Germany, Colombia, Peru · 192 Days · 476 Moments · August 2017

Elisa explores Ecuador


1 March 2018

Hola! Ich habe leider letzte Woche einen Usb Stick verloren mit meinem Stecker fürs Handy weshalb ich die restlichen Bilder von Galapagos erst posten kann wenn ich einen Computer habe.. Saludos de Panamá dónde hace mucho sol y tenemos 25 grados aquí 🇵🇦😄 x Elisa

2 January 2018

Mein erster Tag auf Galapagos neigt sich dem Ende zu und ich bin jetzt schon von allem begeistert! 😊😍 Nach dem schönen Sonnenuntergang bin ich noch in der Straße Los Kioskos essen gegangen. Diese Straße ist wie der Name sagt voll mit kleinen Restaurants, die typisch ecuadorianische Gerichte und vor allem Meeresfrüchte und Fisch zu einem günstigen Preis anbieten, weshalb es spätabends immer komplett voll ist. Meistens liegt der Fisch auf einem Präsentiertisch und man kann sich dann einen direkt aussuchen..
Außerdem gibt es noch einen kleinen Anleger im CDC,wo sich die ganzen Iguanas tummeln, kuscheln & sich aufwärmen.Man sieht sie oft wirklich nicht auf den Lavasteinen & ich bin fast auf sie drauf getreten,dann habe ich einen gesehen & auf einmal die ganze Gruppe!Als ich ans Wasser gegangen bin & hineingeschaut habe sah ich sogar einen kleinen Hai!!😶Die Iguanas auf den Bildern sind alle Marine Iguanas,d.h. sie fressen größtenteils im Wasser (Algen, etc.) schwimmen für ca. 20min & müssen sich dann in der Sonne aufwärmen,da sie wechselwarme Tiere sind.Da das schneller geht wenn sie kuscheln,liegen sie oft in Gruppen übereinander. Auch sie nießen die ganze Zeit,wobei sich ihr ganzer Körper hebt & Wasser aus ihren Nasenlöchern kommt,das klingt total süß!😊Im Moment ist Paarungszeit,weshalb einige der Männchen mit dem Kopf & offenem Maul nicken wenn man ihnen zu nahe kommt,sie kämpfen & färben ihre Haut um den Weibchen zu gefallen (6/7).Diese Stacheln auf ihnen picken die Finken übrigens weg
Im CDC gibt es auch eine Strand, wo viele Finken und Mockingbirds (2) herumfliegen und natürlich liegen die Iguanas wieder überall herum und stören sich nicht daran wenn man an ihnen vorbeigeht. Die Tiere hier sind sehr entspannt mit Menschen und wissen dass das ihr Territorium ist und wenn sie uns im Weg liegen ist das unser Problem 😄 Die Mockingbirds können übrigens bis zu 10 verschiedene Vogelstimmen nachsingen!
zeigt, wo wie viele Schildkröten leben. Das Alter der Tiere kann man anhand ihres Panzers bestimmen: Jeder kleine Höcker ist von Rillen überzogen und je nachdem ob diese Rillen kaum mehr sichtbar sind (alt) oder noch deutlich erkennbar (jung) kann man das Alter bestimmen. Die Tiere können bis zu 150 Jahre alt werden, so zum Beispiel auch der berühmte Lonesome George, der als letzter seiner Art auf der Insel Pinta lebte. Dieses Tier war der Start des ganzen Projektes der Aufzucht. Man versuchte die Population auf Pinta zu regenerieren & George mit Tieren anderer Inseln zu paaren, doch nichts geling und so verstarb er letztendlich. George ist so etwas wie ein heiliges Tier hier & man kann seinen präparierten Körper in einem abgedunkelten Raum betrachten (10). Überall laufen auch die kleinen Lavalizzards herum (3&4), man muss echt aufpassen nicht auf sie zu treten. Dann kann man noch versch. Wal-/Vogel- & Delfinskelette anschauen & sich selbst unter einen echten Schildkrötenpanzer legen..
Angekommen in der Station kann man sich einen Stempel in seinen Passport machen lassen. Dann führt ein Steg zu mehreren kleinen Häuser wo verschiedene Dinge über die Inseln und die Tiere erklärt werden. Zb gab es vor einigen Monaten ein Problem eines Insekts dass alle Pflanzen die die restlichen Tiere fressen zerstört hat. Dann wurde ein Marienkäfer auf die Inseln eingeführt der dieses Insekt frisst und so wurde das Problem behoben. Außerdem kommt man zu den berühmten Galapagosschildkröten, von denen 5 verschiedene Arten auf den Inseln leben. Um die Population wieder steigen zu lassen (wenn die Schildkröten 25 Jahre alt sind beginnen sie sich fortzupflanzen und legen pro Jahr ca 5-8 Eier) gibt es spezielle Aufzuchtprogramme. Die Eier brüten lange in einer verschlossenen Box und sobald die Tiere schlüpfen, bleiben sie erstmal einige Tage in einer Box, die ein Erdloch simulieren soll. 2 Jahre leben sie dann in einem Gehege, bis sie schließlich in der Natur ausgesetzt werden. Bild 5
Bilder von den Iguanas und den Darwinfinken die hier überall herumfliegen 😄
Bild 7 zeigt eins der Elektroautos hier. Der Weg zum CDCenter ist etwas länger aber auf dem Weg sieht man ganz viele lustige Iguanas und auch Manzanillo Bäume (10) die für Menschen giftig sind. Die Früchte sind sher giftig und allein die Berührung der Früchte oder Blätter reizen die Haut oder rufen allergische Reaktionen hervor. Die Bäume wachsen fast überall auf Galapagos und die Schildkröten können die kleinen runden Früchte problemlos fressen.
Noch mehr Bilder von den lustigen Pelikanen die überall herumwatscheln 😅
In Puerto Ayora gibt es fast nur Einbahnstraßen und überall Fahrradwege, die auch oft genutzt werden. Hier gibt es teilweise echt coole Häuser, zB in Schildkrötenpanzerform (5). Ich machte mich auf den Weg zum Charles Darwin Center, wo ich auf dem Weg am Fischmarkt vorbeikam. Dort gibt es einen kleinen Steeg und an allen Seiten wachsen Mangroven und in ihnen sitzen die Pelikane und Frigatas und putzen sich😊
Hier noch ein paar Bilder vom Hafen 😊 und dem ersten Marine Iguana!
Willkommen in Santa Cruz! Als erstes habe ich ein Hotel gesucht in dem ich arbeite konnte und auch relativ schnell eins gefunden. Ab morgen bin ich Frühstücksmacherin und Zimmermädchen 😉. Danach habe ich den restlichen Tag genutzt um die schöne Stadt anzugucken. Zuerst ging ich zum Hafen und auch auf den Steg, wo auf den Bänken die Seelöwen schlafen😍 Man darf sie ja leider nicht anfassen aber sie sehen so flauschig aus! Und manchmal nießen die 😍 ..aber sie stinken unglaublich 😂
Auf Bild 1 sieht man schon einen Pelikan! Danach ging es mit dem Bus (2$/2h) durch die trockene Landschaft ins 40km entfernte Puerto Ayora, der 'Hauptstadt auf der meist bevölkerten Insel auf Galapagos. Neben Puerto Ayora gibt es noch 2 kleinere Dörfer namens Bellavista ("schöne Aussicht") und Santa Rosa. Die Insel ist wirklich größer als man denkt! Wenn ihr auf Bild 7 genau guckt seht ihr die lange und einzige Straße zum Ort. Auf Bild 8 sieht man die Solarlaternen in der Stadt und Bild 9 und 10 zeigt ein Volleyball und Fußballfeld vor dem Hafensteg.
Vom Flughafen aus fahren kostenlose Shuttlebusse zum 10min entfernten Kanal zwischen Baltra und Santa Cruz. Auf Bild 2 seht ihr was für eine Aussicht sich vor uns geöffnet hat als wir um die Kurve fuhren 😍 Das Wasser ist so unfassbar klar un blau leuchtend!! Ich habe mich ans Ufer gestellt, ins Wasser geschaut und das erste was ich sah war ein Seelöwe im Wasser!😍😍 Unser Gepäck wurde auf eine der Fähren gelegt und wir fuhren zur anderen Seite nach Santa Cruz (1$).
Doch der Nationalpark versucht bis ich glaube 2030 ein grünes Galapagos zu schaffen, mit 100% Energiegewinnung aus nachhaltigen Quellen, wie Solaranlagen, welche auch teilweise schon über jeden einzelnen Straßenlaterne angebracht sind. Außerdem fahren bereits auf Santa Cruz einige Elektroautos herum.. Ich hoffe ich konnte euch mal einen Einblick in die Inseln geben und dass hier auch nicht alles so ein Paradies ist wie es auf den ersten (und zugegeben auch 2.) Blick scheint. Trotz allem sind die Inseln wunderwunderschön und deshalb möchte ich euch natürlich auch unbedingt die tollen Fotos zeigen. Ich warne euch, es werden viele 😄 Soo und jetzt zum interessanteren Teil..
zu schützen, keinen Müll zu hinterlassen und kein Wasser zu verschwenden, aber ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass der Großteil der Einheimischen hier überhaupt kein Interesse dafür aufbringt. Wenn man ein paar Blocks entfernt ist von den Touristengegenden liegt auch überall Müll herum. Meiner Meinung nach muss man das Denken in den Köpfen der Einheimischen mehr ändern als das der Touristen.. - Die Menschen hier leben von Importprodukten, die auf Schiffen unter schlechten Konditionen transportiert werden. Dadurch werden oft andere Spezien eingeführt oder neue Haustiere mitgeschmuggelt (1&2), die großen Schaden anrichten können. - Haustiere wie Hunde und Katzen sind eigentlich verboten, trotzdem leben zahlreiche von ihnen auf den Inseln aber niemand agiert dagegen. -Nicht nachhaltiger Tourismus bringt immer mehr Touristen auf die Inseln, die Preise pro Besucher fallen. Die Folge ist Massentourismus der schlecht für die Umwelt und die lokalen Geschäfte ist (3-4).
1946-1959 gab es ein Gefängnis auf Isabela, wo die Insassen unter nicht humanen Bedingungen lebten. 1958 flohen 22 Insassen mit einem geklauten Schiff nach Amerika, ihre Geschichte sorgte für viel Aufruhr in der Welt. Als Bestrafung mussten die übrigen Gefangenen die sogenannte Mauer der Tränen bauen, eine 190m lange, 9m hohe und 6m breite Mauer aus Lavasteinen (sie steht heute noch). Beim Bau starben viele an Erschöpfung oder wurden erschossen, wenn sie zu erschöpft waren um ihre Arbeit zu beenden. 1959 wurde das Gefängnis dann geschlossen. Es hat lange Zeit gedauert bis die Menschen verstanden, dass die beste Investition in die Inseln deren Konservation ist. Am 04.07.2005, 470 Jahre nach ihrer Entdeckung, wurde endlich der Pakt zur Konservation geschlossen. Doch auch heute gibt es noch genug Probleme auf den Inseln: - Zu viele Menschen ziehen auf die Inseln und zerstören durch Hausbau die Umwelt (1-4 Inselstädte früher & heute) - Der Nationalpark schreibt allen vor, die Umwelt
und über das schlechte Leben in den Industrieländern lockte auch andere Deutsche auf die Inseln. So zog 1932 die Familie Wittmer, Heinz mit seiner Frau Margret und Sohn Harry nach Floreana (1). Sie hofften die Insel würde die Gesundheit ihres Sohnes verbessern. Einige Monate später zog auch eine deutsche Frau (2) mit ihren 3 Liebhabern (2 Deutsche, 1 Ecuadorianer), die dort ein Hotel für Millionäre bauen wollten. Doch seit ihrer Ankunft begannen viele Intrigen und Mysterien. Im März 1934 verschwanden 2 der Liebhaber und bis heute ist nicht geklärt was mit ihnen geschah. Im Juni wurde dann der 3.Liebhaber, der der Hauptverdächtige war, tot auf der weit entfernten Insel Marchena im Norden aufgefunden; Todesgrund: Schiffsbruch. Im November desselben Jahres stirbt Ritter an Vergiftung (3) & Strauch kehrt nach DE zurück, wo sie 1942 starb. Die Familie Wittmer lebt noch heute auf Floreana. Im 2. Weltkrieg wurde Baltra übrigens nach dem Angriff auf Pearl Harbour als US-Stützpunkt genutzt.
