiegen wir die 90grad Leiter auf den Aussichtsturm hinauf und sahen sowohl die ganze Insel als auch den Sonnenuntergang. In der Lighthouse-Bar nahmen wir außer Drinks und frischem Fisch noch Bachataunterricht und wurden reichlich für unseren leidenschaftlichen Hüftschwung gelobt. 😄💃

27 July 2017

... endlich im Yemaya Resort angekommen. Unser Zimmer ist so schön wie erwartet und wir werden behandelt wie Könige und Innen. Die Bootsfahrt war ebenso gar nicht so wild wie von anderen Backpackern geschildert. Vielleicht sind wir aber auch mittlerweile schon so abgehärtet, sodass uns nichts mehr so schnell schockiert 😎 Leider ist das Wetter auch hier nicht so einladend, aber wir spazieren​ trotzdem über den Strand, schwimmen im türkisblauen Meer und essen ein Ceviche, das uns geschmacklich überwältigt. Als ich am späten Nachmittag ausgehungert, abgemagert und leidend im Zimmer lag, kam zu meinem Glück der Retter Simon mit einer Kokosnuss von seinem Strandabenteuer zurück. Diese hatte er zuvor an einer Palme zerschlagen und somit geöffnet und ich entkam dem Hungerkoma nur knapp. Wir hoffen auf gutes Wetter morgen, sodass wir wieder etwas Spannendes unternehmen können. Stay tuned, xoxo

26 July 2017

Eine Mini-Propellermaschine brachte uns auf Big Corn Island. Unsere Ängste, der Flug wäre abenteuerlicher als uns angenehm wäre, waren umsonst. Er lief reibungslos ab und wir beobachteten,während wir durch die Wolken flogen, die Piloten beim Essen ihrer mitgebrachten Tupperbox-Nudeln. Da auf den Corn Islands leider ein Sturm tobte, konnten wir unsere Weiterreise zu unserem ersehnten Luxus-Resort mit dem kleinen Panga-Boot nicht fortführen, deshalb mussten wir einen Tag auf der Big Corn Island ausharren. Der Infinity Pool im dortigen Hotel und die zur Abwechslung reinweißen Bettbezüge waren ein kleiner Trost. Trotzdem tanzten wir Freudentänze als wir heute Früh die Nachricht bekamen, dass die Bootsfahrt diesmal möglich sei...
Nachdem wir noch einmal Surfen gehen (diesmal alleine, da Eva's Surflehrer leider nicht auftaucht) lassen wir den letzten Abend in Ruhe in unserem Hostel bei einem selbstgekochten Abendessen ausklingen. Am nächsten Tag spazieren wir noch ein wenig am Strand und essen Tacos, bevor wir dann am Nachmittag die lange Fahrt nach Managua im Chickenbus antreten. Verschwitzt und mit den Nerven am Ende handeln wir unseren Taxifahrer im strömenden Regen auf die Hälfte des von ihm verlangten Preises hinunter (mittlerweile kennen wir uns schon aus hier). Im Airport Hotel verbringen wir eine kurze Nacht, bevor es weiter zum Flughafen geht. Nachdem wir unsere laminierten "Boarding Pässe" erhalten haben warten wir darauf dass das Abenteuer Corn Island beginnt.
Sobald wir in San Juan del Sur angekommen sind wird unsere Reise noch intensiver. Wir lernen sowohl andere Reisende als auch freundliche Nicaraguaner kennen. Am ersten Tag gehen wir surfen und obwohl unser Surflehrer versehentlich auf einen Rochen steigt und den Rest des Tages mit schmerzverzerrtem Gesicht am Strand sitzt haben wir viel Spaß und gehen am Abend mit unseren neuen Freunden ein paar Toñas trinken. Am nächsten Tag wird es ernst, da der Sunday Funday Pool Crawl schon früh morgens alle Backpacker aus dem Bett zwingt. Wir müssen für dieses Ereignis schon um 9 Uhr in der Früh Tickets kaufen, da diese schnell ausverkauft sind und der Pool Crawl schon um 12:30 beginnt. Da wir unsere Handys (und alles andere wichtige) daheim gelassen haben gibt es von diesem feuchtfröhlichen Nachmittag keine Fotos (vielleicht auch besser so). Nachdem sich unsere Energie und Geldreserven um 23 Uhr dem Ende zuneigen beschließen wir mit müden Beinen den Heimweg anzutreten.

