Europe, Asia, Africa · 34 Days · 127 Moments · November 2018

Dubai, Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe


11 December 2018

10 December 2018

Am Abend geht's los Richtung Vienna. Einmal noch traumhafter Sonnenuntergang über Cape Town, Sonnenaufgang kurz vor Dubai und umsteigen in Dubai nach Wien. 5 Wochen voll mit Eindrücken, Erfahrungen, Erlebnissen, lieben Freunden, wilder Landschft und Tieren sind zu Ende. In Summe sind wir über 5.000 Kilometer gefahren. Ich freue mich jetzt auf Zuhause. Landung in 2 Stunden.
Unser letzter Tag. Nach dem Frühstück gehen wir noch in die Stadt und machen ein paar Einkäufe. Und haben immer wieder neue Eindrücke.

9 December 2018

Am Rückweg ging's zu Fuss eine Stunde durch die Stadt ins Hotel zurück. Am Abend wieder super Stimmung am Wasser und die Finanzen wurden auch geklärt.
Am Nachmittag haben wir noch eine Rundfahrt mit einem großen Katamaran gemacht. Kapstadt vom Wasser aus.
Einige Bilder von jungen Künstlern aus Zimbabve.
Die Röhren der Silos wurden aufgeschnitten, abgeschnitten, gefräst und geschliffen. Ich kam mir vor wie in einem Raumschiff in einem SciFi Film. Die Idee muss man mal im Kopf haben als Architekt, Designer, Künstler. Wirklich beneidenswert und beeindruckend und es ist gerade erst eröffnet worden. Die Modeabteilung junger afrikanischer Designer darf natürlich nicht fehlen.
Am Sonntag gehen wir natürlich wieder zur Waterfront und reservieren für Abend einen Tisch im “Den Anker“. Weihnachtsdeko gibt's auch, aber ich kann mir nicht vorstellen das wir zu Hause schon mitten in der Adventszeit sind. Heute steht das Zeitz MOCAA auf dem Besichtigungsprogramm. Ein alter Getreidespeicher wurde zum Museum of Contemporary Arts Africa mit unglaublicher Architektur umgewandelt.
Unser Hotel Mount Nelson ist wirklich vom allerfeinsten und mit dem schönen Wetter wird's fast schon ein bisschen kitschig.

8 December 2018

Es war herrliches Wetter und genau wie bei uns in Österreich im Mai/Juni die beste Zeit zum heiraten. Diese Hochzeitsfotos sind von Franschoek und das Weingut war dann La Motte, wo wir auch wie gesagt Lunch hatten. Und zum guten Schluss dann noch mal Babylonstoren.
Als nächstes fahren wir nach Boschendahl. Wir machen eigentlich noch mal die gleiche Runde wie vor drei Wochen. Wir waren so begeistert, dass wir unseren Freunden diese Weingüter nicht vorenthalten wollten. Eigentlich stand nur La Motte auf dem Plan mit Weinprobe und Lunch. Frau Mücke war aber sehr flexibel und somit fuhren wir die anderen Weingüter auch ab und unsere Freunde waren begeistert. Die Bilder zeigen Boschendahl.
Heute haben wir Frau Mücke als Guide. Frau Mücke ist in Schärding in OÖ geboren und seit dem sie 7 Jahre alt ist, lebt sie mit ihren Eltern in Kapstadt. Studiert hat sie in Wien IBWL und Touristk und weiss zu jeder Frage die wir ihr stellen eine Antwort. Ganz toller Guide und Fahrer!!!!!. Sie fährt mit uns über Stellenbosch, die Weingüter Delaire Graff (kleine Weinprobe) , Boschendahl, La Motte Lunch, und Babylonstoren eine grosse Runde rund um Kapstadt. Bilder von Stellenbosch.

7 December 2018

Es wird dunkel und die Atmosphäre immer schöner. Wir essen im Meloncino. Der Glitzerweihnachtsbaum vor dem Riesenrad war richtig hoch
Wir sind zurück in der Zivilisation und gehen nach dem Einchecken im Mount Nelson Hotel gleich an die Waterfront bummeln. Wir staunen über die vielen Menschen, das Treiben und die vielen Geschäfte und Läden. Wir sind richtig entwöhnt.
Reisetag von Zimbabve nach Kapstadt. Die Maschine kommt 1/2 Stunde verspätet an und das Reinigungspersonal mit Staubsauger bewaffnet eilt zur Maschine.

6 December 2018

Frühstück in Ilala Lodge und dann schnell zum Flughafen. Wir fliegen zurück nach Kapstadt.
Wir sehen wieder Hippos und haben einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Kurze Pause im Hotel, dann geht's weiter zur Ra-Ikane Bootstour auf dem Sambesi River.
Wir machen einen Walk zu den Viktoria Fällen in den National Park. Es rauscht und braust und tost um uns herum. Durch die aufsteigende Gischt ist alles nebelverhangen und wir werden kletschnass.
Die Ilala Lodge ist schon mehr ein Hotel und befasst sich ausführlich in Bildern mit der Geschichte von Dr. David Livingston. Einem Engländer, der um 1850 als erster Europäer auf seinen Expeditionsreisen in Afrika die Victoria Fälle entdeckt hat. Im Gymnasium in Deutschland, so als ich 12 war, haben wir zufällig diese Geschichte im damals schon fächerübergreifendem Unterricht in Erdkunde, Geschichte und Englisch behandelt. Das war wie ein Deja vu für mich.
Wir kommen an in Victoria Falls und checken in der Ilala Lodge ein.
Wir machen uns auf den Weg zu den Victoria Fällen, in Zimbabve. An der Grenze stehen unendliche Schlangen von Lkws. Jeder wird mit einer Fähre über den Sambesi übergesetzt, eine Brücke ist gerade im Bau. Manche Lkws stehen hier 3 Monate bis sie drankommen...... Die Ausreise aus Namibia und die Einreise nach Zimbabve war relativ schnell erledigt.

