Myanmar, Germany · 178 Days · 27 Moments · February 2017

Eva Maria's Abenteuer in Myanmar 2017.


17 August 2017

Am Abend machen wir eine kleine Rundfahrt mit der Kutsche durchs Tempelfeld und die umliegenden Dörfer

15 August 2017

23.02.2017 Am frühen Morgen verlassen wir Mandalay und fahren mit dem Flussdampfer den Ayeyarwaddy herunter nach Bagan. Eine sehr entspannte ca. 10 std. Fahrt. Man sitzt wieder in bequemen tiefen Rattansesseln und lässt die Landschaft an sich vorbei ziehen. Der Fluss erinnert mich an den Mekong in Vietnam. Am Ufer die gleichen Wasserhyazinten und das Wasser hat auch eine ocker- gelbe Färbung.

10 August 2017

21.02.2017 Am 4. Tag unserer Reise fliegen wir mit Mann Yadanarpon Airlines von Yangon nach Mandalay. Der Flug geht ca 45 Min. In der ehemaligen Hauptstadt des königlichen Burmas erwartet uns eines der bedeutendsten Buddha Heiligtümer Myanmars die Mahamuni Pagode Hier werden Reliquien von Buddha, 8 Haare, in einem goldenen Schrein aufbewahrt. Auf diesem Schrein thront eine imposante goldene Buddha Statue. Allerdings ist es nur Männern gestattet den unteren Teil der Statue mit Blattgoldplättchen zu bedecken! Begleitet wird diese Ceremonie mit religiösen Gesängen. Die Frauen dürfen in einem Abstand von einigen Metern der Ceremonie beiwohnen. Ich hätte nicht gedacht, das es bei den Buddhisten eine Geschlechtertrennung gibt. Vielleicht weil es sich hier um ein ganz wichtiges Heiligtum handelt!

9 August 2017

Unsere Reiseführerin Thandra ist sehr symphatisch, aufmerksam und führsorglich. Aber da die deutsche Sprache ja auch wirklich eine schwere Sprache ist, hat sie Probleme mit der Aussprache! Das führt dann auch zu einigen sprachlichen Missverständnissen. Sie erklärt uns, wir würden jetzt eine "Käserei" besuchen. Noch vor dem Gebäude stehend, glauben wir an eine Käseherstellung. Mit erstaunten, amüsierten Gesichtern sehen wir stattdessen die Werkstatt einer Kerzenzieherei! Wir nehmen es mit Humor und lassen uns die Herstellung der weißen, dünnen Votivkerzen zeigen, die zu hunderten in den Pagoden angezündet werden. Zum Abschluss besuchen wir noch eine Crêperie, hier werden aus Reismehl die hauchdünnen Fladen für Frühlingsrollen gebacken.
FORTSETZUNG... Fahrt auf der Fähre nach Dhala. Auf Deck 2 sitzt man in gemütlichen, tiefen Rattansesseln. Fliegende Händler bieten frisch geschnittene Ananasstücke mit Chilpulver an, die scharfe Variante. Da muss man einfach zuschlagen, denn hier schmeckt Ananas einfach köstlich. Das Vergnügen kostet 1000 Kyat ca 70 cent für 2 Portionen. Wieder an Land geht es weiter mit Fahrrad-Rikschas. Das Einsteigen, eigentlich mehr Aufsteigen auf dieses Gefährt ist etwas gewöhnungsbedürftig! Klappt dann aber immer besser, denn wir müssen öfters aussteigen. Zum Glück haben wir Regenschirme dabei, eine Wohltat bei dem starken, intensiven Sonnenschein. Die Fahrt geht durch kleine Dörfer. Ich glaube hier hat sich seit der engl. Kolonialzeit nicht viel verändert. Mir kommt das Buch von Georg Orwell " Tage in Burma" in den Sinn, in Bagan wird es mich noch mehr daran erinnern. In der Nähe eines Klosters besichtigen wir eine Kerzenzieherei, dazu später noch eine kl. Anekdote.

