Germany, Iceland, Canada · 18 Days · 70 Moments · August 2017

Dirk und Mark in Iceland & Canada


5 September 2017

Back in good old Germany! Ein schöner Urlaub ist zu Ende! Wir nehmen enorm viele besondere Erlebnisse mit und verbleiben, dass sowohl Island als auch Kanada immer wieder eine Reise wert sein wird!
Der Bär winkt uns zum Abschied👋! Wir steigen gleich in unser Flugzeug nach Vancouver, um von dort aus weiter nach Frankfurt am Main zu fliegen! Deutschland hat uns bald wieder!🛫🌍
Heute morgen durften wir beide mal wieder ausschlafen und haben den Luxus des Hotels so gut wie möglich ausgenutzt. Tat ehrlich gesagt auch mal wieder gut! Unser Frühstück haben wir uns gemeinsam mit 3 Weggefährten unserer Rockies-Tour gegönnt. Somit hatten wir also wieder angenehme Gesellschaft.🍞🍓🍳 Jetzt geht's los mit dem Shuttlebus an den Flughafen von Calgary. Die letzten Momente unserer Tour stehen uns bevor.🚐

3 September 2017

Mittlerweile sind wir zurück in Calgary im Acclaim Hotel. Direkt nach unserem Checkin bekamen wir Besuch von Andreas, welcher bereits letzte Woche auf Vancouver Island bei unserer Truppe mit dabei war! Wir gingen gemütlich (mit seinem geliehenen Fort Mustang Cabriolet) Pizza essen, bevor wir dann wieder zurück ins Hotel eigene Restaurant fuhren und dort zwei weitere Weggefährten treffen durften. Anja und Christian schlossen sich uns an und wir konnten somit, kurz vor unserer Heimreise, nochmals einen sehr geselligen Abend mit alten Bekannten verbringen! 🍻🍕👍
Unsere letzte Nacht in den Rockies ist vorbei, wir brechen wieder auf in Richtung Calgary. Zwischendurch werden wir noch einen Wasserfall besichtigen und eine kleine Wanderung in der Nähe des Icefields machen. 1. Stop: Athabaska Falls 2. Stop: Athabaska Gletscher 3. Stop: kurze Wanderung auf der gegenüber liegenden Seite des Gletschers. Von unserem schweizer Gipfelsturmpartner mussten wir uns bereits am Campingplatz verabschiedet. Er bleibt noch eine Woche in den Rockies und macht eine Kanutour auf dem Athabaska River, ebenfalls mit Timberwolf Tours. Wir bleiben in Kontakt!

2 September 2017

Zurück auf dem Campground durften wir abschließend noch einen schönen Abend genießen. Trotz des ersten Regenschauers, seit unseres 2 1/2 Wochen andauernden Urlaubs, machten wir uns einen gediegenen Abend unter der Regenplane mit Lachs, Spargel und Kartoffelstampf. Danach ließen wir den Abend mit kanadischem Bier und einer gemütlichen Runde UNO ausklingen. Letzte Nacht im Zelt, nach 2 Wochen Camping! Bonne nuit! 🌒
Kurzer Zwischenstopp in Jasper! Kurz die Hauptstraße begutachten, mit den unzähligen Läden und dann ab in die Brewery um ein Blueberry-Bier zu probieren! 🍻 Prost!
Letzter großer Gipfelsturm. Wieder einmal haben wir uns von der Gruppe leicht abgesetzt, sind unser eigenes Tempo gegangen, um ganz oben mehr Zeit für uns zu haben, um die Aussicht zu genießen. Lange hielten wir es jedoch nicht aus, da uns der Wind, trotz gutem Wetter, fast die Beine wegfegte. Trotzdem hatten wir eine überragende Aussicht von hoch Oben und genug Zeit um ein paar Schnappschüsse zu machen!