5 December 2018

Am späten Nachmittag kommen wir zurück in die Lodge. Das Wasserversorgungsproblem war noch nicht erledigt und so werden wir in die Nachbarlodge zum Duschen gefahren. Ein Gewitter hört man im Hintergrund mit Donnergrollen. Die Nachbarlodge war auch nett.
Meine Handy Kamera kann auch schwarz/weiß!
Mit Elephanten haben wir fast Hautkontakt. Es gab wieder ein Picnic, Salate und Wraps waren lecker!
Vom Chobe-River, die natürlich Grenze zwischen Botswana und Namibia, gab's wieder viele Tiere zu sehen.
Tagsüber sind wir den ganzen Tag im Chobe Nationalpark unterwegs. Wir steigen in einer grossen Parklogde mit einer irren Holzdachkonstruktion um in ein Boot. Die Deko war sehr afrikanisch hier.
Unsere Lodge ist sehr schön, A B E R: sie hat seit 14 Tagen ein Wasserversorgungsproblem. Die offizielle Leitung von Kasane funktioniert nur unzuverlässig. Um die Versorgung abzusichern ist die Lodge dabei eine Leitung zu einem Wasserbohrloch zu legen. Diese Leitung ist noch nicht fertig, also gibt es KEIN Wasser aus dem Hahn und logisch nicht im WC. Die Lodgeleitung hat kein einziges Wort darüber verloren wie wir eingechecked haben. Es wurde erst zugegeben wie alle Gäste nach Wasser gefragt haben. Die haben 10 DZ. Vor jedem Zimmer gab's einen kleinen Planschpool. In dem haben wir uns dann gewaschen und mit dem Kosmetikeimer haben wir die WC-Spülung gefüllt. Das ging ja noch irgendwie für einen Tag. Wir waren aber für zwei Übernachtungen hier eingebucht.

4 December 2018

Es gibt wieder eine Pirschfahrt. Wir sehen wenige Tiere. Eine Elephantenhaut eines toten Tieres liegt neben dem Schädel. Der erste Baum ist Sambezi Teak und der zweite ist ein Baobab. Am Abend ist eine traumhafter Sonnenuntergang.
Wir überqueren die Grenze nach Botswana ohne grosse Probleme. Die Formalitäten sind schnell erledigt und es geht nach Ngoma in die nächste Lodge.
Auf unserer Weiterfahrt haben wir einen Stopp in Katima Molilu. Unser kaputter Reifen soll hier repariert werden. Während Götz sich um die Autoangelgenheiten kümmert machen wir einen Streifzug über den Markt. Dann geht's weiter in der Zambesi Region. Moderne Verwaltungsgebäude stehen neben Wellblech- und Strohhütten.

3 December 2018

Am Abend noch ein Sundowner Drive. Ein Pärchen aus der Schweiz auf Honeymoon begleitet und. Es ist unglaublich heiß und schwül und dampfig. Beim Abendessen wimmelt es von jeglicher Art kleiner und großen Insekten. In der Nacht, so um 3, kommt Sturm auf und es gibt ein ordentliches Gewitter. Es schüttet. Aber im Zelt sind wir sicher!
Nochmal unsere Lodge.
Es wird auch gespielt. Mit Steinen im Sand. Ähnlich wie bei uns Solitaire.
Es gibt viele Tierbabies zu dieser Zeit. Am Nachmittag besuchen wir ein Living Museum. Hier zeigen Einheimische ihre Kultur mit Tänzen und Musik. Dann wird unterschieden in Männerarbeit und Frauenarbeit. Die Männer erklären ihre Jagdinstrumente, die Frauen stellen Kleidung und Matten und Körbe her.
Morgens geht's weiter mit einer Morning Bootstour. Wir sehen viele Hippos, einen Waran und einen Leberwurstbaum. In der Baumgruppe ist unsere Lodge.

2 December 2018

Am Abend gibt's noch einen Sundowner Drive. Wir fahren an ein Wasserloch und die Elephanten kommen zum abendlichen Drink. Unser Ranger packt seinen Gaskocher aus und macht sogar Popcorn.
Unterwegs ein kleiner Supergau: Ein Reifen gibt seinen Geist auf. Mit vereinten Kräften gelingt der Reifenwechsel und wir können die letzten 100 km bis zur Nambwa Tented Lodge weiterfahren. Dadurch das diese Lodge am Ufer des Kwando Rivers liegt und nur über einen sehr tiefsandigen Weg durch den Park erreicht werden kann, müssen wir in einen 4x4 Geländewagen mir samt dem Gepäck umziehen. Der Weg vom Parkeingang bis zur Lodge dauert eine Strecke 45 Minuten. Man wird ordentlich durchgeschaukelt. Zahlreiche Tiere machen das Begrüßungskomitee. Unsere Lodge ist auf 4 Meter hohen Plattformen in Baumkronen gebaut und mit Wegen auf Stelzen verbunden. Jeglicher Komfort ist vorhanden. Diese Nambwa Tented Lodge ist erst 2014 eröffnet worden und gehört zur African Monarch Gruppe, die hier mehrere Lodgen betreibt. Es ist unglaublich wenn man sich vorstellt, dass jeder noch so kleine Nagel, jedes Möbelstück, einfach ALLES hierher transportiert werden musste, um die Lodge an diesem Ort zu bauen.
Es geht weiter von Rundu in den Caprivi Zipfel. Supermärkte sind schon auf Weihnachten ausgerichtet und einen Mac Donalds auf namibisch gibt's auch! Der Caprivi Zipfel bezeichnet den kleinen Ausläufer Namibias, der sich östlich zwischen Angola und Botswana und dann bis hinüber nach Zimbabve erstreckt und somit den weltweit einzigen Ort bildet, an dem vier Länder aufeinandertreffen. Genannt nach Georg Leo Graf von Caprivi, der Bismarck als Reichskanzler ablöste.
Hier noch einige Zelt “Details“. Das Grundstück auf dem so eine “Tented Lodge“ steht ist nur gepachtet. Läuft der Pachtvertrag aus und wird nicht wieder verlängert, dann können die Zelte mit allen Einrichtungen leicht abgebaut und abtransportiert werden.