20 July 2017

Wir sind beide körperlich am Ende. Wieso? Weil wir uns heute den Vulkan Concepcion vorgenommen haben. 7 Stunden dauerte unsere Tour, wobei Simon es 1300 Meter nach oben schaffte und ich immerhin 1000 von den insgesamt 1600. Der Weg auf den nur in der Green Season bewachsenen Vulkan war erdig, steinig und mit Baumwurzeln durchwachsen. Um uns herum befanden sich riesige Bäume und Bananenpflanzen. Weiter oben veränderte sich die Vegetation, wie ihr auf den Fotos, die auch auf einer Alm entstanden hätten sein können, sehen könnt. Mit dem Wetter hatten wir auch den Umständen entsprechend Glück, denn manchmal lichteten sich die Wolken um uns herum und wir konnten den Ausblick auf die Insel Ometepe und den See genießen. Am Heimweg rief unser privater Tourguide Elmer auch noch Affen in die Nähe von uns und wir Touris freuten uns natürlich wie kleine Kinder :)

19 July 2017

Heut wollen wir raus aus Moyagalpa und mieten zu diesem Zweck ein Moped und zwei Helme. Auf diesem gelben Gefährt, von uns liebevoll "Gerti" genannt brausen wir über die Insel Ometepe. Ziel ist zuerst der Strand von Santa Domingo. Wir kommen allerdings nur langsam voran, da wir oft stehen bleiben um Fotos von der Landschaft und den zwei Vulkanen der Insel zu machen. Nach einem kurzen Stop beim Strand fahren wir weiter zum östlichen Teil der Insel. Am Nachmittag beginnt es leider zu regnen, und da die gepflasterte Straße recht bald in einen schlammigen Weg übergeht, beschließen wir den Heimweg anzutreten. Wir haben jedoch nicht mit dem feierlichen Umzug zum Jahrestag der Revolution gerechnet. Bei strömenden Regen brausen wir gemeinsam mit zahlreichen Bussen voll Fahnen schwenkender Nicaraguaner auf den Straßen der Stadt Altagracia entlang. Nach einer kurzen und spontanen Kaffeepause bei einer gastfreundlichen Familie kommen wir völlig durchnässt wieder in Moyagalpa an.

18 July 2017

Weil uns das noch nicht genug Abenteuer war, machen wir uns noch auf den Weg zur Punta Jesus Maria, um dort den Sonnenuntergang zu sehen. Leider etwas zu spät, der frühe Dunkelheitseinbruch macht uns einen Strich durch die Rechnung. Doch eine vorbeifahrende lokale Familie mit SUV fordert uns auf, auf den Truck zu springen und bringen uns doch noch ans Wasser. Damit wir nicht in der Dunkelheit zurückgehen müssen, nehmen sie uns wieder mit zurück in den Ort. Die vielen Glühwürmchen sind nämlich zwar nett anzusehen, ersetzen allerdings keine Straßenlaternen. Jetzt liegen wir wieder einmal in Hängematten und entspannen.
Ein ereignisreicher und anstrengender Tag liegt hinter uns. Nachdem wir gestern beiden um ein Uhr früh realisiert haben, dass wir doch noch nicht bereit für Skorpione, Ratten und Kakerlaken als Mitbewohner in der von uns bereits reservierten Hütte in der Hippiekommune waren, haben wir kurzfristig doch noch nachts eine andere Unterkunft gebucht. Um auf die Insel Ometepe zu gelangen nahmen wir den Chickenbus von Granada nach Rivas. Diese Busse tragen den Namen wohl daher, da man wie Hühner in den Bus gepfercht wird- das Gepäck wird auf das Dach geschnallt. Im Bus ist es zwar heiß, der Preis ist es aber auch 💸💸💸 Anschließend stiegen wir zuerst in ein Taxi zum Hafen und dann auf eine sogenannte Fähre. Mit Fähre meinen wir ein mittelgroßes Holzboot, in welches bei jeder Welle des Süßwassersees Wasser schwappt. Unsere nun gebuchte Unterkunft ist jedoch wirklich okay und wir essen beim benachbarten Mexikaner sehr leckere Fajitas.