und innerhalb eines Jahres zog die Mehrheit wieder zurück nach Norwegen (1). 1929 wurde immernoch Schildkrötenöl für die Straßenbeleuchtung in Guayaquil genutzt und allein von Nordamerikanern wurden 100.000 Schildkröten gefangen (2).Im selben Jahr begann auch der 2.Versuch der Kolonisierung auf Floreana. Der deutsche Dr. Friedrich Ritter (Arzt & Philosoph) & seine Gefährtin Dore Strauch zogen auf die Inseln um sich von der westlichen Welt abzuschneiden und ein friedvolles, gesundes Leben führen wollten(3). Beide waren etwas verrückt, denn sie machten vor ihrem Umzug einen Partnertausch: Ritters Ehefrau lebt nun mit Strauchs Ehemann in Deutschand zusammen. Außerdem ließ sich der Arzt vorsorglich alle Zähne in Deutschland ziehen, um Krankheiten zu vermeiden. Zudem liefen die beiden ständig nackt auf der Insel herum, außer es kam Besuch. Auf Floreana schrieb Ritter Artikel über die westliche Welt, über Deutschland & die USA und wie er diese Welt verabscheute. Der Bericht über das Paradies
die Farm El Progreso auf, wo sein Wille das einzige Gesetz war (1). 1889 importierte er immer mehr Maschinen und transformierte die Insel in ein Produktionscenter für Zucker, zerstörte dabei aber seine Umwelt (2) und sogar seine eigene Währung hatte die Farm (3). Die Population von El Progreso erreichte 400 Arbeiter, Cobos bestrafte und folterte viele bis in den Tod, bspw. wurden 15 Leute auf Inseln aus Lavawüsten verbannt, wo sie verdursteten. Später starb Cobos, sein Grab ist noch heute auf San Cristóbal (4). 1897 scheiterte erneut ein Versuch der Kolonisierung auf Isabela, da die Menschen nicht in diesen besonderen Umweltverhältnissen leben konnten. 1925-1928 rief die norwegische Zeitung dazu auf, in ein Paradies namens Galapgos zu ziehen, wo sie das große Geld mit Walfang und Fischen machen könnten. So zogen 2000 Norweger aufgerufen durch den Artikel hoffnungsvoll auf die Inseln, doch sie wurden konfrontiert mit den Schwierigkeiten in dieser Umwelt zu leben. Viele von ihnen starben
Inseln nur knapp auf seiner Route (3) und besuchte insgesamt 8 Inseln. Er war sofort fasziniert von den einzigartigen Tieren und Pflanzen,die ihm die Idee zu seinen später formulierten Evolutionstheorien gaben. Außerdem warnte er vor davor, neue Spezien einzuführen, da diese native Spezien infizieren könnten. 1837 wurde Galapagos nach dem gescheiterten Versuch der 1.Kolonisierung zum Exportland, zB wurde Schildkrötenöl für die Beleuchtung von Straßenlaternen in den Städten genutzt. 1869 lebte José Valdizan mit seiner Familie für 8 Jahre auf Floreana. Er handelte mit Inselprodukten mit der Stadt Guayaquil. Auch er wollte Gefangene aus Guayaquil auf der Insel in aufrichtige Männer verwandeln, doch er wurde von ihnen getötet. Schildkrötenöl & -fleischexport, begonnen von Piraten & weitergeführt von Walfängern und Kolonisten hat die Schildkrötenpopulation auf Floreana letztendlich zerstört. 1879 baute der Businessmann Manuel J. Cobos in San Cristóbal ein kleines Imperium einer Produktion,
zeichneten Landkarten, weshalb die Inseln alle alte spanische Namen haben (San Cristóbal-Chatham, Isabela-Albemarle, Santa Cruz-Indefatigable). Doch die Galápagos Inseln waren zuvor alles andere als ein Paradies, sondern mehr die Hölle. Der 1.Gouverneur der Inseln, José Villamil, setzte durch, dass die Inseln ab dem 12.02.1832 offiziell zu Ecuador gehörten. Er wollte die Insel Floreana kolonisieren mit 80 Gefangenen, die in der Community arbeiten sollten, um zu besseren Menschen zu werden. Er nannte dieses Projekt Asilo de la Paz (Friedenszuflucht). Nach 5 Jahren kehrte er jedoch frustiert zum Festland zurück, da sein Projekt aufgrund der immernoch herrschenden Kriminalität scheiterte. Er bedachte jedoch nicht die Schäden, die er den nativen Arten zuführte indem er neue Pflanzen und Tiere auf die Inseln einführte. Drei Jahre später segelte Charles Darwin an Bord der Beagle in einer 5-jährigen Expedition um die Welt und stoppte 5 Wochen auf den Galapagos Inseln. Er verfehlte viele
deshalb unterscheiden sich die Arten auf dem Archipel auch von denen auf dem Kontinent, wie man auf dem 1. Bild sehen kann (links Galapagos rechts Kontinent). Das beste Beispiel diser Theorien sind die Finken: 1 Finkenart erreichte die Inseln, traf auf neue Lebensräume und anderes Futter. 13 Spezien, alle mit unterschiedlichen Schnabelformen sind Resultate der Adaption (2). Heute sind viele Arten endemisch, das heißt so nur auf Galapagos vorzufinden. Entdeckt wurde das Archipel am 10.03.1535 zufällig von Fray Thomás de Berlanga, dem Bischof aus Panama, entdeckt, als er auf seiner Reise von Panama nach Lima abdriftete. Später erlangten die Inseln großes Interesse bei der Walindustrie und 1790 kehrte das erste Schiff mit 140t Walöl und 888 Seelöwenhäuten nach England zurück, was auch amerikanische Walfänger anzog. Die Inseln wurde derweil auch gerne als Piratenverstecke genutzt, da sie so isoliert waren. Die Spanier wollten das Archipel genauer entdecken, starteten viele Expeditionen und
Nur starke Organismen so wie Schildkröten (sie kommen bis zu 1 Jahr ohne Wasser aus) oder Iguanas überstehen die lange zweiwöchige Reise vom Kontinent zu den Inseln. Amphibien gibt es keine hier, da diese nicht lange ohne Schatten und Süßwasser auskommen. Doch selbst wenn es einige Spezien geschafft haben das Archipel zu erreichen, waren nur wenige in der Lage sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen und auch erfolgreich fortzupflanzen. Transportwege können aber nicht nur die Wellen (Schildkröten, Seelöwen, Pinguine) sein, sondern auch hohle Baumstämme (Iguanas, Schildkröten, etc) oder Wind und das Fell/die Federn von Tieren bieten Transport für bspw. Insekten und salzwasserresistente Samen wie die der Mangroven. Nur die am besten angepassten Spezien konnten sich durchsetzen (survival of the fittest) und so entstand nach und nach die Evolution der Spezien als Konsequenz der natürlichen Selektion. Von Generation zu Generation sind die Arten besser an die Umwelt angepasst und
Im Archipel gibt es 5 (Isabela, Santa Cruz, Baltra, Fernandina, San Cristóbal) bewohnte Inseln.Von West nach Ost (1-2) heißen die Inseln Fernandina, Isabela, 100km entfernt im Norden Darwin und Wolf, Santiago, Rábida, Pinzón, Bartolomé, Daphne Mayor, Daphne Menor, im Norden Marchena & Pinta, Santa Cruz, Baltra, Seymour, Plazas Sur, Plazas Norte, Floreana im Süden, Genovesa im Norden, Santa Fe, San Cristóbal und südlich von San Cristóbal Española. Das Wetter hier ist in die Hot- & die Garúa- Season unterteilt. Von Juni-Nov kommt ein Kaltstrom und das Wasser ist kälter. Es ist windiger und die Durchschnittstemp. beträgt 22°C (Garúa). Die Hot-Season von Dez-Mai wird von viel Regen & heißen Temperaturen begleitet. Das Wasser ist wärmer und die Durchschnittstemp. liegt bei 25°C. Die Tiere+Pflanzen kamen auf die Inseln, indem sie von Winden oder Wellen getragen wurden, die meisten Arten kommen von der Küste Süd- & Mittelamerikas und haben sich im Laufe der Jahre zu eigenen Arten entwickelt
Die Galapagos Inseln sind durch unter ihnen liegende ausbrechende Hotspots vor Millionen von Jahren entstanden. Die jüngeren Inseln sind immernoch in einer typischen Vulkanform vorzufinden und sind noch recht hoch, wobei die älteren Inseln durch die foranschreitende Erosion abgeflacht sind. Der Hotspot bewegt sich nicht, während die Nazca Platte, auf der Galapagos liegt sich um 3cm por Jahr dem Kontinent nähert. Das erklärt, wieso die östlichen Inseln wie Española y San Cristóbal (~3Mio. Jahre) wesentlich älter sind als die westlichen Inseln wie Isabela und Fernandina (~700.000 Jahre). Der Name Galapagos stammt von Piraten, die die typischen Riesenschildkröten der Inseln auf ihren langen Reisen mitnahmen, weil diese lange Zeit ohne Wasser auskommen und so über lange Zeit gegessen werden können. Ihr Panzer sah sieht aus wie ein spanischer Sattel, der Galapago genannt wurde und weil auf fast allen Inseln die Schildkröten vorzufinden sind, nannten sie das Archipel Galapagos.
den Rucksack kriegen soll. Der Polizist ließ die Leute zu ihrem Gepäck, nahm meinen Rucksack heraus und kontrollierte in halbherzig und erfolglos in einem Extraraum. Dann durfte auch ich zu den Bussen gehen.
..dachte schon die lassen mich gar nicht rein). Dann wird während des Fluges das Handgepäck in den Fächern desinfiziert und die Stewardessen erklären einige Nationalparkregeln (Keinen Müll hinterlassen, Tiere nicht füttern oder streicheln, keine Pflanzen oder Muscheln oder andere Dinge von den Inseln entfernen, 2m Abstand zu den Tieren halten, Fotis ohne Blitz etc.). Dann flogen wir über die trockenen Inseln und landeten in Baltra auf dem winzigen Flughafen. Dort mussten wir hinter einer Sicherheitslinie warten, bis unser Gepäck fertig kontrolliert wurde. Sie stapelten das ganze Gepäck und ein Polizist ließ einen Drogenspürhund über das Gepäck laufen. Dreimal dürft ihr raten bei welchem Rucksack er immer wieder stoppte - jep, bei meinem. Ich hatte jetzt keine schlechte Gedanken, dass ich bestraft werde oder so, schließlich wusste ich ja dass ich nichts illegales dabei hatte (im Nachhinein fällt mir ein dass ich immernoch die Coca Blätter hatte 😅) sondern nur wie ich alles wieder in
Morgens ging es dann eeendlich los! Ab zum Flughafen und ihr könnt mir glauben: auf die Galapagos Inseln zu fliegen ist wirklich anders. Zunächst gibt es einen Extraschalter am Flughafen in Guayaquil, wo man je nach seinem Vorhaben eine Karte mit einem QR-Code bekommt, die einem als Tourist 60 Tage Aufenthalt erlaubt und die man immer mit sich führen sollte. Außerdem kann man ohne sie nicht ausreisen. Das Ausreisedatum MUSS feststehen und man muss 20 Dollar dafür bezahlen. Das Gepäck kommt durch einen Extra Scanner und viele Gepäckstücke werden noch einmal separat per Hand kontrolliert. Dann checkt man normal ein, bekommt seine Bordtickets, geht durch die Sicherheitskontrolle (wo man komischerweise offene Wasserflaschen mitnehmen darf) und in die kleine Wartehalle mit einigen Geschäften. Endlich steigt man in den Flieger und den ganzen Flug über war Turbulenzenwarnung! Man muss ein Blatt ausfüllen und schwören dass die Angaben der Wahrheit entsprechen (ich musste bei allem ja ankreuzen