8 August 2017

Fortsetzung: ... süß duftende Frangipani Blüten mischen sich mit dem Duft frischer Kräuter und dem Geruch von getrocknetem Fisch! Alle Sinne sind gefordert -- bunte, exotische Früchte riesige, pralle Drachenfrüchte.Dann ein sehr erfrischender Snack für zwischendurch grüne Mangoscheiben mit etwas Zitrone und Chilipaste. Tote gerupfte Hühner, natürlich noch mit Kopf und Krallen. Nicht weit davon ein Stand mit frischen Süßwasserfischen aus dem Yangon Fluss oder dem Ayeyarwaddy. Jeder Verkäufer hat seinen festen Stand, sitzt auf einer Bretterkonstruktion im Schneidersitz vor seiner Ware. Dann kommt auch noch die berühmte Fischpaste ,jetzt allerdings ist mein Geruchsorgan überfordert! Ich suche das Weite, lieber wieder Obst und Gemüsestände. In diesem Marktgetümmel darf man sich nicht verlieren, Thandar zählt alle durch, die Gruppe ist wieder vollständig. Mit dem Bus fahren wir wieder zurück in die Stadt und zum Hafen.Wir nehmen die Fähre ( sieht aus wie ein Mississippi Flussdampfer)
MONTAG 20.02.2017 Habe noch garnichts über unsere Reisegruppe erzählt. Wir sind eine Gruppe von 15 Personen.Es ist schon ein großes Glück solchen Menschen zu begegnen, die so gut zusammenharmonieren. Nach einem sehr ordentlichen Frühstück warten schon Thandar u. ein komfortablet Bus auf uns, der uns zum Bahnhof von Yangon bringt. Das Bahnhofsgebäude stammt noch aus englischer Kolonialzeit. Wir 15 Europäer sind hier ziemlich allein. Also mischen wir uns unters Volk, tauchen ein in das quirlige Alltagsleben der Burmesen! Wir fahren mit dem Zug, eine Ringbahn. Im Zugabteil sind die Sitze nicht hintereinander, sondern auf beiden Seiten entlang der Fenster. In einem kleinen Vorort steigen wir aus und besuchen einen bunten Wochenmarkt, der mich sehr an Vietnam erinnert. Eine Menge Gerüche liegen in der Luft: Fischiges, Fleischiges,Geräuchertes löst sich ab mit dem Duft von Gewürzen und frisch gedämpften, gebratenem Reis...
SONNTAG 19.02. abends! Wir besichtigen das Highlight der Stadt die 2500 Jahre alte SHWEDAGON PAGODE mit ihrer prachtvollen glockenförmigen Stupa, die 60 t Blattgold trägt! Das Licht in der Abenddämmerung unterstreicht diese märchenhafte Atmosphäre, wo man hinschaut überall Gold! Am Eingang müssen wir erstmal unsere Schuhe ausziehen! Pagoden in Myanmar dürfen nur barfuß betreten werden. Wir reihen uns ein in den Strom der vielen Gläubigen, ich kann mich garnicht satt sehen an diesem exotischen Treiben, weiß nicht wo ich zuerst hinschauen soll! Heute sind besonders viele Gläubige unterwegs. Junge Frauen, auf dem Marmorboden sitzend mit gebetsmühlenhaften Gesängen, exotische Blütenzweige in gefalteten Händen haltend. Dann dürfen wir auch noch an einer besonderen Zeremonie teilnehmen: hunderte von Öllämpchen anzünden. Der Buddhismus sagt, dadurch gelangt man zu Glück, Weissheit und mehr Lebensenergie! Für uns ist es ein gutes Gefühl am Anfang unserer Reise, auf das alles gut läuft!

7 August 2017

Auch wenn die Erlebnisse schon 6 Monate zurückliegen, sind die Eindrücke dieser unglaublichen Reise noch so wach ,das ich sie unbedingt noch einmal in diesem Bericht festhalten muss! SONNTAG 19.Februar 2017 Nach einem aufregenden Flug mit Emirates über Dubai sind wir gut in Yangon (früher: Rangoon) gelandet. 6 Stunden Flug von Frankfurt bis Dubai, 3 1/2 Std. Aufenthalt und ca. 5 Std. bis Yangon, Myanmar. Die Zoll, Pass und Gepäckabfertigung gingen reibungslos, und auch unsere Reiseführerin Thandar war schnell gefunden. Willkommen im Sommer! Zum Glück hatten wir Gelegenheit unsere Kleidung zu wechseln da uns natürlich tropische Temperaturen erwarteten! Ankunft also um 11.15 Uhr lokal time. Sehr angenehm: wir konnten sofort unser Zimmer im Hotel "RENO" beziehen und hatten ein paar Stunden Zeit um wenigstens etwas Schlaf nachzuholen. Das Hotel Reno ist OK. Zentrale Lage in der Kaba Aye Pagoda Rd. ideal für Rundreisende. Der Service ist in Südostasien generell einfach top!