1 December 2018

Zurück in der Lodge brennt schon das Lagerfeuer und es gibt Abendessen. Um 21.30h liegen alle im Zelt unter dem Moskitonetz. Die Ventilatoren schalten wir aus, die sind auch auf niedriger Stufe sehr laut. Keiner glaubte an Schlaf als wir am Nachmittag in die nicht klimatisierten Zelte kamen. Aber es wurde richtig kühl im Laufe der Nacht und alle schliefen gut. Bei Sonnenaufgang schwollen die Vogel- und Tierstimmen auf richtig laut an.
Taranga Safari Lodge ist unsere Bleibe für eine Nacht. Direkt an einem Seitenarm vom Okavango, der gleichzeitig die Grenze zu Angola ist. Ab 17.30h sind wir auf einer Bootsfahrt auf dem Fluss unterwegs.
In Tsumeb ist Markt. Es geht Richtung Norden durch das Buschmannland.
Wir fahren über Tsumeb und den Ojikoto See weiter nach Norden, Richtung Rundu. Rundu liegt am Ufer vom Okavango River , die Grenze zu Angola. Rundu ist die Hauptstadt der östlichen Kavango Region.

30 November 2018

Zum Abendessen werden die Gäste mit der Trommel gerufen. Wir haben ein “Braii“, ein BBQ. Sehr lecker!
Am Nachmittag machen wir uns dann noch einmal auf den Weg in unserem VW Bus. Wir sehen mehr!
Es heisst wieder früh aufstehen, 5.30h, weil um 7 Uhr ist Abfahrt in die Etosha Pfanne. Viele Tiere sehen wir leider nicht. Durch den Regen gibt's genug Wasser im Bush und an den Wasserstellen ist nichts los. Zum Schluss finden wir bei Stinkwater noch ein paar Löwen.

29 November 2018

Unsere Lodge, Mushara Outpost, ist wirklich wunderschön. Gehört Deutschen, die hier noch zwei Lodgen haben. Wir beziehen unser Wohnhauszelt und gehen noch im Pool schwimmen. Dann gibt's Abendessen. Ein Gewitter kündigt sich an und es kracht und donnert ganz ordentlich. Es fängt an zu regnen, um nicht zu sagen an zu schütten.
Nach dem Frühstück um 10.00h brechen wir wieder auf. Am Ausgang vom Erindi-Park waren noch mal zwei Giraffen. Wir starten um 11.00h Unser Weg ging heute von Omaruru über Otjiwarongo, wo ein super freundlicher und kompetenter Optiker meine Brille reparierte, weiter über Otavi, Tsumeb nach Etosha-East, in die Mushara Outpost Lodge. Am Weg war ein Umzugskonvoi auf namibische unterwegs.
In der Früh um 6.30h gleich die nächste Ausfahrt. Wir gehen auf Löwensuche. Zuerst gab's aber mal einen Morning Coffee , wer wollte, mit Marula-Sirup.Unser Guide war wieder Paul vom Vortag. Und wir haben sie wirklich gefunden, die Löwen. Ein Brüderpaar, verschläft den Vormittag unter einem Baum. Ein paar Bäume weiter sehen wir noch ein Löwenpaar, male and female, auch ziemlich faul. An einem Steinhang stehen Moringa-Bäume.

28 November 2018

Natürlich gab's wieder einen Sundowner, Ranger Paul hatte alles mit. Am Rückweg kamen wir noch mal an einem Wasserloch vorbei . Hier waren drei Nashörner unterwegs. Zurück in der Logde war Abendbuffet und es gab ein Ständchen vom Service-Personal.
Da wir hauptsächlich über Asphaltstrassen gefahren sind, waren wir um drei Uhr in Erindi und konnten gemütlich um 16.30h auf die Abendpirschfahrt gehen. In der Lodge war Hochbetrieb durch eine grosse Incentive-Gruppe von CocaCola. Rund 100 Mann und Frau. Direkt vor dem offenen Restaurant war ein grosses Wasserloch. Grosse Krokodile und Hippos schwammen und lagen herum. Dann geht's los mit unserem symphatischen Ranger Paul im offenen Geländewagen. Wir sehen Giraffen, Elefanten und ein paar Antilopen.
Wir haben Hoodia Desert Lodge pünktlich um 8 Uhr verlassen und sind auf unseren extra long Roadtrip gegangen: 520 km. Dafür braucht man im Schnitt 6-7 Stunden. Wir hatten gestern Abend die Route etwas optimiert und sind viel Asphalt Strasse gefahren. Die Stimmung ist gut, alle haben sich gut auf die lange teilweise beschwerliche Autofahrt eingestellt. Von unserer Lodge in Sossusvlei über Rumpelpiste bis knapp vor Windhoek, dann weiter über Okahandja Richtung Otjiwarongo. Die letzte Stunde noch mal Rumpelpiste zu unserer Erindi Old Traders Lodge in der Nähe von Omaruru. Ich frage und wundere mich sekündlich wie unser VW Bus weiß, dass er funktionieren muss und nicht beim nächsten Schlagloch auseinanderfällt...... Termitenhügel gab's viele und riesige. Heute gehen wir noch auf eine Pirschfahrt im Erindi Wildreservat.

27 November 2018

Und dann noch ein Highlight: um 18.15h werden wir abgeholt und zum Sundowner. Wir fahren zum einem Viewpoint, da ist alles aufgebaut von Wein , Gin Tonic, Bier, kleine Snacks, unglaublich. Der Sonnenuntergang war wunderschön, Kerzen gab's dann auch noch!
Zurück in der Logde gibt's ein Light Lunch. Und dann pure Dekadenz: ein erfrischendes Bad im Pool..... und rundherum die Wüste.
Dann geht's weiter zum Dead Vlei, Dem Zentrum des Sossusvlei National Park und wieder zurück zur Lodge. Um halb sieben in der Früh ging's los, zurück waren wir um halb eins. Das war ein tolles Erlebnis. Ach ja, den Sesriem Canyon haben wir auch noch gesehen. Der Tsauchab ist ein Fluss in den südlichen Naukluft Bergen von Namibia. Er ist 100 km lang und besonders bekannt für den Teil, wo er durch den Sesriem Canyon fliesst. Während der Regenzeit wird der Tsauchab binnen weniger Stunden zu einem schnellfliessendem, starken Strom. Über die letzten 2 Millionen Jahren hat er den Sesriem Canyon gebildet, 1 km lang und bis zu 30 m tief.
Wir sind nach Sossusvlei unterwegs zu den grossen Sanddünen die bis 380 m hoch sind. Natürlich kraxeln wir auf eine hinauf, gar nicht so leicht bei dem rutschenden Sand. Phantastische Morgenstimmung auf der Düne. Das ist Düne Nr. 45.