1 January 2018

¡FELIZ AÑO NUEVO ⭐20I8⭐✨🎉! Heute habe ich nichts wirklich gemacht, außer meine Sachen zu packen und einen Film zu schauen. Ein sehr ruhiger Start ins neue Jahr Meine Aufregung stieg und stieg für die Galapagos Inseln. Diba fliegt 4 Tage später nach San Cristobal und bleibt dort dann 2 Wochen, aber da komme ich leider erst ganz zum Schluss hin, weshalb ich sie auf den Inseln nicht sehe..

31 December 2017

Mit Zuckerwatte (die bei der Hitze ständig schmolz), Sangria und Churros schauten wir uns das Fest an und gingen abends zurück ins Hostel um uns für Silvester vorzubereiten, denn wir wollten in einem Club tanzen gehen. Zuerst musste natürlich das Lama explodieren, was leider nicht geklappt hat weil der Wind zu stark und das Lama zu nass und die Böller zu schwach waren. Also schmissen wir es in eins der riesigen Feuer von anderen Personen. Wie man auf den Bildern 6-10 sieht, ist die ganze Straße mit Feuern geschmückt. Die Leute werfen die Böller (eine handvoll) einfach in die Feuer rein😮😅 Die Clubs waren leider alle leer, da Ecuadorianer eher mit Familien ruhig zuhause feiern, was wir vorher nicht wussten😅 Auf der Promenade war eine große Bühne aufgebaut und sie spielten die ganze Zeit nur Salsa, weshalb wir relativ früh um 2am ins Bett gingen..
31.12.2017 Der letzte Tag im alten Jahr. Wieder ist bald ein Jahr rum. Und was macht man an so einem Tag? - Natürlich rausgehen und feiern! Vor allem wenn die ganze Hauptstraße am Ufer entlang mit Ständen und Bühnen besetzt ist! Überall sah man die riesigen Figuren und viele verrückte Leute mit teilweise verrückten Haustieren (zoomt mal auf Bild drei an den rechten Hund heran 😂). Es war eine richtig fröhliche Stimmung und wie auf dem Sommerfest auf der Promenade in Nizza ist alle 100m eine andere Bühne mit anderer Musik aufgebaut und die Leute tanzen und feiern! Teilweise gibt es bedenkliche Kinderprogramme, wo weibliche Animateure in sehr, ich sage sehr knapper Häschenbekleidung 4 jährige Mädchen zum Twerken und zu sexy Tanzbewegungen auffordern und diese das überraschend gut können 😅

30 December 2017

Ich habe noch gar nicht von unserem Projekt erzählt. Diba und ich wollten unsere eigene Pappmaschee Figur basteln und kauften morgens auf dem Markt tonnenweise alte Zeitung und Yuca Mehl, was mit Wasser vermischt wie Kleister sein soll und unfassbar gut geklebt hat, wir waren beide überrascht. Wir kauften außerdem Böller, mit der wir die Figur dann explodieren lassen wollten. Als Figur entschieden wir uns für ein Lama mit einem großen Loch im Hinterteil, wo die Böller reinkamen 😂 Durch Dibas unfassbares Talent mit Pappmaschee etwas realistisch zu gestalten sah das Lama nach 7h Arbeit und 2 völlig übermüdeten Mädchen echt gut aus. Über Nacht, die für uns etwas länger ausfiel, ließen wir es dann trocknen.😁
Es gab auch einen großen Garten, wo auch Früchte wie zB Ananas angebaut wurden. Ich finde es sieht aus, als wäre die Piña einfach auf die Pflanze gesteckt worden haha Danach habe ich Diba noch den Iguana Park gezeigt und wir sind zurück ins Hostel gegangen wo ich ecuadorianisch gekocht habe. Morgen kocht Diba persisch 😋
Das kleine Tapir hat ein Blatt aus meiner Hand gefressen, die gucken dich immer so erschrocken an 😍😮.. Die Mangroven sehen übrigens in Realität noch viel spektakulärer und größer aus!
Aquí unas fotos más del parque..
Die Statue auf Bild 1 sieht aus wie ein Gott der dappt (schreibt man das so?) und dann auch noch das Dreieck hintendran😅 Hinter den schönen Gräbern ist ein Hügel auf dessen Gipfel eine riesige Jesusstatue steht die über den Friedhof wacht. Außerdem stehen dort viele kleine Kreuze, dort liegen die Gräber der ärmeren Gesellschaft. Auf einem Aussichtspunkt kann man über einen Teil des Friedhofes schauen und überall fliegen Libellen herum. Zudem ist dort hinter einer Glasscheibe eine hübsche Mariastatue mit dem Jesuskind, beide mit sehr starkem Augenbrauenhaarwuchs 😂😂 Nach dem Friedhof fuhren wir in den Parque Histórico, der sowohl einige Tiere und Mangroven, als auch alte Kolonialhäuser beherbergt.
Ich wusste bis dahin nicht dass Friedhöfe eine Touristenattraktion sind, aber dieser hier war wunderschön! Überall riesige Statuen und Büsten (die teilweise die Verstorbenen darstellen) und - creepy fun fact: alle Gräber waren einen Spalt geöffnet (kann aber auch am schlechten ecuadorianischen Baustil liegen)😮
Sie studiert Zoologie in England und mit ihrem Kurs machen sie zweiwöchige Exkursionen zB nach Bali, Sumatra oder eben auf die Galapagos Inseln um dort zu forschen..ziemlich cool, überlege jetzt auch in England zu studieren😄. Am nächsten Tag wollten wir zusammen nach Santay fahren & die Boote fahren von einem Markt aus (1-2) auf dem mal wieder Stand an Stand exakt dasselbe verkauft wird, hier riesige Krabben. Übrigens fällt es mir gerade richtig schwer auf deutsch zu schreiben, weil ich auf spanisch denke und das nicht wortwörtlich übersetzen kann & mir dann einfach das deutsche Wort nicht einfällt also wenn irgendwas komisch formuliert ist wisst ihr wieso. Oder ich möchte etwas schreiben & tippe es im ersten Moment total falsch zB Helfte anstatt Hälfte oder fiel anstatt viel was echt schrecklich ist 😂 Danach trafen wir uns erneut mit den beiden von gestern und sie sagten uns sie wollen uns den Friedhof zeigen, der einer der Schönsten in Südamerika sein soll & wir waren verwirrt...

29 December 2017

Man kann in Las Peñas einen Berg hochlaufen, wo ein Leuchtturm und eine Kirche stehen. Gerade wenn es dunkel wird ist es schön über die gesamte Stadt zu schauen. Um dorthin zu gelangen muss man ca. 440 Treppenstufen durch den Bezirk aufsteigen, die schmalen Gassen zwischen den bunten Häusern, Bars und Clubs hindurch. Doch der Weg lohnt sich wie man sieht! Auf dem großen Hochhaus werden jeden Abend Lichtspiele projeziert, zB stand dort an Weihnachten Feliz Navidad 😊 Und auch wenn erst in 2 Tagen Viejo Año ist, sieht und hört man schon überall Feuerwerkskörper (die hier eigebtlich verboten sind). Auch die riesigen 5-7m hohen Puppen für deren Verbrennung Guayaquil bekannt ist, sind zu meiner Enttäuschung nicht an Silvester selbst sondern eine Woche später im neuen Jahr und nur unter Aufsicht der Feuerwehr. In Argentinien ist Feuerwerk übrigens komplett verboten & zwar weil es die Haustiere stört😄Zurück im Hostel habe ich mich mit Diba angefreundet,einem Mädchen aus Ffm.
Más fotos de Las Peñas..
Dann besuchten wir noch die nahegelegene Kirche und ich habe ja schonmal berichtet, dass man hier oft keine Kerze anzündet und Geld spendet, sondern man wirft Geld in eine Box und für einige Zeit leuchtet eine elektrische Kerze.. sehr.. unschön 😄 Auf Bild 5 sieht man verschiedene Stauen die in der ganzem Stadt verteilt sind und Einwohner widerspiegeln, zB einen Mann der Lostickets verkauft. Anschließend sind wir am Ufer zurückgelaufen (was nebenbei gesagt wirklich eine lange Strecke ist) und gingen in den schönen Bezirk Las Peñas (7-9). Die rechte Hälfte ist touristisch und schön, die Linke eine Favela.
Am Ufersteg stand ich mit meinem Guidebook um mich zu orientieren, da hat mich ein Ecuadorianer der auf einer Bank saß und auf seine Freundin gewartet hat angesprochen und gefragt ob er mir helfen kann. Dann hat er mir ein paar Sachen über die Stadt und die Gebäude erklärt (hab alles wieder vergessen aber er wusste wirklich ALLES). Als seine Freundin kam, fragten die beiden mich ob sie mir die Stadt zeigen sollen und so verbrachten wir den ganzen restlichen Tag zusammen mit Sightseeing. Zuerst ging es in die Innenstadt in einen Park in dem viiiele Iguanas leben die man sogar füttern und anfassen kann. Deren Haut ist richtig weich, die Krallen aber ultrascharf wie Messer. Ist auf jeden Fall lustig ihnen einfach zuzuschauen, ich freue mich schon wenn ich sie jeden Tag in Galapagos sehen kann!
Es gab auf dem Ufersteg auch eine Weihnachtsausstellung mit einem meterhohen Fake Tannenbaum und einer XXL Krippe. Auf verschiedenen Aussichtstürmen konnte man etwas über die Stadt gucken und die Nachbarinsel Santay sehen, die größtenteils Naturschutzgebiet ist. Eigentlich wollte ich einen Tagesausflug nach Manglares Churute machen, war dann aber doch zu teuer. Die Gebäude hier in Guayaquil sind richtig schön!
Die Stadt hat mir echt gut gefallen und so ultra gefährlich wie alle sagen ist sie auf jeden Fall überhaupt nicht! Wenn man in den Touristenzonen bleibt und etwas Verstand hat, dann passiert einem nicht weniger als in Deutschland. Insgesamt ist Ecuador ein sehr sicheres Land, sogar wenn man als Mädchen alleine reist. Das Ufer haben sie echt schön gestaltet, mit Parks, Malls und Spielplätzen. Das Monument auf Bild 9 ist ziemlich cool, denn wenn sich 2 Personen aufteilen und jeder sich an ein Ende des Bogens stellt und einer flüstert, wird das Geräusch an die andere Seite weitergeleitet!
Am nächsten Morgen kam ich viel zu früh in Guayaquil an, nämlich um 4 Uhr. Um nach Guayaquil zu kommen, muss man über eine 2km lange Brücke fahren, die die Stadt mit der Nachbarstadt Duran verbindet. Schon der Busbahnhof in Guayaquil sieht aus wie ein Flughafen und ist riiiesig. Von dort aus nahm ich ein Taxi zu meinem Hostel, was mir aber absolut nicht gefallen hat, weshalb ich nach einem kurzen Nap morgens zum Nazu City Hostel gewechselt habe. Das ist wirklich schön und hat eine super Lage (1-5), direkt am Ufer. Für Viejo Año werden traditionell riesige Pappmaschee (?) Puppen verbrannt und in der ganzen Stadtfahren die Leute mit diesen Puppen entlang, was ziemlich witzig aussieht, da diese teilweise echt groß sind! Ich war nachmittags noch im Miniatur Museum (7) was etwas gruselig war da es komplett dunkel war und wenn man einen Schaukasten angeschaut hat, wurde einem die Geschichte immer vorgesungen.. Danach bin ich noch das Malecon 2000 entlangspaziert :)

28 December 2017

Total durchnässt kamen wir in einem Restaurant in Quilotota an und aßen dort etwas und wärmten uns auf. Danach blieben einige noch für die Nacht im Hotel in Quilotoa, ich fuhr mit einigen anderen zurück nach Latacunga. Dort holte ich meinen Rucksack aus dem Hotel ab, der dort die Wanderung über geblieben ist. Danach ging ich zum Terminal, nahm einen Bus nach Ambato und von dort aus mit dem Nachtbus nach Guayaquil..
In einem Dorf stand dann ein Pick Up, der an alle Dorfbewohner Weihnachtssüßigkeiten und kleine Geschenke verteilt hat. Endlich kamen wir dann am Kraterrand an und die Aussicht war wie man auf Bild 3 sieht sehr gut 😄 Als wir dann um den Krater herumliefen klärte es sich allerdings auf..
Als wir das kleine Schweinchen die Sonnenbrille und den Hut angezogen haben, kamen alle Kinder lachend angerannt und sind mit uns rüber zu den Schafen gegangen 😅
Am nächsten Tag liefen wir dann nach Quilotoa und auf dem Weg wurde das Wetter leider immer schlechter und alles zog sich zu..

27 December 2017

Nachmittags kamen wir dann im Hostel Cloud Forest an, wo wir uns mit den nassen Klamotten wieder vor den Kamin gesetzt haben und abends haben wir noch Dart und Billiard gespielt.. Während der Wanderung kamen immer ganz viele Kinder und haben uns immer nach Süßigkeiten gefragt. Teilweise haben die sich richtig darum gestritten 😐
Noch mehr Bilder vom Hike..
Morgens ging es nach einem leckeren Frühstück im Regen auf die fünfstündige Wanderung von Isinliví nach Chugchilán. Man lief die ganze Zeit durch ein Tal, an Farmen vorbei und durch Eukalyptuswälder..

26 December 2017

Hier noch die Aussicht aus dem Hostel 😋
Am nächsten Tag bin ich nach Isinliví gefahren, ins Hostel Llu Llu Llama. Dort traf ich direkt auf viele andere Quilotoa-Hiker, die dieselbe Route wie ich laufen werden. Wir saßen alle zusammen vor dem Kamin, gingen in den Whirlpool und schauten uns die Weihnachtsparade auf der Straße an. Auf dem Marktplatz gab es außerdem ein Fest und einen Stierkampf. Der erste Stier war total klein und wurde die ganze Zeit herumgescheucht, während die Kämpfer zB mit einem Stab über ihn drüber gesprungen sind.

25 December 2017

Um 5 Uhr ging es mit dem Kanu los, diesmal waren Welpen und Küken in Teeboxen (Bild 1) mit dabei. Die Einheimischen können ihren blöden Plastikmüll wie zB Bonbonpapier nicht mal wenigstens auf dem Boot lassen, sondern schmeißen jeden Scheiß in den Fluss..Nach erneuten 12h kamen wir um 17 Uhr in Coca an und Brandon ging erstmal zum Friseur, der für 2.50 Usd mein Missgeschick behob. Am Terminal auf Bild 3 macht sich die Verkäuferin übrigens gerade die Haare, während sie mit dem Kunden spricht. Auch das ist normal in Ecuador und überrascht mich schon gar nicht mehr 😅 Hier trennten sich unsere Wege, Brandon fuhr nach Montañita und ich nach Latacunga, wo ich um 2 Uhr nachts ins Bett fiel..

