1 Days · 7 Moments · March 2018

Dunedin und die schöne Umgebung


5 March 2018

Auf dem Weg nach Dunedin haben wir uns die Moeraki Boulders angeschaut. Sie sind wie Kugeln geformt. Das größte Ereignis war es nicht, aber trotzdem ein schöner Stop. ;) Außerdem waren neben dem Parkplatz drei Alpakas und ein Rentier eingezäunt. Andere Leute hatten Futter gekauft und uns etwas abgegeben, sodass wir ebenfalls Alpakas /das Rentier füttern konnten. Die Tiere waren wirklich super süß!
Am Abend erreichten wir Dunedin und waren noch einmal in der Stadt einkaufen. Danach haben wir einen kostenlosen Campground am Strand aufgesucht und zufällig steuerten Sophie und Maja den gleichen an, sodass wir uns am Abend wieder gesehen haben. Wir haben allerdings nur noch gekocht und danach kurz gequatscht. Es wurde schnell dunkel und kühl. Am nächsten Tag regnete es zunächst. Deshalb bauten wir unser Auto um und genossen ersteinmal gemütlich unser Frühstück im Trockenen. Danach sind Mimmi und ich an den Strand gegangen. Es wehte ein kalter Wind, aber an den sind wir aus dem Norden ja gewöhnt. 😉 Auf dem Rückweg entdeckten wir eine Schnecke. Eisern kämpfte sie sich voran und hatte noch einen weiten Weg vor sich. Aber sie hat nicht aufgegeben. "Der Weg ist das Ziel!", ein Motto, dass ich für diese Neuseelandreise definitiv aufgenommen habe.
Am Mittag während wir am Strand waren, klärte sich das Wetter auf. Wir bemerkten, dass aktuell Low Tide, also Ebbe war. Deshalb entschieden wir uns, zu einer Natural Cave zu fahren. Die kann man nur bei Ebbe betreten. Wir hatten Glück und waren tatsächlich in der perfekten Zeit dort. Die Höhlen waren wirklich beeindruckend und der Ort ist wunderschön. Wir sind ein wenig hier und dort herumgeklettert und haben die Aussicht genossen. Es waren auch keine anderen Menschen dort. Wir hatten diesen kleinen besonderen Ort ganz für uns. 😊 Das Wasser vor uns war kristallklar. Nach einer Weile gingen wir dann zurück zu James und haben noch ein wenig die Stadt erkundet.
Am Abend haben wir auf dem Campground Pauline und Alex, mit denen wir in Opotiki zusammen gearbeitet haben, wiedergetroffen. Das war richtig schön und wir haben erstmal eine ganze Weile lang gequatscht. Am nächsten Tag sind wir dann mit den beiden zu den Nicols Falls gefahren. Es hieß dort sei eine Glowworm Cave. Nun gut.. die fand man dort nicht, aber wir sind eine Weile durchs Flussbett geklettert. Danach haben wir noch den Track zum Waterfall gemacht. Es war zwar schlampig und rutschig, aber wir kamen heil am Wasserfall an und auch wieder zurück. Der Wasserfall ist nicht riesig und es gibt in Neuseeland bestimmt besonderere, aber schön war er trotzdem! 😊 Danach ging es für uns wieder in die Stadt.
Dunedin an sich ist eine schöne Stadt. Es gibt einige alte Gebäude, wie zum Beispiel den Bahnhof oder die Kirchen. Eine besondere "Attraktion" in Dunedin ist die steilste Straße der Welt. Wir sind sie hochgelaufen und ich kann euch sagen, ich war wirklich sehr steil! Rechts neben der 'Baldwin Street' gibt es extra Treppenstufen, die man als Fußgänger definitiv lieber nimmt, als die Straße normal hoch zu laufen. Die Stufen sind unten anders Straße noch sehr niedrig, doch je höher man kommt, desto größer werden die Abstände. Am Anfang der Straße steht extra ein Straßenschild: 'Road not suitable for campervans'. Doch wir wären auch so nie auf die Idee gekommen, dort mit James hochzufahren. An sich ist es aber eine ganz normale Anwohnerstraße, die von den Kiwis und ein paar Touristen normal befahren wird.
Am späten Nachmittag (7. März) sind wir auf die Halbinsel bei Dunedin gefahren. Dort ist die Sandfly Bay. Sie ist dafür bekannt, dass man dort Seelöwen, Robben und Pinguine sehen kann. Tatsächlich haben wir schon am Nachmittag einen Seelöwen gesehen. Zuerst lag er nur faul rum und hat sich von seinem Tag m Wasser erholt. Später haben wir ihn aber auch wieder ins Meer laufen/ platschen sehen. Das sah sehr lustig aus. Ich konnte es sogar auf Video festhalten. Danach gingen wir zunächst einmal wieder zum Auto und machten uns Essen. Gegen 20:15 Uhr gingen wir dann wieder an den Strand. Wir hatten Leute vom Department of Conservation getroffen, die uns sagten, wann die Wahrscheinlichkeit für Pinguine besonders hoch ist. Mit ihnen gemeinsam haben wir dann auch einen entdeckt. Er kam aus seinem Versteck und genoss die Umgebung. Wir erfuhren, dass er sich momentan mausert und in einer stressigen Zeit ist. Auf dem Rückweg hatten wir einen wunderschönen Blick auf Dunedin bei Nacht!
Am letzten Tag in Dunedin gingen wir ins Schwimmbad. Sehr praktisch für Backpacker, denn man bekommt dort eine Dusche. Wir genossen es mal wieder in einem heißen Whirlpool zu sein. Aber es war auch schön, ein paar Bahnen zu schwimmen. Später im Umkleideraum stellte ich vor dem Spiegel überraschend fest, wie lang meine Haare inzwischen geworden sind. Tatsächlich reichen sie mir bis zur Hüfte. Tja.. Ich bin schon sechs Monate ohne Friseur. 😂 Nach dem Schwimmbad habe ich auf dem Campingplatz noch Malte und Fabi kennengelernt. Wir sprachen sie an, als wir dort ankamen und einen Platz suchten. Später haben wir unsere gegenseitigen Autos angeguckt. Die beiden hatten leider auch Pech mit Autos und das jetzige ist ihr zweites. Am Abend setzten sich die beiden zusammen und Malte spielte Gitarre, während Fabi Ukulele geübt hat. Sie üben gemeinsam Lieder ein. Ich habe mich zu ihnen gesetzt und später kam es dann doch dazu, dass ich auch meine Gitarre rausgeholt habe. Ein schöner Abend! 😊