26 November 2018

Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Hoodia Desert Lodge, vom feinsten! Vorher kamen wir noch an einer sehr bekannten Bäckerei In Solitaire vorbei, wo es ausschließlich Apfelstrudel gibt. An manchen Mittagen werden bis bis zu 400 kg Apfelstrudel verkauft und der Parkplatz ist wegen Überfüllung geschlossen.
Flug von Kapstadt nach Windhoek. Über dem Tafelberg hängt das “Tischtuch“. In Namibia ist es wüstig. Alles klappt und wir sind pünktlich, werden abgeholt und schon sitzen wir im VW Bus mit unseren Freunden und dem Guide und Fahrer Götz. Es gibt Infomappen und Kartenmaterial und jeder orientiert sich gleich mal theoretisch. Bald nach Windhoek geht der Asphalt über in Schotterpiste und wir werden ordentlich durchgeschüttelt.
Heute geht's weiter nach Windhoek in Namibia. Die Anzahl der Leute die auch nach Windhoek wollen ist überschaubar, um nicht zu sagen minimal. Zu mittag treffen wir Karin, Dietmar, Anette und Karl, unsere Freunde aus Deutschland, mit denen wir uns dann auf den Weg durch Namibia, Botswana, bis zu den Viktoria Fällen machen.

25 November 2018

Gestern sind wir von Port Elisabeth nach Cape Town geflogen. Am Flughafen haben wir gleich mal die Hälfte unseres Gepäcks in ein Storage gegeben. Übernachtet haben wir in einem Flughafenhotel: Verde hieß das, und alles war voll auf Öko. Sehr schön gemacht!
Heute ist Reisetag. Nach dem Frühstück mit Vogelbegleitung gehts los. Ideal: es ist bedeckt und nicht heiss. Wir fahren von Addo nach Port Elisabeth. Diese Hafen- und Industriestadt kann man sich sparen. Im Reiseführer stand eine Nacht sei genug. Es reicht gerade zum durchfahren. Alles alt und vergammelt, schmutzig, überall Müll. Riesige Townships rundherum die aussehen wie als würden sie auf Müllhalden stehen. Es gibt zwar eine Beach, aber alles sehr von Farbigen belagert. Der rote Hotelbus kam übrigens aus Passau.

24 November 2018

Heute Vormittag ist die nächste Ausfahrt. Jetzt haben wir mehr Glück. Zebras mit einem ein paar Tage alten Jungtier, Warzenschweine und Elefantenherden an Wasserlöchern, Büffel und Springbock- Antilopen.

23 November 2018

Wir sind auf einem Night Drive im Addo Park, viel haben wir nicht gesehen, es war schon zu dunkel. Der Ranger hat mit einem Scheinwerfer versucht Tiere zu finden, mit bloßem Auge fast nicht möglich. Hyänen, Schakale, Springmäuse, nachtaktive Tiere und natürlich Elefanten.
Unterwegs zum Addo Elephant Park. Sandpiste, aber machbar mit normal PKW. Dann das unglaubliche Woodall Country House, unsere Bleibe für die nächsten 2 Tage

22 November 2018

Nach einer wohlverdienten Pause mit Salat und Wein ging's in die andere Richtung zu den Hängebrücken. Nochmal auf und ab über Stege und Treppen und Leitern. Meine Beine waren schon schwer wie Blei, aber auch dieser Weg hat sich gelohnt. In Summe haben wir 16 km zu Fuss geschafft. Ein ordentliches Tagespensum! Im Tsitsikamma Nationalpark gibt es Ca. 20 Flüsse die von den Bergen in Schluchten herunterkommen. Stroms River Mouth ist einer davon und touristisch voll erschlossen. Direkt am indischen Ozean gibt's einen riesigen Campingplatz mit allem drum und dran. Alles blitzeblank. Auch kleine Holzhäuschen kann man mieten. Die Abendstimmung war einmalig.
Der Weg mit all seinen Anstrengungen lohnt sich!!! Der Otter Trail ist eine Wanderung über 5 Tage von Storms River Mouth startend bis Nature Valley. Nur in ein Richtung zu begehen, weil der Rückweg mit einsetzender Flut versperrt wird. Bei einem Tagesteil muss man vor Sonnenaufgang starten, weil sonst eine Bucht durchschwommen werden muss. Übernachtet wird in Hütten mit Stockbetten, seine Sachen hat man im Rucksack dabei! Wieder zurück am Parkplatz steht dort ein Pick Up mit Dachzelt. Das wär doch mal eine coole Art zu reisen.... Bernd ist schnell weitergegangen und hat sich nicht wahnsinnig dafür interessiert ;))))
Wir gehen in den Tsitsikamma Nationalpark. Natürlich haben wir die Hängebrücken auf dem Programm, aber zuerst machen wir uns auf den Weg zum Wasserfall. Der Weg fängt harmlos an, steigert sich dann aber gewaltig. Dieser Weg ist ein Teil der ersten Tagesetappe vom so called Otter Trail. Markiert mit gelben Ottertatzen. Nach einem Stück durch den Wald stehen wir vor Felsen und Steinen. Links donnert das Wasser, rechts die Felswand.
Hier gibt's Paviane, Babykrokos, und einen wunderschönen Pfau