24 December 2017

Übrigens trinken auch schon die kleinen Kinder das Chicha (mit Alkohol!) und auch in den Städten sieht man oft Eltern, die sich mit ihren 12 bis 15 jährigen Kindern ein Bier teilen. 😅 Hier kauft man mit Freunden immer 2 bis 3 Bierflaschen und Plastikbecher und man teilt immer, anstatt dass jeder sich ein Bier holt. Es wird auch ordentlich immer ein Bier erst leer gemacht bevor ein Zweites geöffnet wird, niemals stehen 2 Stück zeitgleich offen. Die spaßige Party ging noch bis 5 Uhr morgens so weiter aber wir verließen sie um 23 Uhr und schliefen direkt ein, da unser Boot morgen um 5 Uhr nach Coca abfährt..
Nach dem Mittagessen ging es in die Communidad zur Weihnachtsparty! Brandon spielte mit den Einheimischen Fußball, während ich von den Einheimischen mit Chicha de Maní (fermentierter Erdnussdrink) und Zuckerrohrschnaps abgefüllt wurde. Danach brachten wir kurz unser Gepäck nach Nuevo Rocafuerte ins Hotel und Brandon wollte unbedingt für die 'Party' zurückkommen. Ich konnte mir vorstellen wie diese ablief und so war es auch😄 In einem großen Raum sitzen alle am Rand verteilt auf Schulbänken, der Dj wechselt alle 2 Sekunden den Song, jeder Kichwa Song hört sich gleich an & die Leute tanzen nicht richtig, sondern heben eher nacheinander immer die Füße an - sieht ziemlich lahm aus & ist es auch haha. Dabei lachen die Leute auch nicht sondern gucken aneinander vorbei. Nach jedem Lied wird sich wieder hingesetzt & gewartet bis man sieder zum Tanzen aufgefordert wird (ich leider jedes Mal). Es werden Caramelos und Galletas verteilt & auch Chicha. Davor sind wir dann nach draußen geflüchtet😂
Und plötzlich saß in einem Baumstamm mitten im Wald eine Schildkröte und aß Pilze 😅 Wir fanden auch..nennen wir es mal eine Palme mit 'speziellen' Wurzeln 😂😂 Plötzlich sahen wir sogar Woolies in den Baumkronen sitzen und sie antworteten immer auf unsere Rufe! 😍😍 Das sind meine Lieblingsaffen! Wenn ihr den Bildschirm ganz hell macht könnt ihr sigar das Gesicht erkennen! Selbst die Grashüpfer sehen hier cool aus wie man auf Bild 5 sieht :)
Wir schlichen uns ganz leise an ein Clay Lick heran und sahen viele viele Vögel und viele Tapir- und Rehspuren im Schlamm. Auf Bild 7 sieht man einen roten Ara. Auch haben wir den extrem seltenen rot-grünen Ara gesehen und eine große Echse flitzte über den Waldboden! Den Baum auf Bild 8 nennen die Einheimischen Balsam-Baum, da sein Harz sehr gut riecht und daraus oft Öl hergestellt wird, was zur Muskelentspannung genutzt wird. Unser Guide bastelte außerdem innerhalb von 5min aus 2 riesigen Palmenblättern und ein paar Lianen eine Tasche 😍 Das machen die Einheimischen, wenn sie etwas im Dschungel finden und transprtieren wollen, gerade jedoch keine Tasche dabeihaben - sieht so schön aus! Hier gibt es übrigens Palmen die wandern! Wenn sie nicht genug Licht abbekommen, wachsen ihre Wurzeln, auf denen die Palme über dem Boden wie auf Stelzen steht, in richtung Licht und die hinteren unbrauchbaren sterben ab. So kann die Palme für 2 bis 3 Jahre immer wieder den Standort wechseln..
Bild 1 und 2 sind direkt nebeneinander aufgenommen wurden. Warum an der einen Stelle Nichts zwischen den Bäumen wächst? Unsere Guides fragten uns ob wir einen natürlichen Energieschub haben wollen und sagten uns wir sollen die Augen schließen. Meine Zunge kribbelte plötzlich wie als hätte man ein zu saures Gummibärchen gegessen. Als ich die Augen öffnete sah ich Ameisen/-larven in einem aufgebrochenen Stück des Zweiges der Bäume. Man vermutet, dass wegen der Säure der Ameisen die Bäume auch sauer sind und deshalb um sie herum nichts wächst.. Bild 4 und 5 zeigt einen Parasiten, der von oben herab einen Wirtsbaum herunterwächst und ihm so lange Nährstoffe entzieht, bis dieser in der Regel stirbt. Dann erreicht der Parasit den Boden, schlägt Wurzeln und kann dann aus der Erde die Nährstoffe ziehen und weiter wachsen. Bild 6 bis 8 zeigt eine Liane, die wenn man sie aufschlägt Trinkwasser freigibt!😊 Und der Baumstamm auf Bild 9 sieht für mich wie eine Rutsche aus 😁
Und wieder hat mich der Dschungel mit neuen Nutzpflanzen überrascht! Zb der Baum auf Bild 2: Mit der Machete haben wir dort kurz in die Rinde gehauen und es tropfte eine blutrote Flüssigkeit heraus. Man kann diese nicht nur als Seife benutzen (schäumt sigar ohne Wasser!), sondern vor allem um Wunden zu heilen. Brandon schmierte sich das Baumblut auf eine seit Tagen offene Wunde und man glaubt es kaum aber nach einigen Stunden war sie verheilt und sah viel viel besser aus!😮 Auch gibt es eine Pflanze, aus dessen Blättern man Tee kocht und ihn trinkt, wenn man von einer giftigen Schlange gebissen wurde. Oft war danach wieder alles gut oder aber der Tee wurde getrunken um die Symptome zu unterdrücken bis man in früheren Zeiten 3 Tage später das nächstgelegene Krankenhaus erreicht hatte. Auch hier gab es wieder einen Giant Tree, sogar den größten im ecuadorianischen Dschungel!
Feliz Navidad aus dem Dschungel (auch wenn bei 34° nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommt haha)!! 🎄💫💚 Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Fest und habt viel gegessen 😅 Noch vor dem Frühstück gingen wir mit dem Kanu auf Affensuche, sahen aber nur Aras und andere Vögel. Aber mit dem Nebel sah der Dschungel noch schöner aus! 💚 Auf Bild 10 sieht man übrigens eine Pflanze, die sich mit dieser weißen Farbe nicht nur vor Bakterien und anderen Feinden schützt, sondern die Farbe ist auch fluoreszierend und so leuchtet der Baum im Dunkeln!

23 December 2017

Nachmittags gingen wir wieder zu den rosa Delfinen und schwammen mit ihnen (& den Piranhas). Manchmal kamen sie mit dem Kopf aus dem Wasser hervor!😍😍 Und ich konmte sie sogar anfassen und am Kopf, Mund und Bauch streicheln! Die sind sooo weich 😍😋 Manchmal haben die Piranhas allerdings das für die Delfine vorgesehene Futter weggeschnappt.. Nachts sind wir mit dem Kanu auf Kaimanjagd gegangen und nach langem Suchen haben wir einen Babykaiman von vielleicht 60cm gesehen. Dann habe ich Brandon zuerst mit meinem Messer, danach mit einer winzigen Schere die Haare geschnitten - sah bis auf die vielen Löcher gar nicht so scheiße aus 😂
Danach gingen wir Piranhas fischen! Augusto, einer unserer Guides war sehr erfolgreich und fischte 2 kleine Piranhas & einen großen anderen Fisch. Ich hatte Pech, dafür ergatterte Brandon einen riesigen Piranha. Wir haben die Piranhas übrigens mit toten Piranhastücken an die Angel bekommen. Auf Bild 3 wird Brandons Piranha fürs Abendessen präpariert, die Schuppen werden abgekratzt und der Unterkiefer wird entfernt. Den hatte ich dann auch mal in der Hand & die Zähne sind echt mega scharf! Gegrillt habe ich dann den Piranha mal probiert & eigentlich mag ich wegen dem Fischgeschmack keinen Fisch, aber Leute glaubt mir Piranha ist so unfassbar lecker!! Die Haut ist kross, die Konsistenz des Fleisches weich & der Geschmack wie Hühnchen,nur besser. Ich habe sogar die Flossen probiert,die einfach wie krosse Chips schmecken. Dann haben Brandon und ich uns getraut & aßen auch das Auge (wird weiß beim Kochen) was mega ekelig war & aufgeplatzt ist beim Draufbeißen..es schmeckt nach Spiegelei..
Es ging mit dem Kanu weiter und leider waren unsere Guides etwas zu sehr auf Vögel fixiert, während wir eher an anderen Tieren wie Affen oder Tapiren interessiert waren. Wir gingen für eine kurze Wanderung an Land und in der Nähe hörte man ein Tapir, das dann leider wieder verschwand ohne dass wir es zu Gesicht bekamen (Tapir Fußspur auf Bild 8). Aber Brandon sah ein Reh. Überall waren Clay Licks, wo viel Matsch war und die Tiere herkommen um die Mineralien aufzunehmen; dort sah man auch all die Fußspuren.
Dann ging es weiter zu unserer Unterkunft, wo ich erstmal Weihnachtsdeko aufhing und dann gab es Frühstück...
Morgens um 5.30am startete dann unser Kanu. Wir fuhren zwischen der ecuadorianischen und peruanischen Landesseite immer wieder hin und her und folgten dem Río Aguarico nach Norden. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft stoppten wir kurz und fütterten rosa Delfine mit Piranhas! Die sind so süß, schwimmen dort überall herum, spielen und springen aus dem Wasser!😍 War nur etwas ekelhaft so eine tote Fischhälfte anzufassen und die halben Organe wurden rausgequetscht.. Bild 1 zeigt einen Telefonmast, in dessen Vordergrund ein altes Nokiatastenhandy (die, die man in Deutschland hinterhergeschmissen kriegt, die hier aber für 50 Dollar verkauft werden) festinstalliert an einem Holzpfahl klebt, da sie wirklich nur an dieser einen Stelle Empfang haben..

22 December 2017

Um 5 Uhr kamen wir in Coca an und frühstückten etwas, bevor es mit dem Kanu 8h den Río Napo entlang richtung peruanische Grenze ging. Aus den geplanten 8h (ecuadorianische Stunden) wurden in Realität 12h (europäische Stunden). Zwischendrin stiegen immer wieder Leute ein und aus und es gab ein Almuerzo. Neben 50 menschlichen Passagieren hatten viele Leute auch Kaninchen, Küken und Truthähne oder Hühner dabei, die viel krach gemacht haben. Abends um 9 Uhr kamen wir endlich in der Grenzstadt Nuevo Rocafuerte an. Nachts um 12 Uhr weckte ich dann Brandon und gratulierte ihm und überreichte ihm sein Geschenk. Keine 5 min später schliefen wir beide wieder bereits 😄 Auf dem ersten Bild in dem gelben Pappkarton befanden sich zB 50 Küken..

21 December 2017

Am nächsten Tag schlief ich aus, chillte im Netz auf der Dachterrasse und kaufte Geschenke für Brandon, mit dem ich heute Abend in den Dschungel fahre, da er übermorgen Geburtstag hat. Dann fuhr ich um 3pm mit dem Bus zurück nach Baños, wo ich Brandon traf, der die 2 Tage dort verbracht hat und Paragliden und White Water Kayaking gemacht hat, wobei er sein Paddel verloren hat und nun 260 Usd zahlen muss.. Wir nahmen einen Nachtbus nach Coca, wo die Tour startete..