1 September 2017

Wir sind mittlerweile im Whistlers Campground angekommen und haben bereits unser Nachtlager für die nächsten 2 Nächte errichtet. Da unser Guide mal wieder nicht so richtig in die Pötte zu kommen scheint, wird sich unser schweizer Chefkoch, mit leichter Unterstützung von uns, wohl wieder ans Werk machen müssen, damit wir rechtzeitig was leckeres zwischen die Zähne bekommen! 😉 Zur später Stund soll natürlich mal wieder in gediegener Runde ein bisschen Karten gespielt werden🃏
Immer noch auf der Fahrt nach Jasper. 4. Stop: Bei diesem Halt führten wir unsere kurze Wanderung (6 km mit 250 HM) durch und liefen den Parker Ridge Trail. Auf dem höchsten Punkt angekommen konnten wir den Saskatchewan Gletscher sehen, ein Ausläufer des großen Columbia Icefield. 5. Stop: Columbia Icefield. Eine riesige Eisfläche inmitten der Rockies, dessen Schmelzwasser vom höchsten Punkt aus in fünf Richtungen abfließt. 3 Flüsse davon münden im Arkischen Ozean, je ein Fluss fließt in den Pazifik und den Atlantik. Aus diesem Grund wird das Icefield auch als Mittelpunkt der Rockies bezeichnet. Von unserem Standort am Icefield Zentrum konnten wir die Ausläufer von drei Gletschern sehen. Das riesige Eisfeld selbst haben wir nicht gesehen. 6. Stop: Unplanmäßiger Halt mitten auf der Straße um eine Gruppe "Big Hornsheeps" zu bestaunen. Ganz schön gute Kletterer die Jungs😉.
Auf geht es in den etwas nördlicher gelegenen und kälteren Jasper Nationalpark. Auf der 3,5 Stunden langen Autofahrt über den für seine Sehenswürdigkeiten bekannten Icefield Parkway werden wir mehrere Zwischenstops einlegen. 1. Stop: Boe Lake Bei genauerem Hinsehen erkennt man auf dem 2. Bild links vom Wasserfall etwas Rauch und einen schwarzen Punkt darüber. Bei dem schwarzen Punkt handelt es sich um einen Helikopter, der versucht ein am Vortag ausgebrochenes Feuer zu löschen. Später kam noch ein 2. Helikopter dazu. Wegen dem trockenen Sommer kämpft Kanada derzeit massiv mit den Waldbränden. Statt der üblichen 200 - 300 Bränden wüten derzeit ca. 600 Brände in Kanada. Die meisten davon werden laut unserem Guide durch Touristen ausgelöst, die sich nicht an die Feuerverbote halten. 2. Stop: Peyto Lake, von den Ureinwohnern wegen seiner Form auch Bären-See genannt. 3. Stop: Saskatchewan River

31 August 2017

Emerald Lake, Yoho Pass und Yoho Lake. Eine schöne, 16 km lange Tour mit ca. 500 HM. Und wieder die roten Liegestühle😍. Lunch gab es dieses Mal nicht auf dem Gipfel, sondern zwischendurch am Wasserfall. Um etwas mehr Zeit am Yoho Lake verbringen zu können, setzten wir uns zusammen mit unserem Schweizer Weggefährten David nach dem Essen von der Gruppe ab. Eine gute Idee, denn wir waren am Ende 30 Minuten vor dem Rest der Gruppe am Ziel. Nachdem wir ein paar Bilder gemacht hatten und schwimmen waren, hatten wir noch genügend Zeit den herrlichen See einfach nur zu genießen. Auch auf dem Rückweg machten wir drei etwas mehr Tempo, sodass wir sowohl die etwas längere Route auf der Gegenseite des Emerald Lake gehen konnten, als auch noch ein kühles Bier am See genießen konnten 🍻. Die Burger heute Abend haben wir uns redlich verdient 😎🍔.
Auf dem Weg zu unserer nächsten Wanderung, an den ,,Emerald Lake", machten wir kurz Stopp an einem Aussichtspunkt, um uns die faszinierenden ,,spiral tunnels" anzusehen. Das sind Tunnelkonstruktionen, welche sich spiralförmig durch mehrere Berge schlängeln, damit die kilometerlangen Güterzüge anstatt einem 4,5% Gefälle, nur noch ein 2,2% Gefälle hinabfahren müssen, bei gleichzeitig verlängerter Strecke! 🚂🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃🚃

30 August 2017

Nach dem wir den Abstieg von unserem Aussichtspunkt gemeistert hatten und wieder am Morain Lake angekommen waren, zeigte sich der See nochmal von einer ganz anderen Seite. Die Sonne, die inzwischen hinter den Bergen rausragte, ließ den See in einem noch helleren Azurblau erstrahlen. Ganz wie man es von den Postkartenmotiven kennt... unbeschreiblich schön! Anschließend fuhren wir noch am Lake Louise vorbei. Unser Guide versicherte uns, dass man zu einem früheren Zeitpunkt des Tages, aufgrund der Heerscharen an Touristen, keine Chance gehabt hätte sich einen Weg zum See zu bahnen. Somit durften wir zu späterer Stund schließlich doch noch einen Blick auf einen der bekanntesten Seen Kanadas werfen! Ein Tag voller Naturwunder! Die eindrucksvollen Momente müssen erst mal verarbeitet werden. Genau wegen diesen Eindrücken, hatten wir uns das Ziel ,,Kanada" gesetzt!🏞
A shitty place for Lunchtime again...
Aufstieg zum Centinal Pass. Eine abwechslungsreiche Wanderung vom Montaine Lake auf ca. 1800 m über NN bis auf 2600 m. Um am See noch einen Parkplatz zu bekommen brachen wir früh morgens ohne zu essen auf und frühstückten vor Ort. Über die Sinnhaftigkeit, dort dann noch Pancakes zuzubereiten, kann man zweifelsohne streiten, es war aber auf jeden Fall wichtig so früh vor Ort zu sein, denn bereits als wir ankamen war der Parkplatz komplett belegt. Als wir uns dann 200 m vom See entfernt hatten, war von "China Town" nichts mehr zu sehen und wir hatten die Wege fast für uns alleine. Kurz vor dem Erreichen des Centinal Pass hatten wir dann noch das Glück drei Vielfraße mitsamt 2 Jungtieren beobachten zu können. Laut unseres Guides ein sehr seltenes Ereignis, er selbst hatte in den 3 Jahren, in denen er in den Rockies arbeitet, noch keinen einzigen gesehen. Auf dem letzten Bild sind die drei großen Tiere auf dem Schneefeld zu erkennen.

29 August 2017

Nach unserer Wanderung ging es zum etwas kleineren Nachbarsee des Minnewanka Lakes, dem Lake Two Jack, um uns etwas abzukühlen. Wie alle Seen hier total klar und zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Eine angenehme Erfrischung. Danach ging es nochmals nach Banff, da unser Guide noch einkaufen musste. Nachdem wir uns einen Bivertrail gegönnt hatten und einige Straßenmarkierungen bewundert hatten, machten wir uns auf den Weg zum "powerfull man", den wir beim letzten Mal nicht gefunden hatten. Wir fanden seine Statue dann schließlich an seinem recht ansehnlichen und sehr elitär wirkenden Hotel. Das Highlight des Banffbesuches folgte allerdings auf dem Rückweg vom Hotel. Wir hatten noch etwas Zeit und wollten in Banff noch ein Bier trinken gehen. Ein Lokal mit dem deutschen Namen Waldhaus direkt unter dem großen Hotel machte uns neugierig. Sollten wir hier tatsächlich ein deutsches Bier bekommen? Und tatsächlich konnten wir inmitten der Rockies ein Hacker-Pschorr Weizen genießen. Prost🍻
Lunchtime mit Blick auf den Minnewanka Lake. Man kann sich definitiv einen schlechten Platz zum Essen vorstellen 😉. Die letzten zwei Bilder waren während dem Aufstieg.
Blick auf den "sleeping Bison", wie die Ureinwohner den Berg aufgrund seiner Form nannten.