21 November 2018

Es ging gestern weiter über Plettenberg Bay, und den Keureboomstrand, =>Beachwalk, über die alte Passstrasse R102 (auch von 1880 vom gleichen Erbauer wie der Swartbergpass Strasse) nach Nature Valley, schon im Tsitsikamma Nationalpark. Auf dem Rückweg durch komplett verwachsenen Dschungelwald kommen wir bei der 216 m hohen Bloukrans Bridge vorbei. Die höchste Brücke der Welt. Hier treffen sich die Adrenalin Junkees zum Bungee Jumping. Dann geht's weiter nach Storms Rivier. Alles irgendwo in Nature. Das Cafe war sehr originell und der Wein und das local craft Beer köstlich! Dann haben wir unser Tages und Übernachtungsziel, die Misty Mountain Lodge erreicht. Wir wohnen in einem Zelt-Haus, sehr frisch in der Nacht, aber alles dran und drin. Zu erreichen nur über Schotterpisten, weil sie liegt mitten im Gelände.

20 November 2018

Auf dem Foto stehen wir am Laguneneinfluss des indischen Ozeans. Da hat es dann angefangen zu regnen. Zeitweise hat es dann am Abend richtig geschüttet. Im Lokal wo wir zu Abend gegessen haben kam das Wasser durch die Decke und es war ziemliches Chaos. In den Shops der Knysna Quais gab's lustiges zu kaufen, unter anderem dieses betrunkene Zebra. Mittlerweile liegen wir wieder im beheizten Bett, heute recht angenehm. Ausserdem schwelgt das Ganze Zimmer in einem feucht warmen Zitrus Duft. Ich hab schon mal alle Fenster aufgerissen und alle Heizdecken und Handtuchwärmer abgedreht! Vor dem Fenster steht ein Baum und genau in diesem Baum sitzen wohl ein paar viele Vögel und machen wie gestern Abend einen Höllen-Radau. Aber, sie hören irgendwann auf, genau wie die Frösche bei uns zuhause am Teich.
Das Wetter war heute nicht so schön. Wir haben trotzdem eine Rundfahrt um die 18 km2 große Lagune gemacht. Traumstrände mit genau niemand dort. Schwer zu verkennen: meine Lieblingsbeschäftigung Strandspaziergänge.

19 November 2018

Zum guten Tagesschluss: Es hat draussen 25 Grad um 21.00h. Ich schlage mein Bett auf und ich traue meinen Händen nicht: eine Heizdecke hat das Bett aufgewärmt....:)))))))
Wir fahren weiter nach Knysna und wohnen im St. James, direkt an der Lagune. Zwei weisse neuseeländische Ibisse fungieren hier als Haustiere. Der Blick über die Lagune in der Abendsonne ist wunderschön. Essen gehen wir in ein Lokal für Seafood, den Wein bringt jeder selber mit, Stoppelgeld zahlt man nicht, weil sie keine Lizenz zum Ausschank für Alkohol haben. Originelles Lokal!
Heute Weiterfahrt von Oudtshoorn runter ans Meer. Erste Station Mossel Bay. Dann kam Wilderness Beach. Traum Strand mit ganz tollen Häusern direkt auf der Düne zum Strand.

18 November 2018

Das ist jetzt gerade genau mein Ausblick mit Abendsonne von der Terasse unseres Guesthouses.
Nach der Straussenfarm haben wir uns auf den Weg zum Swartbergpass gemacht. Die Strasse hörte auf und dann wurde unserem Auto auf der Schotterpiste alles abverlangt. Der Bergübergang wurde 1888 eröffnet und gehört zu den schönsten Südafrikas. 24 km Stein, Staub und steil. Beliebte Mountainbiker Strecke, wirklich was für Harald !!! Die ganze Runde über Die Hel ( heisst wirklich so) sind 3600 Höhenmeter..... Wir haben auch noch einen Abstecher nach Prince Albert gemacht. Angeblich das schönste Dorf in Südafrika.
Oudtshoorn ist bereits Ende des 19. Jahrh. Zentrum für die Straussenzucht. Noch heute gibt es zahlreiche Straussenfarmen. Der riesige flugunfähige Vogel hat die Karoo-Stadt reich gemacht. Es wurden Straussenfedern mit Gold aufgewogen. Wir haben logisch eine der Farmen besucht und die Vögel aus der Nähe betrachtet. Es gab sogar einen sehr seltenen weissen Strauss.

17 November 2018

Wir sind über die Route 62 gefahren. Man kommt sich vor wie auf der Route 66 von Chicago nach Los Angeles.Beides sind wichtige Ost-West-Arterien, die kleine Städte an eine Hauptdurchgangsstrasse anbinden. Am Abend sind wir in Outshorn angekommen. Nix los auf den Strassen. Wir gehen noch eine Kleinigkeit essen, laufen kurz über die Hauptstrasse. Dauernd wird man von Schwarzen angesprochen, aber derart aggressiv, das uns die Lust vergeht weiterzugehen und wir schnell in einem Lokal zum sitzen kommen. Unser Guesthouse ist wieder sehr gemütlich und hat einen sehr schön angelegten Aloe-Pflanzen-Garten. Heisst ja auch Aloe Manor.
Gestern ging es dann zu mittag noch weiter durch die Kleine Karoo über Barrydale, Ronnies Sex Shop, Ladismith und Calitzdrop nach Oudtshoorn. In den Orten sieht man überall die putzige Kap-holländische Architektur. In Ladismith gab's ein kleines Lunch. Das Lokal ist das frühere Gefängnis des Ortes gewesen. Die Wände waren voll mit coolen Sprüchen, drei will ich Euch nicht vorenthalten.