20 December 2017

es ist). Der Eingang des Chimborazo Reservates ist ca. 1.5h von Riobamba entfernt. Im Taxi schlief ich direkt ein und in Riobamba musste ich dem Fahrer lediglich einen Dollar zahlen (für 40 Minuten Fahrt!), denn hier zahlt man immer extren wenig, wenn die Taxen auf dem Rückweg zu ihrem eigentlichen Arbeitsplatz sind. Schließlich checkte ich aus und nahm einen Bus nach Quito, denn ich nahm mr fest vor, endlich die richtige Mitad del Mundo zu besichtigen. Habs wieder nicht gemacht. Ich ging ins Secret Garden Hotel Quito und traf dort wieder Leute aus Cotopaxi. Auf der großen Dachterrasse tranken wir etwas und gingen dann nachts feiern (Clubs in Ecuador haben nur bis 2am auf.. 👎).
Dann stieg ich noch weiter auf zur Lagune, die auf 5100m liegt und etwas zusammengeschrumft ist weil es so wenig geregnet hat in letzter Zeit. Dort wo ich auf Bild 5 stehe ist sie normalerweise noch. Und eigentlich ist sie auch blau und nicht braun 😄 Danach ging es wieder runter zum 1. Refugiound da tat dann auch mein Knie wieder weh. Unten angekommen fragte ich die Reisegruppe ob sie mich mit zurück zum Eingang nehmen und an der Hauptstraße am Eingang hitchhikte ich dann mit einer Ecuadorianerin. Ich sah nur das Auto ranfahren und es drönte laute Popmusik nach außen, ich öffnete die Tür und der Fahrer war eine traditionell gekleidete, ältere Frau (und sowas erwartet man wirklich nicht wenn man diese sonst sieht, denn meistens sind sie sehr ruhig)😄 Sie setzte mich an einer Hauptstraße nach Riobamba ab und dort stand ein Taxi am Straßenrand. Ich wusste zwar dass dort schon ein Kunde drinsaß aber ich fragte trotzdem ob ich mitfahren kann (in Ecuador geht echt alles, egal wie merkwürdig
mal am Whymper Gipfel 6310m hoch, doch der Gletscher ist geschmolzen und nun beträgt die Höhe 'nur noch' 6268m.. Der Weg zum 2. Refugio, welches auf 5042m Höhe liegt war in den ersten 5min ziemlich anstrengend und mein Herz hat gerast, doch dann ging es. Der Chef der Agentur meinte schon zu mir ich sei wohl eine Person die ich überdurchschnittlich schnell akklimatisiert 😄
Und da die Agentur sowieso einen Klienten vom Refugio abholen musste, baten sie mir an mich mitzunehmen. Sie ließen mich auf der Hälfte des Weges zum 1.Refugio raus und ich stieg auf. Hier sieht alles ziemlich trocken aus und wie ihr auf den letzten Bildern sehen könnt, lebt hier eine freie Spezie von Lamas, die Vicuñas genannt werden. Ich kam am ersten Refugio auf 4800m an und trank erstmal eine heiße Schoki, denn es war echt kalt. Dort traf ich auf eine deutsche Reisegruppe (Deutsche sind echt überall hier) und im Refugio kaufte ich einen Chimborazo Pulli und holte mir einen Stempel für meinen Passport. Bevor ich zum 2. Refugio hochlief lieh ich mir eine warme Hose zum Drüberziehen von einem Mitarbeiter, da es doch kälter war als gedacht. Der Chimborazo heißt übersetzt 'Vater' und ist nicht nur der höchste Vulkan Ecuadors, sondern auch der vom Erdmittelpunkt am weitesten entfernte Punkt der Welt. Es gibt 2 Gipfel, den Veintimilla (6234m) und den Whymper. Früher war der Chimborazo
Leider hat der Busfahrer mich vergessen und so stand ich nachts um halb 2 in Cajabamba, das 30min von Riobamba entfernt liegt. Der Busfahrer meinte 'No hay problema, hay muchos buses a Riobamba, cada 10 minutos'... Lügner. Ich wartete fast 1h in der Kälte (wird nicht ohne Grund Friobamba genannt) und dann machte ich hitchhiking. Gott sei Dank hielt relativ schnell jemand an und ließ mich in Riobamba an einem Taxistand raus. In Ecuador muss man manchmal nicht mal die Hand ausstrecken, vorbeifahrende Pick Ups bieten einem fast immer ohne Nachfrage eine Mitfahrgelegenheit an. Um halb 3 war ich dann endlich im Hostel und der Besitzer zeigte mir gefühlte 3h ganz stolz sein Gästebuch mit Gästen aus aller Welt während mir die Augen zufielen. Dann konnte ich endlich ein wenig schlafen, bevor ich um 8 Uhr im Office der Agentur stand, mit der ich eigentlich den Chimborazo besteigen will. Wir verschoben es auf nächste Woche und er meinte ich soll mal zum Refugio laufen und schauen wie es läuft..

19 December 2017

Jeder Wasserfall wurde höher, doch für den Vorletzten tat mein Knie zu sehr weh, also hat ein Guide mich runtergebracht. Der letzte Cascada war dann eine Art Rutsche :) Abends bin ich noch in die heißen Thermalbäder gegangen. Ein Pool war so heiß, dass man nicht einfach so dort hineingehen konnte. Zuerst musste man in ein Eisbad gehen und da ca. 30min verharren. Ich brauchte erstmal 30min um mich endlich komplett ins Wasser zu setzen. Danach geht man in den heißen Pool aber man darf sich nicht bewegen sonst verbrennt man echt 😄 Hier in Baños habe ich 8 Leute getroffen, die ich entweder aus Quito oder aus dem Secret Garden kannte. Ein Freund aus Secret Garden und ich entschieden dann, (bzw ich überzeugte ihn) für ein paar Tage in den Dschungel zu fahren.. in 2 Tagen soll es losgehen. Abends nahm ich dann einen Bus nach Riobamba..
Ich weiß das ist jetzt nicht die vorteilhafteste Aktivität mit einem kaputten Knie, aber am nächsten Tag gingen wir Canyoningen 😄 Nach einer kleinen Einleitung ging es zum 1. von insgesamt 5 Wasserfällen und schon ging es runter. Es macht echt Spaß!! Unsere Guides sind (kein Witz) einfach am Ende vorwärts heruntergerannt!

18 December 2017

eine Art Massagesalbe, die nach dem Auftragen extrem heiß wurde. Wenn es in den nächsten Tagen nicht besser ist, kann ich zum Arzt. Die Chimborazo und El Altar Tour habe ich erstmal gestrichen obwohl ich mir nun sicher war ich kónne es schaffen, auch weil ich so gut akklimarisiert bin in duesem Moment.
Langsam aber mit ein bisschen Schmerz lief ich weiter und irgendwann nach gefühlten 5h erreichten wir endlich den Sand. Der war jedoch noch steiler und wir fielen ungefähr alle 5 Sekunden hin. Um 9 Uhr morgens kamen wir dann endlich am Refugio an, es gab Frühstück und mit Stolz holte ich mir den Summit Stempel! Ich kann es immernoch nicht glauben 😍😍 Eine Frau erzählte uns dass sie extra eine teure Privattour gebucht hat, weil die Wahrscheinlichkeit den Gipfel zu erreichen dann größer ist, doch 30min vor dem Gipfel konnte ihr Guide einfach nicht mehr und sie mussten umdrehen (?!) 😂 wie ärgerlich! Unten im Secret Garden angekimmen erwarteten uns die anderen gespannt und löcherten uns mit Fragen. Danach packten wie unsere Sachen jnd ich fuhr nochmal nach Baños mit einem Freund. Wir aßen etwas und ich schlief schon halb im Restaurant ein und danach fiel ich ins Bett. Den Tag über humpelte ich übrigens die ganze Zeit weil mein Knie bei jedem Schritt weh tat. In der Apotheke holte ich
Uuuund dann ---- oh mein Goooottt wir waren oben!!!!!😍😍😍😍😍 Ich stand auf dem Gipfel des höchsten aktiven Vulkanes der Welt - 5897m!! 2m höher als der Kilimanjaro!! Wir waren soo happy, hatten nach 6h 20min eine wirklich gute Aussicht trotz Wolken und Rauch kam direkt neben uns aus dem Krater (den man deshalb nicht so wirklich gesehen hat). Wir waren einfach über den Wolken!!! Lange wollten wir uns da oben aber nicht aufhalten, denn es wehte so ein starker Eiswind, dass alle unsere Klamotten und Haare gefroren 😄 Also ging es wieder runter.. Von uns 10 haben es 8 Leute nach oben geschafft und neben uns an diesem Tag nur 2 weitere Personen! Der Abstieg war hart und der Wind ließ uns oft umfallen. Einmal fiel ich dann um und etwas sprang aus meinem Knie. Ich lag dort auf dem Gletscher, hatte ein taubes Gefühl im Bein und dachte 'Jetzt brauchst du einen Helikopter und musst ins Krankenhaus, das wars mit deinem Urlaub'. Dann streckte ich mein Bein und das Etwas sprang wieder rein..

17 December 2017

mit einem schwedischen Mädchen und einem Guide sehr sehr langsam bergauf, jedlch kontinuierlich. Im Dunkeln konnte man zwar den Gipfel nicht sehen, aber immer Personen die schon weit über uns waren. Statt Sand in den Augen hatten wir nun die ganze Zeit Eissplitter im Gesicht und es fühlte sich an als würden Glassplitter durchgehend dein Gesicht durchschneiden. Der Aufstieg war lang und steil und immer mehr Leute brachen aufgrund des starken Windes ab, da man immer wieder umgeweht wurde und den Halt verlor. Vor uns türmten sich riesige Gletscherspalten und Eiszapfen auf und irgendwann wurde es so kalt und wir brauchten eine Pause, dass wir in einer Eishöhle Unterschlupf gesucht haben. Dort trafen wir die anderen und Antoinne kam zu uns in die Gruppe. Sein Bruder und eine Frau gaben auf ca 5500m auf, da sie zu müde waren. Wir liefen weiter und es wurde langsam heller. Ich war fast am Ende meiner Kräfte doch wir waren so nah! Nur noch 1.5h, allerdings durchgehend steil (50°) -durchhalten!
Wir sind die gelbe Route gelaufen, die andere wird auch Heartbreaker Route genannt..😮 Nach dem Essen gingen wir alle in den (18- Bett!) Dorm und versuchten ein bisschen zu schlafen, ich schaffte ganze 2h👍 Die restliche Zeit habe ich mich dann einfach ausgeruht und mental auf den Aufstieg vorbereitet, während draußen der Wind extrem stark geweht hat (man wollte am liebsten im Bett bleiben).. Um 23 Uhr standen wir auf, zogen unser Equipment an, aßen ein kleines Frühstück und machten uns auf den Weg in den eisigen Wind. Da man einen anderen Weg als am Tag zuvor läuft, muss man erstmal 1.5h einen steilen Sandhang hinauflaufen und da dachte ich schon ich gebe auf. Der ganze Shit ist uns durchgehend in die Augen geweht worden und es war super anstrengend. Mit uns sind ca. 40 andere Leute aufgestiegen, es sah im Dunkeln aus wie eine große Karawane. Wie erwartet war es unfassbar kalt und wurde käkter als wir den Gletscher erreichten, Crampons anzogen und uns in Gruppen aufteilten. Ich lief
Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von den meisten unserer Gruppe, Equipment anprobieren und warten, viel Wasser trinken und ausruhen. Wir waren alle total aufgeregt und wir waren im Endeffekt 10 Leute, da 5 Volontäre und 5 Gäste aufsteigen. Mit 5 Guides ( max. 2 Personen pro Guide) können deshalb auch jederzeit Leute umdrehen, die nicht mehr können ohne dass die anderen der Gruppe mit absteigen müssen. Es ging wieder mit dem Auto hoch zum Parkplatz um 14 Uhr und dann mussten wir mit dem ganzen Gepäck wieder zum Refugio hoch, was anstrengender war als gestern, unter anderem auch weil ich schon die Schneeschuhe anhatte 😄 Oben bekam ich dann etwas Magenschmerzen (ich bekomme in der Höhe immer Magen- anstatt Kopfschmerzen), aber nach viel Coca Tee, Coca Blättern und Paracetamol ging das dann. Nachmittags hatten wir dann mit unser wirklich ultra professionellen Agentur (Andean Climbing) eine Einweisung ins Bergsteigen und in das Equipment, bevor es um 6 Abendessen gab..

16 December 2017

Und wieder sieht der Gipfel so nah aus... 😁 Nachdem wir wieder unten angekommen waren ging es mit dem Auto ein Stück hinunter und ein paar von uns sind den Rest zum Eingang des Reservates per Mountainbike gefahren. Obwohl der Part den ich fuhr nur flach war, war es ultra schwer weil überall Sand lag und man die ganze Zeit mit dem Hinterrad weggedrifted ist ..ich hab nur noch gehofft heil am Eingang anzukommen 😂 Noelle wollte eigentlich auch Fahrrad fahren, aber sie ist auf dem Rückweg vom Vulkan umgeknickt und ihr Fußgelenk tat so weh, dass sie nicht mehr allein laufen konnte. Sie hatte gerade die Entscheidung getroffen morgen mit aufzusteigen und hatte so eine Vorfreude.. jetzt müssen wir für sie aufsteigen!
Wir folgten einem Weg nach oben bis auf 5100m Höhe, wo der Gletscher begann und endlich hatten Sarah und ich ein bisschen Weihnachtsstimmung und Schnee in der Hand 😄 Wie man sieht war es ziemlich steil dort.. der Aufstieg zum Gipfel schwankt immer zwischen 35 bis 45° und ist an der steilsten Stelle 50° steil, was sogar steiler als der Chimborazo (6310m) ist!
Dann kamen wir am Refugio an, welches auf 4864m Höhe liegt. Wir hatten alle keine Probleme mit der Höhe (außer natürlich leichte Kurzatmigkeit) und so entschied sich Noelle, morgen doch mit uns den Cotopaxi zu besteigen. Im Refugio tranken wir heiße Schoki und ließen uns den Stempel des Hostels in den Passport drücken. Es gibt auch einen Summit Stempel, den will ich aber nur haben wenn ich es schaffe haha
Die Aussicht war einfach der Wahnsinn!! Als erstes ging es auf einem steilen und sandigen Weg más o menos 30min bergauf :)
Erstmal ging es mit dem Auto 40min zum Eingang des Reservates, wo am Eingang erstmal alle illegal Coca Blätter gekauft haben gegen die Höhenkrankheit 😅 Nach ein paar Gruppenfotos fuhren wir hoch bis auf einen Parkplatz. Mit 5897m ist der Cotopaxi der höchste aktive Vulkan der Welt und erst vor 2 Jahren war der letzte Ausbruch, weshalb der Weg zum Gipfel auch erst seit 2 Monaten wieder geöffnet ist. Auf dem Weg nach oben sah man nicht nur immer Rauch aus dem Krater kommen sondern überall verteilt am Fuße des Vulkanes liegen riiiesige Gesteinsbrocken, die einst aus dem Vulkaninneren nach draußen geschleudert wurden. Außerdem haben wir Wildpfere (7) und wilde Lamas (5/6) gesehen! Von dem Parkplatz aus sah der Gipfel gar nicht so weit entfernt und der Gletscher gar nicht so massiv aus.. (war er aber haha) Auf Bild 2 sieht man übrigens den Antisana, der einen immens großen Gletscher hat, das kann man sich gar nicht vorstellen (sogar größer als der des Chimborazos!)
Jaa, es gibt einen Jacuzzi, den ich auch täglich benutzt habe. Neben dem Panorama wohnt in dem Raum auch ein kleiner Frosch 😄 Hier gibt es auch 2 Panorama Klos (8/9) und eine Panorama Dusche 😁 Nach dem Frühstück ging es mit ein paar Freunden dann zur Cotopaxi Tagestour..
Mal ein paar Bilder vom Hostel, das zurecht als das beste Hostel Ecuadors ausgezeichnet ist!