17 March 2017

Diese kleinen Pagoden sollen verhindern, das der Erbauer als Ratte oder Frosch wiedergeboren wird. Daher gibt es in Bagan unzählige kleine ,wir würden sagen, Kapellchen! In jeder Pagode steht im Innern eine Buddha Statue.
Passagiere verlassen den Flussdampfer in Bagan
Am Abend des 3. Tages nehmen wir in der Karaweik Hall, der ehemals königlichen Barke,heute zum Restaurant umgebaut, unser Abendessen ein. Auch dieses Boot ganz in Gold.
22.02.2017 Besuch von SAGAIN - AVA - AMARAPURA , die drei ehemaligen königlichen Hauptstädte. Sagain mit seinen 600 elfenbeinfarben bemalten Pagoden und Klöstern gilt Sagain als spirituelles Zentrum Myanmars. Habe noch nie zuvor so viele Mönche und Nonnen gesehen. Nonnen tragen hier rosa- gelbfarbene Kutten. In einem kleinen Töpferdorf spielt sich eine lustige Scene ab: einer unserer Mitreisenden( sehr großer Mann) verirrt sich in einem schönen Teakholz Haus auf der Suche nach der Gruppe, merkt dabei nicht,das er das Badezimmer betritt. Die Hausdamen befinden sich noch bei der Morgentoilette und lassen einen Schrei los, der sich aber bald in schallendes Gelächter auf beiden Seiten verwandelt! Peinlich, peinlich aber menschlich! Wir werden freundlich empfangen und immer wieder wird herzhaft darüber gelacht.
Die Landung auf einer Sandbank war so sanft, das wir es kaum gespürt haben! Ich hätte noch stundenlang weiterfliegen können. Im Anschluss gab es Champagner mit kleinen Häppchen!
22.02.2017 In AMARAPURA besuchen wir eine Baumwoll- und Seidenweberei. Man kann sich gar nicht satt sehen an diesen Farben und den edlen Stoffen! Im Anschluss fahren wir wieder in einer traditionellen Pferdekutsche zum teakhölzernen Bagaya-Kloster, berühmt für seine außergewöhnlichen Holzgravuren.Das Mahagandayon Kloster bildet den Abschluss unserer heutigen Klosterreihe! Einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben wir dann vor oder auf der längsten Teakholz Brücke der Welt. Viele Menschen benutzen diese Fußgängerbrücke, die U- Bein Brücke genannt wird. Sie ist 12 km lang und überquert den Taung Tha Man See zum Ort Kyanktawgyi.

26 February 2017

25. Feb. 2017 Unser Hotel liegt in Mitten kleiner Tempel und Pagoden! Nachdem wir die tolle Ballonfahrt erlebt haben, mache ich es mir im Hotel gemütlich, und finde Zeit etwas zu zeichnen

25 February 2017

24 February 2017

Super schönes Hotel in Bagan: Hotel Amata mit herrlicher Poolanlage. Unser Zimmer liegt direkt am Pool, Hier kann man es aushalten. Zum Glück bleiben wir drei Tage.
Herrlich, Sonnenaufgang über den Tempelfeldern von Bagan!
Wir gleiten lautlos über Tempel - ein unglaublich schönes Erlebnis
Freitag 25. Feb. 2017 Um 5.20 Uhr ist es soweit!! Noch im Dunkeln starten wir zur BALLONFAHRT über die Tempelfelder von Bagan. Habe noch nie ein "Ballon Glühen" erlebt. Auf einer weiten Ebene liegen Dutzende von roten Ballons und werden langsam unter ständigem Gasflammen-Aufglühen aufgerichtet. Vom Teamchef, ein sympathischer Engländer, bekommen wir Anweisungen wie wir uns auch während der Fahrt zu verhalten haben. Wir sind sehr gespannt!! Alle Teilnehmer bekommen eine Kappe " Ballons over Bagan" , dann klettern wir in den Korb, immer ca 12 Mann, und los geht's!

21 February 2017

21.02.2017 in Mandaly gibt es ein Viertel der Goldschläger, das sind Werkstätten in denen das Blattgold von Hand hergestellt wird. Gold wird in Myanmar aus dem Ayarwaddy Fluss gefördert.Wir besuchen eine solche Werkstatt und können den jungen Männern beim Gold schlagen zu sehen. Das sind ausgebildete Fachkräfte, die sehr viel Gefühl und Erfahrung für diese sensible Arbeit brauchen. Wir bekommen ausführlich erklärt wie der Arbeitsablauf des Goldschlagens abläuft. Man kann das Blattgold auch in kl. Briefchen für ca 9$ erwerben. Da muss ich natürlich zuschlagen. Außerdem besuchen wir das Viertel der Marmor Steinmetze. Hier kannst du Buddhafiguren in allen Größen erwerben, nur ist die Luft in diesem Stadtteil sehr Staub geschwängert. Auch hier in Mandaly habe ich das Gefühl, das seit der engl. Kolonialzeit die Zeit stehengeblieben ist! Mit Pferdekutschen fahren wir durch Dörfer u. besuchen noch mehr Heiligtümer. Die Motorräder und Mofas erinnern uns ,das wir uns doch im 21. Jh. befinden!
Wir bekamen den Arbeitsablauf des Goldschlagens genau erklärt.
Den Sonnenuntergang erleben wir am Yankin Hill, so zu sagen der Klosterberg der Region. Nach dem wir einen Einblick in das monastische Leben der Mönche hatten, können wir noch dem Abendgebet der Mönche beiwohnen. Den Sonnenuntergang von diesem Ausblick zu erleben ist schon was ganz besonderes! Denn die untergehende Sonne lässt die vor uns liegenden Reisfelder in sanftes, rot- goldenes Licht tauchen.