28 August 2017

Unsere Rockies-Tour beginnt mit einer kleinen Wanderung am Lake Minnewanka. Eine gemütliche aber schöne Wanderung an einem recht großen See inmitten der Berge. An einer Weggabelung werden wir daran erinnert, dass wir uns im Territorium der Grizzlies befinden. Da sich in den Bergen oberhalb des Sees viele Buffaloberries befinden, die von den Bären sehr gerne gefressen werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dort einen Grizzly zu treffen, recht hoch. Die Bären fressen diese nach Seife schmeckenden und sehr fettigen Beeren um für den kalten kanadischen Winter ausreichend Fettreserven zu besitzen. Und tatsächlich waren fast alle Sträucher, die wir unterwegs gesehen haben, bis auf die letzte Beere leer gefressen. Zurück zur Weggabelung. Dort war ein Schild angebracht. Der Weg in die Berge ist für Hunde und Mountainbiker verboten, Wanderer dürfen den Weg nur in Gruppen von mindestens 4 Personen und nur mit Bärenspray begehen. Und auch der Campingplatz ist vom Juli bis September geschlossen 🐻.
Kurzer Zwischenstop im schönen Städtchen Banff inmitten der Rockies. Das Schloss und der Garten gehörten dem ehemaligen Eisenbahnchef Cornelius van Horn, einem "powerfull man" wie unser Guide ihn nannte. Der Ausblick von seiner "Bruchbude" kann sich ebenfalls sehen lassen.
Aussichtspunkt oberhalb von Banff mit einem schönen Blick auf die Berge. Wir freuen uns auf die anstehenden Wanderungen.
Mittlerweile haben wir den Banff Nationalpark erreicht und sind auf unserem Campground angekommen. Da wir die Zelte ja mittlerweile bestens kennen, war das errichten unseres Nachtlagers schnell erledigt. Lunch haben wir bereits auch zu uns genommen und werden dann auch schon bald die erste kleine Wanderung in den Rockies antreten
Los geht's! Die zweite Tour kann beginnen! Wir haben bereits in der Hotellobby unsere Gruppe kurz kennenlernen dürfen und dabei gleich Kontakt mit David B. geschlossen. Ein junger, dynamischer Schweizer, der genau zu und passen scheint! Das könnten also lustige Tage werden😃👍🍻! Jetzt fahren wir in Richtung Rockies! Kurzer Stop um uns die Skyline von Calgary anzuschauen.
Ankunft im Acclaim Airport Hotel. Nach einer Woche im Zelt, der pure Luxus. Bloß nicht dran gewöhnen... ab morgen gilt es nämlich wieder! Die Planen wollen weiterhin für eine weitere Woche gespannt werden 😉⛺

27 August 2017

Goodbye Vancouver; Hallo Calgary! Sicher in Calgary gelandet. Wieder einmal dürfen wir unsere Uhr umstellen. Wir warten noch auf unser Gepäck und suchen anschließend unser Hotel auf.
Somit ist unsere erste Tour in Kanada beendet. Etwas schade ist es schon, dass wir Vancouver Island wieder verlassen müssen, aber die Vorfreude auf das eigentliche Highlight unserer Tour, die Rocky Mountains, überwiegt. Momentan sind wir im Bus🚌 Richtung Nanaimo unterwegs, von dort wollen wir eine Fähre🛳 nach Vancouver Nord nehmen um dann hoffentlich rechtzeitig zu unserem Flug🛫 zur Primetime um 20:15 am Flughafen in Vancouver zu sein. Rockies, wir kommen🏕⛺🏞
Die letzte Nacht auf Vancouver Island. Zur freudigen Überraschung durften wir auf diesem Campingplatz sogar erneut ein Campfire machen. So ließen wir unsere Tour in gemütlicher Runde am Lagerfeuer ausklingen.