15 December 2017

Vom Gipfel aus konnte man viele Vulkane sehen und über ganz Quito blicken! Am Nachmittag bin ich dann mit ein paar Mädels noch spazieren gegangen und danach haben wir uns vor den Kamin gesetzt, geredet und gelesen mit ganz viel Tee dabei :) Alle sind hier wie eine große Familie und jeder kennt jeden. Abends wurde uns immer das Feuer im Zimmereigenen Kamin angemacht, eil es nachts doch schon extrem kalt ist hier.. Abends war Burgerparty und die Patties wurden über dem Kamin angebraten😄
Die Wanderung zum Pasochoa (ca. 4700m) war mein 1. Acclimatization Hike und dauerte 6h. Die ganze Zeit lang ging es durch die Páramo und die Hunde (2 Dackel, Luna und Yoda) haben uns den ganzen Weg lang begleitet. Am Gipfel angekommen waren die Hunde dann auch platt, siehe Yoda auf Bild 9 oder Luna auf Bild 10, die sogar in ihrem Essen eingeschlafen ist 😄
Die Wanderung zum Pasochoa (ca. 4700m) war mein 1. Acclimatization Hike und dauerte 6h. Die ganze Zeit lang ging es durch die Páramo und die Hunde (2 Dackel, Luna und Yoda) haben uns den ganzen Weg lang begleitet. Am Gipfel angekommen waren die Hunde dann auch platt, siehe Yoda auf Bild 9 oder Luna auf Bild 10, die sogar in ihrem Essen eingeschlafen ist 😄 Da eine Tour zum Cotopaxi nur für mich allein 390 Usd gekostet hätte, in der Gruppe ab 3 Leuten pro Person aber 'nur noch' 290 usd , habe ich es tatsächlich geschafft, 3 1/2 Leute zu überzeugen mit mir zu kommen (ein Mädchen ist sich unsicher wegen der Höhe, weshalb wir morgen eine Tagestour zum Cotopaxi machen und die sich dann entscheidet)!
Jeden Morgen sah es soo schön aus! Der Himmel war immer klar und man konnte alle Vulkane sehen! Nach dem Frühstück gingen wir dann los zum Vulkan Pasochoa. Der Hike zum Pasochoa & zu den Wasserfällen ist inklusive in dem Package Deal, es gibt aber noch zusätzliche Ausflüge wie die Cotopaxi Tagestour, die Cotopaxi Summit Tour, Reiten & zum Rumiñahui. Das Hostel befindet sich ca auf 3500m Höhe & da ich quasi von der Küste komme, möchte ich mich akklimatisieren und dann hoffentlich erfolgreich den Gipfel des Cotopaxi zu erreichen. Wenn ich das nicht schaffe sollte ich die Chimborazo Tour besser absagen weil den werde ich dann auf keinen Fall schaffen 😄 Nachts bin ich manchmal einfach rausgegangen & habe 10min lang in den Himmel gestarrt, denn hier sind Millionen von Sternen am Nachthimmel! 😍 Oh & übrigens in Vilcabamba habe ich einen Schmetterling gesehen, der durchsichtige Flügel (schwarz umrandet, wie Fenster) hatte! 😮 1-links Los Ilinizas 2- Cotopaxi 5- Sincholagua 6- Rumiñahui

14 December 2017

Die Lamas konnte man mit Glück mit Bananenschale füttern und manchmal streicheln, aber die sind echt unfassbar arrogant 😄 Der süße kleine Beagle Welpe auf Bild 4 heißt Luna und zoomt mal bei Bild 5 heran und schaut wie erschrocken das Schaf guckt 😄😄 Man hat schnell alle Leute kennengelernt und zusammen machten wir eine kleine Wasserfalltour. Einige verrückte sind sogar schwimmen gegangen, obwohl es eiskalt war ..
Am nächsten Morgen ging es (typisch) viiiel zu spät los zum Treffpunkt, wo der Shuttlebus abfuhr. Aber ich bin ja in Ecuador und die keiegen es sogar hin, noch unpünktlicher als ich zu sein, also habe ich das Shuttle noch in aller Ruhe bekommen. Nach circa 3h Fahrt kamen wir im abgelegenen, wunderschönen Secret Garden Hostel Cotopaxi an! Neben einer 180° Vulkanaussicht auf Vulkane wie den Pasochoa, Antisana, Cayambe, Sincholagua, Rumiñahui, Iliniza Norte y Sur und natürlich den majestätischen Cotopaxi, gibt es dort kein Wifi, einen großen 'Familienesstisch', den ganzen Tag lang frisch gebackenes Bananenbrot, Lamas, süße Hunde, Schafe, richtig gutes Essen und ein Netz in das man sich hineinlegen kann, direkt vor dem Cotopaxi. 😍 Mit uns kamen ca 50 weitere Leute an, es war alles ausgebucht und man sollte definitiv vorher reservieren. Der Preis ist für 3d/2n mit 88 Dollar schon hoch, aber das ganze Essen und 2 Hikes inklusive rechtfertigen den Preis ..

13 December 2017

besichtigen (per Boot!) und dann Neujahr in Guayaquil verbringen und dann geht am 02. Januar auch schon mein Flieger auf die Galapagos Inseln 😍! Jetzt sind alle wieder auf dem neuesten Stand, ihr habt extrem viel zu lesen und ich habe erstmal in dem nächsten Tagem kein Internet, kann euch also auch nicht weiter zuspamen 😄 Es kam jetzt alles auf einmal, weil vorher einfach jeden Tag etwas los war (oder ehrlich gesagt wenn nichts los war ich zu faul war oder das Internet zu schlecht) also sorry vor that und viele Grüße aus Quito!
Morgen werde ich um 10 Uhr vom Shuttlebus abgeholt und fahre ins Cotopaxi Reservat zum Secret Garden Hostel, das als schönstes Hostel Südamerikas ausgezeichnet ist. Wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle sieht man Plan für meine restliche Zeit auf dem ecuadorianischen Festland so aus: - Ich werde 5 Tage im Secret Garden Cotopaxi verbingen und mit Glück schaffe ich es zum Gipfel des Cotopaxi (5897m); Bild 1 - Anschließend gehe ich auf einen zwei- bis dreitägigen Trek zur Laguna Amarilla des Vulkanes El Altar, der einer der schönsten Treks Ecuadors sein soll; Bild 2 und 3 - Daraufhin versuche ich mein Glück am Chimborazo und vielleicht stehe ich am Morgen des Heiligabend auf dem Gipfel; Bild 4 - Abends fahre ich dann nach Latacunga in ein Hostel und verbringe Heiligabend dort - Die nächsten 4 bis 5 Tage werde ich die Quilotoa Loop wandern; Bild 5 - Und danach reicht es erstmal mit Wandern, ich werde nach Guayaquil fahren, die Stadt besichtigen, den Nationalpark Manglares Churute

12 December 2017

Gestern habe ich nicht wirklich etwas gemacht außer angefangen meine Fotos zu sortieren und meine Journi zu schreiben. Morgen werde ich genau das gleiche machen 😄

11 December 2017

Das auf Bild 1 ist übrigens keine Qualle sondern ein junger, noch nicht vollständig ausgewachsener Seestern und die liegen zB in Montañita überall am Strand herum. Zurück im Hostel ist mein TShirt von der Wäscheleine aufs Nachbardach geflogen und es war echt eine anstrengende Aktion das wiederzubekommen but I did it! Mein nächstes Ziel war Mompiche an der Nordküste und so nahm ich erstmal einen Bus nach Manta (4$,3h).Dort sagte man mir es sei schlauer mit dem Bus nach Santo Domingo zu fahren (5h, 7$), denn dort gäbe es Direktbusse nach Mompiche. War leider nicht so. Ich hätte nochmal 7$ für einen dreistündigen Bus zu einer Stadt nahe Mompiche zahlen müssen, von wo aus es nochmal eine Stunde und 2$ gekostet hätte. Ich war ziemlich genervt, denn das war viel zu teuer und lohnte sich für nur einen Tag in Mompiche nicht (denn am 13.12. musste ich in Quito sein), also habe ich einfach direkt den Bus nach Quito genommen und dachte ich akklimatisiere mich einfach länger und entspanne nochmal.
Noch mehr Fotos und dann machte ich mich auch schon auf den Rückweg zum Hostel..
Auf Bild 10 ist dann der riesige Los Frailes Strand
Mehr Strände
Danach fuhr ich zum Eingang vom Playa Los Frailes, der schönste Badestrand Ecuadors. Dort gibt es einen Wanderweg (2h durch die Sauna, aber es lohnt sich), mit welchem man noch weitere Strände sieht. Ich glaube ich brauche gar nicht viel schreiben, die Bilder sprechen für sich 😊❤
Heute bin ich nach Agua Blanca gefahren, einer Comunidad, die ebenfalls im Parque Nacional Machalilla liegt (wie die Isla de la Plata). Dort kann man archäologische Ausgrabungsstätten sehen und in der heiligen Lagune baden. Vorher muss man sich mit dem Schlamm des Lagunenbodens einreiben und dies eintrocknen lassen. Die Haut war zwar weicher aber ich habe den restlichen Tag nach faulem Ei gestunken 😂. Auch hier war Trockenzeit und somit alles etwas braun, doch wie man auf Bild 10 erkennt, ist dort, wo der nun etwas schmalere Fluss entlangläuft ein Grünstreifen.

10 December 2017

Die Insel heißt Isla de la Plata weil früher ein bekannter Pirat (habe den Namen vergessen) hier seine Silbermünzen hinterließ und viele einheimische Fischer immer wieder beim Fischen vor der Inseln Münzen fanden. Außerdem sind einige Felsen mit einer weißen Schicht bedeckt, die die Einheimischen als silberfarben ansehen, genauso wie die Exkremente der Blaufußtölpel (Ansichtssache..) und aus diesen 3 Gründen bekam die Insel ihren Namen. Nach der Tour gab es Sandwiches und Früchte für alle und wir fuhren zu einer Bucht die ca. 5min vom Hauptstrand entfernt lag. Kaum dort angekommen schwommen ganze 5 Meeresschildkröten um unser Boot herum und auch viele bunte Fische. Sofort sind wir ins Wasser gehüpft und losgeschnorchelt, mit vielen bunten Fischen und den Schildkröten - es war der hammer!! 😍 Ich habe auch einen Fisch wie auf Bild (10) gesehen, der war allerdings eher lila und schimmerte im Wasser, es war wirklich der Wahnsinn!
Die Jungen versuchen immer zu fliegen, aber können es noch nicht, total knuffig!😊 Manche von ihnen (2) haben allerdings weniger Glück und verenden.. Zu Bild 4 sagte unser Guide, dass wir uns nun in Birdcity befinden und das stimmte auch: überall auf dem Bäumen sitzen Hunderte von Vögeln!
Mehr Fotos von den Vögeln..und der Kaktus auf Bild 1 ist über 100 Jahre alt, denn nach 100 Jahren verliert der Hauptstamm die Stacheln..
Oben angekommen sind wir dann 2.5h über die Insel gewandert und überall brüten die Blaufußtölpel! Diese werden bis zu 18 Jahre alt und die Eltern der Kinder sind nur so lange zusammen, bis das Junge fliegen und sich selbstständig ernähren kann. Aus 20 bis 30m Höhe stürzen sie sich mit bis zu 100km/h ins Wasser und tauchen dabei 5-6m tief ein. Die blaue Farbe der Füße existiert in den ersten Monaten gar nicht (9 &10 ca. 2 Monate alte Junge) und kommt erst nach und nach wenn sie älter werden. Die runden Kreise sind die Exkremente der Eltern, die sie wie einen Kreis um ihre Brutstelle herumlegen, denn die Ratten hassem den Geruch und auch Bakterien werden abgeschottet und so die Eier geschützt. Auf vielen Bildern kann man auch unter dem Elternteil die Eier oder die Junge sehen.. In der Regenzeit werden die Exkremente in den Ozean gespült und Plankton ernährt und vermehrt sich davon wodurch die Wale angelockt werden..
Morgens ging es zum Hafen und von dort aus ca.1h mit einem kleinen Boot zur Isla de la Plata (Insel des Silber), die auch oft Galapagos für Arme genannt wird. Als wir am Strand ankamen war dort reger Verkehr, ca. 50 Krebse, die eine tote Ratte verspeisten. Das Rattenproblem ist das Einzige was noch an frühere Zeiten auf der Insel erinnert, als die Insel noch bewohnt war und es hier auch Pferde, Kühe und Hunde gab. Dann wanderten wir los und unser Guide sagte die Wahrheit mit dem Satz 'Bienvenido en la sauna!'. Da bis Januar noch Trockenzeit ist, ist die gesamte Inseln sehr braun und farblos und es ist extrem heiß. Von Juli bis September kann man hier auch Buckelwale beobachten und in den vergangenen Jahren wurden sogar Orcas gesichtet!