16 November 2018

Am Nachmittag waren wir in Hermanus, haben unser Guesthouse bezogen und ich bin gleich mal auf den 12 km langen Cliffwalk gegangen, der genau der Küstenlonie folgt. Bernd hat sich was hingelegt. Hermanus gehört zu den 12 Top-Walbeobachtungspunkten der Welt. Am Abend haben wir Gertrud und Jochen aus Krefeld getroffen. Freunde aus Deutschland . Die kamen gerade von ihrer 3 wöchigen Namibia Safari in Hermanus vorbei.Die hatten viel zu erzählen. Wir gehen ja auch noch nach Namibia. Gestern haben wir dann eine Whale Watching Tour am Vormittag mitgemacht. Wir sind auf die andere Seite der Bucht gefahren mit einem ziemlich kleinen Boot. Die Wellen waren enorm und die Hälfte der Gäste war seekrank. Ganz schlimm!!!!!. Wir haben dann auch Wale gefunden, eine Kuh und ihr Junges. Riesig diese Tiere. Bevor wir weitergefahren sind musste Bernd noch Geld wechseln, ich hab von der Küste sogar die Wale springen gesehen. Ganz nah!
Das Weingut Delaire Graff ist angefüllt mit Kunst von lokalen Künstlern. Terrassen, Restaurants, indoor, outdoor mit Traumblick runter ins Valley. Der Besitzer ist einer der grossen Diamantenhändler hier aus der Gegend. Drinnen gab's logisch einen “Klunkershop“, mit 50 Carat- Colliers.
Das war unsere Frühstücksterasse und der Blick hinaus. Heute geht's weiter über Delaire Graf nach Hermanus.

15 November 2018

Am Nachmittag waren wir noch in Boschendal, wieder ein Mega-Weingut, ich kam mir vor wie im Film “ Django unchained“, sehr kolonial. Wunderschön gemacht alles. Am Abend haben wir uns mit Tanja und Delf getroffen. Die zwei haben wir 2017 auf unserer Neuseeland Reise kennen gelernt. Die haben sich hier ein Weingut gekauft und hergerichtet. Traumhaft schön. Mit ein paar Gästezimmern. La Providence, nennt sich das Anwesen.
Dann waren wir in Frantschoek, die Gourmetmeile in Südafrika. Angeblich gibt's hier 120 Restaurants mit international hochdekorierten Küchenchefs. Es ist alles sehr gepflegt und bis ins letzte Detail designed. Trotzdem sind die Preise moderat. Vor 300 Jahren sind Hugenotten hier eingefallen und deswegen ist es hier immer noch sehr französisch angehaucht. Die Weingüter haben dementsprechende Namen. La Provence z. B. oder La Motte, eins von den ganz bekannten.
Gestern haben wir die Gegend um Stellenbosch erkundet. Zuerst waren wir in Babylonstoren, ein Weingut mit traumhaft schönen Gärten.

14 November 2018

Am Nachmittag ging's weiter nach Stellenbosch, in unser Quartier für die nächsten drei Tage. Hawksmoore House nennt sich diese über 300 Jahre alte Farm die jetzt natürlich Wein anbaut. So schön gemacht und ur gemütlich. Mannshohe Lavendel Büsche überall. Die würde ich gerne mal blühen sehen!
Natürlich waren wir im Bo-kaap Viertel!
Heute Morgen noch einmal Champs- bay mit riesen Wellen. Dann sind wir nach Kapstadt weitergefahren und erst mal zur Alfred und Victorias Wharf. Weiter ging's zum Table Mountain View und dann wieder zurück in die Stadt. Am Nachmittag gab's einen leckeren Burger.

13 November 2018

Oben am Tafelberg war traumhafte Sicht in alle Richtungen. Wir haben etwas gegessen und getrunken und sind dann mit der Gondel runter gefahren. Die steilen Stufen bergab haben wir nicht mehr gebraucht. Am Nachmittag haben wir die Sonne im Liegestuhl noch genossen und am Abend sind wir zum Sonnenuntergang auf die am Beach liegenden Felsen gegangen. Herrliche Brandung und dann kam innerhalb von 5 Minuten der Nebel und es war gespenstisch foggy. Im Ocean Blue gab's wieder sehr leckeres Essen.
Heute grosse Wanderung auf den Tafelberg. Wir haben die angeblich leichteste, dafür aber sehr lange Route genommen: 4 Stunden bergauf.
Sehr abwechselungsreicher Trail. Sehr viele extrem hohe Stufen zum Steigen. Sehr anstrengend. Die Temperaturen waren auch ziemlich heiss, anders wie vorhergesagt. Wir haben ordentlich geschwitzt beim Zurücklegen von 723 Höhenmetern.

12 November 2018

Wanderung zum Kap der guten Hoffnung. Mit Abstecher in eine traumhaft schöne Bucht. Hier waren sogar Surfer im Wasser.
Heute Morgen sehr nebelig.
Heute Morgen nach dem Frühstück Aufbruch zum Chapmans Peak Drive, dann zum Nationalpark Kap der guten Hoffnung, wunderschöne Wanderung zum Kap.