26 August 2017

Wir haben die Tagesplanung etwas verändert, sodass wir zwar einen straffen Zeitplan hatten, aber dafür Kayak, Walewatching, Tofino und den "Long Beach" unter einen Hut bekommen konnten. Gegen 14 Uhr waren wir vom Walewatching zurück und hatten zwei Stunden Zeit durch die Surferstadt Tofino zu schlendern. Ein schönes, belebtes Städtchen mit vielen Surfer- und Outdoorshops. Auch die Eisdiele ist sehr zu empfehlen🍦👍. Um 16 Uhr holte uns unser Guide Simon in Tofino ab und wir fuhren noch eine Stunde zum "Long Beach". Ein kilometerlanger Strand, der seinem Namen damit alle Ehre macht. Während Dirk sich ins kühle Nass stürzte und vergeblich versuchte, einen Orca für unser Abendessen zu finden und zu erlegen, nutzte ich den langen Sandstrand für eine kleine Joggingtour. Beides sehr schön☺.
Raus aus dem Kayak und ab auf's Zodiak. Direkt nach der Rückkehr von Vargas Island ging es schon wieder hinaus auf's Meer zum Walewatching. Zu sehen bekamen wir zwei Grauwale, Seehunde, Seelöwen und eine riesige Gruppe Seeotter. Zudem konnten wir einen Fischadler mitsamt Fisch in seinen Klauen beobachten. Der Adler konnte sich allerdings nur kurze Zeit über seine Beute freuen, denn er wurde von einem deutlich größeren Wießkopfseeadler attackiert. Im Endeffekt hatte dann keiner der drei Beteiligten etwas von der Aktion. Der sehr wahrscheinlich tote Fisch landete wieder im Wasser und die beiden Vögel flogen ohne Beute in verschiedenen Richtungen davon. Ein weiteres Highlight der Tour war auch einfach die wunderschöne Insellandschaft vor Tofino mit dem Speedboot zu erkunden. Die Strandbilder zeigen unseren "Campground" auf Vargas Island.
Nach Meares Island legten wir wieder mit unseren Kajaks ab und fuhren weiter, bis zu einem einsam gelegenem Strand, nach Vargas Island. Dort holten wir unsere Kajaks an Land, um kurz darauf den nachkommenden, voll beladenen Zodiac gemeinsam zu entladen. Wir sorgten dafür, dass alle Utensilien trocken an Land kamen und fingen dann direkt mit der Errichtung unseres Nachtlagers an. Ein Lagerfeuer am schönen Strand mit Marshmellows, Schokolade und Kekse als Sandwich geformt, durfte für den kanadischen Flair natürlich nicht fehlen! Am nächsten Morgen setzte das Boot wieder von Tofino über, wir luden wieder alle Sachen auf und setzten unsere Kajakstour fort. Vorbei an weiteren Robben und Buchten voll mit Seesternen, durften wir noch Zeuge eines extrem seltenen Spektakels werden. Ein schwimmender Wolf kreuzte uns den Weg, welcher einen fast 2 km langen Seeweg zwischen zwei Inseln auf sich nahm. Als er schließlich das andere Ufer erreichte, verschwand er nach kurzer Zeit alleine im Wald.

25 August 2017

Maeres Island ist laut unserem Guide vom zweitgrößten intakten Regenwald Kanadas bedeckt. Der wohl größte und älteste Baum ist der "Hanging Garden". Das Alter dieser Red Cedar wird auf 1600 bis 2000 Jahre geschätzt. Der Name "Hanging Garden" kommt daher, weil der Großteil des Baumes mittlerweile abgestorben ist und sich viele andere Pflanzen auf dem toten Holz angesiedelt haben. Aber ein Teil des Baumes ist nach dieser unvorstellbar langen Zeit immer noch "am leben".
Tofino, eine kleine Surferstadt. Leider hatten wir kaum Zeit für uns die Stadt anzuschauen, denn jetzt geht es mit dem Seekayak nach Vargas Island. Auf Maeres Island werden wir einen kleinen Zwischenstopp einlegen und uns die kleine Insel anschauen. Vielleicht haben wir morgen noch kurz Zeit, um uns Tofino oder den angrenzenden Long Beach (einen 10 km langen Sandstrand süd-östlich von Tofino) anzusehen. Allerdings wird die Zeit, zwischen der Kayak-Rückfahrt und dem anstehenden Walewatching auf einem kleinen Zodiak-Motorboot, begrenzt sein.
MacMillan Provincial Park - Cathedral Grove Ein kleiner Park mit einigen der ältesten und größten Bäume von Vancouver Island. Der größte davon mit dem einfallsreichen Namen "The Big Tree" hat einen Umfang von 9 Metern und ist 76 Meter hoch.