9 December 2017

Dann bin ich noch in einer Aufzuchtstation für Meeresschildkröten gelandet, die wirklich kleine Becken haben. Dort saßen auch die berühmtem Blaufußtölpel und die sehen sooo lustig aus, vor allem wenn sie dich angucken. 😅 Auf dem Weg dorthin habe ich eine 24 jährige Frau kennengelernt, sie hat 3 Kinder, will noch 3 weitere und ihr Freund ist 19 Jahre alt (bisher alles so wie ich es von hier kenne) aber ihre Eltern erlauben ihr nicht länger als 2h am Tag das Haus zu verlassen und das auch nur mit ihrem Freund. Wenn sie auch nur 5min zu spät kommt, schlagen ihre Eltern sie und den Freund auch. Und während sie sich mit mir unterhalten hat kam auch schon der Anruf von zuhause und sie meinte sie wird jetzt wieder geschlagen aber es sei okay..
In Puerto Lopez angekommen suchte ich mir eine Unterkunft und ging an der Promenade entlang. Überalk stehen Palmen und liegen Boote herum und es gibt Tuktuks! Ein Typ hat es sogar vor meinen Augen geschafft mit seinem Jeep über die Steine auf Bild 6 zu fahren und hatte eigentlich eine junge Frau als Beifahrerin, die das Auto dann jedoch wütend verließ und ging. Außerdem gab es ein riesiges Walskelett zu sehen (10).
Der nächste Tag war mein Abreisetag aus Momtañita. Nachdem ich israelisch gegessen habe (1) habe ich ein Taxi gefunden, das auf dem Rückweg nach Puerto Lopez war (dann kostet die Fahrt statt 20$ nur 3$ was genauso viel ist wie den Bus zu nehmen, aber schneller) und der Taxifahrer hielt sogar extra am Strand in Ayampe (2-9), weil ich den unbedingt nochmal sehen wollte..

8 December 2017

Am nächsten Tag hatte ich Surfunterricht in Olón, einem Dorf nahe Montañita. Da niemand anderes sich angemeldet hatte, bekam ich Privatunterricht und es hat auch ganz gut geklappt 😊

7 December 2017

Mit Camille und Aurelia, die morgen schon wieder weiterreisen, bin ich noch zum Strand gegangen, in der Sonne eingeschlafen und habe mir direkt mal einen Sonnenbrand geholt 👍. Anschließend schauten wir das Dorf an, shoppten ein bisschen und aßen..
Der Terminal in Guayaquil sieht aus wie ein Flughafen und hat auch ungefähr die gleiche Größe (1-3). Von dort aus nahm ich morgens um 7 Uhr den Bus nach Santa Elena und von dort den Bus nach Montañita. Montañita ist sehr klein und touristisch aber ich liebe es! Mein Hostel (7-9), das Hidden House, war ziemlich cool, es gab viele Hängematten, eine große Küche und überall im Garten liefen Leguane umher 😋

6 December 2017

Nachdem ich wieder in Loja angekommen war verabschiedete ich mich von Emilio und nahm einen Nachtbus nach Guayaquil.
Morgens bin ich früh aufgestanden, tata alles was mir vom Ministerium gesagt wurde und ging hoffnungsvoll zum Ministerium für Migration. Ich konnte es kaum glauben, der Tag war gekommen, sie gaben mir nach 2 Wochen mehr oder weniger illegal im Land sein endlich meine Aufenthaltsgenehmigung!😍😍😍 Das Stück Papier sieht zwar aus wie am Drucker zuhause selbst ausgedruckt und nicht wie ein öffentliches Dokument, aber macht nichts nun habe ich es! Daraufhin fuhr ich mit dem Bus nach El Cisne, wo es wirklich nicht mehr als die riesige Kirche zu sehen gibt.

5 December 2017

Danach gingen wir noch gemeinsam etwas Essen und ich fuhr zurück nach Loja, wo ich erschöpft ins Bett fiel..
Mehr Fotos
Als ich dann im Regen etwas nass bei der Administration ankam, wartete ich ein wenig bis der Regen nachließ. Plötzlich tauchte an der Tür jemand mit Regenschirm auf - es war Margrit!😊 Und so wanderten wir zusammen im Regen (dann ist der Wald auch viel viel schöner!) durch den Nationalpark..
Am nächsten Morgen bin ich zum Busterminal gefahren und da habe ich zufällig Camille und Aurelia getroffen, die auf dem Weg nach Montañita sind, wo wir uns dann in 2 Tagen treffen werden! :) Auf dem Weg nach Zamora bin ich an vielen vielen Wasserfällen vorbeigefahren und am Terminal angekommen kann man die große Uhr quasi gar nicht mehr übersehen. Ich nahm ein Taxi Richtung Parcque Nacional Podocarpus (diesmal auf der tropischen Seite) und lief zum Eingang.

4 December 2017

Nach der Wanderung bin ich dann nach Loja gefahren und direkt zum Ministerium, wo mir ein Termin für Mittwoch gegeben wurde. Die ganzen Dokumente (polizeiliches Führungszeugmis 2x jeweils mit Apostille, Eins auf Spanisch übersetzt und ebenfalls mit Apostille, Führungszeugnis und Reiseroute aus Ecuador usw), die mich über 250 Euro gekostet haben, brauchte ich alle nicht mehr, sondern nur noch eine Kopie meines Reisepasses, die Bestätigung der Gebühreneinzahlung (125$) bei der Bank in Ecuador (das musste am selben Tag wie die Ausstellung der Prorroga sein) und ein Antragsformular von der Regierungsseite und mit all dem sollte ich am Mittwoch zurückkommen. Ich checkte wieder im selben Hotel ein und ging zu Emilio essen.
Am Morgen meines letzten Tages in Vilcabamba war wunderschönes Wetter und Aurelia, Margrit, Camille und ich gingen zusammen mit einem Guide den Cerro Mandango hinauf, wofür wir lediglich die Hälfte der angegebenen Zeit benötigten obwohl wir echt nicht schnell gelaufen sind. Von oben hatte man ein 360° Panorama über das Tal!

3 December 2017

Unser Guide hatte übrigens 13 Geschwister und seine Oma wurde 107 Jahre alt! Nach dem Ausritt konnte ich kaum sitzen und laufen, aber es hat sich gelohnt. Nach dem Abendessen bin ich mit Camille und Aurelia, zwei Schweizerinnen noch ins Dorf gefahren um in eine Bar zu gehen, doch sonmtags hatte alles zu. Es gibt hier eine Bar, die Schlangenlikör (=Schlange eingelegt in Likör) verkauft die wir probieren wollten, doch auch diese Bar war zu. Emilio aus Loja erzählte mir später aber (er hat mehrere Jahre in Izcayluma gearbeitet und kennt auch den Barbesitzer), dass alles nur ein Showeffekt sei und der Besitzer immer separat das Likör anmischt und lediglich behauptet, er sürde es von der großen Flasche abzapfen.
Am nächsten Tag hatte ich eigentlich eine Reittour gebucht durch den Podocarpus Nationalpark, dort war jedoch schlechtes Wetter und Nebel, weshalb ich bei 2 anderen Frauen eine Tour zum Wasserfall El Palto mitgemacht habe. Es ging teilweise wirklich steil bergauf und mein Pferd ist immer stehengeblieben weil es durchschnaufen musste 😄 Zudem hatte ich das Außenseiterpferd, dass die anderen Pferde nicht mochte und deswegen immer Abstand zu ihnen hielt. Die Pferde hier sind wirklich zahm und machen nicht alles mit was die anderen Pferde vor ihnen machen sondern hören auf den Reiter. Das Highlight des Ausrittes war aber definitiv die Aussicht! Die ganze Zeit ist uns ein Hund gefolgt (der beste Freund der Pferde) und trotz hinkender Pfote ist er den ganzen Weg lang mitgelaufen. Die Wege auf dem Berg sind teilweise echt nah am Abgeund und schmal aber mein Pferd fing plötzlich an zu galoppieren und es hat total Spaß gemacht (das war das erste mal Galopp für mich ich hatte immer Angst davor).

2 December 2017

Nach dem Yoga Unterricht am Morgen machte mir der Regen einen Strich durch die Rechnung und meine Tour wurde abgesagt. Am Nachmittag hatte ich Air Yoga Unterricht, wovon ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Abends ließ ich mich dann massieren und es war der absolute Hammer 😍 In Vilcabamba wird man so relaxed und vergisst irgendwie die Zeit. Auch in den Reisebussen bin ich etwas ecuadorianisch geworden: Ich schlafe immer, wirklich immer nach spätestens 30min ein. Wo ich mir vorher immer Sirgen machte nicht rechtzeitig aufzuwachen, denke ich jetzt einfach: Okay, wenn du zu weit fährst, bleibst du eben da wo du gerade bist oder fährst halt wieder zurück. Doch ich wache immer rechtzeitig auf :)

30 November 2017

Doch dann hörten die Diebstähle auf. Gestern gingen also 2 Mädchen allein auf den Berg, doch dort warteten zum ersten mal nach 2 Jahren erneut Jugendliche mit Messern und Masken und beklauten sie, sie nahmen ihre ganzen Rucksäcke weg. Ein Mädchen hatte nur noch 3 Wochen in Cuenca, bevor es nach Hause flog und glücklicherweise hatte sie vor dem Aufstieg ihre SD Karte der Kamera geleert. Die Hostelbesitzer arbeiten mit dem Cigale Hostel in Cuenca zusammen und waren so lieb dem Mädchen eine Kamera für ihre restliche Zeit auszuleihen, die es dann mit dem Shuttlebus vom Cigale zum Izcayluma Hostel zurückschickte. Also buchte ich für den nächsten Tag eine Tour auf den Mandango mit Guide. Uuuund ich habe beim Ministerium angerufen und ab nächsten Montag gibt es Prorrogas!!! EEEENDLICH! Allerdings traue ich der ganze Sache erst wenn ich den Stempel in meinem Pass sehe..
Es fühlt sich an wie Urlaub im Urlaub und das Wetter ist meistens sonnig und mild (glaubt man jetzt wegen den Bildern nicht und dem Wetter am folgenden Tag aber trotzdem). Auf Bild eins und 2 sieht man den Cerro Mandango, was soviel wie liegender Gott bedeutet. Links fängt die Stirn an und das Gesicht endet mit dem Bart. Nach meiner Ankunft habe ich das Dorf ein wenig besichtigt und war ziemlich gut und lecker essen, wobei ich 2 Ecuadorianerinnen kennengelernt habe, mit denen ich dann noch lange im Garten des Restaurants gesessen habe. Es gibt vom Hostel aus viele Wanderwege, auch zum Cerro Mandango, der endlich wieder seit 2 Jahren sicher ist, denn zuvor wurden Touristem dort von Jugendlichen mit Messern bewaffnet beklaut. Einmal hatte ein Pärchen eine teure Kamera und 800 $ Bargeld (wofür auch immer man das auf einem Berg braucht) bei sich und das war ein sehr erfolgreicher Tag für die Diebe. Die Polizei hat lange nichts unternommen,man munkelt die haben da irgendwie mit dringesteckt
Dann ging es am nächsten Tag nach Vilcabamba, dem Tal der Hundertjährigen. Der älteste Mensch wurde hier 127 Jahre alt und es gibt viele andere Menschen, die alle über 100 werden und das obwohl sie Schnaps trinken, Rauchen (allerdings nur eigens angebauten Tabak) und Kaffee (Arabica, auch selbst angebaut) zu sich nehmen. Man sieht jedoch mehr Gringos, vor allem Amerikaner, als alte Einheimische. Die ziehen alle hier her um auch so alt zu werden und mittlerweile hat sich eine eigene Comunidad der Reichen gebildet, etwas abseits vom Dorf. Die alten Menschen sind aber tritz ihres hohen Alters noch super fit, laufen und leben alleine. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich immer im heiligen Fluss Vilcabambas baden.. Mein Hostel hieß Izcayluma und ist von zwei bayerischen Brüdern eröffnet worden. Man hat eine super Aussicht über Vilcabamba und es gibt tolles Essen (zB Deutsches), Massagen, Touren, eine Bar, gratis Yoga Unterricht morgens und vieles mehr hier..