17 July 2017

Unser Montag in Granada beginnt damit dass wir am Frühstückstisch von einem Vorarlberger Verschwörungstheoretiker angelabert werden. Dazu kommt außerdem, dass Regen angesagt ist, was unserem geplanten Lagunentrip etwas in die Quere kommt. Davon lassen wir uns jedoch nicht entmutigen und verlassen das Hostal um die Märkte von Granada zu erkunden und ein paar Lebensmittel zu kaufen. Dort erstehen wir eine Traube von Jacote, eine kleine grüne Frucht welche sich wohl am ehesten mit einer Litschi vergleichen lässt. Anschließend geht es zur Calle la Calzada, einer Straße voll mit im Kolonialstil errichteten Häusern. Da es nun zu regnen beginnt finden wir Unterschlupf im wunderbaren Garden Café, wo wir ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Davon gestärkt spazieren wir weiter durch die Stadt, um schlussendlich den Glockenturm der Inglesia La Merced zu erklimmen.

16 July 2017

Heute übernehme ich (Simon) das Ruder und berichte euch von unserem Reisetag nach Granada. Nachdem wir unsere Siebensachen gepackt und gefrühstückt haben sind wir in den Shuttlebus nach Granada gestiegen. Nach zweieinhalb Stunden sind wir dort angekommen und haben im Hostal Azul eingecheckt. Dieses charmante Hostel gefällt uns wirklich gut, der große Innenhof ist schön gestaltet und voll mit Hängematten und Schaukelstühlen. Nachdem wir im Hostel ein Burritomittagessen zu uns genommen haben erkunden wir kurz die Stadt, bevor wir unsere Tour zum Vulkan Masaya starten. Die Tour beginnt ein bisschen umständlich, da wir bei einem Markt halt machen (wohl damit wir dort brav während der Wartezeit einkaufen) und anschließend bei der Auffahrt zum Vulkan ewig im Stau stehen und zweimal aussteigen müssen. Nachdem wir den Sonnenuntergang verpasst haben machen wir uns auf den letzten Abschnitt dieses Trips. Das anschließende Spektakel macht die lange Wartezeit jedoch wieder gut!

15 July 2017

Strandtag in Las Peñitas

14 July 2017

Tag 3 und es fühlt sich so an, als wären wir schon zwei Wochen hier. Nicht weil wir uns gegenseitig nicht ertragen, sondern weil wir schon so viel erlebt haben ;) gestern sind wir früh aufgewacht und haben den Tag daher voll ausgekostet. Frühstück am Hostelpool (große Schüssel Fruchtsalat mit Granola 0,70$); die weiße Kathedrale von Leon (die größte in Mittelamerika); Kaffee, Smoothies und pikante Crepes; ein Hostelwechsel und ... Volcano-Boarding! 😍 Auf den Vulkan haben wir nur die GoPro mitgenommen, also müsst ihr euch für diese Bilder noch ein bisschen gedulden. Simon hatte sie sogar beim Runterrodeln bei ca 50km/h umgeschnallt, wir sind selbst noch neugierig wie sie am großen Bildschirm aussehen. Es war eine wahnsinnig aufregende Erfahrung. Nicht nur das Rodeln an sich, sondern auch das Hochsteigen, die grüne Landschaft rund um den schwarzen Cerro Negro zu sehen und auf der Spitze fast vom Wind weggeblasen zu werden.

13 July 2017

Nachdem wir die Rucksäcke, trotz mangelnder Spanischkenntnisse, doch noch bekommen haben, haben wir es nach Leon geschafft. Am Weg dorthin konnten wir gleich den ersten rauchenden Vulkan sehen. Nun regnet es, was eine angenehme Abkühlung bringt und Simon ist in der Hängematte eingeschlafen. Am frühen Abend wurden wir von lauten Trommeln auf die Straße gelockt, wir wissen noch nicht genau welche Zeremonie es war, aber es ging um die Verehrung der Jungfrau Maria.
Wir haben die erste Nacht in der Nähe des Flughafens verbracht und wurden gleich vom Personal mit dem Auto abgeholt. Im Hostal angekommen wurden wir von frei laufenden Hasen begrüßt. Das Hostal ist in einer bewachten Wohnsiedlung, was für die erste Nacht ein angenehmes Gefühl war. Haben es gleich für 2 weitere Nächte gebucht, (bevor und nachdem wir auf die Corn Islands fliegen). Zum Frühstück gab es das Nationalgericht Gallo de Pinto, die Haushunde haben uns dabei leider ein bisschen genervt, weil sie unser letztes Gewand angesabbert haben. Hoffentlich bekommen wir jetzt dann bald unsere Rucksäcke bevor wir nach Leon fahren, um uns umziehen zu können.