24 August 2017

Schwimmen mit zwei Robben Eigentlich wollten wir nach unserer langen Wanderung und vor dem Abendessen nur nochmal kurz ins Meer schwimmen gehen. Am Meer angekommen stellten wir allerdings fest, dass das Wasser selbst in großer Entfernung zum Strand noch sehr seicht war. Also gingen wir weniger schwimmen als viel mehr im Meer spazieren. Geschätzt 150 bis 200 Meter vom Strand entfernt, das Wasser war gerade Brusthoch, entdecken wir zwei Robben ca. 50 Meter von uns entfernt herumtollen. Wir liefen etwas näher und konnten die beiden selbst aus ca. 10 Metern Entfernung noch beobachten. Irgendwann kamen wir aber wohl doch zu nahe, die beiden Robben schauten uns an, tauchten ab und zogen sich etwas weiter aufs Meer hinaus zurück. Ein schöner Tagesabschluss☺ Am nächsten Morgen war aufgrund der Gezeiten der Wasserstand noch etwas tiefer und man konnte in Shorts weit hinaus laufen. Kleine schwarze Punkte auf den Bildern sind die Köpfe der vielen im Wasser schwimmenden Robben.
Heute stand eine ca. 15 km lange Wanderung auf dem "verbotenen Plateau" inmitten des Strathcona Parks auf dem Programm. Eine Tour durch rauhe Nadelwaldlandschaft, gespickt mit herrlichen Bergseen. Die Blaubeersträuche beidseitig der Wege luden jederzeit zum Naschen ein. Mittagspause machten wir am Kwai Lake, einem sehr schönen See mit Trinkwasserqualität, in dem das Baden allerdings verboten ist, da der angrenzende Campingplatz daraus sein Wasser bezieht. Um das Essen der Camper vor hungrigen Bären oder anderen Wildtieren zu schützen gibt es im Park Metallboxen, in denen man seine Lebensmittel speziell nachts verstauen sollte. Auf sich selbst muss man allerdings alleine aufpassen 😉🐻. Die Burger heute zum Abendessen haben wir uns nach der langen Wanderung redlich verdient.
Kurze Pause am Lake Battleship.
Morgenstund hat Gold im Mund! Vor ein paar Minuten erst aus dem Schlafsack gepellt, um in 2-3 Minuten Fußmarsch zum Strand der Ostküste der Insel zu gelangen. Dort geht gerade bei wunderschönem Wetter die Sonne auf und macht Laune auf den anstehenden Tag!🌅

23 August 2017

Ankunft im Campingplatz in Parksville. Ein großer, schöner Campingplatz in unmittelbarer Strandnähe. Leider ist, wie auf unserem letzten Campingplatz auch, Campfire aufgrund der akuten Waldbrandgefahr verboten.
Juan de Fuca Marine Trail Heute wanderten wir auf einem Teilstück des Juan de Fuca Marine Trails. Dabei zeigte sich das typische "Westcoast-Wetter" von seiner besten Seite. Es war neblig und dadurch sehr feucht, allerdings regnete es nicht. Der Trail verläuft über insgesamt 47 km direkt an der Westküste von Vancouver Island entlang. Zur Mittagspause ließen wir uns an einem von Treibgut übersäten Strandabschnitt nieder. Dabei leistete uns neben einer Gruppe Robben, die sich etwas entfernt auf ein paar Felsen entspannten, auch ein junger Weißkopfseeadler Gesellschaft. Er turnte auf einem nahe gelegenen Baum herum und zeigte dabei Zirkusreife Akrobatik.
Neuer Tag, neues Glück. Wir haben gefrühstückt, die Zelte sind abgebaut, sodass wir bald aufbrechen können. Wir werden heute ein Teilstück des Juan de Fuca Trails begehen, um dann später auf die Ostsseite der Insel zu fahren. Dort werden wir unser Zeltlager 3 min vom Strand entfernt aufbauen. Auf unserem Weg quer über die Insel passieren wir den Lake Cawichan.