11 November 2018

verfolgte die Weiterentwicklung des Konzepts der steuerbegünstigten Wiederausfuhr von Handelsgütern. Dubais Reichtum durch den Handel mit Gold stand bald im Schatten der Einkünfte , die Abu Dhabi mit dem Export seines Öls erzielte. 1960 wurde das erste kommerziell nutzbare Ölfeld des Emirats entdeckt sechs Jahre später war es dann in Dubai so weit. Die Ausbeutung der Ölquellen versetzte die Golfküste endgültig auf den Weg in die Moderne. Als 1968 Grossbritanien seinen Rückzug aus der Region ankündigte, kam es nach vielen Verhandlungen am 2.12.1971 zur Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate. Bahrain und Katar gehen eigene Wege. Während des Krieges um Kuwait1990 stirbt Scheich Raschid von Dubai. Sein Sohn forciert den Ausbau Dubais zur Metropole. 2008 trifft die Weltwirschaftskrise Dubai sehr hart. Abu Dhabi unterstützt den Nachbarn großzügig, dadurch wird die Verbindung weiter gestärkt. 2010 wird der Burj Khalifa mit 828 m Höhe eröffnet.
die Heimat von Fischern, Perlentauchern und Beduinen sowie indischer und persischer Händler. Inder und Perser dominieren bis heute das Geschäftsleben in diesem Viertel. In der 2' Hälfte des 19.Jahrh.erlebten Abu Dhabi und Dubai einen Entwicklungsschub -vor allem dank der rasch wachsenden Einkünfte aus dem Perlenexport. Scheich Maktum (reg. 1894 - 1906) als visionärer Herscher, gewährte ausländischen Kaufleuten Steuerfreiheit und machte Dubai so zu einem zollfreien Hafen. Eine Massnahme, die dazu beitrug, dass seine Stadt alle Rivalen in der Region wirtschaftlich zügig überholen konnte. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrh. hatten sich Dubai und AbuDhabi zu florierenden Städtchen entwickelt. Doch der Zusammenbruch des Perlenhandels traf sie hart. Schuld waren die Weltwirschaftskrise 1929-1934 u. die erfolgreiche Etablierung einer neuen Methode zur künstlichen Perlenzucht in Japan um 1930. Neue Einkommensquellen mussten her. AbuDhabi setzte auf Erkundung von Ölvorkommen und Dubai
der Portugiesen zu übernehmen. An der Golfküste selbst gewannen andere Mächte wie die wahhabitischen Stämme aus dem heutigen Saudi Arabien , das Osmanische Reich und Persien an Einfluss. Am erfolgreichsten jedoch war letztlich Grossbritanien seine Interessen in der Golfregion durchzusetzen und die britische Vormachtstellung im Handel mit Indien zu sichern. Wie entwickelten sich Abu Dhabi und Dubai im Schatten der Machtpolitik? Erst 1761 wurde auf der Insel Abu Dhabi Süsswasser entdeckt, was eine Ansiedelung möglich machte. Dubai ist wesentlich älter, war aber kaum mehr als ein Dorf mit Fischern und Perlentauchern. 1833 kam eine Familie aus AbuDhabi unter Führung Maktum bin Binas in den Ort, übernahm das Kommando und begründete damit die Dynastie der Al Maktum, die das Emirat Dubai bis heute regiert. Schon 1841 ließ er das Dorf Bur Dubai um ein Gegenstück auf der Nordseite des Dubai Creek, die Siedlung Deira erweitern. Bis zum Ende des 19. Jahrh. blieben diese Dörfer wenig mehr als
Entwicklungsschub: Von den Häfen der Golfküste überquerten die Lehren Mohammeds den Golf, das Arabische Meer und den Indischen Ozean und verbinden ganze Völker in dem neuen Glauben. Die gleichen Hafenstädte nahmen die wachsenden Pilgerscharen in Empfang die in Richtung Mekka und Medina unterwegs waren, um spirituelle Erneuerung zu suchen. Es kam zu politischer Stabilisierung durch mächtige Herscherdynastien wie die Omajjaden und Abbasiden aus dem Norden. Der Handel erlebte einen neuen Aufschwung und festigte so die Stellung der alten Küstenstädte am Golf. Dieses florierende Treiben weckte bei den europäischen Seemächten Interesse. 1498 durchfuhr der portugiesische Entdecker Vasco da Gama die Strasse von Hormus mit Hilfe eines omanischen Navigators. Die Portugiesen befestigten Stützpunkte an der Küste um ihre Handelsrouten zu sichern. Das Binnenland interessierte sie nicht. Mitte des 18. Jahrh. wurden sie endgültig vertrieben. Niederländer und Franzosen versuchten im 17. und 18. Jahrh.
Mesopotamien und dem Industal begonnen. Händler und Seefahrer von der Golfküste waren alles andere als Barbaren. Mit dem Ende des 2. Jhtds. v.Chr. verschwand die eindrucksvolle Kultur und man vermutet, dass die fortschreitende Wüstenbildung auf der Arabischen Halbinsel zum Untergang nicht wenig beigetragen hat. Eines sollte sich jedoch nie ändern: Arabien war und blieb eine Region des Handels. Bis in die Neuzeit tauschten die Kaufleute an der Golfküste Weihrauch aus dem Jemen und Bitumen vom Toten Meer, die von Kamelkarawanen durch die Wüsten des Landesinneren transportiert wurden, gegen Gewürze und Textilien aus Indien oder Seide und Porzellan aus China ein. Heute zeigen die Produkte in den Souks der Altstadt von Dubai wie sehr den Einheimischen der Handel im Blut liegt - denn nichts davon ist vor Ort produziert worden. Die Geburt des Propheten Mohammed im Jahre 570 gehört zu den großen Momenten in der Geschichte Arabiens. Diese Ankunft des Propheten bedeutend einen Entwicklungs
Gestern war Fugtag. Von Dubai nach Kapstadt. Wüste hinter Dubai und die Küste vom Oman. Der Flughafen von Cape Town ist provinziell.
Heute fliegen wir den ganzen Tag. Um 6h ging's los vom Hotel zum Flughafen, alles von Emirates organisiert. Check in ohne Probleme und die Business Lounge ist glaub ich so gross wie der ganze Wiener Flughafen. Wir fliegen entlang der Küstenlinie vom Oman, und dahinter ist wirklich nichts ausser SAND. Jetzt hab ich viel Zeit noch ein wenig über Dubai und die VAE zu schreiben. “Vom Wüstennest zur Weltstadt“ , dieser Slogan trifft die rasante Entwicklung von Dubai und AbuDhabi ganz gut, jedoch ist seit der Zeit der Wüstennester vor dem Erdölboom fast nichts mehr erhalten geblieben. Bescheidene Spuren reichen bis in die Bronzezeit zurück. Entdeckungen und Erfindungen in organisierten Gemeinschaften sichern das Überleben und führen zu Produktionen von Dingen, die ihre Nachbarn auch gerne hätten. Also beginnt man Handel zu treiben. Schon 6000 v. Chr. wurden von wenig organisierten Stammesverbänden der Stein- und Bronzezeit die ersten verschlungenen Handelsverbindungen zwischen Arabien,