29 November 2017

Das hat mich zwar nicht sonderlich beruhigt aber naja.. Danach war ich noch bei Emilio im Restaurant essen und habe Donald Trumps schottischen Cousin des ich weiß nicht mehr wievielten Grades kennengelernt. 😄
Gerade als ich wieder beim Refugio ankam und auf mein Taxi wartete fing es an zu regnen. Ich hatte echt Glück mit dem Wetter, denn der steile Abstieg wäre bei Regen wirklich gefährlich gewesen. Auf dem Rückweg stank es plötzlich nach Benzin im Auto und mein Fahrer hob die Rückbank an und das Benzin lief aus. Er sagte das sei gefährlich, da an dieser Stelle auch die Zündkabel (?) wären und es eine Explosion geben könnte. Ich hatte schon total Angst und als er das Telefon griff dachte uch er würde ein Ersatztaxi organisieren, jedoch rief er seinen Vater an und ließ sich erklären was zutun sei. Hinter uns war ein anderes Taxi und ich wollte umsteigen, da ließ mein Fahrer es einfach vorbeifahren .. Er trocknete die Stelle und fuhr weiter, ich blickte immer wieder nach hinten um zu kontrollieren, das nichts weiter auslief und betete, dass wir heil in Loja ankommen. Er meinte nur 'no pasa nada' (Lieblingssatz der Ecuadorianer) & erklärte mir es sei sicher und er wolle ja auch nicht sterben..
Der Abstieg war extreeem steil und ging manchmal einfach senkrecht hinunter..
Oben hatte man ein schönes Panorama über die Umgebung..
Am dritten Tag in Loja ging ich zur Abwechslung mal wandern. Der Parque Nacional Podocarpus umfasst zwei Vegetationszonen (Páramo und Regenwald) und ist von mehreren Eingängen aus gut erreichbar. Man muss mit dem Taxi von Loja aus zum sehr weit entfernten Refugio fahren wobei man den Eingang in Cajanuma passiert und ich habe einen Schnäppchenpreis von 15 Dollar für Hin- und Rückfahrt ergattert (normalerweise kostet es das Doppelte), weil mein Taxifahrer den Preis nicht kannte 😁 Von dort aus gibt es die Los Miradores Route, die ca. 3.5h dauert und die Route zu mehreren Lagunen, was allerdings eine Mehrtagestour mit Guide ist.

28 November 2017

der Patient bereits in Narkose war, die Ärzte jedoch nicht operieren konnten, da die Box mit dem Mundschutz leer war. Es fehlt schlichtweg einfach das Geld. Trotz allem muss man sagen, die Ärzte geben ihr Bestes und sind wahre Helden, arbeiten meistens in einem privaten und einem öffentlichen Krankenhaus und das, obwohl sie stinkreich wären, wenn sie nur im privaten Krankenhaus arbeiten würden. Sie versuchen den Menschen wirklich zu helfen und ich glaube und hoffe, das Gesundheitssystem in Ecuador wird sich in den nächsten Jahren bessern und dass sie weiterhin daran arbeiten.. Natürlich war mir klar, dass das hier komplett anders sein wird als in unserem verwöhnten Deutschland, aber wenn man es dann vor eigenen Augen sieht ist es trotzdem ein Schock.. Den zweitem Tag in Loja habe ich übrigens nur im Hotelzimmer verbracht und gechillt und abends war ich wieder bei Emilio essen :)

27 November 2017

dann entsprechend lange warten. Dann kommt man in einen Raum in dem der Doktor, aber auch meistens 5 andere Patienten die eine Infusion bekommen oder eine Frage haben, sitzen (Privatsphäre = 0). Die Ärzte untersuchen einen oft gar nicht richtig, sondern vergeben direkt Schmerzmittel oder andere Medikamente (alles muss man übrigens selbst in der Apotheke besorgen, inkl. zB Becher für Urinproben). Außerdem gehen Kontrollproben verloren oder werden gar nicht erst bearbeitet. Müll wird, wenm er nicht auf dem Boden liegt und von Ärzten (!) in eine Zimmerecke gekickt wird, in 2 Behälter unterteilt: infiziös und ungefährlich, beide stehen jedoch ohne Deckel offen herum. Auch die Ärzte müssen trotz Computer alles per Hand ausfüllen. Es gibt große Räume mit vielen Betten, die lediglich durch Vorhänge voneinander getrennt sind und jeder kann einfach so dort hineinlaufen. Oder eine Deutsche, die in einem Krankenhaus in Cuenca arbeitet hat mir erzählt, dass einmal eine Operation bevorstand und
Der Zoodirektor holt auch immer wieder Tiere wie Giraffen und Pinguine in den Zoo, die aufgrund des Klimas immer wieder sterben, doch diese Probleme interessieren ihn nicht. Auch die Zustände in den Krankenhäusern sind hier echt schlimm. Man muss die Regierung zwar loben, dass sie für alle eine kostenlose Gesundheitsversorgung geschaffen hat, aber sie hätten ihr Geld besser investieren sollen. Es fängt schon damit an, dass es keine Arztpraxen gibt, weshalb bei jedem kleinen Wehwehchen alle direkt ins Krankenhaus laufen, das natürlich dementsprechend total überfüllt ist. Weiter geht es mit der Aufnahme in die Emergency: Jedes mal bei der Ankunft eines Patienten wird ein doppelseitiger Fragebogen per Hand ausgefüllt (obwohl sie Computer haben), Blutdruck, Puls und Gewicht gemessen, was ja nicht mal sinnlos ist, aber total viel Zeit in Anspruch nimmt, da all dies von einer einzigen Krankenschwester ausgeführt wird. Danach wird man in eine Wartezeit und Schmerzkategorie eingestuft und muss
Abends bin ich dann in das Lecka Bistro Alemán gegangen, dessen Besitzer der Köllner Emilio ist. Er und seine Frau Beatriz sind super super lieb und ich habe mich lange mit ihnen unterhalten und wurde zum Stammgast der Woche, da ich dort wirklich jeden Abend gegessem habe. Es gab Currywurst, Spätzle, Kartoffelsalat, Frikadelle und Apfelkuchen 😍 Emilio und ich unterhielten uns lange über die Probleme Ecuadors, die nebenbei gesagt sogar ziemlich groß sind und je länger man hier ist, desto deutlicher erkennt man sie natürlich. Zb die Korruption: Um in einer Führungsposition zu arbeiten oder im Ministerium (für eine Periode von 5 Jahren - also kein sicherer Job!) muss man neben den passenden Kontakten auch noch 150000 Dollar blechen. Oder dass das Gehalt der Ecuadorianer in keiner Relation zu manchen Preisen hier steht (Tageslohn 15-30$, Shampoopreis 5$..?!). Oder aber, dass der Zoo in Loja auf einer ehemaligen Mülldeponie gebaut wurde und die Affen aus dem Boden alte Spritzen ausgraben.
Auf Bild 9 sieht man eine kleine Landschaft, um Spielzeugautos heruntersausen zu lassen und Bild 10 zeigt die in vielen Parks typischen Sportgeräte 😄
Loja hat ein großes Stadttor (2-4) und einen für Kinder echt coolen Park, in dem viele bekannte Gebäude aus aller Welt nachgebaut wurden. In diese kann man hineingehen, auf Türme klettern und wieder herunterrutschen.
Noch ein paar Bilder von Loja
Nachdem ich im Hostal Londres (6$/Nacht) mich erstmal ausgeschlafen habe, erkundete ich ein wenig die ziemlich unspektakuläre Stadt Loja. Nicht mal die Kirchen sind hier schön. Nur einen Tag vorher endete das Festival del Arte y Música, einige Reste konnte man aber noch in der Stadt verteilt vorfinden (1,2). In der Kirche war eine große Landschaft aufgebaut, die die Weihnachtsgeschichte erzählte.

26 November 2017

Am nächsten Tag in Cuenca habe ich wirklich nichts gemacht, außer den ganzen Tag im Restaurant zu sitzen und zu essen. Abends gab es dann noch ein Konzert. Eigentlich wollte ich ja in die Cueva de los Tayos (die größte Grotte Ecuadors, benannt nach einer Vogelart, die ausschließlich in Höhlen lebt) und hatte eigentlich eine Tour von Puyo aus gebucht, doch dann hatte ich herausgefunden, dass diese Agentur gar nicht zur richtigen Cueva fährt! Man muss da echt aufpassen, dass man nicht übdr den Tisch gezogen wird. Die andere Reiseagentur, die von Cuenca aus zur richtigen Cueva fährt hat mir dann aber leider auf meine Mail nicht geantwortet, also mache ich das das nächste mal wenn ich hier in Ecuador bin. Nachts bin ich dann zum Terminal gefahren und wollte um 24 Uhr einen Bus nach Loja nehmen & morgens um 7 dort ankommen. Jedoch dauert die Fahrt nur 5h, weshalb ich am Terminal geschlafen habe bis um 3.30 Uhr morgens mein Bus abfuhr..

25 November 2017

Das Wetter wechselt hier alle 5min, schließlich ist man auf über 3000m Höhe.. Auf dem Weg gab es verschiedene Felsformationen zu betrachten, unter anderem das Auge der Sonne (5&6) und das Carra del Inka (Inka-Gesicht), das man zu meiner Überraschung wirklich mal als solches gesehen hat und es sah erschreckend echt aus!😮 In einem Souvenirladen wurden viele komische Dinge verkauft, wie die Flaschen aus Kuhbeinen auf Bild 9. Auch Chicha wurde verkauft, diesmal aber aus Mais und nicht aus Yuca, also probierte ich es noch einmal und es schmeckte sogar ganz gut! Nach der Besichtigung der Ruinen bin ich dann mit dem Bus nach Cuenca gefahren und kam abends im La Cigale Hostel an. Das Hostel hat quasi dieselbe zentrale Lage wie die anderen beiden, in denen ich zuvor war, jedoch ist der Preis mit 7 Dollar niedriger und das Frühstück 1000x besser. Außerdem ist das Hostel gleichzeitig abends ein Restaurant/ eine Bar und es gibt viele Musikauftritte und es ist immer was los :)
Nach der Tour gab es noch einen Rundweg, vorbei an beispielsweise einem Badebecken der Inka (10)..
Mehr Bilder von der Anlage. Ich habe jetzt auch gelernt, was der Unterschied zwischen Quechua und Kichwa ist: Quechua ist das peruanische Kichwa und in Kichwa wird kein q und kein e benutzt.
Zurück in Alausí habe ich mir die überdimensional große Statue angeschaut (4) und bin kurz über den Wochenmarkt geschlendert, bevor ich mit dem Bus nach El Tambo gefahren bin. Von dort aus habe ich den wirklich, ich meine wirklich überfüllten Bus nach Ingapirca genommen, wo ich direkt weLLcome geheißen wurde 😄 Zu meinem Glück war der Eintritt jeden letzten Sonntag im Monat frei (goal!) und so sparte ich mir die 6 Dollar Eintritt. Direkt startete eine Führung über die größte Inkastätte Ecuadors, die natürlich verglichen mit dem Macchu Picchu ein Witz ist. War aber trotzdem interessant! Die Inka bauten hier für ihre Rituale einen Sonnentempel (9) und einen Mondtempel (10) und überall waren Restfundamente von Häusern und Badeanlagen.
Endlich hat das Lama mal für mich gelächelt hehe (hat eigentlich gerade gegessen aber I don't mind) 😁 Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Alausí..
Die Kichwa haben uns dann traditonelle Tänze vorgeführt und es gab eine kleine Museumsbesichtigung über die Geschichte des Teufelsberges und die landwirtschaftlichen 'Maschinen' der Comunidad. Zum Beispiel benutzen sie große Muscheln, um bis zu 4 km weit kommunizieren zu können.
Jetzt könnt ihr ja mal schauen ob ihr auf Bild 3,4,7 oder 8 die Nase erkennen könnt.. Diesmal konnte.ich nicht widerstehen und musste ein Touribild mit dem Lama machen und nach anfänglicher Abneigung mir gegenüber (7) hat es dann doch skeptisch in die Kamera geschaut (8).
Irgendwann kam dann der Gleiswechsel, wobei man ca. 1km rückwärts fuhr. Dann kamen wir in einer kleinen Comunidad Kichwa an, wo wir schon begrüßt wurden. Wir fuhren jedoch zunächst weiter zu einem Aussichtspunkt wo wir einen kurzen Stop machten, um danach zur Comunidad zurückzukehren.
Noch ein paar Bilder von der Zugfahrt
An diesem Tag hatte ich volles Programm und einen langen Reiseweg. Morgens um 8.30 Uhr fuhr ich von Alausí mit dem berühmten Zug namens Nariz del Diablo (Teufelsnase). Der heißt so, weil eine Felsformation eines Berges angeblich so aussieht wie eine Nase die zum Himmel gestreckt ist. Der Teufelsbezug kommt daher, dass zu der Zeit als die Zugstrecke gebaut wurde, viele Arbeiter ums Leben kamen (2500 Menschen), entweder von den giftigen Schlangen die dort leben oder bei Explosionen für die Gleisverlegung. Die Zugfahrt ist relativ kurz (2,5h, 12km), ist jedoch sehr bekannt, weil man bis noch vor einigen Jahren auf dem Dach des Zuges, der an vielen steilen Abhängen knapp entlangfährt, sitzen konnte während der Fahrt. Vor ein paar Jahren ist dabei jedoch eine junge amerikanische Touristin vom Zug gefallen und gestorben (an def Unglücksstelle steht auch ein Kreuz), weshalb es nun verboten ist.. Ps.: Ich finde es sieht aus als hätte der Hjnd auf Bild 5 Dreadlocks 😄

24 November 2017