22 August 2017

Noch ein paar Impressionen von unserer Wanderung. Die letzten beiden Bilder zeigen den Blick vom Babbington Hill! Herrlicher Ausblick an einem der höchsten Aussichtspunkten im East Sooke Park!
Heute steht eine Wanderung auf dem "Coast Trail" im "East Sooke Park" an. Mittagspause in der Nähe vom ,,Beechey Head", mit Baegles und sandwiches, bei wunderschönem Ausblick auf den Juan de Fuca Strait und auf die entfernte Küste von Washington (USA). Während wir unser Lunch verputzen, wird uns ein Blick auf eine Robbe gewehrt, welche sich einen riesigen Lachs ergattert hat. Mahlzeit! In dem Moment als wir wieder aufbrechen wollen, wird es noch besser. Eine Gruppe Orcas 🐬 (7 bis 10 Tiere) schwamm in direkter Küstennähe vorbei. Mit dabei war mindestens ein männlicher Orca, erkennbar an der großen, gerade aufgerichteten Rückenflosse und drei ausgewachsene Weibchen. Die restlichen Tiere wahren wahrscheinlich Jungtiere. Alles in allem ein sehr imposantes Erlebnis. Mit Whalewhatching von der Küste aus hatten wir beim besten Willen nicht gerechnet.

21 August 2017

Am Ende unseres heutigen Tages sind wir im ,,Sooke River Campside" angekommen. Dort haben wir dann unser Lager für die nächsten beiden Tage aufgeschlagen⛺. Beim gemeinsamen Essen (Pasta mit Lachs oder Gemüse) und ein, zwei Bier, haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Kurzer Zwischenstopp in Victoria
Inseln vor Vancouver Island, absolut sehenswert. Willkommen in Kanada, wie wir es uns abseits der Großstädte vorgestellt hatten.
Auf der Fahrt über den Pazifik von Vancouver in Richtung Swarz Bay, Victoria fuhren wir ein kurzes Stück über die Grenze zu den USA. Das war uns im Voraus noch gar nicht bewusst, dass wir außer Island und Kanada zumindest für einige Minuten auch durch amerikanisches Hoheitsgebiet kommen würden😅
Los geht's nach Vancouver Island. Bei der Fährenüberfahrt steigt die Vorfreude auf die anstehende Tour.
Checkout im Sandman Hotel. Der Timberwulf-Tour-Bus hat uns bereits aufgegabelt und wir durften schon einige Leute, welche uns die Woche über auf Vancouver Island begleiten werden, kennenlernen. Als nächstes nehmen wir die Fähre in Richtung Vancouver Island, Victoria.

20 August 2017

Nachdem wir in unserem Hotel (Sandman Hotel) eingecheckt hatten, war es dann schon fast 20 Uhr. Die zusätzlichen 7 Stunden Zeitverschiebung, zu den 2 Stunden auf Island, verlängerten unseren Tag quasi abermals um 7 Stunden, was uns beiden dann irgendwann auch leicht anzumerken war. Trotz leichter Müdigkeit, wollten wir es uns auf keinen Fall nehmen lassen, ein wenig das Zentrum und den Hafen von Vancouver anzuschauen.🌉🌃
Wir sind soeben sicher in Kanada gelandet!🍁Bereits während unseres Fluges, gab es vielversprechende und atemberaubende Landschaften aus der Vogelperspektive zu begutachten! Die Vorfreude steigt abermals! Vancouver erwartet uns!
Nach unserem Check-out im Hostel, hatten wir noch ein paar Stunden Zeit bis zum Transfer zurück zum Flughafen. Diese Zeit nutzten wir, um ein bisschen zu wandern und setzten uns als Ziel, den Leuchtturm auf Grótta Island zu besichtigen.
Joggingtour am frühen Morgen entlang der Küste von Reykjavik. Das Theater musste ich mir dabei nochmal von allen Seiten anschauen.
Nach einem langen und Ereignisreichen Tag, wollten wir eigentlich auf unserem Heimweg nur nochmal kurz am beleuchteten Wikingerschiff ,,Solfarid" vorbei. Dort angekommen konnten wir dann jedoch zusätzlich, völlig unverhofft, leicht schimmernde Nordlichter erkennen!🌌