10 November 2018

Den Abend haben wir in der Nähe unseres Hotels, in Dubai Marina am Strand verbracht. Morgen gehts weiter nach Kapstadt, 5 Uhr aufstehen. Im Flieger schreib ich dann weiter.
So sehen hier die Autos nach dem Regen aus.
Die U-Bahn-Stationen sind aufwendig gestaltet.
Dann waren wir endlich am Wasser, dem Creek von Dubai. Hier hat sich 1833 der Al Maktum-Stamm niedergelassen. Diese Dynastie herrscht noch heute über Dubai. Die alten Stadtviertel wurden renoviert, daneben wird neu und modern gebaut. Hier hat's mir sehr gefallen. Eine Stunde waren wir mit einem Boot am Wasser unterwegs.
Heute haben wir uns auf den Weg nach Deira gemacht. Das ist der älteste Stadtteil von Dubai und eigentlich auch der Ursprung. Wir waren in den verschiedensten Souks, sehr anstrengend, weil man ohne Pause von den Händlern angequatscht wird . Jeder will hier seine Waren an den Mann bringen. Es war wahnsinnig heiss heute und schwül, so dass wir ziemlich bald bei einem Inder auf einen kühlen Drink gelandet sind. Hier herrscht Multikulti!

9 November 2018

Zum guten Schluss noch Dubai vom Top of Burj Khalifa. Der wurde 2004-2010 gebaut. 12.000 Arbeiter im Schnitt Tag und Nacht auf der Baustelle. 828 m hoch. Und die Aussichtsplattform im 148 Stock=555m lässt einem den Atem stocken. Die Aufzüge fahren 18m in der Sekunde.... Der Druck in den Ohren ist arg! Von hier oben wirkt alles andere klein wie eine Märklin Eisenbahn.
Dann wieder zurück zur Dubai Mall. Hier wird nicht nur geshopt, sondern auch Entertainment wird gross geschrieben. Ein riesiges Aquarium mitten zwischen den Shops jedweder Luxusmarken, Foodcourts ohne Ende und draussen der künstliche See um den Burj Khalifa. Man glaubt in einem Science Fiction Film zu sein, als Statist. Alles wirkt künstlich und gigantisch. Überhaupt gibt's in wirklich jedem Satz des Audio Guides den Teil: grösstes der Welt, höchstes der Welt, teuerstes der Welt, usw. . Die Dauerberieselung mit Loungemusik macht mich ganz dumpf in Kopf. Heute ist Freitag, alle haben frei und deshalb sind glaube ich ALLE hier.....
Dann ging's weiter nach Dubai DownTown, Burj Khalifa, umsteigen und raus zur Jumeirah Beach mit Burj Al Arab und dem Jumeirah Beach Hotel. Der Strand am persischen Golf ist endlos, kein Baum, kein Strauch.... Wenn man sich vorstellt das die Briten hier 1971 das Feld geräumt haben, 1972 die Unabhängigkeit erklärt wurde und sich dann die Vereinigten Arabischen Emirate konstituiert haben und hier vorher wirklich nur Wüste war, kann man das fast nicht glauben.
Heute haben wir die grosse hop on/off Bustour gemacht. Dubai Marina, dann the Palm mit dem Atlantis Hotel. Alles im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut..... 2020 haben die V.A. E. die World Expo hier in Dubai, da wird noch ganz heftig weiter gebaut. Gestern Abend haben wir meinen Bruder getroffen. Der lebt und arbeitet seit 4 Jahren in Saudi Arabien für einen Deutschen Maschinenbauer. Er meint nach der Expo geht's hier erst mal bergab. Es stehen jetzt schon viele Gebäude leer und die Investoren kommen nicht mehr in den Scharen wie noch vor einigen Jahren. Der Tunnel durch den wir gefahren sind geht unter dem Sand durch zur Spitze der Palm. Hier steht man dann mit freien Blick auf den persischen Golf .

8 November 2018

Der Flieger ist überpünktlich gelandet und wir sind mit unserem Limo-Service ziemlich flott im Hotel gewesen. Bis wir im Bett waren war's auch 2.00h. Also erst mal ausschlafen. Heute waren wir nach dem Frühstück am Jumeirah Beach. Erinnert mich sehr an Waikiki auf Hawaii. Sehr drückend die Hitze über Mittag. Im Meer waren wir auch, sehr warm, sehr sauber, sehr grün von der Färbung. Im Hintergrund sieht man das segelförmige Burj Al Arab Hotel. Ich dachte da kann man hin laufen, ist aber sehr weit weg! Das erste Bild zeigt die Dubai Marina, hier gibt's kein Boot ohne Fly-Bridge.
Am Nachmittag sind wir dann Dubai Öffis gefahren, Tram und Metro. Immer nur geradeaus. Wie gesagt, die Entfernungen waren mir überhaupt nicht klar. Wir sind quasi in der Mall of Dubai, angeblich die grösste Mall der Welt, ausgestiegen, ca. einen Kilometer indoor gegangen. Alles etwas überdimensioniert hier. Es gibt nichts was es nicht auf dieser Welt zu kaufen gibt an diesem Ort. Dann gehen wir aus dem Gebäude hinaus zu den Fountains of Dubai. Hier gibt's alle halbe Stunde einen Wasserfontänen-Show. Mit Musik und Choreografie. Es sind sagenhaft viele Menschen unterwegs. Und der Burj al Kalifa glitzert und funkelt was das Zeug hält.

7 November 2018

Bernd hat sich's gleich bequem gemacht und ich gleich auch. Viel Platz und Stauraum. Die Tragflächen dieses A380 scheinen endlos. Da drängt sich noch ein kleines Spukki Flugzeug auf die Startbahn vor.... der passt mal grade unter unsere Tragfläche.Und dann sehe ich zum ersten Mal bei Startgeschwindigkeit den Luftstrom über einer Tragfläche. Der weiße Strich, links im Bild.
Wir sitzen am Gate und warten aufs Einsteigen. Zum ersten Mal im A380. Bin schon gespannt ......
Liebe Leute, wir gehen wieder auf Reisen. Diesmal besuchen wir Dubai, Südafrika, Namibia und Botswana. In unserer 5-wöchigen Reise versorge ich Euch ab heute mit Fotos und Text. Ich freu mich sehr in völlig neue Länder aufzubrechen.