19 August 2017

Nachdem wir vor ein paar Stunden schon mal am ,,drunk rabbit" vorbeikommen waren und das irish pub uns beiden sehr zusagte, entschlossen wir, nach dem Feuerwerk der ,,culture night", uns dort noch ein, zwei Bierchen zu gönnen🍻🐰. Bei gutem Bier und stimmungsvoller, irischer Livemusik - bei der Geige und Flöte natürlich nicht fehlen durften - ließen wir den Abend dann noch feucht fröhlich ausklingen.
Reykjavik zeigt sich mit der ,,culture night" von seiner besten Seite!
Eat like Bill Clinton 🌭 An diesem unscheinbaren Imbisstand soll sich Bill Clinton einmal ein Hotdog bestellt haben. Spätestens seitdem kann sich der Besitzer über mangelnde Kundschaft nicht beschweren.
Reykjavik - Kuriositäten aus der Stadt Fortbewegungsmöglichkeit per E-Roller Schranke in Fahrradform Künstlerische Gestaltung der Hallgrimskirkja Originelle Fahrradständer
Der Sohn Islands, Leif Ericsson und im Hintergrund die sehr ansehnliche Hallgrimskirkja!
Solfarid - Das Wikingerschiff von Reykjavik
Der ,,Golden Circle" liegt nun hinter uns! Die Fahrt bescherte uns Natur pur und sehenswerte Eindrücke der isländischen Landschaft👍. Zurück in Reykjavik erwartet uns heute Abend die ,,culture night", das größte Fest des Jahres in Reykjavik.
Der STROKKUR befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur auf dem Gemeindegebiet von Bláskógabyggð im Süden der Insel. Seine Ausbrüche erfolgen regelmäßig im Abstand von ca. 10 Minuten und manchmal bis zu dreimal kurz hintereinander. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.
Gullfoss waterfall - Der goldene Wasserfall Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s, im Sommer etwa 130 m³/s. Der größte bisher gemessene Abfluss betrug 2000 m³/s. Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander. Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5 km lang ist und eine Tiefe von 70 Metern erreicht. Die Wasser der Hvítá und nicht zuletzt die bisweilen auftretenden Gletscherläufe haben diese Schlucht seit der Eiszeit vor 10.000 Jahren um durchschnittlich 25 cm im Jahr ausgefräst. Zwei Gletscherläufe im 20. Jahrhundert sind bekannt, 1930 und 1948. Bei diesen wurde die Schlucht völlig mit Wasser gefüllt, so dass die niedrigere Wasserfallstufe zeitweilig darunter verschwand.
HEKLA: DAS TOR ZUR HÖLLE Die Hekla zählt zu den aktivsten Vulkanen Islands und nimmt als "Tor zur Hölle" einen wichtigen Platz in der Mythologie des Landes ein. Dieser Ruf liegt darin begründet, dass dieser Vulkan für Island eher untypische Eruptionen mit einem hohen explosiven Zerstörungspotential verursacht.
Pingvellir Church Am größten See Islands treffen die eurasische und die nordamerikanische Platte aufeinander. Þingvellir [ˈθiŋkvetlir] ist ein Ort und ein Nationalpark im Südwesten von Island, etwa 40 km östlich der isländischen Hauptstadt Reykjavík am Nordufer des Sees Þingvallavatn. Der Ort Þingvellir hat besondere Bedeutung für die Geschichte Islands. In einer Grabenbruchzone im Grenzbereich zweier tektonischer Platten gelegen, ist das Gebiet auch geologisch von Bedeutung.
Unterwegs zum ,,Golden Circle"! Gespannt was uns erwartet!
Aussicht während unseres Frühstücks im KEX Hostel
Ankunft im KEX Hostel. Die geringen Erwartungen wurden untertroffen 😉! In ein paar Stunden geht es gleich weiter. Der Golden Circle steht an. Island erwartet uns in seiner vollen Pracht!
Sicher in Keflavik gelandet. Nun geht es mit dem Bus nach Reykjavík zu unserem Hostel (KEX), wo uns ein gemütliches 10-Bett-Zimmer erwartet😅!

18 August 2017

Abflug in Frankfurt am Main in Richtung Keflavik, Island! Dort erwartet uns ein Shuttlebus, der uns nach Reykjavik bringen soll. Das Abenteuer kann also beginnen🛫🗺🏔⛺!